Die Ankündigungsregierung
Der Hase-und-Igel-Lauf um den Euro.
Bürgerliche Parteien hielten sich früher zugute, dass sie, anders als die bösen Sozis, mit Geld umgehen können. Lang, lang ist´s her. Das Handling der Euro-Krise zeigt, dass die Bundesregierung hilflos den Märkten hinterherläuft. Viele Ankündigungen stellen sich als eben das heraus – bloße Ankündigungen.
Mal sagen Minister, EIN Griechenland-Hilfspaket würde reichen. Dann heißt es, Deutschland würde kein Geld anweisen, sondern „nur“ bürgen für die Rettung des Euros. Mal sagt man, das griechische Sparpaket würde wirken. Dann verspricht man, andere Euro-Staaten würden nicht in Schieflage geraten, gefolgt von der Besänftigung, private Gläubiger würden „substantiell“ an den Kosten beteiligt. Ein Schuldenschnitt Griechenlands werde ausgeschlossen. Und auf die angekündigten Gelder aus der Finanzmarkttransaktionssteuer warten die Deutschen bislang auch vergeblich.
Immer wieder schaffen Griechenland, Irland, Italien und das wirkliche Leben neue Fakten. Wo die Regierungshasen auch hinlaufen, sind die Igel des Marktes schon da. Europas größte Wirtschaftsnation pendelt zwischen Populismus (Griechen, die bitteschön mehr und länger arbeiten mögen) und Imponiergehabe („wir werden alles tun, um den Euro zu retten“). Kein Wunder, dass nichts davon bislang gewirkt hat. Selbst in den eigenen Reihen mehren sich die Zweifler, die das Schlingern der Regierung nicht mehr mitmachen mögen.
Zugegeben, die Zuspitzung der Staatsschuldenkrise und die Lage der Einheitswährung sind historisch einmalig. Es gibt nur schlechte und noch schlechtere Lösungen. Niemand kann im Alleingang alles in Ordnung bringen. Umso dringender wäre es geboten, dass das Wort der Regierung etwas gilt und sich als belastbar herausstellt. Und die Regierung sollte der Aufforderung des Bundespräsidenten im ZDF-Sommerinterview nachkommen, ihre Politik den Bürgern besser zu erklären.
Es wird die Deutschen sehr viel Geld kosten, den Euro zu retten. Das muss man eingestehen. Deutschland profitiert von der Einheitswährung.
Das Herumdoktern an Einzelfällen hilft nicht. Europa braucht ein Konzept, das die Ansteckungsgefahr mindert, soll heißen: notfalls Banken vor dem unausweichlichen Schuldenschnitt schützen. Noch leistet die Regierung Widerstand gegen die Einführung sogenannter Eurobonds, bei denen die reicheren Staaten für die Schulden der Schwächeren einstehen. Aber das tun sie ohnehin. Da könnte man besser der Realität nachkommen, Schulden als nicht rückzahlbar deklarieren und den betroffenen Staaten mittels Euro-Bonds zu neuem Geld verhelfen. Europa entwickelt sich ohnehin zu dem, was es nie werden sollte – zu einer Transferunion.
Märkte bewerten Glaubwürdigkeit. Den Beteuerungen der europäischen Regierungen glauben Anleger nicht mehr. Wenn es ums Geld geht, hört die Vertrauensseligkeit auf. So oder so wird die Bundesregierung sich ehrlich machen müssen.
88 Kommentare | 13. Juli 2011 | 10:19 Uhr |
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Das Script ist vorher schon geschrieben, die Rollen vorher schon vergeben, Dialoge sind eingeübt und die Bühnentechniker haben die Kulissen geschoben.
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Zwischen den dramaturgischen Parts erzeugen Bühnenumbauten ein anderes Ambiente und aus dem Orchestergraben erklingen liebliche Töne um das Publikum im Saal bei Laune zu halten. Ansonsten hat der Regisseur nur noch administrative Aufgaben!
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Ist die neue Kulisse fertig, öffnet sich der Vorhang zum nächsten Part. Hier wird sich geziemt, es wird koaliert, sich gestritten. An den Flanken heftige Klingenwechsel und Flügelkämpfe, einige Darsteller reissen sich die Kostüme vom Leib, andere schieben sich die Mütze auf die andere Kopfseite um noch authentischer zu beeindrucken. Am Rande des Geschehens plötzlich ein bühnenreifer Sterbeakt …die Dramatik steigt, dann Entwarnung, nur ein Kratzer. Ein Darsteller hat seinen Text vergessen, wird von der Bühne geholt… das Publikum ausser sich vor Begeisterung, klatsch stehend Beifall! Gegenstände fliegen auf die Bühne und keiner weiß ob vor Begeisterung oder Entsetzen. Dann der Schluss, der Vorhang fällt. Erster, zweiter und dritter Part vorbei. In der Theaterkantine treffen sich die Darsteller, klopfen sich auf die Schultern, schlürfen schönen Pfefferminztee …und es gibt Buletten und Knabberzeugs.
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Die Theaterklingel bimmelt, so …jetzt weiter zum nächsten Part.
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Alles so durchschaubar
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susi
Der Euro in der Krise ? Merkt den keiner das alles von den Geldgierigen Kapitalgesellschaften und Bankern mit
den Finanzmärkten und ihren Rating-Agenturen gesteuert wird und unsere Politiker spielen auf Kosten der Steuerzahler mit! Armes Europa das sich so erpresse lässt, die Brandstifter werden bald an ihrer Gier ersticken.
der Zeitreisende
…, —, Insider-SusiMaus sitzt direkt in ihrem Loch
und knallt somit NICHT ihren Kommentar innerhalb von sechs Minuten in die Tastatur,
daß macht —lich(t) ;
Erkenne nachfolgendes Maus – Geständnis (aus meinem Blickwinkel) :
„Das Script ist vorher schon geschrieben, die Rollen vorher schon vergeben, Dialoge sind eingeübt und die Bühnentechniker haben die Kulissen geschoben…
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Die Theaterklingel bimmelt, so …jetzt weiter zum nächsten Part.
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Alles so durchschaubar“
…, wenn dem so ist, – Kater-Frühstück ?
Tja, erstaunlich! Da sitzt anscheinend die ganze Zeit ein Mäuschen kurz vor dem Löchelchen… “Lasset den Kater kommen!”
… wann bringt endlich jemand diese Merkel weg…. die will sich doch selber nicht mehr….
Glückwunsch Susi, wieder die Erste! (Anmerkung: In dieser Kantine gibt es bestimmt nicht nur Pfefferminztee…)
Immerhin, Herr Walde ist ein so erfolgreicher Blogger, daß mancher seiner Kollegen ihn als Doktorvater für Plagiate benutzt.
http://blogs.hr-online.de/bestblog/2011/07/12/jetzt-helfen-nur-noch-euro-bonds/
Jepp, vgl. auch meinen Link von weiter unten (whim | 13. Juli 2011 | 15:03) – sind aber beides öffentlich rechtliche Sender – ich glaub, da darf man das
Stimme mit dem Beitrag von Herrn Walde weitgehend überein und der Kommentar von susibibelmaus ist ja durchaus beachtenswert, aber WIE SOLL SICH ETWAS ÄNDERN, wenn auch die Kritiker/Medien nur eine Rolle spielen … ?
“Deutschland profitiert vom Euro!” – So oder so ähnlich hört man es immer wieder von den sogenannten “Experten”, meist Euro-Befürworter. Das mag zwar stimmen, liegt aber fast zehn Jahre zurück. Die jetzige Situation erinnert, neben dem globalen Finanzmarkt, ebenfalls an ein Casino. Deutschland hat jahrelang erfolgreich gespielt und am Ende dieses Casino gesprengt. Jetzt gehört uns der Pleitebetrieb und wir können die Angestellten nicht entlassen, sondern müssen weiter deren Löhne zahlen.
Was die Regierung in dieser desaströsen Lage noch ankündigt, dürfte den Normalbürger sowieso nicht mehr groß interessieren. Im Gegensatz zu den Europa- und Euro-Utopisten hatte und hat er am allerwenigsten von dieser Währung. Vom Euro zum Teuro bei sinkendem Lohnniveau heißt die Bilanz seit 2002. Wenn am Ende der einzige Vorteil des Euro der entfallene Umtausch von Währungen bei Reisen ins Ausland bleibt, dann ist das mehr als armselig.
So oder so, der Euro muß reformiert werden! In der jetzigen Form könnte man ihn auch durch den Schokoladentaler als Währung ersetzen. Das, was nicht von den Hungrigen und Gierigen aufgefressen wird, schmilzt unweigerlich in der Hosentasche der EZB. Bekanntlich ist die Reinigung von Schokoflecken aufwendig und teuer. Je eher man also damit anfängt, um so besser!
@ alle
Da braut sich etwas zusammen – die Königin ist in Gefahr!
Wenn selbst Herr Walde als ZDF-Journalist eine derart ungeschminkte Darstellung der Verhältnisse liefert … da kocht etwas hoch.
Zitat:
„So oder so wird die Bundesregierung sich ehrlich machen müssen.“
Zitatende
Meine liebe Frau Merkel, es ist Zeit für eine Kurskorrektur.
Schlucken Sie diese Kröte – allemal besser als ein „politischer Schierlingsbecher“.
Die „Mächte“, auf die Sie sich bisher verlassen haben, sind im Begriff, Sie zu verlassen.
Das Gift? Ich kann Ihnen nicht sagen, in welchem Trinkgefäß das Gift enthalten ist.
Ist es in dem „Becher mit dem Fächer“ oder in dem „Kelch mit dem Elch“?
(für die Plagiate-Jäger: Denny Kaye – „Der Hofnarr“)
Der Volksmund sagt: „Probieren geht über studieren“ – ein gefährlicher Rat.
Ich empfehle Ihnen die Variante mit der Kröte.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Schluß aus! Ich bin für das Ende des Euros. Ich akzeptiere eine Situation ohne Euro. Da haben wir 50 Jahre Erfahrung. Deutschland wird damit klar kommen. Eine Transferunion nur unter folgenden Bedingungen:
- Mehrwertsteuer in Deutschland auf 10%
- Rente ab 60 Jahren.
- Lohnsteuer halbieren.
Wir wollen auch unseren Teil zum “auf Pump” leben zusteuern!
Jede Ankündigung der Regierung in Punkto Griechenland bzw. Euro hat sich als falsch herausgestellt. Hier wurde die Konjuktur in der Wirtschaftskrise mit Ausgaben angekurbelt (Konjunkturpakete 1 und 2), was auch wirkte (bis heute), in Griechenland wird sie totgespart, auf Druck der Euro-Regierungen um dann wieder Milliarden nachzuschießen, weil die Wirtschaft nicht in Gang kommt.
Hier werden ganze (Euro-)Völker für dumm verkauft.
Das einige diesen Unfug als gutes Krisenmanagement hinstellen ist an Unsinn nicht zu überbieten.
Herr Starbatty hat Recht mit seiner Klage vor dem Verfassungsgericht gegen die Rettung der klammen Länder.
Solange man eine Milliarde auf den “globalen Märkten” schnell ein paar Male hin und herschieben kann und hat “plötzlich” drei Milliarden, ist Geld objektiv nichts wert. Oder wer wollte die zwei Milliarden Differenz erarbeiten? Ach soooo, der Steuerzahler im Rahmen von “Griechenland”-Rettungspaketen. Dumm, dass ausgerechnet immer US-Rating-Agenturen neue Verdächtigungen hinsichtlich der Liquidität ganzer Staaten “emittieren”. Aus Schweden, Paraguay, Neuseeland etc sind mir dererlei Phänomene überhaupt nicht bekannt. Aber was noch viel erstaunlicher ist: Sobald Mudies o.ä. eine VErmutung äußern, zuckt der Globus gleich zusammen. Ist das Schiebung im Spiel? Funktioniert das nicht deshalb besonders gut, weil alle mitmachen? Fragen über Fragen.
So long!
…, —auch, über Griechenland wird abgesahnt
Der EURO war vom ersten Tag an mit dem Geburtsfehler behaftet, dass er zwar da war, aber die Politiker sich nicht an volkswirtschaftliche Grundregeln halten wollten. Der EURO ist ebenso eine Blase wie die IT-Blase es war. Man kann eben nicht die Grundsaetze der Wirtschaftswissenschaften ignorieren, gerade auch Politiker sollten dass nicht tun, in der Annahme es wird schon gut gehen.
Der kleine Mann blickt doch schon lange, was hier läuft: unsere schlauen Politiker fahren uns sehenden Auges gegen die Wand. Wann fangen sie endlich an, auf die Experten zu hören? Und wann hören sie endlich auf, uns für dumm zu verkaufen?
-”SEIT Fukushima wissen wir, …” – *Spätestens(!) seit diesem OFFENBARUNGSEID/dieser BANKROTTERKLÄRUNG – vom “undenkbaren” (?..tatsächlich oder Nichts wird gedacht, was nicht gedacht werden WILL) Kinde IM Brunnen – sollte(!) man wissen, wie es um die (IN-)Kompetenz/en der BundesRegierung bestellt ist..!
- mMn sollte(!) es uns ALLEN arg zu denken geben, wie Merkel und Konsorten dies “überleben” konnten (!?Gesellschaftliche Gleichgültigkeit/Fatalismus statt EMPÖRUNG)..!
*”alternativlos”: Bloß(?) (UN-)Wort – und “Dem Deutschen Volke” gewiss(!) doch Tat(!) zugleichST
P.S.: Die RHETORIK unserer Politischen “Elite” überführt(!) diese mindestens(!) ebenso wie ihre Beschlüsse (!?allgemeinST eher “stiefmütterlicher” Umgang ob des “Steten Bemühens” um Inhalte)_
Frau Merkel,ich fordere den Karlspreis für Ratingagenturen )
die ratingagenturen treiben europa in eine wirtschaftliche und politische vereinigung.
es wären zigtausende und teure konferenzen nötig gewesen um europa so zu einigen wie es in zukunft (wegen alternativlosigkeit)) geschehen wird.
für verdienste um die einiging europas fordere ich den karlspreis für ratingagenturen.
“Traue keinem, außer Dir selbst” könnte für viele Leute die neue Devise werden. Politik ist solch ein unanständiges Geschäft – die Wirtschaft diktiert, Europa gibt vor und die Politik reagiert bestenfalls noch. Dabei ist es völlig egal, welche Partei früher einmal welche Politik betrieben hat oder gar ihr Eigen nannte. Die Wissenschaft und auch die Experten leben auch von Aufträgen – auch aus der Politik. Wahre Unabhängigkeit sucht man in Deutschland vergebens. Alles scheint heute käuflich, ob Doktorentitel, Gutachten oder Expertenaussagen.
Das die Regierungen der letzten Jahrzehnte nur noch reagieren bzw. Ankündigen was gerade “Hipp” scheint, liegt u.a mit an den undurchsichtigen Vorgaben aus Brüssel. Es ist doch eine Frage der Zeit, wann wir nur noch verwaltet werden und der politische Wasserkopf drastisch abgebaut wird. Solange muss jeder einzelne Politiker zusehen, dass er sich in den Vordergrund bringt um im Anschluss nicht lange mit dürftigen Sozialleistungen und geringen Pensionen, auf der Straße zu sitzen.
Auch wenn viele Menschen die Politik von heute durchschauen oder gar vorhersagen, ändert dies nichts an der Vorgehensweise der Regierungen – egal welcher Coleur.
Somit dauert die Schockstarre weiterhin an und man lässt alles über sich ergehen – mal sehen wielange das noch gut geht.
Zur “Eurorettung” mag man sich fast nicht mehr äußern, ist doch schon alles gesagt. Wir bürgen, zahlen bis wir selbst zu den Bedürftgigen gehören, mal sehen wer uns dann hilft – mit Geld nicht mit Care-Paketen…
Deutschland profitiert auch nicht mehr vom EURO, als von der DM. Das Märchen kann ich nicht mehr hören. Würde eine DM eingeführt, wird sie in der Tat wohl aufgewertet. Dafür wird der Import von Rohstoffen günstiger, diesen Vorteil kann man Einpreisen, ein Nullsummenspiel.
Mit einer harten Devisenspende in Form der DM könnten wir den PIIGS-Staaten wertvolle Devisen zukommen lassen, sie unterstützen. Das nenne ich eine Lösung und nicht den Nonsens mit diesem unsäglichen EURO.
Auch das Geschwätz von den bösen Ratingagenturen geht mir mittlerweile gewaltig an die Nerven.
Die Stabilität anderer, nicht im EURO vereinten Staaten, die teilweise viel kleiner sind, spricht Bände.
Fakt ist, mit der Einführung des EURO rief man Geister, die man nicht mehr los wird.
Das wird hart, am Ende wird man einsehen, dass die nationalen Währungen wieder eingeführt werden müssen.
Ach ja, zur Kriegsgefahr, das Hauptargument der Euromantiker. Die Menschen sind durch Internet, Reisen, persönliche Bekanntschaften mittlerweile so vernetzt, dass solch eine Gefahr auszuschließen ist, sofern wir nicht noch weiter diesem Quatsch von EURO hörig sind.
Ich bin verdammt stolz ein Europäer zu sein, ich liebe meinen Kontinent, die Menschen, die Landschaften und die Vielfalt der Sprachen und Völker, umso mehr schäme ich mich für diese Kasperlwährung namens EURO!
Mein Gott, lasst die Menschen in Europa endlich in Ruhe leben!!!
Richtig M90471…
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Die durch moderne Medien vernetzten europäischen Bürger sind aufgeklärt europäischer als das Europa der Politiker. Heut würden sich nur noch wenige einreden lassen, mit der Waffe in der Hand gegen den europäischen Nachbarn zu ziehen!
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Das Europa der Politiker ist nicht das europäischer Menschen. Nur das Portemonnaie europäischer Menschen, ist das der Politiker.
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susi
Stellt sich die Frage, ob unser Export in die europäischen Länder so gut läuft, weil wir ihnen das Geld geben, um bei uns einzukaufen. Rechnet sich das wirklich? Und was passiert eigentlich, wenn Griechenland und Co Pleite gehen. Pachken die dann ihre Sachen und Ziehen mit Griechenland, Irland und Portugal nach Südamerika um?
Wird das Mittelmeer größer, auch nicht schlecht.
Jeder Kleinunternehmer, der soviel Lug und Trug in seinem Laden zuläßt und auch noch daran beteiligt ist, der seine eigenen Verträge keine Minute lang einhält, und der seine Einnahmen dann einfach verbrennt, statt sein Haus in Ordnung zu bringen – der wäre schon lange hinter Gitter, wenn nicht in der Geschlossenen.
Zu “Europa braucht ein Konzept” (Zitat oben):
Das ist – denke ich – das Schwierigste an der ganzen Sache. Es gibt 27 Staaten in der EU – davon haben 17 die vermeintliche Einheitswährung EURO. Hier liegt das Problem: 17 (bzw. 27) weiterhin unterschiedliche Länder, mit teilweise unterschiedlichen Sprachen und kulturellen Hintergründen (wäre ja nicht weiter schlimm), ABER:
Auch genauso viele unterschiedliche Regierungen (mit wechselnden Regierungen aus unterschiedlichen Lagern) – mit eigenen Interessen und eigenen Wahlterminen!
Wie soll da ein “Konzept” entstehen? Dies ist ein permanentes Schlingern zwischen Kompromissen. Sachthemen spielen selten eine Rolle – man/frau muss ja Rücksicht nehmen, wenn in einem anderen Mitgliedsland gerade Wahlen anstehen. Das kann ja nicht funktionieren.
Und Brüssel ist hier in einem Dilemma: Entweder zu viel oder zu wenig Macht – im Moment jedoch weder Fleisch noch Fisch. Und das bekommt der EURO zu spüren – in der Form, dass andere Länder, Investoren und Rating-Agenturen das längst geblickt haben, was wir (bzw. unsere Politiker) nicht wahr haben wollen:
“Nur” den EURO überall einzuführen, führt NICHT zu einer stabilen Wirtschaftszone! Da müssen Rahmenbedingungen mit einher gehen, die es so nicht (in ausreichendem) Maße gibt. Es kann doch nicht sein, dass jedes Land im Prinzip wirtschaften kann wie es will, aber im Gegenzug (wenns schief gegangen ist) der EU-Rettungsschirm aufgeht. Wo gibts denn so was? Hier – bei uns.
Gegen Missverständnisse: Bitte meinen Kommentar weiter unten bei “M90471″ beachten…
Bei Aktienverlusten gilt das Prinzip Verkaufen, bevor es noch tiefer geht. Das sollte für den EURO auch gelten. Irgendwann werden die dauernden Transfers nur noch mehr Schaden anrichten. Sollte sich die Krise zuspitzen und Italien ebenfalls in den Sog der Finanzkrise hineingeraten, ist m. E. der richtige Zeitpunkt gekommen, um eine Währungsreform in Betracht zu ziehen. Anders ist das auch gar nicht zu lösen. Es ist schier unvorstellbar und auch den Menschen gar nicht mehr vermittelbar, wenn ein Rettungsfonds auf über 1,4 Bil. Euro erhöht würde. Die Folge wäre eine ausufernde Inflation, Zinserhöhung, Verteuerung der Kredite, etc. und eine weitere schwere Rezession infolgedessen.
Auf der anderen Seite müssen die G20 Staaten endlich die Macht der Ratinagenturen und Spekulanten eindämmen. Es kann doch nicht sein, dass amerikanische Ratingagenturen systematisch europäische Länder auf Ramsch-Niveau herunterziehen und den EURO immer weiter destabilisieren. Steckt da Methode hinter? Vielleicht ist der USA der Euro ja ein Dorn im Auge? Zugegeben, das hört sich fast wie eine Stammtischparole an, aber hat auf jeden Fall ein faden Beigeschmack. Aber unabhängig davon kann eine europäische Währungsunion m. E. langfristig keinen Erfolg haben, solange es trotz Währungsunion keine einheitliche europäische Finanzpolitik gibt.
Durch die Aufnahme in die “Eurozone” von Ländern wie Griechenland, Italien, Spanien, Rumänien usw., hat man sich die Instabilität doch ins Haus geholt. Die Währungen vor Ort wurdne durch den “starken” Euro so aufgewertet, dass die Bewohner dieser Länder zu “ungeahntem Reichtum” gelangten. !00 Drachmen, Peseten oder was auch immer, wären niemals so “stark” gegenüber einem Euro gewesen – weil sie es vorher auch nicht waren. Die 10 Länder die keinen Euro haben, wissen schon warum…..
Also ich bin kein Freund von Fr. Merkel, der CDU/CSU und erst Recht nicht der FDP, aber bitte sachlich gesehen ist das,das wir uns in einem Wirtschaftkrieg befinden.
USA : Derzeit liegt das Schuldenlimit bei rund 14,3 Billionen US-Dollar (ca. 10 Billionen Euro) und wird nach offiziellen Angaben Anfang August erreicht.Seit dem Haushaltsjahr 2001 stieg die Grenze dem Bericht zufolge von 5,95 Billionen auf 14,29 Billionen Dollar im Jahr 2010. **** Rating CCC ****
Vorgersten Griechenland, gestern Italien, heute Irland!
Schuldenkrise wo, was, wann, wieso?
Das ist das größte Ablenkungsmanöver was die Wirtschaft und die USA jemals gemacht haben.
OK Griechenland ist pleite, aber wir wären auch alle pleite wen wir auf einmal 23-30% Zinsen zahlen müssten.
Alles nur Rettungspakete für die Banken, jeder einzeln Zent ist bis jetzt nur für die Zinsen draufgegangen.
Wenn die Ratings korrekt währen würde die USA ein D– haben, also Zahlungsunfähig.Nur das wird nicht passieren.
Jetzt Italien (3 größte Volkswirtschaft der EU), die haben das große Problem das Sie jetzt ca. 140 Milliarden umschulden müssen, eigentlich kein Problem nur wenn so eine Ratingagentur sie runter stuft, werden die Kredite gleich mal doppelt so teuer.
Für alle in Zahlen statt 4,2 Milliarden Zinsen im Jahr auf einmal 8,4 Milliarden Euro Zinsen, und was sagt EU und unsere Merkel ihr müsst sparen, wo an Sozialausgaben, den die Banken brauchen Ihr GELD.
Irland: Von EU gepriesen das hervorragendes Beispiel wie man die Schulden in den Griff bekommt, vor Tagen noch im Bezug auf Italien.
Morgen wiedermal Spanien , Portugal o. vielleicht Belgien wer weiß das nur die Banken
Weg mit den Ratingagenturen, weg mit den Sparprogrammen an den Sozialausgaben!
EU muss einen Wucherzins für Bankeneinführen (höchstens 3% über dem Zinssatz für den die Banken selbst das Geld bekommen) und bei überschreiten, bzw. bei Zu-Wieder-Handlungen werden die Kredite einfach den Banken ohne Zinsen abgenommen und die EU-Zentralbank vergibt die Kredite neu (auch für Privathaushalte, usw.)!
Die USA ist Pleite und wir in Europa sollen bluten, Empfehlung Dollar verkaufen, Amerika ist und bleibt Pleite auch wenn es rechnerisch die größten sind, frage nur wo: im niedermachen anderer Volkswirtschaften.
Sehr vereinfacht dargestellt,
nur eines haben Sie vergessen, zwischendurch freuen sich die Chinesen und die anderen.
Religiös gesehen, egal ob Christlich oder Mohammedanisch sind Zinsen verboten.
Mit friedlichem Gruß
Viel Spaß beim nachdenken.
Zinsen über 15% sind in gut erzogenen Gesellschaften Wucher und nicht erlaubt. Hat sich aber so eingebürgert, also muss der Bürger Zahlen, weil sich die Moral globalisiert verändert hat. Die Moral schreiben die Banken, nicht die Glaubensgemeinschaften.
Ich glaube nicht, dass es weit hergeholt ist. Die USA sind daran interessiert, USD zu halten und frei nach Schnauze Geld drucken zu dürfen. DSK war kurz davor mit USA über notwendige Veränderungen zu reden und USA bEdingungen zu stellen. Dann kam das Zimmermädchen, noch rechtzeitig…und die ganze zeit sind die rating-Agenturen dabei, Abwertungen zu produzieren. Und die lohnen sich für die, die Milliarden über den Globus von einer Steuerzahleroase zu anderen Steuerzahleroase verschieben. Wie schon geschrieben: aus 1-er werden dann 3. Mit unserem Geld. Im Vergleich dazu bekommt ein Hartz IV Empfänger immer noch zu viel, das fehlt dann der Deutschen oder Dresdner Bank, oder welcher auch immer, sind alle gleich…
@ WHIM
Nein, keine Rahmenbedingungen und kein Konzept. Entflechten muss man Europa und dort die Kräft bündeln, wo es Sinn macht. Es sind doch gerade wir, die Europäer, die die “Demokratie” in die ganze Welt tragen wollen, um andererseits Vielfalt und Demokratie mit einer dicken Schicht von sogenannten “Rahmenbedingungen” zu ersticken.
Das mit den einheitlichen Rahmenbedingungen ist mir wieder viel zu “Deutsch”, vom Denken her. Ich kann aus einem Ochsen keine Maus machen und umgekehrt.
Ferner ist mir das Risiko, dann wirklich aufkeimender flächendeckender Gewalt in Europa zu hoch. Das hatten wir schon mindenstens zwei Mal. Der Eine war Franzose…der Andere ohnehin vollkommen irre!
Das Ganze erinnert mich irgendwie an StarWars Episode III, als der Kanzler zum Imperator eines interplanetaren Superstaates wurde, ermächtigt durch die Unentschlossenheit eines viel zu großen demokratischen SuperSystems! Einen Kanzler(in) haben wir schon…wo ist der Andere, der “dunkle” Lord?:-)
In diesem Sinne…möge die Macht mit den Völkern Europas sein!:-)
gez. Skywalker
Hallo Luke,
da haben Sie mich ein wenig missverstanden:
Ich meinte nicht die “kompletten” Rahmenbedingungen, sondern lediglich in Bezug auf den EURO. (Also nix mit StarWars
Beispiel: Wenn ich eine neue Mikrowelle auf den Markt bringe, muss ich ein Handbuch dabei legen, wo sowohl die Bedienung, als auch die Risiken ausführlich beschrieben sind (z. B. keine Katze rein tun), plus evtl. TÜV- und Güte-Siegel etc.
Denn bei unsachgemäßer Bedienung fliegt mir das Ding sonst um die Ohren. Genauso wie uns jetzt der EURO.
Das meinte ich – sonst nichts (Gott bewahre).
Ich habe da mal im Duden nachgeschaut:
Versprechen – wie in “er hat ihr die Heirat versprochen”.
Sich versprechen – beim Sprechen einen Fehler machen.
Was ist also hier gemeint? Doch wohl nur dass unsere Regierung die Braut am Altar stehen lässt. Das ist kein Novum und soll schon unzählige Male vorgekommen sein.
Zu “Rating-Agenturen” (und dem von tuhberlin erwähnten “faden Beigeschmack):
Also grundsätzlich sind (unabhängige) Rating-Agenturen ja nicht schlecht (das ABER kommt gleich…). Solche Agenturen geben aufgrund wirtschaftlicher Daten und Entwicklungen im Prinzip “Warnungen” heraus, wie sicher es für Investoren ist bzw. sein wird, ihr Geld gut und gewinnbringend anzulegen. (Keiner will Verluste machen – Sie und ich auch nicht.) So weit so gut.
ABER 1): Das Problem ist, dass diese Warnungen unmittelbare Reaktionen hervorrufen, obwohl es ja im Prinzip erstmal nur Warnungen sind. Hierdurch entstehen dem abgestuften Land jedoch durch die teils Panik-artigen Reaktionen der Märkte noch mehr wirtschaftliche Probleme, als es ohnehin schon hat. Eine Spirale nach unten (die “wir” dann auffangen dürfen).
ABER 2): Wie unabhängig sind diese Agenturen? Werden hier eigene (bzw. welche?) Interessen vertreten? Woher kommen die vermeintlich gesicherten Daten? Sind die Grundlagen alle offen gelegt, belegbar – oder wie im Aktiengeschäft auch – mit Psychologie behaftet?
ABER 3): Werden alle Länder gleich behandelt? Die USA stehen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit (mit über 14 Billionen (!) Dollar Schulden), werden aber trotzdem gut geratet. Italien IST im Gegensatz noch zahlungsfähig und kann es, ebenso wir Irland, noch aus eigener Kraft schaffen, wieder aus dem Tal zu kommen.
Also, wird hier evtl. mit zweierlei Maß gemessen – oder gar das Land, in dem die Agentur ihren Sitz, die Mitarbeiter ihr Geld verdienen (und deren Familien lebt), möglicherweise bevorzugt?
Oder anders gefragt – in den Worten von Juvenal: “Quis custodiet ipsos custodes?”, besser bekannt unter:
“Who watches the watchmen?”
Ob es hilft, mit einer EU-Ratingagentur die USA runterzustufen?
Nein, aber das ist eigentlich auch nicht die Frage (wenngleich sich die Europäischen Regierungen hier wie Kleinkinder aufführen, in dem sie so etwas einrichten wollen: “Wie Du mir, so ich Dir”).
Eine Zahlungsunfähigkeit der USA würde uns auch nichts nützen – ganz im Gegenteil…! Ich sage nur, dass die Ratings wenn, dann für alle gleich sein bzw. vorsichtiger vergeben werden sollten.
Ein Problem bleibt: Die Investoren (harmlos ausgedrückt) bzw. Hedge-Fonds, Geld-Geier, etc. dieser Welt (tschuldigung für die Plattitüde) richten sich nach diesen Ratings. Das kann denen keiner verbieten und wird auch so bleiben. Hier weiß ich auch keine Lösung – leider…
(Evtl. wäre es bei den Ratings hilfreich zu unterscheiden, zwischen aktueller Situation und möglicher Situation in der Zukunft. Aber wer sagt das jetzt den Moody’s, S&Ps und Fitches?)
Noch was…aus Protest gegen den EURO und für ein entflechtetes, aber einiges Europa werde ich künftig nicht mehr unter M90471 posten, sondern unter:
SkywalkerohneLaserschwertM90471
ohne Laserschwert deshalb, um meine pazifistische Grundhaltung, ich bin allerdings kein Grünwähler oder sonstigen Ökoparteien zugetan, zu unterstreichen.
das gilt für alle künftigen Postings in diesem Blog…auch für andere Themen.
Mich wundert ja schon, dass tausende Menschen wegen einem lumpigen Bahnhof ohne Unterlass protestieren und wirklich wichtige Themen liegen lassen.
Der Eurobond wäre wohl das letzte, was wir momentan gebrauchen, geschweige denn akzeptieren könnten!
Letztlich wäre er die offene Tür, die von Schuldenstaaten wie Griechenland und Co. genutzt werden könnten, ohne dass es tatsächlich noch zu Verantwortungsbewusstsein und wahrem Sparwillen kommen würde. Was Sparversuche auslösen können, zeigt sich ja gerade in Athen, wo die Massen auf die Straße gehen und zum Generalstreik ausrufen!
Es wäre doch viel zu bequem für eine Regierung, die wiedergewählt werden will, sich dann zukünftig eher dieses Eurobonds zu bedienen.
Fakt ist: die EU ist keine Transferunion und darf es auch nie werden. Man muss nur daran erinnern, dass es den Euro eben nur aufgrund von Staaten wie Frankreich und Deutschland etc. gibt, die stark genug gewesen sind, eine solche Reforum überhaupt europaweit durchzusetzen. Wenn wir jetzt dringend benötigte Milliarden für Bananenrepubliken mit gefläschten Bilanzen ausgeben müssen, fallen wir wieder noch weiter zurück.
Seit der Wende bewegt sich in den westlichen Landstrichen Deutschlands kaum etwas. Marode Straßen, geschlossene Schwimmbäder, Schulen, denen der Putz von der Decke fällt, abgeschlatete Straßenbeleuchtungen des Nachts, mangelhafte Polizeipräsenz! Kurz: eine sich katastrophal entwickelende Infrastruktur, die, sollte sie weiter so bröckeln, uns in den kommenden Jahren nochmal soviel kosten wird wie einst der Aufbau Ost mit seinem grau in grau!
Und der Bürger? Noch bleibt er ruhig! Bisher ist der Mangel noch gerade so erträglich. Aber was wird, wenn es noch mehr Staaten werden, die Geld benötigen? Wie viel Einbussen an Lebensqualität ist der Deutsche bei eh klammer Kasse noch bereit zu tragen. Die ungeheure Kinder- und Rentnerarmut wird ihren Rest dazu beitragen!
Auch für Italien droht jetzt ein Rettungsschirm. Italien hat seit Jahren eine Verschuldung, die das Bruttosozialprodukt übersteigt. Jetzt sind die Risikoaufschläge für italienische Staatsanleihen auf Rekordniveau geklettert. Die Europäische Zentralbank erwägt einen größeren Rettungsschirm. Gestern haben sich führende Vertreter der Euro-Staaten beraten. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy wies die Vermutung der Presse zurück, es handele sich um ein “Krisentreffen.” Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sprach von einem “üblichen Treffen.” Heute brachen Börsenkurse europaweit ein und der Wechselkurs des Euro fiel unter 1,40 Dollar. Nun warnte Schäuble im Deutschlandfunk davor, “daß man in einer so nervösen Lage nicht Ansteckungsgefahren verstärkt”. Also droht von einer weiteren Front Gefahr und die Politik kaspert weiter herum.
In Deutschland steigt die Altersarmut gravierend. Für viele reicht die Rente nicht mehr zum Leben. Über drei Millionen Rentner sind laut Sozialverband VdK arm oder von Armut bedroht, oder sie leben am oder unter dem Existenzminimum. Eine wachsende Zahl von Senioren ist auf staatliche Hilfe angewiesen, die so genannte “Grundsicherung”. Waren es im Jahr 2000 offiziell noch 439.000 Menschen, stieg diese Zahl bis 2009 bereits auf offiziell 764.000 Menschen an, eine Dunkelziffer nicht mitgerechnet. Wer weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens der Bevölkerung hat, gilt hierzulande als arm. Damit beginnt Armut in der BRD bei 935 Euro. Ein männlicher Erstrentner kommt in Westdeutschland derzeit laut “Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung” im Schnitt auf eine Rente von 820 Euro.
Hat ein Rentner weniger als 742 Euro zur Verfügung, kann er die “Grundsicherung im Alter” beantragen. Eine Art Hartz IV für Senioren. Manuela Anacker vom VdK in Düsseldorf schildert ihre Erfahrungen: “Es ist traurig und erschreckend, wenn alte Menschen in unseren Beratungen sagen, sie wissen nicht, ob sie das Brot oder das Medikament kaufen sollen…Es ist bedrückend, dass sich Ältere oft keine Brille, Zahnersatz oder Vorsorge mehr leisten können”, Pflegebedürftigkeit ist ebenfalls ein Armutsrisiko: Das Geld reiche oft nicht, um ambulante Pflegedienste oder Haushaltshilfen im benötigten Umfang zu bezahlen, trotz Pflegeversicherung.
Durch die Ausweitung des Minilohnsektors und den Lohnraub von Monopolen und Staat wird die Armut im Alter zunehmen. Minilohn führt zur Minirente. 1996 machte die gesetzliche Rente nach 45 Jahren Einzahlung 70 Prozent des letzten Bruttogehalts aus, 2030 werden es nur noch 43 Prozent sein. “Geringverdiener” können sich auch keine zusätzliche Altersvorsorge leisten. Zusätzlich belastend wirkt die anhaltende Inflation, die Steuern und die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, die von den Senioren zu zahlen sind. Der Wert der Renten ist seit 2001 real um sieben Prozent gefallen.
Mit der Rente ab 67 haben SPD und CDU seinerzeit eine offene Rentensenkung zu Gunsten der Unternehmerprofite durchgesetzt. Für Millionen bedeutet das nichts anderes als Rentenabzüge und Altersarmut. Dass die steigende Lebenserwartung von der Bundesregierung und den Monopolen zum Problem erklärt wird, offenbart den ganzen menschenfeindlichen Charakter der kapitalistischen Gesellschaft. Mit den Hartz-Gesetzen wurde eine Reservearmee von Arbeitslosen und Niedriglöhnern geschaffen, um das allgemeine Lohnniveau zu senken. Im Bereich der Gewerkschaft Ver.di wurden schon 130 Tarifverträge erpresst mit Löhnen unter 6 Euro in der Stunde.
Wenn allerdings jetzt das Rententhema mißbraucht werden soll, um die Behauptung aufzutischen, daß eben alle in diesen Zeiten sparen müssten, dann sollte man auf die Lage der Minderheit von Rentnern hinweisen, deren Altersversorgung mehr als “gesichert” ist. Manager der DAX-Konzerne erhielten doch 2010 durchschnittlich 4,5 Millionen Euro, gut 20 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009. Bereits ein einfaches Vorstandsmitglied kassierte durchschnittlich 2,9 Millionen Euro – auch das rund ein Fünftel mehr als noch vor einem Jahr.
Eine weitere besorgnis erregende Angelegenheit sind Migranten. Die “Flüchtlingsinitiative STAY!” hat in Düsseldorf die Plakatkampagne “Keine Schwangerschaft ist illegal” gestartet. Sie zeigt in Bildern was es für illegale Migrantinnen in Deutschland bedeutet, keine Krankenversicherung zu haben. Die Zahl der Schwangeren in den Beratung habe sich gehäuft, sagte Nicole Tauscher, Sozial- und Rechtsberaterin bei STAY.
http://www.stay-duesseldorf.de/
Und kaum hat sich der EHEC-Hype gelegt, steht der nächste Betrug mit nachhaltig deklarierten Nahrungsmitteln an.
Wie vorgestern die “Frankfurter Rundschau” mitteilte, ist dieser Tage ein Schiff von Brasilien auf dem Weg nach Europa, das angeblich 80.000 Tonnen nachhaltig angebautes Soja an Bord hat. In Wahrheit ist dieses Soja gentechnisch verändert produziert. Die Lieferung stammt vom brasilianischen Hersteller André Maggi und ist für die Großmolkerei Campina bestimmt. Die Ladung hatte das Zertifikat für “nachhaltig” von der internationalen Umweltorganisation WWF in Brasilien erhalten. Gentechnisch veränderte Lebensmittel gelten im Gegensatz zu vielen Übersee-Staaten in Deutschland nicht als nachhaltig und umweltgerecht. Was für eine Welt in der wir leben…!
Wir brauchen dringend eine Veränderung in Staat, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
Sehr geehrter Herr Engler,
was vermuten Sie, wieviele Deutsche Staatsbürger wissen das, wollen das wissen, oder sind bereit, die sich daraus ergebenden Konsequenzen für sich und nur für sich zu ziehen?
Ich nenne das für mich ‘Veränderungsrelevanz’.
Resignation und Verdrossenheit sind jedenfalls der falsche Weg, um mit Problemen fertig zu werden.
Übrigens, auf eine gewerbliche Webseite gehört auch ein vollständiges Impressum,
,
nur so gesagt und gemeint.
Also weder Bahnhof noch diese Themen sind lumpig. Die Frage ist, was können wir dagegen machen, dass wir nicht nach Art der Wegelagerer von den Banken und Staat ausgenommen werden?
Was “Die” da oben machen, kann “Der” da unten schon längst nicht mehr nachvollziehen. Die meisten von “Uns” stehen dem mittlerweile ohnmächtig und gleichgültig gegenüber.
Millionen Menschen werden in “diesem” Europa an den Rand gedrängt und es werden täglich mehr. Dabei wollten wir “diese” Verhälnisse aus Amerika nie haben. Und es kommt noch schlimmer!
“Wir” alle haben uns über die Jahre “Systeme” aufgebaut, die wir nicht mehr bändingen können. Wir werden scheitern, das sollte jedem klar sein. Millionnen haben “mit dem Scheitern” schon angefangen.
Gescheitert
Es gibt keine wirkliche Handhabe gegen EU-Staaten,
die gegen Regeln verstoßen.
Es ist wie beim deutschen Föderalsimus.
Der Länderfinanzausgleich macht es schon.
Länder, wie Bremen, müssten ja bekloppt sein,
wenn sie sich bemühen würden, aus eigener Kraft
zu leben. Noch schlimmer: Defizit-Länder machen
tolle und teuere Wahlversprechnungen wie “keine
Studienegebühren”, gewinnen dann die Wahlen, und
kassieren Länderfinanzausgleich vom politischen
Gegner, der dann der Böse sein soll.
Im Fall von Griechenland war klar, dass die sich zum Beispiel die Panzer und die U-Bote aus Deutschland nicht leisten konnten. Dieser Gig wird nun vom Steurerzahler übernommen. Das kann nicht gehen.
Im Übrigen wird Deutschland auch iregendwann drann sein.
Es Bei den öffentlichen Ausgaben effektiviert und gespart werden.
1. Zusammenlegung von Verwaltungen
2. Vereinfachung von Gesetzen und Verordnungen
3. eGovernment
4. Ausgaben nur noch für notwendiges (Schulen, Polizei)
5. Subventionen nur noch eine kurze Zeit
6. Flexibilisierung des Arbeitsmarktes (Kündigungsschutz)
7. Mitwirkung statt Mitbestimmung (Aufsichtsräte)
8. Die Macht der Gewerkschaften muss verringert werden, Spartengewerkschaften müssen verschwinden
9. Sozialabgaben: Weniger HARZ4-Empfänger, weniger Krankenhäuser, weniger Krankenkassen, mehr Konkurrenz, weniger Verschwendungen bei den Rentenversicherern, keine versteckten Subventinen für die Pharmaindustie,
usw
Nein, Herr Walde. Sie glauben doch nicht im Ernst, daß Eurobonds die Eurokrise beenden. Ganz im gegenteil, Eurobonds würden die Sotuation weiter verschlimmern. Das würde bedeuten, daß Deutschland wahrscheinlich 50% mehr Zinsen bezahlen müßte. Der Zinssatz würde auf weit über 4 % steigen. Jetzt, wo wir schon hoch verschuldet sind. Das wäre ein völlig falsches Signal an die Defizitländer. Die können weiter schlampen und D zahlt solange, bis es selbst in Turbulenzen gerät. So nicht, Herr Walde. Das ist Ihre persönliche Meinung, aber nicht die Mehrheitsmeinung der Deutschen. Das deutsche Volk hat das Vertrauen in die Kunstwährung Euro endgültig verloren. In 1 bis 2 Jahren ist der Euro Geschichte. Die Deutschen werden keine Währung akzeptieren, für die sie einen großen Teil ihres Wohlstands opfern müssen.
Ganz kurz (wie sagt “Bernhard” immer so schön: Gesucht – Gefunden) in Sachen Eurobonds (vgl. auch EFSF-Eurobonds):
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eurobonds106.html
Wo Herr Walde recht hat ist, dass die Gegenfinanzierung der jetzigen Rettungsschirme ja auch nicht für Nullzinsen zu haben ist!
Bleibt nur die grundsätzliche Frage:
Wollen wir den EURO retten, wären Eurobonds (mit Auflagen!!) EINE Möglichkeit. Wollen wir den EURO zu Grabe tragen, ist es eh egal…
Apropos “EURO zu Grabe tragen”:
In diesem Falle sollten wir uns nichts vormachen: Das wird für uns (zumindest kurzfristig) bestimmt kein Spaß (harmlos ausgedrückt)! Diese hätte weitreichendere Folgen, als dass wir nun/nur die D-Mark wieder aus dem Schrank holen können… Europäische wenn nicht sogar weltweite Turbolenzen wären die Folge – bestimmt (erstmal) auch für uns nicht zum Positiven…
tja, wer der INSM/Bertelsmann das Regieren und die PR-Propaganda überlässt, dürfte sich kaum wundern, dass es seit etlichen Jahren nur um die “Ökonomie” weniger, auf Kosten vieler ging.
es gab mal einen schönen Zapp-Beitrag, der offenbarte, was die Ziele der Rechts-/Wirtschaftsextremen sind:
Massenarmut/Existenzangst
Wer glaubt, das Merkel sei “orientierungslos”, könnte hier belehrungsresistent werden, war doch hier bei MerkelTV einer der INSM-Lobbyisten und Kompetenzteammitglied der SozialstaatsgebotsDumper, Herr Hüther, kürzlich noch als StammBlogger dieses PR-Apparates vermerkt,
was wohl Frau Illner, die auf irrwitzige Weise kein Wort über ihre LobbyGruppe verliert, trotzt Anwesenheit in jeder ihrer Sendung, kaum aufarbeiten können wird..
achja: ich vermisse noch die Doku “Bertelsmann im 3.Reich” und “AltNazis als Experten bei MerkelTV”..
wertes MerkelTV!
Guido Knopp ist rechts im Bild auch nicht mehr zu sehen. Auch wenn er bald in Rente gehen will…
Auch für das Eu-Gründungsmitglied Deutschland muß grundsätzlich gelten: In allererster Linie sind die Politiker ihrer eigenen Bevölkerung verpflichtet. Das heißt: was diese mit Fleiß und Mühen erwirtschaftet, hat auch mit Vorrang an diese zurückzufließen. Und es gibt weiß Gott zahlreiche Defizite in Deutschland, die zu beseitigen sind. Sollte dann noch genügend übrig sein, kann man über rückzahlbare(!) Hilfen für andere Partnerstaaten nachdenken. Das ist kein nationaler Egoismus sondern eine legitime Verhaltensweise. Dies würde zudem die für einige Länder attraktive Versuchung, sich einfach an die stärkeren Staaten ohne eigene Anstrengungen anzuhängen erheblich mindern. Und das immer wieder stumpfsinnig wiederholte Argument, diese Länder würden deutsche Produkte ohne finanzielle Unterstützung nicht kaufen, ist absurd. Denn das hieße ja im Umkehrschluß, daß diese Exporte indirekt sowieso von deutschem Steuergeld bezahlt würden. Überspitzt ausgedrückt könnte man dann den deutschen Hersteller besser sofort bezahlen und sich den Umweg über die ausländischen und z.T. korrupten Institutionen ersparen.
Und der Europäische Gedanke ? Der gilt schon längst nur noch für die Geberländer. Und was die ständig wuchernde Brüsseler Bürokratie angeht, die degenerierte schon kurz nach Beginnn zum warmen Nest für auf nationaler Ebene zu entsorgende Politiker.
Wann endlich gehen die Bürger gegen diese Mißstände auf die Straße ?
@ Hans Lauterfeld:
Gefällt mir! Ganz meine Meinung!!!!!
ABER: Aufstehen tut der Deutsche nicht, solange er noch was im Fressnapf hat!!!
Ich bin nicht der Meinung des Autors, dass “die Märkte” der letzten Jahre Glaubwürdigkeit bewerten – sie folgen einzig dem Profit – wohl wissend, dass Staaten, die nur noch hochverzinste Kredite erhalten, bei den auflaufenden Zins- und Zinseszinsbeträgen sich aus eigener Kraft nie wieder aus den Schuldenbergen befreien können – auch Deutschland nicht, das ja viel bessere Zinskonditionen bekommt.
Den Protagonisten “der Märkte” ist es offensichtlich egal, ob Staaten vor die Hunde gehen oder die ganze EU – so, als ob sie auf einem anderen Planeten wohnten, der vom globalen Crash der Erde nicht betroffen ist.
Die US-Rating-Agenturen setzen ihre Euro-Attacken fort, zum kurzfristigen Vorteil der USA. Die Politik versucht, mit Milliardenhaufen an Geld die Symptome des versagenden Welt-Finanzsystems zu lindern.
Dieses System muss geändert werden, denn es konzentriert zunehmend das gesamte Vermögen der Welt in der Hand von ein paar hundert Menschen/Organisationen. Heute geht es nicht mehr um Multimillionäre sondern Multi-multi-Milliardäre. Rechnen Sie sich aus, was die ohne einen Finger zu bewegen täglich an Zins und Zinseszins einfahren – während 1 Milliarde Menschen auf der Welt hungern.
Dieses System kann gar nicht verändert werden, weil sein Funktionieren – aufgrund der üblichen US-Standardisierungsorgien – durch internationale Verträge und Abhängigkeiten praktisch in Blei gegossen ist. Wichtig ist, dass alles in eine einzige Richtung zieht -> gen USA nämlich. Würden die ja sonst nicht mitmachen.
Bevor Du also “das System” veränderst, verändere besser Dich selbst – oder natürlich Deinen “Taugenichts” von Freund. Der erste Schritt in die richtige Richtung besteht darin, vom Wolf nicht zu erwarten, dass er Schafe in Ruhe weiden lässt und sich selbst um seine Interessen zu kümmern. Da reicht es natürlich nicht aus, auf die “globalisierte Welt” zu schimpfen. Die dreht sich eh schwindeldumm um sich selbst herum. Gut wenn man nicht runterfällt oder ins Getriebe gerät.
—, mit dem Insider- (Maus) Wissen
(„ US-Rating-Agenturen) setzen ihre Euro-Attacken fort“)
können EINIGE mit SICHERHEIT am ganz große Rad drehen – bis zu-(r-m?) En-(t-d?)e
[ironie]
Die Amerikaner sind wie Frauen: Müssen immer alles bewerten – vornehmlich natürlich schlecht. Denn was schlecht ist, über das kann man sich erheben. Da ist man dann gaaaanz maßgeblich.
Also: Behandelt die Amerikaner wie Eure Frauen: Fragt sie in jeder wichtigen Angelegenheit nach ihrer Meinung – und tut dann genau das Gegenteil. Dann liegt ihr immer richtig. Ich weiß nicht warum – aber es ist so.
Übrigens: Ein “Land”, das sooo am Ende ist wie die USA, sollte sich erst mal völlig mit irgendwelchen Abqualifizierungen anderer zurückhalten und den eigenen Hof kehren.
Dass diese Attacken auf den Eure allesamt von “Über dem Teich” kommen, spricht im übrigen dafür, um wessen Interessen es wirklich geht. Oder glaubt hier wer, die seien “ehrlich besorgt”…?
Sonst noch was? Ach so… erst mal zur “Kasse” gehen und mein Geld abheben. Verjubeln kann ich das auch selbst. Dafür brauche ich keine anderen. Aaaaaalso erst mal fett für heute Abend einkaufen. Was wir im Bauch haben ist drinnen.
[/ironie]
Demnächst kommt der Soli für Südeuropa und Ireland.
Klar, sobald eine US-Rating Agentur einen gegen ein EU-Land fahren lässt, ist es höchste Zeit für ein “Rettungspaket”.
Sagt mal, geht’s noch gut? Oder muss der Arzt kommen. Ignoriert diese Schlipsträger und fertig ist’s!
…, bleibt noch die Frage:
Wer soll – daß ignorieren?
Wer soll das bezahlen,
wer hat das bestellt,
wer hat soviel Pinke-Pinke
wer hat so viel Geld ???
Die die betreffenden US-Rating-Agenturen tatsächlich davon überzeugt sein sollten, dass es sich bei ihren Verlautbarungen um bloße Meinungsäußerungen handele, für deren Folgen sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden düften, dann würde ich die Vertrauenswürdigkeit genau dieser Einrichtungen umgehend auf Ramschniveau herabstufen, denn offenkundig hat man dort nicht mehr alle Latten am Zaun.
Wenn die nämlich den Dollar ihrer quasi-bankrotten USA _nicht_ herabstufen und stattdessen in wenigen Tagen eine volle Breitseite auf den Euro abschießen, dann muss ich kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu wissen, aus welchem Loch der Pudel pfeift… Genau! Hinten – Unten!
Ich muss allerdings gestehen, dass ich schon seit Jahren keine US-Produkte mehr erwerbe… Ich hätte mir das anders vorgestellt, aber ich finde deren Betragen einfach “inakzeptabel”.
Vielleicht gehen jetzt erst mal wieder alle fein nach Hause, halten für 3 Monate Galgenfrist ihren dämlichen Rand (insbesondere jene Quaselagenturen) und dann wollen wir mal sehen, was danach so los ist. In der Zeit habe wenigstens ich meine paar Mücken auf den Kopf gehauen, und dann kann von mir aus die Welt untergehen. Eines dürfte klar sein: Wenn die USA mit ihrer irrwitzigen Unkerei zum Ruin mutwillig beitragen sollten, werden die keinesfalls mit heiler Haut davonkommen.
Danach werden wir sicherlich eine neue Weltordnung haben, eine in der Europa die erste Geige spielen wird. Denn wir sind natürlich die Super-Guten! Oder? – Egal…
Ankündigungsregierung: Lobe für diese Regierung !
Jemand ist hier dabei diese Regierung zu loben. Begriff: Ankündigungsregierung trifft nicht korrekt. Frau Merkel versucht etwas anzukündigen außer eine wichtige Sache: Sie und Ihre unfähigste Regierung aller Zeiten zurücktritt. Man sollte die Bilanz von einer paar Persönlichkeiten dieser Regierung wie Frau Schavan, Frau Schröder, Frau Van der Leyen, Frau Aigner, Herr Rösler und Herr Niebel anschauen. Sie könnten bis heute gar nix ankündigen. Ich habe das Gefühl, dass Sie Dauerurlaub auf Steuerzahlerkosten machen.
Hier ist ein Beispiel über die tolle Arbeit von einem Ministerium:
Durch die Plagiate von Doktorarbeiten ist das Land dabei, seinen guten Ruf in Bildung zu verlieren. Was hat Frau Schavan unternommen? Nix. Man sollte Promotionsverordnung so ändern, dass eine Doktorarbeit durch eine Gruppe von Wissenschaftler während gesamter Doktorarbeit überwacht und geprüft wird. So genannte Bildungsfreiheit für die Professoren sollte man zu ende führen. Im Ausland gibt es auch Professoren, aber es gibt kein Land, wo es so viele Freiheiten für Professoren gibt. Diese Freiheiten werden missbraucht. Frau Schavan sollte eine Internet Stelle einrichten, wo jeder sich gegen Plagiate von anderen Publikationen (bzw. Doktorarbeiten) von so genannten Professoren öffentlich beschweren kann. Durch diesen Schritt kann man die Internetseiten, die die Plagiate von Doktorarbeit zurzeit überprüfen, ein Ende bereiten. Ein Staat sollte zeigen, dass ein Staat so was nicht geduldet. Ich bin der Meinung, dass durch solche staatliche Internet Stelle einige Personen Ihre Doktortitel verlieren würden. Ich arbeite täglich mit verschiedenen Publikationen in Medizin, wo einige Publikationen unter Plagiatsverdacht kommen könnten. Hier fehlt Kritik in der Presse. Wir brauchen gesunde Kritik über das Bildungsministerium, Promotionsablauf und Promotionsverordnung der Unis, damit die Unis Ihre Promotionsverfahren verbessern. Man sollte keine Angst haben, weil Deutschland sehr viele gute Forscher, Professoren und Wissenschaftler hat.
Die Regierungen in Europa haben Ihre Moral und die Werte verloren. Man sollte Beispiel (Abhörskandal) von UK anschauen. Wir (Bürger) sollten diese Politiker ein Zeichen sitzen, dass wir eine ehrliche Regierung mit Werten unterstützen, nicht die unfähigste Regierung wie Frau Merkel führt. Es sind verlorene Zeiten für Deutschland, wenn eine Regierung sich nur mit Themen anderen Ländern beschäftigen, aber sich kaum Gedanken macht, wie man die zukünftigen Probleme eigenes Land lösen wird. Für solche Regierung habe ich nur eine Ankündigung: Bitte zurücktreten und neue Wahlen.
Tja, neue Wahlen wären sicherlich “interessant” und angebracht. Nur dafür müssten sich die Regierungsparteien (kann man die noch so nennen?) gegenseitig auflösen wollen, was aber offensichtlich nicht der Fall ist (vgl. “Steuersenkungsgeschenk” (haha) an die FDP, neue Kanzlerkandidatur von unserer Bundesmutti, Westerwelle abgesäbelt (lebt der eigentlich noch?) – sein Klon Rösler ist genauso eine Schwallbacke – interessiert aber die Regierung wohl nicht bzw. hofft, dass es keiner merkt.) Pssst
Heißt: Einmal gewählt, 4 Jahre Macht. Geil! Das will ich in meinem Job auch. Nachfrage: Wer hat die jetzige Regierung nochmal gewählt? Müssen ja ein paar gewesen sein… Ähnlich wie mit der Bildzeitung: Keiner will sie gelesen haben, aber die höchste Auflage in ganz Deutschland. Volksverdummung selbstgemacht!
Sorry (bzw. zum 40. Geburtstag der Sendung mit der Maus): “Klingt komisch, ist aber so…”
Es ist nicht Griechenland, es ist nicht Portugal, es ist nicht Irland und auch nicht Italien, die pleite sind.
Keines dieser Länder wird pleite gehen, so lange Sie und Sie und Sie und Sie und all die vielen anderen Anständigen der Gesellschaft an den vermeintlichen Wert lediglich bedruckten Papieres glauben.
Vielleicht würde Susi_Bibelmaus kommentieren:
‘Der Glaube (an das Geld) hat ihnen geholfen’
Na ja, wenn ich Sie recht verstehe, möchten Sie zurück zum Tauschhandel und Selbstversorger – ist natürlich “etwas” realitätsfremd (wie so vieles aus Ihrer und Susis Ecke).
Die Frage ist nicht, ob es gut oder schlecht ist, DASS wir Geld haben, sondern WIE wir (bzw. deren Verwalter – Politik / Finanzwesen) damit umgehen. Kleiner Unterschied!
Das Kernprinzip der Angelsachsen besteht darin, sich und andere von unsicheren Techniken und Verfahren abhängig zu machen. Die Idee ist es, die Unsicherheit zum eigenen Vorteil zu nutzen, weil vermutet wird, die anderen seien zu dämlich dazu.
Nun: Die UK-Schikeria, welche maßgeblich dazu bei zu tragen wusste, dass in jedem Moorloch eine Überwachungskamera steht – smile, you are on CCTV – hat nun wohl vom Erzschelm Murdoch eine herbe Lektion erteilt bekommen: A malin – malin et demi – Wie die Franzosen sagen.
Der BND, der Deutsche Zoll – alle “ausgespäht”. Der Euro – von “Meinungen” äußernden “Rating”-Agenturen sturmreif geschossen – weil alles dran glauben.
Liebe Leute, es gibt so viele Fehler, die man sonst noch begehen kann. Muss es denn nun wirklich immer derselbe sein?
Dieser Kommentar von Thomas Walde geht an der Sache vorbei, auch wenn er gewisse Wahrheiten benennt. Falsch ist vor allem, daß der Euro den Deutschen nützen würde. Das Gegenteil ist der Fall: Der Euro schmälert unseren Wohlstand und macht aus den Deutschen Billigarbeiter wider Willen. Klar: je billiger unsere Waren sind, um so lieber greifen Griechen, Spanier und Iren zu. Sie kaufen unsere Waren mit jenem Geld, das wir Deutsche ihnen transferieren. Es kaufen auch die Chinesen. Diese wollen ihre immer fragwürdiger werdenden US-Dollar loswerden. Verständlich!
Wir aber sind die Sklaven unfähiger Politiker und der internationalen Banken-Mafia.
Das mit den Chinesen und dem Dollar ist ein guter Hinweis!
Jetzt kommt “ganz hohe” Weltpolitik:
Die Chinesen investieren im Moment gerne in Europa… Klar, ist ja grad auch schön billig. Und treten noch als Retter auf (und zu Hause die Menschenrechte mit Füßen).
Und haben im Gegenzug ein schönes Bein in der Tür. Clevererweise haben sie dies in Afrika schön vor Längerem gemacht, weswegen unsere Bundesmutti nun krampfhaft versucht, hier noch ein paar “Abfälle” abzubekommen. Im Gegenzug ein paar Waffenlieferungen – kein Problem. Schließlch hat die CDU ja ein C im Kürzel. C für – wie war das nochmal? – criminal? Nee, war ursprünglich irgendwie mal anders – aber egal. Hauptsache die Kasse klingelt, damit wir Griechenland retten können. Hallo? Gehts noch?
Und derweil verhungern 10 Millionen Menschen am Horn von Afrika. Ich schäme mich für unsere Regierung!
Alternative für Waffenverkaufe in Afrika!
Tipp für Bundeskanzlerin in Afrika: wir haben sehr viel Technologie in Medizin in Deutschland. Man kann Gesundheitslösungen in Afrika anbieten. Es gibt eine reihe von Frauen / Kinder in Afrika, die an HIV, TB, HBV, HCV, Herpesviren, Aspergillose, Kandida, Fusarium etc. leiden. Bundesbahn hat auch sehr schöne moderne Züge, die man in Afrika einsetzen kann. Solar Industrie in Deutschland hat solche Produkte, die viele in Afrika brauchen. Durch die Solarprodukte können die Leute in Afrika das Licht bekommen und Kinder können abends lernen. So was schafft ein Land wie Deutschland viel Respekt!
Danke für diesen Hinweis!
Dies wären in der Tat sinnvolle Exporte: Zivile Technologien – Technologien, die den Menschen selbst (!) helfen, nicht den Regierungen, um die Menschen (die der anderen bzw. die eigenen) im Zaum zu halten…
Z. B. Japan erwägt jetzt auch aus der Atom-Energie auszusteigen – und orientiert an der deutschen Vorreiter-Rolle. So etwas steht uns gut zu Gesicht – und bringt auch ökonomisch was! Aber die derzeitige Regierung setzt in Afrika dann wohl doch lieber auf Rüstungs-Exporte. Haben wir was gelernt? Scheinbar nicht. Traurig. Beschämend.
Der Staat / die Staaten haben die Aufgabe, der Wirtschaft Rahmenbedingungen vorzugeben, in denen sie abläuft. Aber da eben die (europäischen) Staaten 1. nicht in der Lage waren und sind, diese Rahmenbedingungen vernünftig auszugestalten (bei den Banken wird nun noch schlimmer gezockt und die Kunden für dumm verkauft, als vor den Bankenkrise) und sich 2. noch nicht einmal selber an die von ihnen zur Stabilität des Euro beschlossenen Gesetze halten, haben die Verantwortlichen in der Politik doch jede Glaubwürdigkeit und jedes Vertrauen verspielt. Würden sie einem Rating unterliegen, müsste man noch hässlichere Rankings einführen als “Ramsch”.
Vielleicht ist es doch eher so, dass die gescholtenen Rating-Agenturen -wenn vielleicht auch aus den falschen Motiven- höhere Einsicht (z.B. Griechenland betreffend) zeigen als eben diese Brut der Europafanatiker. Durch diese Extremen Sparmassnahmen ist in Griechenland (und in Portugal und Spanien zeichnet sich –weniger krass doch ähnliches ab- der soziale Friede massiv gestört. Die, die die Krise nicht verursacht haben sollen nun dafür bluten. In dieser Stimmung gibt es nur Widerstand und Entrüstung – keine Motivation, von der man annehmen könnte, dass ein wirtschaftlicher Aufbau erfolgt. Was jeder mit gesundem Gefühl mehr oder weniger deutlich erkennt, geht an der Politik offensichtlich völlig vorbei.
Die uns vorgetragene Argumentation für den politischen Zusammenschluss von Europa zu sein, ist doch der, dass nie wieder Konflikte und Kriege wie im 20. JH in Europa statt finden sollen. Doch genau die Politiker die so argumentieren schaffen eine soziale Situation, die der ideale Nährboden für extreme Parteien und deren Folgen sind.
Gebetsmühlenartig wird uns vorgetragen, wie vorteilhaft der Euro für Deutschland und seine Bürger wäre. Einen in Euro messbaren Nachweis, wie und wo der “Otto-Normalverbraucher” denn von dem Euro profitiert sind sie uns immer schuldig geblieben. Im Grunde unterscheiden sich die politischen Argumente für den Euro kaum von denen der Anlageberatern, die einem hochriskanten Wertpapiere mit einem Verfallsdatum nur aus Gründen ihres eigenen Profits aufschwatzen. Nur das hier der Profit in ihrer politischen Reputation liegt, bei der einer den anderen in seiner Europapromotion überflügeln will.
Namhafte Wirtschaftswissenschaftler haben immer wieder mit fundierten Argumenten auf die Schieflagen und Risiken hingewiesen, und wurden ignoriert.
Die Wahrheit ist, Deutschlands Bürger würden am meisten davon profitieren, wenn wir aus dem Euro aussteigen. Besser Heute als morgen!
@alle
LIBERTY – EGALITY – FRATERNITY
FREIHEIT – GLEICHHEIT – BRÜDERLICHKEIT
Dafür kämpfen wir seit der französischen Revolution, seit mehr als 200 Jahren!
Denken wir bei dieser Parole jetzt nur an uns, an Deutschland, oder an Europa, oder sind wir so ehrlich und anständig und denken dabei an die ganze Welt?
Wenn wir ehrlich und anständig sind und den Begriff „Moral“ noch ernst nehmen wollen, dann müssen wir an die 7 Milliarden Menschen denken, zu denen wir auf dieser Erde gehören!
Und wenn wir die Begriffe „Gleichheit und Brüderlichkeit“ ernst nehmen wollen, dann müssen wir unseren derzeitigen Lebensstandard um ca. 9 /10 auf 1 /10 herunterfahren.
Nichts anderes steckt auch in dem von einem unserer ganz großen Dichter und Denker, „Immanuel Kant“, formulierten „kategorischen Imperativ“!
Ich vereinfache diesen hier mal wieder, was ich in der Vergangenheit in diesen Blogs schon des Öfteren tat:
HANDLE STETS SO, DASS WENN EIN JEDER SO HANDELN WÜRDE WIE DU; DIE WELT HEIL WÄRE!
Für die o. g. Parole der französischen Revolution und für eine „heile Welt“ kämpften und kämpfen wir, und es gab schon unzählige Tote bei diesem Kampf auf dieser Welt!
Also, was wollen wir nun? Wollen wir mit unserer Scheinheiligkeit und Heuchelei so weitermachen, oder sind wir bereit, unseren Lebensstandart sukzessive auf EIN ZEHNTEL zu reduzieren?
Ich selbst bin natürlich von dem, was ich hier anmahne genau so meilenweit entfernt, wie alle anderen, die hier mitbloggen.
Aber wir sollten alle mal wieder wenigstens darüber nachdenken – deshalb habe ich diese Wahrheit so grass dargestellt!
Gruß D. Ackermann
…, —,
der Blick nach hinten zeigt uns, wie der Weg so das Ziel
Solange Geld für Waffen vergeben wird und
dadurch der Feind (in uns?) erhalten bleibt,
ergibt sich der Spiegel nach außen.
@ an alle,
wer gegen Europa ist ist für Krieg !!
keiner sieht,wer den Euro abschaffen will !!
Vielleicht unsere besten Freunde möchten dieses ??
Wie heisst es so schön,”beim Geld hört die Freundschaft auf” Wer hat Interesse das es Europa überhaupt nicht gibt ???
Man sollte wenn es im Leben Schwierigkeiten gibt nicht so weit gucken,sondern erst im nahem Umfeld schauen, wer einem etwas Böses tun möchte.
Wer von Regierungen und Politiker spricht sollte bedenken
das nur das Grosskapital das sagen hat,(keine Merkel,kein Sarkosy usw.)Dieses Blogs können wir auch vergessen,dieses ist so gewollt,gehört auch zu diesem Theater,wir sind zu bequem geworden oder zu faul,warum geht keiner mehr auf die Strasse und tut seinen Unmut kundt.Nein wir blogen und die Herren Journalisten(auch Besserwisser)vertreten auch nur die Meinung des Grosskapitals,sonst gibt es keine Karriere.
Also liebe Bloger,wir gehören auch zu diesem Schmieren Theater.
Verändern kann man nur wenn wenn man auf die Strasse geht,Syrien wäre schön wenn dieses Land Öl hätte dann würde man vielleicht eingreifen, und den berechenbaren was für ein Wort,in der Politik gebraucht wird,ein berechenbarer Tyran wird akzeptiert,wo sind da die Politiker,die für Menschenrechte eintreten ?
Lieber schreiben über WM und Frau Neid, über Euro usw.aber Menschenrechte sind nicht so wichtig !
Gruss Kurt
Der Rat, auf die Experten zu hören,kann man doch vergessen.Es gibt diese Experten doch gar nicht, allerdings jede Menge Besserwisser und Schwarzmaler.
Unter den angeblichen Experten oder die,die sich für Experten halten und sich immer wieder im TV darstellen dürfen,gibt es sehr unterschiedliche Meinungen und diese werden so wirkungsvoll einfach dargestellt.
Erwarten wir von den Politikern,dass sie allwissend sein sollen?
Es gibt keine Erfahrungswerte und von der Bundeskanzlerin erwarten die Gegner,dass sie mit den Machtbefugnissen einer Diktatorin Europas ausgestattet ist.Deutschland bestimmt und alle Europäer machen was wir wollen.
Die Kritik der Medien und der ausgewählten Einzelpersonen,die dann stellvertretend für die Masse,ihre Meinung öffentlich sagen können,ist mir oft zu populistisch und zu einfach dargestellt.
Wer kein fundiertes Fachwissen auf diesem Gebiet hat,sollte seine Meinung bei diesem so wichtigen Thema nicht veröffentlichen bzw.veröffentlichen dürfen.
Immer dreister lügen uns die regierenden Politiker ins Gesicht. Hier die wichtigsten Lügen, die eigentlich jedes Kind durchschauen kann:
1. Erzlüge: “Griechenland wird seine Schulden mit Zinsen und Zinseszinsen zurückzahlen” – Gibt es noch dreistere Lügen?
2. Erzlüge: “Wir verdienen an den Hilfspaketen auch noch.”
In Wirklichkeit werden wir unser Geld nie wiedersehen, außer als inflationiertes Papier.
3. Erzlüge: “Deutschland hat vom Euro den allergrößten Nutzen.” – In Wirklichkeit wurde uns der Euro nicht aufgezwungen, um Deutschlands Nutzen zu mehren, sondern um unseren Wohlstand abzugraben und ihn umverteilend an andere Länder zu lenken.
4. Erzlüge: “Der Euro ist eine Frage von Krieg und Frieden.” – In Wirklichkeit hatten wir zu Zeiten der D-Mark Wohlstand und Frieden, ausgenommen der völkerrechtswidrige NATO-Überfall auf Jugoslawien. Dagegen müssen heute unsere Soldaten in fremdem Interesse in Afghaniastan ihre Haut zu Markte tragen.
Es wird immer schlimmer!
@ alle
Was muss ich da hören? Sie können die Zinsen für Ihre aufgenommenen Kredite nicht mehr bezahlen! Ich meine Sie, die Blogteilnehmer.
Sie haben sich total übernommen. Sie haben den Überblick verloren. Hier hilft nur noch: Nehmen Sie einen weiteren Kredit auf, und mit dem bezahlen Sie dann die Zinsen.
Der Kreditsachbearbeiter Ihrer Hausbank wird (vorausgesetzt, er hat persönlich davon einen Nutzen) Ihre Kreditakte sorgfältig pflegen, er wird Ihre Situation und somit die Kreditfähigkeit gegenüber seinem Bankvorstand positiv beurteilen.
Das Spiel geht weiter! Erstmal kehrt Ruhe ein. In einem halben Jahr (erst) wird Ihre Kreditakte wieder auf dem Tisch des Vorstands liegen, und dann wird Ihre Kreditfähigkeit neu bewertet. Es ist Ihnen aufgefallen, dass ich bisher nicht von der „Kapitaldienstfähigkeit“ gesprochen habe.
Nun, Szenen aus dem Alltag – aus der Wirklichkeit der „ganz normalen“ Bürger.
Bei und zwischen Staaten verhält es sich nicht sehr viel anders – allerdings geht es hier um sehr große Beträge, Beträge jenseits der Milliarden-Grenze!
Virtuelles Geld! Geld, hinter dem keine geschaffenen Werte stehen, lässt sich bedenkenlos verleihen. Es existiert nicht wirklich. So muss es auch nicht zurückgezahlt werden. Es ist Buchgeld, es kreist, und irgendwann wird es als Forderung abgeschrieben – und das Spiel beginnt von Neuem.
Ich suche seit Tagen mein gutes altes Monopoly-Spiel. Es ist irgendwo im Keller oder im Abstellraum verstaut. Wenn ich es finde, werde ich in der Schloss-Allee ein Hotel kaufen.
Die Mieterträge werden horrend sein. Meine Mitspieler werden, wenn sie dieses Feld betreten, daran finanziell scheitern. Ich werde das Spiel gewinnen.
Und dann sitze ich da – mit dem „Spielgeld“.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.
Einen freundlichen Gruß aus Eisenach
Das konzept kann nur Schuldenabbau heißen.Es gibt aber in EU- Europa kein Land, welches dies tut. Auch Deutschland muß aufpassen, das es nicht in den Schuldenstrudel rutscht.
Es traut sich keiner, die Ausgabenseite zu rasieren. Da liegt der Hase im Pfeffer.
Jepp, und der Bürger hats erkannt (darum ist “er” (bzw. “sie)) auch mehrheitlich GEGEN Steuersenkungen. Wo hat man so was schonmal erlebt? Hier. Denn die Wähler blicken, was die Politik NICHT tut: Wir MÜSSEN Schulden abbauen. Und zwar “ehrlich” (keine Zwangsabwertung – was in Griechenland droht, jedoch katastrophal wäre).
Da ist der Soli ja noch harmlos. Den bezahl ich doch schon fast gerne, weil er im Land bleibt (Aufbau Ost – kommt uns auch zu Gute – Grüße in die neuen Bundesländer
)
Aber für Griechenland zu zahlen, wo die Hälfte der Arbeitnehmer angenehm auf Staatskosten lebt, mit 60 in Rente geht, und sich dann in der Regel noch bestechen lässt. Nee, Freunde, irgendwo ist auch Schluss.
Mag jetzt vielleicht plakativ klingen – und ich habe mit Sicherheit nichts gegen unsere griechischen, portugiesischen, irländischen oder italienischen Freunde. Aber ein jeder kehre erst einmal vor seiner eigenen Tür, ehe er den Müllmann ruft!
Ihr habt ja Alle sooo recht! Aber: ändert Ihr durch Eure Schreiberei etwas??? NEIN !!!
Darum habe ich es aufgegeben hier zu schreiben, meine Kritik an den Tag zu bringen! Genauer auf unsere Situation zu schauen habe ich absichtlich eingestellt um wieder schlafen zu können!! Ich schaue einfach nur noch weg und warte auf den großen Knall der mit- und ohne meine Kommentare kommen wird!
Solange die Völker Europa´s keine “direkte Demokratie” haben und nur die Parteien diktieren wo es lang geht sind Beiträge wie Diese in meinen Augen sinnlos!!!
Wenn mich damals Einer gefragt hätte, ob ich den Euro will, dann hätte ich das entschieden verneint!! Uns hat es mit unserer DM sehr gut oder… noch besser als heute gegangen! Ich trauere der DM sehr, sehr nach!!
Aber… wir, das Volk, wurde ja nicht gefragt ob es den Euro haben will!
Und so ist es in allen Belangen des täglichen Lebens! Wir müssen uns dem Parteiendiktat fügen ob wir das wollen oder nicht!!!
Darum, liebe Leute, schaue ich nicht mehr hin und harre der Dinge die da kommen! Denn- ändern kann ich ja ohnehin nichts!!
Uns Allen wünsche ich, dass das Schlimmste, das uns passieren kann, ausbleiben möge!!
Gerda Altmann
Ob man durch Schreiberei “etwas” ändert, vielleicht ja, vielleicht nein… Aber gehen Sie mit einem Plakat auf die Straße? Ändert das etwas? Oder rufen Sie Ihren Politiker um die Ecke an? Bzw. werden selbst Politiker? Oder haben Sie einfach resigniert…?
Letzteres tue ich – zumindest – NICHT!
Hier zu schreiben, bedeutet zum einen Meinungsbildung. Zum anderen evtl. auch Journalisten-Bildung (sofern sie denn den Blog lesen – denke/hoffe ich aber mal…)
Ansonsten machen Sie halt die Augen zu – oder stecken einfach den Sand in den Kopf. Grüße
Mit einem Aufsatz für das iPhone wird die US-Polizei künftig mit biometrische Gesichtserkennung die Bevölkerung überwachen. Fotos von Menschen können damit zur Identifizierung mit Bilddatenbanken verglichen werden. Auch die deutsche Bundespolizei erprobt dieses Verfahren am Flughafen Frankfurt zusammen mit den Bilddatenbanken der Bevölkerung aus dem neuen Reisepass und Personalausweis. Auch eine Verknüpfung mit Videoüberwachungskameras soll dabei möglich sein.
@ Gerda Altmann | 14. Juli 2011 | 11:27
„Ihr habt ja Alle sooo recht! Aber: ändert Ihr durch Eure Schreiberei etwas??? NEIN !!!
Darum habe ich es aufgegeben hier zu schreiben, meine Kritik an den Tag zu bringen!“
Zitatende
Nein. meine liebe Frau Altmann, tun Sie das nicht – hören Sie nicht auf zu schreiben.
Ich mag Ihre erfrischenden Kommentare. Da schreibt ein Mensch ohne Schnörkel – offen und ehrlich – frisch von der Leber.
Sehen Sie, Leber und Galle!
Das ist ein Grund, warum ich hier schreibe. Ich bin fast sicher, die Teilnehmer möchten meinen „Gedankenwust“ nicht zur Kenntnis nehmen.
Aber ich schreibe eigentlich auf Anraten meines Arztes.
Er sagt regelmäßig: „Herr Sahl, machen Sie sich Luft“.
Und das möchte ich Ihnen auch empfehlen. Also, weiter so!
Liebe Grüße aus Eisenach
Wie viel bekommt Ihr Arzt/Therapeut die Stunde? Vielleicht sollten Sie dies dann auf die Teilnehmer dieses Blogs umlegen…
@ whim | 14. Juli 2011 | 11:57
Aber, mein Lieber, warum diese „Spitze“?
Es ist wohl nicht Ihr Tag. Gut, das gibt es. Geben Sie den Mut nicht auf.
Morgen ist ein neuer Tag.
Ein Freitag wird es sein – wie so oft.
Beamte werden sich auf das Wochenende freuen. Einige Angestellte werden sich Sorgen um ihren Job machen, ebenso einige Kapitalanleger um Ihre Geldanlagen. „Große Europäer“ werden alles daran setzen, in den Brockhaus zu kommen.
Es wird ein ganz normaler Tag in Deutschland sein.
Während wir uns hier über Nichtigkeiten unterhalten, da reißt sich „Unsere liebe Frau“ in Afrika ihren ebenso „lieben … „ auf, damit es uns langanhaltend gut geht.
Sie kennen das Vorhaben: Zuerst kommen die Waffenlieferungen und dann kommen die Handelsgesellschaften und irgendwann auch mal die Menschenrechte (zum Zuge).
Das, was „Unsere liebe Frau für uns tut, wird allgemein doch wenig gewürdigt.
Wir beschäftigen uns lieber mit uns selbst.
Erzählen Sie es weiter.
Gruß aus Eisenach
Hallo Herr Sahl,
war nicht bös’ gemeint – eben nur ein Spitze
(Wo Sie Frau Altmann doch so nett bei der Stange haben wollen – ohne Witz – finde ich wirklich nett…)
Ja, man sollte das Verhalten von unserer Bundesmutti wirklich mehr würdigen! Etwas mehr Visionen – ich bin da manchmal einfach zu sehr Realist. Aber das allerschlimmste (aus Sicht der Regierung) ist ja “Mitdenken”. Mea culpa.
Donnerstagliche Grüße
Wann merken die Vertreter der EU endlich , daß diese Krise mit voller Absicht herbeigeführt wird?
Nie kann man so viel Reibach machen wie in Krisenzeiten, die so bezeichneten Eliten erachten eine Krisensituation für erstrebenswert.
Außerdem kommen psychologische Motivationen hinzu.
Gerade die Leute von den Rating-Agenturen dürften einen unglaublichen Kick daraus beziehen , ein Land nach dem anderen herabzustufen.
Da geht es doch nicht um sachliche Beurteilungen , kann man ja fast verstehen.
Ein paar vollgekokste Wichtigtuer senken den Daumen über ein ganzes Land und das Land und die EU fangen an zu zittern, da kann man sich schon mal für den Größten halten.
Im privaten Umfeld würde ein solches Verhalten nicht lange toleriert werden , sondern sehr schnell dazu führen , den entsprechenden Leuten mal ordentlich die Möbel grad zu ziehen.
Richtig, es wird Allesmögliche angekündigt, dann gewartet und wenn das Kind endlich in den Brunnen gefallen ist, ist keiner Schuld und der kleine Mann (Frau) muss zahlen.
Es muss in allen Staaten endlich dafür gesorgt werden, dass sozial gerecht so viele Steuern bezahlt werden, wie der Staat zur Erfüllung seiner Aufgaben braucht. In Deutschland soll es 86.000 Steuerberater geben, aber nur 2.300 Steuerfahnder. Hier wäre schon einmal ein umgekehrtes Verhältnis wünschenswert.
Solange die privaten Vermögen schneller steigen als die Staatsschulden, werden die Schulden niemals rückzahlbar sein. Nur eine drastische, sozial gerechte Erhöhung der Einnahmen aus Steuern kann in den verschuldeten Ländern diese Staatsschuldenkrise zur Zufriedenheit lösen.
Leider sind die Reichen dagegen, siehe auch Amerika und so wird es bald krachen.
Wie wichtig ist tatsächlich diese Abstimmung über den EFSF, wenn Bundestagsabgeordnete vorher nicht mal wissen, für was für eine Summe die BRD haftet? Das ist wirklich alles ein Witz, unser Staat wird von einigen Nichtskönnern regiert und der Rest segnet ab, Hauptsache der Job ist sicher.