Wird Altersarmut in Deutschland zum Normalfall?

Der Satz gehört zu den erfolgreichsten politischen Binsenweisheiten der letzten Jahre: “Wer arbeitet, soll mehr verdienen als jemand, der nicht arbeitet”. Das leuchtet jedem ein – und das ist in der Regel auch noch so, zumindest bei Singles. Aber bei aller Freude über die sinkenden Arbeitslosenzahlen lässt sich nicht übersehen: Immer mehr Menschen, die arbeiten, verdienen eben doch nur knapp über Hartz IV-Niveau.

Und das hat Folgen für die Altersversorgung: Wer wenig einzahlt, kriegt wenig raus. Das ist schon heute spürbar – und das wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zu einem Mega-Problem. Denn dann muss die politische Binse heißen: “Wer gearbeitet hat, soll mehr Rente haben als jemand, der nicht gearbeitet hat.” Woher soll das Geld dafür kommen?

Der oft zitierte demografische Wandel wird dafür sorgen, dass die Rentenkassen klamm sind, dass immer weniger Einzahler für immer mehr Rentner aufkommen müssen. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will zwei Dinge ändern: Rentner sollen mehr als nur 400,- Euro dazu verdienen dürfen, ohne dass sie Abzüge zu befürchten haben. Und: So wie aktive Geringverdiener ihren knappen Lohn vom Staat aufgestockt bekommen, sollen auch Rentner im Alter ihre Mini-Rente durch eine staatliche Zusatzrente “aufstocken” können.

Die Zusatzrente sollen alle kriegen, die 45 Jahre rentenversichert waren, 35 Jahre eingezahlt haben und privat vorgesorgt haben (egal wie wenig). Ähnlich wie beim “Eckrentner”, an dessen Erwerbsbiographie sich schon bisher die Höhe der gesetzlichen Rente messen lassen musste, wird jetzt wieder ein Musterlebenslauf konstruiert. Und da fragt man sich dann schon: Wer von den Geringverdienern kann den bringen? Klar, eine Verkäuferin, die 35 Jahre bei einem Discounter fest angestellt ist, könnte das schaffen. Nur: Welches Unternehmen stellt heute noch Verkäuferinnen fest ein, wenn es sie wochenweise buchen kann? Und: 35 Beitragsjahre sind auch für viele Akademiker schwer zu erreichen: Später Berufseinstieg, Praktika, Projekte, Arbeitslosigkeit, Selbständigkeit, Scheinselbständigkeit… Das kann im Alter auch ganz schön eng werden.

Wird Altersarmut in Deutschland zum Normalfall?

268 Kommentare | 15. September 2011 | 15:10 Uhr | Twittern | Facebook

268 Kommentare

  1. Statt Armut im Alter sollten für die jetzt arbeitende Bevölkerung mehr als mehr getan werden!
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    Denn solange sich die anerkennende Würdigung einer Berufsausübung nicht auch in den Geldbeuteln der beschäftigten wiederspiegelt und aufreibende Akzeptanz im im Arbeitsleben sich seitens der Regierung und Interessenverbände bisher nur in verbaler Zuwendung mitteilte, so lange werden auch noch unhaltbare Zustände auf dem Arbeitsmarkt bestehen bleiben. Geld wird die Tagesleistung der ohnehin schon bis an die Schmerzgrenze geforderten Voll- oder Teilzeitbeschäftigten natürlich nicht noch steigern, aber durch Geld drückt und wertet sich eine berufliche Leistung in unserer Gesellschaft eben aus! Und Geld assoziiert neben beruflicher Qualifikation eben auch den sozialen Status in diesem Land!
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    An dieser Stelle muss auch angemahnt werden, weshalb Fernsehmoderatoren, Fußballspieler, Faxenmacher oder Gaukler in ihrer Leistung bei nur „einer Arbeitsminute“ das Zweifache an Geldeswert sein sollen wie ein voller Bruttolohn des „ganzen Monats“ einer Krankenschwester! Da stimmt in diesem Land aber was nicht mehr! Von Moral und Selbstwert (!), auch dessen der es nimmt, will ich hier gar nicht weiter sprechen! Dafür gibt es keine Rechtfertigung!
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    Ja und dann auch noch die unhaltbaren Zustände mit jeder und jener neuen Pflegereform! Man braucht sich doch nur mal die sich ständig abwechselnden Gesundheitsminister oder Ministerinnen an zusehen! Da werden in der Bundesregierung die Ministerressorts in einem Tempo getauscht, dass es einem die Schuhe auszieht! Diese Persönlichkeiten müssen wahre Allrounder, richtige Experten sein – um sich berufliche Reputation im Jahresrhythmus anzueignen.
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    Arbeit in der Jugend und Absicherung im Alter.
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    susi

    susi bibelmaus | 15. September 2011 | 15:17 | Antworten
    • Gratulations Susi!!!

      Wieder mal den 1.Platz geschafft

      Delitant | 16. September 2011 | 05:47 | Antworten
      • .. das muß so sein ..

        P. Degoulange | 17. September 2011 | 09:33 | Antworten
        • …. wer lange genug über ein Thema nachdenkt kann halt den ersten Platz nicht schaffen, aber die holy sue weiss halt alles!
          Das ist so gewollt, anders kann es ja nicht sein…. unsere Politiker sind alle schlau und studiert und können die Altersarmut daher nicht aus Versehen schaffen….
          ausserdem ist denen das völlig egal, da sie ihr Stückchen vom Kuchen bereits abgezweigt haben und mit diesem Thema sicherlich nicht konfrontiert werden, also wen juckt´s?
          Wir Deutschen sind halt die ganzen Jahrzehnte blöd genug gewesen, und von dieser Brut immer ein Stückchen mehr abzocken zu lassen, und nun ist das Geschrei gross und das Geld alle…. einmal Gyros mit Zaziki bitte………..

          Staatsfeind No1 | 17. September 2011 | 10:54 | Antworten
          • @…Staatsfeind No1

            .. das Geld ist futsch..! Traurige Tatsache.
            Die, die verantwortlich sind, haben so gute Anwälte, das “es” nicht mal möglich wäre, eine Klage-Schrift zu verfassen.
            .. wer weiß was wo war und ist ..

            Ich kann schon lange nicht mehr lachen, wenn`s um`s Geld geht.
            Europa ist eine geile Idee, nur an der Umsetztung haberts. Die USA will Ihr Stück ab haben, und blockiert, falls nötig. z.B. Obama.
            Der mächtigste Mann der Erde, wird unter Druck gesetzt, und blockiert.
            Bei uns ist das ähnlich, aber zum Glück, nur Statisten gehabe.

            Ich dachte immer, der Staat verhandelt nicht..!
            Oder läßt sich nicht erpressen..!
            Hier bei uns in der EU, bekommt auch mal, der US-Finazminister, eine Abfuhr..!
            Lieber sparen, als sich die Lösung kaufen..!

            In wohn in Baden-Württemberg ..

            .. bitte, einmal Schnitzel, Pommes und Salat ..

            Gruß
            bcstony

            P. Degoulange | 17. September 2011 | 22:30 | Antworten
          • da wohn ich auch….und auch ich finde Europa eine geile Idee, nur müssen die Herren und Damen Politiker solche geile Ideen ruinieren, indem sie im Ideenwahn alles völlig unüberlegt ( Hauptsache Erster) vorantreiben und die kosten und Nachteile verschleiern, und überlegen sollen dann die, die das eh nicht können…
            … kennt jemand einen versierten Juristen ( also einen, der nicht im Bundestag sitzt) der uns vielleicht einen Hinweis dazu geben kann , wie man Politiker verklagt, die dem Staat nachweislich schaden???? Da muss doch was gehen, wahrscheinlich traut sich nur wieder keiner…
            Ich mag Schnitzel auch, ebenfalls viele andere europäische Gerichte….

            Staatsfeind No1 | 18. September 2011 | 01:54 | Antworten
        • Sonst entspräche man ja auch nicht seiner eigenen Karrikatur.(lol)

          Delitant | 17. September 2011 | 15:24 | Antworten
      • Ich habe zwar wirklich nicht mit der von “Menschen-Geschriebenen Bibel”im Sinn,noch sonstigen Heiligen Schrieften und all dem *Unsinn*.Aber in den Punkten,dass es sehr Ueberbzahlte Berufe gibt,auf die man zugar Verzichten Koennte,hat sie Recht.
        Und was machen diese Uberbezahlten Fussballer,Tennisspieler usw,auch die im Showgeschaeft taetigen mit ihrem Hohen Einkommen?Sie lagern es in “Oasen”oder ziehen gleich in solche Laender.

        Die Krankenschwester,muss Steuerzahlen,sowie andere in Relative gering bezahlten JOBS wie es Neudeutsch heisst.

        Seit 2005Werden auch Rentner besteuert,selbst wenn sie im Ausland leben.

        gerhard | 6. November 2011 | 06:33 | Antworten
    • Kleine Anmerkung:

      Dieser Blog sollte NICHT die Competition sein, wer immer zuerst schreibt. “Erster sein” schützt vor Dummheit nicht!

      Zudem sind (weiter unten) “private Gefechte” ziemlich langweilig. Holt Euch doch ein Zimmer ;-)

      Zudem muss man unterscheiden zwischen: Bibel gelesen und Bibel verstanden. Diverse Mäuse mögen sich ersteres anmaßen, sind jedoch von zweiterem Meilenweit entfernt.

      “Scheinheiligkeit kennt keine Grenzen.”

      whim | 18. September 2011 | 00:23 | Antworten
  2. Kennen Sie die Anwort Frau Illner? Haben Sie einen Lösungsvorschlag?

    horst | 15. September 2011 | 15:50 | Antworten
    • … was fragen Sie, auch Frau Illner ist mit Kuchenessen beschäftigt…. ausserdem hatte sie noch nie Lösungen, sondern immer nur provokannte Fragen an andere, die auch keine Lösung haben….

      Staatsfeind No1 | 17. September 2011 | 10:57 | Antworten
  3. Andreas Popp spricht über das fortschreitende Verfallen des deutschen Lebensstandarts, zu einem Armenhaus. “Good bye Deutschland” ?

    http://goo.gl/LsvPr

    DorisBremerin | 15. September 2011 | 15:51 | Antworten
  4. Was bei den Renten ab Generation 1970 auf uns zukommt, ist hinreichend bekannt.
    Die meisten Familien haben auch gut und mehr als ausreichend vorgesorgt. Die Betonung liegt auf Familie.
    Der Einzelkämpfer wird es natürlich schwer haben und muß sich dann auf die Staatsfamilie verlassen. Und dann ist er auch verlassen. Also: an morgen denken und vorsorgen ,vorsorgen , vorsorgen. Fremde werden einem nicht helfen und “der Staat” schon gar nicht.

    Dr. Heinrich | 15. September 2011 | 15:54 | Antworten
    • also das mit den Familien ist ja wohl der Hohn. Gerade Familien haben es schwer. Das Geld, dass sie für die private Vorsorge brauchen wird für die steigenden Lebenshaltungskosten aufgefreessen, da die Konsumenten (Femilienmitglieder) steigen, aber die Einkünfte sinken (meiste kann ein Partner maximal 0.5 arbeiten). Der sogenannte Einzelkämpfer kann für sich voll durcharbeiten und braucht keine große Wohnung (keine Kinderzimmer), kein großes Auto (um die Kinder unterzubrinegn)etc. Am besten noch ein Lebenspartner, der ebenfalls ohne Kinder auskommt. Bedeutet schon zu Erwerbszeiten doppeltes Einkommen und im Alter beide eine bvolle Rente auf Kosten der Familien, die die Rentenzahler von morge großgezogen haben und im Alter das finanzielle Nachsehen haben.

      MagnusLeserbrief | 16. September 2011 | 09:42 | Antworten
  5. Frau Illner hat ein schönes Thema zum Meckern und Jammern aufgetan. Das Bibelmäuschen machte den Anfang.

    Dr. Heinrich | 15. September 2011 | 16:11 | Antworten
  6. Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass ALG II das Existenzminimum darstellt.
    Damit,wer arbeitet, mehr Geld zur Verfügung hat, muss offenbar an der Schraube “Arbeitseinkommen” etwas geschraubt werden.
    Das geht nur mit Mindestlöhnen und gesetzlichen Grenzen für die Beschäftigung in prekären Arbeitsverhältnissen.

    Wie so etwas funktionieren kann zeigt unser Nachbar Frankreich. Dort werden Leiharbeiter sogar besser bezahlt als Festangestellte. Dies bringt Unternehmen dazu Leiharbeiter nur in Ausnahmefällen einzusetzen.

    Die Einzahlungen in die Rentenkasse für Hartz IV Empfänger wurden ebenfalls gestrichen. Selbst wenn diese wieder Arbeit finden sollten, werden sie im Alter automatisch wieder zu Empfängern von Sozialleistungen.

    Die Vorstellung in der heutigen Arbeitswelt schafft jemand 45 Jahre Rentenbeitragszahlung zeugt von einer Lebenslüge der Politik.
    Selbst Hochqualifizierte können sich nicht mehr auf eine lebenslange Anstellung einstellen.

    Wenn man die Konsequenzen des demografischen Wandels auffangen möchte, empfehle ich einen Blick in Schweiz.
    Dort wird von jedem Einkommen in die Rentenkasse eingezahlt, auch aus Zinseinnahmen.

    Sandamarin | 15. September 2011 | 16:26 | Antworten
    • Beim Thema der Bezahlung der Zeitarbeiter sollten Sie aber auch dazu sagen, dass in Frankreich im Gegensatz zu Deutschland nur die tatsächlich geleistete Arbeit vergütet wird. In der französichen Zeitarbeit gibt es weder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keine bezahlten Feiertage, kein bezahlter Urlaub, keine Bezahlung in einsatzfreien Zeiten, und keine Kündigungsfristen oder Kündigungsschutz, da Agenturprinzip.

      Wenn wir das so auch in Deutschland einführen, kann man auch gerne höhere Stundensätze zahlen.

      horst | 16. September 2011 | 08:15 | Antworten
      • Wenn sie sich die Praxis mit Leiharbeitern in Deutschland ansehen, unterscheidet sich das nicht maßgeblich von ihren Argumenten in Frankreich.

        Sandamarin | 16. September 2011 | 09:30 | Antworten
        • Seien Sie versichert, ich kenne mich aus und die Praxis in Deutschland ist eben nicht wie in Frankreich.

          horst | 16. September 2011 | 09:38 | Antworten
  7. Na, Frau Illner,
    da sind Sie wohl schnell mit diesem “armen” Thema eingesprungen, bevor dem ZDF das Thema FDP & Euro zu heiss wurde? ;-)

    Tillmann | 15. September 2011 | 16:30 | Antworten
    • Und darum bleibt das Thema wohl auch so lange (ist – denke ich – Absicht, denn ab ca. 100 Kommentaren liest doch eh kein potentieller “Neueinsteiger” mehr alles)… Also: Brisanz raus, Journalismus runter, leider nichts mehr in der Hinterhand. Außerdem ist Wochenende… Schade ZDF!

      whim | 17. September 2011 | 13:44 | Antworten
  8. Es muß auch in Zukunft so sein, daß der, der arbeitet mehr Geld bekommt als der, der nicht arbeitet. Sonst brauchen wir uns über höhere Löhne überhaupt nicht mehr unterhalten, weil sie niemand erwirtschaftet.

    Gleiches muß auch für die Renten gelten.

    Zusätzlich muß bei den Renten aber auch gelten, daß der, der für den Aufbau einer zusätzlichen Rentenabsicherung auf Konsum verzichtet hat, mehr Geld im Alter haben muß, als jemand, der sein Geld verkonsumiert hat. Und der, der für Kindererziehung auf Einkommen verzichtet hat, muß für die erbrachte gesellschaftliche Leistung im Alter auch einen Ausgleich erhalten – und nicht nur im Alter.

    Bei einem weiter sinkenden Rentenniveau würde eine Mindestrente genau dieses pervertieren und allen Erwerbstätigen jeglichen Anzeiz nehmen, selbst für ihr Alter vorzusorgen. Daher kann und darf es keine Mindestrenten geben; oder allenfalls auf hinreichend niedrigem Niveau – ggf. auch unter heutigem Hartz-IV-Niveau, das wir uns sowieso nicht mehr lange leisten können (s. u.).

    Frau Illner hat viele Gründe angeführt, die dafür sorgen werden, daß mehr und mehr Rentner im Vergleich zum heutigen Rentenniveau niedrigere Altersbezüge erhalten werden. Daher jammern die heutigen Rentner ob eher niedriger Rentenerhöhungen auf sehr hohem Niveau!

    Aber einen ganz wesentlichen Punkt hat Frau Illner geradezu fahrlässig (oder bewußt?) vergessen!

    Für die Euro-Rettung haben wir bereits hohe Summen vertransferiert. Wir sind bereits hohe Bürgschaften eingegangen, die wir noch werden begleichen müssen. Und es soll immer noch mehr Geld vertransferiert werden.

    Und nach dem Willen von Linkspartei, SPD und Grünen gehen diese Transferzahlungen und Bürgschaften noch nicht weit genug. Streng nach ihrer Parteienideologie einer Umverteilung von oben nach unten propagieren sie mehr oder minder direkt eine Transferunion in Europa.

    Sie vergessen aber dabei, daß diese immensen Geldsummen uns Deutschen fehlen werden. Und sie vergessen dabei insbesondere, daß in Europa deutsche Hartz-IV-Empfänger und Rentner mit niedrigen Renten auch eher oben, zumindest aber in der Mitte angesiedelt sind. D. h., auch Hartz-IV-Empfänger und Rentner mit niedrigen Renten werden selbstverständlich auf Einkünfte zugunsten unserer europäischen Nachbarn verzichten müssen.

    Nur das wird ihnen von Linkspartei, SPD und Grünen nicht gesagt…

    hamsterhugo | 15. September 2011 | 16:32 | Antworten
    • Sehe ich auch so.

      Dr. Heinrich | 15. September 2011 | 16:36 | Antworten
    • Sehe ich nicht so.

      Hätten wir funktionierende Wirtschaftskreisläufe, in denen das Leistungsprinzip sinnvoll wirken kann, würde ich Ihnen Recht geben. Auch das Prinzip der Sparsamkeit zur Vorsorge kann nur funktionieren, wenn man nennenswert Geld über hat. Diese Zeiten sind aber schon lange vorbei. Entweder können sie die Realität nicht sehen, oder sie ignorieren die Realität aus ideologischen Gründen.

      In einem Punkt gebe ich Ihnen aber Recht. Die Rettungen der Banken und Staaten schränkt die Spielräume der Regierung gewaltig ein. Obwohl die Ablenkung von den wahren Ursachen ein beliebtes Spiel der Politik ist, bei dem Journalisten gerne und oft helfen, unterstelle ich Frau Illner in diesem Fall mal nicht die Absicht.

      Dieter M. | 17. September 2011 | 10:05 | Antworten
      • …ist immer klar, daß die, die sich ´ne schöne Scheibe vom Kuchen abgeschnitten haben gerne mal andere Sichtweisen entwickeln, geht es darum, die Pfründe zu sichern… ist normal und leider menschlich, wobei ich diesen Ausdruck nicht sonderlich mag, denn auch ich bin ein Mensch und neige eben nicht zu solchen Sinneswandlungen… geht es doch bei den Herren und Damen Doktoren gerne auch mal nicht mehr mit rechten Dingen zu, es wird immer da zugeschlagen, wo auf einfache Weise etwas zu holen ist..( es gibt da Ärzte, die 63 Tage 24 Stunden pro Monat arbeiten müssten um die abgerechnete Zeit mit der tätsächlich zur Verfügungstehenden in Einklang zu bringen).. Aber begreifen, daß das irgendjemand bezahlen muß, der natürlich ein anderer ist, das können oder wollen die “Besserverdiener” (wobei da über den Sinn des “Verdienens” noch nachgedacht werden sollte) natürlich nicht….

        Staatsfeind No1 | 18. September 2011 | 12:47 | Antworten
    • @hamsterhugo

      ” Streng nach ihrer Parteienideologie einer Umverteilung von oben nach unten propagieren sie mehr oder minder direkt eine Transferunion in Europa.”

      Die Erfüllungsparteien(SPD, CDU/CSU, FDP, Grüne und Linke) betreiben KEINE Umverteilung von oben nach unten! Oder wollen Sie sagen dass unsere Politiker zu den Armen gehören, oder dass in Israel und New York-Wallstreet Arme sitzen? Aber da geht das Geld hin, wenn auch auf Umwegen ! (…)*

      *Anmerkung der Redaktion: Ihr Beitrag wurde zensiert, weil er politisch radikale Aussagen enthielt. Grüße, Redaktion heute.de

      Sonnenstrahl | 17. September 2011 | 12:21 | Antworten
      • @Sonnenstrahl (typische NS-Benamung: Schlechten Dingen wohlklingende Namen geben – “super”):

        Sie haben wohl in Geschichte nicht so richtig aufgepasst (oder geschwänzt)? Die Juden hatten bzw. haben aus Religions-Gründen eine eingeschränkte Berufswahl-Möglichkeit. Metzger oder andere handwerkliche Berufe waren (zumindest streng Gläubigen) untersagt. Also blieb der kaufmännische Bereich, welcher naturgemäß mit mehr Geld verbunden war/ist. Die Berufswahl stand/steht jedoch JEDEM prinzipiell offen – sofern er dafür geeignet ist (bzw. das nötige Vitamin B hat).

        Und jetzt zu Ihrer Aussage: Sie rechtfertigen also den Massenmord an Juden mit der Umverteilung von oben nach unten? Gehts noch? Und dafür den “Nob..p…s” (Nobelpreis) zu fordern, ist ein Hohn bzw. eine rechtsradikale Aussage ohne Verstand! Ich finde Ihren Beitrag menschenverachtend bzw. “z.m K.tz.n” (ohne Übersetzung).

        whim | 17. September 2011 | 14:00 | Antworten
        • Zum besseren Verständnis:

          Die unsäglichen Passagen von Mr. Sonnenstrahl wurden derweil zensiert, weswegen dem geneigten Leser sich der Bezug meiner Worte zu o. g. nicht mehr unmittelbar erschließen mag. Aber ich denke, jeder (halbwegs vernünftige Mensch) weiß, was gemeint ist…

          whim | 18. September 2011 | 00:07 | Antworten
        • @whim
          “Die Juden hatten bzw. haben aus Religions-Gründen eine eingeschränkte Berufswahl-Möglichkeit. Metzger oder andere handwerkliche Berufe waren (zumindest streng Gläubigen) untersagt.”

          (…)*

          * Anmerkung der Redaktion: Ihr Beitrag wurde gelöscht, weil er politisch radikale Aussagen enthielt. Grüße, Redaktion heute.de

          Sonnenstrahl | 18. September 2011 | 11:21 | Antworten
    • Da kann ich nur zustimmen und wiederholen:

      “Es muß auch in Zukunft so sein, daß der, der arbeitet mehr Geld bekommt als der, der nicht arbeitet. Sonst brauchen wir uns über höhere Löhne überhaupt nicht mehr unterhalten, weil sie niemand erwirtschaftet.

      Gleiches muß auch für die Renten gelten.

      Zusätzlich muß bei den Renten aber auch gelten, daß der, der für den Aufbau einer zusätzlichen Rentenabsicherung auf Konsum verzichtet hat, mehr Geld im Alter haben muß, als jemand, der sein Geld verkonsumiert hat. Und der, der für Kindererziehung auf Einkommen verzichtet hat, muß für die erbrachte gesellschaftliche Leistung im Alter auch einen Ausgleich erhalten – und nicht nur im Alter.

      Bei einem weiter sinkenden Rentenniveau würde eine Mindestrente genau dieses pervertieren und allen Erwerbstätigen jeglichen Anzeiz nehmen, selbst für ihr Alter vorzusorgen. Daher kann und darf es keine Mindestrenten geben; oder allenfalls auf hinreichend niedrigem Niveau – ggf. auch unter heutigem Hartz-IV-Niveau, das wir uns sowieso nicht mehr lange leisten können.”

      Ich kenne genügend Menschen, die morgens um 6 Uhr nicht aufstehen möchten, mittags durch die Stadt schlendern und abens nicht müde sind, da sie nicht wie ich und meine Kollegen ARBEITEN. Die kommen locker mit dem aus was sie bekommen und mit ein bißchen schwarz noch hinzuverdienen und müssen sich auch keinen Kopf and morgen und ums Alter machen – denn in Deutschland stirbt man nicht so schnell an Hunger.
      Ich arbeite gerne aber wenn ich sehe was im Alter einmal über bleibt ist das eine absolute Schweinerei!!
      Die, die arbeiten müssen in jeglicher Beziehung mehr haben als die, die es nicht tun.
      Genau das ist unser das Problem – solange soviele auf Kosten des Staates leben und mit dem wenigern auch ohne Probleme auskommen ist definitiv etwas falsch an unserem System.

      M. Rastel | 18. September 2011 | 20:59 | Antworten
  9. Als einer, welcher zum 01.09.2011 in den Pensionsstand ging, stelle ich fest, daß ich, obwohl nahezu 45 Jahre immer maximal bis zur Bemessungsgrenze einbezahlt, erhalte ich mit meinen Renten nur 50% meines Gehaltes vom August 2011. Dazu werde ich noch versteuert! Ergo, obwohl in Management Funktionen tätig, muss ich weiter arbeiten, damit mein Lebensstandard wenigstes zu 65% gewährleistet werden kann.
    Eine Mindestrente liegt unverhältnismäßig unter meiner Rente.
    Fazit: Arbeit lohnt sich in Deutschland nicht mehr!
    Unsere jungen qualifizierten Ingenieure, Ärzte, Wissenschaftler gehen ins Ausland, da sie dort für Ihr Diplom entsprechend auch in allen Abschnitten bezahlt werden.
    Ypsilon

    Hans ILIOU | 15. September 2011 | 17:23 | Antworten
    • Hans Iliou,

      da waren Sie vielleicht trotz Ihrer herausgehobenen Position auch etwas blauäugig.

      Es weiß doch jedes Kind, daß man nur für Gehaltsteile bis zur Beitragsbemessungsgrenze Rentenanwartschaften erwirbt. Will man auch im Alter einen Lebensstandard, der dem aktiven Gehalt entspricht, mußte man schon immer privat oder über eine Betriebrente (z. B. Unterstützungskasse oder Pensionszusage) vorsorgen. Schließlich haben Sie ja auch nur für die Rentenhöhe, die Sie jetzt erhalten, in Ihrer aktiven Zeit Beiträge gezahlt!

      Nun, da Sie eine zusätzliche Vorsorge offenbar versäumt hatten, ist es nachvollziehbar, daß Ihre gesetzliche Rente vor Steuern nur noch 50 % ihrer aktiven Bezüge ausmacht.

      Aber dennoch: Viele werden Sie ob der gesetzlichen Rente, die Sie jetzt erhalten, beneiden.

      Aber auch hier gilt: wer zu seiner aktiven Zeit zu Gunsten seiner Altersversorgung auf Konsum verzichtet hat, muß im Alter mehr bekommen, als jemand, der alles verkonsumiert hat.

      hamsterhugo | 15. September 2011 | 17:34 | Antworten
  10. Die Einnahmebasis der gesetzlichen Rente muss verbessert werden. Dazu muss die Beitragsbemessungsgrenze weg, der “Schutzzaun für Reiche”. Dazu muss ein inflationsangepasster gesetzlicher Mindestlohn her und das Reallohndumping der vergangenen Jahre muss auch vorbei sein. Bei Geringverdienern 22%(!) Reallohnverluste in den letzten Jahren. Altersarmut vorbestimmt.

    Leider sind diese Maßnahmen mit Schwarz-Gelb wohl nicht zu machen, lieber lassen sie die privaten Altersversorger sich eine goldene Nase verdienen und die private Vorsorge (die Rot-Grün vorangetrieben hat) als “alternativlos” hinstellen. Aber da die Linke solche nötigen Maßnahmen fordert, muss es ja Teufelswerk sein.

    Matthias | 15. September 2011 | 17:30 | Antworten
    • Matthias,

      da haben Sie das Umlageverfahren nicht verstanden.

      Wenn die BBG abgeschafft wird, erhält die gesetzliche Rentenversicherung zunächst tatsächlich höhere Beiträge. Aber diesen höheren Beiträgen stehen auch ganz konkrete Rentenanwartschaften gegenüber, die dann später auch erfüllt werden müssen. Aber von wem?

      Sie bürden einer bei unserer demografischen Entwicklung ohnehin bereits überforderten gesetzlichen Rentenversicherung im Umlageverfahren noch größere Lasten auf, auf daß sie auch garantiert unter diesen Lasten zusammenbricht!

      Da haben wir dann alle unheimlich viel gewonnen.

      hamsterhugo | 15. September 2011 | 17:39 | Antworten
      • Oh, die BBG kann schon abgeschaqfft werden. Nur halt nicht bei der Rente. Weg mit der PKV und alle kriegen die gleiche (dann zwangsläufig verbesserte) Behandlung.

        Michael Egler | 17. September 2011 | 10:29 | Antworten
  11. Altersarmut kann in Deutschland wahrscheinlich nur dann auf ein Minimum an Betroffenen gebracht werden, wenn umgehend ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von mindestens 10-11 EUR eingeführt wird und damit die Beitragszahlungen in entsprechender Höhe gewährleistet werden. Das ein gesetzlicher Mindestlohn funktioniert, machen uns unsere Nachbarländer seit Jahrzehnten vor.
    Wir sollten endlich anfangen, umzukehren auf dem Weg, wo wir uns gerade befinden und ich meine, dass die Bürger diesen Landes es auch verstehen und unterstützen, wenn endlich die Politik den Mut hat, die Wahrheit zu sagen und welche Schritte notwendig sind, um aus dem Teufelskreis Verschuldung und Demographie herauszukommen.
    Die Soziallasten, die in den nächsten 10 Jahren auf uns zukommen werden, sind mit ziemlicher Sicherheit mit normalem Steuer- und Abgabenaufkommen nicht mehr zu bewältigen, hier muss endlich ein radikaler Schnitt erfolgen.
    Es gibt dazu einige interessante Punkte, dies würde aber den Rahmen eines Forums sprengen.
    Fakt ist meiner Ansicht nach, dass, wenn wir so weiter “wurschteln”, die Realität uns in wenigen Jahren zu gewaltigen Veränderungen zwingen wird und dann haben wir überhaupt keinen Gestaltungsspielraum mehr und können nichts mehr abfedern.

    TeKa | 15. September 2011 | 17:34 | Antworten
  12. Zu:

    “Wird Altersarmut in Deutschland zum Normalfall?”

    Das kann gut sein!

    Vielleicht sollte man die Wahl haben, ob man GEZ bezahlt oder in die Altersversicherung einzahlt.

    Karl Letis | 15. September 2011 | 17:41 | Antworten
  13. “Wer arbeitet, soll mehr verdienen als jemand, der nicht arbeitet”! Und wer so arbeitet, wie unsere Regierungen seit dem Milleniumswechsel sollte eigentlich Schadenersatz wegen fahrlässigem, wenn nicht sogar vorsätzlichem Pfusch leisten. Zu den Rettungspaketen für klamme Eurostaaten brauchen wir demnächst Rettungsschirme für unser plattgewalztes Sozialsystem.

    Man traut sich schon gar nicht mehr den Fernseher anzuschalten, oder die Zeitung aufzuschlagen. Statt die allgemein anerkannten Fehler der Vergangenheit anzugehen, jagt ein kruder Vorschlag für neuen Unfug den nächsten. In dem Fall ist es die Rentenreform für Rentner, die es nach heutigem Stand so nicht geben wird. Gleichzeitig rechnet das Finanzministerium schon einmal die Rente mit 69 durch (warum nicht 69,99? – Ein üblicher Discounterpreis), vermutlich, damit man die Beitragsjahre für die “Zusatzrente” überhaupt erreichen kann.

    Dann gibt es ja noch die private Rentenvorsorge. Toll für die, die sich das leisten können, aber die werden in der Regel sowieso nicht von flächendeckender Altersarmut betroffen sein. Immerhin, die Versicherer bedienen sich zuerst einmal über allerlei Gebühren und stecken die Beiträge dann in so etwas wie Griechische Staatsanleihen, wegen der Rendite versteht sich. Wenn die dann über die Wupper gehen, brauchen sie Rettung durch den Steuerzahler. Der wiederum zahlt das über seine Sozialbeiträge, steigende Gebühren und Lebenshaltungskosten. Da sind dann die Altersarmen von morgen wieder mit im Boot.

    Ob konservativ, sozial, liberal, oder grün. Man fragt sich ernsthaft, wie lange man diesem hirnverbrannten Treiben, auch in anderen Fragen, noch zusehen soll. Eigentlich sollte sich ein Stuttgart 21 längst vor dem Reichstag und dem Kanzleramt in Berlin abspielen. Aber das kommt sicher noch. Die Hoffnung geht nicht in Rente.

    Tocqueville | 15. September 2011 | 17:44 | Antworten
  14. Es war einma
    vor vielen Jahren hatten wir eine gut gefüllte Rentenkasse! Und an dieser haben sich damals Politiker bedient, um Löcher zu stopfen.
    Das Geld zahlen wir wieder ein!!!!
    Darauf warten wir heute noch!!!

    Und, wer soll heutzutage noch etwas fürs Alter aufbringen?
    bei den gestiegenen ” Nebenkosten”?
    Deutschland ist schon lange ein nidriglohnland im bezug auf den Nettolohn.

    Ich gehe ab 1.1.12 in Rente.
    Habe vorgesorgt, und 45 jahre gut eingezahlt.
    Bekomme aber unter 50% meines letzten Lohnes.
    Ergo
    werde weiterarbeiten müssen.
    Und hoffentlich kommt das Gesetz durch, das Frührentner bis zum ” normalen Rentenalter” mehr als 400 Euro dazuverdienen dürfen.

    Denn, das Modell ” Altersteilzeit” hat nur den Konzernen Geld gespart.
    Die neuen bekommen bis zu 3 Lohngruppen weniger als die ” Alten”

    Und, wie soll von denen dann die Rentenkasse gefüllt werden?
    Das thema dreht sich im kreis.
    Am besten
    Arbeiten, bis man ins Grab geht.
    Nur, dann sind die Arbeitsplätze für die Jugend ” weg”

    ARMES Deutschland!!!!!!

    Biker51 | 15. September 2011 | 18:02 | Antworten
    • @Birker51

      Zu Ihren letzten zwei Sätzen:
      Die Alternative wäre: Im Grab weiterarbeiten – wegen den Arbeitsplätzen!

      Gruß D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 16. September 2011 | 02:18 | Antworten
    • Oder “sozialverträgliches Frühableben”

      horst | 16. September 2011 | 10:58 | Antworten
      • Sozialverträgliches Frühableben:
        Im Movie “Soilent Green” wird es vorgemacht.
        Man läßt sich einfach einschläfern wie Edward G. Robinson.

        Der Staat hat eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Bürgern. Und er tritt diese Pflicht seit Jahrzehnten mit Füßen. Es wird Zeit, dass unsere Politiker dem Leistungsprinzip beitreten und ihre Pensionsansprüche messbar an deren Erfolg geknüpft/gemessen wird.

        G.Walter | 16. September 2011 | 11:18 | Antworten
        • ach wär das schön…. Merkel und Westerwelle einträchtig nebeneinander im AlGII-Amt mit dem Nümmerchen in der Hand , die Stütze beantragen… man darf ja noch träumen…

          Staatsfeind No1 | 18. September 2011 | 12:53 | Antworten
      • Aber das Grab bitte vorher noch selbst ausheben. Wegen der Kostendämpfung.

        Delitant | 16. September 2011 | 11:40 | Antworten
        • Über den Tod zu spotten, ist Spot genug.
          Über das Alter nachdenken müssen, ist eine Drohung.
          Über das Leben entscheiden wollen, ist Anmaßung.

          P. Degoulange | 18. September 2011 | 12:40 | Antworten
  15. Die Riesterrente war und ist nur für aktiv arbeitende ausgerichtet. Für Rentner und Personen, welche kurz vorm dem Renteneintrittsalter stehen und standen reicht die Zeit nicht. Und für “neue” Leistungsträger und Erfüller des Generationenvertrages wird nicht genug informiert.

    Die Altersarmut ist schon lange präsent. Nur redet man erst jetzt davon. Mitteldeutsche, welche Renteneinbußen durch die Währungseinheit mit der D-Mark hatten werden nicht unterstützt.

    Die Lösung: Voller Rentenausgleich für soziale Bedarfsfälle durch Erhöhung auf eine einheitliche und nicht zu senkende Mindestrente sowie Erhöhung der Subventionierung für Riestersparverträge.

    Das geht. Durch die Streichung der Griechenlandhilfen und der Entschädigungszahlungen an die Kirchen.

    Michael Egler | 15. September 2011 | 18:05 | Antworten
  16. @Liebe Frau Illner. Bis die meisten blogteilnehmer in Rente gehen, wird das bisher bekannte Geldsystem, welches ein reines Schuldgeldsystem ist, ohnehin schon längst global den Bach herunter gegangen sein ;-)

    Dann heißt es für mindestens die halbe Welt: Neustart wie nach ´49 in D bei Stunde 0!
    Hoffentlich MIT Ludwig Ehrhard´s Sozialer Marktwirtschaft und hoffentlich OHNE die heutige Finanzoligarchie und -aristokratie, die mit Hilfe des Zinseszinsgeldsystems die Kaufkraft aus der ahnungslosen Masse der normalen Bevölkerung saugen, hin zu ihren Abermilliardenvermögen auf irgendwelchen steuerbefreiten Inseln. Die Ihr leistungsloses Grundeinkommen bereits heute längst für sich verwirklicht haben.

    Geld, d.h. Kaufkraft soll in Zukunft dahin gehören, wo es entsteht: Bei denen, die tatsächliche Produktivität erschaffen. – Und nicht bei denen, die in den Casino´s dieser Welt Zahlenkolonnen nur fiktiver Kaufkraft nur hin und her verschieben – Dann ist für alle gesorgt!!

    silberdistel | 15. September 2011 | 18:07 | Antworten
  17. Frau Illner stellt sich wieder dumm – als gäbe es hinsichtlich der angesprochenen Frage noch etwas zu erforschen. Aber ich verstehe schon: 2+2 zusammenzuzählen gilt in den Zeiten der Postmoderne fast schon als frech – wenn dabei 4 herauskommt.

    Um es anders herum zu formulieren: Was glauben Sie denn eigentlich, was mit den Rentenreformen der vergangenen 10-15 Jahre anderes erreicht werden sollte als Altersarmut? – Ach ja: Einsparungen… verstehe! (Sich an den Kopf fass).

    Tröstlich allerdings: Wenn’s den geburtenstarken Jahrgängen wie geplant ans Leder geht, werden sie sich erfolgreich wehren. Denn wie der Name schon sagt: Sie sind geburtenstark und somit eine Mehrheit. (Freu mich schon drauf).

    Nebenkläger | 15. September 2011 | 19:47 | Antworten
  18. „Zwei Pfund Weizen oder sechs Pfund Gerste für den Lohn eines ganzen Tages. Nur Öl und Wein zum alten Preis!“ Dieses alte, aber heut mehr als aktuelle, Bibelzitat gibt realistisch die unausweichlich kommende Richtung vor.
    .
    Absehend der Vereinheitlichung von Währung und Idealen vorerst nur auf dem europäischen Kontinent, sind wegen der schier unlösbaren globalen Probleme die eigentlichen Weichen, die für die meisten Menschen immer noch nicht wahrhabenwollenden Strukturen eines sich im Zeitraffer formenden globalen Imperiums, schon längst gelegt. Das Bibelzitat zu Beginn beschreibt einen einfachen Fischer, einen heutigen Fischereifacharbeiter mit gültiger Lizenz für Binnengewässer, der in einem Brief an sieben verfolgte Gemeinden in damaligen Römischen Gebiet diese Zeilen schrieb. Sie seien erst für eine ferne Zukunft gedacht und zu gegebener Zeit sollten sie verstanden werden. Die sieben Gemeinden, an die sich diese Zeilen richteten, kennen wir heut als beliebte Urlaubsziele in Griechenland und der Türkei. Nichts da von wegen „alte Geschichten“! Auch die vielen „arabischen Frühlinge“, von denen unsere Medien so gern schwärmen und das ganze Gebiet im Nahen Osten um Israel herum am liebsten sofort demokratisieren würden, reihen sich durch ihren jetzigen Zerfall in jene Neubildung einer schon weit fortgeschrittenen globalen Zentralisierung mit ein.
    .
    Wenn das Geld zum Leben nicht mehr reicht, die Betriebskosten für Wohnraum oder Ladenmiete ins unermessliche steigen, wenn ehrliche Hand- und Erwerbsarbeit geringer entlohnt wird als Gaukler, Hofberichterstatter und Gladiatoren, wenn sich die gefühlte Inflation eben doch real auf das Monatseinkommen auswirkt und schon zwei Wochen vor dem neuen Gehaltstag eben wirklich kein Geld mehr da ist, wenn…wenn..wenn – dann gibt diese alte Briefzeile und Gewissheit das wir keiner willkürlichen Finanzkrise und keiner plötzlich unerwarteten Weltwirtschaftkrise ohnmächtig ausgesetzt sind sondern uns in einer Jahrtausende Jahre vorher angekündigt abfälligen Zeit geborgen fühlen dürfen und Hoffnungsvoll der Dinge harren die bald kommen!
    .
    Man könnte sich im Lösen der globalen Probleme darin aufreiben oder sich mit prophetischer Einsicht zurückziehen um der unausweichlichen Nähe der sichtbaren Zentralisierung zu entgehen. Die Wirren dieser Zeit, die über die globalen Regierungen gekommen sind, entstanden nicht zufällig, sind nicht durch Menschen gemacht – sie sind Vorboten der jetzt schon sichtbaren Ereignisse und gipfeln in rasender Geschwindigkeit in der kommenden Regierung eines globalen Imperiums.
    .
    .
    Finanzkrise, Rentenkrise, Arbeitskrise ..Krise – dass alles sind alles nur Begrifflichkeiten für das Auge damit es abgelenkt ist. Das Huhn kann den Bauern folgen und wie wild die Körner aufpicken so dass es beschäftigt ist, die Axt wird es aber erst sehen wenn es vor dem Holzblock steht.

    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 15. September 2011 | 19:47 | Antworten
    • So, so – finden Sie? Vielleicht fassen Sie sich in Zukunft einmal kurz. Auch Ihre Tage sind gezählt – daher das Thema Rente – würde sich ja ansonsten erübrigen.

      Was in den vergangenen Jahren geschehen ist:
      Quasiverfplichtung auf die 3te Säule der Altersvorsorge damit sich Unternehmer die 2te ersparen und der Gesetzgeber die 1ste zusammenkürzen kann. Und weil man in Deutschland nie weiß, wann man aufhören sollte schnell noch dafür gesorgt, dass die 3te Säule zum Fass werden, aus welchem sich Finanzwirtschaft und Staat selbst bedienen können.

      Mit anderen Worten: Was den Rentnern in den USA letztens passierte und den Rentnern Griechenlands droht, steht auch uns bevor – wenn auch in Deutscher Form und Entsprechung.

      Sonderermittler | 15. September 2011 | 20:07 | Antworten
    • Wieviele Stunden hatte damals ein ganzer Tag? Bei uns auf der Arbeit sind’s 8 Stunden, zuzüglich Pause. Wer hat damals noch die Hand aufgehalten, nach Weizen und Gerste, weil noch nicht oder nicht mehr fähig selbst zu arbeiten?

      Was meinst Du damit, der ganze Kram hier, der wiedereinmal und insgesamt aus dem Ruder läuft, ist nicht vom Menschen gemacht? Wer sonst, hat da seine schmierigen Finger drinnen, und mit welcher Absicht?

      Ich glaube nicht, das es sich bei den Aufzeichnungen der alten Schriften um Prophezeiungen handelt. Es sind vielmehr Zustandsbeschreibungen der damaligen Gegenwart und nicht der kommenden Zukunft. Soviel Chaos stiftet niemand anderes sonst, als der Mensch. Dazu braucht es weder gute Götter noch böser Dämonen.

      Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 05:09 | Antworten
      • Was Sie persönlich Glauben oder nicht ist mir herzlich Egal. Entscheidend ist, dass auch Sie sich an das halten was geschrieben ist und noch mehr entscheidend wird sein, dass auch Sie einst nach dem Maßstab beurteilt werden der angelegt ist und nicht nach dem was Sie sich gern wünschen oder Glauben oder möchten oder gar einklagen.
        .
        .
        susi

        susi bibelmaus | 16. September 2011 | 09:26 | Antworten
        • Susi,

          sie werden wahrscheinlich ihr rotes Wunder erleben, wenn sie dereinst vorm Himmelstor stehen und man sie nicht einlässt sondern in den Keller schickt. Oder sie gar ein arabisch aussehender Mann mit Namen Mohamed an der Himmelspforte empfängt.

          Es reicht nicht die Bibel nur zu lesen, sie zu verstehen wäre auch angebracht. Leider scheinen sie dazu nicht in der Lage zu sein und nehmen jedes Wort wörtlich.
          Welches Fest ist für sie eigentlich wichtiger?
          Weihnachten oder Ostern?!

          Sandamarin | 16. September 2011 | 09:37 | Antworten
          • Keines von beiden. Ich kann beide feiern oder es lassen. Daran hängt nicht mein oder Ihr Seelenheil! (siehe Kolosser 2:16-23)
            .
            Ich merke schon, Sie haben die Bibel noch nie gelesen, wissen nicht was drin steht und werfen nur mit dem um sich was Sie an allgemeinen Vorwürfen je gehört haben. Lesen Sie mal, sind keine alten Geschichten von gestern.
            .
            .
            susi

            susi bibelmaus | 16. September 2011 | 09:48 | Antworten
          • @Susi

            Wie hier meist ersichtlicht, hat sie das auch nicht gerade nennenswert weitergebracht, sich in die Bilder eingegraben zu haben.
            Genauso wenig muss ich Karl Marx gelesen haben, um zu wissen, welchem unsäglichem Beschiss die Mehrzahl unserer Bürger ausgesetzt ist.Daran gemessen müssten wir alle schon pausenlos mit Sommersprossen herumlaufen.

            Delitant | 16. September 2011 | 11:53 | Antworten
          • Sorry! “Bibel”, anstatt Bildr natürlich!

            Delitant | 16. September 2011 | 11:54 | Antworten
        • Das Ihnen einige berechtigte Anliegen Ihrer Mitmenschen herzlich egal ist, liessen Sie ja schon öfters durchblicken. Es ist unnötig sich so ständig zu wiederholen. Aber bitte, wer’s mag.

          Ich halte mich nicht an das was geschrieben ist. Auch muss ich nicht warten, was einst als Maßstab an Beurteilungen über mich ergeht. Ich werden ständig bewertet. Vorgesetzte, Mitarbeiter, Kunden alle bewerten ständig.

          Die spielst sicherlich auf diesen falschen Gott an. Den Gott, den ich hier schon des öfteren als Failbob geoutet habe. Was will er denn diesmal tun? Lässt er es diesmal 50 Tage und Nächte regnen?

          Sei Dir gewiss, wenn der Tag meiner allerletzten Beurteilung gekommen ist, dann werde ich meinen ewigen Urlaub im Fegefeuer geniessen. Ganz im Gegensatz zu diesem Ort des Schreckens hier. Kannst mir ja dann von oben auf den Kopf spucken.

          Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 09:46 | Antworten
          • 1.) Du sprichst vom schlechten Gott, und meinst doch die (mißbrauchende) Kirche. Jene, welche die Menschheit jahrhunderte lang verarscht hat aus Gründen von Macht und Reichtum und wo der Glaube nur als Deckmantel für die eigenen Ziele herhalten mußte.

            2.) Dein Leben muß teilweise schlecht verlaufen sein, sonst würdest Du wissen, daß es Gott gibt und würdest ihn nicht verdammen.

            3.) Das Fegefeuer dient der Läuterung. Man bleibt solange drin, bis man von den Sünden reingewaschen/reingebrannt ist, danach kommt das Paradies. In die Hölle kommt nur, wer wirklich böse war und wo das Fegefeuer auch nicht mehr hilft.
            Im Mittelalter war das Fegefeuer ein Druck- und Angstmittel für die benebelten Gemüter des einfachen Volkes. Wer jedoch nachdachte, der wußte, daß das Fegefeuer so schlecht nicht ist.

            PS: Seit wann siezt Ihr Euch denn, Katze und Susi?

            Eger an Katze | 16. September 2011 | 11:22 | Antworten
          • Ach was weiss ich warum ich ständig von ihr angeferzt werde. Das ist mir dann insgesamt auch zu blöd sowas. Und was das alberne Gesieze soll, keinen Dunst.

            1) Gott verstehe ich als eine vom Menschen geschaffene Bewusstseinsform, welche geschaffen wurde, um Ordnung ins Chaos zu bringen. Und den alten Schriften nach, welche heutzutage fälschlicherweise als Prophezeiung interpretiert werden, gab es damals eine ganze Menge Chaos. Die einzige Rettung: Eine imaginäre Wesenheit zu schaffen, in der Hoffnung, das sie das Bewusstsein der Menschen berührt, und sie endlich zueiander finden.

            2) Mein Leben ist so verlaufen, eben weil es keinen Gott gibt. Gäbe es einen Gott im Bewusstsein der Menschen, wäre unser aller Leben nicht so verlaufen. Klar, da war sicherlich vieles bei, das war nix. Aber im Grossen und Ganzen kann ich recht stolz auf mich sein, und alle anderen auch. Ich bin ein willfähriger Diener des Systems und fälle noch vor Eintritt ins reguläre Rentenalter, verfrüht in die Urne. Meine Erfahrung im Leben ist ein Dreck, im Hinblick auf die Erfahrungen die einige meiner Mitmenschen täglich machen. Es ist ja nicht so, dass hier Friede-Freude-Eierkuchen herrscht. Irgendwie stört mich sowas eben. Als allgemeines Unwohlsein lässt sich’s wohl beschreiben.

            3) Wie auch immer. Ich denke, in Anbetracht des Zustands unserer Gesellschaft, das im Himmel nicht soviel Los sein wird wie im Fegefeuer oder der Hölle selbst.

            Hast Du schon Arbeitgeber von Deiner Arbeitsbereitschaft überzeugen können? Bist Du schon am schaffen?

            Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 11:51 | Antworten
          • Ich schaffe viel, mit Bewerbungen und Bemühungen. Besuche derzeit `ne 2-monatige Maßnahme, an deren Ende ein vierwöchiges Praktikum ansteht. Nach Trennung der seriösen Angebote von unseriösen wurde potenziellen Firmen Interesse signalisiert. Sollte sich daraus oder durch andere Bewerbungen nichts sozialversicherungspflichtiges ergeben, kehre ich wieder in meinen bisherigen Zustand des “Privatiers” zurück, ;-) . Gleichwohl: Ich betrachte Arbeit, so gerne ich sie auch mache nur als Mittel zum Zweck um an Geld zu kommen und somit meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Mein Ziel ist und bleibt immer noch die Politik.

            1.) Gott gibt es, er hat den Menschen aber auch den Verstand gegeben, um das Leben auf der Erde selbst zu organisieren. Vermutlich wollte er, ohne lästern zu wollen, etwas Abwechselung im Weltenall. Die Menschen haben lange gebraucht um zu verstehen, wer oder was konkret dahintersteckt. Sei`s drum.

            2.) “Ich bin ein willfähriger Diener des Systems und fälle noch vor Eintritt ins reguläre Rentenalter, verfrüht in die Urne.” Ist da etwas, über das Du reden möchtest? Solche Aussagen erinnern mich an meinen Opa, der kurz vor Weihnachten wegen rauchens das Zeitliche segnete. Verbreite keine Besorgnis hier über Deine Gesundheit.

            3.) In meinem Partykeller hing früher ein Schild, drauf stand: “Im Himmel gibts kein Bier, drum trinken wir es hier”. Sind wir erst da, denken wir vielleicht anders.

            Michael Egler | 16. September 2011 | 12:15 | Antworten
          • Fragten Sie sich einmal welches Bild vom Allmächtigen Sie haben? Das ist ganz entscheiden für Ihren Glauben. „Du sollst dir kein Gottesbild anfertigen. Mach dir überhaupt kein Abbild von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer. Wirf dich nicht vor fremden Göttern nieder und diene ihnen nicht. […] Ich bin der Herr, dein Gott. (2 Mose 20)“
            .
            .
            Es gibt theologisch zwei umschreibende Vorstellungen von Gott.
            1. Gott ist wie ein Schuster: er zieht das Leder über den Schuh und haut Nägel in die Sohle. Ist Sohle abgelaufen werden neue Nägel in eingehämmert. Also dauernd am Arbeiten, am Schaffen.

            2. Gott ist wie ein Uhrmacher: Er entwirft die Uhr, baut sie einmal, zieht sie einmal auf, geht fort und lässt sie laufen.
            .
            .
            .
            Darüber hinaus gibt es drei „Gottesbeweis“ Vorstellungen.
            1. der kosmologische Beweis von Thomas v. Aquin. Seine Aussage: Es muss ein erstes bewegendes geben das alles weitere bewegt.

            2. der theologische Gottesbeweis von Thomas v. Aquin. Seine Aussage: Zielgerichtetheit aller Wesen, Das Ziel kommt von ausserhalb.

            3. der ontologische Beweis von Anselm v. Canterbury. Seine Aussage: Gott ist Etwas, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.
            .
            Daher auch das Bilderverbot in den zehn Geboten. Mach Dir kein Bild, weder von Gott noch von irgendetwas anderem. Warum? Hast Du dich auf ein „bestimmtes“ Gottesbild festgelegt, festgesetzt – machst Du Gott zu einem so wie Du es bist. Du traust Gott nicht zu was Du selbst auch nicht kannst. Du hast Dir ein „Bild“ gemacht. Bist festgelegt, festgefahren. Armseelig dran. Überdenke Dein Bild – deine Vorstellungen. Ist Gott für Dich eher der Schuster oder ein Uhrmacher?
            .
            .
            susi

            susi bibelmaus | 16. September 2011 | 12:26 | Antworten
          • Die erste Teilung der Kirche kam wegen den Gottesbildern, den Ikonen der Orthodoxie. Dann fingen die Katholiken mit der Bilderanbetung an, und die Kirche ist immer noch gespalten.

            Auf alle Fälle ist ein Bildermachen von Gott nicht schlecht. Jedes Regiment, jedes Sportteam und jeder Staat braucht eine Fahne. Ohne das ist die ganze Sache nicht vollständig greifbar. Wichtig ist, daß man nicht vergißt, Susi, mit vollem Herzen dahinterzustehen.

            Michael Egler | 16. September 2011 | 12:38 | Antworten
          • Es hiess immer: Du musst Gott finden. Nun, um etwas zu finden, musste ich es suchen. Die Frage ist nur was. Suche ich im Himmel? Zu weit. Suche ich auf Erden? Wo sonst.

            Gott hat sich für mich als beides ausgegeben, sein Tun und Handeln haben in Verraten. Er ist der Schuster, der neu besohlt, nicht immer dann, wenn es dringend nötig wäre, obwohl wir den kaputten Schuh schon bis zum Knie hochziehen können, so gross ist das Loch in der Sohle schon, aber er hat repariert, hat eingegriffen und neue Nägel eingeschlagen. Aber er ist auch der Uhrmacher, der etwas hinterlässt, und nicht verrät wie es funktioniert noch selbst unterweist. Schade um die schöne Uhr.

            Im Grunde habe ich kein Bild von Gott. Ich kann für mich nur erklären was Gott ist, und was nicht. Genau so wie Du es machst. Zugegeben, ich war nicht zimperlich im Umgang mit Andersgläubigen. Dafür entschuldige ich mich bei Dir in aller Form. Es ist schwer etwas zu finden, das anscheinend nicht gefunden werden will.

            Zu den Gottesbeweisen, nach meinem Verständnis: Thomas v. Aquin hatte völlig recht, es gibt ein erstes sich bewegendes, das alles weitere bewegt. Es nennt sich Elementarteilchen. Konnte er aber damals noch nicht wissen. Aber er lag richtig. Das Ziel kommt von ausserhalb! Auch richtig erkannt. Das Zusammenspiel der kosmischen Möglichkeiten entscheidet sich im Raum, nicht auf der Erde. Die ersten Aminosäuren wurden offenbar von Meteoren und Asteroiden aus den unendlichen Weiten auf diesen Planeten befördert. Wo wohl noch.

            Und auch Anselm v. Canterbury stimme ich voll und ganz zu: “Gott ist Etwas, worüber hinaus nichts Größeres GEDACHT werden kann”. Gott ist ein Gedankenspiel. Wir werden zu ihm finden, wenn wir mitspielen.

            Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 12:43 | Antworten
          • Richtig, und nun geht hin in Frieden und lass das Korn reifen, nähre es und nach dem Maß Deines Zuhörens wird Dir Erkenntnis gegeben (Markus 4:24). Wer viel hat wird auch noch mehr bekommen und wer wenig hat, dem wird das Wenige auch noch genommen.

            susi bibelmaus | 16. September 2011 | 12:57 | Antworten
          • D.h. viel mehr kann jemand also nur dann haben, wenn jemand anderes viel weniger hat. Und erklärt wird dieses Unverhältnis meist damit, das hinter der Leistung einer menschlichen Lebenstunde, unterschiedlichste Qualifikationen ihre Merkmale prägen. Als Beispiel: Meine liebe Bäckersfrau widmet 60 Minuten ihrer Lebenszeit für 5,45 Brutto. Wieviel wohl Herr Joseph Ackermann pro Stunde Brutto erhält, und wieviel er davon Netto ausgezahlt bekommt? Vergleich in Leistung? 60 Minuten sind 1 Stunde. Mir ist völlig unverständlich, warum diese Lebenzeiten so unterschiedlich bewertet werden.

            Ich weiss nicht. Irgendwie passt das alles nicht. Es muss doch möglich sein, ein Arbeits- und Wirtschaftskonzept mit nur mehr als den Zielen “Wachstum und Gewinne” auszustatten.

            Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 13:46 | Antworten
          • Wenn das Universum einen Anfang hatte, können wir von der Annahme ausgehen, dass es durch einen Schöpfer geschaffen worden sei. Doch wenn das Universum wirklich völlig in sich selbst abgeschlossen ist, wenn es wirklich keine Grenze und keinen Rand hat, dann hätte es auch weder einen Anfang noch ein Ende; es würde einfach sein. Wo wäre dann noch Raum für einen Schöpfer?“

            Stephen Hawking

            Delitant | 16. September 2011 | 15:41 | Antworten
          • Bezüglich Ihrer Gottesbeweise (sofern man diese anerkennt):

            Diese “Gottesbeweise” “beweisen” das es einen Gott gibt, aber nicht, dass es der Gott der Bibel ist.
            Insofern müssten Sie ihre Tiraden geben alles muslimische unterlassen.

            Grisu | 16. September 2011 | 15:52 | Antworten
          • 1) Verstand nennst Du das, was wir von Gott erhalten haben? Es hätte sicherlich nicht geschadet, uns im Umgang mit diesem Verstand zu unterweisen. Ich habe den Verdacht, das unter allen anderen Spezies, genau unser Verstand unsere allegeine Achillesferse ist. Blöd, das dieses Missgeschick nach der 1. Sintflut erneut wiederholt wurde. Sicherlich göttlich grosse Logik, für einen kleinen Menschenwurm wie mich nicht zu erfassen.

            2) Wir haben soviel Dreck und Mist in der Umwelt herumflattern, da würde es mich wundern, wenn ich nicht vor der Zeit den Löffel abgebe, zumindest aber vorher schon im Besteckkasten herumwühle. Aber nix Konkretes, das Anlass zur berechtigten Sorge sei. Es heisst doch immer, die Menschen würden immer älter werden, aus meiner Familie ist nur noch meine Mutter übrig, 67. Alle anderen sind vor dem 70. Geburtstag an ihren Krankheiten erlegen.

            3) Im Himmel kein Bier? Ich wusste doch, das das Ganze einen gewaltigen Haken hat. *kichert*

            Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 12:27 | Antworten
          • Hätten wir keinen Verstand, müßte Gott sich um uns alle kümmern. Mischt er sich aber in die Geschicke der Menschen direkt ein, so würde ihn der eine lobpreisen und der andere verfluchen. Geht nicht. Man kann durch das Gebet Einfluß auf sein Einzelschicksal nehmen, ob es was nützt, kommt drauf an.

            So etwas ist mir auch bekannt. Seltsamerweise erreichen die Frauen in meiner Familie die höchsten Alter, aktuell liegt der Rekord bei 93. Die Männer hingegen sterben alle an Herz oder Krebs mit unter 70…, hm….

            Aber das muß nicht mit der Welt an sich zusammenhängen.

            Michael Egler | 16. September 2011 | 12:35 | Antworten
          • Ich frage mich nur, wie die politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen die grundsätzliche Versorgungsfrage klären wollen. Geht’s nach der FDP, können wir mehr und mehr selbst entscheiden, welchem privaten Anbieter ich meinen Lebenslohn in den Rachen stopfe. Geht’s nach der CDU/SPD/GRÜNE/LINKE habe ich nicht zu entscheiden, welchem privaten bis halbstaatlichen Anbieter ich das von mir erwirtschaftete Geld in den Rachen schmeisse.

            Wir hier in Berlin haben doch demnächst Wahlen, und ich habe keinen blassen schimmer wem ich wohl erwählen soll, in all dem Elend. Statt wirkliche Lösungen werden die vielen grossen Probleme verschoben und mehrere kleine Probleme verlagert. Das, ist keine Problemlösung, die ich als Ansatz verstehe. Das ist Murks.

            Schau Dir einfach mal an, wie das Geld entsteht, für das wir alle mit unserer Lebenszeit als Einsatz, Gewinne erwirtschaften die in andere Taschen fliessen. Ich finde, das muss nicht so sein. Ich will selbst entscheiden, was mit dem Geld passiert, dass auch ich für diese Gesellschaft erwirtschaftet habe. Geld, das mir selbst fehlt. Wenn mir die Hälfte meines Verdienstes durch Steuern und Abgaben flöten geht, ich aber für jede Leistung dennoch privat aufkommen soll, dann frage ich mich was mit dem ganzen Geld passiert ist, das bis dato noch in der Lage war, nahezu alle Teile einer schrumpfenden Bevölkerung mit ausreichendem Geld zu versorgen. Unser Problem ist eine asymetrische Vermögensverteilung. Zu wenige haben zuviel und zu viele viel zu wenig, das ist unser Problem.

            Wir haben keine Altersarmut in Deutschland, sondern schlicht und einfach ARMUT.

            Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 13:23 | Antworten
          • Hier, zur Orientierung: http://www1.wahl-o-mat.de/berlin2011/

            Empfehlung an Katze | 16. September 2011 | 13:37 | Antworten
          • Habe ich gemacht. Musste ständig komische Fragen beantworten und am Schluss bekam ich eine Aufstellung aller zur Wahl zugelassenenen Parteien, aus denen ich mir was aussuchen konnte.

            Hat’s geholfen? Nö, mir nicht. War das vorauszusehen? Na klar, aber den Anderen gefällt’s und denen wird’s besser helfen wir mir. Ich rätsel noch, warum meine Beantwortung nicht zu einer klaren Parteilinie mündete. Schade, das ich damit wohl alleine herumstehe. Also kein Problem für all die Anderen, die meinen: Wahl-O-Mat? Tolle Sache.

            Im Grunde genommen scheint’s eh egal zu sein, da das Parlamenet und die Abgeordneten immer weniger zu entscheiden haben, alles von der Regierung und ihren externen Beratern (unabhängig! versteht sich) vordiktiert bekommen, das durch den Fraktionszwang getrieben wird.

            Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 14:21 | Antworten
          • Der Fehler am Automaten ist, daß man nicht alle gleichzeitig auswählen kann. Die Themen der Fragen sind zum Teil aktuell, zum Teil was grundsätzliches. Es bedarf einen genauen Analyse, was denn genau auf einen paßt.

            War das Ergebnis denn die Partei, die Du sonst wählst? Bei mir immer etwas merkwürdig….

            Parlament und Abgeordnete und die Hintermänner sind alle die gleichen. Es werden halt nur Scheindebatten mit gegenseitiger Abschießerei geführt.

            Michael Egler | 16. September 2011 | 14:44 | Antworten
          • @Katze aus dem Sack,

            Sie fragen sich, wohin Ihr bezahltes Steuergeld hin verschwindet?

            Das ist doch eigentlich ganz einfach. Da genügt z. B. ein Blick in den Bundeshaushalt.

            Beinahe das ganze Steueraufkommen des Bundes verschwindet im Budget Arbeit und Soziales. Der Rest wird fast ausschließlich über Schulden finanziert.

            Aus dem Budget Arbeit und Soziales werden solche Dinge wie Hartz-IV bezahlt. Aber auch Krippen- und Kindergartenplätze für Doppelverdiener werden aus dem Budget finanziert. Denn nirgendwo so gut wie in Krippen und Kindergärten werden Kinder erzogen und betreut (ironisch, für die, die es nicht gemerkt haben sollten ;-) ).

            Zum “Landes”-Haushalt von Berlin kann ich nur wenig sagen. Sicherlich wird dort der größte Posten “Personalausgaben” sein. Das wundert mich auch nicht weiter.

            Ich war erst vor kurzem in Berlin. Und was mir dort vor allem aufgefallen ist, ist, daß sich in den Museen auf der Museumsinsel das Personal an jeder Ecke die Füße platt gestanden hat. Ein Personalschlüssel wie zu besten DDR-Zeiten und wie ich ihn sonst noch nirgends gesehen habe…
            Und natürlich bei jedem WC – bei wirklich jedem, auch in Kaufhäusern – eine Frau oder einen Mann, dessen primäre Aufgabe es ist, herumzustehen und von jedem Besucher 30 bis 50 ct Benutzungsgebühr einzusammeln.

            Dafür fehlt dann das Geld, um Schloß Charlottenburg mit seiner bedeutenden Parkanlage zu erhalten und zu pflegen…

            Da gibt es einfach viele Dinge, da fühlt man sich noch in der DDR. Und die DDR ist ja bekanntlich insolvent geworden.

            hamsterhugo | 16. September 2011 | 15:00 | Antworten
        • …darf man auch ungeschriebens Glauben? Das hat sonst sowas wie : nach Vorschrift Nr.:
          und niemand hat das Recht nach seinen eigenen Glaubensprinzipien einen anderen zu beurteilen …. Glauben nach Vorschrift, ich lach mich schlapp… wussten sie, daß Mäuse die Bibel eher essen, als lesen? Echt, kam letztens im Fernsehen

          Staatsfeind No1 | 18. September 2011 | 13:01 | Antworten
  19. @Werte Frau Maybrit Illner!
    Ihr Beitrag mit dem Thema Rente und Altersarmut ist zu
    kurz gegriffen.Sie verschweigen folgenden Sachverhalt.
    Ich zitiere Herrn Stefano im Gästebuch von “Hart aber Fair”
    vom 03.04.2008 Uhrzeit 10:34:”Die Rentenkasse wies vor dem
    II.Weltkrieg über 500 Milliarden Mark auf und wurde für
    den Krieg geplündert.Jeder Konzern bekam nach dem Krieg
    Entschädigung-die Rentenkasse ging leer aus.Selbst die
    Renten für Kriegerwitwen,-waisen und Kriegsversehrte
    wurden von nun an aus den neuen Rentenbeiträgen der jungen
    bezahlt.Die Rentenerhöhungen wurden an die Lohnerhöhungen
    angepasst.Und es wurde so getan,als habe es den Gene-
    rationenvertrag schon immer gegeben.Da fiel der 500-
    Milliarden Raub nicht mehr weiter auf.Das ging so bis in
    die 90er Jahre.Mit der dann einsetzenden Verschärfung der
    Umverteilung des Volkseinkommens zugunsten der inter-
    nationalen Übermonopole wurde der Generationenvertrag
    auf einmal zum Argument für die Rentenkürzung.Die jungen
    könnten die Alten nicht mehr bezahlen.Die sogenannten
    Ostrenten(UdSSR u.a.wurden vollständig dem Solidar-
    system Rente aufgebürdet,ohne überhaupt als ver-
    sicherungsfremde Leistungen eingestuft zu werden”.
    Die Rentenanwartschaft des Durchschnittrentners,sank
    in den letzten 25 Jahren,durch verschiedene staatliche
    Eingriffe,bereits um etwa 40 Prozent.Ich zitiere dazu
    Dr.Klaus J.Klumpers:
    “Für mich ist dieser Systemwechsel von der kapital-
    basierten zur umlagefinanzierten gesetzlichen Rente im
    Jahr 1957 unter dem CDU Kanzler Konrad Adenauer,der
    größte Vertrauensbruch,den Politiker in der Nachkriegs-
    zeit bisher begangen haben”.Diese Fehlkonstruktion nach
    dem Kriege wurde immer wieder verschleiert so Dr.Klaus
    J.Klumpers.Sie sehen an dieser Schilderung,die Alters-
    armut,war durch diese Fehlkonstruktion vorprogrammiert.

    HOPF T. | 15. September 2011 | 20:11 | Antworten
    • @ HOPF T. | 15. September 2011 | 20:11

      Ich stimme zu das ein Generationenvertrag nicht sicher ist. Man kann die Rentenkasse für einen Krieg plündern oder für zusätzliche Rendite der Finanzindustrie und zusätzlich durch Niedriglohn die Fähigkeit zur Einzahlung senken. Für beides trifft der Begriff plündern zu und beides würde ich strafrechtlich verfolgen.

      Wenn sich aber ein Volk kontinuierlich entwickelt und stetig die Wohlstand steigert, ist das Umlagesystem besser. Das war zu Adenauers Zeiten der Fall und galt auch noch eingeschränkt zu Helmut Kohls Zeiten. Erst als man die Außenhandelsüberschüsse mit Lohndumping zu Lasten der Binnenwirtschaft retten wollte, gingen die Wirtschaftskreisläufe kaputt und der Wohlstand wurde für die Mehrheit ständig weniger. Plötzlich gab es Armut in Deutschland.

      Ich lehne eine kapitalbasierte Rente nicht grundsätzlich ab; als Ergänzung oder zweites Standbein kann das funktionieren. Man darf nur keine renditeorientierte Unternehmen wie Parasiten an die Rentenbeiträge heften.

      Erlauben sie mir mal giftige und zynische Provokation : Wenn schon Sexparties aus der Rentenkasse bezahlt werden, dann für die Rentner und nicht für die Verkäufer.

      Siggi | 17. September 2011 | 11:16 | Antworten
      • @Siggi
        Es freut mich,daß ich in diesem Blog,einen Anstoß ge-
        geben habe,daß ich Ihnen mitteilen kann,bei dem Herrn
        Dr.Klaus J.Klumpers,handelt es sich um einen promo-
        vierten Ingenieur.Er ist seit dem Jahr 2002 selbst-
        ständiger Unternehmesberater.Er weis genau,wie das SPD
        Urgestein und Sozial-Experte Rudolf Dressler was Sache
        ist.Herr Dr.Klaus J.Klumpers,hat in seinem Werk u.a.
        die Entwicklung der Kaufkraft der Renten von 1959 bis
        2003 untersucht,und den versicherungsfremden Leistungen
        mit denen die Rentenkasse bisher von jeder Regierung
        schamlos geplündert wurde,ein eigenes Kapitel gewidmet.
        Ich bin überzeugt,daß ein Rudolf Dressler,größtenteils,
        der Auffassung des Herrn Dr.Klaus J.Klumpers,zustimmen
        würde.Er ist der Einzige,der die ganze Rentenent-
        wicklung genau kennt.Zu Ihrer Information,als ich
        in der Versicherungsbranche Sparte Leben tätig war,
        hatte die Rentenversicherung,noch eine 3 monatige
        Deckungsrücklage,dies ist heute nichtmehr der Fall.
        Das Stützen der Banken und Zocker ist ja viel
        wichtiger als die Renten.Die Kritik an den Banken und
        Reichen,bezeichnet die österreichische Finanzmi-
        nisterin Fekter,schon mit der Judenverfolgung des 3.
        Reiches.

        HOPF T. | 18. September 2011 | 11:20 | Antworten
  20. was sie anfänglich beschrieben haben sehe ich auch so: zu kurz gegriffen…. viel Blabla, ohne erkennbares Ergebniss… fast, wie bei den Privaten… zusammenhangloses Gelaber und eine Moderatorin, die den Laberkandidaten ständig ins Wort fällt, was jedoch nicht weiter stört, da die ewig Selben auch den ewig selben Mist zum Besten geben und ein ähnliches Benehmen an den Tag legen, und ich mittlerweile ähnlich dem Lindenstrasseneffekt bei Beginn der Erkennungsmelodie umschalte, mit der Massgabe das mit so wenig, als möglichen Takten hinzukriegen….
    aber die Talkshows sind mittlerweile an die grottenschlechte Politik angepasst…. da sollte man mal was ändern !!!

    Staatsfeind No1 | 15. September 2011 | 23:09 | Antworten
    • @Staatsfeind No1
      Ich habe mir wie Sie die Sendung von Frau Illner kurz an-
      gesehen.Was in dieser Sendung verschwiegen wurde,daß die
      Riester Rente,mit angerechnet wird,wenn die Rente ab 65
      zum Lebensunterhalt nicht reicht,und der Staat mit Steuergeldern die Rente bezuschussen muß.Frau M. Illner
      sollte sich,wenn Sie eine solche Sendung macht,mal kurz
      bei Frau Hilke Petersen von Frontal21 informieren.
      Ich weis,daß Frontal21 dieses Thema behandelt hat,aber
      der Ausdruck dazu,ist bei mir momentan nicht greifbar.
      Was Frau Ursula von der Leyen in punkto Mindestlohn von
      sich gegeben hatte war geradezu erschreckend.Ich zitiere
      den luxemburgischen Premierminister Jean Claude Juncker,
      auch Christdemokrat auf dem Katholikentag am 27.05.2006
      in Saarbrücken:”Außerdem könne er nicht verstehen,daß
      das Thema Mindestlohn in Deutschland zu solchen Ängsten
      bei Politik und Wirtschaft führe:”Solidarität muß auch
      nach innen in den Nationalstaaten geübt werden und viele
      machen das.Diese Aussage des großen Europäers,Jean Claude
      Juncker,auf dem Katholikentag in Saarbrücken,ist eine
      schallende Ohrfeige für Frau von der Leyen.Ich habe mir
      das Ganze nur kurz angesehen,dann auf Phoenix,auf deren
      Gesprächsrunde umgeschaltet.Diese Runde war auf einem
      weit höheren Niveau.

      HOPF T. | 16. September 2011 | 10:55 | Antworten
      • sie haben natürlich Recht, vor allem was unsere Politiker zu unserem Schrecken von sich geben, vor allem, wenn es auch noch so ein feudales Püppchen, wie die o.g. Ministerin ist…. atmet doch der Pöbel ihr einfach die Luft vor der Nase weg… pah….
        Bedauerlicherweise erschrecken die verantwortlichen Moderatoren/innen und die Redakteure nicht mehr, sondern füllen Sendezeit damit…. ebenfalls erschreckend

        Staatsfeind No1 | 18. September 2011 | 13:08 | Antworten
  21. Die Diskussion um Rente mit “65″ oder meinetwenigen auch mit “69″ als vorerst theoretischer Möglichkeit ist doch nichts Anderes als eine glasklare Rentenkürzung, denn kein Politiker jedwelcher Couleur kann es sich leisten, mit dem Anspruch “wir senken die Renten” auch nur im letzten Dorf eine Wählerstimme zu bekommen. Also wird verschleiert, oder neudeutsch “verkauft”, Herr Müntefehring unter seinem Kanzler Gerhard Schröder und auch in der “großen Koalition” war da erstaunlich erfolgreich in der Präsentation dieser – platt gesagt – eindeutigen Rentenkürzung.
    Dazu kommt, daß in den letzten Jahren die Anspruchsgrundlagen ebenfalls eingedampft wurden, so z.B. Jahre für Ausbildung/Studium. Das führte dazu, daß heutige Renten vergleichsweise deutlich niedriger ausfallen als solche, die z.B. vor 15 oder 20 Jahren unter vergleichbaren Voraussetzungen bewilligt worden sind.
    Das sind Fakten, die oftmals nicht umfassend erkannt werden.
    Die Politiker hatten Erfolg, denn die Diskussionen um Dachdecker mit “65″ oder die berühmt-berüchtigten alleinerziehenden Krankenschwestern verschleierten den wirklichen Ansatz. Chapeau!

    Henning Göbel | 15. September 2011 | 23:18 | Antworten
  22. es wird immer nur gesprochen,aber nicht gehandelt. ich bin 55.jahre alt und mein mann 62 .jahre alt.mein mann hat in seinem leben nur gearbeitet und da die wachschtzfirma götz ihn nicht mehr gebraucht hat. durte er gehen. nun ist er leider zuhause und bekommt kein hartz, da ich im vorruhestand bin und im monat 900.- euro habe sagt mann ja ihr mann bekommt kein hertz.es ist doch nicht in ordnung. wir sind nun in deutschland schon in oder an der armutsgrneze. mein mann hat auch noch 5 fehl operationen aber rente nein. also leben wir mit 900.- euro. nun frage ich sie wie lange soll das noch gehen. warum dreht den die jugend durch,die haben ja auch keine arbeit. hier in deutschland wird alles nur verschönert und die die kein geld haben werden nie am lebenteilnehmen. christa reuther aus niederwiesa.seit 2.jahren kämpfen wir bei anwalt mit arzt um eine rente für meinen mann. er ist ja schon kein mann mehr und mit 900.- euro kann keiner leben. das sollen die mir in der regirung mal vormachen. reuther. hoffe ich erhalte eine gute antwort.christa reuther.

    christa reuther | 15. September 2011 | 23:25 | Antworten
    • Das ist beschämend, was ihnen beiden zur Verfügung steht. Eine Frechheit. Mit dem zur Verfügung stehenden Geld ist ihnen ein würdevolles Leben in dieser Gesellschaft nicht möglich. Ich schäme mich in Grund und Boden, Teil einer Gesellschaft zu sein, die solche Zustände stillschweigend duldet, und die Verursacher dieser Unverschämtheit ständig wieder an die politischen Schalthebel der Macht wählt.

      Wenige Menschen haben am Ende des Monats noch soviel Geld übrig, wie viele Menschen am Anfang des Monats gar nicht zur Verfügung steht. So sieht dann die unterschiedliche Quittung für geleistete Lebenszeiten aus. Die einen haben’s verdient, die anderen nicht? Pfui!

      Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 05:22 | Antworten
  23. Sehr geehrte Damen und Herren,
    hoffentlich wird Frau Leyen nicht noch als Kanzlerin gewählt,damit ihre diffusen und unsinnigen Pläne und Vorstellungen nicht zur Ausführung kommen. Überhaupt gibt es bei ihr und vielen anderen Politikern nur noch wenig Überschneidungen mit der Realität und den “Menschen” in diesem Land. Vielleicht sollten sich ein großer Teil unserer “Politgrößen” eine neue Bevölkerung wählen – die sie besser versteht. Dann sind sie auch für den Unsinn verantwortlich, den sie verzapfen – bisher muß der Steuerzahler dafür bluten.
    Jeder Hauptschüler weiß, daß weder unsere Bevölkerungsstruktur noch die Wirtschaftsstruktur noch den Gegebenheiten entsprechen, die zu Bismarcks Zeiten herrschten.
    Nicht mehr durch der “Hände Arbeit ” sondern durch Maschinen, mehr noch durch mehr oder weniger korrupte oder “durch gute Beziehungen geölte” Entscheidungen wird das Geld verdient. Das Fernsehen ist das beste Beispiel für eine Selbstbedienungsinstitution, die nach Gutdünken irrwitzige Gehälter zahlen kann, da sich der Verbraucher,(der Zahler) nicht dagegen wehren kann.Für “Kaffeekränzchen” werden den Moderatoren Gehälter gezahlt, bei denen jedem hochbezahlten Akademiker schwindlig wird.
    Man muß weg vom Generationenvertrag und die Beiträge wie bei einer Lebensversicherung zinswirksam -kontrolliert-
    anlegen.Voraussetzung ist natürlich, daß die heutige Finanzwelt diszipliniert wird, wofür genügend ungenutzte Instrumente der Bafin zur Verfügung stehen.
    Eine Mindestrente müßte garantiert werden, die aus dem Steueraufkommen finanziert wird. Die Herstellung der Steuergerechtigkeit, vor allem bei unseren Steuerflüchtlingen,und denen , die ihr von deutschen Arbeitern erwirtschaftetes Geld im Ausland für sich arbeiten lassen – das wäre dann das nächste Thema.
    Vielleicht sollten Politiker einmal statt vielem Gerede und vielen unsinnigen Terminen, lieber einmal nachdenken über das, was sie so anrichten und ob “die Menschen in diesem Lande)wirklich so dumm sind wie sie glauben.
    Guten Abend

    plikritiker | 15. September 2011 | 23:45 | Antworten
  24. So, und dass nicht nur Trübsal hier in diesem Blog geblasen wird, an dieser Stelle wieder mal meine Modifikation aus dem schönen Gedichtsauszug von „Ludwig Uhland“ _Frühlingsglaube_ – meine Überschrift: _Altersglaube_:

    _Die Welt wird schöner jeden Tag_
    _Man weiß nicht, was noch werden mag_
    _Die Freude will nicht enden_
    _Man freut sich selbst am trübsten Tag_
    _Nun armes Herz vergiss die Plag_
    _Nun muss sich alles, alles wenden_
    _usw. …………

    Mit den besten Grüßen, aus dem sonnigen Süden
    D. Ackermann

    P.S. Bin seit längerer Zeit Rentner, und hatte als solcher auch beträchtliche Einkommenseinbusen. Aber ich habe inzwischen gelernt: _dass weniger mehr sein kann_!

    Dieter Ackermann | 16. September 2011 | 02:58 | Antworten
    • Hallo, @Dieter Ackermann!

      Das weniger “mehr” sein kann, haben auch unsere Arbeitgeberverbände längst begriffen, so zahlen sie ihren Beschäftigten nunmehr Löhne in möglichst homöopathischen Dosen. Damit lobt man quasi das fasten, um sich selbst vollfressen zu können, bis die Gürtel bersten, und die Knöpfe in ballistischen Dimensionen von den Hemden schießen.
      Somit zeigt ein Vers von Eugen Roth dafür Relevanz, in dem es heißt:

      Es lehrt uns Hahnemann, es habe,
      die größte Wirkung, kleinste Gabe.
      So mancher Arzt hält das für wahr,
      wenn’s nicht betrifft sein Honorar.

      Es ist also an der Zeit, dass wir uns all das schöne Geld von denen wiederholen, die es unserem Allgemeingut in den letzten 2 Jahrzehnten entzogen, und dieses oft genug sogar verbrannt verbrannt haben, ohne selbst darunter leiden zu müssen.

      liebe Grüße, aus Phetchabun

      Henk

      Delitant | 16. September 2011 | 06:15 | Antworten
      • @Delitant | 16. September 2011 | 06:15

        Hallo Delitant!

        Ich kann nicht umhin, ich muß Ihnen einfach zu dieser Antwort gratulieren! BRAVO!!!

        Gerda

        Gerda Altmann | 16. September 2011 | 11:04 | Antworten
  25. “Wird Altersarmut in Deutschland zum Normalfall?” – Ja, aber nur für die Betroffenen. Alle anderen, also die Unbetroffenen, werden den Rest ihres Lebens zwar nicht unbedingt im Luxus verleben, aber auch nicht am Hungertuch nagen. Und die Wenigen, die schon genug hatten, bevor sie das Licht der Welt erblickten, zählen hier schliesslich nicht. Verdient ist schliesslich verdient.

    Wie lautet doch die Logik einiger Hohlbirnen: ‘Wer nichts leistet, hat auch nichts verdient.’ Würdevolles Leben sieht ganz sicher anders aus, völlig egal in welchem Lebensabschnitt. Aber diese Einfachheit in der Bedeutung wird der Artikel 1 des GG auch ganz bestimmt nicht gemeint haben, oder?

    Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 04:56 | Antworten
    • Haben sie in Deutschland noch ernsthaft das Gefühl, dass Menschenwürde oder das Grundgesetz relevant sind?!

      Die Politik ist nicht mal in der Lage Entscheidungen des Bundesverfassungsgericht fristgerecht umzusetzen (s. Hartz IV und Wahlordnung), weil ihr die Konsequenzen nicht in´s Konzept passen.

      Sandamarin | 16. September 2011 | 09:42 | Antworten
      • Genau, nichts scheint mehr unmöglich!
        Wer hätte denn früher schon daran geglaubt, dass ausgerechnet die SPD sich mal darum reißen würde,
        uns den Boden zur Aushebelung des Tarifrechts, sprich Zeitverträge, Billiglöhne und des gesamten Solidarpaktes
        zu ebnen? Da wurde der gute Oskar L. von den Genossen des Verrats bezichtigt, anstatt mit Gerhard Schröder, den korrumpierten Ausverkäufer der Sozialdemokratie postwendend vom Platz zu schimpfen, und gleich nach Russland zu jagen.Und jetzt jammert man obendrein auch noch über den Vertrauensschwund, und das in einer Weise, die an den bezahlten Schläger denken lässt, der sich die Hand dabei verletzte, als er seinem Opfer die Zähne bis aus dessen Hinterteil rausschlug. Pfui Deibel!!!

        Delitant | 16. September 2011 | 12:29 | Antworten
  26. Hier nochmal, weil es so schön grausam ist, und uns von den Medien gerne unterschlagen wird:

    C. F. von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk ‘Der bedrohte Frieden’ 1983 Hanser-Verlag, innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet Kommunismus voraus (er wurde ausgelacht).
    Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn,- Gehaltsabhängige zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend. Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden Globalisierung, (obwohl es damals dieses Wort noch nicht gab) so wie er sie erwartete.

    1. Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.

    2. die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.

    3. Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staatzusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.

    4. ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.

    5. Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch an.

    6. Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.

    7. Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig dentotalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.

    8. Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.

    9. Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.

    10. Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, dass die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.

    11. Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.

    12. Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, das skrupelloseste und menschenverachtende System erleben, wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.
    Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt ‘unkontrollierter Kapitalismus’.

    C. F. von Weizsäcker sagte (vor 25 Jahren), dass sein Buch, welches er als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!
    Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt:
    Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!
    Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.

    Delitant | 16. September 2011 | 06:27 | Antworten
    • 1984 – wir kommen!

      Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 06:50 | Antworten
      • .. vergiss “ES” ..

        1984 hat in der EU keine Chance.
        Jeder rüstet so weit auf, wie man “es” für nötig hält.
        Paris, London, Maastricht, usw.
        Alles mit Sinn und Personal.

        Doch ein 1984 ist 1989 mit der DDR zusammen gebrochen.
        Glück gehabt.

        Gruß
        bcstony

        P. Degoulange | 18. September 2011 | 12:48 | Antworten
    • Faszinierende “grausame” Analase der realen Welt 2011 – willkommen in der Wirklichkeit!

      Ernst Lipps | 16. September 2011 | 07:30 | Antworten
      • Sorry: Analyse

        Ernst Lipps | 16. September 2011 | 07:33 | Antworten
    • @Delitant

      Ja… das sehe ich auch so kommen!

      Bin froh, dass ich schon so alt bin und hoffentlich nicht alles erleben muß!

      Gerda

      Gerda Altmann | 16. September 2011 | 11:10 | Antworten
      • Aber meine Liebe, Sie sind doch bereits mitten drin und voll dabei!

        Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 11:16 | Antworten
        • Anhand der enormen Reputation, über die C.F.v.Weizäcker, als “Wertekonservativer” und Multi-Wissenschaftler verfügte, wundere ich mich immer wieder, dass seine einstige Prophezeihung, die in vielen Bereichen unseres Lebens ja ganz offensichtlich schon zur Realität geworden ist, bisher von niemandem aufgegriffen wurde. Wurde diese einfach nie zur Kenntnis genommen, oder, wie ich vermute, etwa ganz bewusst totgeschwiegen?

          Frage auch an die lieben @ZDF-Redakteure:

          Wusstet ihr bisher nix darüber, oder gibt es da so etwas, wie eine interne Anweisung, das außen vor zu lassen?

          Delitant | 16. September 2011 | 12:43 | Antworten
          • Pisa ist überall – global

            Ernst Lipps | 16. September 2011 | 18:04 | Antworten
          • Genau! Schließlich steht Pisa für eine gefährliche Schieflage.

            Delitant | 17. September 2011 | 15:30 | Antworten
  27. Eigentlich sollte es kein Problem sein unsere Rentner ausreichend im Alter zu Versorgen, Geld ist ja genug da. Das Problem ist nur, dass man unseren gemeinschaftlichen Staat, auch Sozialstaat zugunsten der neoliberalen Ideologie geopfert hat.

    Man muss ja nicht alles ueber direkte Rentenzuwendungen abdecken. So koennte man z.B. Rentnern ermoeglichen oeffentliche Verkehrsmittel Gratis benutzen zu lassen,Schwimmbaeder Gratis, GEZ Gratis, Pflegeheime Gratis, medizinische Zuwendung Gratis, Wohnen Gratis. Um nur einige Beispiele zu nennen.

    Dafuer bin ich als Arbeitnehmer auch wirklich gerne bereit hoerere Abgaben zu Zahlen. Schliesslich werden wir alle einmal alt, oder?

    Zudem wuerde das auch dem Lebenswerk (also die vorher erbrachte Arbeit, Ehrenaemter, Kindeserziehung, Wehrdienst, Zivildienst usw.) wuerdigen.

    Wo waeren wir denn heute ohne die von den Rentnern erbrachten Leistungen?

    Doch wir werden zu Egoisten erzogen (zumindest wird dies verbissen versucht) und von Egoisten regiert!

    Fragen Sie doch mal in der Bevoelkerung, ob diese wirklich keinen Sozialstaat will.

    Und wenn fuer Bankenrettung (etwa 4 % der Deutschen halten Aktien!) ueber 500 Milliarden Euro Gelder ueber Nacht aufgebracht werden, aber fuer die Menschen, die dieses Geld erwirtschaftet haben, kaum noch etwas zur verfuegung gestellt wird, dann ist da doch ganz gewaltig etwas faul!

    Mal sehen wie lange das noch vom Volk hingenommen wird….

    Andreas | 16. September 2011 | 06:57 | Antworten
    • Noch hinzufuegen moechte ich, das auch unsere Wirtschaft vom Fleisse der heutigen Rentner und zukuenftigen Rentnern wesentlich profitiert haben. Daher sollten diese Unternehmen und Firmen auch gewisse Opfer fuer diese Menschen erbringen (damit meine ich die von mir oben erwaehnten Gratisleistungen).

      Ein Staat ist nun einmal ein Gemeinschaftsding, wenn jeder nur fuer sich ist, so haben wir auch keinen Staat mehr!

      Andreas | 16. September 2011 | 07:02 | Antworten
      • Nein, profitiert haben wir nicht. Die Welt ist doch in einem unschönen Zustand. Wer hat das denn angerichtet? Es waren die fleissigen und emsigen Helferlein, die für den Ertrag des geldlichen Verdienstes, im Kleinen, die grosse Misere mit verursacht haben. Im Grunde ernten wir eigentlich nur das, was vorher auch gesät wurde. Unsere fleissigen Leutchen von damals und heute sind nun die heutigen und zukünftigen Rentner. Mittlerweile bringen einige dieser fleissigen Leutchen sogar noch Geld mit zur Arbeit, über den Umweg der Jobcenter (Kurzarbeiter, Aufstocker). Brav!

        Die Unternehmen und Firmen sollen Opfer erbingen? In welcher Form denn? Auf Gewinne und somit auf Bonitäten verzichten? Das Produkt teurer machen, so das es weniger kaufen können? Lohn einparen durch a-typische Beschäftigungsformen? (Da freut sich der wache Verstand, denn spätestens jetzt wird er eingeschläfert.) Automation und Self-Service, damit für alle mehr Zeit und weniger Geld bleibt, sich dann mit defekten Blechdeppen herumzuplagen (z.B. Fahrkartenautomaten)?

        Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 07:42 | Antworten
    • Ich empfehle einen Blick in den Bundeshaushalt.

      Bereits heute fließen fast so viele Gelder in den Budgetposten Arbeit und Soziales, wie der Bund an Steuereinnahmen einnimmt.

      Woher soll denn bitteschön das Geld kommen, um das Budget für Arbeit und Soziales noch weiter auszuweiten?

      Nein, Fakt ist, daß wir uns ein so großes Budget für Arbeit und Soziales überhaupt nicht mehr leisten können.

      Und wenn wir für die Euro-Rettung erst richtig zur Kasse gebeten werden – was bald kommen wird -, erst recht nicht mehr.

      Und wenn Linkspartei, SPD und Grüne in noch viel stärkerem Umfang als unsere aktuelle Bundesregierung eine europäische Transferunion fordern, dann entziehen diese Parteien unserem Staat und unserer Gesellschaft nachhaltig die Mittel, die erforderlich wären, um allen Deutschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

      Da muß man sich dann schon fragen, wer in Deutschland die Interessen von Niedriglöhnern, Hartz-IV-Empfängern und Rentnern mit niedrigen Renten vertritt.

      Linkspartei, SPD und Grüne sind es jedenfalls nicht!

      hamsterhugo | 16. September 2011 | 09:02 | Antworten
      • Was nutzt das viele Geld aus dem Steuertopf Arbeit & Soziales, wenn die Betroffenen davon nichts haben? Rechnen Sie doch insgesamt mal aus, wieviel ein Hartzer im Jahr Brutto kostet, nicht was er Netto bekommt. Sie werden feststellen, dass die Leistungsempfänger nur sehr wenig Geld daraus erhalten. Wo landet wohl der Grossteil des Geldes? Wäre es nicht effizienter, Steuerzahlerschonender, wenn man ihnen das Geld gleich gibt, statt einen Gegenpfand zu erheben (z.B. sinn- und zwecklose Arbeiten die lediglich schlecht bezahlten Zeitvertreib dienen).

        Der Teufel käckert eben immer auf den grössten Haufen. Wer “die Interessen von Niedriglöhnern, Hartz-IV-Empfängern und Rentnern mit niedrigen Renten vertritt”? Jede und jeder einzelne dieser Betroffenen. Jemand anderes wird sich wohl dafür nicht finden lassen. Alle Anderen pflegen ihre eigenen kleinen Problemchen.

        Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 09:18 | Antworten
      • @hamsterhugo. Was man sich sicher nicht leisten kann, ist der Bundeshaushalt Schuld. Der zweitgrößte Etatposten noch vor dem für Verteidigung, der sich dynamischen Zuwachses erfreut und der 2014 bei geschätzt 50.000.000.000 EUR, angekommen sein wird.
        Mal überlegt, wie vielen Rentners man von diesem Geld einen auskömmlichen Lebensabend gestalten könnte?
        Statt dessen finanziert man damit ein Heer von Bänkern und Kapitalgebern schon jetzt ein völlig leistungsloses Einkommen. MfG

        silberdistel | 18. September 2011 | 06:42 | Antworten
    • Andreas,

      Sie schreiben:
      “Und wenn fuer Bankenrettung (etwa 4 % der Deutschen halten Aktien!) ueber 500 Milliarden Euro Gelder ueber Nacht aufgebracht werden, aber fuer die Menschen, die dieses Geld erwirtschaftet haben, kaum noch etwas zur verfuegung gestellt wird, dann ist da doch ganz gewaltig etwas faul!”

      Das ist das immer gleiche Argument von Leuten, die die Zusammenhänge nicht verstanden haben.

      Wir werden unsere Banken sehr bald wieder retten müssen. Und warum?

      Weil wir alle auf Kosten unserer Banken über Jahre vom Euro profitiert haben! Sie glauben mir nicht?

      Griechen, Portugiesen, Italiener und Spanier insbesondere haben in großem Stil Waren bei uns gekauft. Dadurch sind bei uns nach der Euro-Einführung viele Arbeitsplätze entstanden. Viele Deutsche haben so Arbeit gefunden und gute Löhne bekommen.

      Griechen, Portugiesen, Italiener und Spanier konnten diese Waren aber nicht bezahlen; eine Nivellierung über Auf- und Abwertungen der Währungen war nicht mehr möglich.

      Das Geld, um Waren bei uns einzukaufen, wurde ihnen von unseren Banken geliehen. Unsere Banken haben uns damit vorübergehend einen Wohlstand vorfinanziert. Unsere Banken werden aber das verliehene Geld nicht oder nur noch anteilig zurückerhalten. Die Blase platzt.

      Nur unsere Politiker glauben noch, daß Griechen, Portugiesen, Spanier und Italiener ihre Darlehen noch zurückbezahlen werden/können.

      Und nun beginnen die Banken, sich ihren Schaden von denjenigen, die jahrelang den Nutzen aus ihrer Vorfinanzierung der Einkäufe hatten – nämlich von der deutschen Bevölkerung – ausgleichen zu lassen, weil sie den Schaden alleine nicht schultern können.

      Das ist auch mehr als redlich!

      Denn in Wirklichkeit verschenken wir einen guten Teil der bei uns prodizierten Waren spätestens seit der Euro-Einführung an Griechen, Portugiesen, Spanier und Italiener. Und das Ganze ist das teuerste und ineffizienteste Beschäftigungsprogramm, das man sich vorstellen kann.

      Und unsere Politiker träumen noch immer davon, daß dieses Beschäftigungsprogramm weiterläuft. Das ist die Begründung dafür, daß wir den Euro retten müssen.

      Aber Blase bleibt Blase. Sie wird nur um so größer, mit je mehr gutem Geld wir die Blase weiter aufpumpen. Und umso größer wird dann am Ende unser aller Schaden!

      Einen Sozialstaat im heutigen Sinne können wir uns dann nicht mehr leisten.

      Hier profitiert die FDP vielleicht von der ihr so böswillig unterstellten Neoliberalität: durch ihr wirtschaftspolitisches Know-how ist sie vieleicht die einzige Partei Deutschlands, die die Zusammenhänge erkennen kann und nun auch erkennt.

      Daher: Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr FDP – auch wenn die FDP die Zusammenhänge viel zu spät erkannt hat. Aber immer noch besser spät als überhaupt nicht.

      hamsterhugo | 16. September 2011 | 09:31 | Antworten
      • @Hamsterhugo

        Die Zusammenhaeng erkenne ich zu einem groben Anteil sehr wohl – zugegebenermassen aber nicht alles, das ist richtig.

        Ich glaube aber nicht das wir uns einen Sozialstaat nicht leisten koennen, das hoere ich schon seit Jahrzehnten.

        Wie ich schrieb, waere ich bereit ein Grossteil meines Gehaltes fuer ein Sozialstaat zu Opfern, denn dann haben alle etwas davon, auch ich selber.

        Was aber zur Zeit mit meinen Abgaben geschieht, damit bin ich nicht einverstanden. Grosse Unternehmen subventionieren, die dann Arbeitsplaetze (incl. Knowhow) z.B. nach China verlagern, das geht fuer mich nicht in Ordnung.

        Da sollte man lieber mehr Klein- und Mittlere Unternehmen staerken, das wuerde auch Arbeitsplaetze schaffen, was wieder die Staatskasse fuellen wuerde.

        Aber das ist ein anderes Thema.

        Wie lange profitieren eigentlich die Rentner von den Leistungen die sie erhalten? Rente mit 67, wieviele potentielle Renter sterben schon vorher? Wieviele erleben das 70igste Lebensalter? Das waeren 3 Jahre Rente fuer 40 – 50 Jahre Arbeit (wobei in dieser Zeit auch Loehne erhalten wurden).

        Privat vorsorgen koennen nur die, die genug Geld bekommen, um eben ueberhaupt vorsorgen zu koennen. Wobei, wer garantiert mir, das ich ueberhaupt spaeter davon etwas sehe? In anderen Laendern (USA, England, Holland usw.) ist ja schon so manche private Rentenversorgung einfach zusammengebrochen, die Vorsorge hat sich dann aufgeloest. Dann doch lieber eine staatliche Rente (die wird ja wenigsten gezahlt).

        Nein, meiner Meinung haben sich die Rentner das Privileg eines wuerdevollen, sicheren und ruhigen Lebensabend verdient, anstatt als unbequemer Kosten-Faktor dargestellt zu werden. Das ist auch eine Frage der Moral und Menschlichkeit. Alles andere ist einfach nur unmenschlich und grausam (meine Meinung nach).

        Die Wirtschaft und der Staat sollte naemlich dem Menschen dienen und nicht dem kapital!

        Andreas | 16. September 2011 | 10:26 | Antworten
        • Ja sollte. Aber in unserer geschaffenen und am Leben erhaltenen Welt, dient der Mensch dem Kapital. Wirtschaft und Staat wachen darüber, das sich daran so schnell nichts ändert.

          Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 10:37 | Antworten
      • @Hamsterhugo

        “Daher: Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr FDP – auch wenn die FDP die Zusammenhänge viel zu spät erkannt hat. Aber immer noch besser spät als überhaupt nicht.”

        Ja, Hamsterhugo, das glaube ich auch schon bald, dass wir mehr FDP statt weniger brauchen!

        Überlegenswert!

        Gerda

        Gerda Altmann | 16. September 2011 | 11:21 | Antworten
        • Noch mehr Neoliberalala als jetzt schon? Ob das gut geht?

          Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 11:30 | Antworten
        • Mindestlohn statt FDP!!!, sollte es vielmehr heißen.

          Man muss unter Reichtum nicht gleich, und völlig verklärt, die Bedürfnislosigkeit verstehen, aber diese aufgeblasenen, hohlen Schläuche verstehen unter diesem Reichtum einzig und allein, dass man zwingend mehr haben muss, als jeder andere.Und genau dieses Prinzip soll unsere Welt zusammenhalten?

          Delitant | 16. September 2011 | 12:52 | Antworten
          • @Delitant,

            es liegt im Grundwesen des Menschen – egal in welchem politischen oder wirtschaftlichen System er lebt – daß der Mensch nach Ungleichheit strebt – und zwar nach mehr als seine Umgebung.

            Da gibt es z. B. eine sehr namhafte britische Studie:

            Die Teilnehmer wurden in eine Situation versetzt, in der sie unter lauter Nachbarn lebten, die alle genau so viel verdienten wie sie und auch alle genausoviel besaßen – also alle gleich waren.

            Dann konnten die Teilnehmer wählen zwischen:
            1. einer Gehaltserhöhung um 10.000 britische Pfund p. a., wobei sie in ihrer Umgebung wohnen bleiben würden – dann aber mehr hätten als ihre Nachbarn oder
            2. einer Gehaltserhöhung um 50.000 britische Pfund p. a., dafür aber in ein Villenviertel umziehen müßten, in dem jeder doppelt so viel verdient.

            Und für was haben sich die Leute alle entschieden?

            Sie haben auf 40.000 brit. Pfund Gehalt verzichtet um in ihrer Umgebung mehr zu haben als ihre Nachbarn.

            An diesem instinktiven Verhaltensmuster ist letztlich auch der Kommunismus in seiner Reinform gescheitert. Und den real existierenden Sozialismus werden wohl nur diejenigen wieder haben wollen, die in diesem System – nach George Orwells Animalfarm – gleicher waren als die anderen.

            hamsterhugo | 16. September 2011 | 13:43 | Antworten
          • Hallo, @Hamster Hugo!

            Als Pfadfinder habe ich seinerzeit zwar nicht an einer Studie teilgenommen, aber immerhin doch noch zu teilen gelernt. Besonders, wenn wir etwa während einer völlig verregneten Ferienfreizeit in unseren klammen klamotten und in klatschnassen Zelten im Schlamm festsaßen, froren und Kohldampf schoben, weil der Proviant zur Neige ging.
            Da wurden die letzten kläglichen Reste brüderlich miteinander geteilt.Eine schöne Erfahrung übrigens, die jeder mal gemacht haben sollte. Auch wurde häufig der Rücksack eines jüngeren, und somit schwächeren Reisebegleiters zusätzlich zum eigenen getragen, den allzu gutmeinende Mütter oft mit Überflüssigem vollgestopft und beschwert hatten.

            Es geht mir auch eigentlich weniger um die Leute, die ihrer Studie entsprechen, sondern vielmehr darum, dass das Geld, in seiner Masse, fast ausschließlich dahin geht, wo man sein Leben nicht mehr mit anderen teilen muss, oder überhaupt noch zwischen diesen lebt, und sie zur Kenntnis nimmt. Immer mehr dieses Geldes gerät in die Hände von immer weniger Leuten, die im Grunde nichts weiter damit anzufangen wissen, als sich politische Macht und Medien damit zu erkaufen, um noch höhere Gewinne damit einfahren zu können. Ein klassischer Selbstläufer, also.
            So heißt es z.B., dass etwa die Hälfte des gesamten Bruttosozialproduktes unserer Erde, sich mittelbar in Händen von ca. 5000 Personen bzw. Clans befinden sollen.Die andere Hälfte verteilt sich auf 6 Mrd. Menschen. Wie soll das denn auf Dauer noch funzen???
            Können uns denn diese 5000 (und selbst wenn es 100000 wären) wirklich soviel wertvoller sein, als der ganze Rest der Welt?
            Wer heutzutage noch Gerechtigkeit und Empathie einklagt, setzt sich damit dem Verdacht der Naivität aus, denn Ethik, Moral und Aufrichtigkeit dienen schon längst nicht mehr unserer Wertschöpfung.Früher sahen sich die Firmen und Betriebe wenigstens noch meist einer Familie zugehörig, die zwar auch kräftig absahnen wollte, aber wenigstens noch so etwas wie Verantwortung für ihre Mitarbeiter aufzubringen wusste.In Sachen “Geben und Nehmen” erfreute man sich dabei in vertrauter Gegenseitigkeit und mit Stolz seiner Lebensqualität.
            Gegensätzlich dazu befinden sich die Unternehmen in Zeiten der Globalisierung in den Händen von oft hunderten, meist anonymen und ethisch total verwahrlosten Anteilseignern, deren einziges Interesse darin liegt, möglichst kurzfristig, möglichst viel Geld aus ihren Investitionen zu saugen. “Auf Teufel komm raus!”, und “Koste es, was es wolle!!!” Besonders,solange diese Kosten zu Lasten der Beschäftigten und Steuerzahler gehen.Es spricht zwar keiner laut davon, aber zu Zeiten unseres heutigen “Kapitalvampirismus”, spielt man durchaus wieder mit Begrifflichkeiten, wie “Menschenmaterial”.

            freundliche Grüße,

            Henk

            Delitant | 16. September 2011 | 15:19 | Antworten
          • @Delitant,

            Sie sprechen Interesante Dinge aus, denen ich zu einem guten Teil auch zustimme.

            In unserer zunehmend globalisierten Welt wird unsere soziale Marktwirtschaft zunehmend von außen durch den Kapitalismus angelsächsischer Prägung überlagert.

            Das Schlimme ist: damit müssen wir uns arrangieren und versuchen, die schlimmsten Auswüchse abzumildern. Gegen die angelsächsische Welt stehen wir auf verlorenem Posten. Und auch die Chinesen, die kommende (Wirtschafts-)Supermacht schlechthin wird uns da nicht helfen, da die wiederum noch andere Interessen vertreten.

            Wenn ein Chinese oder Inder oder … die gleiche Arbeit zu gleicher Qualität viel billiger erbringt als ein Deutscher, dann geht in unserer globalisierten Welt dem Deutschen die Arbeit aus. Oder er paßt seinen Lohn dem Weltmarkt an. Das erleben wir ja gerade. Mindestlöhne zementieren da leider nur den Wegfall des Arbeitsplatzes. Wir müssen also eine Arbeit/Leistung erbringen, bei der wir ein weit möglichstes Alleinstellungsmerkmal haben. Zumindest b. a. w. heißt das dann Bildung und Qualifizierung.

            Bei allen Bemühungen, die schlimmsten Auswüchse des angelsächsischen Kapitalismus im Rahmen der Globalisierung abzuschwächen, dürfen wir aber auch das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.

            Unser Wirtschaftssystem muß weiterhin deutliche Leistungsanreize setzen. Und es muß deutliche Anreize setzen, selbst etwas für die eigene Altersversorgung und Bildung zu tun. Wenn sich jeder nur noch auf den Staat verläßt, können wir in Deutschland die Rolläden runterlassen…

            Und wir dürfen unseren Staat nicht überfordern – sonst enden wir dort, wo die Griechen sehr bald sein werden; und zwar auch ohne die immensen Kosten des Euro-Rettungsschirmes, die noch auf uns zu kommen.

            hamsterhugo | 16. September 2011 | 16:45 | Antworten
          • Hallo, @Hamster Hugo!

            Die Dinge, die sie anführen sind nicht von der Hand zu weisen. Und gegen eine allgemeine Bescheidenheit, die Vergütungen betreffend, die ja bereits hinreichend von den kleinen Leuten vorgelebt wird, wäre auch eigentlich nichts einzuwenden, wenn sich die Lebenshaltungskosten und andere Bedingungen diesen auch entsprechend anpassen würden. Das unter diesem Verzicht, hart und produktiv erarbeitete Geld, muss allerdings nun immer mehr Leute bedienen, die dafür aber eigentlich nichts leisten, es durch Misswirtschaft oder gar Betrug verbrennen, und unserem Gemeinwohl entziehen. Was ich der Politik wirklich vorhalte, ist, dass sie zwar dazu in der Lage ist, starke Bande, wie die EU zu knüpfen, diese aber nicht dazu nutzt, dem verbrecherischem Treiben eines globalen Wirtschaftsmobs, durch die Schaffung eines gemeinsames Rechts-, Steuer- und Sozialsystem Einhalt zu gebieten.
            So mutet das Europäische Parlament (mit seinen
            begnadeten Begradigern von Schlangengurkenformaten) geradewegs so an, wie ein Feigenblatt in XXL-Format, dass einzig dazu aufgelegt wurde, die Potenzstörungen einer immer mehr erschlaffenden Politik und deren zu kurz geratenen, wirkfreien Judikative mit großem Pathos zu bemänteln.
            Die Reaktion der deutschen bzw. europäischen Politik auf die Bedrohung durch das organisierte Wirtschaftsverbrechen erweißt sich doch geradezu als symptomatisch für einen pathologisches Versagertum. Auf außenpolitische oder wirtschaftliche Herausforderungen, reagiert sie seit Jahren in parteiübergreifender Gleichgültigkeit. Oft schwerfällig, jedoch immer geschwätzig und meist unfähig bodenständige Entscheidungen zu treffen.
            Durch die neoliberalen Freiräume und Schlupflöcher, die dadurch geschaffen sind, wird die Logik der Wirtschaftskriminalität nahezu uneingeschränkt übernommen. Diese frißt sich in fast alle Bereiche des Geschäftslebens und in die Politik hinein und macht kriminelle Vereinigungen zu legalen Institutionen.
            So bleibt das Kind also brav und völlig unterkühlt hübsch im Bade sitzen, auch wenn das Wasser darin längst schon droht auf den Gefrierpunkt zu sinken, weil sich keiner an dessen kontaminiertem Badewasser die Finger schmutzig machen will.

            freundliche Grüße,

            Henk

            Delitant | 16. September 2011 | 19:05 | Antworten
          • @Delitant

            Hallo Deli,

            ich habe einige deiner “Kapitalvampirismus”-kritischen Texte zu diesem Blog gelesen und ich bin begeistert. Obwohl wir meist unsere Differenzen haben, muß ich sagen, dass ich deine Ansichten zum Kapitalvampirismus teile. (…)*
            Ich hoffe Du nimmst mir mein Lob nicht übel, denn ich lobe des Textinhaltes wegen ohne Rücksicht von wem er geschrieben wurde !
            Die nächste Differenz kommt bestimmt.
            So long !
            Vorerst friedliche Grüsse
            Sonnenstrahl

            * Anmerkung der Redaktion: Wir dulden hier keine rechtsradikalen Inhalte. Sollten Sie nicht aufhören solche zu veröffentlichen, werden künftige Beiträge kommentarlos gelöscht. Grüße, Redaktion heute.de

            Sonnenstrahl | 18. September 2011 | 11:51 | Antworten
          • (…)*

            *Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde auf Wunsch des Autors gelöscht.

            P. Degoulange | 18. September 2011 | 13:00 | Antworten
          • (…)*

            *Anmerkung der Redaktion: Beitrag wurde wegen rechtsradikaler Inhalte gelöscht.

            Sonnenstrahl | 18. September 2011 | 13:12 | Antworten
          • @… .. da muß Ich Dich, aber korigierren..!

            An heute.de .. bitte löschen Sie diesen Komentar von mir.

            Gruß
            bcstony

            P. Degoulange | 18. September 2011 | 20:27 | Antworten
          • @onnenstrahl!

            Ist mir piepegal welcher Religion, und/oder Volksgruppe sich diese gierigen Soziopathen zugehörig fühlen, die uns von der Politik forciet,
            zinsversklaven, ausbeuten und unseren Solidarpakt, wie das Tarifrecht aushebeln und sich zudem noch am Allgemeingut vergreifen.

            Warum ist ihnen das so wichtig, dass das so zwingend und unbedingt Juden sein sollen???

            Es sind vor allen Dingen skrupellose Menschen, die sich nicht um das Schicksal anderer scheren,
            und sich nicht mit einem ohnehin schon gutem Leben in Wohlstand begnügen wollen, sondern den Hals solange nicht vollkriegen, bis er ihnen eines Tages notgedrungen abgeschnitten wird und leider wieder die Köpfe rollen.

            Delitant | 18. September 2011 | 13:24 | Antworten
      • Ich bin fassungslos

        Ernst Lipps | 16. September 2011 | 18:13 | Antworten
        • Bitte korrekter Ablauf!
          Mein Kommentar galt Dr. Heinrich

          Ernst Lipps | 16. September 2011 | 18:16 | Antworten
  28. An alle , die sich im “armen Deutschland” so unwohl fühlen:

    Bei der nächsten Bundestagswahl könnt ihr ja was ändern, z.B. – wählt NPD – hatten wir schon mal 1933 – 1945, geht gar nicht.
    Oder wählt PDS – hatten wir schon mal 1949 – 1989, geht auch gar nicht.
    Jammert nicht so viel rum, sorgt vor, dann klappt das auch mit der Rente.

    Dr. Heinrich | 16. September 2011 | 09:00 | Antworten
    • Wie wär’s mit den Linken? Die hatten wir noch gar nicht.

      Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 09:08 | Antworten
      • Linkspartei und PDS: war da nicht was?

        hamsterhugo | 16. September 2011 | 09:35 | Antworten
        • Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die PDS, oder gar die SED, eine westdeutsche Partei war. Ich kann mich aber daran erinnern, dass die WasG, die in die Linken aufgingen, aus dem Westen kam.

          Mit dieser rhetorischen Frage von ihnen könnten sie auch Fragen: FDP und NSDAP: war da nicht was?

          Sandamarin | 16. September 2011 | 09:50 | Antworten
        • PDS ist schon eine Weile her ne. Zu der Zeit haben einige derzeitige Abgeordnete noch an der Mutterbrust gehangen. Vielleicht haben die ja dort den bösen kommunistischen Sozialismus, quasi, mit der Muttermilch aufgenommen? Weiss man’s?

          Immer noch besser als diese jetzigen Null-Peiler von den christlichen Sektenparteien.

          Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 09:53 | Antworten
          • welcher führende Politer der Linkspartei – die Quoten-Wessis einmal ausgenommen – entstammt denn nicht den Kadern der SED; oder stand der SED zumindest nicht sehr nahe?

            hamsterhugo | 16. September 2011 | 10:10 | Antworten
          • SED = PDS = Die Linke = Stasi/DDR 2.0

            Ist Deine Denkformel so in etwa richtig? Nur das ich weiss, um welche Variablen es geht?

            Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 10:16 | Antworten
          • so besehen bin ich natürlich dafür, daß die NPD die Regierung in Deutschland stellt.

            Denn wer würde ernsthaft die heutigen NPD-Politiker als NSDAP-Mitglieder oder als Sympatisanten der NSDAP im Dritten Reich bezichtigen wollen – oder wenigstens als Mitläufer?

            hamsterhugo | 16. September 2011 | 10:53 | Antworten
          • Also bezichtigen muss man die nicht, aber zweiffelsfrei Feststellen, dass es die unverbesserlichen Nachfolger der verbrecherischen Kräfte des 3. Reiches sind und so auch der NSDAP kann sicher und sollte es auch. Es kann nur davor dringend gewarnt werden, eine Partei, die aus gutem Grund auf der Verbotsliste steht, schön zu reden. Diese Illusionen haben die Deutschen im 3. Reich entweder ins Konzentrationslager oder ins Grab gebracht. Millionen Deutsche, Millionen Juden, Millionen Russen, und so kann die Liste der Opfer von diesen Verbrechern über verschieden Völkergruppen fortgestezt werden. Das wollen wir sicher nicht haben. Die NPD und deren Anhänger können sich nicht einmal richtig benehmen, der Redestil ist Propagandaplakat aus den dreißiger Jahren und sonst? was haben die zu bieten, außer Krawalle zu machen. Ne, wir haben andere Sorgen, als auch noch die Erziehungsbeihilfe der NPD zukommen zu lassen. Es ist unhgeheuerlich genug, dass sie sogar über meine Steuern finanziert werden. Ich habe die NPD kommunal erlebt – ein Störfall der Zivilisation ohne jeglichen Programm, dabei würden schon zaghafte Ansätze, das Denken zu versuchen schon genügen. Ist aber bei der NPD wohl nicht vorgesehen.

            Emil | 16. September 2011 | 18:40 | Antworten
          • Sie erleben nur die Freien Kameradschaften. Das Programm haben Sie sich doch gar nicht durchgelesen. Bevor man Leute verurteilt, muß man mit ihnen reden und sie zeigen lassen, was sie können. Sie, Emil, reden nur von der Vergangenheit, doch nicht von der Gegenwart.

            In diesem Fall, und das kommt selten vor, kann ich Ihnen nur sagen, gute Nacht.

            Sehr interessant!!! | 18. September 2011 | 20:43 | Antworten
          • Verzeihung, vergaß meinen Namen wieder zu ändern.

            Michael Egler | 18. September 2011 | 20:44 | Antworten
        • Erzieher – Elite

          Ernst Lipps | 16. September 2011 | 18:18 | Antworten
      • Ich will unseren alten Kaiser wieder ham!

        silberdistel | 16. September 2011 | 09:37 | Antworten
    • Sorgt vor? ÄÄHHH???? Ja, wo mit denn Karl-Otto ??? (Sorry Dr. Heinrich)

      Delitant | 16. September 2011 | 12:55 | Antworten
    • Blödsinn!

      Ernst Lipps | 16. September 2011 | 18:14 | Antworten
    • (…)*

      *Anmerkung der Redaktion: Beitrag wurde wegen rechtsradikaler Inhalte gelöscht.

      Sonnenstrahl | 18. September 2011 | 12:38 | Antworten
  29. Ich weiß garnicht, warum wir uns so aufregen. Die Strategie der Politik ist doch mittlerweile mehr als durchsichtig. Seit 1970 ist in dem Wirtschaftleben, in der Finanzwirtschaft und in der Gemeinwesenpolitik der Trend etabliert, Gier als Motor allen Fortschritts zu machen. Natürlich nur für die Finanzwelt. Dafür müssen Sozialsysteme abgebaut werden, weil die Bevölkerung nicht für ihre Daseinsvorsorge zu arbeiten habe, sondern für die Befriedigung der Gier der Finanzwelt. Zur Zeit kreuzen sich die verschiedenen Krisen, wir befinden uns in verschiedenen Bereichen in den schnell ansteigendem Teil der Exponenentialkurve. Deshalb erscheinen uns Lösungen in einem Bereich nicht möglich, weil sie, kaum gedacht von einem anderem Bereich aufgefressen werden. ich weiß nicht, warum wir uns so aufregen. Die Sozialsysteme sollen abgeschafft werden, die Banken aus den Steuergeldern ernährt werden. Wenn wir keine Sozialsysteme haben, haben wir es doch geschafft, dann haben wir anstatt viele nur ein Problem zu bewältigen: wir bekommen wir die Banken satt. Ist doch eine schöne Zukunftsaufgabe.

    Emil | 16. September 2011 | 10:16 | Antworten
    • Korrektur: …wie bekommen wir die Banken satt?

      Emil | 16. September 2011 | 10:17 | Antworten
  30. Kein Wort wurde erwähnt, dass für Geburten ab 1992 je Kind das
    Dreifache gezahlt wird.Ausserdem fehlte der Hinweis, dass Mütter
    oft Rente verschenken, obwohl durch Nachzahlung von Euro 955,20
    bei vier Geburten-das fünfte Jahr erreicht wird und so viermal
    27,47 = 109,88 Rente bezahlt wird, vorausgesetzt die Mutter
    ist 65 Jahre oder schon Älter. Dies gilt natürlich für Fälle
    wo keine Beiträge aus Verdienst abgeführt wurden.

    Viel gequatscht wurde auch über das Rentenniveau, brauchbare
    Vergleichszahlen aber nicht genannt, Ernst sagte allerdings bis
    2025 wird das Bruttorentenniveau um 10 % abgesenkt.

    Nun mal zu den Fakten:
    Derzeit gilt als Durchschnittseinkommen vorläufig 30268 im Jahr
    und die Eckrente 27,47 Rentenwert x 12 x 45 Jahre= 14.833,80.
    Somit- 14.833,80 : 30268 49% Rentenniveau.

    Wenn es aber stimmt-Bildzeitung- für ganz schlaue”Die Zeitung mit den grossen Buchstaben” erhöht sich der Durchschnittslohn um
    1370 . Bei 30268 derzeit sind es mtl.2522,33 plus 1370=3892,33 Euro x 12 46.707,96 Durchschnittslohn im Jahr.
    Die Jahresrente von derzeit 14.833,80, somit mtl. 1236,15 er-
    höht sich laut Wahrsager um 418 auf mtl.1654,15 = 19.849,80
    im Jahr.

    19.849,80 : 46.707,96 = 42.50 % Rentenniveau.
    Wie eingangs erwähnt, Geburten ab 1992 statt 27,47 Euro 82,41
    je Geburt.
    Auffallend aber auch, es wird überhaupt nicht zwischen Brutto-
    lohn und Zahlbetrag unterschieden.
    Ernst nannte bei 10 Euro Mindestlohn nach 45 Jahren 846 Rente,
    habe 843 errechnet. Aber es werden ja noch 10,15% Kranken/Pflegeversicherung abgezogen, Gutschrift 757 Netto.

    Schiessl Konrad | 16. September 2011 | 10:16 | Antworten
    • Es ist falsch, hier den Durchschnitt zu nehmen. Rechnerisch richtiger ist, mit dem Median zu operieren. Schauen wir uns die gesamte Einkommensverteilung in Deutschland an (Statistisches Bundesamt, http://www.destatis.de), so wird schnell klar: Asymetrie, nicht nur bei Männern und Frauen sondern auch von Ost nach West. Logisch, ist hier gar nichts, noch weniger in dieser Irrationalität nach Lösungen zu suchen.

      Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 10:30 | Antworten
    • @ Schiessl Konrad
      Wenn ich so die Blog-Beiträge,von einigen Foristen zu
      dem Thema Rente lese,kann ich nur über deren Unwissen in
      der Rentenversicherung,den Kopf schütteln.Ich bekomme so
      den Eindruck,daß nur die Personen ,Rudolf Dressler,Oswald
      Metzger bzw.Oskar Lafontaine,über die Fehlentwicklungen
      in der Rentenversicherung informiert sind.Scheinbar ist
      Herr Klaus Ernst,über die Fehlkonstruktion der gesetz-
      lichen Rente ab dem Jahr 1957 nicht informiert.Daher
      würde ich das”Politische Sachbuch”des Herrn Dr.Klaus J.
      Klumpers mal empfehlen,mit der Überschrift Enteignung
      der Alters-Rentner ohne angemessene Rentenhöhe.

      HOPF T. | 16. September 2011 | 17:38 | Antworten
  31. In meinen Augen wird hier Symptom bezogen argumentiert, anstatt der Ursache auf den Grund zu gehen: Das Modell der Generationenrente hat unter jetzigen Bedingungen ausgedient, zumindest langfristig. Da hilft es aber auch nicht, Gelder hin- und her zuschieben, um kurzfristig Lösungen zu schaffen und Menschen zufrieden zustellen.
    Eine Gesellschaft, die immer weiter demographisch schrumpft, bekommt so einerlei Probleme, nicht nur bei der Rente. Hier liegt das Problem. Wir sollten uns deshalb einmal fragen, warum wir in Deutschland eine Geburtenrate von 1,39 Kindern pro Frau haben, die niedrigste Geburtenrate aller westlichen Industrieländer. In Schweden (kein Dritte Welt Land!) sind es immerhin 1,93. Bei einer solchen Geburtenrate würde das ‘Problem’ schon ganz anders aussehen. Ich kenne einige junge Frauen, die einen Wunsch nach mehreren Kindern haben, die jedoch aus finanziellen Gründen es bei einem oder max. zwei Kindern belassen wollen. Es sind Frauen, die sehr wohl gebildet sind, sich aber nicht zwischen gesellschaftlichen Aus und Familie entscheiden wollen. Das Denken in unserer Gesellschaft über die Wertigkeit der Frau muss sich eindeutig zugunsten von Müttern wandeln. Es wäre ein Schritt in die richtige Richtung, wenn zumindest die Frauen, die Kinder haben möchten, auch Rahmenbedingungen in finanzieller wie auch gesellschaftlicher Art hierfür in Deutschland vorfinden würden, um diesen natürlichen Wunsch auch umsetzen zu können.
    Sicher, UNSERE Rente wäre DADURCH nicht größer. Aber gilt es immer nur Politik für die nächste Legislaturperiode zu machen? Man bekommt manchmal den Eindruck…

    Ps: Gruß an die 40% Akademikerinnen, die Kinderlos sind.

    Bürger | 16. September 2011 | 10:37 | Antworten
    • Ich will sogar noch weiter gehen und fordere: Das Denken in unserer Gesellschaft über die Wertigkeit des Menschen (hiermit sind Frauen wie Männer gemeint) muss sich eindeutig zugunsten von Menschlichkeit wandeln.

      Das hier, ist ein barbarischer Zoo, in dem sich jede/r selbst die/der Nächste ist, während nach der eigenen Facon seelig gegangen wird.

      Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 10:41 | Antworten
      • Sehen Sie wie falsch Sie damit liegen! Gutmenschen meinen mit „Menschlichkeit“ meist nur die Edlen Eigenschaften lassen aber alle anderen „menschlichen“ Ur-Eigenschaften wie Gewalt oder Lüge außen vor. Menschlichkeit bedeutet nichts anderes als Menschlich zu sein, also Gewalt anwenden zu wollen, Lügen dürfen zu können oder Recht beugen zu müssen. Menschlichkeit ist die Lüge vom Humanismus. Menschlich sind auch Ehebrecher, Diebe oder Lügner. Menschlich ist auch das, was sich in Afghanistan oder Libyen abspielt. Menschen sind Menschlich. Wenn Menschen sich Menschlichkeit zum Ziel setzen meinen sie nichts anderes als sich auch so verhalten zu dürfen: Menschlich!
        .
        .
        susi

        susi bibelmaus | 16. September 2011 | 10:53 | Antworten
        • “Allerbeste @Susi!

          Auch wenn sie hier mal wieder Stilrichtungen mit uns betreiben wollen, um sich gebührend in Szene zu setzen, aber “Menschlichkeit” steht im allgemeinen Sprachgebrauch für die Fähigkeit lieben zu können, wie auch für unser Mitgefühl und unsere Barmherzigkeit.

          Selbst wenn es hin und wieder garstige Menschen gibt, die einen anderen zur Gestattung des Beischlafs verleiten (also Pornografie), oder einen anderen tragischen Irrtum in ihnen erregen, bedeutet für einen inkontinenten Klugscheißer wie
          mich, jemanden “zu lieben” immer noch, einer Person die mein Herz näher angeht, in inniger Zuneigung verpflichtet zu sein.
          Das nur für den Fall, dass sie uns auch gleich den Begriff der “Liebe” noch, auf ihre unvergleichliche, freundliche Art ausdeuten wollen.

          “Liebe” Grüße,

          Henk

          Delitant | 16. September 2011 | 13:22 | Antworten
    • Aber es gibt lt. Thilo Sarrazin doch genügend nachwachsende Resourcen in Form von kopftuchtragenden Türkenmädchen, die unsere demographische Entwicklung auf Vordermann bringen.
      Da muss ich mir wegen der mangelhaften sexuellen Reizauslösung auf deutschstämmischer Seite doch wirklichen keinen Kopp machen.

      Delitant | 16. September 2011 | 20:37 | Antworten
      • Sollte an @Bürger gehen.

        Delitant | 16. September 2011 | 20:38 | Antworten
  32. Na vielleicht legalisiert unsere Politik ja aus der Not heraus in nächster Zeit dann doch die aktive Sterbehilfe.
    Das würde Kranken- und Rentenversicherungen mächtig entlasten, ließe sich prima als progressive Erungenschaft in die eigene politische Vita schreiben und würde tolle neue Geschäftsmodelle für eine ganz neue Branche schaffen …

    Andreas | 16. September 2011 | 10:38 | Antworten
    • Da wären sicherlich einige gewiefte Geldverdiener mit dabei. Ich bin mir sogar sicher, das sich auch genügend Handlanger für ein derartig mieses Geschäft finden lassen, ohne lange und aufwendig nach ihnen suchen zu müssen, da sie sich mit Lebenslauf und Zeugnissen diesen Tätigkeiten andienen. Weiter machen.

      Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 10:47 | Antworten
      • Das 3.Reich hat ja hinreichend unter Beweis gestellt, dass man menschliche Schweinereien und sadistische Aggressionen nur legitimieren muss, um neue Arbeitsplätze zu schaffen.

        Delitant | 16. September 2011 | 13:28 | Antworten
        • @Delitant 13:28

          Deli, jetzt schreibst Du wieder Krampf ! Damals ging es um die Beseitigung des Schandvertrages von Versailles ! Es ging darum Millionen Deutsche vor dem Verhungern zu retten. Es ging darum biblische Armut zu beseitigen ! Und es gelang. Dass sollte man uns Alten auch mal zugestehen ! OHNE Schweinereien und Aggressionen !!!

          Sonnenstrahl | 18. September 2011 | 12:56 | Antworten
          • Lieber @Sonnenstich!

            Was ist daran denn “mein Krampf”???

            Fest steht, dass dieses NS-Regime von kranken Sadisten unterhalten wurde, die sich dazu legitimiert sahen, ihre triebgesteuerten Perversionen an sogenannten “Untermenschen” auszutoben.Es war, und ist genau die Sorte von hochgradigen Geisteskranken, die sich an den Qualen anderer Menschen weiden, und für die ihre Fraktion “Kopf ab, Schwanz ab, Alles ab!”fordert, sobald es sich dabei um die Taten von Privatiers handelt.
            Es ist natürlich eine großartige, humanistische Leistung, die Armut und den Hunger eines Volkes zu beseitigen, indem man 60 Mill. Kriegstote dafür in Kauf nimmt, und die gesamte Welt ins Elend stürzt.

            Orden& Siegerkranz???

            Delitant | 18. September 2011 | 13:45 | Antworten
    • Es gibt einen Science Fiction Film, dessen Titel mir gerade entfallen ist, in dem die Verwahrlosung der Gesellschaft auf einer Mega-Kluft zwischen zwei Klassen aufgebaut düster dargestellt ist. Die obere Klasse ist so verwahrlost, dass dort z.B. Männer Frauen als Hausangestellte für alles vom Staat zugeteilt bekommen und die untere Klasse bei Demonstrationen mit Buldozer-Schaufeln von der Straße abgeräumt und in Schuttlastwagen gekippt abtransportiert werden. Die Natur ist bereits in diesem Film Vergangenheit. Den Alten stehen schöne Sterbecenter zur Verfügung, sie gehen hinein, werden von sehr lieben Hostessen empfangen, sie unterschreiben ein Dokument, das alles regelt, bekommen ein Sterberaum zugewiesen, die Sterbedroge verabreicht, legen sich aufs Bett und schauen sich auf dem Wandbildschirm Filme und Bilder über Natur, Tiere, Berge, Täler und Wasseroasen der Seen und Meere mit Schwärmen von gesunden Vögeln an, bis sie pharmakologisch angenehm einschlafen. Kaum tot, werden sie aus dem Sterbecenter genauso wie die Demonstranten von der Straße in ein Fabrikkomplex abtransportiert, in dem dann aus allen so produzierten Leichen grüne Kekse für die Ernährung der Bevölkerung der zweiten Klasse hergestellt werden. Ich bin auch heut enoch von der Wucht der in diesem Film dargestellten Realitätsgefahr beeindruckt und finde, dass unterm Strich nichts dafür gemacht wird, dass solch ähnliche Zustände nicht einmal für unsere Enkel Realität werden können. Wir denken in Statistiken, also in dem Graph-Rahmen einer Stat-Kurve beschränkt. Und wir haben viel zu viele solche Graph-Rahmen, von denen jeder alleine Betrachtet wird – je nach dem dabei sitzenden Lobbyisten. Das Umdenken fehlt Wählern und Politikern schwer, wirklich neue zukunftsorientierte Wege werden nur für die Gier erlaubt, alles andere soll wohl auf der Strecke bleiben.

      Emil | 16. September 2011 | 11:32 | Antworten
      • Seilend Green

        Ernst Lipps | 16. September 2011 | 18:26 | Antworten
        • Vertippt: seilend Green

          Ernst Lipps | 16. September 2011 | 18:26 | Antworten
          • Der tablet Pc schreibt Mist: SEULENT GREEN

            Ernst Lipps | 16. September 2011 | 18:28 | Antworten
          • Kennen sie “Happy Betty’s Factory” (Zeichentrick) von Bruno Bozzetto? Ist auch schon nahezu ein Stück unserer heutigen Realität.

            Delitant | 18. September 2011 | 13:50 | Antworten
          • Filme sind nur ein Teil der Realität. Was wir brauchen, ist eine neue Welt.

            Braun und lebendig | 18. September 2011 | 15:01 | Antworten
          • @Braun und lebendig!

            Sagen sie, haben sie etwa Würmer in ihrem Stuhl? Dann habe ich hier folgende Wurmkur für sie:

            Der Bandwurm (Joachim Ringelnatz)

            Es stand sehr schlimm um des Bandwurms Befinden.

            Es juckte immer etwas hinten.

            Dann konstatierte der Doktor Schmidt,

            Nachdem er den Leib ihm aufgeschnitten,

            Dass dieser Wurm an Würmern litt,

            Die wiederum an Würmern litten.

            Delitant | 18. September 2011 | 18:47 | Antworten
  33. An Schiessl und Katze:
    Ihr habt ja recht, egal ob diese oder jene Berechnung, die ausbezahlte Rente wird eher gering sein.
    Wenn ich 67 bin, möchte mein Eigenheim abbezahlt sein, vielleicht erbe ich noch ein bischen, auf jeden Fall bekomme ich gute Betriebsrente. Riestern tu ich auch. Und auf Sparkasse liegt dann hoffentlich auch noch was.
    Ich begreife die Rente als Grundsicherung zum Essen, Trinken, Wohnen. Für sonstigen Luxus, z.B. ein schönes Auto, sorge ich wie genannt vor. Ich freue mich auf mein Rentnerleben und das sollte Spaß machen.

    Dr. Heinrich | 16. September 2011 | 10:47 | Antworten
    • Ich würde mich sehr freuen, wenn auch mir mein zukünftiges Renterleben, in etwa 30 Jahren, Spass einbringt. Allerdings habe ich jetzt schon keinen mehr, und der Keim der Hoffnung ist verwelkt, im Angesicht der herrschenden politischen Einstellung, das sich dies in Zukunft bessert. Dafür dreht sich das Rad leider in die völlig falsche Richtung. Ich begreife die Rente als ein Versprechen an das veronnene Leben, von dem Ertrag der geleisteten Lebenszeit, zu jeder Zeit, in Würde leben zu können.

      Vergleiche ich unsere heutige moderne Zivilisation mit einem Sklavenpferch, so hatten die Sklaven auch nie mehr als Essen, Trinken und eine Unterkunft. Ein bisschen wenig für ein soziales Wesen in einer sozialen Gesellschaft. Meinen Sie nicht?

      Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 10:58 | Antworten
    • Dr. Heinrich,

      und im Gegensatz zu früheren Rentnergenerationen haben Sie alle Chancen, von Ihrem Ruhestand bei guter Gesundheit auch noch etwas zu haben.

      Frühere Generationen haben oft den Rentenbeginn nicht erlebt oder sind dann relativ bald gestorben und/oder waren bei Rentenbeginn bereits krank und gebrechlich.

      Es ist einfach so, daß ein heutiger Rentner viel länger Rente erhält als noch in früheren Generationen – trotz Rente mit 67.

      Und diese lange Rentenzahlung muß finanziert werden. Und daß dafür auch die Rentner und nicht ausschließlich die aktiven Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufkommen, finde ich – im Gegensatz zu vielen anderen in diesem Blog – richtig!

      hamsterhugo | 16. September 2011 | 11:00 | Antworten
      • Es ist das zentrale Merkmal eines Sozialstaates, wie wir ihn im Grundgesetz verankert haben, dass die Starken für die Schwachen aufkommen, und nicht umgekehrt.

        Was über die Zeit mit der Rente passiert ist, verkürzt: Zuerst wurde ein paritätischer Lohneinbehalt von allen erwerbsfähigen hingenommen, um die damals Alten zu versorgen (stehen wir heute etwa schon wieder vor dieser einfachen Herausforderung, kann das sein?). Dann hiess es über den Weg plötzlich, der Renteneinbehalt sei eine Versicherung und damit wiederum personenbezogen, man müsse privat vorsorgen, jeder für sich, jedem das Seine. Und das ist jetzt echt das Thema? Rentenbeitrag annähernd beibehalten und nur noch Grundsicherung zu liefern? Ein bisschen wenig, für durch Arbeit zerschundene Lebenjahre. Wieviel weniger bekommt jemand, der nie soviel gerabeitet hat, weil es keine dauerhafte Arbeit mehr gibt?

        Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 11:14 | Antworten
        • Katze aus dem Sack,

          das ist eine sehr verkürzte und in Ihrem herangezogenen historischen Vergleich auch falsche Darstellung.

          Früher war die Rente eine Versorgung für die Zeit, in der der Mensch alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten konnte.

          Jeder Rentner hatte das Recht auf eine angemessene Rente – aber eben nicht 20 Jahre lang oder noch länger bei z. T. bester Gesundheit. Das geht einfach nicht!

          1960 haben viele Arbeitnehmer das Rentenalter nicht erreicht oder sind nach dessen Erreichen bald gestorben. Unsere Lebenserwartung hat sich dramatisch verlängert. Hätten wir 1960 bei der Rentenversicherung bereits den heutigen Beitragssatz von 20 % gehabt, hätten die damaligen Rentner von der sich daraus ergebenden Rente ein Leben in Saus und Braus führen können.

          Heute bezieht ein Rentner im Durchschnitt halb so lange Rente, wie er zuvor gearbeitet hat – bestenfalls.

          Und ein heutiger Rentner könnte heute oft gesundheitlich weit länger arbeiten als bis 67.

          Wenn heutige Rentner für sich ganz selbstverständlich in Anspruch nehmen, so lange Rente zu erhalten, stellt sich insbesondere die Frage nach deren Finanzierung.

          Und dafür ist es schlichtweg nicht möglich, Arbeitnehmer und Arbeitgeber auszuquetschen. Auch die Rentner müssen über einen späteren Rentenbeginn und/oder niedrigere Rentenhöhen ihren Beitrag leisten.

          hamsterhugo | 16. September 2011 | 11:34 | Antworten
          • Ja, ich habe die verkürzte Darstellung falsch herangezogen. Ich hätte eine mehrseitige Abhandlung über diese Thematik abhalten sollen, die im Kern auf das Wesen der Rente besser eingegangen wäre. Habe ich aber nicht.

            Was machen wir dann also mit all den alten Menschen in der Zukunft, die heute nicht das Geld mehr haben, um privat vorzusorgen? Ich frage das aus vitalem Interesse, sollte ich das Rentenalter je erreichen. Mir wurde erklärt, Blüm heisst der, meine Rente ist sicher. Und nun stelle ich fest, ein Scheissdreck ist sicher, meine Beiträge steigen und ich bekomme schon jetzt immer weniger Leistungen im Alter zugesprochen. Am Besten wird sein, ich investiere gleich Montag in eine private Absicherung und bete fleissig, dass sich dieses Geld nicht über die Jahre in Luft auflöst, wie so manches Geld dieser Tage.

            Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 12:00 | Antworten
          • Die Wahrheit will heute keiner hören, weil jeder die Rente spätestns ab 65 als selbstverständlich erlebt hat – unabhängig davon, wie fit und gesund er noch ist.

            Wir werden uns daran gewöhnen müssen, länger zu arbeiten, wenn wir im Alter auskömmlich versorgt sein wollen oder durch Konsumverzicht schon früher privat vorzusorgen.

            Der demographische Wandel sollte in Zukunft Chancen eröffnen, auch mit 67 und älter noch Arbeit zu finden bzw. zu haben.

            Mit der richtigen Kapitalanlage bei der privaten Vorsorge sprechen Sie natürlich ein wichtiges Thema an.

            Wie bereits die Hyperinflation 1923 die Rentner enteignet hat und letztlich die NSDAP erst an die Macht verhalf und auch der 2. Weltkrieg die Rentenkassen und vielfach auch die Immobilienbesitzer enteignet hatte, gibt es keine absolut sicheren Kapitalanlagen. Auch der Wert des Goldes ergibt sich aus Angebot und Nachfrage – und wenn keiner mehr Geld hat, um Gold zu kaufen…

            Durch einen gewissen Weitblick und Diversifikation kann man vielleicht das Verlustrisiko minimieren – aber was ist schon sicher im Leben?

            Ist es sicher, daß Sie Ihren Rentenbeginn erleben werden?

            hamsterhugo | 16. September 2011 | 12:37 | Antworten
          • @hamsterhugo
            “Auch der Wert des Goldes ergibt sich aus Angebot und Nachfrage…”

            Deshalb ist Hitler aus der Goldwährung ausgestiegen. Das war der wahre Kriegsgrund für die Amerikaner !

            Sonnenstrahl | 18. September 2011 | 12:59 | Antworten
          • Weil gewiefte, private Schlangenbeschwörer -ich nenne jetzt bewusst keine Namen, um nicht das Einkommen von Star-Juristen zu mehren- mit dem bescheidenen Schweiss meiner Arbeit zocken gehen…..

            Ernst Lipps | 16. September 2011 | 18:38 | Antworten
      • Richtig! Früher haben die Menschen so hart gearbeitet, dass sie ihre Gesundheit eingebüßt haben, und ihnen die Zähne ausgefallen sind.
        In den kommenden Jahren wird man zwar relativ gesünder
        ins Rentenalter gleiten(?), aber dann nix mehr zu beißen haben.

        Delitant | 16. September 2011 | 13:36 | Antworten
        • … und eine bessere medizinische Versorgung sowie eine gesündere Ernährung bewirken den Rest (was aber auch alles zusätzliches Geld kostet).

          Wir kommen um die Erkenntnis nicht herum, daß man sich ein völlig aus dem Lot geratenes Verhältnis zwischen Lebensarbeitszeit und Rentenbezugszeit leisten können muß.

          Und wir können uns dies eben nicht leisten und haben uns dies auch nie leisten können!

          Auf der anderen Seite ist auch nicht einzusehen, daß gesunde und arbeitsfähige Menschen mit 60 aufwärts nicht mehr erwerbstätig sind, sondern Rente beziehen. Wir können und müssen auch länger arbeiten.

          Wer das nicht will, soll sich bitteschon durch zuvorigen Konsumverzicht ein entsprechendes Auskommen im Alter zulegen – oder mit einer geringen Rente zufrieden sein.

          hamsterhugo | 16. September 2011 | 14:07 | Antworten
          • Warten wir es ab!

            Ernst Lipps | 16. September 2011 | 18:40 | Antworten
          • Richtig! Wir Deutschen geben ohnehin viel zu viel Geld für Cholesterin aus, und leben ohnehin zu fett.
            (lol)

            Delitant | 17. September 2011 | 15:36 | Antworten
        • Nachtrag:

          Denn leider ist nicht jede(r) Krankenpfleger(in) neben seinem/ihrem aufreibenden Beruf auch obendrein noch dazu in der Lage BWL und/oder Jura zu studieren, um damit zu verhindern, dass sich Leute wie Carsten Maschmeier und Co. ihren Schnabel an den Kapitalanlagen zu ihrer Altersvorsorge nassmachen.

          Delitant | 16. September 2011 | 15:32 | Antworten
  34. Einfaches Rezept

    + Rentner – Bevölkerung = mehr Gehalt

    Wenn wenige immer mehr Rentner bezahlen müssen, müssten die Gehälter gleichermaßen steigen, ist aber leider nicht so.
    Die Industrievertreter die ständig aufschreien müssen ja keine Angst vor dem Absturz haben.

    Sepheran | 16. September 2011 | 10:55 | Antworten
    • Wieso müssen die keine Angst haben? Ich denke, Angst ist genau die treibende Kraft, die so manche politische Entscheidung begleitet hat.

      Die Industrievertreter, zumindest die Kleveren unter ihnen, wissen ganz genau, das eine soziale Kernschmelze auch ihr gutsituiertes Leben gewaltig aufrütteln kann. Der Sturz ist in diesem Fall ein bodenloser Abgrund, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. *schauder*

      Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 11:04 | Antworten
  35. Jetzt erst gemerkt?

    Die Weichen wurden doch schon vor langer Zeit gestellt. Schröder und Riester haben die Teilprivatisierung eingeführt. Damit wird der Rentenanspruch im besten Fall zusätzlich mit Renditeerwartung der Finanzindustrie und Provisionen für Verkäufer belastet; “versehentlich” falsche Berechnungen und Sexparties zu Lasten der zukünftigen Rentner bleiben mal unkommentiert. Auf keinen Fall hätte man aber die Rentenformel antasten dürfen, der “Riester-Faktor” hat da nichts zu suchen. Das ist Murks, nur ein Zweck wird erfüllt: Rentenbeiträge werden in private Gewinne verwandelt.

    Das ist aber nur das halbe Drama. Wenn man Niedriglohn einführt, haben die Leute keine Geld und der Binnenmarkt bricht ein. Da gehen mehr Arbeitsplätze verloren, als die Exporte einbringen könnten. Wenn die Einkommen der privaten Haushalte in der Summe sinken, können die Menschen weniger in die Sozialkassen einzahlen und es gibt weniger Leistungen, z.B. Rente.

    Im Vergleich zum politischen Totalversagen ist die demographische Entwicklung nur eine geringe Belastung der Rente. Meine Altersvorsorge sichere ich in der Wahlkabine.

    Die Demontage der sozialen Marktwirtschaft war wirklich konsequent. Es gab kaum Demonstrationen, weil viel zu viele unsere neue “Wettbewerbsfähigkeit” in der “Globalisierung” feierten. Das Desaster war vorhersehbar. Wo waren die Journalisten, als man die Fehlentwicklung noch relativ einfach korrigieren konnte?

    Dieter M. | 16. September 2011 | 11:26 | Antworten
    • die waren irgendwo auf einem Empfang und haben ihre Kariere aufpoliert und sich dafür dann auch verpflichtet, die Demontage entsprechend schön zu begleiten. machen sie auch – die Studios werden immer neue gestrichen.

      Emil | 16. September 2011 | 11:36 | Antworten
      • Viel wichtiger ist auch, wo diese Journalisten heute sind. Einer von ihnen, hat es ja bis zum Regierungssprecher geschafft. Die ständigen Empfänge haben sich also für einige durchaus bezahlt gemacht. Macht und Ansehen mitinbegriffen.

        Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 12:49 | Antworten
  36. Den heutigen Kapitalisten und der Reaktion geht es nicht um politische Grenzziehungen auf der Landkarte, Fahnen und Hymnen oder dem Selbstbestimmungsrecht der Völker. Nein, es geht um die Aufteilung der Welt in wirtschaftliche Interessenssphären, so wenig staatliches Reglement wie möglich für freien Kapitalverkehr und damit verbundener Profitmaximierung. Der Staat als Institution ist im Grunde nur eine Art Subunternehmer, welcher den Konzernen und Monopolen den Weg freibahnt.

    Man sieht es doch an China: Proteste oder Sanktionen für Menschenrechte haben zurückzustehen, sobald es um globalökonomische Dinge geht. Das Beispiel “Seltene Erden”: Man selbst ist zu faul um Geld auszugeben und die vorhandenen Ressourcen in den eigenen Ländern zu nutzen, dafür kniet und kriecht man vor den Roten.

    Hier in Europa muß ja unbedingt der Euro gerettet werden, nicht für den Nutzen der Bevölkerung, sondern damit die Unternehmer es leichter haben, auf Kosten der Werktätigen immer mehr, immer größer, immer schneller Geld und Macht zu erlangen. Nur für einen guten Lebensstil der oberen zehntausend.

    Allerdings ist deren Aufnahmekapazität an (Luxus-)waren und reinem Geld und Macht begrenzt. Was man nicht gebrauchen kann, wird an Börsen oder in Kriegen vernichtet. Kriege nach dem Motto: Alles kaputtschlagen und neuaufbauen. Wieder alles von vorne: Werte vernichtet, neue schaffen. Und immer so weiter. Wenn an der Börse die überlappenden Mittel verbrannt werden, redet man von Krisen. Als Folge werden Sozialleistungen und Investitionen in Bildung, Forschung und Medizin usw. usf. gekürzt, gekappt, gestrichen und Schuld haben entweder Banker oder ganze Völker, welche schlecht gewirtschaftet haben. Das Volk als Bauernopfer, obwohl in Wahrheit eine gewissenlose Clique die Verantwortung tragen müßte.

    Was ist das nur für eine Welt in der wir leben? Wo soll das noch enden? Soll diese Spirale immer weiter laufen? Oder gibt es doch noch eine Lösung?

    Hmmm, hat jemand eine Idee?

    Michael Egler | 16. September 2011 | 11:43 | Antworten
    • Ja Herr Egler, die gibt es. Sie verändern aber die Systeme, was die Nutznießer dieser Systeme regelmäßig schaffen, zu verhindern.
      Die allererste Maßnahme muss sein, dass alle Finanzprodukte, die Vermögenswerte entwerten verboten werden. Derivative Finanzprodukte. Macht 600 Billionen Euro im Jahr. Ist das ein Wort?

      Emil | 16. September 2011 | 12:28 | Antworten
    • Ja:
      Ich gehe jetzt ins Wochenende, freue mich auf den Grillabend, und trinke nachher mit meinen Freunden etwas Wein und Bier.
      Das Leben kann auch schön sein, es muß nicht jeder wegen Depressionen zum Psychiater.

      Dr. Heinrich | 16. September 2011 | 12:28 | Antworten
      • @Dr. Heinrich

        Apropo, Psychiater. Das Bild eines Solchen, der meine Depressionen behandelt, erinnert mich irgendwie an unser Banken- und Wirtschaftssystem. Auch meine düsteren und hoffnungslosen Gefühlszustände rühren nämlich hauptsächlich daher, weil ich in meiner tiefen Verzweifelung nicht mehr weiß, wie ich das Geld aufbringen kann, um meinen Seelenklempner zu bezahlen.(lOl)

        Delitant | 16. September 2011 | 16:03 | Antworten
        • wenn er mich wirklich heilen will, leiht er es mir vielleicht.

          Delitant | 16. September 2011 | 16:20 | Antworten
          • @Delitant | 16. September 2011 | 16:03
            @Michael Egler | 16. September 2011 | 12:40
            doch es geht um depressionen, diese steigen und werden wohl schneller als vorausberechnet weltweit als Nr. 1 die TopTen der WHO Statistik anführen, noch vor 2020. Hinter dieser Entwicklung verstecken sich persönliche Schicksale der Betroffenen und die Entwertung des Wohlstands mit den Errosionen durch die Finanzwirtschaft. Dieser Prozess vollzieht sich spätestens seit 1970, also seit dem die USA die Lieberalisierung der Finanzmärkte so richtig losgetreten haben. Interessant ist, dass die seitdem fortschreitende Entwertung der Vermögenswerte mit Ansteigen der Anzahl von Depressionen korreliert. Diesen Zusammenhang will z. B. auch keiner wahrhaben in der Politik. Stattdessen werden eine gesundheitsreform anch der anderen durch die Länder gejagt und jede Reform verteuert (seltsamer Weise) die Gesundheitsversorgung. Warum? Es werden produzierte Erkrankungen behandelt, aber keine Gesundheitsversorgung betrieben. Deshalb werdne sich die Arbeitsmarktpolitiker wundern, wenn neben der Demographie auch noch der krankenstand immer mehr die Produktivität belasten werden. Hat auch noch keiner auf seiner Rechnung. Wie ich schon mehrfach geschrieben habe: so lange nicht systemisch gedacht, analysiert und Problemlösungen gesucht wird, sind alle bisher bekannten Maßnahmen zum Scheitern verurteilt. Auch der Psychiater wird nichts zum Verschenken haben, der wird sich mit seinem BurnOut herumschlagen, bis er ausfällt.

            Emil | 16. September 2011 | 17:41 | Antworten
          • Hi, @Emil!

            Reichtum macht aber auch nicht gerade glücklich, so heißt es wenigstens im Volksmund.
            So kannte ich mal einen, der hat es auf sage und schreibe fast 100 Mill.Euro gebracht, und war anhand der Lausigkeit dieser Summe seines Lebens völlig überdrüssig.
            Ein Anderer hingegen, zeigte sich mit lediglich 10 Mill. durchaus zufrieden.(lOl)

            Aber Spaß bei Seite.Bei all der täglichen Überforderung, deren man sich allem voran in den Pflegeberufen ausgesetzt sieht, nimmt gerade die Erschöpfungsdepression einen stets ansteigenden Rang ein.
            Wenn man dann obendrein noch ständig vor Augen hat, dass man sich immer weniger leisten kann,
            obwohl man bis zur völligen Erschöpfung Wechseldienste schiebt, die oft ohne einen einzigen freien Tag, über 10 Tage am Stück
            hinauslaufen, gibt es kaum noch etwas, dass einen kräftespendend motiviert. Diesen Menschen gehört meine aufrichtige Wertschätzung und mein Mitgefühl.

            Delitant | 16. September 2011 | 19:35 | Antworten
          • dem kann ich nur zustimmen, zumal bei diesen Berufsgruppen wieder reduziert werden soll – es gibt immer Zitronen, die man ausquetschen kann. Aber es wird nicht mehr lange so gehen. Die Veränderungen sind unausweichlich, sonst fliegen uns die Versäumnisse der Politik um die Ohren. Bekannter Weise ist die Kehrseite der Depression oft die Manie. Die Bevölkerung rutscht immer mehr in Depressionen, die Finanzwelt zieht sich maisch an den eigenen Haaren aus dem Misthaufen raus. Einerseits normale Psychodynamik der manisch-depressiven Erkrankungen, andererseits Anzeichen von Mangel an Selbstreflektion bei den sog. Eliten oder nach merkels Art, bei den Leistungsträgern.

            Emil | 16. September 2011 | 22:14 | Antworten
  37. Es geht hier nicht um Depries, sondern um die aktuelle politische Lage und Schilderung der Mißstände. Das Leben ist schön, man muß positiv denken und sich daran erfreuen. Aber das schlechte darf man nicht vergessen.

    Michael Egler | 16. September 2011 | 12:40 | Antworten
    • Das Different zwischen positivem und negativem Verständnis? Optimisten leugnen Fakten, Pessimisten arbeiten mit Fakten.

      Die Katze aus dem Sack | 16. September 2011 | 12:52 | Antworten
  38. Freuen wir uns an den schönen Dingen des Lebens, bevor wir uns nur noch traurig und wehmütig nach den schönen Zeiten vor der Euro-Einführung und vor der Abschaffung des Stabilitätspaktes durch SPD und Grüne unter Schröder/Fischer zurücksehnen können…

    hamsterhugo | 16. September 2011 | 14:21 | Antworten
    • Hoch auf dem gelben Wagen……

      Ernst Lipps | 16. September 2011 | 20:19 | Antworten
  39. Ich stimme Dr. Heinrich zu. Neben 45 Jahre Berufstätigkeit habe ich in eine hohe Lebensversichung eingezahlt. Meine Frau auch. Davon haben wir unsere Schulden für die Immobilien bezahlt uns sind heute schuldenfrei. Unsere Rente reicht gut für die Versorgung und die anfallenden Kosten. Außerdem haben wir Reserven.
    Dafür haben wir uns vor der Rente nicht unbedingt alles geleistet. Urlaube genießen wir heute auch noch.
    Man kann über die Rente denken wie man will. Wer nicht anderweitig vorsorgt, wird eventuell in Armut verfallen.
    Die Regierung wirds schon machen.
    Ich bin seit 8 Jahren, meine Frau seit 3 Jahren Rentner.
    Wir klagen nicht, denn wir haben vorgesorgt.

    GULTSCH | 16. September 2011 | 14:33 | Antworten
    • Schön für sie, ehrlich!

      Leider werden alle folgenden Generationen nicht mehr die Möglichkeit haben, anzusparen.

      Als sie noch Arbeitnehmer waren, hatten sie sehr lange Anspruch auf ALG. Mittlerweile hat sich das ALG in ALG I und ALG II gesplittet. Und wenn sie heute 25 Jahre gearbeitet haben, ein Häuschen haben, Lebensversicherung etc., dann arbeitslos werden, erhalten sie nur sehr kurz ALG I. Anschliessend dürfen sie erstmal ihre finanziellen Reserven aufbrauchen, bevor sie einen Anspruch auf ALG II haben.

      Wir sind mittlerweile zusätzlich innerhalb Europas bei den Löhnen ans Ende durchgereicht worden.
      Ein junger Mensch hat da oft gar nicht mehr die Möglichkeit vorzusorgen, oder gar eine Familie zu gründen und ein Häuschen zu kaufen.

      Grisu | 16. September 2011 | 15:21 | Antworten
    • Lieber @GULTSCH

      Ich freue mich selbstredend über ihren bescheidenen Wohlstand. Aber es handelt sich hier um das, was auf die nachfolgenden Generationen zukommt.
      Die Zuversicht ihres jetztigen Istzustandes, kann ja wohl nicht darauf bauen, dass nach ihnen ruhig die Sintflut kommen darf.
      Aber vielleicht sind sie ja kinderlos?

      Gruß,

      Henk

      Delitant | 16. September 2011 | 16:13 | Antworten
  40. Muss das so sein?!

    Sind technische Entwicklung und soziale Entwicklung tatsächlich zwingend gegenläufig?

    Ist es wirklich hinnehmbar, dass das dt. Durchschnittsvermögen immer weiter anwächst, während gleichzeitig immer mehr Menschen von Ihrer Arbeit nur mit Mühe über die Runden kommen oder gar keine Arbeit mehr finden?

    Muss sich das Pareto-Prinzip in der Verteilung des Vermögens wirklich wiederfinden?

    Kann mir jemand erklären, wie der normale Arbeiter noch eine private Altersvorsorge stemmen soll, in der Hoffnung das seine Anlageform nicht einbricht?

    Ist man ein “Gutmensch”, wenn man das Grundgesetz ernst nimmt?

    Reicht es tatsächlich aus, entweder das linke oder alternativ das konservative politische Lager für den Niedergang der Gesellschaft verantwortlich zu machen?

    Klare Antwort auf alle Fragen:

    NEIN!

    Grisu | 16. September 2011 | 15:15 | Antworten
  41. @Grisu!

    Die Frage birgt doch eigentlich schon die Antwort, denn “wer” fühlt sich denn heute eigentlich überhaupt noch verantwortlich???

    Delitant | 16. September 2011 | 16:17 | Antworten
    • @ Delitant | 16. September 2011 | 16:17

      „Die Frage birgt doch eigentlich schon die Antwort, denn “wer” fühlt sich denn heute eigentlich überhaupt noch verantwortlich???“ Zitatende

      Mein lieber Henk,

      kurze Antwort: Ich!
      Wählen Sie mich. Ich verspreche Ihnen nichts – und ich halte mein Wort!
      Sie werden nichts bekommen. Aber Sie können sagen, dass Sie einem ehrlichen Menschen Ihre Stimme gegeben haben.

      Einen freundlichen Gruß aus Eisenach – natürlich auch an Ihre liebe Frau

      Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 16. September 2011 | 16:43 | Antworten
      • Hallo, @Heinz!

        Danke für die lieben Grüße.(habe sie gerade meiner Jin
        ausgerichtet)

        Meine Stimme geht nach Thüringen, die ist ihnen also schon mal sicher!!! Und wenn die Wahlbeteiligungen weiterhin so drastisch sinken, dürften sie damit evt. sogar einen Abgeordnetensitz im Landtag bekommen.
        Vielleicht gar auf einer Liste der FDP, allerdings mit neuem Logo auf den Wahlkampfplakaten, die ihrer Ehrlichkeit geschuldet, eine frisch durch Mövenpick geölte Luftpumpe sein sollte.
        So werde ich ihre Aufrichtigkeit auch weiterhin zu schätzen wissen, und auch wenn ich nix dafür bekomme, kann ich mich (wie ich sie von hier kenne) wohl wenigstens darauf verlassen, dass sie mir nichts wegnehmen wollen, um sich anhand meines Elends besser und reicher fühlen zu dürfen.Allein damit hätten sie vermutlich dem größten Teil unserer heutigen Volksvertretung schon etwas Wesentliches voraus.

        Alles Gute für sie, aus dem monsungepeitschten und überschwemmten Phetchabun,

        Henk & Jintana

        Delitant | 16. September 2011 | 20:10 | Antworten
  42. Gut!
    Mancher Arbeiter kann nicht wie ich es getan habe 20% des Nettoeinkommens in eine private Altersversorgung anlegen.
    Viele in meiner Generation haben es getan. Ich habe nebenher viele Institutionen unterstützt und 20 Jahre ehrenamtlich gearbeitet. Das mache ich auch jetzt noch.
    Ich lebte nie über meine Verhältnisse, habe mich aber nicht todgespart.
    Die Gewinnbeteiligung von Lebensversicherungen stehen in Frage, weil Krankenkassen derweil zur Kasse bitten. Wir zahlen für die staatlich geförderte betriebliche Altersversorgung monatlich über 100 EUR an die Barmer und das 10 Jahre lang.
    Auch die Zinsen für Geldanlagen wachsen nicht in den Himmel.
    Jeder kann machen was er will, sollte sich aber bescheiden, wenn es um Forderungen an die Gesellschaft geht.

    GULTSCH | 16. September 2011 | 16:31 | Antworten
    • Lieber@GULTSCH!

      Ich wollte ihnen mit meiner Entgegnung keineswegs auf die Füße treten, und hochachte ihre Lebensführung.
      So sind es wohl auch kaum die braven Menschen, die, wie sie, ihr Geld stets ehrlich und mit Fleiß verdient haben, die “über ihre Verhältnisse leben” (wie man uns weiß machen will), sondern vielmehr Leute, wie Josef Ackermann, die das über “unsere” Verhältnisse tun.

      freundliche Grüße,

      Henk

      Delitant | 16. September 2011 | 20:22 | Antworten
  43. Hallo Henk,
    ich bin nicht kinderlos. Mein Sohn hat eine solide Ausbildung. Nach seinem Abitur lernte er Bankkaufmann, leisete seinen Wehrdienst und studierte Wirtschaftsfach.
    Meine Tochter hat nach Realschule eine Lehre als Tierarzthelferin abgeleistet und sich nebenher kaufmännisch betätigt.
    Beide Kinder wurden von uns unterstützt, brauchen jedoch keine Hilfe mehr von uns.
    Meine Frau und ich werden für sie dasein.

    GULTSCH | 16. September 2011 | 17:05 | Antworten
  44. Man muß erst einmal die Generationen und ihre Lebensarbeitszeit vergleichen: seinerzeit begann man häufig mit 14 oder 15 Jahren eine Lehre und zahlte bzw. kam damit bis zum Eintritt des Rentenalters auf mindestens 50 Beitragsjahre zur Rentenversicherung. Und heute ? Heutzutage wird nicht selten erst ab 20 Jahren oder nach dem Studium sogar erst um die 30 Jahre der erste Beitrag in die Rentenkasse geleistet. Die Vorgenerationen hatten da also bereits im Schnitt mehr als 10 Beitragsjahre vorzuweisen, somit also auch ihr gutes Recht auf Gegenleistung erworben. Sollte auch einmal klargestellt werden – von wegen Plünderung der Rentenkassen. Wenn schon geplündert wurde: Die großen Firmen haben (um den Altersschnitt ihrer Belegschaft jung zu halten) jahrzehntelang massenhaft die Leute in den Vorruhestand geschickt und die Politik hat da großzügig mitgemacht. Heute beklagen ausgerechnet diese beiden Gruppen, Unternehmer und Politiker, die Probleme der Rentenkassen als ob sich die Arbeitnehmer damals selbst in Rente geschickt hätten. Kurzes Gedächtnis, diese Herrschaften und Heuchelei von vorn bis hinten ! Wenn endlich einmal das Solidaritätsprinzip für alle, aber wirklich auch alle gelten würde, sähe es sowieso anders aus. Was ist denn mit den Beamten, Soldaten, Abgeordneten ? Bei Letzteren wird ständig argumentiert, die seinen nach x-Legislaturperioden nicht mehr ins normale Arbeitsleben einzugliedern, haben also Recht auf eine frühzeitige Versorgung. Dabei kommen die meisten Volksvertreter aus dem Beamtenverhältnis, d.h. ihr Posten bliebe ihnen sowieso reserviert, könnten also jederzeit wieder in ihren alten Beruf zurück. Und das ist ihnen nicht zuzumuten ? Von jedem Malocher wird verlangt, daß er bis 65 antritt und wenn er keinen Job bekommt, marschiert er zum Arbeitsamt und von dort unter Umständen zum Sozialamt. Diese Ungleichheiten gehören beseitigt. Zum Abschluß: diejenigen, die dieses immer unsozialer werdende Deutschland überhaupt in Gang halten, werden zum Lebensende mit Almosen abgespeist. Ein Skandal ! Für alles in Europa wird Geld zum Fenster hinausgeworfen, die eigene Bevölkerung spielt für die Politiker nur noch eine Randrolle. Hoffentlich besinnt sich die ältere Generation als wachsender Anteil am Wahlvolk auf ihre Stärke und zeigt diesen Euro- und Banken-Lobby-Politikern endlich die rote Karte. Und das versuchte Ausspielen der Generationen gegeneinander bestätigt doch nur den miesen Charakter dieser neuen, aalglatten, naßforschen, bereits verrotteten und korrumpierten Volksvertreter.

    Hans Lauterfeld | 16. September 2011 | 18:32 | Antworten
  45. Amen, so sei es – gute Nacht Deutschland, ich liebe dich, bedingungslos

    Ernst Lipps | 16. September 2011 | 20:27 | Antworten
  46. Die Zukunft der Rentner in den Schuldenländern? Mit Griechenland fing es an, doch Griechenland ist überall? Aktueller Beitrag des @zdf

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,20,00.html?dr=1

    silberdistel | 16. September 2011 | 21:20 | Antworten
  47. @ Delitant

    Sie oder jemand anderer hatten die Aussagen von C.F. von Weizsäcker aus seinem 1983 geschriebenen Buch schon mal in diesem Forum gebracht. Sehr eindrücklich !
    Auf die Gefahr hin, dass Ihre Besuche beim Psychiater noch mehr werden könnten, bringe ich die Aussagen eines Propheten, der vor ca. 900 Jahren über unsere Zeit prophezeite ( Auszüge hiervon hatte ich vor längerer Zeit schon mal gebracht).

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird Gold im Blute sein.
    Wer den Himmel betrachtet, wird dort Taler zählen
    Wer in den Tempel tritt, wird dort Händler treffen
    Die Lehnsleute werden Geldwechsler und Wucherer sein
    Das Schwert wird die Schlange verteidigen.
    Aber das Feuer wird schwelen
    Jede Stadt wird ein Sodom und Gomorrah sein

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird der Mensch Himmel und Erde und Meere mit seinen Geschöpfen bevölkert haben
    Er wird befehlen
    Er wird die Macht Gottes anstreben
    Er wird keine Grenzen kennen.
    Doch alles wird sich umkehren
    Er wird schwanken wie ein betrunkener König
    Er wird galoppieren wie ein blindes Pferd
    Mit Sporen wird er sein Reittier in den Wald treiben
    Und am Ende des Weges wird ein Abgrund sein.

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden sich an allen Punkten der Erde babylonische Türme errichten
    Es wird Rom und es wird Byzanz sein
    Die Felder werden sich leeren
    Es wird kein Gesetz geben, nur das eigene und das der eigenen Gruppe.

    Es wird nicht mehr Brot genug für alle geben
    Und die Spiele werden nicht mehr genügen
    Und dann werden die Menschen ohne Morgen die großen Feuer anzünden.

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird viele Menschen der Hunger treffen
    Viele Hände werden blau vor Kälte sein
    So daß diese Menschen eine andere Welt sehen wollen
    Und die Händler der Illusion werden kommen und Gift anbieten.
    Doch es wird die Körper zerstören und die Seelen verderben.
    Und jene, die ihr Blut mit dem Gift vermischten
    Werden wie wilde Tiere in der Falle sein
    Und töten und vergewaltigen und erpressen und rauben
    Und das Leben wird zu einer täglich wiederkehrenden Apokalypse werden.

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird jeder versuchen, soviel Genuß zu erreichen, wie er kann
    Der Mann wird seine Frau so oft verstoßen, wie er sich verheiratet
    Und die Frau wird durch hohle Gassen gehen und sich jeden nehmen, der ihr gefällt
    Und Kinder gebären, ohne den Namen des Vaters zu nennen.
    Doch kein Meister wird das Kind führen
    Und jeder wird zwischen allen anderen allein sein
    Die Tradition wird verloren sein
    Das Gesetz wird vergessen sein
    Als ob es die Verkündigung nie gegeben hätte und der Mensch wieder zum Wilden würde.

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird der Vater seine Tochter zu seiner Lust nehmen
    Der Mann den Mann, die Frau die Frau
    Der Alte das Kind
    Das wird vor aller Augen geschehen.
    Doch das Blut wir unrein werden
    Das Böse wird sich von Bett zu Bett ausbreiten
    Der Körper wird alle Fäulnis der Erde aufnehmen
    Die Gesichter werden gequält, die Glieder abgezehrt sein
    Die Liebe wird die größte Bedrohung für jene, die sich nur noch über das Fleisch erkennen.

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird der, welcher von Schwur und Gesetz spricht
    Nicht mehr gehört werden
    Die Stimme dessen, der den Glauben an Christus predigt
    wird in der Wüste verhallen.
    Doch überall werden sich die mächtigen Wasser der treulosen Religionen verbreiten.
    Falsche Messiasse werden die blinden Menschen um sich versammeln
    Und der Ungläubige wird Waffen tragen wie noch nie zuvor
    Er wird von Gerechtigkeit und Recht sprechen, und sein Glaube wird glühend und scharf sein
    Er wird sich rächen für den Kreuzzug.

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird das Dröhnen des Todes wie Donner über der Erde krachen
    Die Ungläubigen werden sich mit den Soldaten der letzten Legionen vermischen
    Die Gottlosen werden in den Herzen der Heiligen Städte wohnen
    Einer nach dem anderen wird barbarisch, treulos und wild.
    Es wird keine Ordnung und keine Regel mehr geben
    Der Haß wird sich ausbreiten wie Feuer in einem trockenen Wald
    Die Ungläubigen werden die Soldaten massakrieren
    Die Gottlosen werden die Gläubigen erwürgen
    Die Grausamkeit wird eines jeden und aller sein, und die Städte werden zugrunde gehen.

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die Menschen richten nach ihrem Blut und ihrem Glauben
    Niemand wird die leidenden Herzen der Kinder hören
    Sie werden wie junge Vögel aus dem Nest gestoßen
    Und niemand wird sie beschützen vor der Hand mit dem Panzerhandschuh.
    Der Haß wird die Erde überfluten, die sich friedlich glaubte
    Niemand wird verschohnt werden, nicht die Alten, nicht die Verletzten
    Die Häuser werden zerstört und geplündert werden
    Die einen werden an die Stelle der anderen treten
    Alle werden die Augen verschließen, um die vergewaltigten Frauen nicht zu sehen.

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird jeder wissen, was an allen Enden dieser Erde ist
    Wird man Kinder sehen, deren Knochen die Haut durchstoßen
    Und solche, deren Augen von Fliegen bedeckt sind
    Und solche, die gejagt werden wie Ratten.
    Doch der Mensch, der dies sieht, wird sein Gesicht abwenden
    Denn er kümmert sich nur um sich selbst
    Er wird eine Handvoll Korn als Almosen geben
    Während er auf vollen Säcken schläft
    Und was er mit der einen Hand gibt, wird er mit der anderen wieder nehmen.

    Suraya | 16. September 2011 | 23:01 | Antworten
    • @Suaya!

      Liegt das wirklich 900 Jahre zurück, was von diesem Propheten überliefert wurde? Das klingt ganz so, als hätte der damals eine Zeitreise ins hiesige Jahrhundert, und somit mitten in die Apocalypse der Merkel-Ära gemacht.(LOL)

      liebe Grüße,

      Henk

      Delitant | 17. September 2011 | 07:08 | Antworten
      • Nachtrag:

        Das könnte, seines Zynismus wegen, glatt von mir stammen.
        Besonders das mit dem
        “Jede Stadt wird ein Sodom und Gomorrah sein”, gefällt mir ausnehmend gut.(lol)

        Delitant | 18. September 2011 | 07:09 | Antworten
  48. Solche Prophezeiungen klingen sehr eindrucksvoll. Aber das sagt nichts über den Wahrheitsgehalt. Eigentlich passen sie auf fast jede Zeit und fast jeden Ort. Das bedeutet umgekehrt, dass sie immer irgendwie “wahr” sind. Das ist wie bei den Horoskopen. Die sind so allgemein formuliert, dass sie scheinbar immer stimmen.

    Nehmen wir die obige Prophezeiung und springen wir in Gedanken mit der Zeitmaschine durch Raum und Zeit. Es passt immer: 30jähriger Krieg, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg, Kriege in Lateinamerika, z.B. die Ankunft der spanischen Eroberer, jetzige Situation im heutigen Somalia, christliche Kreuzzüge, Verschleppung von Afrikanern als Sklaven, …

    Egal, wo man Gedanken hinspringt, man findet immer wieder die beschriebene Situation. Jedes System steigerte sich letztlich in Übermut hinein und kollabierte. Dazu gab es immer wieder Kriege. Wir sind hier in Europa momentan auf einer Insel der Seligen. Wie lange noch?

    Obige Prophezeiung ist so wenig konkret, dass man immer Passendes findet. Eine positive Prophezeiung würde auch irgendwo stimmen, z.B. in weiten Teilen Europas. (Relativ gesehen geht es uns immer noch toll.) Aber leider ist die Geschichte bisher eine Abfolge von Kriegen. Für düstere Prophezeiungen gibt es mehr “Treffer-Möglichkeiten”.

    Das bedeutet aber auch, dass solche Untergangs-Prophezeiungen wertlos sind. Das ist so, wie wenn jemand einen großen Crash an den Börsen oder eine Seuche prophezeit, aber das Zeitfenster weit genug wählt und keine Details nennt. Er wird sicher irgendwann Recht bekommen, auch wenn die Prognose einfach so ins Blaue hinein erfolgt.

    Die GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) sammelt jährlich die Prognosen der “Hellseher” und wertet sie aus. Ergebnis: nichts dran.

    Bertram in Mainz | 17. September 2011 | 00:05 | Antworten
    • …sehe ich nicht viel anders,- bis auf: Kriege.. die wird es in Europa nicht mehr geben. Wenigstens nicht mehr im Kerneuropa (den Atomwaffen sei dank). Kriege sind damit ad absurdum geführt.

      Wohin was wie führen wird, weiß man nie im Vorhinein. Ist der Rückblick in der Historie immer logisch und erklärbar, ist eine Prognose in die Zukunft nie möglich. Zuviele Unwägbarkeiten. Was wäre 1989 geschehen, wenn die Grenztruppen und die NVA durchgedreht wären (was durchaus möglich gewesen wäre). Dann wäre das Finanzthema “Globalisierung” nicht gekommen, der Islam wäre – wie damals üblich – nur eine kleine Stellvertreternotiz der Supermächte und das Internet wäre vermutlich nicht weltumspannend, sondern nur “westlich”.

      Was auch immer, wie auch immer: Prognosen in die Zukunft sind nicht möglich. Hier wissen wir nicht einmal, ob es den Euro noch so gibt, wie wir ihn kennen, ob es nicht doch zum Crash kommt / Währungsreform usw. Es könnte auch sein, dass die Weltordnung sich neu sortiert und eines wird so ganz nebenbei immer ausgeblendet: wenn Deutschland (und Europa) überaltert sind, sind auch die Wähler der Parteien überproportional “die Alten” und entscheiden maßgeblich mit, was geschieht und was nicht.

      Thomas Sievers | 17. September 2011 | 00:29 | Antworten
      • Hallo, @Thomas Sievers !

        “Kriege sind damit ad absurdum geführt.”

        Gottseidank, brauchen wir die Waffen dafür nicht mehr selbst.
        So können wir diese, mit samt den Medikamenten, die bei uns wegen ihrer verheerenden Nebenwirkungen längst schon geächtet sind, in die 3.Welt exportieren, um Diktaturen
        zu stützen, und bei uns zu haus Arbeitsplätze, wie Profite retten. Würde mich also auch kaum wundern, wenn
        Muammar Gaddafi seine Machtkampf verloren hat, weil die
        Rebellenhäuptlinge zuvor günstigere Konditionen für die Resourcen des Landes bewilligt haben.

        Wir haben heute leider nur noch die Wahl, an “alles” zu glauben, oder an “gar nix”.
        Und ich habe dazu noch die scheinheiligen Resonanzen im Ohr, die unser Ex-BP Köhler durch seine allzu offenherzige Einlassung herauf beschwor.

        Delitant | 17. September 2011 | 15:58 | Antworten
    • War als Antwort auf “Suraya” gedacht; ich vergaß, auf “Antworten” zu klicken. Nach ein bisschen Googeln ist wohl “Johannes von Jerusalem” gemeint.

      Wikipedia schreibt dazu: “…Name eines fiktiven Propheten, der im Mittelalter gelebt haben soll. Ihm werden Prophezeiungen für die Zeit nach dem Jahr 2000 zugeschrieben. … sollen die Prophezeiungen 1994 im KGB-Archiv der Lubjanka von einem angeblichen russischen Professor M. Galvieski (1917–1995) wieder aufgefunden worden sein.”

      Meine Meinung: Als Science Fiction lesen oder gar nicht. Solche Verse wirken sehr konkret, sehr detailliert. Aber dann merkt man, dass gar keine konkreten, detaillierten Aussagen gemacht werden. Es fehlt die überprüfbare konkrete Prognose.

      Bertram in Mainz | 17. September 2011 | 00:43 | Antworten
      • Perry Rhodan und Mutanten, wie Atlan, Mausbiber Gucki und Nostra-Verdamm-uns finde ich hingegen auch nicht schlecht.
        Anhand eines nackten Realisten, wie C.F.v. Weizäcker, sehe ich jedoch, dass es heutzutage keinerlei Prophezeiungen mehr bedarf, um die “ACOPALÜZZE”(ohne Korrekturprogramm) vorraus zu sehen, sondern lediglich einen bodenständigen Menschenverstand, der das Mittefristige, wie auch den Charakter unserer Politiker, im Auge behält.

        Delitant | 17. September 2011 | 16:11 | Antworten
  49. @ Bertram in Mainz
    Sie haben richtig gefunden: es war Johannes von Jerusalem
    1042 – 1119.

    Wenn Thomas Sievers meint, diese Prophezeiungen könnte man auf alle Zeiten anwenden ( 30 jähr. Krieg, 1. und 2. Weltkrieg) so zeigen uns der Inhalt weiterer Strophen, dass es sich wohl doch speziell auf unsere Zeit bezieht:
    Strophe 18:
    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Werden die Menschen sich nicht mehr dem Gesetz Gottes unterwerfen
    Sie werden das Leben wie ein Reittier lenken wollen
    Sie werden ihre Kinder im Leib ihrer Weiber wählen wollen
    Und die töten, die sie nicht mögen.
    Doch wer wird der Mensch sein, der sich so für Gott hält?
    Die Mächtigen werden das beste Land und die schönsten Weiber an sich reißen
    Die Armen und die Schwachen werden wie Vieh sein
    Jede armselige Hütte wird ein Gefängnisturm sein
    Die Angst wird sich wie Gift in jedes Herz fressen.

    Es dürfte unschwer sein, die gesetzlich geregelte Abtreibung und die PID hieraus zu erkennen.

    Was in Strophe 23 steht, hatten wir noch nicht: Es wird uns noch bevorstehen.

    Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
    Wird die Sonne die Erde verbrennen
    Die Luft wird nicht mehr vor Feuer schützen
    Sie wird nur noch ein löchriger Vorhang sein
    Und das brennende Licht wird Haut und Augen verzehren.
    Das Meer wird aufschäumen wie kochendes Wasser
    Die Städte und Flüsse werden begraben werden
    Ganze Kontinente werden verschwinden
    Die Menschen werden sich auf Anhöhen flüchten
    Und sie werden beginnen wiederaufzubauen und vergessen, was geschehen ist.

    Suraya | 17. September 2011 | 09:15 | Antworten
    • Man kann unseren Zustand aber auch mit jenem wunderschönen Satz vom Gottessohn beweisen! Ja,… richtig gelesen, beweisen.
      .
      .
      „Wenn der Saft in die Zweige schießt und der Baum Blätter treibt, dann wisst ihr, dass der Sommer bald da ist. So ist es auch, wenn ihr dies alles geschehen seht: Dann wisst ihr, dass das Ende unmittelbar bevorsteht. Ich versichere euch: Diese Generation wird das alles noch erleben. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht; sie bleiben gültig für immer und ewig. (Matthäus 24:32)“
      .
      .
      „Wenn der Saft in die Zweige schießt und der Baum Blätter treibt“ – poetischer und schöner wäre eine menschliche Beschreibung dieser prophetischen Rückführung einer zweitausendjährigen jüdischer Diaspora die in der Gründung des Staates Israels 1948 ihren Abschluss fand wohl nicht befähigt. Und auch hier zeigt sich der liebende Schöpfergott Israels mit seinem Sohn als Menschenfreund, als liebender Vater und Freund, als Retter und Bewahrer. Und „Diese Generation“, die im Jahr 1948 Zeuge der Gründung des Staates Israels war, ist heut zwar um einige Jahre gealtert, aber weil „Diese Generation“ heut sechzig- bis siebzigjähriger nach Jesus Worten „das alles noch erleben wird…“ können wir Sicher sein, dass diese Versprechen, so wie auch die Grundüng des Staates Israel, noch in unserer Generation ihre Erfüllung finden.
      .
      Und ja, wir sind die Generation für die diese Worte geschrieben sind.
      .
      .
      susi

      susi bibelmaus | 17. September 2011 | 09:52 | Antworten
      • Hi, (oder besser noch “Gott zum Gruße”) liebe @Susi!

        Sie kopieren (auf Stichworte) wieder mal ungemein geistreich aus der Bibel:

        “Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht; sie bleiben gültig für immer und ewig. (Matthäus 24:32)“”

        Bei all ihrer lüsternen Begierde über den Jüngsten Tag hinaus, die sie anhand dieser Worte vermittelt bekommen,

        aber wem nützen diese dann überhaupt noch, wenn wir uns allesamt längst ins Vergängliche geflüchtet haben?

        Unserer Rentenkasse vielleicht, weil diese uns hernach nix mehr auszahlen muss?

        naive Grüße,

        Henk

        P.S: Himmel & Erde werden vielleicht vergehen.
        Aber eins das bleibt bestehen, der FC Schalke wird nie untergehen!!!

        Delitant | 17. September 2011 | 16:35 | Antworten
    • @Suraya

      Heißt das getz, dass unsere Renten künftig wieder steigen werden?

      hoffnungsfrohe Grüße,

      Henk

      Delitant | 17. September 2011 | 16:16 | Antworten
  50. .. Rente im Alter ..

    Ich hatte das Pech, mit 26 Lebensjahren berentet zu werden.
    Bis zu diesem Zeitpunkt, hatte Ich über 30 Arbeits-Verträge unterschrieben und durchgezogen.
    Leiharbeit ist ein hartes Pflaster und wird zudem schlecht bezahlt.
    Meine Diagnose .. BURN OUT .. 2002.

    Der eigentliche Auslöser war, 11.09.2001 WTC/NY.

    Ich hatte Spätschicht. Ich saß am Fernseher und Frühstücke.
    Als Ich das unfassbare im Fernseher sah. Als das zweite Flugzeug einschlug, hatte Ich ein so mißes Gefühl, das Ich meinem Chef angerufen hatte, um zu sagen, das Ich die nächsten 3 Tage, nicht zur Arbeit kommen würde.
    Ich brauchte Zeit für mich .!. um mich wieder zu beruhigen.

    Alles lief dann ganz schnell.

    Die Industrie in Deutschland stellte um und alles wurde nur noch schwerer. Einen sinnvollen Auftrag zu bekommen, war fast unmöglich geworden. Nur noch Massenproduktion.

    Das hin und her, seit 9/11, hab Ich dann noch bis 03/2002 ausgehalten, dann war Schluß.
    Die Unsicherheit bei der Arbeit und den eiskalten Druck der USA, auf Vergeltung, machten die Arbeit zu Hölle.
    Immer nur ein Thema .!. und die Gewissheit das Rache folgen würde. Eine ungewisse Zukunft und die Angst auf einen Krieg, haben mich zusammen brechen lassen.

    Nun ja,
    03/2002 war Ich Rentner. Zerbrochen an der Arbeit und an der zukünftigen Geschichte.

    Ich bekomme eine kleine Rente und das jetzt schon seit fast 10 Jahren. Ich kann nicht davon leben aber verhungern tue Ich auch nicht. Die alten Menschen, tuen mir Leid. Ein Leben lange gearbeitet und doch nichts im Alter. .. Schicksal ..

    Egal was noch kommen mag .!. eine Rente ist nicht mehr, was “ES” mal war. Das Geld in der Rentenkasse, wurde scharmlos verzockt..! Heute Rente zu bekommen, bedeutet mit dieser Abzocke zu leben, ohne die Möglichkeit auf Aufklärung oder Gerechtigkeit.

    Kein Wunder, wenn man ins Renten-Alter kommt und feststellen muß, ohne Neben-Job, hast Du keine Chance.
    Und dann darf man als Rentner, auch nur einen 400 €uro-Job machen, alles darüber, wird an der Rente abgezogen .. wie bei HARZ IV ..!!

    So ein CHAOS bei der “ältesten Steuerabgabe”, ist eine Schande für die Bundes-Regierung und ein Armuts-Zeugnis für CDU/CSU.
    Weg zu schauen, als die Renten-Kasse geplündert wurde, ist in meinen Augen ein Kapital-Verbrechen an den Rentnern und zeigt auf, wozu Politiker in der Lage sind, Steuer-Gelder Zweck zu entfremden und dann noch Schuldzuweisungen an andere Parteien ab zu geben.

    Ihr habt unseren Lebens-Abend verzockt ..!.. Schande über Euch.

    Gruß
    bcstony

    P. Degoulange | 17. September 2011 | 10:12 | Antworten
    • .. an die Bürger Berlin ..

      Wählt .. Piraten-Partei .. Ich will wissen, wo die Millarden €uro`s aus der Renten-Kasse geblieben sind..?!!
      Fragen eines Bürger`s :

      Wieviel Geld müsste in den Renten-Kasse sein..?
      Wo ist das Geld hingeflossen..?
      Rente auf Kredit .. ist das Wahr..?
      Wer ist verantwortlich..?
      Wie geht “ES” weiter .. zukünftige Rente..?

      .. “klar machen zum ändern” .. Piraten-Partei.

      Gruß
      bcstony

      P. Degoulange | 17. September 2011 | 10:25 | Antworten
      • Auch ich bin frustriert bezgl. der Regierenden. Kann haargenau erläutern weshalb ich SPD CDU FDP Linke Nazis nicht wählen kann.

        Aber die Piraten, eine Partei ohne (eigene Bekundung!) Vollprogramm kann ich nicht wählen. Die sind regierungsunfähig!

        Es gibt andere Ausweichmöglichkeiten die man wählen kann.

        Geht man nicht wählen, dann behaupten die großen Parteien:

        Das Wetter war zu schön, baden war besser.
        Das Wetter war zu schlecht, die Leute hatten keinen Schirm. :D

        Nun wählt man schön :) Vielleich gibt es ja für ein paar Millionen eine bessere Berlinwerbung als ” be Berlin”

        :D

        HG | 17. September 2011 | 16:10 | Antworten
      • Werter P.Degoulange!

        Sie schreiben: “Ich will wissen, wo die Millarden €uro`s aus der Renten-Kasse geblieben sind..?!!”

        Wenn ich ihnen behilflich bei der Beantwortung dieser Frage sein kann , dann gerne doch.

        “Die sind weg!!! Wie manches übrigens andere auch.

        Sehen sie sich doch nur einmal eine Stadt, wie die SPD-regierte Mülheim a.d. Ruhr an, die vor Kohl und Schröder, als eine der Reichsten im gesamten Bundesgebiet galt.
        Der Kaufhof ist genauso geschlossen, wie die Schwimmbäder und sonstige öffentliche Einrichtungen.
        Pleite!!nennt sich sowas.

        und sowas, kommt von sowas her:

        http://www.mbi-mh.de/2011/06/09/feuerwache-als-finanzprodukt-mit-hoher-garantierter-gewinnerwartung/

        noch Fragen???

        Delitant | 17. September 2011 | 16:49 | Antworten
        • .. OK .. wenn so was legal ist.

          P. Degoulange | 17. September 2011 | 22:35 | Antworten
          • Ja, leider!
            Was glauben sie wohl, wieviel Zaster dabei wieder in schwarzen Kanälen verschwunden ist?

            Delitant | 18. September 2011 | 14:22 | Antworten
          • Ist doch klar: Durch entartete Politiker und gesellschaftliche Nutznießer.

            Das muß sich ändern.

            Braun und lebendig | 18. September 2011 | 15:00 | Antworten
  51. Die Profite steigen,die Reallöhne sinken ,mit Hilfe der Gewerkschaften,das ist alles ein Klub,die nur Theater machen für unsere klugen Arbeitstiere.Keine Lohnerhöhung,Arbeitsplatzsicherung in der Wortwahl werden
    wir immer neu überrascht.Arbeitsplatzsicherung statt Lohnerhöhung,Exportsicherung statt Binnenmarkt beleben.
    Am Ende da können wir diskutieren wie wir wollen,am Ende zahlt der Arbeitnehmer,für die Geldelite oder soll ich lieber sagen,für die legale Mafia,heisst alles ist Gesetzmässig derweil diese Herren diese Gesetze gestalten.
    Bankenkrise alles zahlt der Steuerzahler, und Schäuble geh lieber nach Hause und mach nicht noch mehr kaputt was du schon bei der inneren Sicherheit gemacht hast,Einen Überwachungsstatt ala DDR.
    Rente warum so wenig,derweil die Ausbeuter nicht höhere Löhne zahlen,in 20 Jahren wird sich das alles rächen,das die Zeitfirmen oder Ausbeuterfirmen Profit gemacht haben und die armen Arbeiter dann zum Sozialamt gehen müssen,ich sage nicht Hartz IV das ist auch nur eine schöne Formulierung was sich die Banditen haben einfallen lassen,sowie es auch keine Arbeitslosen mehr gibt,nur noch freigestellte.Schweinereien sind in den letzten 20 Jahren passiert auch mit Hilfe der Arbeiterpartei SPD.Eines Tages lässt es sich das Volk nicht mehr gefallen und gehen auf die Strasse und schlagen alles kurz und klein,wenn sie dieses wollen dann müssen die Politiker so weitermachen.
    Gruss Kurt

    Kurt | 17. September 2011 | 14:34 | Antworten
    • Jagd doch die Beamten zum Teufel, das sind doch die die mit den Nichtstuern die Rentenkassen plündern.
      In keiner Talk-Show wagt sich einer an den Pöbel von Beamten ran, die nicht fähig sind für sich im Alter selber zusorgen aber dann noch 14 Gehälter einstreichen.
      Nicht die Rentner und Hartz IV Empfänger sind das Übel, sondern die Sesselfurzer die über das arbeitende Volk bestimmen.
      Kein Fernsehsender greift diesen Missstand an, sowie die Leyen treibt sich mit 7 Kinder in der Politik rum und läßt
      sich dieses auch noch vom Steuerzahler bezahlen.
      Gruß Grasdackel

      Grasdackel | 17. September 2011 | 17:56 | Antworten
  52. Ich weiss nicht, warum ihr alle so noergelt. Ich bin mit meiner Pension ganz zufrieden, lebe allerdings seit meiner Pensionierung mit meiner Familie im Ausland. Das koennt ihr auch, oder?

    H-J.Rohdenburg | 17. September 2011 | 14:44 | Antworten
    • Aber Lieber H-J. Rohdenburg, Sie sollten hier jetzt auch noch das eigentlich Wichtigste benennen – dass Ihre monatlichen Nettobezüge (Pension) so ca. 10. 000 € betragen.

      Und dass ich das von meiner erbärmlichen Rente mit Steuern, die mir regelmäßig abgegaunert werden, mitfinanzieren muss!

      So lässt es sich natürlich im Ausland gut leben – mit meinem Geld.

      Es ist nicht ganz so ernst gemeint, wie es sich vielleicht auf Anhieb liest – aber ein bisschen schon!

      Gruß D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 17. September 2011 | 16:27 | Antworten
      • Auch auf Sie, mein lieber Ackermann, wartet ein besseres Leben.

        Braun und lebendig | 18. September 2011 | 15:02 | Antworten
        • @Braun und lebendig

          Das weiß ich – im Nirwana dann ganz sicher!

          Schon aus der frühen Antike (ich glaube v. “Homer”) stammt der Spruch:

          _”Keinen nenne glücklich, der nicht tot ist”_

          Gruß D. Ackermann

          Dieter Ackermann | 18. September 2011 | 19:12 | Antworten
    • “Hättest Du geschwiegen, wärest Du ein Philosoph geblieben.” (O si tacuisses, philosophus mansisses)

      Delitant | 17. September 2011 | 16:59 | Antworten
      • Sorry, geschätzter @Dieter A.!

        Letzteres ging natürlich an den supergescheiten H-J Rosenburg

        Delitant | 17. September 2011 | 17:11 | Antworten
        • Hi Henk,

          da hätte ich mich jetzt aber auch gewundert, wenn Sie mich hier zum Schweigen aufgefordert hätten – wenn ich schon ab und zu mal philosophiere.

          Gruß Dieter

          Dieter Ackermann | 17. September 2011 | 19:57 | Antworten
          • Keineswegs, lieber @Dieter!
            Ich mag nur keine rosabebrillten “Vielzuphilosophicker”, die nicht mehr über ihren eigenen vergoldeten Tellerrand hinaus schauen können, und glauben, es wäre alles paletti, nur weil ihnen ihr Völlegefühl, jegliche Anteilnahme am Schicksal anderer Menschen abschnürt.

            Delitant | 18. September 2011 | 06:58 | Antworten
      • Der Philosoph,
        so klug und weise,
        versprüt seinen Scharm,
        auf himmliches Weise.

        Doch der Philosoph,
        listigt und lustig,
        Spiel spielchen mit Blümchen,
        Doch im Geiste bleibt “ER” frustig.

        Der Sinn im Leben,
        der Sinn im Spiel,
        Ist lachen und weinen,
        im Wechselspiel.

        Doch den Sinn im Sinn,
        ist nur schwer zu verstehen,
        und von hundert Seelen,
        müssen 98 gehen.

        .. denk mal nach ..

        Gruß
        bcstony

        P. Degoulange | 17. September 2011 | 22:47 | Antworten
        • “Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle
          Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich
          ist.”

          Leider, leider: So lange nur ein Verfassungshüter, ein Bulle, ein Advokat oder Agent da draußen rumläuft, kann man da nix machen (…)*

          *Anmerkung der Redaktion: rechtsradikale Wahlaufrufe werden nicht geduldet. Grüße, Redaktion heute.de

          Braun und lebendig | 18. September 2011 | 15:03 | Antworten
  53. Das Blödsinnigste vom Blödsinnigen wird aus der Bibel zitiert, einem Buch das angebich die Historie Volkes Israel beschreibt, auch wenn die einzelnen Kapitel Sprachforschern zufolge ständig nachträglich eingefügt wurden, um die Agressivität der Landnahme in Kanaan “göttlich” zu legitimieren. Dieses (heilige?) Buch trieft nur so von Blut, Schande, Mord, Betrug, Inzest, Abschlachtungen von Frauen, Kindern der “Feinde” Israels um reinen Tisch zu machen etc. etc. Und Texte dieses Buches werden von einigen Teilnehmern dieses Blogs angeführt um ihren Argumenten zur Altersarmut in Deutschland Gewicht zu verleihen… Ja sind wir hier inzwischen völlig vernagelt und bereits wieder im Mittelalter ? Fehlen nur noch die Prophezeiungen eines Nostradamus und evtl. noch einer Vodoo-Priesterin… Habt Ihr denn keine eigenen Hirnwindungen, daß Ihr Euch fremde Zitate aus fragwürdigen Quellen ausleihen müßt, um zu einem wirklich ernsten Thema Ideen und Gedanken einzubringen ? Mehr Sachlichkeit und Originalität ist angesagt anstelle obskurer Spinnerei…..

    Hans Lauterfeld | 17. September 2011 | 16:15 | Antworten
    • Man sollte vielleicht unsere @Susi mal nachhaltig darum bitten, nicht aus jedem Blog ihre private Bibelstunde zu machen.Aber offenbar haben die Propheten seinerzeit schon
      Probleme mit der Rentenkasse gehabt, sodass deren Gefasel, dass sie vermutlich im Vollrausch abgesondert haben (der Dope in diesen Breiten, soll damals ja schon Spitze gewesen sein, und gesoffen haben die auch wie die Löcher)
      zu unserem hiesigen Thema ungemein relevant ist.

      Delitant | 18. September 2011 | 04:48 | Antworten
  54. “Ja sind wir hier inzwischen völlig vernagelt und bereits wieder im Mittelalter?”

    Blicken sie weniger auf @Susi Bibelmaus und @Suraya, sondern vielmehr auf die Verwahrlosung unseres Wirtschaftssystems, wie die, unserer Politik.
    Dann können sie sich diese Frage getrost mit einem zynischen “Ja” beantworten.

    Delitant | 17. September 2011 | 17:08 | Antworten
  55. 1. können schlechterdings keine 4 Personen 1 Rentner finanzieren, zumal dann nicht, wenn der auch noch krank werden sollte (heute finanzieren einen alimentierten Menschen 18 Personen)

    2. kann man nun lang und breit darüber diskutieren, warum sich die Weibchen gegen Kinder entschieden haben bei der Säugetier-Spezies Mensch, sicher dürfte aber sein: der Natur ist es völlig gleich, wer oder was vergeht.

    Also bleibt nur abwarten. Vermutlich wirds keine Rente mehr geben können, was verständlich ist. Also wird man – wie überall sonst auch auf der Welt – solange arbeiten, bis man in die Kiste springt. Vielleicht etwas weniger hart, das wird sich zeigen. Schlimm finde ich es nicht.

    Viel schlimmer nur, das immer noch nicht Gegengesteuert wird, und nicht wenigstens JETZT gesellschaftlich die Frage gestellt wird, warum immer weniger Menschen (Männlein UND Weiblein) sich ihrem natürlichen Daseinszweck verweigern, und sich nicht vermehren, anderen Ortes hingegen sich viel zu viele vermehren.

    Verdrehte Welt. Wir könnten und wollen nicht, andere sollten nicht und wollen auf Teufel komm raus (egal ob wir sie dann regelmäßig mit Welthungerhilfe und Katastrophenfonds retten müssen)

    Waldmeister Brause | 17. September 2011 | 17:26 | Antworten
  56. junge frauen, alter wein-mehr braucht man nicht zum glücklichsein!

    fritzguitar | 17. September 2011 | 17:42 | Antworten
    • Für die Zähne, nix zu beißen.
      Hämoriden kann nicht sch…..
      Schmale Rente, Heizung geht nicht,
      und du fragst, wie geht mich?

      Delitant | 18. September 2011 | 06:47 | Antworten
      • Hi Henk,

        Sie haben in Ihrer Poesie noch etwas Wichtiges vergessen – ich erlaube mir Ihr Werk zu ergänzen:

        _“Das langsame Seichen ist auch ein ganz, ganz sicheres Zeichen“_

        Ist natürlich nur für Männer zutreffend!

        Gruß D. Ackermann

        Dieter Ackermann | 18. September 2011 | 18:40 | Antworten
        • Hi, @Dieter!

          Man soll sein krankes Nierenbecken,
          nicht mit zu kalten Bieren necken.

          Delitant | 18. September 2011 | 19:03 | Antworten
  57. bitte um Nachsehen… natürlich zielte mein Kommentar in Richtung diverser Bibelmäuse und Anhang, ob diese sich nun davon betroffen fühlen oder nicht. Zum weiteren Verständnis meiner Position: stimme @Delitant vollkommen zu, was die Verwahrlosung unseres Wirtschaft- und Sozialsystems bzw. der Politik angeht. Meiner Meinung nach muß das was die Bevölkerung erwirtschaftet auch in erster Linie an diese zurückfließen und dazu gehört auch die entsprechende Versorgung im Alter. Die Schweiz hat einen guten Ansatz(@Sandamarin 15.Sep), wonach das Solidaritätsprinzip für alle ohne Ausnahmen gilt und wirklich jeder über die Einkünfte prozentual in die Rentenkassen einzahlen muß; auch Beamte, Selbstständige, Soldaten und Politiker. Und gerade die Eidgenossen kann man nun wirklich nicht als sozialistisch verdächtigen.

    Hans Lauterfeld | 17. September 2011 | 18:19 | Antworten
  58. Sich auf Gott zu berufen, ist schon armselig.

    Ein nichtexistierendes Wesen zur Hilfe zu rufen, weil man mit sich selbst und der Welt nicht klar kommt, oder als Rechtfertigung von Mord und Totschlag, ist ja zur Mode geworden in der Welt. Arme Menschen, die so einem Mist hinterher hängen.

    Es ist nur die Frage, welche Beiträge hier lächerlicher sind – die, die nach Gott rufen oder die, die von der Fürsorgepflicht des Staates sprechen?

    Der Staat kümmert sich einen Dreck um das Volk, wenn es ums bezahlen geht. Nehmen kann er, geben ist ganz schlecht (zumindest dem eigenen Volk etwas geben – aber Faschisten haben noch nie viel für ihr Volk getan.

    Wer wirklich von seiner Arbeit heute und in Zukunft leben will, sollte das nicht in deutschland tun. Wer gerne auf Kosten Anderer abhängt und keinen Bock hat, etwas zu tun, ist dort richtig.

    Und wer es eben nicht schafft, das Land zu verlassen und glaubt, mit wählen-gehen kann er/sie/es was bewegen, hat es nicht besser verdient.

    Auf jeden Fall wird Altersarmut in wenigen Jahren kein Thema mehr sein, weil schon die arbeitende Bevölkerung arm sein wird – das zieht sich dann so durch bis ins Alter. Gewöhnt euch also schon mal dran.

    Jörg | 17. September 2011 | 19:40 | Antworten
  59. Ich bin “jung und arm”..!
    was werde Ich sein, wenn Ich alt bin..?
    Alt und …. ..?!

    Wenn auch mein Leben unsicher verläuft, muß das Alter, den letzten Ruhestand geben. Und nicht der Weg zur 400 €uro Knechtschaft.

    Profit im Alter ..? ist das nicht was für die Jungen..?
    Hat dieser Profit ..? meinen Ruhestand in Gefahr gebracht..?
    Wenn Ich alt bin..? bin Ich dann alleine..?
    Oder nur eine Person, in einem Zimmer, mit 3 mal an Tag, für 8 min Zuwendung..?
    Hilfe .. Hilfe .. Hilfe

    EU mach was ..!.. schnell.

    Rechnet alles zusammen, druck das alles in Geld-Scheinen, und bezahlt alle Schuldner, in bar aus..!
    Die ganze Aktion dauert so ca 10 Tage.

    Zwei Fliegen, mit einer Klappe.
    Schulden weg .. Bar-Geld muß irgend wie gelagert oder ausgegeben werden. Der Elektronische Geld-Verkehr, wäre zumindest unter Kontrolle, da Bar-Geld, mehr Sicherheit bedeutet, als eine Karte oder ein Konto.
    Die 5000 €uro-Grenze, wird auf 15 000 €uro erhöht, und Friede wird sich einstellen, und die USA ist halt die USA.

    Gruß
    bcstony

    P. Degoulange | 17. September 2011 | 23:21 | Antworten
  60. MERKELS DESASTER,
    Jetzt muss ich aber auch mal laut lachen.
    Nach fast 8 Jahren Merkel-Eierei merkt mittlerweile wohl auch der letzte dumme hier im Lande, wie arm die Menschen oder anders gesagt, wie teuer es hier im Lande geworden ist.
    Ein Ende der Fahnenstange ist hier nicht in Sicht!!
    Jaaa es GIBT VIEL ARBEIT !! Aber mit welchen Löhnen den??
    Ich kann euch tausende Beispiele hier aufschreiben, wo es hinten und vonre bei den Menschen nicht reicht. MIT ARBEIT.
    Diese Mensche KÖNNEN NICHTS IN DIE RENTENKASSE EINZAHLEN, weil sie klamm sind.
    Ich brauche keine Arbeit wo ich nach 8 Stunden immer noch nichts in der Brieftasche habe.
    Jaa die Frau Merkel. Sie ist schon ein
    ganz raffinierter Fuchs.
    DEUTSCHLAND SCHAFFT SICH AB mit Frau Merkel.
    Ich wundere mich warum Sie immer noch Bundeskanzlerin ist!!
    Anscheinend gibt es immer noch genügend Vollidioten und Lobbyisten hier im Land die Ihr die Stange halten.
    Warten wir nochmal kurz was weiter passiert.
    DER FINANZIELLE GAU DEUTSCHLANDS STEHT STEHT KURZ BEVOR.

    Rainer Klein | 18. September 2011 | 08:00 | Antworten
    • Wenn es da heißt:”Arbeit muss sich endlich wieder lohnen!”,
      bedeutet das heutzutage nicht etwa, dass eine solche wieder anständig bezahlt werden soll, sondern vielmehr, dass man den Gescheiterten, Kranken und Schwachen die staatlichen Hilfen noch weiter zusammenstreicht.

      Delitant | 18. September 2011 | 14:02 | Antworten
      • Also, was ist die Lösung: Alternativ wählen.

        Auch Sie, Henk.

        Braun und lebendig | 18. September 2011 | 14:59 | Antworten
        • @Braun und lebendig

          Machen sie lieber mal flux ihre Wurmkur.

          Delitant | 18. September 2011 | 19:05 | Antworten
        • Es ist für Heute und die Zukunft nichts alternativ, was schonmal dagewesen, an Darmverschluss verstorben und nun wieder unter Blitz und Donner in Frankensteins Labor reanimiert wurde ;-) .

          silberdistel | 18. September 2011 | 20:02 | Antworten
  61. Nun ja,

    die Zeitarbeit mit Löhnen in der Gegend der Grundsicherung oder gar darunter hat uns Herr Schröder von der ehemaligen Arbeiterpartei “SPD” geschenkt, das sollte nicht vergessen werden :D

    Und: Die Anzahl der Zweitjobs hat sich verdoppelt ist heute zu lesen.

    Danke SPD CDU FDP…

    Ihr seid es auch die unsere Staatsverschuldung in nur 12 Monaten von 1700 auf 2000 Milliarden erhöht haben.
    Sind ja nur rund 15% :D
    So können wir problemlos noch für weitere fast 500 Milliarden garantiern, im Euro Rettungsschirm.

    Eigentlich unfassbar, aber doch Realität. Motto:
    Die Regierung setzt den Volkeswillen um.
    Ich geh jetzt als Berliner mal wählen ;)

    Schönen Sonntag
    HG

    HG | 18. September 2011 | 10:10 | Antworten
  62. Selbst “Hochqualifizierte” werden vor der Altersarmut nicht sicher sein! “Hochqualifiziert” heißt nämlich nicht, dass man auch entsprechend bezahlt wird. Wer als Wissenschaftler an der Uni forscht, muß sich in den allermeisten Fällen von befristetem Vertrag zu befristetem Vertrag durchhangeln, häufig Teilzeitbeschäftigungen unterbrochen von Monaten in Werkverträgen ohne Sozialleistungen, damit es keine Kettenverträge sind. Nur wirkliche Spitzenverdiener ohne Kinder haben die Möglichkeit, so viel in die private Vorsorge einzuzahlen, dass sie VIELLEICHT am Ende ihren Lebensstandard halten können. Deshalb wird früher oder später die Einheitsrente kommen müssen, es sei denn die Erbschaftssteuer wird ganz abgeschafft: Dann könnten die Babyboomer wenigstens noch von dem profitieren, was ihre Elterngeneration in den fetten Jahren hat ansparen und erarbeiten können… Aber letzteres wird sich keine der Parteien zu tun trauen, dafür haben wir schon viel zu viel Staatsschulden.

    turbobayer | 18. September 2011 | 11:48 | Antworten
  63. Schaun wir mal,heute sind im Armenhaus deutschlands die letzten Wahlen in diesem Jahr.
    Immerhin jeder fünfte kann mit dem Namen vom ehemaligen VW Personalchef Peter Harz in Verbindung gebracht werden.

    Manfred | 18. September 2011 | 17:19 | Antworten
    • Ein wahres Gschmäckle wenn sich so viele Bürger nach dem 2007 in der Schmiergeldaffäre rechtskräftig verurteilten und somit vorbestraften Peter Hartz, nennen dürfen.

      silberdistel | 18. September 2011 | 19:54 | Antworten
  64. “Schwarz-rot-gold präfinal” würde ich übrigens als stilsicherer empfinden.

    Delitant | 18. September 2011 | 19:12 | Antworten
  65. Hi, @Dieter!

    Klaus Wowereit sagte gerade (eindeutig zweideutig)aus: “Persönliche Interessen müssen hinten anstehen!”

    Bei ihm, wie auch bei Guido Westerwelle macht das durchaus einen Sinn, mit erotischer Komponente.

    Delitant | 18. September 2011 | 19:46 | Antworten
  66. Ursula von der Leyen ist ja wohl sowas von Weltfremd – das sieht man auch an dem Elterngeld, welches eigentlich nur den wohlhabenden in unserer Gesellschaft richtig zugute kommt. Leute wie sie und auch der “Sarrazin-Nazi-Thilo” (wer kein Geld fürs heizen hat, soll sich halt einen Pulli anziehen) sollten einfach mal ein Jahr als normaler Arbeiter (am besten Leiharbeiter) in einer normalen Fabrik hier in Deutschland schuften – dann würden sie sehen, dass man viele Jobs gar nicht bis zur Rente durchhält, ohne vorher psychisch und körperlich kaputt zu sein und so oft schon gesundheitlich gezwungen wird, in Teilzeit oder Frührente zu gehen…

    Horst Prekarius | 18. September 2011 | 20:09 | Antworten
  67. Ich weiß, es paßt nicht zum Thema, doch es ist einen Zwischenruf wert, wir stehen vor einer historischen Stunde. Mit den Piraten was neues im Parlament und:

    Bis 18.00 Uhr stieg die Wahlbeteiligung auf 59,5% und liegt damit leicht über 2006. In Prognosen der ARD kommt die NPD auf etwa 2%.Genau gleich wie die FDP.

    Hat jemand eine Idee…, verzeihung, will sagen, Meinung dazu?

    Sehr interessant!!! | 18. September 2011 | 20:20 | Antworten
  68. Schafft die Oberbundesblunz´n ab! Ich weiß, dass das unqualifiziert klingt , aber ich bin halt dumm und kann mich nicht anders ausdrücken. Gruß / Dingsbums

    Klaas Naundorf | 18. September 2011 | 23:41 | Antworten
  69. Braun und lebendig | 18. September 2011 | 15:03

    (…)*

    * Anmerkung der Redaktion: Rechtsradikale Inhalte werden auch weiterhin nicht geduldet. Grüße, Redaktion heute.de

    Braun und lebendig | 18. September 2011 | 16:21 | Antworten
  70. (…)*

    * Anmerkung der Redaktion: Rechtsradikale Inhalte werden auch weiterhin nicht geduldet. Grüße, Redaktion heute.de

    Braun und lebendig | 18. September 2011 | 16:48 | Antworten
  71. @Braun und lebendig

    Hier zu Ihrem Text und Inhalt passend, ein Auszug aus einem „Kampf – Lied“ welches von beiden Seite (Faschisten und Republikanern) während des spanischen Bürgerkrieges immer gesungen wurde:

    „_Maniana marchamos a la guerra………“_

    Venceremos Viva

    D. Ackermann

    Dieter Ackermann | 18. September 2011 | 18:53 | Antworten
  72. @…Dieter Ackermann

    .. Na, na, wer will da ein Liedlein anstimmen..?
    Ist nicht ganz fair .. immer freundlich bleiben ..

    Gruß
    bcstony

    P. Degoulange | 18. September 2011 | 20:25 | Antworten

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