Kein Herz für eine Krone

Zwischen Fukushima, EHEC und Eurokrise überliest man die Meldung fast: Kunststofffüllungen, Brücken und Kronen könnten deutlich teurer werden. Wer schon heute den Gang zum Zahnarzt scheut, weil er knapp bei Kasse ist, der wird wohl in Zukunft noch länger zögern. Teurer werden die Leistungen, die Patienten aus eigener Tasche bezahlen müssen: Für eine Vollkrone könnten es 74 Euro mehr sein als bisher, für eine besondere Teleskop-Krone noch einmal 230 Euro mehr als ohnehin schon fällig. Das errechnen die Krankenkassen aus den Plänen für eine neue Gebührenordnung. Die Steigerung würde Privatpatienten betreffen, aber – laut AOK – auch 60 Prozent des Zahnersatzes, den die gesetzlich Versicherten bekommen.

“Panikmache” sagen die Zahnärzte, und der ehemalige Bundesgesundheitsminister Rösler ging bis zuletzt davon aus, dass die Zahnärzte “nur” sechs Prozent mehr verdienen werden. Die privaten und gesetzlichen Krankenkassen dagegen kommen in ihren Berechnungen auf deutlich zweistellige Steigerungen. Wie auch immer das ganze aus dem Gesetzgebungsverfahren herauskommt, fest steht: Für ein ansehnliches Gebiss muss man nicht nur gut die Zähne putzen, sondern noch mehr Geld zurücklegen.

Das kann man als Kleinigkeit abtun. Man kann es aber auch als einen weiteren Mosaikstein in das Bild des Normalverdieners einfügen, bei dem sich auf der Einnahmenseite wenig tut, aber auf der Ausgabenseite heimlich still und leise eine ganze Menge. Im Schatten von Fukushima, EHEC und Eurokrise werden weiter Entscheidungen getroffen, bei denen es um Lebenshaltungskosten geht. Und wenn Atomausstieg und Rettungschirme sich finanziell erst einmal so richtig bemerkbar machen, dann werden auch die beiden Fragen wieder gestellt werden, die zuletzt als fast unanständig galten: Wer soll das alles bezahlen? Und geht es dabei eigentlich gerecht zu?

51 Kommentare | 23. Juni 2011 | 11:48 Uhr | Twittern | Facebook

51 Kommentare

  1. Es ist der Zeitgeist der Gleichmacherei. Souveräne Staaten mit eigener Währung und eigenem Flair sind verpönt, werden isoliert, als weltvergessen gebrandmarkt.
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    Vorhersehbar auch das Trommelfeuer der Medien vom europäischen Bürger, Einsicht und Verständnis zum falschen Geld und zum diktatorischen Finanz-Imperium.
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    Die Politiker sehen und wissen das sich heftiger Widerstand gegen sie aufbaut. Daher auch die rasche Eile ihre diabolische Sache schnell hinter sich zu bringen.
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    susi

    susi bibelmaus | 23. Juni 2011 | 12:14 | Antworten
    • … immer freundlich bleiben …

      Glaub mir .. Ich steh auf Deiner Seite .. ehrlich

      Aber wenn Du, etwas “bewegen” willst, solltest Du mal anfangen, auf die Themen einzugehen.
      Denk mal nach,…

      “ES” gibt auch Ärzte, denen “es” schlecht geht..!
      Und das, sind meist “unsere Ärzte” .. deutsche Ärtze.

      Jemand der in den USA oder anderen Industrie-Staaten, “studiert” hat, findet man selten auf dem “Land”, wo Sie eigentlich “dringend” nötig wären.

      Wenn jemand, “Medizin” studiert .. haben “unsere Studenten” schon Ihre “Schwarzwald Klinik” im Kopf .. oder wollen dort arbeiten.
      Das ist ja auch OK .. doch manche übertreiben “es”.

      Dein “Mahung” .. wie Du oben schreiben tust, ist begründet.

      Die Angst, wie in einem “You-Tube”-Video, in den USA.
      … ein Mann stirbt in dem “Warte-Saal” und stirbt einen “sinnlosen Tod”…

      Diese Angst .. kann Ich Dir nehmen..!!
      So etwas .. wird “ES” in der EU ..!!.. nie geben.

      Aber Deine Kritik .. ist berechtigt..!
      Mach weiter so.

      Gruß
      bcstony

      P. Degoulange | 23. Juni 2011 | 18:29 | Antworten
      • Wer glaubt, mit irgend etwas noch etwas bewegen zu können, der irrt gewaltig. Es gibt auch arme Ärzte, die dann vielleicht auf dem Brot nur noch Fleischwurst haben, das können sich aber viele Normalbürger auch schon nicht mehr leisten. Thema Altersarmut!

        Und das Menschen unnötig sterben ist doch hier in Deutschland auch schon vorgekommen – zu behaupten, das würde es HIER IN DER EU nie geben, ist doch einfach nur noch dumm.

        Sicherlich schleicht sich durch die Hintertür mehr und mehr etwas nach Deutschland/Europa ein – die Verarmung immer größerer Bevölkerungsschichten. Griechenland macht es uns gerade vor, in Spanien herrscht die höchste Arbeitslosigkeit.

        Frau Illner:
        Das Thema die letzte ZDF-Zoom Sendung mit Günther Wallraff ist ein brennenderes Thema – Machen Sie mal dazu einen Blog auf.

        G.Walter | 23. Juni 2011 | 19:19 | Antworten
        • .. Arme Ärzte ..

          Auf das Thema möchte Ich gerne eingehen.

          Sie haben völlig Recht damit, das Arzt sein, heute nicht mehr ausreicht, um zu überleben.
          Viele Ärzte, machen viele Dinge nebenbei .. Therapie

          Heute kann man, “gewöhnliche Ärzte” mit einer Tankstelle vergleichen.
          Vom tanken alleine, wird niemand mehr satt.
          Sorry für den Vergleich .. haut aber hin.

          Bei uns in der Gegend, ist der Hausarzt, noch Betriebsarzt eines Konzern.
          Deswegen haben wir, bei uns noch Glück.
          Aber wie sieht “es” im Osten aus oder auf dünn besiedeldem Wohngebiet..??
          Diese Menschen, wissen was Ich meine, und diese Ärzte dort, kann man schon als “Ehrenamtlich” bezeichenen.

          Gruß
          bcstony

          P. Degoulange | 23. Juni 2011 | 22:18 | Antworten
    • Verschwörungstheoretiker aller Länder vereinigt euch. Bei allem Respekt, Leute wie Du müssten weggesperrt werden.

      robi123 | 24. Juni 2011 | 08:21 | Antworten
      • @ robi23

        … immer freundlich bleiben …

        Was soll dieser Perönliche Angriff ..??!

        Du willst mich wegsperren ..!.. lern erst mal, mit Deinen Emotionen umzugehen..!
        Absolut der Hammer.

        Laß mich raten .. Du bist so ein Stadt-Mensch, der perfekt funktioniert, keinen eigenen Willen hat, und immer nur das macht, was Du gesagt bekommst.

        Weiß Du wie Ich soetwas bezeichne ;

        Willenlose Hülle, ohne Hirn und Vertsand.
        Läster nur weiter so ..!

        Gruß
        bcstony

        P. Degoulange | 24. Juni 2011 | 10:11 | Antworten
        • heute.de

          Bitte sachlich diskutieren!

          heute.de | 24. Juni 2011 | 10:53 | Antworten
          • wenn es dienlich ist, können Sie meinen Kommentar
            @robi 23 löschen.

            Gruß
            bcstony

            P. Degoulange | 24. Juni 2011 | 12:19 | Antworten
    • Ach Susi,

      erstmal Glückwunsch: Schon wieder die erste im Blog! Du sitzt wahrscheinlich Tag und Nacht vor der Kiste – na ja, wenn man sonst nichts zu tun hat…

      Ansonsten mal wieder dieselben überzogenen und einseitigen Kommentare. Und selbst, falls Du ab und zu mal ein Korn findest, qualifizierst Du Dich mit Ausdrücken wie “diabolisch” doch nur selbst ab.

      Zur Sache: Wieder mal ein Beispiel, dass die Regierung NICHT die Regierung des ganzen Volkes ist. (Vgl. andere Blogs…) Nach außen (die Beispiele brauche ich bestimmt nicht mehr zu nennen) werden Gelder verschleudert und nach innen den Bürgern immer mehr zugemutet. Und das Gesundheitsministerium ist doch in Wirklichkeit ein Lobby-Ministerium. Gehts noch?

      Aber Frage: Warum geht es den einen Ärzten gut und den anderen angeblich schlecht? a) Nur Struktur-Gründe? Oder b) Vielleicht sind andere auch einfach effizienter/besser? Oder c) nehmen nur Privat-Patienten)? (letzteres sollte verboten sein)

      Bei a) Dann sollten das die Ärzte-(Vereinigungen) unter sich aus machen. Einfach die Gebühren zu erhöhen, ist zu einfach und nicht nachvollziehbar.

      Bei b) Dann ist/wäre das ein Wettbewerb, den sich jeder andere in Deutschland ebenfalls stellen muss (auch Angestellte in Ihrem Arbeitsumfeld)!

      Trotzdem Grüße – zumindest ist ja bald Wochenende
      (Für die Nicht-Brückler ;-)

      whim | 24. Juni 2011 | 10:00 | Antworten
  2. Das ist doch ganz einfach zu beantworten: die, die keine Lobby haben müssen das bezahlen.

    Hans | 23. Juni 2011 | 12:14 | Antworten
  3. Ach, Frau Illner,….
    *Mut zur Lücke*
    würde mir wünschen, dass in Ihrer Expertenrunde auch mal jemand sitzt,
    der an einen Normalbürger erinnert oder sogar an Ötzi,….
    leider gibt es im Bundestag keine Mitstreiter mit altersgerecht natürlichen! Zähnen,…..
    man bekommt keine Job`s mit Zahnlücken,
    was für eine Kultur.
    Aber, wenn man den Mut hat *Ohne* zu gehen,
    hat man mehr Sicherheit, lebensbejaende Menschen zu erkennen.
    Werner

    werner | 23. Juni 2011 | 12:28 | Antworten
  4. Sehr geehrte Frau Illner, nehme mal gerne Ihre Flanke auf und behaupte: Die allenorts steigenden Preise, nicht nur im Gesundheitssystem, liegen daran das das gesamte Finanzsystem gerade dabei ist aus den Fugen zu geraten… (Moderat) steigende Preise gab es immer, doch momentan scheinen allenorts die Kosten durch die Decke zu gehen, zumindest die für den ´kleinen Mann´. Wer weiß schon was Geld ist, obwohl es tagtäglich durch unsere Finger rinnt???
    Wer sich um die Problematik des Geldes interessiert, der sollte einmal mit den Begriffen: “Josefspfennig”, “Prof. Bernd Senf”, Prof. Dr. Wolfgang Berger, Dirk Müller, Michael Rehberger oder Andreas Clauss googeln oder in YouTube eingeben. Zu diesem Thema gibt´s dort sehr gut verständliche Beiträge von Fachleuten die sonst leider in den Medien kein Forum finden (dürfen?! – Sonst gibt´s Kanzleramtschellte, gell)

    Wir Otto-Normalverbraucher müssten eigentlich nicht das Geld und das zur Zeit mit ihm verbundene Zinseszinssystem verstehen, das sollte internes Wissen der uns Regierenden sein! Wenn man jedoch deren Handlungen, speziell die Milliarden-Umschichtungen/-Verteilungen in den letzten Jahren analysiert, kann man nur zu dem Schluss kommen: Sie wissen nicht was Sie tun! Da muss schon ein Ackermann her, der denen flötet was zu tun ist :-)

    silberdistel | 23. Juni 2011 | 12:37 | Antworten
  5. Immer dieselber Leier: Wer soll den Atomaussteig bezahlen (Energiewende)?

    Gegenfrage: wer soll einen Super-GAU hier bezahlen (im dichterbesiedelten Deutschland im Gegensatz zur Ukraine mit Tschernobyl oder Japan mit Fukuhima)?

    Das wäre 1978 im Forschungsreaktor Jülich beinahe passiert (Auskunft von Ex-Mitarbeiter von da bei Aktuelle Stunde, WDR, 2011). Wurde bisher perfekt vertuscht.

    Gamma | 23. Juni 2011 | 12:53 | Antworten
    • Atom-Fragen .. Atom-Antworten

      .. Hör mal ..

      Das ewige auf und ab, nervt mich auch gewaltig.
      Aber sehe die Sache mal so,…

      Wo wären WIR ohne das Atom-Zeitalter..!??

      Dein Zahnarzt, könnte nicht mal Deinen Kiefer “röntgen”, ohne das Zeitalter der Atomkraft.
      Viele Menschen, wissen gar nicht, wie UNS das Atom-Zeitalter geprägt hat, mit Ihren “guten und Schlechten” Seiten.

      Der Atom-Ausstieg, hat auch “Folgen” in der Medizin und in der Forschung. Eine “grüne Einstellung” in ehren, aber bei einem Trümmerbruch, bis Du auch froh, wenn der Arzt in Deinen Körber reinsehen kann, “ohne” Dich aufzuschneiden.
      Denk mal nach .. und schreib noch mal was, bitte.

      Gruß
      bcstony

      P. Degoulange | 23. Juni 2011 | 19:57 | Antworten
    • Die Panikmache zieht nicht mehr. Langweilig und Übertrieben.

      Inzwischen fangen die Bürgern an zu kapieren, das uns nächste Woche nicht alle Kernkraftwerke um die Ohren fliegen werden und das diese Hysterie einiges kosten wird.

      Um die Sache am Köcheln zu halten, muss der WDR natürlich ab und zu nachschieben. Das kennt man schon. Wie bei den angeblich verlorenen Atomkugeln, welche nie verschwunden waren.

      Die “Anti-AKW”-Bewegung hat ist einfach nur eine Werbemaschine der Grünen.

      Karl Letis | 23. Juni 2011 | 20:13 | Antworten
      • Öhm.. wie habt Ihr denn die Brücke von der Krone zum AKW gefunden?? – Röntgentechnik wurde friedlich ohne Betrieb eines AKW´s erfunden..
        Ich habe von irgend jemand gehört, der´s von jemand gehört hat, das aus den havarierten Fukushima-Reaktoren ein riesiger Abenteuerspielplatz werden soll. Mögt Ihr Eure Kinder denn da nicht hinschicken wollen? Ich weiß auch von jemand, der´s von jemand weiß, der das für die Pro-Atomis bezahlen will ;-)

        silberdistel | 23. Juni 2011 | 22:12 | Antworten
        • Die Brücke ist sehr einfach. Es geht um medizinische Diagnostik und die Forschungsreaktoren. Den Ärzten fehlen Kontrastmittel. Die Patienten wurden einfach nach Hause geschickt. Die Grünen und deren Handlanger in den Bürgerinitiativen, tun alles, um zum Beispiel Garching II dicht zu machen.

          Auch hier wollen die unverbesserlichen polit-Dilettanten, die keine Spur einer Vorstellung haben, wie eine moderne Indutriegesellschaft funktioniert, nur teuren unsinn anrichten.

          Diese Ideologie führt zu einem Arbeiter-Und-Bauern-Staat alla Pol Pot.

          Und “unsere” Kinder werden durch Homöopathieverdünner, Impfverweigerer und Masernparties auch nicht gesünder. Und: Sie werden vorallendingen in Zukunft nichts mehr zu beißen haben, und keine Arbeit finden.

          Und wenn diese Kinder dann erwachsen sind, landen sie als Soldat in irgendein “Afghanistan”, wo ihre Gebeine in der Sonne gebleicht werden.

          Auf der Basis von Gutmenschentum los gerannt in einen Kriegen, aus dem man sich aufgrund der deutschen Geschichte hätte locker herraushalten halten können. Für diesen Dammbruch tragen diese Trottel auch die Verantwortung.

          Mein Vorschlag an alle Grünen und “KKW-Gegner”: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Schnauze halten . Man kann sich ja von den Fraktionsgeldern ein gemütliches Leben machen.

          Karl Letis | 23. Juni 2011 | 23:16 | Antworten
          • Hallo Herr Karl Letis,

            auf welchem Baum leben Sie denn? Die Mehrheit der Bürger (und nicht nur die Grünen, sondern durch die ganze Bank weg) wünscht den Atomausstieg. Und Strom können wir heute bei weitem genug anderweitig produzieren. Und falls die Atom-Lobby nicht gewesen wäre, könnten wir das auch heute schon – und nicht erst 2022.

            Dies hat – zugegebenmaßen – jedoch nichts mit medizinisch notwendigen Produkten, wie Kontrastmitteln zu tun. Aber das sind auch zweierlei Paar Schuhe. Sie betreiben hier jedoch Panikmache, dass unsere Kindern verenden und wir alle nichts mehr zu beißen hätten.

            Sorry, aber wer ist hier Realitätsfremd?

            whim | 24. Juni 2011 | 10:08 | Antworten
          • Ich lebe auf keinen Baum.
            Ich wohne in einem Haus.

            Die Umfragen könnne Sie in die Tonne kloppen.

            Wenn man fragen würde, ob jeder 1000Eur bekommen soll, würde auch alle Hurra schreien.
            Man mus nur genug ARD schauen und Wikipedia lesen, dann glaubt man alles.

            Über die Dimensionen und physikalischen Größen macht sich in den Medien kein Mensch Gedanken.

            Hier wird gelogen was das Zeug hält, weil die Redakteure warscheinlich selber teure Solaranlagen auf dem Dache haben und auf schöne Redite warte. Je mehr andere Anlagen abgeschaltet werden, desto mehr bekommen die Verbraucher diesen überteuerten Strom.

            Die KKW-Gegner haben in den Medien eine tolle Rolle gespielt und die Medien haben in unsere exportorientierten Industriegesellschaft kaum über die realitischen Potentiale der Kernenergie berichtet. Hier haben sich die Hysteriker durchgesetzt, weil sie lauter schreien können und weil es ihnen nicht um Abwägung geht, sondern um einen Glaubenskrieg. Das ist immer einfacher.

            Bis jetzt hat keiner den Bürgern gesagt, was das frühzeitige Abreißen von Milliaden teuren Anlagen kosten wird. Die elektrische Leitung, die hier fehlen wird, muss erstmal ersetzt werden! Das heist, hier werden Milliaden finanziert und verbraucht werden für Anlagen, deren Aufgabe eigendlich von den bisherigen Kraftwerkspark erledigt wird. Hier hätte man warten können, bis das technische Ende dieser Anlagen, auch der Kernkraftwerke, erreicht sein wird. Wie man es in Schweden unter großer Zustimmung der Bürger auch beschlossen hat.

            Dort, und in anderen Ländern schaut man Kopfschüttelnd auf Deutschland, vorallendingen, weil man hier in Deutschland warscheinlich die sichersten Kraftwerke überhaupt gebaut hat. Aber den Öko-Aktivisten geht es ja nicht um Umweltschutz oder CO2-Vermeidung. Diese Themen haben alle Parteien auf dem Schirm. Es geht um eine Umwälzung der bürgernlichen industriellen Gesellschaft, frei nach dem Gründungsmythos der 68er: “Macht kaput, was euch kaput macht”

            “zweierlei Paar Schuhe”
            Es sind genau diese KKW-Gegner, die auch bei den Forschungsreaktoren demontrieren und versuchebn diese auf politischen Wege zu schließen.
            Bei diesen Leuten herrscht eine grundätzliche Skepsis gegenüber großen Anlagen und High-Tech. Das ganze ist ein Pänomen im Sinne von “ich bin so klein, und die Natur ist so groß und faszinierend”.
            Damit liegen Sie auf der Linie der Anthroprosophen und mit der sogenanten “Christengemeinschaft”, welche in Wirklichkeit die Natur als neuen Gott anbetet.
            Da darf es auch nicht sein, wenn von Menschenhand Anlagen gebaut werden, die Riesig wirken.
            Grotechnologische Prozesse sind aber in einer industriegesellschaft notwendig, um effektiv arbeiten zu können.

            In der Geschichte wurde noch nie eine neue Technologie wieder eingestampft. Das gilt für das Schwarzpulver, für die Eisenbahn und die elektrizität. Die Menschen werden lernen auch mit der Kernenergie zu leben.
            Die Japaner haben zum Beispiel ihren schnellen Brüter wieder gestartet. Wenn die damit fertig sind, brauchen die überhaupt kein zusätzliche Uran mehr importieren. Immer mehr Schwellenläner steigen in die Kernkraft ein. Eine Signalwirkung, der deutschen Entscheidung kann ich bis jetzt nicht sehen.

            Karl Letis | 24. Juni 2011 | 11:14 | Antworten
          • heute.de

            Den Vorwurf, dass in den Medien gelogen werde, was das Zeug hält, müssen wir zurückweisen! Bitte sachlich diskutiren!

            heute.de | 24. Juni 2011 | 12:28 | Antworten
          • Nach 2min googeln:
            ———————————————-
            Einseitige „Frontal 21″ Sendung über Kernenergie — Eine Erwiderung von Dr. Michael Paul MdB

            http://www.youtube.com/watch?v=P4MNx7JH_Ko

            “Gelogen” ist für die meisten Fälle das falsche Wort. Aber Einseitig bedeutet auch das Weglassen von Informationen auf der Basis von Voreingenommenheit. Das Verschweigen von Fakten und Zusammenhängen wiegt aber nicht weniger schwer.
            ———————————————–
            “Öffentlicher Gegenwind: AKW-Angestellte beklagen Negativimage ihrer Branche”

            Auf:
            http://www.strom-magazin.de/strommarkt/akw-angestellte-beklagen-negativimage-ihrer-branche_29453.html

            Zitat:
            “Dennoch sieht man sich im KKW Grohnde vor allem mit einer schlecht informierten Bevölkerung konfrontiert. “Die Leute haben in der Regel keine Vorstellung davon, wie hoch die Sicherheitsvorkehrungen sind”, sagt Schichtleiter van Meegen. Es gebe manuelle sowie computergesteuerte Sicherheitssysteme, einen dicken Betonpanzer um den Reaktor und Vernebler, die im Falle eines Luftangriffs die gesamte Anlage hinter einer dicken Rauchwand verstecken. Auch sei das Problem der Endlagerung des Atommülls keinesfalls unlösbar. Die Behälter, in denen der atomare Abfall zur permanenten Aufbewahrung eingeschlossen wird, hielten den extremsten Bedingungen stand.”

            Die Medien haben zu wenig über die Hintergünde dieser Technik informiert weil es als unschicklich gild. Was nach Tschernobyl sehr wichtig gewesen wäre. Es fällt immmer öfter auf, dass ein neues Thema aufgegriffen wird und wie eine Welle der Hysterie durch die Medien geht, ohne dass hier alle Pro und Contras berücksichtigt werden.

            Und weiter:
            “Um dies zu erreichen, wollen (nicht nur) die radikalen Atomkraftgegner ihre Proteste weiter fortsetzen. In deren Lager hat man von Journalisten inzwischen eine bessere Meinung. Die Proteste gegen den jüngsten Castor-Transport von Frankreich ins Zwischenlager in Gorleben seien vor allem dank der Zusammenarbeit mit den Medien ein voller Erfolg geworden, sagt Tadzio Müller von der Kampagne “Castor schottern”. In der Protestkultur der radikalen Linken, die der bürgerlichen Presse bisher misstrauisch gegenübergestanden habe, habe ein Umdenken stattgefunden, erklärt der 34-Jährige. Nicht nur die Pressestellen der großen Konzerne, auch die Atomkraftgegner setzen auf die Berichterstattung der Medien. Wie lange noch die Atomkraftwerke laufen werden, scheint weiter völlig unklar. Solange Dominik van Meegen noch seinen Job hat, werden sicher auch die Proteste weitergehen.”

            Man hat den Eindruck, die Medien haben Angst, die positiven Aspekte der Kernenergie dar-zustellen, um sich nicht mit den radikalen und ziehmlich agressiven Kernkraftgegner herrumzuschlagen oder Sie haben sich schon selber auf diese Seite geschlagen.

            Die Position ist aber durchaus Kontrovers und nicht so klar und einfach wie Sie es dargestellen oder gerne hätten. Das ist auch unwarscheinlich. Die meisten Entscheidungen und Themen haben immer auch Zwei Seiten und können sich sehr unterschiedlich weiterentwickeln.

            Wenn Sie sich die Tageschau nach dem ´13.3.2011 anschauen, dann werden Sie die Tendenz sehen, ddie Schäden durch Tsunami und Erbeben mit den Evakuierungen durch die Havarie von Fukuschima zu verknüpfen. Ich sage nicht, dass das bei ZDF auch so war.

            Aber, mir ist nur eine einzige Sendung (von Harald Lesch) aufgefallen, in der versucht wurde, überhaupt einmal die Dimensionen der Stromenergiemengen dem Zuschauer darzustellen. Und diese lief irgendwann um 22Uhr.

            Das Thema Energieversorgung ist eigendlich ein Expertenthema. Es gibt hier so viele Aspekte, dass kaum eine Experte den Durchblick hat und vorraussehen kann, wie sich das Ganze entwickelt.

            Ich kann mich erinnern, das früher im ZDF zur Nachmittagszeit Sendungen über Physik, Mathematik und Technik gesendet wurden. Was jetzt dort auf allen Kanälen läuft, wissen Sie besser als ich. Die TV-Medien haben aufgegeben innovativ zu sein und trauen sich nicht, den Zuschauer etwas abzuverlangen. Dieses Medium selber kann viel mehr, als das war die Bürger für zu sehen bekommen!
            Ich habe aber wenig Hoffnung, dass sich das ändern wird.

            Karl Letis | 24. Juni 2011 | 16:10 | Antworten
          • Da Sie meine erste Erwiederung gelöscht haben, hier die Kurzfassung. Ob jetzt Täuschen statt Lügen dafür das bessere Wort ist, können Sie sich aussuchen. Ich bin jedenfalls nicht der Einzige.

            Ich werfe den großen Rundfunkanstalt vor, im Falle der Kernenergie einseitig und undifferenziert berichtet zu haben.

            Einige Beispiele finden Sie hier:

            Einseitige „Frontal 21″ Sendung über Kernenergie — Eine Erwiderung von Dr. Michael Paul MdB

            http://www.youtube.com/watch?v=P4MNx7JH_Ko

            Und hier:

            http://www.strom-magazin.de/strommarkt/akw-angestellte-beklagen-negativimage-ihrer-branche_29453.html

            Karl Letis | 24. Juni 2011 | 17:10 | Antworten
  6. Der Verband der Deutschen Kinderärzte warnt in einem Appell vor einer “Versorgungslücke in der Grundschulzeit”. Denn längst nicht alle gesetzlichen Krankenkassen sind bereit, die notwendigen Untersuchungen (U10 und U11) zu finanzieren. Bei den U-Checks geht es vor allem um Rechtschreib-, Lese- und Rechenschwächen, Sozialkompetenz und Medienkonsum. Dies trifft vor allem Kinder von gesetzlich Versicherten. Nur Kinder privatversicherter Eltern haben z.B. Anspruch auf eine jährliche Vorsorgeuntersuchung zwischen dem 2. und 14. Lebensjahr.

    Was sagt uns das? Wenn schon bei Kindern, welche ja an sich eine vollständige kostenlose medizinische Versorgung in Deutschland erhalten, so dermaßen gekürzt wird, dann braucht man an wichtige Sachen wie Zahnersatz (unabhängig von der nicht immer von den Betroffenen eingehaltenen Selbstprävention z. B. durch Zähneputzen) nicht zu denken. Man erkennt, wie die privatkassenfreundliche Gesundheitsreform eines gewissen Krawattensamurais erste “Erfolge” zeigt. Als gesetzlich versicherter wird man immer mehr wie ein Aussätziger behandelt. Das muß und hat aufzuhören. Wie?

    Nun, durch eine vollständige Abschaffung und ein Verbot der Privatkasse, Zusammenschluß aller gesetzlichen Kassen zu einer “Bundeskrankenkasse”, dadurch eine automatisch folgende Sinkung des KV-Beitrages bei gleichzeitig höherer Leistung.

    Sie glauben, so ein Vorschlag kommt von der Linken? Nein, auch von mir und ich bin keiner davon. ;-)

    Michael Egler | 23. Juni 2011 | 13:54 | Antworten
  7. Jahr für Jahr das Gleiche ?
    Nun auch 6% Steigerung bei den Zahnarzthonoraren ?
    Alles überteuert und nicht gerechtfertigt ?
    Vorsicht, man/frau sollte nicht gleich auf jede wohlplatzierte Medienkampagne hereinfallen, die aus erkennbarem Eigeninteresse des privaten Versicherungsverbandes oder zum vermeintlichem Schutz für die angeblich so unmündigen Kassenpatienten von den gesetzlichen Krankenkassen zur Zeit angestrengt werden.
    Es lohnt sich, mal hinter die Kulissen zu schauen:
    Fakt ist, dass die jetzt zur Anpassung anstehende Gebührenordnung für Zahnärzte aus dem Jahre 1988 (!) bislang noch nie angepasst oder modernisiert wurde, weder wissenschaftlich, noch finanziell. Im gleichen Zeitraum hat eine Entwertung der Honorare von ca. 65 % stattgefunden (Inflation, Kostenindex Dienstleistungen stat. Bundesamt). Jetzt soll es eine Steigerung von voraussichtlich 6 % ( Berechnung des Ministeriums) durch eine teilweise Modernisierung einer Reihe von Gebührenziffern geben, nach 23 Jahren Stillstand !! Eine Punktwertsteigerung als Ausgleich für die Geldentwertung ist dabei sogar überhaupt nicht vorgesehen.
    Macht nach Adam Riese 0,26% / anno.
    Zuviel ??
    Sehr geehrte Fr. Illner, bitte nennen Sie mir einen Berufstand in Deutschland, der sich so etwas bieten lassen würde und sich darüber hinaus auch noch in schlimmen Kampagnen von der Kostenträgerseite als gierig und rücksichtslos gegenüber Ihren Patienten beschimpfen lassen müsste.
    Und dennoch:
    Es stimmt, die Abrechnungen nach der privaten Gebührenordnung haben der Menge nach in den letzten Jahren deutlich zugenommen.
    Dies aber vor allem deshalb, weil die durch gesetzliche Änderungen im großen Bereich
    Zahnersatz (Festzuschusssystem 2004) viele Leistungen aus dem Kassenkatalog ausgegliedert wurden und nun auch beim Kassenpatienten privat berechnet werden müssen. Das ist schon richtig, zur ganzen Wahrheit aber gehört, dass diese Leistungen jetzt nicht mehr,bzw. nur noch zum kleinen Teil zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse berechnet werden und deshalb die entsprechenden früheren Einnahmen aus der Kassengebührenordnung weggefallen sind. Es handelt sich dabei also im Wesentlichen um eine Verschiebung, ein System kommunizierender Röhren quasi.
    Ein weiterer nachvollziehbarer Grund für gestiegene Volumina in der privaten Gebührenordnung sind die im Laufe von mehr als 2 Jahrzehnten erheblich angestiegene Erwartungshaltung und die Inanspruchnahme für moderne, höherwertige Leistungen durch die Patienten: Diese sind – gerade auch durch die Medien gut informiert – heutzutage nicht mehr mit Amalgamfüllungen, schlichter Extraktionstherapie oder herausnehmbaren Plattenprothesen zufrieden, wenn der zahnmedizinische Fortschritt zwischenzeitlich bessere Alternativen für ihren jeweiligen Befund bereit hält.
    Die Patienten kennen und verlangen umfassende Prophylaxeleistungen, hochwertige metallfreie Füllungstherapie, aufwändige Wurzelbehandlungen, komplexen festsitzenden Ersatz auf Implantaten und moderne Zahnfleischbehandlungen, um nur einige Beispiele hochwertiger Versorgungsformen zu erwähnen.
    Sie beauftragen ihren Zahnarzt heute regelmäßig damit und tun das völlig zurecht.
    Ihre Zahnärzte erbringen diese Versorgung in sehr guter Qualität, mit modernem Gerät und auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft durch vielfältige Fortbildungen und stehen mit ihren Mitarbeitern dafür ein.
    Sie wollen nicht nur, sie müssen diese aufwändigere und bessere Zahnmedizin als die von 1988 aber auch bezahlt bekommen.
    6% im Privathonorarbereich (Zahlen des Ministeriums), ja selbst 14 – 20 % befürchtete Zahlen der Versicherungen sind da nicht zuviel, ganz bestimmt nicht als einmalige “Anpassung” nach 23 Jahren !
    Also, es lohnt sich, wie so oft, mal beide Seiten zu sehen, um die ganze Wahrheit zu erkennen.
    Und noch etwas, nicht ganz ernstgemeint:
    Die Kosten für Fokushima, Ehec und / oder Euro-Krise können nicht mal die Zannärzte schultern…
    Jost Rieckesmann,
    Zahnarzt,
    Vizepräsident Zahnärztekammer Westfalen-Lippe

    Jost Rieckesmann | 23. Juni 2011 | 13:59 | Antworten
  8. Eine differenziertere Kommentierung hätte ich schon erwartet.
    Nach 23 Jahren wird endlich die Gebührenordnung angepasst, ja hätte die dann auch noch billiger ausfallen sollen?
    Es ist einfach populistisch und somit nur dümmlich, Einkommensanpassungen bei Ärzten und Zahnärzten immer als den Gipfeln der Unverschämdheit zu brandmarken. Im Eifer ist Frau Illner sogar entgangen, dass der zuständige Minister nicht mehr Rösler sondern Bahr heisst.

    Armin R. | 23. Juni 2011 | 14:11 | Antworten
    • Armin, Ihnen scheint aber auch entgangen zu sein, daß es keinen Unterschied im Endergebnis macht, wer da genau der Minister ist?

      Michael Egler | 23. Juni 2011 | 14:16 | Antworten
    • Presse sollte lernen Mediziner zu respektieren

      ich stimme Ihnen 100% zu, dass Einkommen für Mediziner in der Frage gestellt wird. Ein Anwalt rechnet über Streitwert ab und zur Zeit bieten sehr viele Anwälte Ihre Leistungen auf Stunden Basis d.h. Euro 250-400 / Stunde, aber die Mediziner arbeitet nur nach Gebührenordnung (Euro 13 pro Patient pro Quartal). Wenn ein Arzt wie Anwalt nach Wert des Patienten abrechnen sollte, wäre es nicht schlecht. Ich finde nicht fair, dass die Presse ständig die Mediziner in der Frage (wie Fehldiagnose, Krankkassenabrechnungen etc.) stellt. Wieso entsteht die Fehldiagnose, weil man ständig unter Druck ist? Die Entscheidungen, die ein Arzt für die Diagnose und Therapie trifft, sind oft sehr komplex und brauchen sehr komplexes Wissen von verschiedenen Fächern. Deshalb fordere ich mehr Geld für die Mediziner. Ein Mediziner ist nicht ein Roboter. Er braucht sehr viele Ruhe und Zeit (Patientengespräche und neue Lernkurse), damit er die beste Therapie verschreiben kann.

      PS: Ihr EHEC: Sie sind auch Mediziner, die die Lösungen für die Probleme wie EHEC / Vögelgrippe / Tumor suchen. Manche Mediziner arbeiten ganzen Tag in Klinik und betreiben abends Forschung + Lehrtätigkeit, damit man neue Möglichkeiten für die Diagnose und Therapien bekommt.

      music77 | 23. Juni 2011 | 15:30 | Antworten
  9. Zahnärzte verdienen m.W. weit besser als Haus- oder Kinderärzte. Siche rhaben sie einen wichtigen udn verantwortungsvollen Job – aber doch kaum in höhrem Maße als die genannten anderen Ärzte. Und gerade beim Zahnarzt ist man – so habe ich es jedenfalls erlebt – auch als Privatpatient keineswegs “fein raus”. Es scheint nach meiner Erfahrung bei vielen Zahnärzten üblich zu sein (Volkssport?), den normalen Gebührenrahmen (das 2,3fache von dem, was für die Behandlung von Kassenpatienten in der Gebührenordnung steht) weit zu überschreiten. Das ist zwar im Einzelfall erlaubt und muss dann individuell begründet werden – wenn besondere Schwierigkeiten auftauchen – aber es gibt Zahnärzte, für die die abwegigsten oder auch völlig fehlende Begründungen dafür ausreichen, dass sie jeden Patienten zum besonders schwierigen Einzelfall erklären. Beispiel: Ein Kiefernorthopäde berechnete für die Behandlung meines Kindes ständig den 3,5fachen statt 2,3fachen Satz, weil der Kopf meines Kindes ja wachse. Das ist nun bei einem Kind wirklich kein außergewöhnlicher Einzelfall, sondern m.W. das Normale, und deshalb gibt es für die Behandlung von Kindern ja schon eigene Titel in der GOZ. Die Beihilfestelle hat diese Begründung verständlicherweise nicht anerkannt und nur den Beihilfeanteil für das 2,3fache erstattet und so bin ich, wie häufig, auf den recht erheblichen Mehrkosten sitzen geblieben (und habe bei nächster Gelegenheit den behandelnden Arzt gewechselt, was in diesem Fall glücklicherweise möglich war – wenn man das bei drei Kindern so ähnlich mitmacht, wird das schon happig. Nur weil ich im öffentlichen Dienst arbeite, bin ich ja nicht reich)
    Schöne Grüße
    Barnabas

    Barnabas | 23. Juni 2011 | 14:54 | Antworten
  10. Das Amalgangebiß wird es weiter auf Kassenbeitrag geben.
    Möchte ich Luxus, also falsche Zähne , die aussehen wie echte Zähne, dann zahle ich. Finde ich auch normal. Dann gehe ich eben mal beim Zahnarzt mir Luxus einkaufen.
    Am Auto die Chromfelgen kosten auch Extrageld.

    Dr. Heinrich | 23. Juni 2011 | 15:04 | Antworten
    • Bestimmt nicht. Viele Dentisten haben nämlich Amalgam offiziell abgeschafft, aus Vergiftungsgründen. Wohl eher in Wirklichkeit, weil Amalgan die einzige Füllung war, welche voll übernommen wurde von den gesetzlichen Kassen.

      Michael Egler | 23. Juni 2011 | 15:59 | Antworten
  11. Viele meiner Kunden sind Zahnärzte.
    Bei den Summen, die sie in Anlagemöglichkeiten investieren, ist das wahrlich von Herrn Rieckesmann Jammern auf sehr hohem Niveau.

    Ich musste mir gerade privat zwei Kronen machen lassen.
    Aber ich habe die Instrumente der Marktwirtschaft genutzt.
    Reduzierte die Kosten um 60 % Prozent.
    6% Prozent mehr ändern daran nichts.

    Bernd Assen | 23. Juni 2011 | 15:39 | Antworten
    • @Bernd Assen
      _“Ich musste mir gerade privat zwei Kronen machen lassen.
      Aber ich habe die Instrumente der Marktwirtschaft genutzt.
      Reduzierte die Kosten um 60 % Prozent.
      6% Prozent mehr ändern daran nichts.“_

      Da Sie hier nicht näher erläutern, wie sie diese 60% eingespart haben, gehe ich davon aus, dass Sie von Ihrer Zahnarzt – Rechnung nur 40% bezahlt haben.
      In dieser Manier werde ich zukünftig auch meine Zahnreparaturen abwickeln – gute Idee, und Sie haben Recht, das ist auch ein Instrument der freien Marktwirtschaft!
      Ich gehe davon aus, dass mein Zahnarzt seine Forderungen nach der zweiten Mahnung aufgibt – der soll seine eigentliche Arbeit, nämlich Zähne ordentlich reparieren, nachkommen!
      Mal sehen, was @Jost Rieckesmann dazu sagen wird!

      Mit den besten Grüßen
      D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 23. Juni 2011 | 16:45 | Antworten
      • @ D.Ackermann

        Ich muss sie enttäuschen.
        Ihre Vermutung würde Betrug bedeuten.
        Ich pflege Rechnungen immer komplett zu bezahlen.

        Ein legales Instrument der Marktwirtschaft ist es verschiedene Angebote einzuholen, sei es persönlich, über entsprechende Dienstleister o.ä..
        Ist in der Wirtschaft und im öffentlichen Sektor usus.

        Der durchführende Zahnarzt logierte übrigens in einer durchgestylten Praxis mit neuesten Instrumenten, während das Ursprungsangebot von einem Zahnarzt mit wenig einladenden Räumlichkeiten stammte.

        Hansen | 23. Juni 2011 | 17:19 | Antworten
  12. Schon heute rechnet sich der Zahnarztgang nach Polen, Ungarn, Tschechien. Wird’s noch ein wenig teuerer, rechnet sich der Flieger nach Thailand (Kurzurlaub inklusive) für die Gebissanierung. Das ist Globalisierung, wie sie von denen, die sich sonst eine goldene Nase an ihr verdienen, sicher nicht so gerne gesehen wird. Damit werden sich die klammen Krankenkassen jedenfalls nicht sanieren können.

    Solange jeder noch so poplige Arztbesuch unweigerlich in die Apotheke führt, um alljährlich abgelaufene Medikamente tonnenweise aus den Haushalten zu entsorgen, bleiben die Kassen krank. Da bekommt der Begriff “Krankenkasse” eine ganz andere Bedeutung. Verdienen tut die Pharmaindustrie, daß es knirscht. Jeder weiß das, alle klagen und alle machen weiterhin trotzdem mit. Die Ärzte werden von den Vertretern gepempert und der Patient sackt ein, was verschrieben wird, denn das ärztliche Urteil ist so heilig wie ein päpstliches Dekret. Einzig die Politik ist nach modernen Maßstäben etwas rückständig. Sie betet noch gesund.

    Tocqueville | 23. Juni 2011 | 15:43 | Antworten
  13. Meine lieben Mitblogger, dies ist doch nun mal ein Thema, so richtig zum rumjammern. Warum jammert ihr nicht?

    Dr. Heinrich | 23. Juni 2011 | 15:57 | Antworten
    • @ Dr. Heinrich

      Wir haben uns an das _Jammern und Leiden_ in diesem Leben schon gewöhnt und kamen zu der Erkenntnis (Weisheit):

      _“Nur im Leiden am Endlichen wird das Unendliche, nur in der Spannung zum Unendlichen das Endliche seiner selbst auch bewusst und so das in beiden lebendige Ganze Erfahrung, Verheißung und Auftrag zur Offenbarung in menschlicher Gestalt.“_

      _“Karlfried Graf Dürkheim“ – „Vom doppelten Ursprung des Menschen“_

      Gruß D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 23. Juni 2011 | 17:13 | Antworten
      • Was soll Ich da sagen ..?.. absolut “geiler Spruch”
        Schon mal versucht, das auswendig zu sagen.

        Nur den Sinn .. habe Ich nicht verstanden..?!
        Ehrlich mal,… was soll da, den Menschen beschreiben..?!

        Gruß
        bcstony

        P. Degoulange | 23. Juni 2011 | 18:17 | Antworten
        • @bcstony
          Es gibt Themen und Literatur – vor allem im philosophischen (existenzialphilosophischen) Bereich, welche im Hinblick auf den Intellekt sehr anspruchsvoll sind.
          Man kann so etwas nicht nebenbei lesen und glauben, dass man es dann verstehen wird – man muss sich voll und ganz darauf konzentrieren, ähnlich, wie wenn man mit der Wellenfunktion in der Quantenmechanik (es handelt sich hier um eine intrinsisch oder inherent komplexe Wellenfunktion) eine mathematische Operation tätigt.
          „Karlfried Graf Dürkheim“ will mit diesem Satz letztlich den „Sinn des Leidens“ erklären – er will damit sagen, dass man nur im Leiden erkennen kann, dass es auch noch eine andere (transzendente) Wirklichkeit (Welt) gibt – susi bibelmaus würde wahrscheinlich sagen: „unseren himmlischen Ursprung“!
          Gruß D. Ackermann

          Dieter Ackermann | 23. Juni 2011 | 19:18 | Antworten
          • Danke,…

            Ich bin ein SciFi-Fan und bin viel am Spielen und so.
            Lesen tue ich nur Magazine und ab und zu mal, ein Maschinen-Handbuch (CNC).
            Ich weiß, das wir dieses “hohe Wissen” brauchen, aber bitte verstehen Sie, das ich keine Zeit und Lust habe, 12 cm dicke Bücher zu lesen. Sorry.

            Ich habe meine Lust am Leben .. das reicht mir.

            Gruß
            bcstony

            P. Degoulange | 23. Juni 2011 | 21:39 | Antworten
          • :)

            Karl Letis | 23. Juni 2011 | 23:42 | Antworten
  14. Auf der Einnahmeseite des Gesundheitswesens geht es solidarisch zu. Der Geringverdiener zahlt 15,5% und der Besserverdiener zahlt bis zur hohen Bemessungsgrenze 15,5%.
    Das ist auch gut so.
    Die Ausgabenseite im Gesundheitswesen muß aber entrümpelt werden.Alles, was nicht direkt mit der Wiedergenesung eines Patienten zu tun hat, muß anders finanziert werden. Zum Beispiel über Steuern.
    Die Häufigkeit der Arztbesuche in Deutschland ist ebenfalls Weltspitze. Der Östereicher geht nur halb sooft zum Arzt und stirbt auch nicht früher. Bei uns fehlen doch die Anreize, nicht wegen jeder Befindlichkeitsstörung zum Doktor zu rennen. Das ist aber alles bekannt. Änderungsmöglichkeiten gäbe es viele, aber da traut sich die Politik nicht ran.
    Politiker: Redet mit uns so, daß wir es verstehen, dann machen wir auch bei notwendigen Veränderungen mit.

    Dr. Heinrich | 23. Juni 2011 | 16:43 | Antworten
    • Ich kann nicht recht verstehen, was gut oder gar gerecht daran sein soll, dass Besserverdienende nur bis zur Bemessungsgrenze ihre 15,5 % zahlen müssen.
      Wenn ich weit über der Bemessungsgrenze verdiene, schrumpft der Prozentuale Anteil am realen Einkommen um ein entsprechend vielfaches.
      Gerecht wäre es, wenn alle, unabhängig von Bemessungsgrenzen, den gleichen Anteil ihres Einkommens in die sozialen Sicherungssysteme einzahlen müssten.
      Die Belastung eines Niedrigverdieners steigt so nämlich im Vergleich zu den Besserverdienenden enorm.

      Dann wären vermutlich ach Praxisgebühr und Zuzahlungen vom Tisch.
      In Großbritannien funkioniert es (wenn auch durch Steuern finanziert).

      Hansen | 23. Juni 2011 | 17:26 | Antworten
    • @ Dr. Heinrich
      „_Politiker: Redet mit uns so, dass wir es verstehen, dann machen wir auch bei notwendigen Veränderungen mit.“_

      Ich erfülle Ihnen Ihren Wunsch und spiele mal hier kurz einen Politiker – und rede mit Ihnen so, dass Sie es verstehen werden:

      Lieber Herr Dr. Heinrich,
      in den letzten Jahrzehnten zeigte sich, dass die Arbeit, die von Zahnärzten verrichtet wird, etwas sehr vernünftiges und notwendiges ist – jeder, der nächtelang schon unter Zahnschmerzen litt, weiß das.
      Gewiss ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass wir (Politiker) mit äußerster Aufmerksamkeit und Akribie dafür sorgen, dass sämtliche Tätigkeiten, welche sehr sinnvoll und nützlich in diesem unserem Lande sind, so entlohnt werden, dass die Betreffenden, selbst wenn sie 50 oder gar 60 Stunden in der Woche arbeiten, nicht mehr soviel verdienen, dass sie davon leben können.
      Schauen Sie einfach mal hin, wenn ein neues Wohnhaus gebaut wird, welches z. B. nach Fertigstellung einen Wert von 500 000€ hat – da landen bei denen, welche das Haus bauen (die die sinnvolle und notwendige Arbeit verrichten), so ca. 100 000 € verfügbares Nettoeinkommen auf ihren Konten – das ergibt dann einen Stundenlohn von so ca. 5 bis 6 €; eben nur soviel, dass die Betreffenden ohne zusätzliche Transferleistungen nicht davon leben können.
      Bei den Bauarbeitern und vielen anderen Berufsgruppen haben wir das, wie Sie wissen, schon vor Jahrzehnten sehr erfolgreich abgewickelt.
      Sie können sicher sein dass wir (Politiker) in absehbarer Zeit auch Ihre Berufsgruppe dorthin führen werden – im Moment gehen wir davon aus, dass es maximal vielleicht noch 3 Jahre dauern wird, da doch immer deutlicher sichtbar wird, dass Sie eine sehr sinnvolle, fruchtbare und notwendige (handwerksähnliche) Tätigkeit verrichten!
      Jetzt gehe ich wieder zurück zu dem, der ich wirklich bin – sonst gewöhne ich mich noch an das _Politikerdasein_.
      Jetzt hoffe ich, Herr Dr. Heinrich, dass ich Ihnen in einer unmissverständlichen Art und Weise mitteilen konnte, wohin die _Reise_ gehen wird!

      Mit den besten Grüßen
      D. Ackermann

      Dieter Ackermann | 23. Juni 2011 | 18:13 | Antworten
  15. Ob Zahnarzt oder Hausarzt .. Arzt ist Arzt

    Wir in Europa, haben ein gutes Gesundheits-System.
    In Notfall, ist immer jemand da..!
    “ES” ist doch so, UNS geht “es” so gut, das wir uns schon, über “Wartezeiten” aufregen und die “tatsächliche” Notwendigkeit und deren Bearbeitung, außer acht gelassen wird.
    z.B. Krankenhaus
    Ein Unfallopfer, hat eine höhere “Priorität”, als… eine Schürfwunde.

    Beim Zahnarzt ist das ähnlich.
    Eine Zahnreinigung ist nicht so wichtig, wie ein gebrochener Kiefer.

    “Private Kassen-Patienten” erschweren die Dinge nur.
    Erzwungener Status, durch “Barzahlung” oder “EC”.
    Zudem sollte man erwähnen, das Zahnschmerzen, bei allen Menschen gleich sind. Ob arm oder reich.

    Was ICH total ablehne, sind “Private Ärtze”, die alles können, aber “unbezahlbar” sind.
    Ärzte .. die sich solche “Win-Win”-Konzepte verschrieben haben, verstoßen gegen Ihren “Arzte-Schwur”.
    Zumindest “hoffe” ICH doch .. das “ES” diesen “Ärzte-Schwur” noch gibt.

    Wenn nicht mehr .. Aua .. Aua

    Gruß
    bcstony

    P. Degoulange | 23. Juni 2011 | 17:29 | Antworten
  16. wieso darf ein Arzt nicht Stundenbasis Honorar von Patient bekommen? Es gibt eine reihe von Anwälten, die ihre Mandaten auf Stunden Basis abzocken anstelle ganz legal nach Streitwert abrechnen. Ein Arzt darf auch solche tolle Stundensätze bekommen.

    Man sollte ebenso Diskussion für andere Berufsgruppen auch führen. Medizin ist kein Beruf mehr, es ist bald ein Geschäftsmodell. Jura ist kein Beruf mehr, es ist schon auch ein Geschäftsmodell geworden.

    Ich habe eine einfache Lösung: Alles wird nach Gebührenorderung von Versicherungen bezahlt oder wir geben alles frei, damit Abzocken legal wird.

    music77 | 23. Juni 2011 | 20:59 | Antworten
  17. Bei den Beiträgen, für eine Versicherung,gebe es überall auf der Welt auch sehr gute Gesundheitsversorgungen.
    Dass wir aber immer mehr zahlen, dafür aber schlechtere Qualität(Zeitmangel) bekommen ist ein klares Zeichen für einen systematischen Fehler.
    Dieser liegt(allen bekannt) an den hohen Renditen der Pharmaindustrie(auch Apotheken).
    Bei Zähnen ist doch auch noch zu erwähnen, dass viele Menschen(genaue Zahlen wären auch mal eine Studie wert) auch genetisch bedingt, schlechtere Zähne haben.Bei einer Gesundheitsreform nicht die Gesundheit von Patienten in den Mittelpunkt zu stellen sondern die finanziellen “Ansprüche” von Interessengruppen, ist ein toller Verdienst.
    Die reale Panikmache in Deutschland ist die Terrorgefahr und Armut, während Technikfolgen und Altlasten der Industrie(auch KKWs) tagtäglich unsere Gesundheit einschränken. Die fiktiven Ängste belasten dann letztendlich aber(“nur)unseren Geldbeutel.

    Ali

    Ali | 23. Juni 2011 | 21:21 | Antworten
  18. Ganz einfach: Das ist schon OK so!

    Die Kosten für Zahnbehandlungen stehen in einem direkten Zusammenhang mit persöhnlichen Pflege der eigenen Zähne.

    Deshalb ist eine Eigenbeteiligung, welche eine Eigenverantwortung ist, sehr wichtig. Sie erhöht die Motivation, an dieser Stelle des Körpers mit besondere Sorgfalt vorzugehen. Dies ist bei den Zähnen auch nicht besonders schwer erlernbar.

    Die zusätzlichen Kosten können durch eine private Versicherungen abgedeckt werden. (wenn jemand zum Beispiel kein Lust hat, sich die Zähne fachgerecht und gründlich zu putzen)

    Ich meine in Schweden müssen alle Teilnehmer für die Zähne eingene private Versicherung abschließen. Das ist schlau.

    Grundsätzlich stimme ich Frau Illner zu:
    Die Kosten steigen und die Menschen haben immer weniger Geld in der Tasche. Der Staat, bzw die Politiker, die gerne mal gestalten wollen, legen direkt oder indirekt durch Steuern, Umlagen und Abgaben fest, was mit dem sauer verdienten Geld der Menschen passieren soll.

    Das de-motiviert, auch bei der Arbeit.
    Hier könnet einiges besser laufen.

    Karl Letis | 23. Juni 2011 | 23:39 | Antworten
  19. Erst lässt Schwatz-Gelb in Japan den Reaktor hochgehen, dann treiben Sie Griechenland in den Ruin und verseuchen unsere Ökosprossen mit EHEC!!!
    Jetzt reicht´s langsam!
    Frau Illner hat die Sache auf den Punkt gebracht: Wenn der Bürger keine Zähne mehr hat, dann kann Er nicht mehr zurückbeißen. Und die Bundesregierung will uns die Zähne ziehen. Wann wachen wir endlich auf!
    Wir fressen uns adipös weil niemand uns vor der regierungsgesteuerten Fritten, Brauerei und Konditorenmafia schützt. Wir sitzen vor der Glotze und bewegen uns nicht weil die Regierung das Fernsehen manipuliert und uns nicht laut genug vor den Konsequenzen unseres ungesunden Lebenswandels warnt. Ich bin so frustriert, daß ich alles in mich hineinfresse, was mir vor die Hände kommt; auch dafür mache ich Merkel und Rösler persönlich verantwortlich. Wenn ich dann in 10 Jahren wegen Schwarz-Gelb initiiertem Sahnetortenfressen Biertrinken und Kettenrauchen (die sind einfach an allem schuld!) Insulin und ein paar Bypässe brauche werde ich mir das nicht mehr leisten können. Merkel und Konsorten haben dann einen Bürger mehr auf Ihrem nicht vorhandenem Gewissen.
    Soll ich jetzt etwas noch anfangen zu denken??? Da schau ich doch lieber beim ZDF wie das Leben wirklich sein sollte und heule wenn “Lena” die “Liebe meines Lebens” heiratet. Wieso hat die eigentlich so schöne Zähne?

    Andi | 24. Juni 2011 | 00:19 | Antworten
  20. es ist einfach,das System ist krank und aufgebläht aber das stört mich nicht mehr,da ich nach Fernost emigriert bin und für die gleiche Leistung nur einen Bruchteil zu berappen habe.Im übrigen wollen die Ärzte hier vom Herzen her helfen und denken nicht,wie in Deutschland,primär ans Salär.

    Dr.Julian Pepito | 24. Juni 2011 | 02:09 | Antworten
  21. Was haben denn die Ärzte nur für ein Problem? Wenn Ihr “Lohn” nicht reicht können sie ja mittels HarzIV aufstocken beim Amt! Müssen “normale” Bürger schließlich auch so machen…..ist doch alles geregelt!

    Bürger | 24. Juni 2011 | 07:25 | Antworten
  22. Ich finde ebenfalls dass Mediziner mehr respektiert werden sollten. Der psychische und mitunter auch physische Druck den dieser Berufsstand alltäglich ausstehen muss, ist einfach enorm. http://www.stromvergleich.de hatte da auch mal einen guten Bericht dazu

    Johannes | 12. Dezember 2011 | 14:24 | Antworten

Was sagen Sie dazu?