Wer braucht die Hauptschule noch?
Der Ruf von Hauptschulen ist mies. Restschule – so nennen viele die unterste Stufe des traditionellen dreigliedrigen Schulsystems. Zunehmend unbeliebt ist sie auch bei Eltern und Schülern: Viele von ihnen glauben gar nicht erst daran, mit einem Hauptschul-Abschluss einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Um 29 Prozent gingen die Schülerzahlen seit 1992 zurück. Und der Schwund dürfte in den kommenden Jahren mit hohem Tempo weitergehen, allein schon wegen des demographischen Wandels der alternden Gesellschaft.
Viele Bundesländer haben daraus längst Konsequenzen gezogen und Hauptschulen abgeschafft: Sie sind Auslaufmodelle, verschwinden still und leise. Tot spätestens in zehn Jahren, glauben Bildungspolitiker wie Roland Wöller, CDU-Kultusminister in Sachsen. Dort gibt es keine Hauptschulen. Und das Land liegt bei Pisa-Vergleichen stets vorn. Wöller hält deshalb für eine richtig gute Idee, was der CDU-Bundesvorstand jüngst beschlossen hat: Haupt- und Realschulen sollen zusammen gelegt werden zu einer Oberschule. Dafür streitet auch Bundesbildungsministerin Annette Schavan.
Doch seit der Beschluss in der Welt ist, mobilisiert er Widerstand in der CDU. Denn für die Union ist das dreigliedrige System aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium DIE Basis konservativer Bildungspolitik. Jetzt fürchten viele in der Partei die “Einheitsschule“. Und warnen vor Gleichmacherei. Schwache Schüler könne man auf der Hauptschule nun mal am besten fördern, heißt es. Und schließlich brauche man auch Handwerker! Die Standardargumente bleiben seit Jahren gleich – ganz egal, was da draußen in der Wirklichkeit los ist. Vor allem die südlichen Bundesländer und Hessen wollen die Hauptschulen retten. Dabei trifft gerade Hessen die grassierende Schrumpfung: Noch ganze 8,6 Prozent der Schüler besuchen dort Hauptschulen.
Doch seit die CDU für die Hauptschule das Aus auf Raten ausgerufen hat, ist der Kampf um traditionelle Schulen nicht länger bloß ein Streit unterschiedlicher Bildungsideologien. Denn neuerdings verläuft die Front mitten durch die christdemokratische Partei. Auf der einen Seite die Pragmatiker, Modernisierer wie Annette Schavan. Auf der anderen die Konservativen, die nicht noch mehr hergeben mögen von alten politischen Idealen: Das ungute Gefühl prägt schließlich ihren Rückblick auf die Merkel-Jahre der CDU. Doch es scheint, als könne nur die Bildungshoheit in ein paar Ländern Nischen schaffen, in denen die Hauptschule noch ein bisschen länger überlebt.
142 Kommentare | 13. September 2011 | 13:39 Uhr |
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Es wird ja auch kräftig an der Absenkung der Bildungsniveaus unserer jungen Kinder gedreht. Staat in den Anfangsjahren der Schule den Kindern ein ordentliches Schriftbild samt mathematischen Kenntnissen beizubringen, werden wegen zunehmender Versagungs- und Verweigerungshaltung überwiegend nur islamischer Befindlichkeiten die Anforderungen an Bildungspotentialen stetig gesenkt. Wo es hinführt? Ich denke mal die Zugangsvoraussetzungen für berufliche Anforderungen zum Beispiel im polizeilichen Innendienst oder pflegerischer Berufe werden den geänderten, gesenkten, Bildungspotential heranwachsender wohl angepasst – oder irgendwann angepasst werden müssen. Deutschland, dass Land der Dichter und Denker indem Kinder vom motorischen Schriftbild entwöhnt werden? Frage über Fragen.
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susi
Gibt es nur ein Themengebiet wo Sie nicht gegen den Islam hetzen?
Da Sie sich so Sorgen um das Bildungsniveau machen:
Statt mit dem doppelten T statt doppeltem A wäre eine richtige Form des Satzes.
Können Sie irgendwie darlegen, dass die Anforderungen an das Bildungspotenzial der Kinder herabgesenkt wird?
Immer wieder schön zu sehen, wie Sie bei jedem Thema wirklich alles zu wissen meinen. Aber halt Sie sprechen ja endlich aus, was alle denken
Regnerische Grüße
Danke.
Als Ergänzung: Es müßte entweder “… deM geänderten, gesenkten Bildungspotential …” oder “… den geänderten, gesenkten BildungspotentialEN …” heißen.
Vielleicht ist es doch besser schneller/mehr zu denken und langsamer/weniger zu schreiben …
Unsere @Susi bedarf keinerlei Rechtschreibung, um ihre Ihre hohe Bildung hervorzuheben.Sie geht ihre Beiträge vielmehr wie einen Hürdenlauf an, bei dem sie sämtliche Hindernisse zwar umlatscht, sie aber meist als uneingeschränkte Siegerin, die sich selbst gesteckte Ziellinie passiert, und es dabei schließlich auch nicht um Anmut, oder gar Haltungsnoten geht.
Ich frage mich allerdings, wie man sich wohl fühlen mag, wenn man immer die Erste ist, und alle drehen sich dann plötzlich um?
Wo Sie recht haben, da haben Sie recht!
Es dürfte wohl kaum zu erwarten sein dass die Schüler, die heute keinen Hauptschulabschluß schaffen in einer Gesamt- oder Realschule erfolgreicher sein werden. Und ob jeder der erfolgreichen Hauptschul-Absolventen die mittlere Reife schaffen wird …
Wir erinnern uns bei diesem Thema auch gleich wieder an eine andere “Bildungs-Offensive”: Die Rechtschreibreform.
Auch damals haben sich einige Theoretiker profilieren wollen – und sich durchgesetzt. Der durchschlagende Erfolg blieb aus (was auch die meisten Bürger genau so erwartet hatten).
Dann die diletantische Aufsplittung der Studiengänge. Früher brachen viele Studenten nach dem Grundstudium ab – heute bekommen die “Studienabbrecher” den Bachelor.
Lieber viele Studienabschlüsse mit minderwertigem Abschluss als etwas weniger mit einem qualifizierten Hochschulabschluss scheint die Devise.
Ins Bild passen da die hochbegabten Schulabgänger, welche den Universitären wegen der guten Heftführung angepriesen werden. Wir haben gelernt: Auch das Bildungsniveau vieler Gymnasien lässt immer mehr zu wünschen übrig.
Vielversprechender als die Abschaffung der Hauptschule scheint da der Ansatz aus Bayern zu sein, wo Hauptschulen mit Ausbildungsbetrieben zusammenarbeiten.
Auch eine gute Investition in die Zukunft wäre mehr in Bildungsprogramme zu investieren. Aber das Geld brauchen wir ja zur Zeit viel dringender um die Kassen im Ausland zu füllen …
Man könnte aber auch gleich jedem Schulabgänger die Hochschulreife schenken. Wäre auch ein Ansatz das “Bildungsniveau zu heben”
Denn zumeist siegt ja leider eben nicht der gesunde Menschenverstand …
@Gernot zum Thema Studium: Das stimmt nicht! Man bricht vor(!) dem Bachelor ab. Der Leistungsdruck und Auwand ist nicht mit dem Vordiplom zu vergleichen.
Das Hauptprobelm der Hauptschulen ist meines Erachtens die Perspektivlosigkeit, die nicht zwingend real sein muss, in den köpfen aber verankert ist… Wenn man denktman hat keine reale Chance auf einen Ausbildungsplatz, dann verhält man sich auch entsprechend…
Liebe Bibelmaus,
ich gehe davon aus, dass Sie selbst ein wenig Bildung nötig hätten:-)
Falsch:
Deutschland, dass Land der Dichter und Denker
Richtig:
Deutschland, das Land der Dichter und Denker
Oder Sind Sie so in Rage, dass Ihre Finger schneller sind als der Kopf???
)
Unser Schulsystem gehört schon lange abgeschafft. Der Förderalismus der Länder sollte endlich abgeschaft werden und das Bildungssystem dem Bund übergeben werden. Ganztags Gesamtschulen. Deutschlandweit gleiche Pogramme Klausuren aufnahmekriterien. Am besten gleich für alle Schüler ein Internatsystem erstellen mit Trimester Btreuung ab der 7ten Klasse. Die Deutschen sind Weltmeister in sachen Industriealisierung nur bei der Bildung kam sowas noch nicht an. Wir brauchen gigantische mengen an Ingeneuren und Akademiker, da ist jedes Kind das aus irgendeinem Grund, sei es Geld, Gesellschaft etc. nicht schaft ein Verlust.
Gesamtschule für Alle! Individuelle Förderung kann auch in verschiedenen Klassenräumen erfolgreich sein.
das 3 gliedrige schulsystem muß bleiben,anders geht es nicht
grundschule-hauptschule oder grundschule-realschule oder
grundschule-gymnasium
Seien wir doch ehrlich, etwas überzeichnet gesehen haben wir die Schule für schlaue Deutsche, für dumme/mittelbegabte Deutsche und eine Schule für Immigranten (könnt man jedenfalls anhand der Statistiken glauben).
Nur so so offen formuliert es natürlich kein Politiker.
Wie kommen Sie darauf zu Pauschalisieren?
Gerade Ihre vielbeachteten Statistiken belegen, dass beispielsweise Mitbürger mit Herkunft Iran überdurchschnittlich hohe Abschlüsse haben. Selbst mehr als die so gute deutsche Bildungsschicht.
Wie ich darauf komme?
Weil ich anscheinend, im gegensatz zu ihnen, genannte Schulen persöhnlich kenne, und nicht aus dem Internet etc.
Und seien wir mal ehrlich, den Ali finden sie wohl kaum öfter im Gymnasium als den Markus.
Sie antworten allerdings nicht darauf, warum es die Schule der schlauen Deutschen und die Schule der Immigranten gäbe….
Ich kenne das deutsche Schulsystem auch sehr gut und erfreue mich sehr daran an den Hochschulen viele “Immigranten” zu sehen, die dort das Studium aufnehmen, während Markus das KFZ-Handwerk nachgeht.
Nicht das wir uns falsch verstehen, jeder nach seinem Vermögen und nach seinem Wunsch. Doch es ist völlig falsch zu pauschalisieren.
Das ist absolute Demotivation für alle.
“twas überzeichnet gesehen”
Ich hätte es vielleicht etwas klarer formulieren sollen dass der Post nicht zu 100% ernst gemeint war (aber schon eher zu 60%).
Mein Fehler
*etwas
(warum gibt es hier keine edit-funktion? ôO)
uten Abend Rokko,
Ich würde meine Tochter ungern von anderen Leuten als dumm oder minderbegabt bezeichnen lassen, nur weil sie auf die Hauptschule geht. Meine Tochter ist Einserschülerin in Sport und Musik und Physik/Chemie/Biologie. Leider hat sie eine LRS und ein kleines Matheproblem, ist aber ein sehr zuverlässiges und sozial intelligentes Mädchen. Sie hat auf der Hauptschule den großen Vorteil, genug Zeit zum üben zu haben, wenn sie etwas nicht beim ersten mal kann. Unter Druck geht bei ihr garnichts. Seit die Realschule beschlossen hat ein zweites Gymnasium zu sein was Mathe anbelangt bleibt ihr dieser Weg leider verschlossen. Die Bayern/Deutschen werdens nie lernen. Wieso muss einem ein Studium nur deswegen so gut wie unmöglich gemacht werden, warum kann man sich seine Punkte für die Hochschule nicht irgendwie anders holen, so wie in den USA.
SillyP
@SillyP,
es ist nicht unmöglich als Hauptschüler ein Studium zu beginnen. Es ist vielleicht etwas umständlicher. Es hängt einzig und allein von der Einzelperson ab, wie ergeizig und engagiert jemand an die Sache herangeht. Ein Beispiel aus dem Bekanntenkreis: Hauptschule – M10 – mittlerer Bildungsabschluß – Lehre – Berufsoberschule – Fachhochschule – Doktorand. Voraussichtliche Promotion nächstes Jahr.
Es gibt viele Möglichkeiten ohne das klassisches Abitur ein Studium zu beginnen. Informieren Sie sich, vielleicht erreicht Ihre Tochter über eine Fachschule den Hochschulzugang. Nichts ist unmöglich.
Das Schulsystem wie wir es heute kennen stammt aus Preußen.
Dort wurde 1717 bereits die Schulpflicht eingeführt.
1808 / 09 wurde die Schulreform durchgeführt, die zu den sogenannten Preußischen Reformen gehörte. Seitdem gibt es, so weit ich weiß, u.a. auch das Gymnasium.
Allzuviel hat sich seitdem wohl kaum verändert wie es scheint.
Das Problem wird ja nicht dadurch gelöst, dass eine Schule ein neues Etikett bekommt. Die Schüler bleiben ja dieselben. Nur dadurch, dass sie in eine Schule mit dem Namen “Gesamtschule” oder “Gemeinschaftsschule” gehen, werden sie ja nicht plötzlich bessere Schüler.
Über den Sinn oder Unsinn einer Hauptschule mag man streiten, das Problem ist hier aber vor allem der Ruf, nicht die tatsächlichen Lerninhalte.
Aber Gesamtschule? Internatsystem in Deutschland? Industrialisierung der Bildungspolitik? Pfui Teufel und NEIN DANKE!
Wann hören die Leute endlich auf, an Bildungskommunismus zu glauben? Das ist so unglaublich blind der Natur gegenüber. Wir sind vor dem Gesetz alle gleich, wir müssen gleichbehandelt werden und all das ist gut so. Aber jeder Mensch kommt mit anderen Voraussetzung auf die Welt. Es gibt nunmal DUMME und INTELLIGENTE Menschen – sie alle sind gleich viel wert, aber sie können nicht das gleiche lernen!
Wie immer die Abstufung der Schulen sein wird: FÜR eine Trennung von unterschiedlich starken Schülern, FÜR indivuelle Förderung der Schwachen und der Starken, aber GEGEN Gleichmacherei. Wer mit aus seiner Sicht viel schlaueren (denen alles scheinbar leicht fällt) oder viel dümmeren (die sich mit dem Lernen sehr schwer tun) Schülern in einer Klasse sitzen muss, verliert Lust und MOtivation. Wann begreifen das die Bildungskommunisten endlich?
Es gibt aber auch Schüler die SCHLAU sind, ABER keinerlei Motivation haben (mangelnde Perspektive etc.), daran finde ich, sollte auch gearbeitet werden.
Wie kommen Sie darauf dass es eine Veranlagung ist dumm oder schlau zu sein? Es ist hauptsächlich entscheidend in welchem Umfeld man aufwächst, welche Förderung man genießt, welchen Stellenwert Bildung hat und welche Motivation erreicht werden kann.
Sie zeichnen ein Bild, dass man dumm geboren wird und sein Schicksal akzeptieren muss.
Wissenschaftlich wird noch darum gestritten, zu welchen Anteilen das Erbgut, also die Veranlagung für die Leistungsfähigkeit zuständig ist. Falls es sie interessiert: Man vermutet tatsächlich unterschiedlich gut vernetzte Hirnareale als Grund, sowie einen geringenen “Gesamtenergiebedarf” für die Weiterleitung eines einzelnen elektrischen Impulses im Gehirn.
Ich habe damit aber nicht gesagt, dass man sich als “dumm geborener” mit dem Schicksal abfinden muss. Ich finde nur, dass jemand, der Inhalte schneller lernt, nicht durch andere aufgehalten werde sollte. Denn dieser Mensch kann in der Regel nichts dafür, dass der andere vielleicht aus einer weniger privilierten Schicht oder aus schwierigen Verhältnissen kommt oder was sonst der Grund sein mag. Man muss beide im Lernprozess trennen und den schwächeren Schüler stärker fördern.
Sie beschreiben doch das Problem selbst:
Jeder Schüler ist ein Individuum. Daher kann ich nicht pauschal in Gymnasium, Realschule und Hauptschule einteilen. Wo der eine ein völlig lernunfähiger “Idiot” in Mathe ist, kann er der genialste Spracherlerner sein. Ich habe das selbst so oft erlebt in meiner Schulkarriere, dass gerade eine Klasse aus dem Gemisch besonders gut wird.
@Thomas Rom
“Es gibt nunmal DUMME und INTELLIGENTE Menschen – sie alle sind gleich viel wert, aber sie können nicht das gleiche lernen!”
Mit solchen Erkenntnissen springen sie jedoch mit dem nackten Hintern in die Tabus, und verletzen diese allesamt gleichzeitig.Geben sie acht auf sich, denn es hieß schon bei Laotse:
“Der Mann, der die Wahrheit redet, muss ein schnelles Pferd reiten.” (lol)
“es gibt nun mal dumme und und intelligente Menschen”
1. Die Hauptschule fördert die “dummen” Menschen nicht! Sie vermittelt lediglich andere und weniger Inhalte, allerdings in Klassengemeinschaften, in welchen schulaversives Verhalten und die Zahl delinquenter Schüler außergewöhnlich hoch ist (im Vergleich).
2. In die Hauptschule gehen fast nur Schüler, deren Eltern ebenfalls einen niedrigen Bildungsabschluss haben. Wollen hier jetzt alle Hauptschulbefürworter sagen, dass dumme Eltern auch dumme Kinder bekommen? Wie wäre es damit: Kinder aus Familien mit besseren Bildung haben von Geburt an einen Vorteil, welchen die Kinder aus bildungsfernen Milieus fast nie aufholen können. (Das hat übrigens Bourdieu schon vor ewig langer Zeit aufgezeigt).
3. Wer einmal auf der Hauptschule ist, hat kaum noch Chancen auf eine höhere Schulform zu wechseln, eben weil die Inhalte zwischen den Schulformen zu unterschiedlich sind –> “einmal Hauptschule, immer Hauptschule” könnte man sagen. Dies gepaart mit dem Fakt, dass die ÜBergangsempfehlungen von Grundschullehrerinnen und -Lehrern keinesfalls objektiv, wohl eher sozial selektiv ist, führt dazu, dass in Hauptschulen Schüler sitzen, welche mit ihren Leistungen in der Grundschule sicher auch aufs Gymnasium oder auf die Realschule hätten wechseln können –> der Wechsel von Hauptschule zu Realschule wird aber dadruch blockiert, weil unterschiedliche Inhalte vermittelt werden, die nicht den Voraussetzungen der Realschule genügen. (Es müsste viel mehr Förderkurse diesbezüglich geben!).
4. “Gleichmacherei” – Bullshit! Als ob eine Dreiteilung der Schülerschaft nicht ebenfalls Gleichmacherei wäre. Zu behaupten alle Hauptschüler hätten ein gleiches Leistungspotential ist völler Schwachsinn. Wie kommt es, dass die Grundschule super mit ALLEN Schülerpotenzialen auskommt??? In der Politik und bei den Leuten, die gerne alles nachplappern, ist noch nicht angekommen, dass Binnendifferenzierung, Neigungsgruppen oder offener Unterricht keine Utopie sind.
5. Der Wert des Hauptschulabschluss: Wer kann, verhindert, dass seine Kinder auf eine Hauptschule gehen. Wen es nicht interessiert, der tut das auch nicht (Pech für die Kinder). Letzterens Kinder erhalten einen Abschluss (wenn überhaupt), der mitlerweile (außer vielleicht in Bayern) viel geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat, als noch vor ein paar Jahren. Gründe: Ausbildungsberufe werden vermehrt von Abiturienten ausgeführt. Die Anforderungen in den meisten Berufen sind in den vergangenen Jahren ebenfalls gewachsen, ohne dass die Bildungspolitik reagiert hätte. Ganz allgemein ist das Ansehen dieses Abschlusses gesunken.
6. Viele Schwache Schüler in einer Klasse: Wer glaubt, dass dieses Umfeld einen Ansporn darstellt, dem ist nicht zu helfen. Diese Leute sollten sich mal mit der Funktion eines positiven Vorbildes und Motivation auseinandersetzen. (Mir geht die Puste aus, das alles zu erklären.)Das gleiche darf man übrigens auch auf delinquentes Verhalten übertragen –> in der Hautpschule gibt es genügend Vorbilder diesbezüglich.
7. Menschen, welche die Hauptschule beibehalten wollen, sind häufig solche, die verhindern wollen, dass in die Klassen IHRER Sprösslinge Schüler kommen, welche durchaus nicht so einfach zu handhaben sind, welche häufig auch Migrationshintergrund haben. Auch sind es Lehrer, welche Angst vor den Aufgaben diesbezüglich haben. Manchmal sind es aber auch Leute, die es einfach nicht besser wissen und tatsächlich glauben, das Bildungssystem meine es gut mit ihnen, wenn es sie von den Menschen aus höheren Sozialschichten abgrenzen. Denn so wie das Bildungswesen aktuell ausgelegt ist, sorgt es für eine Reproduktion der gesellschaftlichen Schichten.
Statistiken und Thesen dazu können sie den Studien der OECD entnehmen,
dem Buch “Das Bildugnswesen in der Bundesrepublik Deutschland” (von Cortina u.a.),
dem Aufsatz “Schulverweigerung. Ist unsere Schule noch kinder- und jugendgerecht?” (von Karlheinz Thimm),
oder den “Potsdamer Beiträge[n] zur Sozialforschung. Nr. 27″ (von Mutz)
bzw. vielen anderen.
Leider sind Politik und die öffentliche Meinung in kaum einem anderen Thema so beratungsresistent, wie bei diesem. Mein Beileid all jenen Kindern, die unter die Räder dieses Systems geraten.
Es gibt zwei Arten von Schulen. Die einen muß man besuchen, die anderen kann man besuchen. Die Volksschulen (Grund und- Hauptschule) muß man besuchen. Darin liegt eben das Problem. Wenn man eine Schule besuchen muß, kann man von ihr nicht entfernt werden. Damit geht heute eine gewisse Disziplinlosigkeit einher, die von wenigen Schülern oder Schülerinnen ausgeht frei nach dem Motto “mir kann ja nichts passieren” und damit wird die gesamte Schule diskreditiert. Wenn man Hauptschulen abschafft, schafft man ja nicht die Schulpflicht ab. Sie verlagert sich dann auf Realschulen oder Gymnasien. Und die Probleme in den Hauptschulen wandern mit. Vieleicht ließe sich die Problematik entschärfen, wenn man die Schulpflicht abschafft. Dann könnte man gewisse Verhaltensnormen wieder durchsetzen. Wer sich dem nicht beugen will, kann sich ja Privatlehrer nehmen.
So könnte Bildung in Zukunft aussehen:
These:
Die Vermittlung von Bildung ist nur dort sinnvoll, wo sie auch angewandt wird. Daher sollen Schüler ab einem vom Staat festgelegten Alter dezentral in Firmen weitergebildet werden. Es gibt nur noch eine Grundschule bis zu einer geregelten Altersgrenze.
Vorteile:
Learning by Doing an Arbeitsstätten.
Gezieltes Vermitteln und Anwenden von Kenntnissen.
Erhöhte Berufsqualifikation.
Entlastung des Staatshaushaltes durch Abschaffung herkömmlicher Strukturen.
Schaffung neuer Arbeitsstellen für Lehrkräfte bei Firmen.
Bessere Integration.
Vermittlung von Allgemeinwissen neben berufsspezifischen Kenntnissen.
Firmenübergreifende Festlegung von zu vermittelnden Grundkenntnissen neben berufsspezifischem Wissen.
Bildungswettbewerb zwischen Firmen wird gefördert.
Bildung als Wachstumsindikator von Firmen ?
Nachteile:
gesucht !!!
öhm, nennt man das nicht “züchten” statt bildung?
These:
Eine gezielte Vermittlung von Bildung gelingt an Arbeitsstätten besser als in herkömmlichen Schulen. Man ist um den Nachwuchs bemüht, da dieser einen Kostenfaktor und zugleich eine Resource darstellt.
Ein sehr interessantes Modell, Missbrauch muss dabei aber ausgeschlossen werden und Chancengleichheit gegeben werden.
Zitat: “Die Vermittlung von Bildung ist nur dort sinnvoll, wo sie auch angewandt wird.”
Ja, denn Bildung, die man hat, wird automatisch angewandt und jedes “Stück” Bildung – ob Deutsch, Mathe, Geschichte oder sogar Kunst und Musikunterricht in der Schule – ist nützlich und sinnvoll. Und selbst dann, wenn man damit “nur” Softskills erwirbt.
So wie diese Aussage hier allerdings gemeint wurde, ist sie nicht korrekt und würde zu einer massiven Verdummung der Deutschen und Fachidiotie als Regelfall verkommen.
Warum ist über Jahrzehnte Deutschland, sowohl vor dem 2 Weltkrieg, als auch nach der fast vollkommenen Zerstörung (führende jüdische Wissenschaftler waren ausgewandert oder getötet und NA-nahe Wissenschaftler durften vielfach nicht mehr lehren und forschen) bildungstechnisch ein sehr erfolgreiches Land? Weil wir auf ganzheitliche Bildung gemäß des Humboldtschen Bildungsideals gesetzt haben. Mit jedem Meter, den wir uns davon entfernen, wird Deutschland dümmer, ärmer an Kultur und als Folge davon auch wirtschaftlich am Ende sein.
Und jeder, der jetzt die PISA-Studie oder sonstige Dinge anführt: Fragen sie mal im Ausland nach der Leistung von deutschen Akademikern oder der Beurteilung des deutschen Bildungssystems. Viele in der Welt beneiden uns dafür.
Zitat:
“Firmenübergreifende Festlegung von zu vermittelnden Grundkenntnissen neben berufsspezifischem Wissen.”
These:
Softskills können nicht nur in der Schule erworben werden.
“Firmenübergreifende Festlegung von zu vermittelnden Grundkenntnissen neben berufsspezifischem Wissen.”
Ihre Argumentation hinkt – entweder Sie wollen einen hohen Anteil an berufs- und firmenspezifischen Wissen, dann werden die Unternehmen viel dafür investieren und Sie haben jede Menge Arbeiter, die nach einer Kündigung ohne Chance auf einen neuen Job dastehen, weil ihre Kenntnisse zu speziell für einen neuen Arbeitgeber sind.
Oder Sie haben einen großen Anteil an Allgemeinwissen, dann werden die Vorteile für die Unternehmen geringer und es wird nicht mehr investiert.
Wie Sie beides miteinander vereinbaren wollen ist mir schleierhaft.
Um seine Qualifikation für den Arbeitsmarkt zu erhöhen und um Kündigungen vorzubeugen, durchläuft der “Schüler” mehrere Unternehmen, welche neben dem berufs- und firmenspezifischen Wissen auch verpflichtet sind, allgemeines Wissen zu vermitteln. Das zu vermittelnde allgemeine Wissen wird firmenübergreifend angeglichen.
Nachteil? Völlige Abwesenheit von Bildung!
Der Begriff Bildung umfasst ein sehr breites Spektrum an Wissen. Bei einer Weiterbildung durch Unternehmen wird ein bestimmter Bereich gefördert. Das bedeutet nicht, dass zwangsläufig eine einseitige Förderung stattfinden muss. Es besteht die Möglichkeit neben der beruflichen Förderung auch allgemein bildend zu schulen, Eine neue Erfahrung und Chance für Unternehmen.
Das hiesse also Privatisierung der Bildung. Und die ‘unsichtbare Hand’ des Marktes sorgt dann fuer Chancengleichheit?
Und was waere zum Beispiel mit Geisteswissenschaftlern, Medizinern etc.? Ich personlich studiere Geschichte. Nicht jeder sieht es als sein Ziel bei einer ‘Firma’ Karriere zu machen.
Wie schon zuvor gesagt, gehört der Bildungsföderalismus abgeschafft – und das Zentralabitur für die ganze Bundesrepublik eingeführt.
Ich gehöre zu den Glücklichen, die im Ausland das Abi gemacht haben. Als ich dann hier auf die Uni ging war ich geschockt: Der Bildungsstand der meisten meiner Mitstudenten lag sowohl in Mathematik, als auch in Physik (die beiden Fächer, in denen ich das aktiv vergleichen konnte) zwischen einem und drei Jahren hinter dem meinen. Soll heißen, dass im Schnitt die letzten zwei Jahre meiner Schulausbildung diesen Mitstudenten einfach fehlten.
Ich hatte ab der siebten Klasse (also ja, es gab 6 Jahre Grundschule, was meiner Meinung nach für eine größere Chancengleichheit sorgt) 32-35 (je nach Jahr) 55min-Stunden Schule die Woche. Je nach dem, wo man hinschaut scheinen hier in Deutschland 25 45min-Stunden die Woche schon “viel” zu sein – und das bei >1 Stunde die Woche, in der ein Lehrer unersetzt fehlt (bei mir waren das <4 Stunden im Jahr, da es immer mindestens einen Ersatzlehrer im Gebäude gab).
Auch diese Zahlen schockieren irgendwie. Dort scheint jemand viel Geld zu sparen, da in einer 4-Jährigen Wahlperiode Schüler für die Machterhaltung nicht wichtig sind.
Auf lange Sicht kann das nur schlecht für eine Gesellschaft sein, die so sehr wie keine andere von ihrer Exportfähigkeit abhängt. Ich hoffe, das wird in naher Zukunft einmal verstanden und das Ruder herumgerissen, bevor Deutschland von seinen Nachbarn mit besserer Bildung schlichtweg überholt wird…
@Nico
Vielen Dank für Ihren realistischen Beitrag.Ihre Schilderung zeigt,daß in Deutschland einiges zu dem
Thema Bildung schief läuft.Ihr Beispiel erinnert mich
an die Zeiten bei einer Versicherung,wo ich mich mit
Versicherungsmathematik befassen mußte.Mein direkter Vor-
gesetzter,ein Exil-Ungar,der sein Abitur mit sehrgut ab-
geschlossen hatte,seine Prüfung als Wirtschaftsplaner,
mit Auszeichnung bestanden hatte,hat mich unwahrschein-
lich gefordert.Das war aber mein Glück,im späteren Berufsleben.Unser Prokurist seines Zeichens Ver-
sicherungsmathematiker,hatte vorausgesetzt,daß ich die
die Formeln für 40 Bestandsgruppen,auswendig wissen mußte.Dies hat mir nicht geschadet.Bis zu meinem Aus-
scheiden in den Ruhestand,war ich bei einem bayerischen
Vorzeigeunternehmen beschäftigt.Die Kunden dieser Firma,
sind alle Akademiker.
Ich ein ehemaliger Hauptschüler, der erst nach Jahren die Möglichkeit hatte, sich über den zweiten Bildungsweg weiterzuentwickeln, sage nur, “um Gottes Willen, lasst die Hauptschule, die Hauptschule sein”!!!!
Von ca. 25 Mitschülern in der Klasse hatte ich rund fünf Mitschüler, die überhaupt ein kleines Interesse hatten, etwas zu lernen und waren willig von einem Lehrer etwas aufzunehmen. Die restlichen 20 waren notorische Störer und haben es eigentlich auch nicht für nötig befunden irgendwo und für irgendwas eine Leistung zu bringen…
Wenn man Statt einer Hauptschule eine Gesamtschule einführt, werden nur Die, die eigentlich in einer Realschule wären nach unten gezogen. Fazit wäre: Man vergrößert die Hauptschule und man schafft Die Realschule damit ab.
Denn Pubertäre Jugendliche orientieren sich nicht nach dem behütet erzogenen Streber, sonder nach dem Coolen Macho – Typ, der zwar tolle Sprüche bringt, aber einen Notendurchschnitt hat, der ihm sowieso egal ist…
Meine Meinung ist daher, dass durch die Gesamtschule die “Realschule” abschafft und nicht die Hauptschule.
Besser wäre, dass in Hauptschulen Werte vermittelt werden, Die aus dem Land stammen, wo die Hauptschule ist.
Und nicht, Dass Jugendliche sich ihre Rosinen aus jeder Kultur rauspicken und daher in ihren Werten verarmen.
Ich konnte schon vor 15 Jahren nicht erkennen, was für Werte vermittelt werden. Die der Scharia? Die der Russisch Orthodoxen? Aber von abendländischen Europäischen Werten, war kaum was zu spüren…
Man muss sich allerdings fragen, ob nicht ein Hauptteil der nicht vorhandenen Motivation gerade daraus resultiert, dass die Zukunftsaussichten von Hauptschülern sehr schlecht aussehen. Wozu dann Mühe?
Wir dürfen auch nicht übersehen, dass in der Pubertät die gleichen Probleme im Gymnasium genauso herrschen wie in der Hauptschule, nur ist dort eine Zukunftsaussicht, die die Jugendlichen nach der “schwierigen Phase” wieder auffängt. Das fehlt der Hauptschule total.
@ Gunnar:
Man merkt, Sie wissen von was Sie schreiben.
Mir ging es ähnlich, mit ähnlichen Erfahrungen. Erst Hauptschule, dann zweiter Bildungsweg.
Allerdings waren die Hauptschüler vor 30 Jahren nicht nur deutlich motivierter als heute, die meisten konnten sogar deutsch sprechen …
Bevor man die Hauptschule abschafft sollte man zunächst mal eine Kindergartenpflicht einführen – und Kinder die der deutschen Sprache nicht mächtig sind (und deren Eltern) einen Deutschkurs aufzwingen!
@user Gernot
Leider sind auch deutsche Kinder und Eltern ihrer Muttersprache nicht mächtig. Möchten Sie der Großmutter aus dem Ruhrkohlenpott einen Deutschsprachekurs aufzwingen, die ihrem Enkel befielt: “Komm mal bei die Oma, wir geh’n jetzt inne Stadt um anne Luft zu kommen!” ?
Intelligenz hat nichts, aber auch gar nichts mit Schulnoten zutun.
Das ist nunmal Fakt.
Falsche Kausalität, C@rsten. So ist es richtig:
Gute Schulnoten jedoch gehen sehr häufig mit Intelligenz einher, manchmal jedoch auch mit viel Fleiß.
Was aber oft vergessen wird: Schlechte Schulnoten bedeuten definitiv nicht, dass jemand dumm ist! Aber man muss trotzdem zwischen Schülern, die den Stoff schnell und welchen, die den Stoff langsam aufnehmen (woran auch immer das liegen mag) unterscheiden.
Richtig, mein Satz war sehr vereinfacht.
Nichts desto trotz bin ich der Ansicht, das schnell/langsam kapierende Schüler innerhalb des selben Schulgebäudes in verschiedenen Klassenzimmern besser individuell gefördert werden können. Mal ganz davon abgesehen das Schulleistungen sehr Phasenabhängig sind und man da in einer Gesamtschule besser drauf reagieren könnte als für (übertrieben gesagt) jede schlechtere Phase gleich die Schule zu wechseln.
“Falsche Kausalität”…
Intelligenz ist entweder in Grade einzuteilen oder als kognitive Arbeit allgemein zu halten und dann muss sie mit weiteren Faktoren kombiniert werden, um zu guten Schulnoten zu führen. Es wird Fleiss angebracht (guter Vorschlag). Sprachkentnisse und Vorwissen stehen jedoch in der Rangliste auf jeden Fall vor dem Fleiss.
Intelligenz ist ein Konstrukt, das unterschiedlich definiert wird. Den meisten Konstrukten wird ein kulturbgezogenes Vorwissen integriert; d.h. wenn man bei einem HAWIK IV ein gutes Abschlussergebnis erziehlen will, ist kulturell-spezifisches Vorwissen nötig (z.b. man muss das Gemälde vom Turmbau zu Babel kennen oder Donald Duck). Das macht zwar nur einen Teil aus, zeigt aber, wie vorsichtig man mit dem Begriff Intelligenz sein sollte!
Bildung, eben Schule an Strukturmodellen festzumachen,
ist m. E. sowieso Blödsinn, das alte System Haupt- Real- Und Oberschule würde gut funktionieren und auch die Gesammtschule.
Bei Unterricht kommt es auf Fähigkeiten der Lehrer und Eltern an.
Man kann in einem Raum unterrichten oder unter einem Baum.
Wenn wir in allen Gesellschaftsschichten Betriebe und Arbeit organisieren helfen,
wird es auch gute Ausbildungen geben,
Wettbewerb sollte nicht zu Konkurenzkampf entarten.
Hmm,
nur, weil die Schule abgeschafft wird, ist ja noch längst nicht der Abschluss weg.
Egal, ob man IGS, KGS, Oberschule oder Hauptschule besucht, der minimale Abschluss wird weiterhin “Hauptschulabschluss” heißen. Inwieweit da das Abschaffen der Schulform hilft, wenn doch der Abschluss, der gemacht wird, erhalten bleibt, ist mehr als fraglich.
Indes haben Studien gezeigt (man höre und staune), dass es mitnichten an der Schulform liegt, ob was dabei rumkommt, sondern an gutem Unterricht. Vielleicht sollte man eher in neue Schulformen mal was an der Ausbildung der Lehrer und der Lehrsituation in Schulen tun.
My 2 cents
Falls die Hauptschule ein Auslaufmodell sein sollte, wird sie eines Tages auch so verschwinden, bzw selbst dem dümmsten Volksvertreter wird auffallen, dass sich keine Schüler mehr dafür finden lassen. Und sollte die Hauptschule nicht attraktiver gestaltet und eine (noch) bessere Anbindung an den Arbeitsmarkt bekommen, wird das wohl so sein… jedoch löst sich dann das “Problem” von selbst und es besteht kein Diskussionsbedarf. Ein gezwungener Abbau der Hauptschule ohne vorher die Folgen zu bedenken halte ich persönlich jedoch für weniger ratsam.
Übrigens deckt die Meinung, dass größtenteils “Deutsche” (wer ist denn schon Nicht-Deutscher?) die Realschule oder das Gymnasium besuchen, nicht unbedingt mit meinen eigenen Erfahrungen (und meine Schulzeit liegt nicht so lange zurück). Es gibt überraschend viele Menschen mit Migrationshintergrund an deutschen Realschulen und Gymnasien.
Aber wenn ich mir die Rechtschreibung/Grammatik in einigen Kommentaren der “Abschaffungsbefürworter” so anschaue, würde ich raten, tatsächlich noch ein paar Deutschstunden zu besuchen, egal auf welcher Schulart.
Vielen Dank
@ Wer braucht die Hauptschule noch?
Besser gefragt: Wer braucht diese Hauptschüler noch?
Wenn wir einem Hauptschüler einerseits sagen: „Du brauchst einen Schulabschluss“ und ihm andererseits das Gefühl vermitteln, dass er mit diesem Schulabschluss nichts anfangen kann, dann brauchen wir diese Schulform nicht, dann brauchen wir diesen Hauptschüler nicht. Vielleicht brauchen wir auch uns nicht, weil wir dieser Fehleinschätzung unterliegen.
Ich habe jetzt keine Zeit, auf dieses Thema näher einzugehen.
Ich werde heute noch einige Nachhilfestunden in deutscher Literatur und Kunstgeschichte geben – natürlich ehrenamtlich.
Danach werde ich mich auf dieses Thema einlassen – wenn ich nicht zu müde bin.
Im Gegenzug sollten Sie mir versprechen, sich diesmal nicht über Religionen auszulassen.
Dann könnte es ein interessanter Blog werden.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Vor der Tafel der Lehrer, die Schüler ohne Jacken und Mützen und Kopfhörern mit dem Blick nach vorn – zum Lehrer – sowie hinter den Bänken sitzend je in Fenster- Mittel und Wandreihe die Schüler und zu Unterrichtsbeginn und Ende eine aufstehende Wertschätzung der Klasse gegen über der Lehrkraft! Punkt, setzen und Schluss.
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Ein geordnet konservativer Frontalunterricht mit sichtlichen Respekt vor dem Lehrer und Hausaufgaben die am Folgetag auch vorgelegt werden… Bei uns ab den 70er Jahren gab es schon keine Stockhiebe mehr, aber eines gab es bei uns immer noch: Respekt und Klassenordnung! Von der ersten bis zur zehnten Klasse blieb sie zusammen, konnten gerade in dieser wichtigen Phase des sich Herausbildens einer sozialen Persönlichkeit mit stabilen Klassenfreundschaften aus dem Kind ein Jugendlicher werden.
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Heut,…wo alle Nase lang die Klassen auseinander gewürfelt werden, wo sich Kinder und Heranwachsende auf ständig sich wechselnde Lehrer und Klassenschüler einstellen müssen, wo gebundene wichtige Freundschaften für das herausbilden eigener Persönlichkeit getrennt und neue erschwert werden, wo den jugendlich Heranwachsenden klare soziale- ethische und persönliche Werte aus Furcht man könne wegen einer falsch verstandenen Interkulturalität multiple Kulturen verletzen versagt werden – heut , wird all das über den Haufen geworfen, was einst lieb und teuer.
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Ich als bibelmaus, kann allen Hauptschülern nur sagen: Wer immer Euer Leben nach der Schulzeit auf einen Schnappschuss, ein vergilbtes schwarz weiß Foto reduziert, wer immer sich nach der Schule bei Bewerbungen am Schreibtisch vor Euch demonstrativ wichtig positioniert und subtile Bewertungen macht oder wer immer sich Situativ in der Öffentlichkeit über dieses Eure alte schwarz weis Bild überhebt – der, so sage ich als bibelmaus, der, ist ein armes kleines Würstchen ganz unten an der Bildungsskala und ganz unten im Wurstsalat. Zwischen dem Schnappschuss, dem Schul oder Facharbeiterzeugnis, dem vergilbten Foto aus der Jugend, liegt nachher allzu oft ein gelebtes Leben einiger Jahrzehnte mit einer Fülle an empirischen Erfahrungen, Wissen und Hoffnungen. Das,… muss sich keiner nehmen lassen.
Mein Spruch: Je geringer das eigene Selbstvertrauen um so heftiger der Schlag ins Gesicht meines Nächsten. Menschen die sich ihrer Bildung bewusst sind werden sich nicht über seinen Nächsten erheben.
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susi
Na, das war doch mal ein sehr schöner Post!
Bitte mehr davon
@ susi bibelmaus | 13. September 2011 | 15:19
Meine Liebe, ein guter Kommentar!
Um den Wert des Menschen und um die Achtung vor dem Menschen sollte es gehen.
Es klingelt an meiner Haustür. Da kommt ein Schüler der wissen will. Was kann er mit deutscher Literatur anfangen? Wir werden sehen. Bis später!
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
@susi
Frontalunterrricht hat sich wissenschaftlich längst als verfehlt herausgestellt.
Alle Länder mit “erfolgreichen” Schülern sind von diesem Konzept weggegangen.
Apropo, vielleicht sollten sie an ihrem Selbstvertrauen arbeiten, so oft wie sie sich über andere erheben.
Frontalunterricht hat seine Berechtigung! Er sollte jedoch an den passenden Stellen durchgeführt werden. Auch Frontalunterricht kann interessant und leistungsdifferenziert gestaltet werden. Er sollte jedoch nicht als alleinige Methode genutzt werden.
DAS hat sich herausgestellt. Die Mischung macht´s eben.
MIt Zucht und Ordnung und der Bibel in der Hand waren wir noch am schlausten…
Haben Sie jemals darüber nachgedacht, dass die Anforderungen an heutige Schulabgänger ganz andere sind als vor 30 oder 40 Jahren???
Daher alte Systeme als erfolgreich und damit beharrlich darzustellen ist falsch:
Systeme benötigen stetige Verwandlung.
Oft kommt es mir so vor als gäbe es nur wenige Lehrer die sich ihrer Verantwortung wirklich bewusst sind.
“Beste” @Susi!
“Menschen die sich ihrer Bildung bewusst sind werden sich nicht über seinen Nächsten erheben.”
Verschlägt ihnen das eigentlich nicht selbst die Sprache, wenn ausgerechnet sie so etwas schreiben, ohne sich dabei an die eigene Nase fassen zu müssen???
Wie bildungsfern müssen sie sich dann wohl selbst gestalten, wenn “Menschen, die sich ihrer Bildung bewusst sind, sich nicht über IHREN Nächsten erheben müssen.”
peinlich berührt,
Henk
“Allerbeste” @Susi!
Die Disziplin, wie auch die hohe Schule der Dressur, von der sie oben schreiben, ist hier in Thailand seit Generationen Bestandteil des progressiven Alltags.
Dass dieser militärische Drill die Kinder hier jedoch je wesentlich klüger gemacht hätte, wage ich zu bezweifeln.
Gegenteilig dazu, beklagt sich ein Großteil der hiesigen “Leerer”(hier wird das zwangsläufig mit Doppel “e” geschrieben)vermehrt darüber, dass der IQ der nachwachsenden Generationen sich als deutlich gemindert erweißt. Einen Zusammenhang sieht man dabei, besonders mit den schwachsinnigen Angeboten der heutigen Medienwelt hier, wie auch durch eine Nahrungsaufnahme bedingt, die sich insbesondere bei Schülern nahezu ausschließlich auf vitaminlose Billig-Snacks und nährstoffarme Sättigungsbeilagen aus Tüten beschränkt.
Obendrein sehen sich die Kinder hier stets dazu genötigt, unhinterfragt einem “Leerkörper” zu huldigen, von dem der größte Teil nicht einmal einen einfachen Dreisatz berechnen kann.
Beispielsweise habe ich erst neulich auf die Frage:
“Nach welcher Zeit treffen sich 2 Züge, von denen der eine von Phitsanolok nach BKK (ca. 400 km, bei 120km/h), und der andere, in umgekehrter Richtung (mit 80km/h)unterwegs ist?” , von einem dieser ehrwürdigen “Verhinderer des eigenständigen Denkens” zur Antwort bekommen, dass er das unmöglich beantworten könne, weil er diese Strecke noch nie in einem Zug befahren hat, sondern dazu lieber seinen luxeriösen PickUp bemüht.
Respekt, also!!!
freundliche Grüße,
Henk
Der Knilch, der sich nennt Delitant
und lebt im fernen Thaieland.
Da sitzt er nun tagein, tagaus,
und hält die Hitze wohl kaum aus.
Sie scheint ihm bis ins Hirn zu dringen,
man spürt wie die Gedanken springen.
Das lässt sich alles nicht vermeiden,
deswegen lässt er and´re leiden.
Verfolgt mit Schmäh die Bibelmaus,
die Arme hält es kaum noch aus.
Und kommt in Thailand dann die Nacht,
das Tagewerk, das ist vollbracht,
gießt er sich in vertrauter Runde
nen Haufen Schnappes in den Munde.
Man merkt es seinen Schriften an,
weil er dann besser stänkern kann.
In Thailand fühlt er sich famos,
die werden ihn drum nicht mehr los.
Dort ist er der große Mann,
der er hier nicht seien kann.
Ist er doch auf allen Wegen,
den Menschen dort stets überlegen.
Doch den schrägen Gernegroß,
werden wir hier auch nicht los.
Er hat einen Weg gefunden,
seinen Stuss hier zu bekunden.
Durch der Ingenieure Kunst,
beehrt er uns mit seiner Gunst.
Doch tät ich gerne drauf verzichten,
die Blogs würden sich kräftig lichten.
Spielt sich auf als Rezensator,
kommt mir vor wie ein Diktator.
Und die Moral von der Geschicht,
hi, Delitant, so geht das nicht.
Ein Beitrag, themenfremd und gespickt mit persönlichen Beleidigungen.
Herr ea. slauer,
Sie sitzen was persönliche Beleidigungen und Themenfremdheit angeht definitiv im Glashaus und sollten deshalb nicht mit Steinen werfen.
Sie wissen sicher um die Freiheit der “Kunst”, drum halten Sie sich bitte dran.
@und nun ein Gedicht!
“Ach, wie froh steht mir der Sinn,
weil ich Versmaßlegastheniker bin.”
Bravo! Ihr ungemein geistreiches Werk scheint mir in hohem Maße “kleinhirnpreisverdächtig”. Dennoch wird man noch nicht dadurch zwingend zu einem Dichterfürsten, weil man lediglich selbst nicht mehr ganz dicht ist.
aus Thailand schnell noch liebe Grüße,
und legge se misch an ‘ne Füße.(Tusch und Abgang)
Henk
Wo ist nur Ihr Humor geblieben,
ach, hätt ich´s doch nur nie geschrieben.
Wenn sie unter Humor verstehen wollen, dass man sich über jeden Schwachsinn ein Loch in den Allerwertesten lachen muss, bis ein neuer kommt(?), ist mir dieser wohl abhanden gekommen.
Wie schade!
Jetzt ist vorbei die lustig Zeit,
der Deli zieht die Fleppe breit.
Nicht jeder, der zur Kirche rennt,
ist damit schon ein guter Christ,
nicht jeder schon ein Muslim,
weil er beschnitten ist.
Nicht alles was sich reimt, wird daudurch zum Gedicht.
Nicht alles was zwei Backen hat,
ist deshalb ein Gesicht.
Jetzt sieht man, das der tapf´re Mann,
mit Mühe, was bewegen kann.
Doch sollt er besser reimen,
sonst fang ich an zu weinen.
Der Alzheimer, der scheint nicht weit,
wird bald ihn sicher holen,
weil er vieles doppelt schreibt,
kann auch noch drüber johlen.
Auch der niedlich kleine Reim,
kann nicht von ihm selber sein.
Denn er drang zuvor
schon mehrmals an mein Ohr.
Jetzt will ich es dabei belassen,
sonst fängt man an, mich hier zu hassen.
Wie kommt Hilke Petersen/ZDF auf die Schnapsidee, dass das Lernen besser funktioniert, wenn verschieden lernbereite Schüler unter demselben Dach unterrichtet werden? Es kommt nicht darauf an, wie das Gebäude heißt, sondern was darin gemacht wird.
Lernschwierigkeiten, fehlende Aufmerksamkeit und fehlende Erziehung erfordern ein intensives Kümmern um den Schüler als Mensch und Person. Dies ist eine höchst individuelle Angelegenheit — genau das Gegenteil, was eine Gesamtschule charakterisiert, die letztlich nicht didaktisch motivert ist sondern links-politisch und durch den Versuch, mit Etiketten zu mogeln.
Sehr richtig erkannt, lieber @Wolkenspalter!
Unsere Altforderen erlangten, wie ich glaube, ein relativ solides Grundlagenwissen, trotz und wegen der Tatsache, dass sie nicht mit allzu viel Totem und Belanglosem vollgestopft wurden.So befürworte ich eine gute Erziehung, lehne jedoch jede Art von Dressur ab.Aber auch das vielleicht mühselige Auswendiglernen von Gedichten, oder dergleichen, scheint (wie ich jedenfalls hoffe) meiner ohnehin eher bescheidenen Hirnleistung nicht geschadet zu haben.Ich erfreue mich und andere noch heute, in fortgeschrittenem Alter, mit einem gewissen Repertoire davon.
Nach meinem Dafürhalten, erschöpft sich die geistige Aufnahmekapazität weiter Teile der heutigen Generation aber schon darin, wenn sie ca.1/3 der Bedienungsanleitung ihrer PC’s, Handys und Fernseher verinnerlicht hat. Auf besagten Grundlagen lässt sich jedoch nur dann aufbauen, wenn diese auch zuvor eindeutig geschaffen wurden. Anbetracht des Angebotes, insbesondere das, der medialen Kurzweil, kann ich allerdings die Schüler von heute durchaus verstehen, wenn die ihren Eltern folge leisten, indem ihnen “Lena- Liebe meines Lebens” wichtiger ist, als ein Dreisatz, der alleine schon deshalb überfordern muss, weil es daheim verpönt ist, mehr als auch nur 3 Worte miteinander zu wechseln.
Infolgedessen heißt es heute wohl des Öfteren:
“Mein Sohn geht jetzt zur Sonderschule!”
Ja, super! Wenn er das Zeug dazu hat(?)
Weil es seit den 70er Jahren Studien zum Erfolg der Gesamtschule gibt?
Weil mitlerweile genügend wissenschaftliche Studien ergeben haben, dass Schüler niemals in homogene Gruppen eingeteilt werden können?
Weil die Grundschule funktioniert, auch ohne eine Dreiklassensystem?
Weil es vergleichbare Länder gibt, die nicht mal eine Sonderschule haben und im Durchschnitt trotzdem besseren Unterricht und mehr Qualifizierte haben?
Weil SIE vielleicht keine Ahnung von pädagogischer Psychologie haben?
Weil Sie scheinbar noch nicht einmal den Unterschied zwischen einer integrierten und einer kooperativen GS kennen?
Ach du Schande…
Klar haben die keine Sonderschule. Die wird ja zur Oberschule umgetauft. So sieht freilich jede Statistik besser aus.
Aber es gibt keinen plausiblen Grund zur Annahme, dass Lernerfolge besser sind, weil es “unmöglich ist, Schüler in homogene Gruppen einzuteilen”. Wenn also die notwendige individuelle Widmung nicht möglich ist, macht man genau das Gegenteil und dann funktioniert es besser. Auch ‘ne Logik. Au Backe!
Lieber @Wolkenspalter!
Auch ich selbst habe lediglich eine FOS 12-Reife erlangt, und somit nur ein “Behindertenabitur” (so nannten wir das seinerzeit).Bisher konnte ich allerdings gut damit leben,( wenigstens so lange es meine beruflichen Tätigkeiten nicht betraf).(lol)
Die Klassenschule mit ihren drei Schubladen (Gymnasium, Realschule, Hauptschule)ist eine konsequente Schulstruktur für eine Klassengesellschaft. Allerdings ist sie etwas antiquiert. Deshalb die aktuelle Debatte in der CDU. Die CSU wird sich erst dann davon verabschieden, wenn eventuell nach der nächsten Landtagswahl 2013 ein Koalitionspartner gebraucht wird, der den Gemeinden auf Wunsch die Gemeinschaftsschule ermöglichen will (z.B. SPD oder Grüne). Um an der Regierung bleiben zu können, würde die CSU noch ganz andere “Opfer” bringen. Bundesweit setzt sich die Zwei-Schubladen-Struktur durch. Das bringt zwar keine neue Qualität, ist aber insgesamt billiger. Das wird letztlich über die Kosten-Nutzen-Schiene entschieden. Für eine echte und damit qualitative Schulreform wie etwa in Finnland fehlt vorerst noch der politische Wille.
Das Thema Bildung an der CDU festzumachen ist ein starkes Stück. Vielleicht vom ZDF auch so gewollt.
Nun aber beiseite mit Politik.
Dass unsere Kinder in den Schulen systematisch verblöden, mußte ich leider als Vater selbst erfahren. Fordert man von dem Direktorium Qualität und Vergleichbarkeit der Leistungen, wird man angeschaut, wie von einem anderen Stern.
Dabei können einem auch die Lehrer leid tun. Heute Lehrplan dies, morgen ganz anders und übermorgen noch anders.
Ich möchte in Deutschland erleben , daß es einen Lehrplan gibt, von Berchtesgaden bis Stralsund. Dann haben wir auch Vergleichbarkeit. Dann kann man auch Ursachen für Schulversagen oder Abrufen von sehr suboptimalen Leistungen finden.
Hauptschule hin oder her, Deutschlands Schulsystem ist allenfalls Mittelmaß.
Die Schwachen haben keine Chance, die Guten müssen sich durchwursteln und haben dann doch keine echte Hochschulreife.
Ich muß aufhören, sonst werde ich noch mehr unsachlich.
Es ist eigentlich unglaublich, mit welcher Blindheit die deutschen PolitikerInnen geschlagen sind. Dies gilt für alle Parteien, wobei die SPD, Die Grünen und die Linke noch den besten Ansatz vertreten. Allerdings schafft man keine neuen Akzente, wenn man nur die äußerlichen Rahmenbindungen wie z.B. die Ganztagsschule verändert. Entscheidend für eine durchdringende Veränderung ist vielmehr die grundsätzliche Veränderung, die sich dadurch ausdrückt, dass nur individualistisches Lernen voranbringst.Dies bedeutet eine ganz andere Lehrerausbildung, kleines Klassen und vor allem ein Umlernen der Lehrer, sich auf eine gleiche Ebene mit den Schülern zu bewegen. Meine Erfahrungen mit Neuseeland haben mir dies mehr als bestätigt. D.h. auch, dass viel mehr Geld für eine solche Umstrukturierung in die Hand genommen weren muss.
Das dreigliedrige Schulsystem hat Deutschland aus den Wirren des Kriegsendes zu einer Blüte der Wirtschaft geführt.
Es sind die von uns und unserer Umwelt erzogenen und beeinflussten Kinder die nicht mehr Willens und/oder in der Lage sind zu lernen!
Hinzu kommt die Tatsache, daß viele Erstklässler die deutsche Sprache nicht beherrschen. So ist Lernen unmöglich.
Das sind die Probleme! Auch mit jedem anderen Schulsystem wird sich keine Verbesserung ergeben.
Wer seine Kinder lediglich mit Zwiebeln füttert,
sollte auch nicht über ihre Flatulenzen jammern.
keiner!!!!!!
haben lange ausgedient.
andere Länder machen es vor
Transportiert man die heutigen Möglichkeiten an Freizeitunterhaltung und Kommunikation einmal spaßeshalber in die 70ger Jahre zurück, mit den damaligen Mitteln, dann hätte eine Vielzahl von Schülern ein Schnurtelefon, einen 70″ TV Röhre, einen Flipper u. a. auf, beziehungsweise neben seinem Tisch im Klassenraum stehen gehabt. Das wäre an Absurdität nicht zu übertreffen gewesen. Die moderne Technik mit Tablets und Handys läßt das heute beispielsweise zu, soweit die Geräte vor Unterrichtsbeginn nicht strikt eingesammelt werden. Ergänzt man das um die Heim-Faktoren “unbegrenzter Spaß im Web” und TV-Angebote für Jugendliche auf X Kanälen, dann wird eins deutlich: Es fehlt eindeutig an Zeit, denn die Zeit, die der Mensch am Tag zur Verfügung hat und die er für Schlaf braucht, ist immer noch die gleiche.
Für das Bildungssystem generell ist das ein Problem, natürlich nicht das einzige, aber ein gravierendes. Es scheint aber so zu sein, daß das staatliche Bildungssystem praktisch nicht auf diesen gesellschaftlich-technischen Stand des 21. Jahrhunderts reagiert. Unterricht und Inhalte werden vielfach noch im Stil einer längst vergangenen Epoche vermittelt, in allen staatlichen Schulformen. Welchen Schüler würde das wohl nicht langweilen? Dann lieber der heimliche Klick aufs App um wenigstens up to date zu sein. Vielleicht sind gute Ansätze für eine umfassende Reform vorhanden, aber der notorische Geldmangel erstickt jede Initiative. Die Privatschule dürfte hier anders gestrickt sein, aber die kann sich nur eine gewisse Elite leisten.
Theoretisch kann man jede Schule, wie man sie auch immer bezeichnen mag, auch Hauptschule, zu einem Ort machen, zu dem die Schüler gerne gehen, gerne etwas lernen und mitnehmen. Solange sich aber die Schulen eher durch marode Bausubstanz und ein hoffnungslos überaltertes Lernangebot mit Steinzeitausstattung auszeichnen, wird das wohl nichts werden. Der Arbeitsmarkt honoriert heute nicht mehr das Rezitieren von Schillers Glocke, der braucht beispielsweise bereits schulgeprägte Hoffnungsträger für IT. Bestenfalls das Handwerk hat noch etwas davon, denn Schüler die in ihrem Klassenzimmer die defekte Heizung in Gang bringen, haben wenigstens keine zwei linken Hände.
Schade, dass es immer mehr Leute gibt, die offenbar Kunst und Kultur, Gedichten und Musik keinen Wert mehr beimessen. Ich bin immer noch froh, in einem Land zu leben, wo man verpflichtend Basiswissen in diesen Disziplinen erlernt, wo Menschen sich auch jenseits von angepasstem Arbeitswissen unterhalten und noch nicht ganz von der Industrie gezüchtete Arbeiter sind. Schaut doch mal nach Amerika: Selbst in der recht erfolgreichen Mittel- und Oberschicht haben die meisten Leute überhaupt keine Allgemeinbildung! Ist Kultur nicht auch etwas, dass das Leben lebenswert macht? Und da gehören eben auch Zeit für Schillers Glocke und andere “nutzlose” Dinge dazu – Zum Glück noch!
Das Problem ist nicht die Hauptschule sondern die Tatsache, dass man in diesem Staat auch ohne Abschluss ein schönes Leben auf Kosten anderer leben kann.
Das Problem sind Menschen wie Sie, die denken, dass es anderen Menschen unheimlich gut gefällt ohne Arbeit zu sein.
Sie pauschalisieren die <2% der Arbeitslosen, die bei RTL rumlaufen und grinsend in die Kamera sagen "ich nutze den Staat aus"
Anspruch und Realität gehen nicht konform.
Hauptschüler können noch so motiviert sein, spätestens wenn sie auf den Arbeitsmarkt treffen werden sie feststellen, dass sie keiner möchte. Selbst Handwerker suchen mittlerweile Abiturienten für ihre Ausbildungen.
Als Mann einer Schulleiterin bekomme ich immer wieder mit, wie der soziale Status der Eltern über den weiteren Schulweg entscheidet. Das fängt schon damit an, dass Lehrer bei Schülern mit gleichem Notenschnitt unterschiedliche Schulempfehlungen aussprechen weil die Elternhäusern aus unterschiedlichen Schichten kommen.
Eine Abschaffung der Hauptschule verlagert das Problem nur.
Dann werden eben “Oberschüler” auf dem Arbeitsmarkt ausgemustert.
Notwendig sind höhere Ausgaben im Bildungssektor und längeres, gemeinsames Lernen.
Im “lokalen” Radiosender gab es heute einen Bericht über verrottete Schultoiletten. Wenn nicht mal dafür Geld da ist, sollte man sich über die Bildungsschwächen der Schulabgänger nicht wundern.
Ein Zusatz: Um die Defizite des individuellen Lernens zu verdeutlichen: Mein Sohn, der jetzt in der Oberstufe eines Gymnasiums ist, wurde darauf hingewiesen, dass es keine Möglichkeit gibt, ihn in bestimmten Fächern weiter zu fördern, da es dafür keine kompetenten Lehrer gibt. Es wurde ihm geraten, zusätzlich in diesen Fächern zur Universität zu gehen. Dies als Beispiel. Also geht er frustiert zur Schule, genauso wie diejenigen, die Hilfe in der Schule nötig hätten. Dies ist vollkommen unabhängig, ob es sich um ein Gymnasium, Sekundarschule oder Hauptschule handelt. Es gibt überhaupt keine Grundübereinstimmung über individualisches Lernen. Dafür wird kein Geld ausgegeben
Mich ärgert es, wenn Hauptschüler als zukünftige Hartz4-Empfänger und nicht-der-Sprache-mächtige-Verlierer dargestellt werden.
Wer hält denn dieses Land als kleiner Arbeiter am Laufen?
Wer baut denn die vom Architekten geplanten Häuser, die vom Ingenieur entwickelten Autos? Doch nicht diese selbst, sondern – mir großer Wahrscheinlichkeit – der ehemalige Hauptschüler.
Und sollte es doch ein Realschüler sein, wird der nicht bis an sein Lebensende werkeln, sondern sich weiterentwickeln und nach Höherem streben.
Der Anspruch der Eltern und auch der Ausbildungsbetriebe sollte etwas nach unten geschraubt werden.
Es kommt auf den Menschen an, seine Erziehung und seine Persönlichkeit. Selbst der schlechteste Hauptschüler kann es zu etwas bringen und gute Arbeit leisten.
Wir brauchen nicht nur schöne Zeugnisse und Akademiker bis zum Umfallen, sondern Leute, die die Wirtschaft am Laufen halten, arbeiten und uns mit dem Notwendigsten versorgen. Ein Dach über dem Kopf, das Schnitzel in der Pfanne und das Brot zum Frühstück.
Ich kann ihren Ärger verstehen, aber Hauptschüler sind tatsächlich zukünftige Hartz4-Empfänger. Allerdings sind sie dafür nicht verantwortlich, sondern der Arbeitsmarkt.
Arbeiten in “niederen” Berufen werden immer mehr von nicht Ausgebildeten oder osteuropäischen Billiglohnarbeitern erledigt.
Wobei unser Lohnniveau mittlerweile so niedrig ist das selbst die Osteuropäer ihr Heil lieber woanders suchen.
Anderseits sind die Ansprüche der Arbeitgeber so hoch angesiedelt, dass selbst hochqualifizierte Bürger keinen Job mehr finden, sondern nach Fachkräften aus dem Ausland gerufen wird. Allerdings in der Regel aus vermeintlichen Kostenersparnissen im Lohnbereich.
“…Und schließlich brauche man auch Handwerker…”…als ich DAS gelesen habe musste schmunzeln. Glaubt denn wirklich noch jemand, dass man nur dann Handwerker wird wenn es zu mehr nicht gereicht hat ? Wenn ich heute noch einmal wählen könnte würde ich vielleicht auch lieber ein Handwerk erlernen…alles ist besser als 2011 im deutschen Gesundheitswesen zu arbeiten, mit akademischer Ausbildung oder ohne.
Gut Gut Guuuut!
man muß manchmal auf Rechtschreibung verzichten!!
Ich habe seinerzeit genau gewusst, dass ich nach dem Abitur nicht studieren werde, sondern einen Beruf erlernen. Das war super. Leider wird man diesen Beruf bald auch studieren müssen, sowie auch die Erzieherinnen bald studieren müssen oder eben nur Kinderpflegerin werden können. Schrecklich, denn von den nichtakademischen Frauengehältern kann doch jetzt schon keine Frau eine Familie ernähren.
Meine Beobachtung: Die Realschullehrer müssen den größten Spagat von allen hinlegen, denn viele Kinder mit Gymnasialempfehlung gehen trotzdem auf die Realschule, um dem G 8-Druck zu entfliehen und viele Hauptschüler werden doch noch irgendwie in die Realschule gemogelt, sodass die Unterschiede beim Lernen kaum größer sein können. Der/die wirkliche RealschülerIn geht dazwischen irgendwie unter.
Die Realitäts-Ignoranten aus Union und FDP brauchen die Hauptschule noch um ihre “Oberschicht” vor dem “Rest” zu retten. Dass auch damit das vielbeklagte Chancenungleichheit zementiert wird, registrieren die nicht oder ist ihnen egal. Einheitsschule wird als billige Ausrede gebraucht um das veraltete System am Laufen zu halten.
Mit Konservativen ist das so eine Sache. Atomkraft, Wehrpflicht, keine Kinderbetreuung Berufstätiger und – das dreigliedrigde Schulsystem. Alles auf Dauer unhaltbare Positionen. Konservative lernen am schwersten, bekommen aber trotzdem bisher die meisten Stimmen bei Bundestagswahlen.
Ich habe den Sinn dieses 3- gliedrigen Systems noch nie verstanden. Niemand kann mir bis heute glaubhaft und verständlich erklären, worin die Vorzüge bestehen sollen.
Das liegt vielleicht daran, dass ich die böse DDR- Schule einigermaßen erfolgreicht durchlaufen musste.
Heute sage ich: Gott sei Dank dürfte ich hier lernen!
Wie bekannt sein dürfte, gab es in der Zone seinerzeit nur 2 Schulformen – die Polytechnische Oberschule mit Hort (also 1.-10. Klasse in Einem, mit Hort bis zur 4. Klasse) und die erweiterte Oberschule (11. und 12. Kl.).
Es gab einen zentral organisierten (also bösen…) Lehrplan, an den sich alle zu halten hatten – fertig!
Jeder weiß, dass das Lernniveau um Einiges anspruchsvoller war, als das der Kinder im “freien” Deutschland.
Mitte der 70er Jahre kamen Delegationen aus Finnland, um sich das DDR- Modell anzuschauen und übernahmen es voll und ganz, da es offensichtlich überzeugt hat.
Die Idee Oberschulen einzuführen, gab es schon zum Ende der 90er in einigen Bundesländern, nur nannte man es jetzt “Das finnische Modell”. Wow, was ganz Neues!
Zumindest hier in der alten Zone haben sich alle köstlich amüsiert!
Die jetzigen Diskussionen sorgen bei denen, die noch das Glück hatten, 10 Klassen in der sooo gestörten Ost- Gesellschaft durchlafen zu dürfen, wiederum für Erheiterung bis Kopfschütteln!
Es ist alles nur noch lächerlich aber am Ende leider traurig für die Kinder, die dieses verkorkste Schulsystem durchlaufen müssen!
Zumindest in diesem Punkt war die DDR schon viiiiiel weiter.
ganz richtig!
Absolut!
ich bin mir sicher, hätten wir gleich , eines der wenigen Dinge, die aus der DDR übernehmenswert gewesen sind, zB das Bildungssystem, übernommen, gäbe es jetzt nicht so schlechte Bildungsleistungen in Deutschland.
Neben den einheitlichen Lehrplänen, möchte ich mal noch ein paar Dinge aufzählen, die schon damals der jetzigen Bildungskleinstaaterei weit überlegen waren, und manche nun nach 20 Jahren als neu erfundenes Rad durch die Hintertür wieder eingeführt werden:
-einheitliche und preiswerte Lehrbücher im ganzen Land
-bessere Lehrerausbildung und “Qualitätskontrolle” der Lehrer
-Unterrichtshilfen für Lehrer
-individuelle Förderung für Leistungsstarke und Leistungsschwache innerhalb des Klassenverbandes
-Lernpatenschaften
-Freizeitangebote durch Arbeitsgemeinschaften uvm.
-preiswertes Schulessen
-Durchsetzung einer grundlegenden Disziplin, Schulschwänzer gab es fast keine
-Kopfnoten in Betragen, Fleiß, Mitarbeit, Ordnung in Sachsen jetzt wieder eingeführt!
-Erziehung zur Achtung und Wertschätzung der “Werktätigen” dh. der Arbeit
-Praxisbezug und erster Kontakt mit der Arbeitswelt im Unterricht, daher der Begriff “Polytechnik”
-fächerübergreifende Unterrichtsplanung
-Ausbildungspflicht, dh. jeder Schulabgänger MUSSTE sich eine Lehrstelle suchen, wenn er nicht auf die EOS ging
-Eltern wurden in die Erziehung einbezogen und mußten sich bei Disziplinverstößen verantworten
-einheitlicher und verbindlicher Bildungs- und Erziehungsplan für den Kindergarten
Wer meint DDR-Schule bestände nur aus SED-Ideologie hat sich nicht wirklich intensiv mit dem System auseinandergesetzt. Selbst die viel beschworene Formung der sozialistischen Persönlichkeit, welches das ganze Bildungssystem durchzog, verdient eine nähere Betrachtung.
Eigentlich ist es doch völlig egal, wie die Sau heißt, die da alle paar Wochen durchs Dorf getrieben wird. Und eigentlich auch völlig egal, ob das “Bildungssystem” (gibt es da eins?) ein-, drei-, fünf- oder tausendgliedrig ist. Um Kinder zu fördern braucht es ganz simpel marginal mehr Geld (angesichts dessen, was wir uns sonst so leisten) und – MEHR Lehrer, Erzieher, Dozenten etc.. Dann hätten alle was davon: Lehrer hätten mehr Zeit und weniger Stress, die Kinder auch. Aber das will ganz offensichtlich niemand (egal, welcher Partei er angehört). Warum auch: Kinder sind keine Wähler, und die paar Eltern, die da noch dran hängen, sind auch nicht mehr wahlentscheidend.
Nicht das System ist das Problem oder ob die Hauptschule jetzt Mittelschule heißt. Die Ausstattung des Systems ist das Problem: personell und materiell. Und alle Sonntagsreden (“Kinder sind unsre Kapital und unsere Zukunft” blabla) können sich die Damen und Herren schenken, solange die finanzielle Ausstattung so ist, dass Klos verrotten (siehe im Blog weiter oben), Bücher fehlen, praktisch kein Geld für Mittagsverpflegung zur Verfügung steht und Schulen um Lehrer regelrecht kämpfen, um den Lehrplan halbwegs anständig erfüllen zu können.
.. Der Unterschied zwischen den USA und der EU ..
Die EU
In der EU gibt “ES” ein metrisches Schul-System.
Hauptschule, Realschule und Gymnasium/Abitur.
Für alles, was in der Gemeinschaft gebraucht wurde, war dieses Schul-System völlig ausreichend.
Hauptschule bis Realschule, waren die Arbeiter und Meister.
Realschule bis Gymnasium, waren für Angestellte, die Techniker und Volkswirte gedacht.
Gymnasium und Abitur, waren für die Elite von Forschung und Technik bzw Komunikation.
Das Metrische Schul-System, basiert auf Grundkenntnis und Allgemein-Wissen, mit der Möglichkeit zur Spezialisierung auf den Universitäten.
Die USA
Vorschule, College, Akademien und Universitäten.
Alles Schul-Geld pflichtig oder mit Stipendium.
Alles knall hart, komm hoch oder mach Platz.
Alles ist auf “extremen Gewinn” ausgelegt. Normalität gibt “ES” nicht. Die Bildung in den USA ist bestensfalls “Mieß” auf die Bevölkerung gesehen.
Und die Tatsache, das man nur einen Fehler machen darf, ist auch fragwürdig. Naja.
CDU/CSU sind große Fan`s der USA.
Am besten alles machen, was die sagen und wollen.
Optimieren und “sparen”, als wären WIR die Griechen, aber die haben wenigstens noch “Stolz”, die CDU/CSU griechen den USA, tief in den A… .
Wenn man seine eigenen Werte aufgibt, um andere anzunehmen, dann soll man sich, bis auf die Knochen schämen.
Mit der Gründung der EU, ist “ES” nicht mehr Deutschland allein, sondern Europa. Zu denken die Haupt-Zentrale der EU, würde im Hof-Brauhaus in München liegen, wo CDU/CSU regiert, der irrt gewaltig.
Wie kann man sich nur so wichtig machen..?!!
Die Hypo-Real, hat bestimmt genau so viel Geld in den Sand gesetzt, wie die Griechen.
Warum hats in Bayern funktioniert, und in Griechenland nicht..?
Das ist hier die Frage..!
Und das alles unter dem Vorwandt, Geld sparen zu wollen.
Aus meiner Sicht, werden auf dauer, die Fragen aussterben, die uns vor einem BIG-Brother schützen würden und auch werden..!
Mach aus dem VOLK .. den PÖBEL und alles ist OK.
Gruß
bcstony
Das Thema kann man nicht allein auf die Hauptschule reduzieren, siehe auch den aktuellen Bildungsbericht der OECD, dem zufolge Deutschland bei Hochqualifizierten den Anschluß verliert. Wie fast immer hinken die Vergleiche speziell der OECD. Deutschland als produzierendes Land braucht in erster Linie Facharbeiter mit Gesellen- bzw. Meisterbrief. Diese werden in den Mittelstands-Firmen (welche das Rückrat der deutschen Wirtschaft darstellen) dringend gebraucht und nicht ein Überangebot an später arbeitslosen Hochschulabgängern. Man schaue sich um in Ländern wie den USA und Großbritannien. Dort fehlen die gutausgebildeten Praktiker nach deutschem Muster, welche unsere produzierenden und exportierenden Wirtschaftszweige so erfolgreich machen. Im Übrigen kann das Niveau eines deutschen Facharbeiter oftmals ohne weiteres mit dem Standard eines US-Ingenieurs mithalten (letzterem fehlt zudem die Fähigkeit zur praktischen Umsetzung seiner theoretischen Kenntnisse). Lebe selbst in einem Land, wo zwar nach U.S.-Muster sehr schnell eine Graduation erreichbar ist, die aber in der praktischen Arbeitswelt kaum zählt, weil derjenige nicht flexibel einsetzbar ist wie ein deutscher Facharbeiter. Und das wird hier auch ganz offen beklagt, wobei immer wieder unsere Export-Nation als positives Beispiel für praxis- und bedarforientierte Berufsausbildung gilt. Ketzerische Frage: wieviele dieser so eminent wichtigen Facharbeiter in Industrie, Mittelstands-Unternehmen und Handwerk kommen wohl von der so niedergemachten Hauptschule ? Man sollte auf dem Boden bleiben.
Wenn hier einer das Schulsystem der DDR toll findet kommt mir das kalte Grausen. Ich hab es auch durchlaufen. Das einzig gute war der naturwissenschaftliche Unterricht. Der Sprachunterricht spottete jeder Beschreibung. Von jeglicher Allgemeinbildung was z.B. Religion betrifft wurde man ferngehalten. Das musste ich mir nach der Wende mühsam allein erarbeiten. Dafür gab es stundenlange Rotlichtbestrahlung (Geschichte der SED). Verblödung im großen Stil.
Als Westler muss ich ihnen da entschieden widersprechen, lieber @John.
Schon der gute, alte und solide “Trabi” zeugte doch von einer alles überragenden Konstrukteur- und Ingeneursleistung, und bedenken sie
schon allein mal die Zeit, die in dessen sorgfälltige Produktion, bis hin zu seiner Auslieferung investiert wurde.
Hast Du schon gewusst, dass das erste Fliesheckmodell in Zwickau konstruiert wurde, Trabant P603? Ein paar Jahre später tauchte eine sehr ähnliche Konstruktion in Wolfsburg auf, und nannte sich “VW Golf”.
“…Von jeglicher Allgemeinbildung was z.B. Religion betrifft wurde man ferngehalten…”
==> vollkommener Blödsinn!!!
Du weißt doch sicher auch, dass du ein weitaus höheres Allgemeinwissen hast, als die Kinder der alten BRD!?
Dieses zwanghafte Religionsgesülze von heutzutage brauchte ich mir zudem nicht anhören. Das hat in der Schule auch absolut NICHTS verloren!
Ich möchte nicht, dass meine Kinder in der Schule Religion beigebracht bekommen!
Wenn sie das aber selbst wünschen, können sie nach der Schule religiösen Interessen nachgehen.
Die Chance hattest du doch in der Zone auch, oder nicht?
“…Verblödung im großen Stil…”
…ist für mich die heutige Zumüllung mit Werbematerialien selbst in der Grundschule! Eine Schande!
Da hast du mich falsch verstanden. Ich wollte in der Zone nicht religiös werden sondern etwas über Religion erfahren. Ohne dieses Wissen kann man nämlich fast kein Kunstwerk begreifen. In der DDR wurde “Faust” in Deutsch behandelt. Ohne Kenntnisse was Weltreligionen betrifft, ist das ein Witz. Aber die Kommunisten haben die Frechheit besessen, es trotzdem zu tun… Aber Margot Honecker ist noch unter uns wie einige Beiträge zeigen.
Aha- falsch angekommen, aber das ist schon ein seeehr spezieller Gesichtspunkt.
Natürlich ist das sachliche Wissen, die Religionen betreffend, ein nicht unwesentlicher Bestandteil vom Allgemeinwissen, und zugegebenermaßen ist dies auch in meiner Schulzeit zu kurz gekommen. Jedoch ist dies nunmal dem atheistischen Gesamtsystem Kommunismus geschuldet, das da dogmatisch die These “Religion ist Gift” vertritt.
Darüber aber persé das Ost- Schulmodel zu verurteilen und die massenhaften und belegbaren Vorzüge zu ignorieren, finde ich schon sehr abwegig.
Meinst du, dass die olle Lila- Laune- Margot in Santiago mit ihrem Notebook mit Flatrate beim ZDF- Blog rumgeistert?
Übrigens kam meine Faust- Interpretation, in meiner Erinnerung, nicht ohne das Befassen mit Religionen aus.
Das der Sprachunterricht so grottenschlecht war, kann ich nicht sagen. Vielleicht hatten sie einen schlechten Lehrer?
Sie müssen ja bedenken, Englisch zB fing erst ab Klasse 7 an. Aber Grund- bis Fortgeschrittenen-Kenntnisse konnte man sich auf jeden Fall aneignen. Und das schönste: es gab sogar Fernsehen im Unterricht!
Russisch, von vielen gehasst, war Pflicht und schon ab der 5. Klasse. Immerhin sind ein paar Vokabeln hängen geblieben, und Kyrillisch lesen kann ich auch noch.
Mit Geld allein, dürfte es wohl kaum getan sein.
Es braucht vor allem wieder engagierte Lehrer, die ihren Unterricht nicht vollständig durchgefrustet, sondern vielmehr mit Kreativität und Spaß an der Freude gestalten. Nicht zu letzt, weil auch die Eltern ihren Erziehungsauftrag ernst nehmen müssen, und gemeinsam mit ihnen, an einem sozialisierenden Strang ziehen, um unser “kostbarstes Gut” zu fördern, und zu einem selbstständigen Leben anzuleiten.
Der Lehrer der Zukunft, dürfte sich wohl vor allem als Mittler für das unglaublich große Angebot an didaktisch durchaus wertvollen Informationsquellen begreifen, die das INet schon heute für uns bereit hält.
Ich amüsiere mich köstlich.
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Sie sind, wie ein kleiner Junge der zum Arzt gehen muss, sich saubere Sachen anzieht und ein Taschentuch in die Hosentasche steckt.
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Genauso posten Sie all das auf Stimmigkeit was sie nachher hier im „Bildungsblog“ veröffentlichen vorher im Online Duden Korrektor. Im Vergleich ihrer früheren Kommentare, in denen es bei Weitem legerer zugeht, hab ich wohl den Nagel auf dem Kopf oder besser das Hündchen an der Leine erwischt.
“Beste” @Susi!
Mit dem was sie da wieder mit halsbrecherischem Mut maßen, liegen sie wie gewohnt daneben! Ich gestatte mir, als “erkleerter” Freigeist, völlig ohne Korrekturprogramm zu posten.(wie man hier wohl auch des öfteren erkennen kann), weil keines davon wirklich etwas taugt.
Und was mein Sprachbild anbetrifft, so versuche ich dieses nicht lediglich nur “leger” zu gestalten, sondern den Spagat zwischen zotiger Deftigkeit und meinem einst erlernten, sterilem Amtsdeutsch zu wagen.
Zudem schmökere ich bisweilen mal in einem unserer Klassiker (besonders Goethes “Die Räuber” und Schillers “De Leiden des jungen Werthers”, aber auch die “Pest” von Franz Kafka hat es mir angetan/lol) Man könnte es von daher auch flexibel nennen, was ich so absondere, denn immerhin wird “Sch…e” nicht dadurch wohlriechender, weil man sie als festes Stoffwechselendprodukt,nicht resorbierten Nahrungsschlacken, oder schlichter noch als Kot bezeichnet.
Und da ich mich darüber hinaus, im wirklichen Leben, noch als ein ziemlich eitler Geck gestalte, dusche ich mind. 2x täglich, und trage selbstredend auch zwischen den Arztbesuchen saubere, gebügelte Kleidung.
Trotzdem bleibt mir mein “Schandmaul” erhalten, ob ich nun prollig schwitze, oder akademisch transpiriere. Schon allein deswegen, um nicht ihren hirngestanzten und ausgelatschten Klischees zu entsprechen.
Und das gerade ich, jemand gezielt zum Munde redet, haben sie hier bisher doch wohl kaum erlebt.
Unser Schulsystem soll viel besser werden???? Wir sind doch schon Exportweltmeister. Ich finde wir sollten Ländern wie Korea auch eine Chance lassen…
Die Hauptschule muss bleiben, allerdings mit motivierten Lehrern und, bei Bedarf, zusätzlichen Sozialarbeitern und Förderern. M. E. könnten die Realschulen abgeschafft werden. Begabte Schülerinnen und Schüler gehen ab dem siebten Schuljahr aufs Gymnasium und können dort die Mittlere Reife und das Abitur erwerben. Dabei sollten elitäre und motivierte Jugendliche durch zusätzliche qualifizierte Schulstunden frühzeitig angeleitet werden weit über Mittelmaß abzuschneiden. Deutschlands Problem ist nicht, dass schwache Schüler nur das System absolvieren ohne etwas dabei zu lernen, sondern dass hervorragende nicht die bestmögliche Ausbildung zum Wohle aller erhalten.
Bildungssystem in Deutschland ist nicht in einer optimalen Form. Nur nicht die Schule, wir brauchen dringend die Reform der Universitäten. Es gibt eine reihe von Universitäten, wie Gießen Universität in Hessen, wo man mehr als 1 Jahr braucht, damit man überhaupt ein Termin für Prüfung für die Doktorarbeit bekommt.
Frontal21 kann auch über so was berichten.
Wir brauchen eine große Diskussion in der Presse über das Bildungssystem.
“In der Schule lernt man für das Leben!” stand es mal in großen Lettern auf der Fassade eines mehrstöckigen Lehrgebäudes.
In der Schule lernte ich nicht wie ich am besten die Zähne putze. Nicht wie ich mich gesund ernähre. Nicht das ich, wenn ich den ganzen Tag nur sitze, einen körperlichen Ausgleich brauche, mehr als die nur 2 Doppelstunden Sport in der Woche. Ich lernte auch nicht den Anderen, oft vermeintlich Andersartigen, zu verstehen; anstatt Ihn von vorn herein als meinen Konkurrenten im Gesellschaftssystem zu betrachten. Und ich lernte nicht, dass Konsum nicht das allerwichtigste ist und wie man am besten mit Geld umgeht.
Ich wäre dafür die Hauptschulen sowie andere Schulformen zu schließen wenn dafür eine ins Leben gerufen wird, die oben genannte Defizite vermittelt und man tatsächlich etwas für´s richtige Leben lernt.
Nicht die Hauptschulen als solche sind schlecht, sondern die Situation an diesem grob vernachlässigten Schulzweig.
Unsere Volksvertreter faseln zwar viel von “Integration” unserer ausländischen Mitbürger, wie auch deren Kinder, wälzen diese jedoch oft ungebremst, und ohne jede Anpassung an lokale Verhältnisse, auf den Rücken von unterpreviligierten Teilen der Bevölkerung ab.
Das lässt sich wohl weniger den Migranten anlasten, als vielmehr den Entscheidungsträgern, die es bei bloßen Lippenbekenntnissen für ein prosperierendes Multikulti belassen, ihre eigenen Kinder jedoch auf teuere Privatschulen internationaler Prägung schicken, die sich der unkultivierte Hartz4-Pöbel gottseidank nicht leisten kann.
Nur weil man Kinder in eine Schule mit anderem Namen schickt, ändert man doch die Kinder nicht. Wir an der Realschule beobachten seit langem parallel zum Sterben der Hauptschulen einen deutlichen Niveauverlust, denn wo sitzen die ehemaligen Hauptschüler heute wohl? Anforderungen, die noch vor 15-20 Jahren an der Realschule normal waren, genügen heute nur noch wenige Realschüler. In ansehbarer Zeit werden deshalb die Eltern der leistungsfähigeren Kinder an Realschulen ihre Sprösslinge am Gymnasium anmelden . Dann haben wir eine neue Restschule „Realschule“ und die Schulformdiskussion beginnt erneut. Warum dann nicht sofort eine Einheitsschule mit innerer Differenzierung, da könnte man viel Zeit sparen!
Bitte “ansehbar” durch “absehbar” ersetzen
Ich bekenne mich dazu,ich habe auch “nur”einen Hauptschulabschluß.
Abschlußjahr 1979
Nur uns wurden doch noch einige Dinge vermittelt und ich konnte damit einen Beruf erlernen und auf der Berufschule einen Abschluß machen.
Zumindest so viel mathematische Grundkenntniss konnte ich mitnehmen und habe seither auch mein Auskommen damit.
Kann lesen einigermasen schreiben und kann auch so viel rechnen also die Grundrechenarten anwenden um das was für allgemein wichtig ist ausrechnen.
Hier mangelt es doch heute schon häufig oft.
Z.B.wurde uns auch eine Ausgabe des Grundgestzes mitgegeben und die ersten Artikel mit Menschenwürde,Religions oder Pressefreiheit bei der auch keine Zensur stattfinded durchgesprochen.
Uns wurde auch der Unterschied zwischen einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat und einem totalitären Regime erklärt.
Einfach mal Grundkenntnisse mitgegeben bei denen wenn ich das so mitbekomme ich nicht weis ob die heute auch in höheren Schulen noch so vermittelt wird.
Ey alter cool ey alter oder so bekomme ich manchmal auf der Straße die Umganssprache mit.
Ich wohne z.B. in einem kleinen Ort direrkt neben einer Bundesstraße.
Heute habe ich vorm Haus einen leeren Redbullkarton und eine leere Plastikeinwegflasche bei mir im Altpapier und im gelben Sack entsorgt.
Auto einfach scheibe auf und raus,einfach cool ey alter,dabei ist das doch garnicht so ein großer Aufwand dies bei Gelegenheit in einem dafür vorgresehenen Abfall zu entsorgen aber wahrscheinlich uncool.
Heute steht z.B.bei uns in der Tageszeitung das im Kurpark bei sieben Parkbänken die dei Lehnen mutwillig abgeschlagen wurden.
Warum?
Für was?
Was soll das ?
Was bringt das eigendlich?
Einfach unbegreiflich.
Was ich damit jetzt um beim Thema zu bleiben in Zusammenhang bringen wollte,so etwas fängt doch schon bei den Eltern und in der Schule an.
Ich will jetzt nich als der große Oberlehrer und die heutige Jugend usw.dastehen und man kann hier auch nicht alle über einen Kamm scheeren,wir waren vielleicht auch nicht immer so tool aber uns wurde das vermittelt und mit auf den Weg gegeben.
Das was ich da vor der Haustüre an Abfall zusammenlese ist ja nur das was ich sehe vor meiner Türe möcht nicht wissen,was da alles drausen auf der Strecke noch liegt.
Was bringt eine Reformierung des Schulsystemes wenn es nicht gelingt einfach mal ein paar grunsätzliche Dinge zu vermitteln,die würde ich erst einmal als vorrangig sehen.
Hoffe ich habe jetzt hier mal ein paar Denkanstöße gegeben.
Mit freundlichem Gruß
Manfred
Defizite hat unser Schulsystem auf vielen Seiten:
1. Los geht’s doch schon bei der Lehrerausbildung;
6 – 8 Semester hauptsächlich Theorie, von der man in der Praxis vllt. 10% gebrauchen kann – den Rest darf man sich selber erarbeiten.
Es fehlt die direkte Anbindung an die Praxis (z.B. wie das duale Studium in der Wirtschaft). Welchen sinn hat es, dass zu mir C-Praktikanten kommen (ca. 5. Semster), die in ihren vorigen Praktika noch nie eine Stunde gehalten haben?!
Manch stellen erst während der Referendariatszeit fest, dass der Job nicht für sie ist. Studium umsonst – Abschluss zu kaum etwas zu gebrauchen. Entweder Umschulung oder Zähne zusammen beißen und den ungeliebeten Job machen; der Anstieg von Burnout ist dann vorprogrammiert.
2. Einheitsschule oder nicht?
Viel wichtiger wäre vielmehr, sich ein Beispiel an den Gewinnern der Schulpreise der letzten Jahre zu nehmen.
Ist doch komisch, dass die sehr oft ganz andere, meist integrative Konzepte haben: Weg vom Frontalunterricht, selbständiges Lernen, Lehrer als Lernorganisator, Abschaffung der 45-Minuten-Guillotine, die ein Vertiefen oft verhindert.
3. Betreuung am Nachmittag mit *sinnvollen Angeboten*
und und und.
Das alles kostet natürlich von allen Seiten
- Aufgeschlossenheit für neue U.-formen, Dazulernen-Wollen,
- mehr Lehrer (und damit mehr staatliche Investitionen -> OECD)
Wer bitte kennt diesen Stein der Weisen, um die verkrusteten Strukturen, die wir in Deutschland vielfach noch haben, aufzubrechen?
Er möge sich bitte melden!
Die Abschaffung der Hauptschule dient aus meiner Sicht nur einem Zweck, einer kosmetischen Korrektur des Bildungssystems, geschuldet einem zwanghaftem Reformdenken. Die Oberschule bringt weder Vorteile für die ehemaligen Hauptschüler noch für die ehemaligen Realschüler. Zwangsläufig muss der Lehrplan den neuen Bedingungen angepasst werden, um lernschwächere Schüler nicht vollends zu demotivieren. Umgekehrt werden leistungsstärkere Schüler nicht mehr ausreichend gefördert bzw. gefordert. Um die individuelle Förderung zu steigern, wäre aus meiner Sicht ein vielgliederiges Schulsystem notwendig.
Die Hauptschule hat ein Imageproblem, bedingt durch die katastrophalen Zustände in Berlin und in anderen Städten. Die Hauptschulen sind dort systematisch vernachlässigt worden, die Schüler werden diskriminiert in der Öffentlichkeit. Wer traut sich heute noch sagen, dass er auf der Hauptschule ist oder war?
Es wäre deshalb viel wichtiger die Hauptschulen zu stärken als sie abzuschaffen.
Falls die neuen Oberschulen in ein paar Jahren die gleichen Probleme bekommen sollten, ist dann ein eingliedriges Schulsystem geplant?
So löst man keine Probleme, man verschiebt sie nur auf eine andere Ebene.
Kann ich nur zustimmen!
Hallo @Peter!
Ein ungemein kluger und sachlicher Beitrag, wie ich wohl anerkennend feststellen darf.So schreiben sie:
“Die Abschaffung der Hauptschule dient aus meiner Sicht nur einem Zweck, einer kosmetischen Korrektur des Bildungssystems, geschuldet einem zwanghaftem Reformdenken.”
Ich glaube nur, dass es weniger ein Reformdenken ist, welches ja löblich wäre, wenn es unsere Entscheidungsträger
antreibt, sondern vielmehr das Verlegenheitsknibbeln auf der Suche nach nackter Kompensation.Denn das alles darf ja auch nix kosten.
Infolgedessen mutet das Ganze so an, als wolle man ein Leberkarzinom mit Kamillentee heilen.
Man braucht die Hauptschule doch bloß Technikum o.ä. zu nennen, und schon ist man das Problem los. Wenn man dann noch das Niveau verbessert und die Lehre praktischer ausrichtet, haben die Hauptschüler auch wieder bessere Berufsaussichten. Grundsätzlich ist das dreigliedrige Schulsystem jedenfalls gut. Es kann nicht Aufgabe von begabten Kindern und Jugendlichen sein, mit Rücksicht auf weniger intellektuell begabte Gleichaltrige ihr eigenes Lerntempo zu verringern bzw. auch teilweise physisch aggressive junge Menschen auszuhalten. Das wäre eine Zumutung für diese Kinder und die Zukunft des Landes. Wie schon Immanuel Kant sagte, darf der Mensch nicht zum Mittel zum Zweck degradiert werden. Genau dazu würden Kinder und Teenager in einer Einheitsschule ohne begabungsentsprechende Förderung aber gemacht.
Seit dem es nicht mehr schlicht und einfach “Putzfrauen” heißt, sondern respektvoll von “Reinigungsfachkräften” die Rede ist, sind deren Einkommen eher drastisch gesunken.
Makulatur also, denn mit anerkennender Wertschätzung haben diese Begrifflichkeiten eben nicht das Geringste gemein.
am entscheidensten ist – wie in jeder frage der politik- doch immer noch die finanzierung. wie lautet die devise heutzutage? schuldenabbau!
das bedeutet zwangsläufig: einsparungen – auch im bildungswesen. so wird uns das als gleichbehandlung aller schüler verkauft, was eigentlich nur sparen bedeutet. am ende leiden alle darunter.
die “minderbegabten” schüler, die sehr dringend eine individuelle betreuung und förderung benötigen, um auch ihnen möglichst viele türen für ihre zukunft offen zu halten.
genauso wie die “überdurchschnittlichen”, welche einfach schneller lernen.
die politik betreibt hier unverantwortliches!
zum beispiel wurden in mecklenburg-vorpommern die förderschulen abgeschafft.
in niedersachsen wird das einschulungsalter immer weiter gesenkt. (= die kinder müssen nicht mehr so lange in den kindergarten, hey- wieder ein paar krippenplätze freigemacht und näher dran am kindergartenanspruch für alle!)
dies geschieht nicht zum wohle unserer kinder. denn es ist nunmal tatsache, dass jeder mensch ein individuum ist und dementsprechend alle unterschiedliche stärken und schwächen haben.
Das Problem ist, dass viele bildungsferne Jugendliche, besonders junge Türken – auch wenn sie in Deutschland geboren sind -, als Lebenswunsch Reichtum und Ansehen äußern. Man wünscht sich Anwalt oder Banker zu werden. Dass man dafür qualifiziert sein muss, ist nebensächlich. Hauptschule ist da natürlich der falsche Weg. Ergo, jeder macht demnächst sein Abitur. Das Leistungsniveau der Gymnasien wird einfach auf die Hauptschule heruntergesetzt und schon sind alle zufrieden. Diesen Verfall des intellektuellen Leistungsvermögens sieht man längst an den Universitäten. Man müsste einfach mal ein paar Seminararbeiten veröffentlichen. Dieses Angleichen der Qualitäten ist auf Dauer eine tickende Bombe. Wer will von einem Chirurgen operiert werden, der schon beim Mindestmaß der kognitiven Fähigkeiten scheitert – bei den Finanzmärkten sehen wir es ja all zu deutlich. Ich befürworte das dreistufige Bildungssystem. Deutschland braucht auch Handwerker und es muss nicht jeder Porsche fahren. Wer größere Brötchen backen möchte, soll sich halt in der Schule anstrengen und im Zweifel zu Hause lernen. Es ist keine Schande, wenn es trotzdem nicht reicht. Hinter dem Bildungsgefasel steckt Angst. Angst vor sozialen Unruhen, wenn Träume platzen. Also lieber Niveau runter. Im Zweifel bis es auch der Letzte schafft.
@Sphaira
Zu Zeiten, in denen sich das Verbrechen lohnt (siehe Banken und sonstiger Wirtschaftsmob), will wohl kaum noch jemand große Brötchen backen.
Man will sie lediglich essen, und zwar viele davon, möglichst dick und fett belegt.
Infolgedessen möchte man sich liebendgerne übergeben…., ein junger bescheidener Professor z.B., mit ca. 60000Euronen im Jahr, daneben die Trittbrettfahrer des Kapitalmarktes, deren einzige Emotion wohl noch das Völlegefühl sein dürfte. Außerdem – in guter Gesellschaft – die oft völlig überflüssigen Beratungsparasiten und Handlanger des bürokratischen Wahnsinns, wie auch unsere Politiker, oft ohne Kompetenz, die sich archaischer Triebe bedienend, dem Staat ihre erbärmlichen Existenzen stehlen, indem sie dem Neoliberalismus, nebst seinem Kapitalvandalismus Vorschub leisten.
Noch herrscht Ruhe im Land, und die Gefahr für unsere Gesellschaft sind noch nicht die Globalisierungsverlierer
schwarzer Hautfarbe, die hier irgendwann in rauen Massen vor unserer christlich-humanistischen Tür stehen sollen.
Es brodelt jedoch bereits in unseren eigenen vier Wänden und mittelfristig explodiert dieser Moloch der Gescheiterten, wenn nur der richtige Funken überspringt, und der dünne Faden reißt, der unser soziopathisches System noch zusammenhält.
Wohl dem, der dann weiß wo er hingehört, weil er vielleicht nur auf einer Hauptschule gewesen ist.
Wenn es durch eine Veränderung unseres Schulsystems (Abschaffung der Hauptschule) gelänge, die derzeit vorherrschende Stigmatisierung aus der Welt zu schaffen, dann wäre es auch der richtige Weg.
Der Begriff „Sonderschule“ müsste aber dann ebenfalls verschwinden, denn dort ist die Stigmatisierung noch eklatanter!
Nur! Erscheint diese Stigmatisierung nicht sofort wieder am Schulabschluss bzw. beim Zeugnis?
Dass dadurch die Qualität der Bildung verbessert wird, dürfte wohl eine Wunschvorstellung bleiben.
Und dass diese Veränderung wieder zu einem „Rohrkrepierer“ führen wird, ist also jetzt schon sichtbar.
Wir brauchen eine fundamentale Veränderung unseres Bildungssystems – schon eine Abschaffung der Benotung in den unteren und mittleren Klassen wäre dringend erforderlich.
Auch in den oberen Klassen, ja, sogar noch an den Hochschulen und Universitäten, wird häufig nur der Stoff für das Bestehen der Prüfungen und Klausuren gepaukt – und dies hat mit wahrhaftiger Bildung alles nichts zu tun.
Solange nur über solche banale Veränderungen nachgedacht wird, bleibt alles mit großer Wahrscheinlichkeit bei der bestehenden Murkslösung.
Gruß D. Ackermann
An dieser Stelle noch ein Nachtrag – eine wahre Geschichte!
Als ich 5 Jahre alt war, fragte mich mal ein Bekannter in unserem kleinen Ort: „Dieter, was willst du denn später einmal werden“? Und ich sagte dann ganz spontan zu ihm: „Einbrecher“!
Dar Mann war vollständig konsterniert und erzählte es damals im ganzen Ort. Abends kam noch eine Tante zu uns und erzählte es ganz entsetzt meiner Mutter.
Wahrscheinlich hätte ich es in meinem Leben weiter gebracht, wenn ich damals diesem Vorsatz treu geblieben wäre!
Gruß D. Ackermann
So ist es, lieber @Dieter Ackermann!
Mittlerweile hat selbst das Wort “Bankraub” schon eine völlig andere Bedeutung.(lol)
freundliche Grüße,
Henk
Es geht dabei primär um elitäre Auswahl und Filterung.
Sollte der Reporter Herrn Hans-Jürgen Irmer nicht fragen, ob er Kinder hat und welche Schule sie besuchen?
Eigentlich wollen doch die Politiker nicht so richtig was ändern. Es muss doch natürlich auch noch, nicht dumme, sondern ungebildete Menschen geben in der Gesellschaft.
Wenn alle eine gute Bildung geniessen würden, wo kämen wir da hin? Ein auf Vernunft basierender, teilweise nicht zügelloser, Konsum ist schädlich für die deutsche Wirtschaft.
Es gibt keine dummen Menschen an sich. Eher sind es Menschen, die sich für nichts oder wenig interessieren (was Alltag, Historie, Politik anbelangt).
Lieber @Kopfschmerz!
Wenn sie glauben, “es gibt keine dummen Mensche an sich” , mag das wahrscheinlich daran liegen, dass sie mich noch nie dabei beobachten konnten, wie ich mich bei den Inteligenztests immer darum bemüht zeige, die runden Klötzchen in die viereckigen Löcher zu pressen.
Trotz und gerade wegen der Hirnleistung eines Kopfsalates im Wachkoma, zeige ich durchaus reges Interesse an den Dingen, die sie oben anführen.
Wenn man jedoch dort, wo andere ihren Verstand haben, lediglich über eine Heizdecke verfügt, wie ich, lassen sich die in diesem Blog gewonnenen Erkenntnisse nur schwer in die Praxis umsetzen. Anhand dessen, was (wie hier hier hinreichend dokumentiert), in unserem Staat fortwährend von der Politik gebaut wird, mag das wohl noch am ehsten bei der Reparatur einer verstopften Toilettenanlage gelingen.
geistlose Grüße,
Henk
Meine Behauptung:
Die Hauptschule ist ein Auffangbecken für 1. Lernunwillige und 2. diejeniegen Familien, die sich keine Nachhilfe leisten können.
Zu Punkt 1.
Kinder werden nicht lernunwillig geboren, sondern werden vom Elternhaus darauf trainiert. Wenn der Fernseher zum Familienersatz mutiert, wenn der Computer die einzige Komunikationsmöglichkeit für die Kinder wird, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass das Lernen in der Schule schwer fällt.
Zu Punkt 2.
Bildung ist eine Preisfrage. Nachhilfeinstitute können sich vor Anfragen nicht retten, weil bis zu drei Nachhilfelehrer engagiert werden, um den hoffnungsvollen Nachwuchs bei der Stange zu halten (das gilt vor allem für das Gymnasium mit einer häufig gut finanziell gestellten Klientel).
Lösungsansätze:
Kleinere Klassen und das bereits in der Grundschule. (Die meines Erachtens die wichtigste Schulform ist. Hier werden soziale und schulische Grundlagen erarbeitet, von derem Erfolg alle nachfolgenden Schulsysteme profitieren.)
Ein deutlicher Druck auf die Familien (finanziell), die sich der Erziehung ihrer Kinder verweigern. Angebote wie Nachhilfe und was sehr wichtig ist Freizeitangebote für die Kinder müssen finanziell ausgebaut werden.
Sicherlich kostet das viel Geld. Aber wir müssen uns überlegen, ob uns ein zukünftiger Hartz 4 Empfänger nicht mehr kostet als ein Mensch in einem Job.
Besser ein guter Hauptschulabschluss als eine schlechte mittlere Reife.Viele sollten , wie Arbeitgeber , von Ihrem hohen Ross absteigen , und nicht meinen sie müssten Personen mit mittlerer Riefe und Abitur bevorzugen und beschäftigen.Natürlich gibt es Berufe , die Abitur benötigen. Aber bestimmt nicht in handwerklichen Berufen.
Neulich wurde mir mal wieder bewusst, wie frustrierend unser Schulsystem ist (ich arbeite seit vielen Jahren in der Elternvertretung). Jeder von uns hier, hat doch nie sein ganzes Potenzial ausschöpfen können. Eine Schule, die in großen Klassen unterrichtet, kann das nicht leisten. Individuelle Förderung kann man in diesem System vergessen. Wer kann sich schon Privatschulen leisten? Und solange Eltern, die ihre KInder verantwortlich zu Hause unterrichten, in diesem Land noch für Kriminelle gehalten werden, wird sich auch nicht viel ändern, egal welche Schule ich abschaffe.
Ein Blick zu unseren Nachbarn zeigt, dass Homeschooling nicht das Schlechteste für die Kinder ist und ich möchte hier einmal eine Lanze brechen für all die mutigen, durchaus nicht religiös-fundamentalistischen Eltern, die ihren Kindern unter viel Druck und Belastungen, ein besseres Lernen ermöglichen.
In den USA, so sagten uns Freunde, die selber US-Bürger sind, unterrichtet jeder, der was auf sich hält (Ärzte, Anwälte etc.) die Kinder zu Hause.
Übrigens: Wie ich kürzlich im Radio hörte, wurden Kinder über ihr Wissen bzgl. der Natur gefragt. So z.B. wieviel Eier denn ein Huhn täglich lege. Antworten: 6-10 (so viel sind eben in den Packungen). Oder wie viele Zitzen ein Kuheuter habe (auch da war zwischen 2-6 alles vertreten). So bekam der Hirsch auch das Reh zur Frau erklärt! Mit echter Bildung hat der heutige Unterricht kaum noch etwas zu tun, obwohl der Stress immer größer wird und der Stoff angeblich umfangreicher…
@ alle
Wenn ich morgens im Bäckerladen Brötchen kaufe …
Sie wissen, was jetzt kommt. Eine freundliche junge Frau bedient mich, packt die Brötchen in eine Tüte. Und dann fragt sie mich: „Darf es noch etwas sein?“
Bis hierhin ist mein Beitrag noch nicht sehr aufregend! Da passiert etwas, was vollkommen normal ist, etwas, was wir auch so erwarten.
Was ich nicht erwarte: Ich erwarte nicht, dass diese freundliche junge Frau ein Einser-Abitur vorweisen kann. Das braucht sie ja auch nicht. Warenkunde und die Gabe, mit Kunden freundlich umzugehen, ist allemal besser, als mit großen Rosinen im Kopf notgedrungen (weil es sonst keine Alternativen gibt) Brötchen zu verkaufen.
Aber jetzt mal ohne Brötchen. Konzentrieren wir uns auf die Rosinen.
Diese „großen Rosinen“ wachsen nicht rein zufällig in den Köpfen der jungen Menschen.
Wir sind es (fast ausnahmslos), die diese großen Rosinen einpflanzen.
„Du musst dieses Abitur schaffen, du musst studieren – wenn es geht zwei Studiengänge, wenn möglich, mit Bestnoten abschließen. Arzt, Rechtanwalt, Ingenieur, Volkswirt – Betriebswirt ist ja mittlerweile fast jeder!“
Ich meine, dies ist eine gesellschaftliche Fehlentwicklung.
Ja, ich weiß, Väter legen Kopien von sich an. Mütter lieben ihre Kinder nicht weil sie tolle Abschlüsse schaffen, sondern weil es ihre Kinder sind.
Wir brauchen jeden in unserer Gesellschaft.
Zu unterscheiden zwischen wichtig und unwichtig, zwischen höherer und niederer Arbeit, ist die falsche Denkart.
Wenn ich ein Kind oder einen Jugendlichen mit einem passablen Merkvermögen darauf trainiere, alle Fragen, die in Prüfungen gestellt werden, artig zu beantworten, dann habe ich Roboter gezüchtet. Die jungen Leute sind wissbegierig. Sie wollen lernen. Wenn sie sich aber mit Fragen beschäftigen müssen, die sie überhaupt nicht interessieren, dann melden sie sich innerlich ab. Was bleibt dann? Die Roboter!
Während ich diesen Artikel schreibe, kehrt ein Mitarbeiter vom städtischen Reinigungsdienst den Rinnstein. Er macht dies sehr sorgfältig. Er verdient meinen (unseren?) Respekt.
Auch wenn er nur(!) ein Müllmann ist.
Mehr fällt mir zu diesem Thema nicht ein.
Morgen, in der Frühe, werden ich wieder Brötchen kaufen – und darauf freue ich mich!
Kleine Welt, kleine Wünsche, und Respekt vor jedermann, der sich bemüht.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Hallo,@Heinz Sahl!
Ergänzend zu ihren Ausführungen, möchte ich noch anmerken, dass dieser Müllmann nicht nur unsere Wertschätzung, sondern auch einen Lohn verdienen sollte, mit dem er sich und seiner Familie ein Leben gestalten kann, das diesem Respekt auch wirklich entspricht.
Wie gerne sähe ich es, wenn all diese tollen, hochdotierten Beratungsparasiten und BWLer ect.pp., die meist völlig unproduktiv mit dem Geld anderer Leute spielen, ihre Kranken und Alten mal selbst pflegen, ihre edlen, aber klebrigen Stoffwechselendprodukte im do it your self-Verfahren aus der verstopften Kanalisation kratzen, oder auch nur ihren ungemein wohlriechenden Hausmüll mal eigenständig entsorgen müssten. Um gar nicht erst darüber zu mutmaßen, wie es wohl um unseren Geldadel bestellt wäre, wenn sie mal ganz ohne unsere Polizeien, und zwar persönlich ihr Leben und ihre Besitzstände zu sichern hätten?
Wenn diese Leute sich dann erstmal, anhand dieser unterbezahlten, oft ekelerregenden Tätigkeiten, großzügig von oben bis unten bekotzt haben, würde man vielleicht auch begreifen, welche Aufgaben uns wirklich wichtig sind, und uns mehr wert sein sollten, als die der geldverbrennenden Anlageberater in den oberen Etagen.
freundliche Grüße,
Henk
Na…mit der Zeit kann man zusehen wie Ihre immer textsicherer werdenden Erzählungen mehr und mehr einen Wandlungsprozess durchmachen! Waren Ihre zurückliegenden Beiträge generell schon beim Öffnen der Webseite anrüchig, sind sie heut nach einigen mühevollen Übungsstunden und gut qualifizierten Vorlagen schon merklich weniger anstößiger… aber eben immer noch anrüchig! Hier noch ein guter Tipp! Sehen Sie nach einiger Zeit selbst das erste Erfolge eintreten, dass sich positive Zuwendungen anderer User unerwartet auch auf Sie beziehen, dann konzentrieren Sie ihre Bemühungen auf die nächste höhere Hürde, die nächste Stufe des sich Mitteilens: Volumen!
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Sie sehen, ich helfe immer gern, helfen macht Spaß und helfen bring Freude.
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susi
“Beste” @Susi!
“Menschen die sich ihrer Bildung bewusst sind werden sich nicht über SEINEN Nächsten erheben.”
Auch wenn das wieder mal kaum noch zu toppen ist, aber was (in Gottes Namen) wissen sie denn schon von positiven Zuwendungen, oder gar von Spaß und Freude?
Wenn sie das jetzt allen Ernstes auch noch für sich in Anspruch nehmen wollen, müsste ich ihnen wohl auch noch abnehmen, dass sie, neben der Zufallskomik, die von ihnen ausgeht, auch einen wirklichen Humor besitzen, und zu Weihnachten zusammen mit ihrem türkischen Freund, dessen Eltern in Ost-Anatolien besuchen, um in dortiger ‘Battalgazi Ulu-Camii’- Moschee eine Kerze für Helge Schneider zu stiften.
frisch gesegnete Grüße,
Henk
P.S: Das Volumen betreffend, hat ein gewisser Charles Bukowski mal ziemlich selbstgefällig verlauten lassen:
“Was für ein großer Mensch muss ich doch sein, dass ich so voller Sch…e bin!”
Aber ich sehe schon, wir gewöhnen uns noch aneinander, und eines Tages werden auch sie mich mit Fäkalien vom Allerfeinsten überschütten, um nicht mehr darauf angewiesen sein zu müssen, sich mit einem stumpfen Obstmesserchen bewaffnet, einer verbalen Schießerei mit mir zu stellen.
Nun mal zurück zum Thema Hauptschule.
Ich finde jeder der einen einigemasen ordendlichen Hauptschulabschluss hat und danach einen Beruf im Bereich Industrie oder Handwerk erlernt verdient absoluten Respekt.
Ich finde nicht die Abschaffung der Hauptschule,sondern die Aufwertung der Hauptschule ist gefragt.
Ich weis,das ist jetzt scheierig,da die Haupschule leider inzwischen einen gesellschaftlich schlechten Ruf hat.
Dies hat auch leider dazu geführt weil jeder nur noch in oberen Etagen denkt.
Jedes Bankgebäute in dem Investbankmanager ihre Lehrzahlungskreditluftblasen zum Pltzen bringen steht nur weil fleisige Hanwerker mit harter Knochenarbeit es mal errichtet haben.
Nur für diejenigen die dort dann drinnen sitzen ist es einfach selbstverständlich das es so ist,ohne jeglichen Bezug dazu warum es so ist das sie überhaupt in ihren Ledersesseln an ihrem Schreibtisch sitzen können.
Dabei,will jetzt nich alle Banker schlecht machen aber bei einem Teil trifft das auf jeden Fall schon zu wird dann in den mit harter Arbeit errichteten Büros das hart erarbeitete Geld schamlos verzockt.
Meiner Meinung nach sollte jeder der im Bankgewerbe nach der Schule tätig sein will ein midesten 6 monatiges Praktikum im produzierenden Gewerbe im Handwerk oder auf dem Bau machen damit er erst einmal einen Bezug dazu bekommt und selbst erlebt wie dieses Geld das er dann danach rumbucht oder wie auch immer zustande kommt.
Z.B. unterwegs mit einer Straßenbaukollone Schaufel und Bickel und ran ans Werk.
Handwerker sind das eigendliche Rückrad unserer Wirtschaft und die Waaren Helden zur Schaffung unseres Bruttosozialbroducktes.
Deshalb ist auch eine Aufwertung und Verbesserung der Hauptschule unbedingt erforderlich.
Mit freundlichem Gruß und dabei grüße ich vor allem alle Hautschulabgänger Fliesbandarbeiter und Bauarbeiter die Bankgebäute errichten.
Manfred
Different people in the world take the mortgage loans from different creditors, just because that is easy.