Prinz for President!

Typischer Pressekonferenz-Saal. Wassergläser auf dem Tisch. Daneben aufgebaute Mikrofone. Ein Pressesprecher, der das Ganze leiten soll, sitzt schon. Thema der Pressekonferenz: “Bilanz der Bundesregierung vor der Sommerpause.” Herein kommt Guido Westerwelle (FDP), setzt sich, lächelt die 30 anwesenden Reporter an und legt unaufgefordert los: “Es ist für mich nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Der Druck war zu groß. Ich konnte mit der Situation nicht gut umgehen.”

Einige Reporter ziehen staunend die Augenbrauen hoch.

Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hüpft schwungvoll durch die Tür, setzt sich dazu. Er lächelt die Reporter an. Einer fragt ihn: “Hatten Sie nie den Eindruck, nach den ganzen Krisen, dass sich der Eindruck verfestigen könnte, Sie seien nicht in Form?” Guttenberg räumt freimütig ein. “Ich habe es nicht hingekriegt. Ja, ich weiß, das zu sagen, ist natürlich ungewöhnlich. Aber so ist es nun mal. Ich finde, das ist menschlich.”

“Respekt” wird in den Journalistenreihen gemurmelt.

Angela Merkel (CDU), im weißen Sommer-Blazer, eilt als Letzte verspätet herbei. Frage eines Journalisten: “Haben Sie mal überlegt, alles hinzuschmeißen?” Merkel antwortet: “In der ersten Emotion gab es so was. Da habe ich gedacht: Was soll das alles? Was tue ich mir noch an? Es war Gott sei Dank nur die erste Emotion, über die ich dann wieder hinweggekommen bin. Am Anfang aber hatte ich schon den Gedanken an Rücktritt gehabt.”

Der Reporter hat noch eine Nachfrage an Westerwelle: “Wie haben Sie die ganze Kritik verarbeitet?” Westerwelle antwortet, es hätte zwei Lösungen gegeben: “Die eine wäre gewesen: Ich stecke jetzt den Kopf in den Sand und lasse ihn drin. Dann kann keiner mehr auf mich drauf hauen. Die zweite Möglichkeit war: Ich probiere aufzustehen und schaue, was ich noch für die Mannschaft tun kann. Die Mannschaft hat mir außerdem das Gefühl gegeben, dass ich trotzdem noch wichtig bin. Dass ich ein wichtiger Teil des Teams bin und bleibe. Das hat geholfen.”

Ende der Pressekonferenz. Die Medienmenschen gehen kopfschüttelnd auseinander und sagen, so etwas hätten sie noch nie erlebt.

Haben sie auch nicht! Die Pressekonferenz gab es, die Fragen und Antworten auch. Und zwar genau so! Es war Birgit Prinz, DFB-Elf-Kapitänin, Rekordspielerin, die die WM wegen Formtiefs gerade von der Reservebank aus verfolgen muss. Liebe Politik, nimm Dir ein Beispiel, lass Dir auch mal in die Seele blicken, öffne Dein Herz! Die nächste Pressekonferenz kommt bestimmt! Prinz for President!

61 Kommentare | 07. Juli 2011 | 23:14 Uhr | Twittern | Facebook

61 Kommentare

  1. Der schwarze, gepanzerte Audi A 8 (21 Liter auf 100 km auf Steuerzahlerkosten) hielt exakt zur besten Fernsehsendezeit vor der Wolfsburger Haupttribüne. Eine Extrakamera des Staatsfernsehens ARD hielt auf den sich öffnenden Wagenschlag. Eine pralle rote kurze Jacke stieg aus. Die Kamera blendete ab. Dann Stadioninnenraum. Die Fußballdamen von Schweden und USA wurden gezeigt. Schnitt auf die Haupttribüne. Da saß die rote Jacke inmitten “ihrer Mädels” von der deutschen Nationalmannschaft und amüsierte sich auf Steuerzahlerkosten herzlich. Die dralle kurze rote Jacke spannte. Immer wioeder Schnitte während des Spiels, in dem der große Favorit “unserer ameriaknischen Freunde” den Schwedinnen unterlag. Die Staatsratsvorsitzende klatschte wieder Coekerös in die Patschehändchen. War ja nicht wichtig, was die Vertreter der dämlichen dummen Deutschen da im Reichstag zur Weigerung des Politbüros sagten. Was geht das Volk an, wohin und in welche Kriesengebiete an an welche Despoten eine kleine aufgestiegene Ex-Physikerin Waffen, die auch eigene Bürger wegräumen können, verscherbelt.

    Hauptsache, Angela “Erich” Merkel hatte Spaß bei einem Spiel, mit dem Deutschland eigentlich noch nichts zu tun hat. Die Bilder im des aus den Nähten platzenden roten Blazers im Staatsfernsehen waren wichtig. Inmitten “ihrer Mädels”. Ihr Pressesprecher, jener Ex-ZDF-Heini, weiß schon, wie man “Bilder” inszeniert. Daß dabei aber Millionen umschalteten, ficht Frau Vorsitzende nicht an.

    Seltsam? Aber so steht es geschrieben. ;-)

    Grüße vom Bielefeld-Blog.

    Michael Egler | 7. Juli 2011 | 23:25 | Antworten
    • Keine Ahnung – wundert mich auch… ;-)

      whim | 8. Juli 2011 | 07:18 | Antworten
    • Klasse geschrieben, Michael!

      Genauso sieht es aus!! Es kann einen normalen Bürger einfach nur ankotzen.

      Berios | 8. Juli 2011 | 07:31 | Antworten
  2. susi ?

    Bernhard | 7. Juli 2011 | 23:26 | Antworten
    • Sorry, hab mich verklickt (und um mit der Clausthaler-Werbung zu sprechen: “Kann ja mal passieren”) Wollte natürlich auf Bernhards Beitrag (“Susi ?”)antworten…

      whim | 8. Juli 2011 | 07:25 | Antworten
  3. Bin ich aus Brandenburg???

    Michael Egler | 7. Juli 2011 | 23:30 | Antworten
  4. Wann kommt der erste Journalist und bekennt, dass er zu wenig fit ist, um jeden Tag zumindest durchschnittliche Leistung zu bringen und er/sie selbst die Gurke in der Truppe ist?

    Zum Beispiel, wenn dieselbe, sogenannte investigative Frage drei mal hintereinander gestellt wird, weil ihm/ihr in Wirklichkeit nichts mehr Neues einfällt. Für Zuschauer gibt es schönere Möglichkeiten, als sich bei sowas zu langweilen.

    So langam wird’s auch peinlich, den Prominenten in der seelischen Unterhose zu wühlen. Es kommt doch sowieso immer das Gleiche dabei raus. Was die Sportler antworten, mag zwischen Frauen und Männern nuanciert unterschiedlich sein, ist aber vorhersehbar, einschließlich der reuvollen Einlagen, nachdem der Interviewer wirkliche oder vermeintliche Fehler entdeckt hat. Ewig dasselbe Journalistenritual im Hamsterrad. Einfallslos eben, wie man gute, spritzige Interviews führt.

    Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 02:32 | Antworten
  5. Die journalistische Qualität wird zunehmend umgehrt proportional zu der Aufmachung der vermeintlichen Nachricht.
    Leider wird der Versuch, die Einschaltquoten der Boulevrdpresse zu übertrumpfen mit eben deren Mitteln geführt. Aber was will man von schlecht ausgebildeten Journalisten anderes erwarten?

    Dreifels | 8. Juli 2011 | 02:57 | Antworten
  6. Es ist zu kurz gedacht Journalisten mit Boulevard, zum Beispiel Sendungen wie Topfgeldjäger, zu verwechseln. Hat das erstere Substanz, Hintergrund, eine solide Ausbildung, …Pfiff, – drängt sich dem Zuschauer und Konsument das andere penetrant und unhygienisch entgegen.
    .
    .
    susi

    susi bibelmaus | 8. Juli 2011 | 07:32 | Antworten
  7. Hallo Frau Heescher,

    ein sehr ironischer Beitrag (mag ich aber prinzipiell) – muss man nur verstehen (tut vielleicht nicht jeder)…

    Sie bringen jetzt Politik in Zusammenhang mit Sport (bzw. dass sich die Politik etwas vom Sport abschauen könnte). In diesem Fall ok – prinzipiell nicht unbedingt (Sport ist nicht weniger Lobby-behaftet wie die Politik auch – vgl. FIFA oder IOC).

    Hier hat eine einzelne Sportlerin Würde bewiesen… Aber Sie meinen ja nicht wirklich, dass dies unseren “Spitzenpolitikern” auch anzugedeihen wäre? Jedoch der Versuch ehrt Sie – und macht deutlich, wo es (politisch) hakt… Inhalte sind das eine – Glaubwürdigkeit das andere. Beides kann ich (politisch) derzeit nicht erkennen.

    Beste Grüße

    whim | 8. Juli 2011 | 07:33 | Antworten
  8. @whim:
    gut, dass Sie mich wieder übersetzen! Stimmt, ich glaube, das versteht nicht jeder, weil aber viele Beiträge auch gar nicht verstanden werden wollen, sondern einige einfach mal sagen, was sie schon immer sagen wollten. Ist ja auch in Ordnung!

    Hab selbst gestern die Luft angehalten, als ich Birgit Prinz gesehen und zugehört habe – und hab gedacht: Toll, da könnte sich jeder eine Scheibe von abschneiden. Mehr steckt gar nicht dahinter. Schmunzeln gehört auch zum Leben. Aber auch das muss man wollen:-)

    Winnie Heescher | 8. Juli 2011 | 08:29 | Antworten
    • Ohne Sie kritisieren zu wollen, doch es ist Ihnen sicherlich bekannt, daß Frau Prinz bei aller guten Leistung in der Vergangenheit heute im Grunde das weibliche Äquivalent von Michael Ballack ist? Frau Prinz mag anders mit der Situation umgehen, doch ein großer Unterschied besteht da nicht.

      Michael Egler | 8. Juli 2011 | 08:31 | Antworten
      • um genau das geht es doch.

        Wie geht man mit einer Situation um.

        Und da kann sich jeder nicht nur Herr Ballack oder die Politiker an Birgit Prinz ein Beispiel nehmen.

        meier | 8. Juli 2011 | 08:42 | Antworten
        • Tja, nur wenn ein Sportler sagt, ich habe einen Fehler begangen, so kann man das verzeihen und nach einer Weile denkt man nicht mehr darüber nach. Bei einem Politiker geht es um die gesamte Existenz und manchmal sogar um die gesellschaftliche Akzeptanz für die Zeit danach.

          Michael Egler | 8. Juli 2011 | 08:47 | Antworten
      • Ok, kann man so sehen. Aber es IST ein Unterschied, wie man/frau damit umgeht: Herr Ballack hat mehr auf beleidigt gemacht (und damit nicht gerade dem Teamgeist bedient) – Frau Prinz geht differenzierter damit um (und versucht somit, der Frauschaft auch fern vom Feld zu nützen)…

        whim | 8. Juli 2011 | 08:45 | Antworten
        • Frau Prinz war so intelligent, zu vermeiden, dass man über sie schreibt wie über Ballack. Aber welche Wahrheit über Frau Prinz’ Innenleben hat man nun wirklich erfahren?

          Nicht vergessen: Was wir von der Journaille serviert bekommen, ist Show!

          Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 11:48 | Antworten
    • Hallo nochmal,

      wollte Ihren Beitrag eigentlich nicht “übersetzen” ;-) sondern lediglich die Einstellung/Hintergrund etwas beleuchten… (ansonsten nehme ich es mal als Kompliment)

      Und ich finde es auch gut, dass Sie (bzw. die Kollegen) die Möglichkeit beim ZDF haben, auf aktuelle Situationen so schnell reagieren bzw. schreiben zu dürfen.

      Und Zwischen-PS: Schmunzeln gehört ganz unbedingt zum Leben ;-) Und Danke für Ihre Antworten!

      Viele Grüße

      “Normales” PS: Das mit dem “Verstehen-Wollen” ist natürlich nochmal ein anderes Thema…

      whim | 8. Juli 2011 | 08:42 | Antworten
    • »Hab selbst gestern die Luft angehalten, als ich Birgit Prinz gesehen und zugehört habe – und hab gedacht: Toll, da könnte sich jeder eine Scheibe von abschneiden.«

      Die Frage bleibt bestehen, warum das Scheibeabschneiden nur für Andere gilt aber nicht für Journalisten. Ich habe noch keinen Journalisten oder Journalistin gehört, die tiefschürfende Geständnisse über eigene Fehler und sogar chronische Schwächen hervorbrachte einschließlich des Umstands, mit einer beruflichen Auszeit auf der Ersatzbank einverstanden zu sein.

      Was uns an allen Ecken und Enden fehlt, sind hochklassige Journalisten, die in der ersten Liga spielen, die obendrein noch wissen müssen, dass einem die Position des moralischen Oberlehrers nur zusteht, wenn man selber moralisch besser ist als die öffentlich Bescholtenen.

      Kann sich irgendwer hier auch nur an eine einzige Bitte um Entschuldigung von einem Journalisten erinnern? Ich nicht.

      Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 10:09 | Antworten
      • Mmh, es gibt zumindest die Regelung, dass eine Falschmeldung in der Zeitung an ähnlich präsenter Stelle widerrufen werden muss. (Und es sind genauso wenig alle Journalisten schlecht, wie Politiker gut.)

        Aber wo hört man mal eine Entschuldigung der Politik? Zwei Beispiele könnten lauten: “Das mit der Hotel-Steuer-Rabattierung war nur ein partei-politischer Akt – sorry.” (geschrieben FDP)

        Oder: “Das mit der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke war ein politischer Unsinn und wird uns nun etliche Milliarden mehr kosten – tschuldigung.” (geschrieben CDU)

        Entschuldigen sind halt schwierig. Umso bemerkenswerter die Äußerung von Birgit Prinz…

        whim | 8. Juli 2011 | 10:44 | Antworten
        • Die Frage ist doch nur, wer sich zum moralischen Oberlehrer aufschwingt, der diese sensiblen Dinge öffentlich breit tritt und auch noch beispielhaft (von Anderen) fordert. Da geht es nicht nur um eine Birgit Prrinz. Da geht es um eine abgelutschte Masche von Forderungen und inquisitorischen Vorführungen, die in den Medien eingerissen ist und damit in erster Linie um das unverschämte, degoutante Verhalten von Journalisten.

          Wie Winnie Heescher auf die Kommentare reagierte, zeugt von geringer Übersicht und fehlende einsichtige Reue bzgl. der verkommenden Moden der Medien und wirkt dabei ein wenig kindlich-naiv. Sie sollte sich entschuldigen, dass sie sich mit diesem Blog an eine eingerissene Masche dranhängt hat, wo Prominente zu zur Schau getragenen “Eingeständnissen” bei im Raum stehender Strafe eines -noch- größeren Verrisses genötigt werden. So werden die Prominenten sagen, was die Journalisten hören möchten. Ob es auch wirklich ihre Meinung ist, kann am Ende Keiner mehr unterscheiden.

          Diese Masche (auch) wurde von Winnie Heescher phantasielos kopiert. Fürs Kopieren und mangelhafte Eigenleistung sind auch schon welche zurückgetreten — jedenfalls in der Politik. Welche/r Journalist/in geht nun beispielhaft voran? Vielleicht wenigstens diejenige, die solche Beispielhaftigkeit fordert? Ich jedenfalls glaube nicht daran, dass sie ernstzunehmen ist…

          Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 11:22 | Antworten
          • Es gibt auch so manche Kommentatoren, die nicht erkennen, wenn Zeit ist den Stift abzulegen.
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            susi

            susi bibelmaus | 8. Juli 2011 | 11:26 | Antworten
          • Ich hoffe, es ist wenigstens klar geworden, wie es aussieht, wenn Journalisten mit demselben Maß gemessen und behandelt werden. So unterträglich, wie Sie meine Kommentare vielleicht empfinden, dürfen sich die Voyeuristen und Schmierfinken bei den Medien gerne auch fühlen.

            Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 11:38 | Antworten
          • Scheinbar ist es wirklich ein Verständigungsproblem. Ich, zu meiner Zeit, habe in der Schule das akzeptieren verschiedener Meinungen und Ansichten mit bekommen. Dialog oder Meinungsaustausch bedeutet eines nicht: auf das Gegenüber einzudreschen, es unglaubwürdig oder lächerlich erscheinen zu lassen, ihm eine Kompetenz abzusprechen!
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            Das nebeneinander stehen lassen von Meinungen, fällt der heutigen Generation schwerer denn je. Es wird nicht um eine Sache gerungen, es werden nicht inhaltlich wertevolle Diskussionen geführt und es wird schon gar nicht für Nötig gehalten die eigene Meinung sachlich zu Untermauern. Die blosse Behauptung eigener Bezüglichkeit genügt, um für seine Sache Meinungshoheit einzuklagen.
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            So läuft das aber nicht.
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            susi

            susi bibelmaus | 8. Juli 2011 | 11:49 | Antworten
          • Wie können Sie von “Stehenlassen von Meinungen” reden, wenn es um die moralische Oberlehrerhaftigkeit von Journalsiten geht, die der Moral selber nicht genügen? Da geht es nicht um Meinungen und Stehenlassen. Da geht es um die inqusitorischen Allüren, die unsere Medienkultur versauen. Diese Journalisten lassen überhaupt nichts “stehen”. Sie bohren und bohren bis es jedem anständigen Menschen beim Zuschauen schlecht wird.

            Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 11:56 | Antworten
          • Für sich selbst, für Ihre Situation, lehnen Sie doch auch jede Pauschalisierung ab. Nicht alle Journalisten sind durch ihren Arbeitgeber Meinungsgebunden so wie auch nicht jeder Politiker den Merkelizer macht.
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            susi

            susi bibelmaus | 8. Juli 2011 | 12:01 | Antworten
          • gestatten sie mir das ich diesen Beitrag kopiere, sie sagen damit genau das was ich bei sovielen Ihrer Beiträge denke.

            meier | 8. Juli 2011 | 11:56 | Antworten
          • ich meinte mit meinen Beitrag susi

            meier | 8. Juli 2011 | 11:56 | Antworten
          • Nun ja, manche sind hier auch “Unterlehrer”…

            whim | 8. Juli 2011 | 11:32 | Antworten
  9. Politikverdrossenheit

    Uns geht es materiell gut und trotzdem schimpfen wir.
    Uns soll man “die Wahrheit” sagen,wir fordern Ehrlichkeit.
    Und vielleicht auch einen Blick in das Seelenleben des Politikers.
    Zum Beispiel der Panzerdeal, der zur Zeit hinterfragt wird.
    Es ist schlimm, was da passiert. Liefern wir nicht und stellen die Waffenproduktion in Deutschland ein oder produzieren nur für den NATO- Bedarf gibt es viele Arbeitslose in dieser Produktion. Liefert Deutschland nicht,dann freut sich der Amerikaner, Russe oder Franzose, weil die eben liefern. Schwierig, schwierig,.. .
    Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts?

    Wenn der politiker es uns so erklärt, wie es ist, zeigen wir ihm auch einen Vogel.

    Dr. Heinrich | 8. Juli 2011 | 10:34 | Antworten
  10. Geht glaube ich nicht.
    Es könnte auch zum Marketing werden.
    Das Frau Prinz so gesprochen hat ist sympathisch aber eine Ausnahme.
    Ich glaube dafür braucht man als Politiker gute Freunde und ein zuverlässigen Partner.

    Karl Letis | 8. Juli 2011 | 10:43 | Antworten
  11. Dieses ganze Hoch- und Runter- und wieder Hochschreiben von Frau Prinz ist doch deutlichster Ausdruck der ganzen Medienmisere.

    Entsprechend käme, was die Aufforderung an die Politik angeht, sich so “authentisch” (derzeit wahrscheinlich liebste Worthülse) wie Frau Prinz zu verhalten, genau das heraus, was im Blog-Artikel steht: “In der ersten Emotion ….blabla”. Denn in den Medien und entsprechend in der Politik gibt es nur noch Emotionen, keine Gefühle. Man ist emotional betroffen und mental belastet usw.

    Solange Menschen medial belagert werden, zu jedem Pups immer wieder Stellung zu nehmen, haben Wortkonserven Hochkonjunktur, offensichtlich ist jeder froh, sich an eine so griffige wie inhaltslose Phrase hängen zu können.

    Nur der Leser/Bürger wendet sich mehr und mehr ab mit Grauen, und ich denke, auch Frau Prinz hätte ihr Seelenleben lieber für sich behalten oder es nur mit Vertrauten diskutiert. Fernsehen ist eben mehr und mehr mit Voyeurismus verwandt.

    Sibylle | 8. Juli 2011 | 10:54 | Antworten
    • Voyeurismus ist genau das passende Stichwort. Die moralisierenden Oberlehrer-Journalisten schämen sich womöglich noch nicht einmal dafür! Jedenfalls hört man dazu allenfalls selbstüberzeugte Verteidigung aber nie reuevolle Eingeständnisse und Entschuldigungen. Das sind dieselben, die uns dann erzählen, was “beispielhaft” sein soll.

      Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 11:34 | Antworten
  12. Zu Sibllle 10:54

    So ist es, genau so.

    Dr. Heinrich | 8. Juli 2011 | 11:08 | Antworten
  13. Zu Sibylle 10:54 (und Dr. Heinrich):

    Möglicherweise (bzw. evtl. oder vielleicht auch nicht) hätte Frau Prinz ihr Seelenleben lieber für sich behalten – aber sie hat es dennoch geäußert (ohne Zwang es so offen und ehrlich zu tun). Und “Personen des öffentlichen Interesses” (und dazu gehören nun mal Sportler_innen, ebenso wie Politiker, Vorstandsvorsitzende, etc.) müssen damit rechnen, entsprechende Aufmerksamkeit zu erhalten. Und im Regelfalle (außer vielleicht im Frauenfußball) werden sie dafür auch mehr aus ausreichend (!!) finanziell “entschädigt”.

    Klartext (anderes Beispiel): Es muss ja keiner Kanzlerin werden – nur wenn, dann muss man auch mit Kritik und Öffentlichkeit umgehen können. (Dass Medien und Bürger hier nicht immer fair sind – ja, das gibts – und das verurteile ich auch!) Und ich finde, Frau Prinz hat dies sehr menschlich getan – im Gegensatz zu Politikern (die meisten), die ihre eigenen Fehler immer nur leugnen bzw. anderen in die Schuhe schieben…

    whim | 8. Juli 2011 | 11:43 | Antworten
    • »Möglicherweise (bzw. evtl. oder vielleicht auch nicht) hätte Frau Prinz ihr Seelenleben lieber für sich behalten – aber sie hat es dennoch geäußert (ohne Zwang es so offen und ehrlich zu tun).«

      DOCH, es ist ein Zwang. Nicht daran zu denken, was die Journalisten-Meute daraus gemacht hätte, sollte Frau Prinz die kalte Schulter gezeigt und die Antwort verweigert haben.

      Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 11:51 | Antworten
      • Da Sie meine Worte ja zitiert, aber nicht wirklich verstanden haben: Ich hatte geschrieben “ohne Zwang es so offen und ehrlich zu tun”. Dass eine Person des öffentlichen Lebens sich (zum richtigen Zeitpunkt) auch mal äußert, das gehört halt dazu! Frau Prinz hätte jedoch auch wie ein Herr Ballack oder ein Herr Westerwelle reagieren können – hat sie aber nicht…

        PS: Über die Regenbogenpresse sag ich jetzt mal nix. Ich denke es ist klar, was bei denen schief läuft ;-)

        whim | 8. Juli 2011 | 12:05 | Antworten
        • Ja klar läuft das schief. Und das ist keine Kleinigkeit. Es prägt unsere Medienkultur und findet private Nachahmer.

          Da geht es nicht darum, das irgendwer “halt -mal- was gesagt hat”. Hier geht es erst mal um institutionalisierte Unsitten bei den Medien, die letztlich keine Wahrheiten an Licht fördert sondern eine unappetitliche Unterhosen-Show.

          Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 12:12 | Antworten
          • Wenn keiner Regenbogenblätter kaufen würde, hätte sich das Thema schnell von selbst erledigt… Aber “die Leute” (unsere Mitbürger) KAUFEN das! Angebot und Nachfrage.

            Eigentlich müsste man sich mehr Gedanken über die Gesellschaft machen, die diese Nachfrage stellt, als über die (finanziell orientierten) Angebots-Befriediger…

            whim | 8. Juli 2011 | 12:25 | Antworten
          • Wer zwingt Journalisten, auf “Nachfrage” Mist zu produzieren? Das zeigt umso mehr die Verkommenheit, die, um der Sache das Krönchen aufzusetzen, in moralisierende Belehrung verpackt wird! Elender geht’s nicht mehr.

            Außerdem befruchten sich die Dinge gegenseitig (Medien Mediennutzer). Winnie Heescher spielte auf Beispielhaftigkeit an. Wo also sind die Forderungen nach guten Beispielen der Medienproduktion selber? Wo die investigativen Kritiken in die eigenen Reihen hinein? Wo das Engagement für guten Journalismus? Und wo ist der tätige Eingenbeitrag in dieser Richtung? Dieser Blog war jedenfalls Yellow-Press. Es war “leider” nicht ganz erfolgreich, weil es auch starke Gegenkritik an dieser Art von Journalismus gibt.

            Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 12:49 | Antworten
  14. Liebe Vorredner,

    wer zwingt euch diesen so bösen Medien zuzuhören.

    Wenn ich einen Kommentar nicht lesen will, kann ich es doch lassen.

    Wenn ich diese Sendung nicht sehen will, lass ich die Kiste aus.

    Nicht die Medien machen Voyeurismus sondern die die sie lesen, schauen oder hören.

    Wir sind das Publikum —– wir haben die Wahl.

    Schaltet ab und die Jurnalie reagiert.

    VP | 8. Juli 2011 | 12:54 | Antworten
    • Im Prinzip haben Sie recht. Aber das ZDF gehört zum öffentlich-rechtlicher Rundfunk. Wir bezahlen das unfreiwillig, auch wenn wir abschalten.

      Das Abschalten wirkt außerdem nicht dem Verfall der Medienkultur entgegen. Dazu muss man sich äußern!

      Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 13:10 | Antworten
      • Nun ja, wenn man vergleicht, wie viel Gehalt hier mancher Kommentar vs. dem Ursprungsbeitrag hat: Das Urteil sei jedem selbst überlassen…

        Das Argument: Öffentlich-rechtlicher Sender und Gebühren… ok. Aber für was bezahlen Sie Gebühren? Nur, dass man IHRE Meinung vertritt? Dann bräuchten wir ja 80 Millionen öffentliche Fernsehsender (ist überspitzt – klar).

        Also ich hab kein Problem damit, dass Journalisten es nicht allen recht machen können. (Wie auch?) Aber solange die Recherche gut und nachvollziehbar ist… (Das muss natürlich sein – ist ja deren Job, und kein Hobby.)

        PS – wie VS sagt: Wenns nicht passt, einfach abschalten (wie Peter Lustig bei Löwenzahn). Und apropos: Es gibt – glaube ich – kaum einen so bescheuerten Werbespruch wie den der Bildzeitung: “BILD Dir Deine Meinung” (also “bild” kommt hier höchstens von “Bild” (fotografisch, voyouristisch), aber ganz bestimmt nicht von “Bildung”…)

        whim | 8. Juli 2011 | 13:27 | Antworten
        • Sorry, meinte natürlich VP…

          whim | 8. Juli 2011 | 13:30 | Antworten
        • Sie schwurbeln am berechtigten Anliegen vorbei und unterschieben Absichten, die mit keiner Silbe zur Sprache kamen! (“Nur die eigene Meinung vertreten”)
          …und haben nicht verstanden, dass mit der Zwangsbezahlung auch automatisch Berechtigung zur Kritik an diesem Medium besteht.

          Ich bin mir übrigens nicht ganz sicher, ob Journalisten nicht eigentlich doch etwas Besseres liefern wollen. Aber das muss man auch auf sie zutragen. Woher sollen sie es sonst wissen, wenn die Einen abschalten, weil sie die Unterhosenshow abstoßend finden und nur diejenigen hingucken, die sowas mit Begierde schlürfen. Als Journalist käme ich mit unterklassig vor, wäre ich Lieferant solcher Sachen. Zumal diese Dinge zur Masche ausarten, weil den Interviewern sonst nichts einfällt. Und DAS ist eben schwache Leistung fürs Geld! Man könnte es auch Faulheit nennen.

          Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 13:44 | Antworten
          • @Wolkenspalter: Spalten Sie nur Wolken, oder auch Worte? Oder Meinungen? Oder Journalisten?

            Wenn Sie mir unterstellen, Ihren Beitrag nicht ordentlich gelesen zu haben, ist das Ihre Meinung. Ist ok. Was Sie jedoch nicht verstanden haben, ist was ich damit sagen wollte (nix mit “schwurbeln” – ich versuche immer möglichst direkt zu sein)…

            Wenn ich es richtig verstehe, bezeichnen Sie das ZDF als Unterhosenshow? Was ist dann RTL und Co.? Slip-Parade? Vagina-Entertainment? Also jetzt bleiben Sie mal auf dem Teppich.

            Und wenn Sie sich über die Gebühren beschweren (das Anliegen kommt mir allerdings auch gelegentlich), dann wenden Sie sich bitte an diejenigen, die das ausgehandelt haben! Journalisten können da nix für… (und die sind natürlich ALLE faul und unfähig – egal ob beim ZDF oder BILD (*ironie*))

            PS: Alle über “einen Kamm zu scheren” wird der Sache wohl kaum gerecht. Schwarze Schafe gibt es ÜBERALL… (auch hier) Aber es liegt vor allem am Konsumenten!

            whim | 8. Juli 2011 | 14:02 | Antworten
          • Hallo whim
            Seit wann wissen Sie besser, was ich gemeint habe als ich selber?

            Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 14:34 | Antworten
          • Nun ja, Worte bestehen aus Buchstaben, die in ihrer Anreihung eine interpretierfähige Grundlage bilden…

            Aber Sie dürfen mich gerne eines Besseren belehren bzw. sich eindeutiger ausdrücken.

            whim | 8. Juli 2011 | 14:41 | Antworten
          • Nein,… Wolkenpslater brauch sich nicht besser oder anders ausdrücken – Sie sollten einfach mal andere Meinungen stehen lassen und akzeptieren!.
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            So,… ist es richtig herum!
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            susi

            susi bibelmaus | 8. Juli 2011 | 14:44 | Antworten
          • Ach Susi,
            wenn man mir unterstellt, ich “schwurbele” (was immer das auch heißen mag – ich habs aus dem Kontext mal versucht zu interpretieren), dann möchte ich das klarstellen. Dies ist MEIN Recht!
            Ansonsten wie immer…
            *ignorier*

            whim | 8. Juli 2011 | 15:01 | Antworten
          • Werter whim.
            .
            Wenn Sie wissen, dass Sie es zum Beispiel mit einer waschechten Journalistin wie Winni Heelscher zu tun haben, biegen und verrenken Sie sich das einem nur so Schwindelig wird. Haben Sie aber Kontakt mit anderen anonymisierten Usern, hauen- schlagen und treten Sie auf diese ein.
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            Wenn Sie wüssten, wer sich so manchmal mit Ihnen auseinandersetzt,… Sie würden sich auch bei denen – verbiegen und verrenken.
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            Hören Sie auf die Leute zu bewerfen und lassen Sie Meinungen, die nicht Ihre sind, einfach stehen.
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            susi

            susi bibelmaus | 8. Juli 2011 | 15:02 | Antworten
          • Hallo whim
            Sie haben genau wie ich in diesem Blog eine Menge Beiträge abgesetzt. Ich kann mir das zeitlich nur vielleicht alle zwei Wochen in einem Blog leisten. Mir fällt auf, dass Sie gegen Kritik eigentlich nichts haben, weisen selber auf solche unterklassigen Sendungs-Typen hin, die dies betreiben und entschuldigen damit die anderen Sendungen, die respektlos und inquisitorisch mit den interviewten Gesprächspartnern umgehen.

            Kommt aber jemand, der die berechtigte(!) scharfe Kritik an die Medienmacher richtet, stört Sie Kritik komischerweise plötzlich, und Sie fangen Sie an, die Medien in den Schutz zu nehmen, den sie den Prominenten nicht gönnen.

            Da fragt man sich doch glatt, ob hier nicht das Alter Ego eines ZDF-Redakteurs unterwegs ist….

            Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 16:30 | Antworten
          • Nein, ich sehe das schon differenziert. Es gibt aber auch Leute, die stänkern über alles! Und ich halte das ZDF i. d. R. für ausgewogener, als z. B. die volksverdummende Bildzeitung… Aber wenn Sie das anders sehen, warum sind Sie dann hier?

            whim | 8. Juli 2011 | 22:15 | Antworten
          • Hallo whim
            Zunächst mal, ich stänkere nicht über “Alles” (ich kritisiere hier nur die Medienkultur und hier beispielhaft den Initialbeitrag dieses Blogs). Damit ist auch bewiesen, dass Ihr Differenzierungsvermögen gar nicht so gut ist, wie Sie es von sich glauben. “Alles” ist ein großes Wort, das Sie da benutzen — und es ist fast immer falsch, wo immer man es auch benutzt. Es zeigt genau das Gegenteil von Differenzierung!

            Und warum ich mich hier so stark engagiere, sollte schon längst klar geworden sein. Es ist m.E. eines der wichtigsten Themen überhaupt, ob wir in Medien seriös oder “methodisch” unterrichtet werden — und ob sich Journalisten selbst aus der Moral ausnehmen, die sie predigen. Ich nehme auch nicht die BILD-Zeitung als Orientierungsmaßstab. Lediglich besser zu sein als die BILD ist viel zu wenig!

            Ansonsten habe ich die ganze Zeit klar geschrieben, worum es mir geht. Nichts sonstiges Geheimnisvolles steckt dahinter. Lesen Sie einfach in Ruhe Alles nochmal, wenn Sie es sonst durcheinander bringen.

            Wolkenspalter | 9. Juli 2011 | 12:00 | Antworten
  15. Mir fällt noch etwas Anders auf:
    Von den Medien werden aus Stars gemacht — und Stars auch wieder vernichtet.

    Komischerweise springen viele Journalisten im selben Moment auf denselben Zug. Also auch hier fehlender eigener Esprit, Minmimierung der Vielfalt und Faulheit beim einzelnen Journalisten, indem er sein Geld damit “verdient”, dass er sich der Kamelherde der Kollegen anschließt.

    Wolkenspalter | 8. Juli 2011 | 13:51 | Antworten
  16. Ich finde den Bericht im Ansatz eigentlich ganz kreativ und witzig, aber wirklich applaudiert hätte ich, wenn Frau Heescher hierbei die Gelegenheit ergriffen hätte, ihre eigene Zunft kritisch zu betrachten. Ja, dann hätte man sehen können, dass tatsächlich etwas von dem was Prinz gesagt hat angekommen ist.
    Wenn´s nicht so traurig wäre, würde ich mich tot lachen, ehrlich. Da hören Journalisten der Prinz ergriffen zu, drehen sich rum, suchen sich neue Opfer, heben den moralischen Zeigenfinger und hacken auf anderen herum. Super! ;-(

    alonki | 8. Juli 2011 | 16:33 | Antworten
  17. Prinz hat Souveränität gezeigt , die Medien verbeugen sich vor ihr.
    Dieselben, die ihr ganz hübsch ans Bein pinkeln würden , wenn sie gerade ne schlechte Phase hätte und vielleicht nicht so optimal reagiert hätte.

    new kid on the blog | 8. Juli 2011 | 18:36 | Antworten
  18. … da sollte sich das Politkasperletheater wirklich mal ein Beispiel nehmen…. aber was, ausser Unsinn ist von denen schon zu erwarten…. die “Führungesriege” hat ( im wahrsten Sinne) keine Eier in der Hose, um für ihr feinbezahltes Versagen die Konsequenzen zu ziehen, geschweige denn soetwas, wie Ehrgefühl…. aber die Fussballmädels verdienen ja nicht so viel, da kann man sich unbezahlbare Charaktereigenschaften noch leisten….aber der schnöde Mammon wirds schon noch schaffen, die auch noch zu versauen…..
    hurra Deutschland…..

    bübi - koranmäuserich | 9. Juli 2011 | 17:02 | Antworten
  19. Birgit Prinz kommt mir vor wie Ballack, sie wissen nicht, wann der drops geluscht ist. Beide sind zu alt, die Deutschen haben genug Neulinge, die man aber auch einsetzen muß. Weder Löw noch Neidt haben ´das begriffen. Leider!!!!!

    krebs-doris | 9. Juli 2011 | 22:10 | Antworten
  20. Heute heißt es in den Nachrichten, der Vater von Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz habe die Trainerin Silvia Neid zum Rücktritt aufgefordert.

    Wo ist er nun hin, der Heiligenschein der einsichtsvollen Birgit Prinz?

    Und was schließt die Journalistin Winnie Heescher daraus? Man sollte nicht immer dem ersten Eindruck folgen und eine “vorbildliche” Geschichte daraus machen.

    Fr. Heescher, wie wäre es mit einer Entschuldigung hier im Blog für Ihre falsche Analyse und den Seeelenschmarrn? So wie man es – als Journalist oder Reporter – von den Sportler auch so gerne rausholt? Fühlen Sie sich doch mal wie ein Sportler oder sonstiger Prominenter!

    Wolkenspalter | 12. Juli 2011 | 13:16 | Antworten
    • Wenn sie sich weiter informieren lesen sie das Birgit Prinz ihren Vater widersprochen hat.

      meier | 12. Juli 2011 | 13:30 | Antworten
      • Glauben Sie wirklich, dass das innerfamiliär nicht abgesprochen war und der Vater auf den öffentlichen Auftritt nicht verzichet hätte, wenn Birgit selber es ablehnt? Birgit macht wohl auf Mutter Theresa, der man die Ehre hinterhertragen muss, weil sie es selber ablehnt ;)

        Nee, nee, liebe Leute. Auch bei einer Seifenoper gibt’s immer noch was zum Nachdenken!

        Wolkenspalter | 12. Juli 2011 | 15:12 | Antworten

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