Stress mit dem Test

Der sogenannte Banken-Stresstest sollte Anleger und Öffentlichkeit von der Solidität des Bankwesen überzeugen. Das glatte Gegenteil hat er erreicht, und die neue europäische Bankenaufsicht ist gleich mit beschädigt.

Anfang des Jahres wurde in London die Europäische Banken-Aufsichtsbehörde EBA installiert, feierlich und mit großen Erwartungen: Ein weiterer Schritt zu europäischer Harmonie. Gut ein halbes Jahr später herrscht nur noch Chaos und Verbitterung. Eines der Großprojekte der Agentur ist gerade dabei, zum Gespött der Welt zu werden: Der zweite Banken-Stresstest, der die Widerstandskraft der Kreditinstitute gegen plötzliche krisenhafte Entwicklungen beweisen (oder widerlegen) sollte. Denn offensichtlich hat sich die EBA ihre Bewertungsregeln einfach selbst gebastelt, und diese ohne Wissen der getesteten Banken auch noch nachträglich geändert. Sogar die üblicherweise vornehm zurückhaltende deutsche Banken-Aufsichtsbehörde BaFin spricht von fehlender gesetzlicher Grundlage und mangelnder Legitimation der EBA. Eine Katastrophe.

Deutlich wird das seltsame Gebaren der Londoner Behörde an der Bewertung der Hessischen Landesbank (Helaba). Die Bank weist als Teil ihrer Kapitalausstattung sogenannte Stille Einlagen (des Landes Hessen) auf und hatte die EBA vorab gefragt, ob diese dem Grundkapital der Bank zugerechnet werden dürften (denn diese Form der Finanzausstattung gibt es so nicht im übrigen Europa). Ja, hieß es, kein Problem. Die Vorsicht half nichts, denn offenbar wurden noch im Juni die Bewertungsmaßstäbe der EBA klammheimlich geändert – die Banken bekamen davon nichts mit. Folge: Das Kernkapital der Helaba wurde nicht wie erwartet vollständig einbezogen in die Bewertung; damit steht die Landesbank viel schlechter da als sie eigentlich ist. Dabei gehört die Helaba zu denjenigen, die am besten durch die Finanzkrise gekommen sind. Sie ist im übrigen im Besitz der hessischen und thüringischen Sparkassen und mit einer Minderheitsbeteiligung der Länder Hessen und Thüringen: Diese Eigner sind nach allem, was man weiß, nicht von zweifelhaftem Ruf. Ende des Lieds: Die Helaba zog ihre ausgefüllten Fragebögen zurück und wurde im Gegenzug durch die EBA von Test ausgeschlossen.

Statt also sich den wirklich ernsten Problemen der Finanzwirtschaft zu widmen, treiben die Bürokraten in London seltsame Spielchen. Der Satz könnte aber ebenso gut auf die gesamte europäische Politik ausgeweitet werden. Trotz unverkennbar dramatischer Lage in der Schuldenkrise gelingt es den Politikern in Brüssel nicht, zu einer gemeinsamen Linie zu finden. Nicht einmal darüber, ob es nun ein Gipfeltreffen geben soll oder nicht, kann man sich einigen. Von der Tagesordnung ganz zu schweigen. Das gebannt zusehende Publikum fragt sich eigentlich nur noch, welches Katastrophenlevel erreicht werden muss, damit Handeln das Geschwätz ablöst. Solange aus jeder Ecke und von jedem mehr oder weniger ungefragt Bewertungen des Finanzwesens kommen, die sich auch noch innerhalb der europäischen Politik mehrmals täglich völlig widersprechen, bleibt die Hoffnung gering. Derweil driftet Griechenland weiter ab, werden die Bonitätsnoten für die Krisenstaaten ständig schlechter, geraten auch die USA allmählich mit ins sinkende Boot (wenn auch zum Großteil durch ganz eigene hausgemachte politische Querelen). Unter diesen Umständen wäre ein Belastungstest für Politiker angebrachter als einer für Banken – wenn es dafür nur eine ernstzunehmende Behörde gäbe.

54 Kommentare | 14. Juli 2011 | 10:25 Uhr | Twittern | Facebook

54 Kommentare

  1. Ein Belastungstest für Politiker. Welch gute Idee! Es gibt da einen Finanz-Staatssekretär namens Jörg Asmussen (SPD), der zusammen mit seinem Kollegen Hartmut Schauerte (CDU) vor sechs Jahren maßgeblich daran beteiligt gewesen sein soll, daß amerikanischen Schrottpapieren wie CDS der Zugang zum deutschen Markt geöffnet wurde. Die katastrophalen Folgen dieser finanziellen Massenvernichtungswaffen kennen wir alle. Nur: Warum wurde Asmussen nicht zur Verantwortung gezogen? Ist es nicht merkwürdig, daß er trotz SPD-Parteibuch sogar unter einer schwarz-gelben Regierung noch im Amt ist? Hält da ein ganz Mächtiger seine schützende Hand über Asmussen?

    Simon Boccanegra | 14. Juli 2011 | 10:56 | Antworten
  2. Wie auch schon in Blogs vorher erwähnt, krankt Europa (und damit auch der EURO) an der Bürokratisierung (Beispiel Brüssel) bzw. Unheitlichkeit.

    Man/frau/hund/katze/politiker versucht krampfhaft, 27 EU-Staaten bzw. 17 EURO-Staaten unter einen Hut zu bringen. Ohne gemeinsame Richtlinien (bzw. Richtlinien gibt es zum Teil – an die hält sich nur keiner ein – super!) wird das nicht funktionieren.

    (Anmerkung: Und ich meine Richtlinien nur in Bezug auf das Finanzwesen. Die anderen Dinge sollten hoheitlich bleiben, z. B. wie krumm eine Gurke sein darf…)

    Eine EBA zu “installieren”, ohne gemeinschaftlichen Konsens bzw. feste Kriterien, ist dann natürlich auch zum Scheitern verurteilt. So etwas kann sich nur die Politik leisten. “Hätte ja klappen können.” Und wenn nicht, dann halt nicht. “Aber nach außen hin haben wir es zumindest versucht. Muss dann aber auch reichen.”

    Hallo? (Wer bezahlt eigentlich Politiker? (rhetorische Frage))

    whim | 14. Juli 2011 | 11:07 | Antworten
  3. Wo ist Susi ? ;-)

    speaker | 14. Juli 2011 | 11:29 | Antworten
    • Keine Ahnung! Ich “vermisse” sie auch ;-)

      whim | 14. Juli 2011 | 11:39 | Antworten
  4. Griechenland, Irland, Italien, Portgual, Spanien: Alle stecken in der Krise und die hat je nach Land unterschiedliche Gründe. Jetzt kommen nach und nach die USA dazu, wiederum mit einem eigenen Szenario. Wer will aus dieser Kakophonie von Ursachen und Bewertungen noch eine Gesamtlösung für das Problem finden? Ein Banken-Stresstest, wie selbstgestrickt er auch immer sein mag, ist dabei doch nur die Kratzerkorrektur im Lack eines völlig demolierten Fahrzeugs. Weil sich aber nichts besseres etablieren läßt, klammert sich die Politik europaweit an solche, bestenfalls Kosmetik. Derweilen schaukelt sich die Krise unablässig weiter hoch. Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste.

    Was Deutschland betrifft, sind wir allerdings in einer offenbar hervorragenden Position, wenn man dem Treiben unserer Politiker so zusieht. Frau Merkel verkauft seelenruhig Schnellboote nach Angola. Auf die Krise angesprochen, ist Herr Schäuble die Ruhe in Person und über allem steht nach wie vor das Mantra “Deutschland profitiert vom Euro!”. Von “Stress” kann also gar keine Rede sein und unsere Bankenlandschaft braucht sich doch überhaupt nicht um irgendwelche EBAs und ihre Bewertungsregeln scheren. Die Probleme betreffen uns ja nicht weiter. So wird es uns vermittelt und so glauben wir das natürlich auch, wie die Wahlversprechen von 2009. Die wurden doch schließlich auch alle umgesetzt, nicht wahr?

    Tocqueville | 14. Juli 2011 | 11:37 | Antworten
  5. Die internationale Verschuldungskrise greift dramatisch um sich und erreicht in Europa einen neuen Höhepunkt. Anfang der Woche drohte auch das nach Wirtschaftsleistung an achter Stelle der Welt liegende Italien in den Krisenstrudel zu stürzen. Italienische Staatsanleihen fielen in freiem Fall wie nie zuvor. Ein Treffen der Vertreter der 17 EU-Länder am Dienstag geriet bereits zum Krisengipfel. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble beschwichtigte, das sei ein ganz “gewöhnliches reguläres Treffen” und die Warnungen vor einem Staatsbankrott Italiens seien “übliche Gerüchte”. Solche Antworten stehen bei den Herrschenden stereotyp vor jedem Schub nach unten in der internationalen Finanzkrise. Im Oktober 2009 stand erstmals Griechenland vor dem Offenbarungseid, Kredite nicht mehr zurückzahlen zu können. Kanzlerin Merkel mahnte damals, „man solle das Problem nicht überbewerten“, erinnert heute die “Frankfurter Rundschau”. Am Freitag soll der nächste Sondergipfel folgen. Hektik ist angesagt.

    Die um sich greifende internationale Verschuldungskrise ist die zwangsläufige Folge des internationalen Krisenmanagements nach dem Ausbruch der Finanz- und Weltwirtschaftskrise im Herbst 2008. Rund die Hälfte des Weltsozialprodukts wurde in die Banken gepumpt, um das internationale Finanzkapital nach dem Platzen der Spekulationsblase vor einem Zusammenbruch zu retten. Die Staatsverschuldung explodierte und steigert sich wie eine Bugwelle. Mit ein Grund für die Beschleunigung der Verschuldung ist, daß heute sämtliche Maßnahmen unmittelbar der Spekulation unterworfen sind, die sich chaotisch im Auf und Ab der Kurse entfaltet: Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte intern einen europaweiten Rettungsschirm von 1,5 Billionen Euro erwogen. Die Erwartung des daraus resultierenden Geldregens ließ die Kurse der Finanzunternehmen klettern. Vorgestern hat die italienische Regierung ein sogenanntes “Sparpaket” von 47 Milliarden Euro gegen die Massen angekündigt. Prompt stiegen heute die zuvor rasend gefallenen Börsenkurse wieder.

    Wenn große Volkswirtschaften wie Italien oder Spanien Rettungsschirme brauchen, dann würde das rückwirkend die “Retter” selbst in den Schuldenstrudel hinein reißen. Damit würde schlagartig auch der Schuldenstand der drei führenden EU-Länder ihre jährliche Wirtschaftsleistung übersteigen. In vielen Ländern hat die Verschuldung bereits negativ auf die Wirtschaftsentwicklung zurück geschlagen. Die meisten EU-Länder haben sogar den Vorkrisenstand vor 2008 nicht oder gerade mal erreicht. In Spanien ist die Konjunktur seit einem Jahr wieder deutlich rückläufig. In Belgien hat die lang anhaltende Depression zu einer politischen Dauerkrise geführt. Die abgewählte Regierung führt das Land provisorisch nunmehr seit einem Jahr.

    Jetzt macht das Wort “Ansteckungsgefahr” die Runde. Sie wollen sich nicht von den offenen politischen Krisen gegenseitig infizieren. Der tiefere Grund der Panik der Herrschenden sind die rebellierenden Menschen im Mittelmeerraum. In Griechenland entwickelt sich eine revolutionäre Krise. Ministerpräsident Papandreou ist nur knapp an einem schmählichen Abgang vorbei geschrammt. Und der in seinem eigenen Land Italien nicht minder unbeliebte italienische Ministerpräsident Berlusconi? Wenn er den “harten Kurs” gegen das Volk nicht überlebt, wäre das möglicherweise ein Signal für europaweite Massenkämpfe in weiteren Ländern. Das ist “die Ansteckungsgefahr”! Nämlich wenn sich die das Volk die kämpfenden griechischen Massen zum Vorbild nehmen sollten. Einen verlässlichen Impfstoff dagegen wird aber kein Krisengipfel finden. Da nützen auch Streßtests nicht, welche ohnedies zu spät kommen und schon viel früher hätten stattfinden müssen.

    Michael Egler | 14. Juli 2011 | 11:42 | Antworten
  6. Nee, ALLE Wahlversprechen wurden noch nicht umgesetzt. Ich warte immer noch auf die Steuersenkung (bin halt kein Hotelier), die mir Wohlstand und Reichtum beschert… (da muss ich beim Schreiben selber grinsen ;-) )

    whim | 14. Juli 2011 | 11:42 | Antworten
  7. Wenn der Politiker nicht weiter weiß oder es ist ein unangenehmes Thema, gründet er eine Komission. Zum Zeitschinden gut, zum Problemlösen meist völlig ungeeignet.

    Das blöde ist doch, wie verkaufe ich dem Bürger, das wir nur das ausgeben , was wir einnehmen. Also müssen Staatsleistungen eingestampft werden. Nur welche? Und wie sage ich das den Betroffenen?
    In der Politik fehlt der Mut.

    Dr. Heinrich | 14. Juli 2011 | 12:01 | Antworten
    • “Wenn Du mal nicht weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis.” ;-) Ganz alte Nummer… Beruhigt aber die Masse. Da gebe ich Ihnen recht: lächerlich.

      whim | 14. Juli 2011 | 12:12 | Antworten
  8. @Reinhard Schlieker. Mit diesem Kommentar haben Sie den Nagel auf dem Kopf getroffen!
    Wie können die Märkte der milliardenschweren Oligarchen, wie können wir Bürger da Vertrauen in den Euro gewinnen, wenn wir solch ein heilloses Durcheinander, solch ein Chaos (griechisch: Ein Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung) mit verfolgen dürfen, als wenn der Fuchs in den Hühnerstall eingedrungen wäre… – Jetzt wird er sich das Ein oder Andere Hühnchen holen und so manch anderes rupfen (Fände die Metapher eigentlich selbst gut, wenn wir Bürger wiederum nicht alles bezahlen dürften :-( ).
    Man hat es dem Fuchs ja auch leicht gemacht und hält die Tür zum europäischen Finanzstall schön offen – Da ist der amerikanische Schulden-Doller schon besser, der nagelt sein Stall zu und schickt den Fuchs zum Nachbarn.. ;-)
    Stresstests waren gestern, der Stress ist heute schon da!

    silberdistel | 14. Juli 2011 | 13:56 | Antworten
    • Hallo @silberdistel

      Zu Ihrem letzten Absatz:

      Zitat: „Da ist der amerikanische Schulden-Doller schon besser, der nagelt sein Stall zu und schickt den Fuchs zum Nachbarn.“

      Ob Sie sich da mal nicht täuschen! In diesem Stall sind bereits ganz große Rudel von Hyänen, so dass sich hier schon gar kein Fuchs mehr hineinwagt!

      Gerade lese ich in „seriösen Medien“ (ZDF heute. de), dass chinesische Rating Agenturen den Dollar in Richtung „Junk – Bond“ herunterstufen – und China ist mit Abstand der größte Gläubigen von US – Anleihen.
      Ob das nicht auch Stress gibt?

      Wenn die politische und vor allem die militärische Macht der USA schwindet – und die schwindet mehr und mehr – für jeden einigermaßen aufmerksamen und belesenen Bürger deutlich sichtbar und spürbar; dann aber „gute Nacht Dollar“.

      Dass die USA weit mehr fortgeschritten sind, auf dem „Weg ins Verderben“ als wir in Europa, das ist keine Frage mehr!

      Gruß D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 14. Juli 2011 | 16:59 | Antworten
      • @Hallo D.Ackermann. Tja, das sich der größte Gläubiger der USA, die Volksrepublik China, nun doch einmal rührt ist eine ganz neue Entwicklung der letzten Stunden. – Eine die einem bange machen kann, denn mit China geht der Bär ab, nicht nur der Fuchs. Die haben wohl Angst, das Sie in der Vergangenheit für die grünen bedruckten Zettelchen Ihre Umwelt ruiniert haben und dafür in Zukunft nichts mehr bekommen werden…

        Europäer wie Amerikaner können mittlerweile ja mit Recht behaupten: “Hätten wir unseren Schulden nicht, dann hätten wir Garnichts!”

        silberdistel | 14. Juli 2011 | 18:02 | Antworten
  9. Wie soll aus den herrschenden “Eliten” eine wirksame Kontrollinstanz hervorgehen?
    Es wird wohl nur den Weg geben , diese “Eliten” vollständig zu entmachten , auf allen Ebenen.

    Freiwillig gehen die nicht , sondern nur durch Druck von unten , und der hat längst begonnen, wir stehen vor einem europaweiten Aufstand.

    new kid on the blog | 14. Juli 2011 | 16:25 | Antworten
  10. @ new kid on the blog
    Wird auch nichts nützen,kommt wieder eine andere Elite.
    Ich glaube das wichtigste wären Volksentscheide zu veranstalten,wenn mehr als 75% für etwas sind dann muss es durchgezogen werden.Nur gibt es da auch schon wieder ein grosses Risiko,wem gehören die Medien ,diese können das Volk gut manipulieren um in die richtige (bzw.falsche Richtung)zu beeinflussen.Herr Kohl hat einen schlechten Deal gemacht,Wiedervereinigung nur wenn Euro,also nicht schimpfen auf andere,aber er rührt sich wie immer nicht, und sitzt aus.Herr Kohl hat leider zu lange nicht auf seine Macht verzichten wollen,und hat somit auch viel Schaden für das Land gebracht,aber leider wird von denen keiner zur Rechenschaft gezogen.Es heisst so schön “Die da oben wir da unten” es wird sich nichts ändern solange die Kleinen da unten sich immer bekriegen und die da oben sich immer einig sind.
    Frau Altmann Sie haben Recht durch Blogs können wir nichts ändern,das ist nur zum Frust ablassen.
    Gruss Kurt !!!
    Selbst die blöden sogenannten Terroristen schädigen nur das kleine Volk,wie ich sagte selbst da sind sich die da oben einig.

    Kurt | 14. Juli 2011 | 17:23 | Antworten
    • Einspruch (bzgl. “durch Blogs können wir nichts ändern”)!

      Wenn Sie und Sie und Sie (…) uns dadurch weiterbilden (bzw. sich dessen bewusst werden, wo es (hoffentlich objektiv gesehen) hakt, dann ist es NICHT nur “ein Frust ablassen”. Dies ist demokratische Meinungsbildung. (Ok, bis auf die bisweilen aufkreuzenden “Domglatzen”)…

      Die nächste Wahl kommt bestimmt… (Hoffentlich erinnern sich dann noch alle an die “Errungenschaften” der jetzigen Regierung….) Aber Kopf hoch und Hirn einschalten – dann wird es schon – irgendwie…

      whim | 14. Juli 2011 | 19:32 | Antworten
    • @ Kurt

      Ich stimme Ihnen zu , Volksentscheide sind eine Möglichkeit und werden über kurz oder lang auch kommen.
      Das ist ein Risiko , richtig , aber wir werden es riskieren müssen , ein Stillstand wäre wohl gefährlicher.

      Und dann muß das Volk eben beweisen , daß es solche Entscheide auch verdient und sich verantwortungsvoll verhalten kann.

      Was blogs angeht , bin ich wie “whim” etwas optimistischer , ich denke schon , daß das Netz geeignet ist als Träger einer kritischen Gegen-Öffentlichkeit.

      Die “Eliten” haben ein großes Interesse an Vereinzelung , wer das Gefühl hat , alleine mit seinem Mißbehagen zu stehen , ist frustriert und eher ungefährlich.
      Wenn ich aber weiß ” Hey, da gibts noch mehr” , bedeutet das Auftrieb.
      Jeder , der in einem blog, Forum oder wo auch immer was Kritisches schreibt , trägt bei zur Etablierung einer freieren Sichtweise als die gegängelten Mainstream-Medien sie bieten können und wollen.

      new kid on the blog | 15. Juli 2011 | 15:48 | Antworten
  11. Angela Merkels Afrikatrip ist zu Ende gegangen. Sie reiste nicht, um angesichts der riesigen Hungerkatastrophe im Osten des Kontinents zu helfen, sondern um die Interessen der deutschen Konzerne voranzubringen. So bot sie am ersten Tag ihres Besuchs dem Land Kenia eine Hungerhilfe von sage und schreibe 1 Million Euro an – das sind “peanuts”!. Der kenianische Präsident Mwai Kibaki legte nach dem Besuch schon deutlicher offen, worum es ging: Es werde gemeinsame Investitionen geben vor allem in die geplante neue Ölpipeline zum Hafen Lamu und in den Ausbau dieses Hafens.

    Auf Empörung stieß das Ergebnis von Merkels darauf folgendem Besuch in Angola: Im Gegenzug zu einer “Energie- und Rohstoffpartnerschaft” bot sie dem Präsidenten den Kauf von 6 – 8 deutschen Patrouillenbooten im Gesamtwert von bis zu 200 Millionen Euro und die Ausbildung von Marinesoldaten an. Dies nur wenige Tage, nachdem bekannt geworden ist, daß unter ihrem Vorsitz der Bundessicherheitsrat offensichtlich der Lieferung von 200 Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien zugestimmt hat!

    Es sei schließlich normal, daß jedes Land seine Grenzen sichern wolle, außerdem sei es das Ziel, die afrikanischen Armeen besser auszubilden, begründete Merkel diesen Handel. Das ist so scheinheilig wie das Lob für den “Partner” Saudi-Arabien. Worum es geht: Wirtschaft, Banken und die Politik brauchen stabile Verhältnisse für ihre Geschäfte und die Regierungen solcher Länder werden entsprechend ausgerüstet für die Aufstandsbekämpfung.

    “Angola wird auch für die deutsche Industrie immer interessanter”, heißt es in einer Analyse der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesregierung, “Germany Tade & Invest”. Angola ist der zweitgrößte Ölproduzent Afrikas nach Nigeria. “Dennoch konnten die deutschen Unternehmen in Angola bisher nicht richtig Fuß fassen”, bedauert die “Deutsche Welle” am 11.7.. “Die großen Bauaufträge gehen an brasilianische, portugiesische oder chinesische Firmen; die Erdöllizenzen an US-amerikanische, französische und brasilianische Konzerne”.

    Am heutigen Donnerstag will sich die deutsche Kanzlerin in Nigeria mehr Zugriff deutscher Konzerne auf die Erdöl-und Erdgasvorkommen und auf Projekte der Infrastruktur sichern. Nigeria ist das mit 140 Millionen Menschen bevölkerungsreichste Land auf dem Kontinent und auf dem Weg, eine der führenden Wirtschaftsnationen in Afrika zu werden. Deutschland konkurriert dort seit Jahren mit anderen internationalen Konzernen aus den USA, China und Europa um die Ausweitung des Einflusses. Jetzt sehen die Imperialisten neue Chancen. “Germany Trade & Invest” lobte am 28.4. die Wirtschaftspolitik von Präsident Goodluck Jonathan: “Ein wichtiger Beitrag der Fiskalpolitik zum weiteren Wachstum der Wirtschaft liegt in einer Umschichtung der öffentlichen Ausgaben in Richtung Kapitalinvestitionen sowie Reformmaßnahmen für Elektrizitätssektor und Erdölwirtschaft. So soll das in Arbeit befindliche neue Erdölgesetz … nach Einschätzung von Experten neue Investitionsaktivitäten in diesem Sektor zur Folge haben …” Da wollen die deutschen Konzerne nicht abseits stehen. 2008 wurde eine Deutsch-Nigerianische Energiepartnerschaft gegründet. Unter anderem hat sich durch sie die Siemens AG millionenschwere Aufträge ergattert. Wegen des Schmiergeldskandals hatte Nigeria den Siemenskonzern deshalb mit Sanktionen belegt – seit 2010 ist der Riese aber wieder gut im Geschäft mit dem Bau von Gaskraftwerken. Am deutsch-nigerianischen Wirtschaftsforum, das sich heute trifft, sind unter anderem E.on, Siemens, Ruhrgas, die Lufthansa und die Commerzbank beteiligt.

    Daß solche Geschäfte keineswegs auf gleicher Augenhöhe, zum gegenseitigen Vorteil der Beteiligten ablaufen, zeigt die Lage der Bevölkerung in Nigeria: weite Landstriche sind durch die rücksichtslose Ausbeutung des Öls durch internationale (Groß-)Konzerne vergiftet, die große Mehrheit der Bevölkerung lebt in bitterer Armut, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 48 Jahren. Das ist die Realität der Ausplünderung des afrikanischen Kontinents, bei der sich Firmen aus aller Welt einen größeren Anteil erkämpfen wollen, zwecks Monopolstellung, Profit und Verdrängung der Konkurenz.

    Wie paßt das zu diesem Blogthema? Nun, auch Banken machen da mit. Nicht nur wegen dem Streßtest, ;-) .

    Michael Egler | 14. Juli 2011 | 17:36 | Antworten
  12. Die Demokratie kann nur bestehen, wenn sich alle Bürger (meinetwegen auch zähneknirschend) an die Gesetze halten. Die wenigen, die sich für oberschlau halten, müssen erwischt und zur Rechenschaft gezogen werden. Sonst fühlen sich die Getreuen zu Recht verschaukelt. Niemand wundert sich noch ob des fahrlässigen Umgangs mit den Gesetzen allerorten, daß das unabdingbare Vertrauen in die Gesetze und in die Ware Geld zunehmend abhanden kommt.
    Vertrauen aber ist “condition sine qua non”!
    Und, liebe Medien, haben Sie disbezüglch unserem Bundesprasidenten gut zugehört? Sie wissen genau, auch Nichthandeln macht schuldig!

    Bernd Grupe | 14. Juli 2011 | 17:45 | Antworten
  13. In kommenden Jahren werden wir sehen, dass ein paar Banken von Markt verschwinden. Grund: Die Kunden können heutige Zeit alles selber per Telefon / Internet / Automaten erledigen d.h. man braucht nicht so viele Personen in Bank aber die Banken in Deutschland beschäftigen viel zu viele Mitarbeiter. Zusätzlich haben diese Banken andere Belastungen durch Immobilienkrise. Deshalb sind einige Banken unter Druck. Deutsche Regierung ist dabei diesen Prozess durch die Steuergelder und so genannte Stresstest zu verhindern. Ich bin sehr gespannt, wie lange so was noch gut gehen wird?

    music77 | 14. Juli 2011 | 18:45 | Antworten
  14. Sehr geehrter Herr Schlieker,

    kurz und knapp haben Sie die Situation treffend beschrieben.

    Vielleicht sollte man noch hinzufügen, dass die Banken mit dem Fragebogen ziehmlich weit die Hosen herrunter gelassen haben. Wenn diese Daten in die falschen Hände geraten, kommen die Großbanken mit dem Staubsauger und fegen den “Rest” weg.

    Gute Nacht, Europa.

    Karl LEtis | 14. Juli 2011 | 20:00 | Antworten
    • Sehr geehrter Herr Letis,

      das ist noch ein ganz anderes Problemfeld, da haben Sie recht! Thema Unsicherheit….

      Reinhard Schlieker | 14. Juli 2011 | 20:14 | Antworten
  15. Werter Whim und Co…
    .
    .
    alle Appelle zu Besinnung oder Kalküle Analyse sind gut gemeint, bezeugen den Willen für eine bessere Welt, scheitern aber am kommenden Ereignis. Blicken Sie zurück, erkenne Sie das Muster hinter dem globalen Zusammenfall!
    .
    .
    Messianische Juden und bibeltreue Christen erwarten das Wiederkommen des Gottessohnes. Zuvor werden chaotische Zustände herrschen und alle bisherigen Ordnungen und Staaten zerstören. Ist dies Vollbracht, wird der Ruf nach „dem Einen“ laut, der diese Menschheit retten soll.
    .
    .
    Bibel lesen…

    susi

    susi bibelmaus | 14. Juli 2011 | 20:02 | Antworten
    • Hallo Susi,

      da sind Sie ja wieder. Puh – hatte mir schon ein wenig Sorgen gemacht (und “speaker” (s. o.) auch)… Aber jetzt ist ja alles wieder gut ;-)

      Oder doch nicht? Also Ihr Beitrag – mh, ich hab das Gefühl, dass “Bibel lesen” nicht unbedingt zu vernünftigen Aussagen verhilft – geschweige denn das eigene “brain” auf einen klaren Gedanken bringt. Kann mich aber auch täuschen. (Überlass ich anderen…)

      Liebe Grüße

      PS: Drogen sind verlogen!

      whim | 14. Juli 2011 | 20:10 | Antworten
    • Ach Gottchen, Mr. Glatze ist auch wieder da. Habt Ihr Euch verabredet? Wie süß! Ich freu mich für Euch… Auf den Erlöser!

      PS: Meint Ihr jetzt den aus dem Himmel oder den aus Österreich? Ach egal, wie sagte Möller mal so schön: “Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!”

      Ich glaube das passt. Liebe multikuturelle Grüße ;-)

      PPS: “Und jetzt bitte den Sand in den Kopf stecken” (frei nach Lodda Matthäus…)

      whim | 14. Juli 2011 | 20:19 | Antworten
      • Weil ich es nicht bin, Glatzkopf!

        @ZDF: Können Sie so einen Schwachsinn nicht irgendwie unterbinden? Nicht, dass ich nicht damit klar komme, aber es nervt!! Danke!

        @Lageraufsicht: Also WENN hier einer unter mehreren Pseudonymen (oder Synonymen für Pseydonyme) auftritt, dann Ihre arische Intelligenz.

        Punkt. Ab jetzt nur noch *ignorier*

        PS @alle: Ist mir echt zu doof, oder?

        whim | 14. Juli 2011 | 20:43 | Antworten
      • Anmerkung: Kommentar mal wieder “verrutscht” aufgrund der Zensur rechtsradikalen Gedankengutes… Danke für die richtige Einordnung!

        whim | 14. Juli 2011 | 21:15 | Antworten
        • PS – wobei: In diesem Falle müsste es ja eigentlich “Gedankenschlechtes” heißen – aber egal, nur mal so by the way…

          whim | 14. Juli 2011 | 21:20 | Antworten
  16. Also Leute, mir ist völlig Egal welche Berufskleidung oder Uniform Ihr auf dem Körper habt, ob Ihr links oder rechts steht, Abitur oder keines habt.
    .
    .
    Wenn bestehende Ordnungen zerstört sind und der Ruf nach dem vermeidlichen Retter, den falschen Messias, gross genug ist, wird er vor der Welt die Maske fallen lassen. Gehört Ihr dann nicht zur christlichen Familie, werde Ihr ihn feiern.
    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 14. Juli 2011 | 20:42 | Antworten
    • Geil! @Susi: Schick mir bitte mal die Bestelladresse für diese Drogen – (ab und an) wär das bestimmt mal interessant, SO zu denken. Email: ichwilldenrichtigenmessias@welt.universum

      Danke!

      whim | 14. Juli 2011 | 20:49 | Antworten
      • Keine Drogen, nur Evangelikale.

        Messianische Juden gibt es nicht.
        Das dient der christlichen Mission.
        Entweder man ist Jude und glaubt an einen kommenden Messias, oder man ist Christ und glaubt an Jesus.

        Anders gehts nicht.

        Man wird zwar dann zugetextet, es ändert sich aber nichts an diesem einfachen logischen Sachverhalt.

        Diese Leute betreiben abscheulichste Judenmission
        und schäbigen Diebstahl und kommen sich dabei noch
        besonders toll vor.

        Hier ein Ausschnitt der Dame oder des Herren aus einem anderen Blog:

        “susi bibelmaus:
        14. Juni 2011 at 09:52
        Bruder Holger vom 13. Juni 08:22 Uhr, du brauchst keine Leute die Dir nach dem Mund reden, dich in deinem sündigen Verharren der Homosexualität bestärken, sondern die rettende Befreiung durch Jesus Christus.

        Gleichgeschlechtliche Partnerschaft ist eine Sünde und trennt von Gott (1.Mose 19,1-13, 3.Mose 18,22, Römer 1,26-27, 1.Korinther 6,9). Die Welt will das nicht hören denn in ihr ist nicht die Homosexualität sondern das aufzeigen ihrer Sündhaftigkeit eine Sünde und wird mit rechtlicher Strafe erbittert verfolgt.

        Es wird dir daher nicht helfen menschlichem Zuspruch zu suchen. Sicher, du wirst in deiner Kirche viele finden die dich in deinem sündigen Beharren bestätigen oder ermutigen und dies sogar noch mit vermeintlich biblischer Textautorität bekräftigen! Auch der Teufel zitierte aus der Heiligen Schrift als er den Gottessohn Jesus zum Sprung in die Tiefe mit einem Bibelzitat versuchen wollte Gott herauszufordern (Lukas 4). Richte dich daher nicht nach dem Zuspruch von Menschen, so verführerisch er auch sein mag – sondern nach dem was in der Bibel geschrieben steht. Laß dir auch nicht von Gelehrten oder Laien sagen: die alten Texte versinnbildlichen nur die Botschaft, sind heut längst endmystifiziert, sind von wissenschaftlich literarischer Seite her analysiert. Das ist natürlich völliger Quatsch und soll nur ihre sündhaften Behauptungen bekräftigen!

        Gottes Wort in der Bibel hatte gestern und hat heute uneingeschränkte Gültigkeit! Wenn Mose die Wasser teilte, dann tat er das und wenn Jesus über das Wasser lief, Tote auferweckte, starb, im Totenreich die rettende Nachricht verkündete, auferstand und heut in unserer Zeit in Jerusalem auf dem Tempelberg als erwachsener Richter wiederkommt – dann ist es so! Wer ist da, der was anderes verkündet, der soll Verflucht sein (Galater 1)!

        Wenn Du meinst, der jüdische Gottessohn Jesus Christus ist nicht viel…, ist nicht genug, ist veraltet, überholt, was von gestern und wenig hilfreich – und dich somit lieber nach wortreich und mit viel fremdbegrifflichen Vokabular eines Mannes von Welt wie Herrn Matussek sehnst, dann bist Du verloren Bruder. Es wird dir nicht helfen dir zu schmeicheln. Die rettende Botschaft von Jesus Christus ist Entscheidung, bedeutet Feindschaft mit dieser Welt und will „diese Welt“ auch nicht „verbessern“ (Matthäus 10) wie Irrtümlich viele Christen zu Glauben meinen!

        Wenn du zur Familie gehören willst, die Gewißheit der Sündenvergebung haben willst, dich nach der unerschütterlichen Zusage der Errettung sehnst – dann wende dich allein in deinem Zimmer an den auferstandenen Herrn und Gottessohn Jesus Christus. Sollte der Herr „wirklich“ auferstanden sein, es soll ja Christen geben die das nicht wahrhaben wollen und bestreiten, wird er dich auch hören!”

        http://www.matthias-matussek.de/2011/06/aktuelle-pressestimmen-das-katholische-abenteuer/

        Soweit dazu.

        Karl Letis | 14. Juli 2011 | 23:53 | Antworten
        • Woh hoh hoh, Freunde,

          jetzt mal wieder runter kommen – das hier ist keine Bibelstunde! Also bitte irgendwie zum Thema gehörig versuchsweise ein wenig sachlich bleiben…

          PS: Das alte Testament kann mich mal. Das Christentum beruht auf dem NEUEN Testament – darum heißt es ja auch so. Nur für die “Kleriker” unter uns. *haha*

          Anregung ans ZDF: Macht doch mal einen “Bible-Battle”. Da können sich dann alle “Bibliker” so richtig austoben ;-)

          Schönes Leben noch…

          whim | 15. Juli 2011 | 00:46 | Antworten
  17. Hallo @ZDF !!! !!!
    .
    .
    Löschen Sie doch bitte auch diesen „whim“ der mich als Drogen-suse beschimpft. Wer schützt hier eigentlich mein religiöses Empfinden und meine Meinung?
    .
    .
    Bin ich, wie in den vorherigen Blogs, etwa Freiwild?
    .
    susi

    susi bibelmaus | 14. Juli 2011 | 21:05 | Antworten
    • Wieder die alte Leier – ok (für den Weltfrieden): Ich entschuldige mich für den Drogen-Kommentar (schön für Susi, wenn sie das auch ohne hinkriegt).

      Meine Kommentare sind bisweilen bissig und ironisch, aber NIEMALS anti-demokratisch oder radikaler Natur. Nur zur Feststellung!! Thanks for your support…

      whim | 14. Juli 2011 | 21:13 | Antworten
  18. Kein Stresstest testet derzeit wirklich, was bei einem Super-GAU passieren würde. Und der Super-Gau steht schon vor der Tür. Das Problem sind nicht “die” Politiker, sondern wir alle, inklusive der Journalisten der marktradikalen Schule.

    Die Lobby der Großbanken – siehe Deutsche Bank – hat die Politik fest im Griff.

    Ich empfehle allen, die sich ganz grundsätzlich mit dem Thema Demokratie, Politik und deren Verflechtungen und Abhängigkeiten mit einer – von der Politik selbst so geschaffenen – übermächtigen Finanzlobby die Ausführungen von Richard David Precht

    Bundesbürger Thomas K | 14. Juli 2011 | 21:12 | Antworten
  19. Hallo Susi,
    Den Bibeltext kenne ich auch, dass Jesus eine neue Regierung
    einrichten soll wenn das Caos tobt, aber auch Adam und Eva haben als vollkommene Menschen Fehler begangen, wer garantier, dass danach nicht wieder von Menschen Fehler be-
    gangen werden ? Satan war sogar ein Engel und wurde zum Teufel zusammen mit seinen Dämonen.Somit ist in Jesus seine
    Regierung die Welt auch nicht sicher vor Fehlendscheidungen von Menschen und es könnte zur Endlosschleife kommen.

    Mit besten Gruß
    M.G.

    M.Ganzer | 14. Juli 2011 | 21:38 | Antworten
    • Die ersten beiden wurden verführt. Mit den Worten „ sollte der Herr euch diese Frucht vorenthalten weil er Angst hat das ihr genau so werden wie Er?“ wurden bei den beiden aufbegehrende Wünsche geweckt. Der Widersacher wollte auch Anbetung, flog daher von Oben auf die Erde runter. Und seitdem (Lukas 4:5-7) herrscht er noch im verborgen über diese Welt und gibt was er hat wem er will. Daher ist sie so wie sie ist. Und sie wird daher eben nicht besser.
      .
      .
      Ist keine Geschichte weil sie vor deiner Zeit geschrieben wurde sondern weil sie „in unsere Zeit“ hineinspricht, von Uns, für Uns wegen Uns!
      .
      Du wirst doch auch von einem alten Anatomiebuch mit verblasten Bildern nicht behaupten, dass es altes Zeugs ist nur weil es vor deiner Zeit gedruckt wurde?
      .
      .
      susi

      susi bibelmaus | 14. Juli 2011 | 21:59 | Antworten
      • Puh, eigentlich würde ich jetzt doch wieder gerne was von wegen Drogen schreiben – aber *ignorier*

        whim | 14. Juli 2011 | 23:11 | Antworten
  20. Man sollte sehr vorsichtig von Aktien von Banken (DAX Unternehmer)sein. Aktien von Banken sind unter Stresstest, deshalb ist Aktie der Commerzbank unter circa Euro 2.50 heute (circa 60% dieses Jahr verloren). Aktie der Gruppe Metro hat heute auch verloren, weil Ihre Tochter (Media Markt und Saturn: Billig ist geil!) ein Besuch von Polizei wegen Bestechungsverdachts bekommen. Ich finde diese Aktion von Polizei gegen Bestechung ziemlich gut. Bestechung hat kein Platz in Deutschland.

    music77 | 14. Juli 2011 | 21:56 | Antworten
  21. Nicht zum Thema, aber zur Unterhaltungskultur…

    Weder Beschimpfungen (sorry, das gehört sich einfach nicht), noch das immer gleiche Religionsgesülze (die Bibel kann man eh immer auslegen wie man will) helfen eine sachliche Diskussion in der Thematik weiterzuführen.

    krümelmonster | 14. Juli 2011 | 21:58 | Antworten
  22. Nicht zum Thema, aber zur Unterhaltungskultur…

    Weder Beschimpfungen (sorry, das gehört sich einfach nicht), noch das immer gleiche Religionsgesülze (die Bibel kann man eh immer auslegen wie man will) helfen eine sachliche Diskussion in der Thematik weiterzuführen.
    MfG, Krümelmonster

    krümelmonster | 14. Juli 2011 | 21:58 | Antworten
  23. @ Frau Susi,
    Musst mal deinem Papst schreiben,im Vatikan liegt auch noch altes Zeugs wo keiner einsehen darf,warum nur ????
    Soll ich es Dir sagen,weil sehr viel in den Büchern steht was diesem Unternehmen Kirche nicht gut tut.
    Schönen Gruss an deinen Chef wie heisst der jetzige Papst
    habe ich leider vergessen.Sorry
    Gruss Kurt

    Kurt | 14. Juli 2011 | 23:01 | Antworten
  24. Redaktion :mein Kommentar um 23 Uhr 01 geschrieben,wurde
    versehentlich ? verkehrt plaziert oder soll es so sein ???
    Gruss Kurt

    Kurt | 14. Juli 2011 | 23:03 | Antworten
    • @Kurt
      @ZDF
      (zu Kurt | 14. Juli 2011 | 23:03)

      Dies ist ein Bug im Blog! Sobald Kommentare zensiert wurden, werden die “übrig gebliebenen Beiträge” unten aufgeführt – neue Beiträge jedoch NICHT darunter.

      Ich habe schon häufiger auf diesen Missstand hingewiesen, aber anscheinend ist das ZDF hier überfordert…

      Bzw. die Bitte @ZDF: Können Sie das mal ändern? Danke!

      whim | 14. Juli 2011 | 23:16 | Antworten
  25. Die Ergebnisse eines katastrophal verlaufenden Stresstestes würde man geflissentlich unterschlagen, denn sie könnte ja die Bürger dazu bewegen, die Banken ihres “Vertrauens” zu stürmen, um ihre sauer verdienten Mücken in Sicherheit zu bringen. Und dann wäre es vollends Schluss mit Lustig.

    Daher: Man kann von einem Stresstest nur dann enttäuscht werden, wenn man sich vorher bereits durch ihn hat täuschen lassen. Bei mir ist das idT nicht der Fall.

    Übrigens: Die verrottende BRD-Infrastruktur, die armen Kinder, welche all unsere Schulden bezahlen müssen und der andere Schmuß… ist das eigentlich nur von Belang, wenn es um Steuersenkungen geht, nicht aber bei den “Rettungsschirmen”? Nehmt bitte mal die Augenklappe ab…! Danke!

    Gabelstapler | 15. Juli 2011 | 10:04 | Antworten
    • Die brauchen die Augenklappe nicht abzunehmen. Die sehen mit dem anderen Auge “besser”. Deshalb halten sie sich vor das Eine immer die zwei Finger. Als ich das zum ersten Mal gesehen hatte, wollte ich eigentlich den Arzt rufen. Solche Typen machen in Deutschland Meinung.

      Hannes | 15. Juli 2011 | 10:25 | Antworten
  26. Gegen die Brutalität, mit der die Reichen ihren Wohlstand erhalten und erhöhen, ist leider kein Kraut gewachsen. Schön nur zu sehen, dass wir alle auf demselben Ast sitzen, den die Reichen langsam aber sicher absägen, wobei sie mit tödlicher Sicherheit auch selbst herunterfallen. Auch gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Ratingagenturen werden von den Reichen bezahlt und bewerten deswegen die Reichen gut und die Armen schlecht, was für die Armen höhere Zinszahlungen und die Reichen höhere, leistungslose Einkommen bedeutet. Das kann doch nur in einer Katastrophe enden. Deswegen werden wohl auch die Ergebnisse eines Stresstestes für Banken nicht veröffentlicht. Steuer- und Bankgeheimnisse sorgen für Intransparenz, eine solide Grundlage für Korruption wiederum eine wichtige Grundlage, um eine staatliche Ordnung in ein Chaos versinken zu lassen.

    Michael (66) | 15. Juli 2011 | 11:08 | Antworten
  27. Also, 140 Millarden Bürgschaft sind es schon und ein wenig Taschengeld (ca. 30 Millarden Euro), welche wir noch bar ausgeben müssen.

    Naja, ich finde das System echt super.

    Ich bin gestern noch zu meinem Autohändler gegangen und haben ihm gesagt, daß ich gerne eines seiner importierten Autos käuflich erwerben möchte.
    Der gute Mann war begeistert. Natürlich habe ich politisch vollkommen korrekt auf Basis unser momentanen Geld- und Unterstützungsgarantie den guten Mann darum gebten, mir das Geld für den Wagen zu geben. Schließlich muß ich ihn ja bezahlen und habe momentan nicht so viel Geld.

    Da wir das ja bei Griechenland und in Zukunft auch bei den anderen verschuldeten Euroländern so praktizieren, denke ich mal das wir das Schule machen lassen sollten.

    Gestern abend bei Maybrit Illner hat Herr Prof. Dr. Sinn die Sache sehr gut und prägnat ausgedrückt:

    “Es muß nicht geklärt werden, ob sich die Banken an der Rettung der angeschlagenen Staaten beteiligen sollen, sondern ob sich der Steuerzahler daran und vor allem in welcher Höhe daran beteiligen soll.”

    Die Banken haben gezockt, also stellt sich nicht die Frage, ob Sie für ihr verzocktes Geld gerade stehen müssen.

    Das was hier in Europa und in Bezug auf den Euro läuft ist absolut krank.
    Diese Vollpfosten von Politkern, welche nicht wissen was sie tun, werden uns in den Ruin führen.

    Für mich eine ganz klare faktische Anlegenheit:

    Deutschland muß so schnell wie möglich aus dem Euro raus. Diese Währung ist hochgradig instabil.

    Erhebt euch und macht diesem Irrsinn ein Ende.

    Und wer jetzt wieder mit dem profitieren vom Euro kommt, der sollte sich wirklich erst einmal schlau machen. Die deutschen Banken profitieren erst seit der Krise vom Euro. Deutschland profotiert nicht von selbigem und hat auch nie davon profitiert.
    Nochmals: Ein Profit von einer Währung ist in einer Wahärungsgemeinschaft rechnerisch und damit auch faktisch nicht möglich.

    Das Thema Super-Gau:
    Die Superlativen in den Aussagen der betroffenen Banker und Politiker werden auch immer besser:

    Herr Ackermann redet vom Super-Gau (Gau=Größter anzunehmender Unfall – Super-Gau= Super größter anzunehmender Unfall). Meine Großmutter ist auch töter als ich.

    Herr Westerwell quatscht seinen Schwachsinn vom kommenden Krieg bei einer Euroabschaffung.

    Alles in allem zusammengefaßt:
    71% der Deutschen haben kein Vertrauen mehr in den Euro und die diese unsägliche Währungsunion.
    Und wie es in einer Vorzeigedemokratie wie Deutschland ist, geben unsere Politiker große Teile unseres Stuergeldes für diesen Schwachsinn aus.

    Berios | 15. Juli 2011 | 11:31 | Antworten
  28. Wenn jedes noch reiche Land in die ärmeren der EU investiert,
    haben zuletzt auch die Investierenden Länder kein Geld mehr.
    Der Euro bricht zusammen, denn die Pleiteländer müssen so viel einsparen, dass sie ihre eigene Wirtschaft sich blokieren, was zum Schluss auch den Investierenden passieren wird. Zudem hat jedes Land seine eigene Auffassung über Sparmaßnahmen und dies sollte nich so sein,
    denn auch hier müsste Einigkeit bestehen um die EU aufrecht
    zu erhalten.
    M.G.

    M.Ganzer | 15. Juli 2011 | 14:20 | Antworten
  29. Wir gebrauchen keine Stresstests fuer Banken und wir gebrauchen keine Ratingagenturen, wir gebrauchen nur noch einpaar mehr Fotos vom ZDF mit verbrannten EURO-Scheinen, dann haben wir die Panik, die keine Agentur, keine Organisation und keine Regierung mehr aufhalten kann.

    Ein bisschen mehr Verantwortung, meine Damen und Herren ZDF-Journalisten beim Umgang mit Themen, die sich nicht fuer Sensationsjournalismus eignen.

    Kritiker | 15. Juli 2011 | 14:25 | Antworten
    • @Kritiker

      Das ist ja wohl das Dümmste, was hier in dem Blog steht. Am Besten, keiner berichtet mehr über die Krise.

      Nach Ihrer Logik findet dann ja auch keine Krise statt.

      Leute wie Sie sind der Grund, warum unserer herrschenden Eliten machen können was sie wollen.

      Positives immer berichten, aber bloß nicht das Negative.

      Liebes ZDF, ihr stellt das Ganze vielleicht noch etwas zu harmlos dar, aber wenitgstens stellt ihr es überhaupt dar. Weiter so!!

      Berios | 18. Juli 2011 | 08:21 | Antworten
  30. Ich bin diesen ganzen Quatsch mit dem EURO gründlich leid. das ist ja der Albtraum im Quadrat. Ich sehne mich nach der DEM zurück. Jede Partei, egal was sie sonst sonst noch treibt, die das befürwortet, kriegt meine Stimme. Gibt es keine, dann gibt es auch keine Stimme von mir.

    Ole Maidag | 15. Oktober 2011 | 00:01 | Antworten
    • … genau und wenn keiner mehr wählt – ist auch keiner mehr schuld :)
      ach so, es will ja jetzt schon keiner mehr schuld sein !

      Bernhard | 15. Oktober 2011 | 00:29 | Antworten
  31. @ Ole Maidag
    Die DM wird evtl. kommen, nur ob dann alles wieder wie “in der guten alten Zeit” wird, bleibt doch eher fragwürdig. Eine Währungsreform wird vermutlich erstmal eher teuer, denn irgendwer muss das ganze ja bezahlen – und wer wird das vermutlich sein? Eben.

    Über Sinn und Zweck eines solchen “Stresstests” bei dem die Ergebnisse mittlerweile vorliegen, lässt sich streiten.
    Im Fall der belgisch-französischen Dexia-Bank welche eines der ersten Opfer der Staatsschuldenkrise war, hat sich gezeigt, dass solche Stresstests wenig aussagekräftig sind. Die Dexia, weche mit als erstes in die Schieflage geraten ist, hat beim früheren Stresstest dem Ranking nach im oberen Bereich gelegen. Was hat es geholfen?

    Wir bewegen uns am Rand einer SEHR großen Krise und können froh sein, wenn wir nicht in eine Weltwirtschaftskrise à la 1929 reinlaufen. Die Risiken welche über dem weltweiten Finanzmarkt schweben, lassen sich kaum kalkulieren. Es wäre schön wenn diese Risiken durch ein paar Milliarden mehr an Eigenkapitalisierung für die europäischen Banken abgefedert werden könnten.
    Ich glaube es jedoch nicht.

    Tobias | 9. Dezember 2011 | 18:40 | Antworten

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