Quo vadis EZB?

Es ist ein großer runder Saal mit perfektem Ausblick über Frankfurt. Schwarze Ledersessel, braune Tische und ein Mikro mit rotem Sprechknopf. So sieht sie aus, die Kommandozentrale ganz oben im Euro-Tower der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Hier beschließen die wichtigsten Notenbanker Europas den Kurs der EZB. Die längste Zeit taten sie das in großer Eintracht und Souveränität, doch damit ist es vorbei.

Im Mai 2010 haben die Euro-Banker erstmals griechische Staatsanleihen gekauft. Ein Tabubruch, sagten schon damals viele Kritiker. Aus dem Euro-Tower hieß es, keine Sorge, die Aktion sei zeitlich befristet und nur dem Ernst der Lage geschuldet. Von wegen. Noch immer muss die EZB die Kohlen für die Politiker aus dem Feuer holen – ob sie will oder nicht. Inzwischen hortet sie Anleihen aus Griechenland, Irland und Portugal im Wert von rund 80 Milliarden. Heute nun hat sie – so sagen es Händler – damit begonnen, Anleihen aus Spanien und Italien aufzukaufen. Ja, es mag gute Argumente dafür geben, Anleihen schwacher Staaten zu kaufen – kurzfristig helfen, Liquidität sichern, Stabilität – aber verfälscht das nicht das Bild? Denn wo ist das Ende der Fahnenstange, welchem Land will man noch helfen? Mit ihrem Ankauf-Programm positioniert sich die EZB als Rettungsboot, auf das alle aufspringen können, und sie verspielt ihre Unabhängigkeit von der Politik. Die EZB bürdet sich immer mehr Risiko auf. Sollte ein Land pleite gehen, haften die Euro-Mitglieder, also wir alle. Damit kommen wir einer Transferunion immer näher. Diese kann man als Lösung für die Schuldenkrise sehen, aber dann muss man es klar sagen.

Die EZB kann einem fast leid tun – denn dass es überhaupt so weit kommen musste, liegt an den Verfehlungen der Politik. Die nationalen Regierungen haben es nicht verstanden, die Schuldenlast zu senken. Sie sind es, die jetzt eigentlich klare Signale senden müssten um die Märkte zu beruhigen. Doch das schaffen sie nicht. Ziel des EU-Gipfels vor gut zwei Wochen war es, die Angst vor einer Ausweitung der Krise auf immer mehr Länder zu lindern. Genau das ist aber nicht passiert. Das zeigen die vergangenen Tage. Und was ist seit diesem 21. Juli eigentlich wirklich passiert? Wie sehr wird an der Umsetzung der Beschlüsse gearbeitet? Klare Aussagen wären nötig und nicht die immer gleichen Beschwichtigungen.

Axel Weber wollte den Kurs der EZB nicht mitgehen, deshalb trat er als Chef der Bundesbank zurück. Man kann ihn verstehen.

80 Kommentare | 08. August 2011 | 14:32 Uhr | Twittern | Facebook

80 Kommentare

  1. Es wird Zeit für einen schmerzlichen Schnitt, wer auf absehbare Zeit nicht in der Lage ist, die Stabilitätskriterien zu erfüllen muß raus aus der Eurozone. Sollte das nicht möglich sein lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. dann lieber die gesamte Eurozone auflösen, und einen neuen Bund nur mit stabilen Partner gründen.

    meier | 8. August 2011 | 14:50 | Antworten
  2. Wie ich bereits gesagt habe, gibt es für die Euro – Zone keine Rettung. Die Stützkäufe der EZB sind reine Geldverschwendung. Wieviel Staatsanleihen von Pleiteländern soll die Bank den kaufen? Irland, Portugal, Griechenland pleite, Spanien,Italien, Belgien und Ungarn so gut wie pleite.

    Was soll uns denn dieser Wahnsinn noch kosten? Das was hier betrieben wird ist die Veruntreuung von Steuergeldern in Milliardenhöhe.

    Wenn dieser Euro – Wahnsinn nicht gestoppt wird, dann werden wir in den nächsten Jahren weitere Millarden sinnlos verpulvern. Und wofür? Nur um Zeit zu erkaufen?

    Ich frage mich wirklich, warum damals bei der Entstehung der Euro – Zone genau dieser Fall schriftlich ausgeschlossen wurde? Scheinbar sind Verträge für europäische Politiker und Verantwortlich nicht bindend. Die Herrschaften stehen über dem Gesetz und Verträgen – auf unser Kosten.

    EZB ist eigentlich die falsche Bezeichnung für diese Bank. Sie ist eine Bad Bank. Der europäische Finanzmüllhaufen. Ich ziehe meinen Hut vor Herrn Weber! Dieser hat erkannt, daß er mit der EZB lediglich untergehen konnte.

    Aber warum regen wir uns auf? Solange es keine demokratischen Mittel gibt, unsere parlamentarische Diktatur zu stoppen werden wir auch weiterhin unser sauer verdientes Geld in der Toilette runterspülen.

    Übrigens, für Steuerentlastungen und eine Aufstockung von HartzIV – Sätzen reicht es nicht bei uns. Wir retten statt dessen lieber eine vollkommen sinnlose Währung.

    Wie heißt es so schön:
    Die Währung hat überlebt, der Mensch ist leider verhungert.

    Jetzt wird eine gigantische Inflationswelle nach Deutschland schwappen, welche die Lebenshaltungskosten noch mehr erhöht als bisher.
    Wir liegen jetzt schon fast bei 100% vom DM – Wert (Beispiel Auto: Ein normaler Mittelklassewagen kostet rund 30.000,- Euor (Minimum). Das sind knapp 60.000,- DM. Für 60.000,- DM habe ich früher locker einen Mercedes aus der Oberklasse bekommen).

    Das ganze führt ins Elend. Soziale Unruhen und Aufstände werden folgen. In Griechenland, Portugal, Spanien und England ist es ja bereits so weit.

    Un nur weil einige hirntote Politiker unbedingt eine Unmöglichkeit als real vekaufen wollen.

    Berios | 8. August 2011 | 15:08 | Antworten
    • @Berios

      Meine Empfehlung: Fahren Sie Ihren Blutdruck und Puls wieder herunter – es nützt alles nichts mehr – es ist zu spät – „es ist vollbracht“!
      Der Karren ist gegen die Wand gefahren (ich habe mich nicht verschrieben: ich meine _“ist“_und nicht wird)!

      Was mich bei Ihren Ausführungen noch stört, ist, dass Sie bei der Aufzählung der „Bankrotteure“ (auch hier habe ich mich nicht verschrieben: Mit Bankrott meine ich betrügerischen Konkurs) immer wieder zwei Hauptakteure (vielleicht sogar die zwei wichtigsten) unterschlagen, und zwar Deutschland und Frankreich.

      Ich hoffe, dass Sie nicht zu sehr überrascht sind, wenn demnächst, wenn wir von dem Crash vollends so richtig durchgerüttelt werden, auch sichtbar, spürbar und eklatant wird, dass diese beiden noch bankrotter sind, als einige der Delinquenten, die wir bisher im Visier hatten.

      Augen auf! Ohren auf!

      Halt! Wir sind schon etwas weiter: Augen zu, und durch! Geld holen, Champagner kaufen (aber bitte Jahrgans – Champagner, Geld spielt jetzt keine Rolle mehr) – und Prosit!

      Lassen Sie sich von meinen Späßen und Übertreibungen nicht irritieren, aber glauben Sie mir, es ist alles noch viel ernster und dramatischer, als wir denken!

      Gruß D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 8. August 2011 | 16:05 | Antworten
    • Erstens entschuldigen Sie mein schlechtes Deutsch. Ich bin kein Muttersprachler.

      Ich stimme mit Ihnen im Prinzip überein, aber Sie versäumen es das Gesamtbild zu sehen. Haben Sie sich nicht gefragt, “Ist es vielleicht der Hauptagenda von Politikern ihre Untertan ein Zustand von Dauerkrisen herbeizuführen?”.

      Als Kanzler und Finanzminister kann es nicht so schwierig sein, unter relativ normale Umständen, wenn man es bloß möchte, zu sagen, “Das Budget ist X, basta, und nicht X + Y.”

      Alle besorgten Kommentatoren hier scheinen (unglaublicherweise) noch an die Ehre der (angeblich hirntote) Politiker zu glauben und es lediglich so ist dass, “die oben wollen unsere System retten, aber durch grobe Unfähigkeit können es nicht”.

      Was ist wenn sie versuchen unsere System absichtlich zu stürzen um es durch ein neues, lückenloses System zu ersetzen? Konkret heißt das ein System mit komplett, digitale Überwachung. Jede Transaktion und Interaktion wird für alle transparent und zugänglich.

      Vor allem ist das vielleicht auf Dauer besser? War es nicht Allen Ginsberg der sagte “I have no problem at all if they know everything about me, if I’m able to know absolutely EVERYTHING about them!”

      Der Fakt das Politikern fast immer von der Wiederwahl getrieben werden, führt gerade dazu dass sie zu viel Geld ausgeben, was wir Steuerzahler, auf Dauer durch stetig steigende Zinszahlungen, künftig noch mehr kostet. Vielleicht ist die Lösung das jedes Jahr maximal X zur Verfügung steht und wir alle zu entscheiden haben wie’s ausgegben wird. Wir allein würden die Verantwortung tragen und können der Schuld nicht mehr auf die Politiker abschieben.

      Das Problem mit unsere Wirtschafts- und politisches System liegt an eine ungesunde Machtkonzentration. Sie können leicht alles über uns wissen aber wir dürfen so gut wie nichts über sie wissen. Wenn wir das Entscheidungsprozess alle mitzutragen hätten, wäre das erheblich besser als die gegenwärtige Situation. Eine Machtkonzentration auf wenige Leute lässt der Entscheidungsprozess leicht korruptieren.

      Das einzige Problem daran ist dass die Medien eine noch massivere Machtstellung einnehmen würden. Wie man sie zügeln könnten bleibt noch außen vor.

      Selbst wenn nur 500.000 Leute sich regelmässig an die Entscheidungsprozesse beteiligen würden, sind sie schwerer von Außen beeinflussbar (sprich bestechlicher) als ca. 600 parteitreue Marionetten!

      Die Leute im Internetzeitalter haben es satt, durch ein Gremium besetzt fast ausschließlich mit bornierte Juristen, sich bevormunden zu lassen! Sie müssen 1:1 repräsentiert werden, nicht 1:100000!

      Ich gehöre keine Partei an, unterstütze vehement eine kapitalistische Weltanschauung aber gleichzeitig eine Erhöhung von ALG-II Zahlungen und eine Senkung von Krankenversicherungskosten, bin aber auch bereit es zu akzeptieren wenn 50,1% oder 99,9% die Bevölkerung dagegen sind. Lass alle Wähler regelmässig über alles abstimmen!

      Früher konnte Musik oder Bücher nur von wenige, priviligierte Menschen aufgenommen bzw. gedruckt werden. Jetzt kann das jeder hier in Europa.

      Die Zeit für die Beendigung der politische Entscheidungsmonopol ist gekommen! Warte aber mal ab wie die uns dann wie in Syrien behandeln, sobald wir ein Wechsel mit Druck umsetzen wollen.

      “Disobedience, in the eyes of anyone who has read history, is man’s original virtue. It is through disobedience that progress has been made, through disobedience and through rebellion.” – Oscar Wilde (The soul of man under Socialism) – 1891

      “But as history teaches us, time and time again, it is not enough to speak or write or compose songs or poems, about freedom if there are not enough people who are ready to devote their lives to make it all come true.” – Tony Benn, damalige britische Labour Partei-Abgeordnete – 1981

      Internet democracy, one person, one binding vote, on all issues now! Die Mauer muss noch einmal fallen!

      Internet democracy | 8. August 2011 | 21:55 | Antworten
      • ein guter Vortrag… aber….
        ich stimme den meisten Ansätzen zu!
        jedoch glaube ich nicht das 500.000 Menschen bessere Entscheidungen herbeiführen würden als unsere 600 Abgeordneten.
        Denn es werden irgendwelche Menschen sein, die die Zusammenhänge meist noch weniger verstehen!!
        Schauen sie sich die Blogs doch an, 70% des geschriebenen ist nur wirres Zeug.
        Das wirft die Frage auf, wie kommen wir zu intelligenten vernünftigen Entscheidungsträgern??
        Wenn die Wähler in ihrer Masse nicht vernünftig abstimmen und ihr IQ eben nur bei 100 liegt??
        Wir leben in einer Demokratie.
        Und da wählen die egoistischen Bürger den egoistischen Abgeordneten, der geistig weniger belichtete wählt geistig unterbelichtete usw.usw.
        eine Demokratie lässt sich nur im Chaos ändern
        zum schlechten, oder zum guten ??
        die Lösung wäre ein IQ Test vor der Wahl…
        ich fordere mindestens einen IQ von 130 und das auch bei den Politikern.
        Danach gäbe es eine intelligente Politik
        aber eben keine Demokratie!!!
        Wer demokratische Strukturen möchte bekommt lösungen die dem IQ von 100 entsprechen, diese sind jedoch nicht mehr in der Lage die komplexen zusammenhänge zu erfassen und daher kurzsichtig und falsch!!!

        aber wird sich der Dumme demokrat auf soetwas einlassen ????

        ulli | 9. August 2011 | 07:49 | Antworten
        • @ulli
          ::::::::::::::::::::::::
          Unter allen kläglichen Rollen auf dieser Welt gibt es keine kläglichere als die: „Mehr zu scheinen als zu sein“!
          ::::::::::::::::::::::::
          Nur selten wird dieses Missverhältnis so deutlich sichtbar, wie bei Ihnen und bei Ihrem Kommentar!

          Zur Sache:
          Sie erwarten und fordern vom „Wahlvolk“ einen Intelligenzquotienten von mindestens 130,
          präsentieren hier aber selbst ein Werk (Ihr Text), welches von einem Verfasser stammt, dessen IQ mit Sicherheit nicht die 100 erreicht.
          In Ihrem kurzen Text findet man schon beim ersten schnellen Überlesen ca. 15 Fehler; es handelt sich aber hier nicht um Leichtsinns – oder Tippfehler, sondern um echte orthographische Fehler.

          Wenn Sie jetzt vor mir stünden und ich würde Sie fragen: „Wie viel % ist denn 1/4 von 3/19“? Sie bekämen wahrscheinlich Schweißperlen auf Ihre Stirn – und wir müssten dann über die Definition von IQ´s diskutieren.

          Mit den besten Grüßen
          D. Ackermann

          Dieter Ackermann | 9. August 2011 | 21:59 | Antworten
          • Lieber Herr Ackermann,
            zahlenlogisches oder orthografisches Verständnis ist nicht gleichzusetzen mit emotionaler Intelligenz bzw. allgemeiner Intelligenz. Wenn wir beginnen die Aussagekraft unseres Nächsten an seiner Schulbildung festzumachen, dann müsste ein weiter Teil unserer politischen Eliten zu Haus bleiben. Das Schul- oder Facharbeiterzeugnis ist wie ein altes schwarzweiss Foto. Je älter, umso vergilbter. Und ausgehend von diesem schwarzweiss Foto, diesem „Schnappschuss“ liegen bis zum leichtfertig gemachten Vorwurf mangelnder Rechtschreibung mitunter einige Jahrzehnte voll mit gelebten Leben und Erfahrungen. Also ,…ch reduziere meinen Nächsten nicht auf den Buchstaben. Ich lese, wer sich dahinter verbirgt.
            .
            .
            susi

            susi bibelmaus | 9. August 2011 | 23:01 | Antworten
          • @susi bibelmaus

            Hallo susi,

            genauso wie Sie es in Ihrem letzten Satz sagen, so mache ich es auch! Ich lese zuerst – in solchen Fällen sogar sehr gründlich – und dann erst kritisiere ich, wenn ich der Meinung bin, dass jemand in einer anmaßenden Art und Weise andere hier provoziert und kritisiert – und dort wo er es tut selbst beträchtliche Schwächen demonstriert.

            Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass ich mit dieser oder ähnlicher Art von Kritik nur an Personen herantrete, welche hier in diesen Blogs andere schonungslos und meistens auch unqualifiziert, wie hier in diesem Fall erniedrigen, obwohl sie selbst deutlich sichtbare Schwächen im Bereich ihrer Beanstandungen aufzeigen.

            Ich mache selbst auch eine Menge Fehler beim Schreiben und habe auch immer wieder Probleme mit unserer „schweren deutschen Sprache“ – weil schreiben und berichten in meinem Berufsleben eben Nebensachen waren. Ich würde aber nie auf die Idee kommen, jemanden hier auf irgendwelche Schwächen hinzuweisen – ich habe selbst genug davon.

            Aber stört es Sie denn nicht, wenn jemand wie hier, in unserem Fall, nur Menschen wählen lassen will, die einen IQ von mehr als 130 haben?
            Zumal dies, was mir meine lange Erfahrung im Berufsleben und auch privat zeigt, eine vollendete Katastrophe wäre – denn wir brauchen in den Führungsebenen – und ganz besonders in den politischen – Menschen, die langfristig und ganzheitlich denken können und wissen was Verantwortung ist und diese ganz ernst nehmen und in den Vordergrund ihres Handelns stellen. Und jetzt habe ich noch das Wichtigste vergessen: „Ehrlichkeit“. Was wollen wir denn mit Menschen in den Führungsebenen, die zwar intelligent, clever, beweglich, strebsam, fleißig usw. sind, aber nicht ehrlich?

            Einen freundlichen Gruß aus dem „sonnigen Süden“
            D. Ackermann

            Dieter Ackermann | 10. August 2011 | 02:13 | Antworten
    • @ Berios

      Stimme wie immer vollkommen zu! ( Wenn auch nur in meiner “plumpen Art!”)

      Gerda Altmann | 9. August 2011 | 12:31 | Antworten
  3. Blinder Aktionismus wo hinschaut, nebenbei werden dann an die Versager (wie z.B. Hrn. Trichet) auch noch Auszeichnungen verteilt.

    Der Euro ist am Ende, nur will es die Politik (einmal mehr) nicht zugeben dass sie Fehler gemacht hat.

    Gernot | 8. August 2011 | 15:41 | Antworten
  4. Sehr gut, Berios.

    Damit ist alles gesagt.

    Wer trägt eigentlich die Verantwortung für dieses Desaster und wie sieht die Verantwortung aus ?
    Irgendwann treten die zuständigen Herrschaften zurück und bekommen eine Millionenabfindung oder eine lebenslange Rente weit über dem, was der Normalbürger bekommt.

    Zum Wohle des deutschen Volkes !!!

    Charles Huber | 8. August 2011 | 15:43 | Antworten
    • … oder sie bekommen einen Job bei Gazprom, werden Kanzlerkandidat der SPD, …

      Gernot | 8. August 2011 | 15:45 | Antworten
  5. Des große Gebilde/Gebäude EURO benötigt ein Korrektur des Fundamentes. Mann kann nicht auf Sand bauen.
    Entfernt die Länder aus der Eurozone, die alles nur ins wanken bringen. Das wird kurzzeitig einen Einbruch geben, aber auf lange Sicht wird es stabilisierend sein.

    Mr. G | 8. August 2011 | 15:58 | Antworten
  6. “Mehr Wettbewerb!” tönt es unablässig aus den Mündern ausgerechnet der Leute, die uns mit ihrem Euro eine währungstechnische Planwirtschaft aufgezwungen haben. Man könnte es auch “Währungskommunismus” nennen, mit all seinen destruktiven Auswirkungen, bis er letztendlich an sich selber zerbricht. Die Fleisigen, gut sortierten haben nichts von dem Erwirtschafteten, das ihnen ohne Mitbestimmung abgenommen und anderweitig verteilt wird. So war das zwar ursprünglich nicht gedacht, aber genau so ist es gekommen, mußte es vielleicht sogar zwangsläufig.

    Das Europa der unterschiedlichen Währungen hatte bis 2002 bestens funktioniert. Die Länder konnten sich über die eigene Währung flexibel ihrer Wirtschaftsleistung anpassen. Daß ein Primus wie Deutschland mit hohem Exportüberschuß immer mit der Aufwertung zu kämpfen hatte, war dabei nicht verkehrt. War die D-Mark zu teuer, blieben die durch Abwertung “billigeren” Länder wettbewerbsfähig, denn die Importe (unsere Exporte) gingen zugunsten der heimischen Produktion zurück, bis die Balance im wesentlichen wieder hergestellt war. Das europäische System der nationalen Währungen war damit sehr flexibel, robust und wettbewerbsfreundlich, wenn auch hinsichtlich der gegenseitigen Um- und Verrechnungen kompliziert. Der Euro hat letzteres zwar vereinfacht, ansonsten aber liegt er zäh wie eine Schleimdecke über den Eurostaaten und droht alles zu ersticken.

    Diejenigen, die uns das alles eingebrockt haben, sind längst von der Weltbühne abgetreten. Jetzt sind viele von ihnen Euro-Kritiker. Schlimmer aber sind diejenigen, die heute das Sagen haben und mit aller Gewalt an diesem Desaster festhalten wollen. Dabei wissen sie noch nicht einmal genau, wie sei es angehen sollen. Sie murxen herum, wie ein Chirurg, der bei der Operation am offenen Herzen nur mit einem Suppenlöffel umzugehen weiß. Eigentlich kann man als Bürger nur noch auf rechtzeitige Neuwahlen hoffen, daß heißt, falls nicht die Straße vorher die Initiative ergreift.

    Tocqueville | 8. August 2011 | 16:02 | Antworten
    • “Daß ein Primus wie Deutschland mit hohem Exportüberschuß immer mit der Aufwertung zu kämpfen hatte, war dabei nicht verkehrt. War die D-Mark zu teuer, blieben die durch Abwertung “billigeren” Länder wettbewerbsfähig, denn die Importe (unsere Exporte) gingen zugunsten der heimischen Produktion zurück, bis die Balance im wesentlichen wieder hergestellt war.”

      Genau so stellt es sich dar. Das sehen wir heute an fast 11 Mio. Arbeitslosen bzw. geringfügig Beschäftigten.

      Ein faktisch sehr guter Beitrag!

      Vielen Dank, Tocqueville.

      Berios | 8. August 2011 | 16:38 | Antworten
    • Sie sollten berücksichtigen, dass der EURO 2002 erst als Bargeld eingeführt wurde. Die von Ihnen beschriebenen Korrekturen der Wechselkurse war zu diesem Zeitpunkt bereit seit 4 Jahren nicht mehr möglich. Faktisch wurde der EURO zum 01.01.1998 mit dem Einfrieren der Wechselkursschwankungen zwischen den EURO-Staaten eingeführt. Damals aber noch ohne Griechenland, die kamen erst später dazu!

      michael | 8. August 2011 | 19:17 | Antworten
    • Das Problem nur an den Euro liegt. Die Währung hat uns vieles gegeben u.a., keine Wechselgebühren mehr und Preistransparenz innerhalb der Eurozone.

      Vor Einführung der Währung war eine Diskussion über ein harte oder weiche Euro. Es würde längere Zeit diskutiert ob die EU-Konvergenzkriterien 1:1 gelten sollten,

      http://de.wikipedia.org/wiki/EU-Konvergenzkriterien

      Zu der Zeit wäre kaum ein Land zur Einführung des Euros berechtigt! Ich war immer der Meinung dass Italien und Griechenland hätten den Euro nie einführen dürfen. Ihre Schulden waren schon immer weit von der 60%-von-BIP-Grenze entfernt.

      Damals hätten Kohl und Waigel und den anderen Führer die Länder mit “harte” Währung den anderen Länder ausschließen sollen. Eine kleine puristischen Euro wäre der richtige Signal gewesen. Botschaft: “Reduzieren Sie Ihre Schulden sonst kommen Sie nicht rein!”

      Der EZB sollte komplett unabhängig sein. Die Bailouts von Irland, Portugal, Griechenland und nun Italien ist ein Witz! Sie kaufen in unsere Namen Schrottpapiere auf!

      Ich will mein Geld zurück! Können wir ein Sammelklage auf Schadensersatz gegen die nicht von uns gewählte EU-Kommission einreichen?

      Internet democracy | 8. August 2011 | 22:17 | Antworten
      • Sie werden lachen, ich habe auch schon darüber nachgedacht.

        Wenn man die Abgeordneten, welche im Bundestag für diese idiotischen Rettungsfonds gestimmt haben namentlich wegen Veruntreuung von Steuergeldern anzeigen würde, dann könnte dies zu einer überraschenden Wende führen:

        Da bei einer Vielzahl von Anzeigen der Parlamentspräsident nicht einfach den parlamentarischen Schutz aufrecht erhalten kann (denn das wäre eine Bankrotterklärung an die deutsche Demokratie), müßten sich die Damen und Herren einem Verfahren stellen.

        Da nach dem Maastrichter Abkommen aber eine Transferunion schriftlich ausgeschlossen war und ist, kann der Spruch nur auf “schuldig” lauten. Da es sich hier um eine vorsätzliche Veruntreuung handelt, sind eigentlich die genannten Bundestagsabgeordneten haftpflichtig und haben für jeden euro Schadenersatz zu leisten.

        Berios | 9. August 2011 | 00:56 | Antworten
    • @tocqueville

      “Eigentlich kann man als Bürger nur noch auf rechtzeitige Neuwahlen hoffen, daß heißt, falls nicht die Straße vorher die Initiative ergreift.”

      Bin ganz Ihrer Meinung in Ihrem Beitrag!

      Gerda Altmann | 9. August 2011 | 12:45 | Antworten
  7. Meiner Meinung tragen die Medien eine gewiße Last der Schuld und Panikmache zu dem ganzen Thema bei.
    Auf der heute.de-Seite wird einerseits gemeldet dass die Börsen der Crash-stimmung trotzen, anderseits positioniert man einen Liveticker, der den Anschein erweckt diese Woche würde die Welt untergehen… Fehlt nur noch ein Zähler, der angibt wie viele Börsianer vor lauter Verwzweiflung schon aus ihrem Bürofenster gesprungen sind.

    Wolle | 8. August 2011 | 16:07 | Antworten
  8. Die Eurozone komplett aufzulösen würde uns in der Weltwirtschaft wieder um Jahre zurück werfen.
    Eine grundlegende Sanierung und Ausschluss von “verlorenen Ländern”(z.B. Griechenland und Portugal) aus der Eurozone würde den Euro stabilisieren.
    Denn ohne den Euro hat Deutschland nicht genügend Einfluss auf die Weltwirtschaft und andere EU-Länder ebenfalls nicht.
    Nur als Gruppe ist es möglich sich gegen Großmächte wie den USA und China überhaupt zu behaupten.

    Detemble | 8. August 2011 | 16:09 | Antworten
    • Der Euro ist nicht zu stabilisieren. Das funktioniert aus rein rechnerischen und volkswirtschaftlichen Gründen nicht.

      “Denn ohne den Euro hat Deutschland nicht genügend Einfluss auf die Weltwirtschaft und andere EU-Länder ebenfalls nicht.”

      Sorry, aber das ist absoluter Populismus. Eines der abwägigsten Scheinargumente überhaupt. Die europäische Union hat auch jetzt keinen Einfluß auf die Weltwirtschaft. Unser tolle europäischer Präsident, dessen Namen ich aufgrund seiner Unwichtigkeit schon wieder vergessen haben, wird nicht einmal zu dem Präsidenten der USA vorgelassen!!! Es ist einfach nicht wichtig genug.

      Vergessen Sie alle Argumente aus der Politik – Gebetsmühle. Das ist alles (mittlerweile nachgewiesen) absoluter Blödsinn.

      Nebenher verliert die USA gerade langsam aber sicher seinen Status als Großmacht.

      Wir sind die 3. größte Wirtschaftsmacht der Welt. Wer erzählt eigentlich immer diesen Quatsch von wegen wir können uns nicht gegen die anderen Wirtschaftsmächte behaupten?

      Europa wird ohnehin niemals einen entscheidende Rolle in der Weltwirtschaft spielen, da wir eine rohstoffarme Region in der Welt sind.
      Daher ist das Gerede von wegen “Europa, eine Möglichkeit der weltwirtzschaflichen Einflußnahme” eine reine Phrase.
      Übrigens wird es ohne die EU auch keinen neuen Krieg geben, wie unsere Sprechblase von Außenminister immer rumtönt.

      Ich gebe Ihnen auch ein Argument dafür:
      Sehen Sie auch jedem Tag den Krieg der EU gegen Großbritannien, die Schweiz und die skandinavischen Länder?
      Schrecklich so ein Krieg, oder?

      Wie Sie sehen, nur dummes Geschwätz von vollkommen überforderten Politikern (eigentlich unnötig zu erwähnen, da Politiker nur dummes Zeug reden können).

      Berios | 8. August 2011 | 16:33 | Antworten
      • @Berios: Gebe mich geschlagen, meine veraltetes Vertrauen in die Politik haben Sie zu Recht nun zerschlagen. :)

        Detemble | 8. August 2011 | 16:58 | Antworten
  9. “Was die Deutschen können, können wir auch” sagen die übrigen Mitglieder der europäischen Union. Gemeint ist das maximale öffentliche Defizit von 60% im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (liegt in Deutschland z.Zt. bei ca. 87%!!!). Für die Kontrolle ist die Kommission zuständig und zwar nicht nur für die Staaten, die den Euro eingeführt haben, sondern für alle Mitgliedstaaten. Doch die Kommission versteht es immer wieder, den schwarzen Peter auf andere abzuwälzen. Und die Medien haben m.E. keine Sachkenntnis.

    Göcking, Aloys | 8. August 2011 | 16:13 | Antworten
  10. Übrigens zum Thema “Weltuntergang”:

    Der Dax liegt seit heute Nachmittag unter 6.000. Das sind wieder 3,8% Rückgang seit heute morgen.
    Ich schätze, daß auch die Wall Street im Laufe des Tages einbrechen wird.

    Wenn das passiert, dann fällt morgen der Nikkei ins bodenlose und morgen früh auch der Dax. Das wäre dann die gefürchtete Abwärtsspirale.

    Glückwunsch, meine Damen und Herren Politiker!
    Die einzige Kurve, die noch sschlechter aussieht als die der Kursverluste an der Börse, ist die Ihrer Intelligenzkoeffizienten.

    Berios | 8. August 2011 | 16:48 | Antworten
  11. Die EZB als Krisenmanagerin des Euro, allen voran Trichet, Juncker und indirekt Lagarde. Frage nur, wie lange sie das können. Nachdem S&P die USA-Note runtergesetzt hatten, wurde mitgeteilt daß, falls die USA ihre Schulden nicht in den Griff bekommen sollten, so die Agentur, “könnten wir das langfristige Rating innerhalb der nächsten zwei Jahre auf ‘AA’ herabstufen”. Standard & Poor’s hatte bereits zuvor von der US-Regierung gefordert, den Umfang der geplanten Kürzungen von 2,5 Billionen Dollar auf vier Billionen zu erhöhen.

    Und Lagarde? Gegen diese, die Nachfolgerin des wegen Vergewaltigungsverdachts angeklagten Ex-IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn, wird von der französischen Staatsanwaltschaft ermittelt. In ihrer Zeit als Wirtschafts- und Finanzministerin hatte sie dafür gesorgt, dass der Geschäftsmann Bernard Tapie in einem Schiedsverfahren gegen eine staatliche Bank einschließlich Zinsen 400 Millionen Euro Entschädigung kassiert hat. Nun erwartet sie deshalb ein Verfahren wegen Amtsmissbrauchs und Veruntreuung von Steuergeld. Vom Regen in die Traufe. Ein unschuldiger wird verdächtigt, eine Teufelin kommt an die Macht. Wie einst bei Trichets Vorgänger Wim Duisenberg, wenn den einer noch kennt. Nur war es da noch schlimmer.

    Deutschlands größter Energiekonzern E.on will weltweit rund 10.000 Arbeitsplätze vernichten. Das sind mehr als zehn Prozent der gesamten Belegschaft. Ein Drittel davon soll in Deutschland abgebaut werden. Demagogisch werden die Arbeitsplatzvernichtungspläne unter anderem mit dem von der Regierung beschloßenen “Atomausstieg” begründet. Vor dem Hintergrund des verschärften internationalen Konkurrenzkampfs planen die Energiekonzerne jedoch schon seit längerem weitgehende Umstrukturierungen. Verarsche ohne Ende. Dabei muß Eon bei den Preisen, welche sie haben, nicht zwingend Stellen streichen.

    Michael Egler | 8. August 2011 | 17:06 | Antworten
    • Die Solarförderung zeichnet sich seit Jahren durch eine extreme Fehlsteuerung aus – 50 Prozent der Förderung erzielen nur 2 Prozent der Energieerzeugung. Darüber können auch die bescheidenen Kürzungen der Förderbeträge nicht hinwegtäuschen. Die ungeheuren Summen, die in die Photovoltaik gepumpt werden, landen nämlich fast ausschließlich in der Produktion und nur zu einem sehr kleinen Teil in der Forschung und Entwicklung von Neuerungen. So konnte kein technischer Vorsprung erhalten werden. Deshalb profitieren inzwischen auch chinesische Hersteller mehr als deutsche von diesen Subventionen, die den Investoren 12 Prozent Rendite sichert. Das Ergebnis ist, wie wir nun sehen: ein Solarunternehmen nach dem anderen gerät in Schwierigkeiten. Wir unterstützen die kritische Überprüfung und weitere Kürzung der Förderung, die Bundeswirtschaftsminister Rösler jetzt fordert, weil durch die Solarförderung im EEG der Strompreis der Industrie und des kleinen Mannes massiv verteuert wird.

      Familienunternehmer | 16. Januar 2012 | 20:40 | Antworten
  12. Die EZB kann einem leid tun..?

    Also ich tue mir da selber mehr leid. Letzendlich müssen wir ja die Folgen bezahlen, wenn die EZB sozusagen pleite geht (was sie natürlich nicht kann, aber es muss dann eben viel Geld nachgeschoben werden.

    Dabei gäbe es auch andere Möglichkeiten Vertrauen zu schaffen auf den Märkten:

    Mal abgesehen von Griechenland, dass wohl eine andere Lösung braucht, könnten alle wichtigen Euro-Staaten sicherlich 10 % ihrer Haushalte streichen. Und das ohne dass es gravierende Auswirkungen hätte. Zudem sollten diese Streichungen erst in 12 – 18 Monaten greifen, so dass alle Beteiligten Zeit haben sich darauf einzustellen.

    Es wird unglaublich viel Geld verschwendet und für sinnlose Projekte ausgegeben. Sicherlich ist da auch viel Vetterleswirtschaft dabei. Zudem könnte man viele Ausgaben effizienter einsetzen, also als Anreiz für Investitionen, anstatt überholte Dinge zu subventionieren.

    Und nicht zuletzt liese sich auch bei der Sozialhilfe einiges einsparen. Möglicherweise kommt dann der eine oder andere doch auf die Idee arbeiten zu gehen und wenn es Schwarzarbeit ist. Jedenfalls weniger Essen und konsumieren geht ja nicht. Deswegen wird es da auch keine nennenswerten Rückgänge beim Konsum geben.

    Und wenn doch, dann muss man eben Anreize setzen, dass die Leute einen Teil ihres Ersparten ausgeben, konsumieren oder investieren. Z.B. fürs Eigenheim.

    Ein weiterer Bereich, der viel Geld einsparen würde, wäre die Solarförderung. Die Umlage zahlt ja der Bürger (STromverbraucher), das bringt dem Staat also nichts. Aber die Abschreibungen, mit denen jeder Reiche erheblich Steuern sparen kann, sollten abgeschafft werden. Mit solchen Subventionen erreichen wir nie eine Steuergerechtigkeit.

    vriegel | 8. August 2011 | 17:45 | Antworten
  13. Die Finanzkoryphäe und Gewährsmann für Stabilität Dr. Axel Weber hat natürlich gewusst wohin der große Tanker EZB treiben wird… – Und hat es als designierter Kapitän vorgezogen lieber mal rechtzeitig die Brücke verlassen! Klug der Mann ;-)

    silberdistel | 8. August 2011 | 18:19 | Antworten
  14. Ich kann garnicht soviel fressen wie ich kotzen moechte wenn ich mir unsere Politiker anhoeren muss – und die glauben auch noch, wir wuerden das glauben was sie von sich geben. Ich bedaure auch nicht den Dax(Wert-)verlust. Es trifft hier nur eine kleine sog. Elite – traurig ist das 11 Million Geringverdienern und Hartz-IV Empfaengern fuer Jahrzehnte der Einstieg in eine Arbeistwelt verbaut bleibt, welche ihnen ein Leben auf humanem Niveau ermoeglicht haette. Die EU und der Euro hat diese Menschen hierzulande auf einen ‘level’ gebracht der in den sozialschwaechsten Schichten gerade mal in Griechenland und Portugal anzutreffen ist – und fuer die wird hier kraeftig bezahlt – zwangsweise !

    Johannes Peters | 8. August 2011 | 18:30 | Antworten
  15. Norbert Walter: “Korrektur wird noch Jahre dauern”

    http://goo.gl/5tz2G

    alphaweibchen | 8. August 2011 | 19:11 | Antworten
  16. Ich würde den Ankauf der griechischen Staatsanleihen nicht als Tabubruch abwerten. Die EZB kann und sollte Marktübertreibungen ausgleichen. Das geht aber nur bis zu einer gewissen Grenze. Diese Grenze ist nach meiner Ansicht schon lange überschritten; wir haben es jetzt mit einer Umverteilung der Risiken und Schulden zu tun.

    Ich glaube nicht, dass die EZB dazu ausreichend legitimiert ist. Wer übernimmt die Haftung, wenn wir es nicht mit befristeten Marktübertreibungen, sonder mit einem Marktzusammenbruch zu tun haben?

    PS:
    Ich glaube nicht dass mir Antwort gefallen wird

    Siggi Steuerzahler | 8. August 2011 | 19:49 | Antworten
    • Ich kann Ihnen zumindestens sagen, wer bereits ca. 30% Ausfallkosten in Form von Bürgschaften übernommen hat:

      Lassen Sie mich überlgen, wer war es denn gleich nochmal?

      Ah, ja, die dummen Deutschen. Denn wir haben es ja.

      Berios | 9. August 2011 | 00:50 | Antworten
      • In früheren Zeiten wären die dafür verantwortlichen verurteilt und umgehend wegen Hochverrats hingerichtet worden.

        Heute würde ich mich ja schon darüber freuen wenn die dafür verantwortlichen der CDU/CSU, SPD, Grünen, FDP abtreten und haftbar gemacht werden würden.

        Allerdings gönnen sich unsere Politiker jetzt erst einmal eine großzügige Diätenerhöhung – und nach dem politischen Abgang einen gut dotierten Job z.B. bei Gazprom.

        Ich bin mal gespannt wie lange das noch gut geht, denn die aggressive Haltung gegenüber unseren Politikern steigt zusehends.

        An Politikverdrossenheit sind unsere Abgeordneten und ihre Parteien selbst Schuld. Statt gemeinsam das Land voranzubringen wird herumgedoktert und Entscheidungen aus Parteistrategischen Gründen getroffen.

        Die heutige Situation des Euro haben wir so nicht nur Frau “Alternativlos” Merkel zu verdanken – sondern allen voran auch der SPD/Grüne-Regierung unter Schröder, welche die Stabilitätskriterien aufgeweicht und Bankrottkandidat Griechenland in die EUR-Zone aufgenommen haben (obwohl von Anfang an bekannt war dass diese bewusst falsche Zahlen vorgelegt hatten).

        Es wird Zeit, das die Regierung abtritt und sich der Bundestag auflöst – und die Verantwortlichen auch mit ihrem Privatvermögen haften müssen.

        Gernot | 9. August 2011 | 08:15 | Antworten
  17. Eines unserer Hauptprobleme ist das ständige Mantra , daß die Schuldenlast des Staates eine entscheidende Aussage macht über die wirtschaftliche Leistungskraft eines Landes.
    Das ist eine reine Annahme , ein neoliberales Dogma , wohin solche starren Glaubenssätze führen , hat der reale Sozialismus hinreichend bewiesen.
    Es ist vollkommen weltfremd , die in Jahrzehnten aufgehäuften Schulden in kurzer Zeit auf den Weg einer drastischen Besserung bringen zu wollen und schon gar nicht geht das in der Krise.

    Nur die blinde Akzeptanz dieser neoliberalen Glaubensbekenntnisse ermöglicht es den Rating-Agenturen , Gott zu spielen.

    Ausgerechnet Deutschland ist vorn dran beim Fordern eines über die Maßen schnellen Schuldenabbaus zur falschen Zeit , obwohl es selber gerade deshalb so gut dasteht , weil es sich eben nicht an dieses Dogma gehalten hat.
    Dieser dümmliche Egoismus wird uns noch auf die Füße fallen.

    new kid on the blog | 8. August 2011 | 19:57 | Antworten
    • Jetzt sind es also mal wieder die Rating – Agenturen?

      Nicht diese sind unser Problem, sondern die versammelte politische Inkompetenz.

      Sie können doch nicht allen Ernstes den Wagen erst in den Sumpf fahren und dann Sumpf dafür verantwortlich machen, daß er gerade da war.

      Die Geschichte mit der Schuld der Rating – Agenturen ist abgedroschen. Die machen ihren Job. Und wenn Politiker so unseriös und ohne Wissen handeln, dann kann es keine Bestnoten dafür geben.

      Thema Schuldenabbau:

      “Ausgerechnet Deutschland ist vorn dran beim Fordern eines über die Maßen schnellen Schuldenabbaus zur falschen Zeit , obwohl es selber gerade deshalb so gut dasteht , weil es sich eben nicht an dieses Dogma gehalten hat.
      Dieser dümmliche Egoismus wird uns noch auf die Füße fallen.”

      Dieser dümmliche Egoismus hält gerade ganz Europa über Wasser. Und natürlich ist ein Schuldenabbau vollkommen notwendig und richtig.
      Meinen Sie etwa, ich habe Lust die nächsten 40 Jahre für diese vollkommen idiotische Euro – Idee zu bezahlen?

      Wer mehr ausgibt als er hat, der hat Schulden. Es sind dann allerdings auch seine Schulden, nicht die unseren. Also, soll er doch sehen wie er mit diesen klar kommt. Wenn wir aber so freundlich sind, dem Schuldner auch noch Geld zu leihen, dann erwarte ich einen klaren Schuldenabbau.

      Was meinen Sie denn, wo wir in 5 Jahren (ich denke allerdings nicht, daß es dann den Euro noch gibt) sind, wenn wir die Leute nicht zum Sparen nötigen?
      Bei 500 Millarden Euro Rettungsschirmen alleine für Italien, Spanien oder Frankreich? Und das 4 Mal im Jahr, damit Deutschland demnächst auch nur noch eine Bonitätswertung von A hat?

      Wenn Sie das wollen, dann richten Sie mal Ihr eigenes Schuldenkonto ein, auf dem Sie für die Länder spenden können. Mein Geld ist mir für diesen Blödsinn zu schade.

      Berios | 9. August 2011 | 00:48 | Antworten
      • @ Berios

        Machen Sie sich doch nicht so wichtig, Ihr Geld rettet die Südeuropäer , natürlich , träumen Sie weiter.

        Schuldenabbau ist natürlich wichtig , aber nur mit der Zeit.
        Es ist vollkommen idiotisch , die langjährigen Fehler der Vergangenheit so hopplahopp kompensieren zu wollen, zumal wir Deutschen eben genau das Gegenteil getan haben .
        Ich habe nichts gegen Kritik an Europa , aber dieses Gartenzaun-Geschwafel ist ja nicht zum Aushalten.

        Die Rating-Agenturen sind sehr wohl ein Problem , sie werden von der Privatwirtschaft finanziert , was unfassbar ist , wenn ich ein solches Instrument einsetze , muß es selbstverständlich unabhängig sein.

        Außerdem bleibe ich dabei : Das Kriterium Schuldenstand ist willkürlich festgelegt und rein auf Klientel -Interessen ausgelegt und es ist lächerlich , wie sich ganze Volkswirtschaften davon verarschen lassen.
        Wenn Sie das für richtig halten , bitte sehr , viel Spaß dabei.

        new kid on the blog | 9. August 2011 | 16:55 | Antworten
        • Yup, bleiben Sie dabei.

          Ich habe wirklich nur bei Politikern so einen Haufen dummes Zeug gehört, wie bei Ihnen. Inhaltlich ziehen Sie hier die übelsten populistischen Phrasen aus dem Hut und reden dabei vollkommen an der Wirklichkeit vorbei.
          Und am Ende ist dann auch noch Deutschland das dumme Land, was alles falsch macht? Sorry, aber ich schätze Sie sollten mal zdf-heute lesen.

          Sind Sie zufällig Politiker? Es scheint fast so.

          Wie gesagt, spenden Sie ruhig Ihr Geld um den armen anderen europäischen Ländern zu helfen. Was ich zu meinem Anteil des Steuertopfes sage, daß überlassen Sie mal schön mir.

          Berios | 9. August 2011 | 17:32 | Antworten
          • Wenn jemand am Gartenzaun steht und lautstark bellt , sollte er sich nicht über Populismus aufregen.
            Gerade wenn er selber in primitiver populistischer Manier das Klagelied über Politiker singt , die alle und ohne Ausnahme zu den Bösen zählen und als Sandsack für Ihre einfach gestrickten Gut-Böse- Sichtweisen herhalten sollen.

            new kid on the blog | 10. August 2011 | 18:05 | Antworten
  18. Ich verstehe das Gejammere gar nicht.

    Wer ist den immer brav zur Wahl gegangen? Und welche Partei steht den gegen den Euro und die EU (nicht vergessen, viele Posten, viel Geld, das man sich aus Brüssel und Strassburg holen kann)?

    Wer wurde denn vom deutschen Wähler immer brav abgenickt(abgehakt)?

    So lange der deutsche Wähler mitspielt wird sich nichts ändern. Und wenn die deutschen es nicht irgenwann schaffen, auf die Strasse zu gehen und ihre Politiker zu beseitigen, wird es so bleiben, wie es ist.

    Deshalb gibt man Euch ja das Demonstrationsrecht – schreien dürft Ihr, aber das muss dann auch genügen.

    Jörg | 8. August 2011 | 20:03 | Antworten
  19. Dem Kommentar von Martin Leutke muß ich an einigen Stellen widersprechen. Die Vorstellung von der EZB als einer unabhängigen Instanz war von Anfang an ein frommer Wunsch. Alle Macht in unseren Staaten geht von den Parteien aus, und diese entsenden in die Institutionen karrierebewußte Leute, die wissen, wem sie ihre Macht verdanken. Vielleicht ist ja Axel Weber ein weißer Rabe.

    Die herrschenden Politiker haben ihre Macht mißbraucht und dem deutschen Volke den Euro und die ihm implizite Umverteilung übergestülpt. Nicht nur über die Verfehlungen der Politiker ist zu reden, sondern auch über die Sünden der tonangebeneden Journalisten, die dieser falschen Politik seit Jahrzehnten das Wort reden und die Untaten der Politiker wohlwollend begleiten. Jetzt waschen einige Journalisten ihre Hände in Unschuld. Was soll zum Beispiel der Satz: “Wir kommen einer Transfer-Union immer näher”? Wir haben dieses Europa der Ausplünderung Deutschlands doch schon längst!

    Retten kann uns nur die Abwahl der Berliner Parteien. Wir brauchen Politiker, welche die nationalen Interessen unseres Landes wieder zu wahren bereit sind. Aber Wahrheiten und Selbstverständlichkeiten gelten im heutigen Deutschland als “rechtsextremistisch”.

    Und zusammen mit der Euro-Lüge müssen wir auch die Klimalüge, den Gender-Wahnsinn und die Anti-Atomkraft-Hysterie überwinden, um wieder zu einer Politik der Vernunft in einem Europa der Vaterländer zurückzukehren.

    Simon Boccanegra | 8. August 2011 | 21:04 | Antworten
    • @Simon Boccanegra | 8. August 2011 | 21:04

      “Retten kann uns nur die Abwahl der Berliner Parteien. Wir brauchen Politiker, welche die nationalen Interessen unseres Landes wieder zu wahren bereit sind. Aber Wahrheiten und Selbstverständlichkeiten gelten im heutigen Deutschland als “rechtsextremistisch”.”

      mhm… und wozu haben wir denn das Internet um einen politischen Wandel herbeizuführen???
      Gehen wir doch auf die Straße wie unsere Nachbarn und protestieren gegen diese Geldverschwendung! Für eine andere Regierung!
      Ja, darum traue ich mich ja nicht “deutsch” zu reden!!
      Kennen Sie sich aus??

      ABER:: Die nächste Wahl kommt ganz bestimmt!!! Und ich werbe dafür, wovon Sie sprechen!!

      Gerda Altmann | 9. August 2011 | 13:08 | Antworten
  20. Bis jetzt brechen doch erst “die Märkte” zusammen.
    Die Banken werden folgen, weil die in “den Märkten” investiert sind.
    Die Spareinlagen und Guthaben der kleinen Sparer sind dann weg.
    Ach – die Merkel meint, “der Staat” bürgt für die Sicherheit der Einlagen?
    Ist ja an sich toll, bloß was ist ein Bürge wert, der selbst überschuldet ist?
    Und übrigens: wer ist denn “der Staat”?
    Verfassungsrechtliche Definition:
    Staat = Staatsgebiet, Staatsgewalt und Staatsvolk.
    Das Staatsgebiet wird kaum zahlen, die Staatsgewalt auch nicht.
    Bleibt also nur das Staatsvolk, das sind wir alle.
    Das heisst also, wenn “der Staat” die Sicherheit der Bankeinlagen garantiert, sind wir letztlich selbst unsere eigenen Bürgen.
    (Drum nennt man uns ja Staatsbürger).
    Konsequenz: Leute, holt Euer Geld aus den Banken, wenn ein “Bankrun” erst beginnt, hieß es bisher immer:
    “Die letzten beißen die Hunde”.
    Guten Abend und – metaphorisch – gute Nacht!

    wamperl | 8. August 2011 | 21:37 | Antworten
  21. Das EU-Lügen-Beispiel Spanien:

    Jetzt weiss man auch, weshalb die rote Bankrott-Regierung in Spanien die Parlamentswahlen 2012 so eilig um ein halbes Jahr VORverlegt hat…
    Die hatten wohl gehofft, den Staatsbankrott bis Herbst 2011 verheimlichen zu können und sich vorher noch schnell wiederwählen zu lassen.

    Spanien ist bereits seit 2008 absolut pleite = 3 Jahre.

    Das weiss dort Hinz und Kunz auf der Strasse. Alle Kassen sind leer. Das wussten dort die Politiker und Banken längst vor dem Crash 2008 (getürkte Bilanzen in der gigantischen Immobilien-Blase. Speziell bei den grossen Sparkassen, das sind die staatlichen spanischen “Landesbanken.)

    Also wusste es auch die Brüsseler EU, die EZB und alle Regierungen in den Euro-Staaten.
    Auch “stillschweigen” ist lügen.

    Wackääään | 8. August 2011 | 22:15 | Antworten
  22. Gerade in den Tagesthemen gehört: “es müsse automatisch Sanktionen bei Verstößen gegen die Defizitkriterien geben”

    *aua* die gab und gibts, leider wurde dieser Automatismus durch die Regierung eines großen Mitgliedstaates praktisch zerstört.

    Welches Land war das doch gleich? Ach ja … “”Blauer Brief” wegen Staatsdefizit: Eichel will Annahme verweigern”
    http://www.n-tv.de/politik/Eichel-will-Annahme-verweigern-article131991.html

    Und die Folgen …

    “Stabilitätspakt: Kein blauer Brief für Berlusconi aus Brüssel …” http://www.faz.net/artikel/C31325/stabilitaetspakt-kein-blauer-brief-fuer-berlusconi-aus-bruessel-30027399.html

    Lesen!

    Marc | 8. August 2011 | 23:09 | Antworten
  23. “Ihr Kommentar wird moderiert. Bitte haben Sie etwas Geduld.”

    Wo findet man denn die “Moderationsregeln”?

    Marc | 8. August 2011 | 23:23 | Antworten
  24. Ergebnis einer gnadenlosen Umverteilung von unten nach oben
    Kaum zu glauben, vor allem um die privaten Banken und deren Aktionäre vor´m Kollaps zu bewahren, kauft die EZB wieder Ramsch-Anleihen auf. Im Ergebnis heißt das, dass die Vermögenden in Europa ihre Schäflein ins trockene bringen können, während der Großteil der arbeitenden Bevölkerung, Rentner, Kinder und Jugendliche über rigorose Sparprogramme die Zeche hierfür zahlen müssen. Lediglich 10% der bundesdeutschen Bevölkerung verfügen über knapp 2/3 des deutschen Geldvermögens von fast 5 Billionen Euro! Und dieses Vermögen wuchs trotz der “Finanzkrise” in 2009 und 2010 um durchschnittlich 4,7% pro Jahr. Was ebenso gerne vergessen wird: Aufgrund der finanzpolitischen Beschlüsse der rot-grünen Bundesregierung Anfang des Jahrtausends summieren sich die Mindereinnahmen für den Bundeshaushalt auf mittlerweile weit über 400 Milliarden Euro. Drei mal darf geraten werden, wo das Geld geblieben ist. Eine derartige Politik legt die Axt an die Grundfesten unserer Gesellschaft und Verfassung an. Es stellt sich nur noch die Frage, wann enttäuschte und resignierte Menschen ähnlich wie in England auch in Deutschland ihrer Wut hilflos und destruktiv Ausdruck verleihen.

    Jörg Pepmeyer | 8. August 2011 | 23:37 | Antworten
  25. Viel dummes Zeug, denn mit Politikerschelte allein kommen wir nicht weiter. In den vielen Stellungnahmen ist kein einziger konstruktiver Vorschlag, wie z. B. nur das Geld auszugeben, das man wirklich hat. Das gilt für den Staat genauso, wie für den Privatmann – aber offensichtlich wollen wir ja alle mehr…
    Allerdings kann ich dem “Wamperl” in einem nicht widersprechen: Letztendlich garantieren wir die von Merkel genannte Einlagehöhe selbst, das Staatsvolk halt – deshalb sollten wir mit den Staatsdienern etwas respektvoller umgehen und statt eines Mindestlohnes ein Höchsteinkommen festlegen.
    Darüberhinaus scheint die Presse mehr als die Banker von den Fehlern der Politiker zu profitieren und diese neuerdings regelrecht auf dem Altar der Sensationslust zu opfern.
    Vor allen Dingen aber brauchen wir weniger Oberlehrer. Und Willensbildung ist auch ohne Parteien denkbar!

    Walter Ludwig | 9. August 2011 | 00:14 | Antworten
    • Versteht es sich nicht von selber, daß man nur das Geld ausgeben kann, was man hat?

      Ist dazu ein besonderer “konstruktiver Vorschlag” von Nöten.

      Nebenher kann hier niemand mehr eine Idee oder einen Vorschlag entwickeln, da keiner von uns das wahre Ausmaß der inkompetenten Handlungsweise unserer Politiker kennt.

      Legen Sie mir alle Unterlagen schonungslos vor und ich entwickel ein Lösungsmodell. Ich brauche dafür noch nicht einmal Berater von der Deutschen Bank. Ich schaffe das tatsächlich ohne Lobbyisten.

      Also, her mit den Unterlagen. Vorher ist nur ein sofortiger Ausstieg aus dem Euro und aus der EU der einzige Lösungsansatz, den es gibt.

      Berios | 9. August 2011 | 00:39 | Antworten
      • @Berios | 9. August 2011 | 00:39

        Berios, Sie haben wie immer recht!!! BRAVO

        Gerda Altmann | 9. August 2011 | 13:14 | Antworten
  26. Das Grundproblem in allen Ländern ist, und das bezieht sich auch auf Deutschland, dass die Gesellschaft nicht bereit ist auf Annehmlichkeiten die sich im Laufe der Jahrzehnte entwickelt haben und auf Pump finanziert wurden und werden verzichten zu wollen.
    Brauchen wir wirklich eine Rundumversorgung bzw. Rundumversicherung durch den Staat?
    Wenn wir nicht bereit sind, hier gegenzusteuern, werden wir in näherer Zukunft das gleiche Problem wie Italien, Spanien… haben!
    Im Euroraum entwickelt sich prinzipiell das gleiche System ähnlich dem Länderfinanzausgleich in Deutschland.
    Über den Länderfinanzausgleich regt sich in Deutschland niemand auf. Bayern, BW (noch) und Hessen finanzieren seit Jahren die Bankrottländer Berlin, Bremen, Rheinland-Pfalz,…! NRW gönnt sich weitere Sozialgeschenke auf Pump, hat sich somit wieder zum Nehmerland entwickelt und die Rot/Grüne Regierung bekommt große Unterstützung. Wie auch die Landesregierungen in Berlin, Bremen und Rheinland-Pfalz (bei den Wahlen 2011 bestätigt bzw. werden noch bestätigt)!
    Also stellt sich doch die Frage, warum sollten die Regierungen ihre Politik ändern?
    Hat doch immer gut funktioniert, oder?
    Zusätzlich entwickelt sich in Deutschland bzw. Europa eine industrie- und investitionsfeindliche Stimmung (z.B. Stuttgart 21, Flughafen München, Energiepolitik, Chemieindustrie, Automobilindustrie), die größten Einnahmequellen!
    Was bleibt dann, wenn die Ausgabenseite nicht verringert wird, man erhöht die Einnahmeseite: neue Kredite, höhere Steuern und Abgaben.
    Hätte mir von Schwarz/Gelb deutlich mehr erwartet, den Mut zu drastischen Reformen, weniger Staat mehr Eigenverantwortung, Änderung im Steuerrecht (z.B. Modell Kirchhof), Sozialversicherungen, Sozialausgaben effizient und zielgerichtet verwenden.
    Wir haben kein Einnahmeproblem sondern ein Ausgabenproblem.

    Peter1 | 9. August 2011 | 00:51 | Antworten
    • Ein Sozialstaat dient wenigstens den Menschen die es brauchen. So einen Staat unterstütze ich, denn davon haben alle etwas.

      Kein Sozialstaat bedeutet mehr Armut für viele, Wohlstand für wenige (die in der Regel dann auf Kosten des Volkes leben. Nein nicht HartzIVer, sondern das reiche Schmarotzerpack!)!

      Es kann ja wohl nicht ihr ernst sein, daß über 550 Milliarden für Banken und ähnliches ausgegeben wird, aber für die Menschen die Sozialleistungen gekürzt werden!

      Wir sind nun einmal ein Sozialstaat (bzw. das was noch davon übrig ist). Wenn Ihnen das nicht paßt gehen Sie doch in die USA! Eigentlich müßte der Verfassungsschutz Leuten wie Ihnen den Garaus machen, schließlich ist es Verfassungswidrig, was sie da von sich geben (Sozialstaatsfeindlich!).

      Wiur haben kein Ausgabeproblem durch Sozialleistungen, sondern durch das promoten der Reichen in diesem Lande. Und ein Einnahmeproblem, weil man nicht das Geld von dort holt, wo es am meisten vorhanden ist, ohne das die Menschen dies wirklich selber benötigen. Hohe Steuern für die Reichen und schon rechnet sich alles. Die reichen in unserem Lande sind das Problem! Und ihre gekauften Marionetten in der Politik!

      ein Bürger | 9. August 2011 | 08:33 | Antworten
    • Ein guter Beitrag von Peter1, der jedoch nur auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Mißstände in Deutschland und Europa abhebt. Wir müssen darüber hinaus auch noch den kulturellen, geistig-moralischen Ausverkauf unseres Landes und unseres Kontinents bedenken, der in den letzten vierzig Jahren stattgefunden hat. Die Ideologie des Relativismus, die Verächtlichmachung des Christentums und der deutschen Nation, die Zerstörung der Familie durch “Gleichstellungspolitik”, Feminismus und Homo-Kult, der Klima-Wahn, sie holen uns nun gnadenlos ein. Tottenham, Neukölln, die Pariser Banlieus, das alles muß uns zu denken geben. Der Weg des Anders Behring Breivik war zwar falsch, ein Aufwachen ist trotzdem notwendig!

      Simon Boccanegra | 9. August 2011 | 08:57 | Antworten
    • @Berios | 9. August 2011 | 00:39

      UAAAAAA! Geht´s noch????

      Der Sozialstaat ist schuld????

      Wer frißt denn das meiste Geld???

      Gerda Altmann | 9. August 2011 | 13:18 | Antworten
  27. :::::::::::::::
    An dieser Stelle ein kleines Intermezzo:
    :::::::::::::::
    In den USA wird die Schuldengrenze nun auf ca. 16 Billionen $ aufgebläht!

    Für den Abbau bzw. die Tilgung dieser Schulden kommen dort dann ca. 80 Millionen private Haushalte in Frage – logischerweise kann man immer nur dort etwas holen, wo noch etwas ist!

    Für die Haushalte, welche diese „Bagatelle“ dann einmal schultern müssen, errechnen sich dann je:
    160 000 000 Millionen : 80 Millionen = 200 000 $.

    Der aufmerksame Leser möge sich seine Gedanken, Folgerungen und Schlüsse selbst bilden!

    Aber Obama steht nun trotzdem vor der Aufgabe, den alten Slogan _“an sein Volk“_ zu bringen: „YES WE CAN“ (so langsam tut er mir irgendwie leid)

    Gruß D. Ackermann

    Dieter Ackermann | 9. August 2011 | 02:16 | Antworten
    • Oh, jetzt habe ich in diesem Trext doch noch etwas vergessen, wenn ich an “Obama” denke, und zwar ein Zitat von “Schiller”:
      ::::::::::::
      “Leicht beieinander wohnen die Gedanken, doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.”
      ::::::::::::
      Aber vielleicht ist ihm unser “Schiller” doch nicht ganz so geläufig – eher wahrscheinlich dann “Ernest Hemingway” mit seinem Titel:
      ::::::::::::
      “Wem die Stunde schlägt”.
      ::::::::::::

      Dieter Ackermann | 9. August 2011 | 03:13 | Antworten
  28. Noch eine Kleinigkeit:

    Nach diesem Crash, der bereits in vollem Gange ist, sollten wir uns auf das Zitat vom alten “Plutarch” (ca. 100 n. Chr.) wieder besinnen:
    :::::::::::
    “Wer wenig bedarf, der kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen”.
    :::::::::::
    Was der sich doch damals im alten Griechenland schon alles ausdachte!

    Gruß D. Ackermann

    Dieter Ackermann | 9. August 2011 | 02:37 | Antworten
  29. [...]*

    * Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen editiert.

    ein Bürger | 9. August 2011 | 07:02 | Antworten
    • Diesen Haß auf das neoliberale Finanzsystem kann ich gut nachvollziehen, denn dieses System hat im Einklang mit korrupten Politikern den Leistungsgedanken pervertiert.

      Qualitätsmöbel aus Lemgo, Serrano-Schinken aus Salamanca, Barolo-Wein aus Alba, Emmentaler Käse aus Langenau, Calvados-Brände aus der Normandie, Hartmetall-Werkzeug aus Horb am Neckar, ein Volvo aus Göteborg: Waren das – pars pro toto – nicht die Dinge, die unseren Kontinent groß gemacht haben? War es nicht dieses, was unseren Kontinent groß gemacht hat? Wurde nicht der Tüchtige durch einen fairen Preis für seine Ware belohnt und der Faule blieb arm?

      Dieses heutige Europa ist pervers! Billigprodukte asiatischer Arbeitssklaven strömen zu uns und rauben unseren Produzenten ihre Chancen auf dem heimischen Markt. Schäbige Finanz-Derivate werden auf die Märkte geworfen: die wundersame Geldvermehrung gelingt leichter als die mühselige Produktion wertvoller Güter. Kein Wunder, daß ein Bankenplatz in schlechter Randlage wie Irland zeitweise besser dasteht als der Industriestandort Deutschland mit seiner günstigen Mittellage!

      “Man hat uns ins Gehirn geschissen!” würde Fritz, das sprechende Schachcomputerprogramm, sagen. Man hat uns Deutschen nicht nur unseren Wohlstand, sondern auch unsere Religion und unsere Kultur gepfändet. Jetzt platzt die Blase! Wehe, den politischen Scharlatanen, die unser Europa und unsere Nation hinters Licht geführt haben!

      Simon Boccanegra | 9. August 2011 | 09:26 | Antworten
      • Hallo @Simon Boccanegra,

        ihr erster Satz in Ihrem letzten Absatz ist nicht vollständig – ich werde ihn kurz ergänzen:

        _”Man hat uns………und nicht umgerührt”_!

        Denn erst wenn alles durch gutes Rühren richtig homogenisiert ist, entsteht der von Ihnen beschriebene Effekt”

        Gruß D. Ackermann

        Dieter Ackermann | 9. August 2011 | 12:46 | Antworten
    • @ein Bürger

      Dann geh mit gutem Beispiel voran: Schlag deine Wohnung in Stücke und schmeiss deinen PC aus dem Fenster.

      Lisbeth aus dem Kohlenpott | 9. August 2011 | 09:43 | Antworten
      • [...]*

        * Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen editiert.

        ein Bürger | 9. August 2011 | 11:01 | Antworten
        • Hallo @ein Bürger,

          da ich fast den ganzen Morgen mit der Pflege meiner Blumen beschäftigt war, konnte ich ihren Beitrag leider nicht lesen – aber ich kann mir nun so in etwa vorstellen, was Sie bewegt und wundere mich auch nicht mehr, wenn in solchen Zeiten aus einem braven Bürger ein „Wutbürger“ wird!

          Empfehlung:
          Vielleicht verpacken Sie Ihre Schlachtrufe zukünftig in schön klingende, exotische Sprachen!
          Beispiel:

          Ricuerdos de Ernesto Guevara (genannt auch einfach „Ce“)

          _“VENCEREMOS VIVA“_

          Gruß D. Ackermann

          Dieter Ackermann | 9. August 2011 | 14:47 | Antworten
    • @ein Bürger

      Punkt 1: Ka… sagt man nicht.

      Punkt 2: Das Londoner Modell ist mit Sicherheit KEINE Lösung – kollektive Krawallmaßnahmen gab es in unserer Geschichte schon genug (vgl. letztes Jahrhundert). Was hat es gebracht? Millionen Tote und Bankrott.

      Punkt 3 (unter Bezugnahme auf Lisbeth…): Schmeiss doch erst Dich aus dem Fenster und dann den PC ;-)

      Nix für ungut…

      whim | 9. August 2011 | 11:03 | Antworten
    • @ZDF-Redaktion,

      denke der Beitrag von @Bürger ist Aufruf zur Gewalt.
      Das hat mit sachlicher Diskussion nichts zu tun.

      Peter1 | 9. August 2011 | 11:16 | Antworten
      • heute.de

        @Peter1: Wir haben uns der Sache angenommen. Viele Grüße, Redaktion heute.de

        heute.de | 9. August 2011 | 11:33 | Antworten
  30. Vor Trichet wurde damals vergeblich gewarnt. Heute wird der Mann für seine “Verdienste” um Europas Stabilität geehrt. Eine Farce. Dass die EZB, die Bank der Banken zur “BadBank” verkommen ist, hätte nie passieren dürfen, hier haben auch Merkel, Sarkozy und Co. versagt!

    Herr Leutke hat Recht: wenn es eine Transferunion geben soll, muss dass den Bürgern klar gesagt werden! Der heutige Eiertanz geht nicht mehr. Dann bitte mit Euro-Bonds, wo Spekulanten kaum noch Spielraum hätten da das Finanzrisiko Euro-weit vergemeinschaftet wäre, wie beim hiesigen Länderfinanzausgelich der funktioniert. Oder das Euro-Projekt wird offiziell beendet.

    Und wo ist die Finanztransfersteuer? Ein Artmutszeugnis, dass es sie noch immer nicht gibt!

    Marvin | 9. August 2011 | 08:12 | Antworten
  31. Früher oder später wird auch deutschland als reiches Land am € pleite gehen und dann dürfte sich die Eu erledigt haben,da dann keiner mehr da ist, der die Pleiteländer stützen kann.Vielleicht bekommen wir dann unsere gute alte DM wieder und jedes Land ist dann wieder für seine Wirtschaft selbst verantwortlich und unabhängig von den anderen Ex-EU-Ländern. Viel hat uns die EU nicht gebracht.
    Billiglohnarbeit,Renteeinzahlung bei Hartz IV gibt es nicht mehr von Jobcenter und die Krankenkassenleistungen müssen auch gekürzt werden, da ist unser Staat auch in naher Zukunft am Ende und kann die Schuldnerländer gar nicht mehr stützen, sondern hat mit sich zu kämpfen.
    M.G.

    M.G. | 9. August 2011 | 10:05 | Antworten
  32. Je mehr sich die Dinge ändern, desto mehr bleibt auch alles wie bereits gehabt. Der Meister der mittelalterlichen Geldentwertung, Johann II. von Frankreich, genannt Jean II. le Bon, brachte es schon in seinem ersten Regierungsjahr 1351 auf den Höhepunkt. Sämtliche Münzen wurden aus dem Verkehr gezogen, eingeschmolzen und mit geringerem Gold- und Silberanteil zum gleichen Wert wieder neu in Umlauf gebracht. Das so gewonnene Edelmetall blieb derweil im Staatssäckel. Das Sytem reduzierte so die Reallöhne und Kaufkraft der kleinen Leute, während die des Adels, der Händler und Banker nicht davon betroffen waren. Letztere hatten ihre Edelmetalle in Form von großen Gefäßen angelegt derer sich der Staat nicht so leicht bemächtigen konnte.

    Dieser Prozess wiederholte sich 1351 noch achtzehnmal (18) und in der darauf folgenden Dekade noch siebzig (70) mal. Das inspirierte den Abt Gilles li Muisis von Tournai zu seinem berühmten Vers:

    “Money and currency are very strange things.
    They keep on going up and down and no one knows why;
    If you want to win, you lose, however hard you try.”

    Der Abt spricht mir aus der Seele.

    Lisbeth aus dem Kohlenpott | 9. August 2011 | 11:37 | Antworten
  33. @ Gerda Altmann

    Meine liebe Frau Altmann, da geben Sie mir ein Rätsel auf.
    Innerhalb von vier Minuten zwei derart unterschiedliche Meinungen zum gleichen Artikel?

    Wenn sie es mir erklären, dann kann ich besser schlafen.

    @Berios | 9. August 2011 | 00:39
    Berios, Sie haben wie immer recht!!! BRAVO Gerda Altmann | 9. August 2011 | 13:14

    @Berios | 9. August 2011 | 00:39
    UAAAAAA! Geht´s noch???? Der Sozialstaat ist schuld???? Wer frißt denn das meiste Geld??? Gerda Altmann | 9. August 2011 | 13:18

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 9. August 2011 | 15:03 | Antworten
    • Das kann ich erklären:

      Gerad hat sich einfach verguckt. Der zweite Kommentar, auf welchen sie sich so ereifert hat, ist nicht von mir. Er stammt von “ein Bürger”.

      Wahrscheinlich hat Gerda aus “ein Bürger” beim Überfliegen “Berios” gelesen.

      Das kann passieren. Daher kommt es allerdings zu dieser absonderlichen Kommentarfolge. :)

      Berios | 9. August 2011 | 17:36 | Antworten
  34. @ Gerda Altmann

    „Von der Vermutung zur Gewissheit“

    Italien, vielleicht der nächste Kandidat.

    Ja, jetzt fällt mir die Geschichte von dem Schlafwagenschaffner ein.
    Er fuhr regelmäßig die Strecke Rom – München und dann wieder München – Rom.
    Sowohl in Rom als auch in München hatte er Frau und Kinder.
    Keine der Frauen wusste von der anderen. Im Zug wechselte er jeweils die Bilder der Kinder in der Brieftasche aus – auch den Ehering. Jahrelang ging das gut.
    Irgendwann wusste er nicht mehr bei welcher Frau er war! Die Sache flog auf.

    Meine liebe Frau Altmann, hat Ihnen diese Geschichte gefallen?

    Bei dieser Gelegenheit – liebe Grüße an unsere Teilnehmerin in Brandenburg.

    Gruß an Sie alle aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 9. August 2011 | 15:29 | Antworten
  35. @ Berios | 9. August 2011 | 17:36

    Ihr Text:
    „Wahrscheinlich hat Gerda aus “ein Bürger” beim Überfliegen “Berios” gelesen.
    Das kann passieren. Daher kommt es allerdings zu dieser absonderlichen Kommentarfolge.“
    Zitatende

    Nein mein Lieber, so kann es nicht sein!
    Der Teilnehmer @Ein Bürger singt das Hohe Lied auf den Sozialstaat.
    Das, was @Gerda Altmann schreibt, passt dann nicht (nach Ihrem Klärungsversuch) in den Kontext.

    Vielleicht lesen dann doch noch mal die Geschichte von dem Schlafwagenschaffner.

    Freundliche Grüße aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 9. August 2011 | 17:59 | Antworten
    • Doch das paßt, da ich niemals irgend etwas über den Sozialstaat geschrieben habe. Zumal der Kommentar von Gerda eine Antwort auf eine Beitragsfolge war, an welche ich gar nicht beteiligt war und bin.

      Oder war der Kommentar von Gerda eine Aufforderung, mich zu der Sache zu äußern?

      Ich weiß es nicht. Zumindestens fühle ich mich hier nicht negativ angesprochen von Gerda.

      Berios | 9. August 2011 | 18:08 | Antworten
    • Lieber Herr Sahl,
      das ist ja genau dieser “Betrug” den ich hier schon seit Monaten anmahne! Ich weiss das sich ein User unter vielen Namen als “jemand anderes” ausgibt um so Kommentarvielfallt vorzuteuschen. Technisch kein Problem wenn auf einem Rechner Freeware eingerichtet ist die den schnellen Wechsel dynamischer IP-Adressen vornimmt. So kann der Betrüger mit immer anderen Namen immer neuere Beiträge absenden die wegen verschiedenen Adressen nicht dem selben Betrüger zuzuordnen sind. Ich, als schlaue Bibelmaus, habe das schon seit Monaten erkannt und angemahnt. Betrug ist Betrug. Und offensichtlich kommt der Betrüger auch mal mit seinen ganzen Namen durcheinander. dass ist dann der Supergau für den und er tut alles um sich herauszuwinden. Ich bleibe dabei: Hier tummelt sich ein Betrüger.
      .
      susi

      susi bibelmaus | 10. August 2011 | 15:18 | Antworten
  36. Berios | 9. August 2011 | 18:08

    Mein lieber Berios, wir sollten das jetzt nicht so sehr zum Thema machen.

    Was Gerda Altmann wirklich meinte, das werden wir erst erfahren, wenn Gerda Altmann es uns erklärt. Ihr Eintreten für Gerda Altmann in allen Ehren – aber das ist nicht Ihre Aufgabe.

    Ich schätze Ihre Kommentare. Sie sind immer sehr sachlich und fundiert.
    Sie sollten sich also nicht allzu viele Gedanken über die Äußerungen eines Bloggers machen.

    Warten wir die Stellungnahme von Gerda Altmann ab.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 9. August 2011 | 18:37 | Antworten
    • Werter Heinz,

      natürlich haben Sie Recht. Ich habe mich wohl in den letzten Tagen zu häufig mit einigen speziellen Bloggern auseinander setzen müssen. Daher war dies sicherlich keine wirklich überlegte Reaktion von mir.

      Ich bitte um Entschuldigung und beende diese Thema für mich. :)

      Berios

      Berios | 9. August 2011 | 21:57 | Antworten
  37. die Antwort von schlafwagenschaffner war auf peter1
    (kein einnahmenproblem, ein ausgabenproblem)
    ob der fehler beim kopieren passiert ist?
    geschrieben wurde der Beitrag
    aber wer , oder nicht, oder wer dann?

    ???

    meier | 10. August 2011 | 09:02 | Antworten
  38. Ein guter Kommentar zum Thema Politik und Wirtschaftverständnis. Die Politik hat immer noch nicht kapiert das gehandelt werden muß, und nicht nur so getan und darüber geredet.

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,8319427,00.html

    meier | 12. August 2011 | 15:10 | Antworten
  39. Every one knows that today’s life is very expensive, nevertheless some people require cash for various things and not every man gets big sums cash. Thence to receive some personal loans or small business loan should be a right solution.

    FitzpatrickLea | 15. November 2011 | 03:42 | Antworten

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