EHEC – und was kommt als nächstes?

Fast auf den Tag genau vor sechs Wochen, am 1. Mai, gab es den ersten Krankheitsfall der aktuellen EHEC-Krise in Deutschland. Seitdem hält uns die Epidemie in Atem. Rund 3.000 Menschen sind hier inzwischen durch das Bakterium erkrankt, so das Robert-Koch-Institut. Mehr als 30 Menschen starben bislang an der Krankheit. Die Verunsicherung ist bei allen groß: Was können wir noch essen, was macht uns krank?

Waren es eben noch Tomaten, Gurken, Blattsalate, sind es kurz darauf die Sprossen, die diese gefährlichen Keime übertragen. Oder vielleicht doch nicht? Am Freitagmittag dann die (vorläufige) Entwarnung. Der Übeltäter steht fest: Es sind die Sprossen! Nur: So richtig will keiner im Moment daran glauben. Denn diese wochenlange Suche hat uns doch alle irgendwie kirre gemacht. Und es bleibt zu befürchten, dass die wahre Quelle des Erregers gar nicht mehr aufzuspüren ist.

Der Präsident des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Helmut Tschiersky-Schöneburg, vergleicht die Suche nach der Quelle des EHEC-Erregers mit einem “Kriminalfilm, wo es darum geht, aufgrund einer Indizienkette den Täter zu überführen”. Nur hat der Täter längst den Tatort verlassen, denn meist sind die Lebensmittel bereits verzehrt, also nicht mehr vorhanden, wenn die Krankheit ausbricht. Hinzu kommt, dass der Verdacht gerade bei frischen Nahrungsmitteln nur schwer nachzuweisen ist: “Wenn wir über frisches Gemüse reden, ist das etwa nach drei Tagen in den Geschäften ausverkauft. Das ist einer der plausibelsten Gründe, warum es so schwer ist, eine Quelle zu finden”, sagt der Veterinär und geschäftsführende Direktor des Instituts für Mikrobiologie und Tierseuchen der Freien Universität Berlin, Lothar Wieler. Die Aussicht auf Erfolg ist also eher gering.

Umso mehr lohnt es sich, mal wieder genauer unsere Ernährungsweise zu hinterfragen. Schließlich gibt es die Bakterien in den Rindern und in ihrem Kot ja nicht erst seit gestern, sondern schon seit langer Zeit. Mit der Massentierhaltung nahm auch die Gefahr von Tierseuchen immens zu. Also wurden den Tieren Antibiotika im Futter schon mal vorsorglich verabreicht. Dagegen haben die Bakterien jedoch Resistenzen entwickelt – mit verheerenden Folgen. Denn diese resistenten Bakterien nehmen wir Menschen durch unsere Nahrungskette auf. Und wenn wir dann auf eine Behandlung angewiesen sein sollten, wird es immer schwieriger, ein passendes Antibiotikum zu finden. Vielleicht sollten wie in diesem Zusammenhang unser Wunschdenken, alles sei machbar, einmal überprüfen und die Realitäten und ihre Folgen anerkennen. Denn eine 100-prozentige Sicherheit vor mutierten Bakterien wird es auch in Zukunft nicht geben. Und eine neue Epidemie lauert bestimmt schon an der nächsten Ecke.

86 Kommentare | 11. Juni 2011 | 08:17 Uhr | Twittern | Facebook

86 Kommentare

  1. Antibiotika als Tierfutterzusatz ist schon lange bekannt.
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    Doch wie gelang es einem Kolibakterium auf natürlichem Weg und in so kurzer Zeit gegen gleich mehrere Antibiotika resistent zu werden?
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    Und wie versteht der normale Mensch das Mißverhältnis von tausenden Opfern von Grippeepidemien, Krankenhauskeimen, Strassenverkehrsopfern….u.u.u.?
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    Haben sich die Experten durch ihre stille Akzeptanz damit abgefunden? Sind eben wahre Opportunisten.
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    Die Reaktion der Bevölkerung frische nachweisbar unbelastete Nahrungsmittel zu verschmähen unverständlich. Für mich wieder ein Zeichen, dass durch gezielte Panikmache und Manipulation, auch gerade ausgehend von Brüssel, ein weiterer „Testlauf“ volzogen wurde, wie Weit ganze Bevölkerungsschichten zu steuern sind.

    susi

    susi bibelmaus | 11. Juni 2011 | 08:43 | Antworten
  2. Gääääääääähhhhn
    Sehen sie mal in Ihren Archiven nach.
    Nach jedem Lebensmittelskandal der gleiche Aufruf. Nur es hilft nichts.
    Gesundes Essen ist den Deutschen nichts wert. Lebensmittel werden nur nach Preis eingekauft.
    Das Billigste ist das Beste.
    egal ob regionales Produkt oder aus Neuseeland. frisch geerntet oder langer Transportweg. Natürlich gereift oder technisch nachgereift. ohne Konservierungsstoffe oder chemisch lange haltbar gemacht.
    Die Industrie liefert was der Verbraucher will.
    Billige Massenware.

    Hackfleischprodukte durften früher nur am Tag der Herstellung und am Tag danach verkauft werden, wie soll das bei einen Lebensmitteldiscounter gehen?
    Die Vorschriften wurden geändert, Hackfleischprodunkte sind teilweise 20 Tage haltbar. Wie soll das möglich sein ohne Chemie und Technik?
    aber es ist billiger
    ALso alles gut.

    Nur der Verbraucher kann durch sein Kaufverhalten die lebensmittelherstellung beeinflussen, Vorschriften helfen nur bedingt, denn wo kriminelle Energie vorhanden ist, um Profit zu machen, werden Wege gefunden diese zu umgehen.

    meier | 11. Juni 2011 | 09:20 | Antworten
    • Die großen Fernsehsender haben auch kein Interesse die Bevölkerung aufzuklären. Da könnten ja die Werbeeinnahmen der großen Lebensmittelkonzerne wegfallen.
      Und im Zweifel dann doch lieber Profit gemacht mit der Werbung, als aufgeklärte Verbraucher.

      meier | 11. Juni 2011 | 09:46 | Antworten
    • Hallo Meier! Nicht Hackfleisch hat die Menschen umgebracht, sondern ein Bio-Produkt.

      Hans | 11. Juni 2011 | 09:59 | Antworten
      • Die Änderungen beim Hackfleisch sollten nur zeigen wohin die Reise geht, und wer bestimmt wie die Vorschriften auszusehen haben.
        Und auch bei Bioprodukten ist nicht alles Gold was glänzt. Wie sieht die ökologische Bilanz wohl bei Bioprodukten aus die weltweit nach Deutschland gebracht werden?
        Der Verbraucher müßte erkennen das es nicht möglich ist das ganze Jahr, alle Produkte, in ausreichender Menge zu bekommen.
        Ich kaufe mir an Weihnachten keine Erdbeeren, auch keine Bioerdbeeren!
        BIO ist doh in vielen Fällen auch nur Etikettenschwindel.
        So wird z.B. im Bioanbau Kupfer als Planzenschutzmittel verwendet. Das Schwermetall Kupfer ist zwar natürlich, aber es reichert sich im Boden an und ist auch gesundheitsschädlich.

        meier | 11. Juni 2011 | 10:16 | Antworten
  3. Die Lebensmittelindustrie betrachtet Lebewesen als Nährstoffquelle. Praktisch alles wird an alles verfüttert. Vieh, Fisch, Geflügel, Pflanzen. Hinzu kommen die z.B. von Roberto Saviano hinlänglich beschriebenen Praktiken, Problemmüll zu “entschärfern” indem man ihn unter den Humus mischt und auf Felder austrägt.

    Mein persönlicher Eindruck: Diese Art von Müll- und Resteverwertung bietet Schadstoffen und Parasiten ideale Möglichkeiten, von einer Art auf die nächste zu springen und dabei Kombinationen, Mutationen etc einzugehen, welche unter normalen Umständen völlig unmöglich gewesen wären. Aber diese “Umstände” sind ja nun mittlerweile “normal”. Die Gefährlichkeit solcher “neuen Arten” ist nicht vorhersehbar und “aleatorisch”.

    Die Heimtücke besteht nun darin, dass diese unterschiedlichsten Komponenten Futter, Dünger, Humus, etc. auch noch auf “globalisierten Märkten” frei herumwandern und miteinander wechselwirken können und keiner der Kontributoren auch nur die geringsten moralischen Bedenken an seinem Treiben sieht, wo doch völlig unklar ist, wo und bei wem diese Killerminen irgendwann einmal entstehen und hochgehen werden.

    Die Heimtücke besteht ebenfalls darin, dass kein Verbraucher “eigentlich” damit rechnen würde, dass sein “gesunder Lachs” oder sonstiger Fisch mit Viehresten, Müll, Reinigungpapier von Kuheutern etc. gefüttert worden sein könnte… denn der Gedanke ist ja geradezu absurd. Man kann das derzeitige Treiben der Nahrungsmittelindustrie selbst dann als Laie nicht mehr verstehen, wenn man mit der märchenhaften Phantasie einer Sheherazade gesegnet wäre. Und ich vermute mal, die Protagonisten dieses Treibens selbst in den chemischen Labors verstehen es selbst nicht “so ganz”.

    Fazit: Dass dieser EHEC-Ausbruch so vergleichsweise schnell aufgeschlüsselt werden konnte, ist nicht der Genialität der Behörden und Institute zuzuschreiben sondern m.E. pures Glück. Dass sich in Deutschland an diesem Punkte natürich wieder die üblichen Schuldfragen durch die hoffnungslos engen Gehirnwindungen der Meinungs- und Stimmungsmacher hervorblähen würden, war vorherzusehen und kann als Lokalkolorid abgetan werden.

    Ausblick: Es wäre ein Wunder, wenn der nächste “Erreger” nicht bereits in den Startlöchern stünde. Die Natur nimmt jede Chance war, ihre Dynamik zu entfalten. Man muss ihr halt gewachsen sein. Einige waren es in diesem Falle ja wohl nicht. Schwamm drüber?

    Jakob | 11. Juni 2011 | 10:14 | Antworten
    • So sehe ich das auch. Hauptsache die Kasse konnte für alle Beteiligten laut und reichhaltig klingeln. Bis zum nächsten mal.

      Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 11:28 | Antworten
  4. Als nächstes kommt ein Gesetzmodifikation zur Pressefreiheit,….
    Journalisten werden vereidigt und die Chefetagen dürfen nicht mehr bestimmend beeinflußen, was sie schreiben.

    Dann warten wir gemeinsam weiter auf verifizierbares aus der Wissenschaft

    bzg. der allgemein anerkannten(hi) Viren- und Bakterientheorie…..

    Werner

    werner | 11. Juni 2011 | 10:28 | Antworten
    • Die Politik braucht kein Gesetz hinsichtlich einer Zielvorgabe zu erlassen, welcher die Mainstream-Journalisten ja bereits freiwillg nachkommen. Man braucht denen nicht erst noch zu sagen, _warum_ man nicht darüber zu sprechen hat, welche Motive die Neapolitaner etwa dazu verleiten, derart massiv gegen Müllbeseitigungsanlagen zu revoltieren, bei denen es doch ausgrechnet um den Müll in ihrer Stadt geht. Selbst wenn die Folge darin besteht, dass sich Güterwaggons mit _deren_ Müll nun nach Deutschland aufmachen.

      Die Main-Stream-Medien vermitteln offizielle Lesarten, die Haltungen, welche wir ihnen gegenüber einzunehemn haben, und dienen der Beruhigung. Von denen ist absolut nichts konstruktives oder objektiv analytisches zu erwarten. Das ist gar nicht ihre Aufgabe.

      Knuth | 11. Juni 2011 | 10:50 | Antworten
  5. Essen war schon immer lebensgefährlich, man denke nur an das Mutterkorn, das bis ins 20. Jahrhundert immer wieder für Vergiftungen durch die Nahrungsaufnahme von Getreideprodukten sorgte. Dabei sollten uns die Produkte, die heute auf den Tisch kommen wesentlich lieber sein, als das Angebot vergangener Jahrhunderte.

    Die Nahrungsmittelsicherheit hat ein vorläufiges Höchstmaß erreicht, auch, wenn es immer wieder einmal zu Krankheitsausbrüchen kommt. Natürlich ist die Herausgabe von Warnungen in die Öffentlichkeit dann unbedingt nötig, aber die Panik, die auch Dank einer überreizten Medienberichterstattung entsteht, ist weit gefährlicher einzuschätzen, als die eigentliche Ursache. Die einzige noch sicherere Alternative wäre, die Nahrungsaufnahme komplett einzustellen. Dann kann man am Ende sagen, man ist zwar verhungert, aber das immerhin pumperlgsund.

    Tocqueville | 11. Juni 2011 | 10:52 | Antworten
  6. Mir wurde immer noch nicht klar gemacht, wie ein Darmbakterium aus der fauna, dass sich aus mindestens 2 Bakterienformen zusammensetzt um als Schimäre wirken zu können, nun in die flora geraten und dort zerstörerisch aufgetaucht ist, und dann auch nur auf ganz speziellen Pflanzen.

    Das klingt so, als würden manche Lebensmittel quasi nahezu vollständig im Tierkot eingelegt. Auch bei den Gurken dachte ich dann: Moment, die werden nicht auf dem Feld geerntet, sondern werden einfach bei Wiederkäuern aus dem Anus gezogen.

    Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 11:22 | Antworten
    • Streichelzoo ist eine gute Möglichkeit.
      Danach gibts für die kleinen einen Keks.
      Dann muß mal die Windel getauscht werden.
      Ein Burger schmeckt immer.

      Händewaschen rettet Leben.

      meier | 11. Juni 2011 | 11:31 | Antworten
      • Wenn ein Insekt, z.B. eine Fliege, für die Weitergabe der Schimäre verantwortlich ist (wie damals der Floh, während der Pest) kannst Du Dir die Hände bis zum Knochen waschen, ohne nennenswerten Schutz. Denn da wo die Fliege landet, ist auch das Bakterium nicht mehr weit. Warten wir es einfach mal ab, bis die nächste Population gezeugt wird. Dabei ist es unerheblich, ob durch Unachtsamkeiten im Labor, oder unbeachtet auf einem dampfenden Scheisshaufen.

        Immer schön die Händchen waschen. Ein Rat, der schon im Krankenhaus immer weniger zur Tat schreitet. Keine Zeit.

        Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 11:47 | Antworten
        • Alles immer noch besser als Tröpfcheninfektion

          Hat schon mal jemand probiert mit sauberen Händen aus einer öffentlichen Toilette zu kommen?
          Ich glaube z.B. nicht daran das sich mehr wieder jeder 2. die Hände waschen. Mit den ungewaschen händen an den Türgriff und dann ab an alle Hände.
          Die Türen gehen allermeistens nach innen auf.
          Mit einem Papiertaschentuch öffnen? schön und gut. aber wohin damit z.B. bei einem Restaurantbesuch?
          Es gibt keine bessere Verteilung als z.B. ein Fußballstadion zur Halbzeitpause.

          meier | 11. Juni 2011 | 12:01 | Antworten
          • Ich bin mir ganz sicher, dass es eine bessere Verteilung gibt. Bestimmt wird sie jemand oder etwas in nicht allzu ferner Zeit erfinden und auf uns loslassen.

            Ich frage mich, was die Menschen damals gemacht haben, als nicht alle 5 Meter ein Wasserhahn zur Verfügung stand, geschweige denn ein Dixiklo (haben die Dinger überhaupt fliessendes Wasser?).

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 12:12 | Antworten
          • Sie haben sich gegenseitig angesteckt.

            Oder Verhaltensregeln eingeführt das die linke Hand unrein ist.
            Sie wurde zum Reinigen in der Vordixiklozeit benutzt.
            Ärzte odewr Hebammen waren mit die größten verbreiter von Krankheiten.

            meier | 11. Juni 2011 | 12:33 | Antworten
          • siehe z.B. Kindbettfieber

            meier | 11. Juni 2011 | 12:35 | Antworten
          • Und dieser Tage verteilen und verbreiten sie wieder Krankheiten, wie bspw. multiresistente Keime. Schön zu sehen, das sich im Grunde in all den Jahrhunderten nichts geändert hat, bis auf die bedauerlich steigende Anzahl toter Menschen. Unser geniales System aus Perfektionen und Expertisen leben hoooooch.

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 14:23 | Antworten
          • Größere Anzahl an Todesopfern? In geschichte wohl nicht aufgepasst oder?

            Rafael | 12. Juni 2011 | 00:02 | Antworten
          • Selbstverständlich nicht. Hätte ich denn aufpassen sollen? Bitte klär mich auf.

            Die Katze aus dem Sack | 12. Juni 2011 | 01:39 | Antworten
  7. Sprossen dienen eh nur zur Deko. Muß man nicht essen. Immerhin wird “Bio-Terrorismus” von Gesundheitsminister Bahr ausgeschlossen.

    http://bielefeld-blog.de/06.06.2011/augenblicke-von-der-ehec-front/

    Michael Egler | 11. Juni 2011 | 14:00 | Antworten
    • Na wenn der das sagt, so kompetent wie der is(s)t, dann muss das ja wohl auch stimmen. Der Michel kann sich demnach wieder hinlegen.

      Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 14:15 | Antworten
  8. Es legt sich alles wieder. Wie auch damals bei BSE oder MKS. Die Schutzvorschriften beim Zoll gelten zwar immer noch (u.a. kein Milch- und Fleischimport aus Nicht-EU-Ländern), doch können wir Milch und Fleisch ruhigen Gewissens weiter verzehren. Wer weiß wie lange es bei EHEC dauert, doch irgend wann ist`s damit auch vorbei.

    Michael Egler | 11. Juni 2011 | 14:29 | Antworten
    • Es legt sich nur alles wieder, um sich alsdann umso heftiger wieder neu (oder alt, wie man’s nimmt) zu erheben. Und die Beteiligten dieser Scharade? Die Hampeln fleissig im Takt mit, sich selbst vorführend am eignen Nasenring.

      Wenn das nun allesamt Experten und Fachleute sein sollen, dann wüsste ich zugern wie hektische Stümperei in persona aussieht. Wobei ich mir ziemlich sicher bin, das wir ausschliesslich Letzteres erleben.

      Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 16:11 | Antworten
      • Nachtrag: Es ist nicht entscheidend ‘wo’ etwas gefunden wurde, sondern entscheidend ist ‘wie’ es dahin kam.

        Alle unmittelbar Beteiligten erwecken den Eindruck, das dies von zu vernachlässigender Relevanz ist. Täusche ich mich vielleicht? Lasse ich mich durch zuviel (falsche) Kompetenz und Fachwissen blenden?

        Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 16:14 | Antworten
  9. Sollte mich bei Dir wundern Katze, daß Du Dich blenden läßt, insoweit ich daß über den Blog her beurteilen kann. Doch wie andere und ich läßt auch Du kannst Du Dich nur auf die Medienberichte und etwaiiger anderer Quellen in Literatur, Internet oder direkten Dialog stützen. Es ist die Frage, welche Quellen Du nutzt, um Dich über EHEC, BSE, MSK, Politk und Wirtschaft usw. zu informieren und, was noch wichtiger ist, was für Rückschlüße Du daraus ziehst. Wissen allein nützt nichts, wenn daraus keine Bildung entsteht, welche auch wiederum zum Wissen wird, wenn neue Informationen dazukommen.

    Es ist schon entscheidend WO was gefunden wurde. Denn so hat man Anhaltspunkte WIE es dahin kam. Wie bei Sherlock Holmes :-) , jedes noch so winzige Detail und jeder noch so winzige Hinweise kann von bedeutender Wichtigkeit sein.

    Michael Egler | 11. Juni 2011 | 17:07 | Antworten
    • Was soll dieser “Erguss”? Du kannst schlau sein wie ein Affe und die machen doch was sie wollen. Heutzutage hast Du es nicht mehr mit Individuen und Oligarchen etc. zu tun sondern mit Komplexen und Strukturen. Was früher “organisierte Kriminalität” war weil es mit Drogen, Prostitution, Waffen, etc “handelte”, das kann heute nur noch indirekt definiert werden: Nämlich über den Anspruch auf das unangefochtene und unanfechtbare Prinzipat, von welchem das absolutistische Recht auf Bestrafung abgeleitet wird. Der moderne Geschäftsmann wird dadurch zum “Mafioso”, dass er Konkurrenz mit allen Mitteln verhindert und assimiliert, was nicht vernichtet werden kann oder soll – selbstredend nach Auslöschung von Widersachern im übernommenen System. Es ist völlig müßig darüber zu streiten, ob ein kleiner niedersächsischer Betrieb zur Aufzucht von “Sprossen” eine makroökonomische Bedeutung hat. Wenn ein “findiger” Futtermittelproduzent die Höfe einer ganzen Nation mit dioxinhaltigem Futter verseuchen kann, so erreicht ein Sprossenproduzent – so klein er auch sein mag – womöglich ganz Europa. Und damit steckt er in den Strukturen, welche als ganzes zu betrachten und zu bewerten sind. Einem Bakterium kann man es freilich nicht vermitteln, dass dasselbe Antibiotikum, gegen welches es im Darm einer Kuh resistenz entwickelt hat, ihm im Darm eines Menschen den Garaus machen soll. Und damit sind eben alle Wetten ungültig und eine panglobale Seuche nur eine Frage der Zeit.

      Hornkauer | 11. Juni 2011 | 17:32 | Antworten
      • Jetzt wo man weiß, aus welchem Grunde die Erreger resistent gegen die klassischen Abwehrmittel sind, kann man das Problem gut angehen. Es wird bereits geforscht und steht kurz vor dem Durchbruch. Eine panglobale Seuche wird es aus diesem Grund nicht geben, da man nun besser darauf vorbereitet ist. Auch die “Komplexe” und “Strukturen” , so sehr sie das tun was sie wollen, haben wenig Interesse daran, daß Produkte welche sie zur Profitmaximierung benötigen den Tod ihrer Abnehmer herbeirufen.

        Male nicht schwärzer als nötig. Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos.

        Michael Egler | 11. Juni 2011 | 18:05 | Antworten
        • Auf einen Dreck sind wir vorbereitet und die Verantwortlichen haben keine Ahnung. Ich beziehe meine Informationen übrigens ausschliesslich von den beteiligten Menschen selbst, das bewahrt mich, als gänzlich unbeteiligt, vor Trugschlüssen und Fehlinterpretationen meinerseits. Es lässt mein Gegenüber aber oft auch aussehen, wie ‘n Depp. Aber hey – ist das meine Schuld? Ist das mein Problem?

          Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 18:39 | Antworten
          • Was für eine Logig ihrer aussagefähigen Selbstreflektionen!

            Was wollten Sie überhaupt wichtiges mitteilen?

            Gehen Sie lieber raus an die Sonne, unter Menschen, nehmen am Leben Teil und genießen das kommende Pfingsfest.

            susi

            susi bibelmaus | 11. Juni 2011 | 18:45 | Antworten
          • Ich teile doch nie etwas wichtiges mit, und befinde mich damit in sehr vertrauter und ehrenwerter Runde.

            Das mit der Sonne, den Menschen und das Leben mache ich doch schon.

            Auch Dir ein frohes und wohlgesonnenes kommendes Pfingstfest. Vielleicht laufen wir uns ja draussen sogar über den Weg und merken es nicht einmal. Das wär’ doch lustig, oder?

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 18:51 | Antworten
          • Kennst Du EHEC-beteiligte, will sagen betroffene Menschen denn? Und wieso fährst Du mich nun so an?

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 18:46 | Antworten
          • Nein, aber ich kenne hier in Berlin viele RKI-Heinis – und dazu kann ich nur schreiben: Gute Nacht Deutschland.

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 18:53 | Antworten
          • Kennst Du den FC Meuselwitz?

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 18:57 | Antworten
          • Mit Fussball habe ich nichts am Hut. Als ich geschrieben habe, ich kenne viele RKI-Heinis, meinte ich nicht einen ganzen Fussballverein. Es sind 3 Hansel, die nichts zu melden haben selbst wenn sie etwas zu melden hätten. Du verstehst?

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 19:39 | Antworten
          • Ich weiß was Du mit RKI meinst. Mit Meuselwitz meinte ich das, was Hertha BSC erwartet, nach dem Du Dich als Berlinerin outetest, ;-) .

            Wenn diese Hansel sich aufführen als wenn sie was zu melden hätten, bekommst Dus zu spüren? Und wenn ja, was hast Du mit dem Institut zu tun?

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 19:43 | Antworten
          • Eine tolle Mitteilung, nichts, was wir nicht vorgestern schon wußten.

            http://www.rki.de/

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 19:45 | Antworten
          • Wie kommst Du darauf ich hätte mich geoutet, nur weil ich mich gelegentlich in Berlin aufhalte?

            Mit dem Institut habe ich nicht mehr und nicht weniger zu tun als Du. Im Grunde genommen gar nichts. In dem Institut sind ja nicht nur Entscheider, sondern hauptsächlich Erfüllungsgehilfen des Managements.

            Die meinen, dass bei denen nicht lang und blöd herumgefragt und der Arbeitsschwung ausgebremst wird, sondern das da rangeklotzt wird, wenn eine politische Entscheidung getroffen wurde. Mit angelegten Ohren, geschlossenem Mund und halbschlafenem Blick. Wer’s nicht macht, ist seinen Job schneller los, als er besetzt wurde.

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 19:58 | Antworten
          • 11. Juni 2011 | 18:53 |

            “Nein, aber ich kenne hier in Berlin viele RKI-Heinis – und dazu kann ich nur schreiben: Gute Nacht Deutschland.”

            Aha, verstehe.

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 20:01 | Antworten
        • Zitat Egler:
          Auch die “Komplexe” und “Strukturen” , so sehr sie das tun was sie wollen, haben wenig Interesse daran, daß Produkte welche sie zur Profitmaximierung benötigen den Tod ihrer Abnehmer herbeirufen.

          Ein fataler Trugschluss: Den üblichen italienischen Organisationen etwa geht das Prinzipat über alles. Was laut Saviano etwa um Neapel herum geschieht, widerlegt genau das, was Sie hier behaupten. Die Oligarchen sind – letztendlich – in ihrem utlimativen Streben so konsequent, dass sie hierfür lange Zeit ihres “Lebens” selbst im Knast sitzen, dass sie zwar schwindelerregend reich sind, aber sich kaum noch vor die Türe trauen können, weil Interpol hinter ihnen her ist. Dennoch vollziehen die von ihnen gleiteten Organisationen völlig unbehelligt weiterhin genau das ab, was sie wollen. Letztendlich stürzt man sich auf praktisch alle legalen Märkte wie Energie, Nahrungsmittel, Kleidung, Banken und verbindet alle Aktivitäten doch recht synergetisch. Die Konkurrenz schlägt man aus dem Felde, weil man mithilfe “heimlicher aber zu waschender” Geldquellen praktisch jeden Preis unterbieten kann. Denn nicht einmal der Profit spielt hier eine größere Rolle als der Einfluss. So ist es letztendlich durchaus denkbar, dass ein Land wie Hellas von genau solchen Kreisen nur deshalb in den Bankrott abgestuft wird, um vor den anderen ein Exempel zu statuieren. Der Terror geht definitiv nicht von einigen durchgeknallten Moslems aus. Das Establishment ist da deutlich effizienter. Und es hat Armeen, Polizei und Gericht im Sinne der Legislative auf seiner Seite.

          Kunert | 11. Juni 2011 | 19:03 | Antworten
          • Hier geht es weder um Cosa Nostra noch um Camorra oder radikale Muselmanen. Für letztere ist der vorherige Thread zuständig. In diesem BB (Bassler-Blog) geht es um das uns alle betreffende und bedrohende Thema EHEC. Und wenn Sie hinsehen, Kunert, so lesen Sie, daß “Hornauer” auch schreibt, daß es nicht um Oligarchen geht.

            Mir geht es um Lebensmittel(konzerne). Niemand kann es sich leisten, wenn die Kunden sterben. Bioterrorismus wird ausgeschlossen. Woher kommt EHEC?

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 19:09 | Antworten
          • Darum kann man sich doch in Ruhe kümmern, wenn etwas Gras über die Sache gewachsen ist und die Ressourcen nicht mehr für dümmlich-medialen Schabernack gebunden sind.

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 19:26 | Antworten
          • Und in der Zwischenzeit sterben möglicherweise weitere Leute? Nein, liebe Katze, bei den heutigen technischen, logistischen, kommunikativen und medizinischen Möglichkeiten ist es ein Muß und eine Pflicht alles gleichzeitig zu behandeln. Je eher die Lebensmittelkrise gelöst ist, um so besser für uns alle.

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 19:30 | Antworten
          • Es ist auch eine wertschätzende Pflicht, sich nach dem Kacken die Hände zu waschen. Und? Passiert das insgesamt? Nein, es tritt vereinzelt und als Randerscheinung innerhalb der Gesellschaft auf. Eine Randerscheinung, über die sich einige lieber lustig machen (Vorsicht! hier stehen wieder Schuhe, die nicht allen passen), statt sich zusammenzureissen und das kommende Gegenüber ziemlich (da es sich ziemt) entgegenzutreten, also mit sauberen Händen. Händen, an denen nicht noch das Pipi heruntertropft.

            Aber wenn selbst das zuviel ist, diese Wertschätzungen von einigen erwachsenen Mitgliedern der Gesellschaft abzuverlangen, dann brauchen wir alles andere gar nicht erst angehen.

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 19:51 | Antworten
          • Warum sind die Leute so gleichgültig? Warum so bequem oder sind sie vielleicht denkfaul?

            Ich erinnere mich an Mitte 2010, als es in Herford eine kleine Demo gegen Atomkraft gab. Diese führte vom Bahnhof zum E.ON.-Gebäude und einmal ins Runde wieder zurück. Als Gast in einem Lokal sah ich den Zug und es fragten andere Gäste wieso diese Leute einen solchen Radau machten? Nachdem sie sich über Strompreise und Atom und alles erregt hatten. Ich zahlte und beim Hinausgehen konnte ich mich nicht enthalten zu fragen wieso “ihr meckert, jedoch selber an der Demo nicht teilnehmt”.

            Einem Mittfünfziger fiel das eben aufgegabelte Stück Kuchen wieder auf den Teller zurück.

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 19:57 | Antworten
          • Ich weiss nicht, warum es diese Gleichgültigkeit gibt. Mein erster Tipp war: Wenn einem das eigene Wohl nicht am Herzen liegt, dann gibt es auch woanders kein Herz. Die Bestätigung fand innerhalb der Regel statt.

            Jede/r muss sich halt selbst mit der Erkenntnis arrangieren, dass das Wohl des Nächsten dem Einzelnen komplett am Arsch vorbei geht. Einige finden das gut so, einige nicht. Ich gehöre nicht zu jenen, die sich in der Mitte aufreiben lassen oder gar Partei ergreifen. Ich find’s eben nur höchst merkwürdig, das Ganze. Das ist auch schon alles.

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 20:06 | Antworten
          • Und wenn man Familie hat?

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 20:16 | Antworten
          • Sie begreifen es wohl nur sehr langsam aber Kunert hat nicht ganz unrecht: Wenn ich für andere organischen Problemmüll “beseitige” indem ich ihn auf meine Felder kippe oder an das Vieh verfüttere, ist es dann nicht geschickt, nicht nur an der Müllentsorgung sondern auch am Vieh zu verdienen? Ich dann den Müll auch zu Tierfutter verarbeiten oder zu sonst welchen Substanzen, mit denen dann “Sprossen” gezüchtet werden. Und wenn da nun zufällig Bakterien oder sonst was übles drinnen steckt, dann haben wir das bald überall.

            Ihr Gerede davon was wohin gehöre ist typisch journalistisch: Weil sie die Realität thematisieren, nehmen sie diese nur in hoffnungslos zerstückelter Form wahr. Multidimensionale Zusammenhänge und indirekte Zielsetzungen, ja, ganz gleich welche übergreifende Komplexität ist daher in den Medien nicht mehr vermittelbar und wird auch nicht vermittelt. Denn die Wahrheit ist immer entweder “zu komplex” oder aber “das andere Thema”.

            Gruß auch vom Teutoburger Wald…

            Frantz | 11. Juni 2011 | 19:59 | Antworten
          • Der Herr Kunert scheint EHEC mit Mafiaorganisationen in Verbindung zu bringen, Frantz. Sie glauben doch wohl nicht wirklich, daß es sich bei den Erregern um ein Produkt einer kriminellen Vereinigung handelt, oder?

            EHEC ist frühestens seit den 80ern bekannt, dies wußte ich schon vor der Talkrunde von Frau Illner. Es ist klar daß EHEC ein rein biologisches Problem ist. So wie Sie und Herr Kunert es darstellen ist es NICHT!!

            11. Juni 2011 | 19:59 |
            “Wenn ich für andere organischen Problemmüll “beseitige” indem ich ihn auf meine Felder kippe oder an das Vieh verfüttere, ist es dann nicht geschickt, nicht nur an der Müllentsorgung sondern auch am Vieh zu verdienen?”

            Dafür gibt es zwar genug Beispiele ABER es hat NICHTS, rein gar nichts mit EHEC zu tun. Bevor Sie mir also langsames Begreifen unterstellen, Herr Frantz, sollten Sie erst mal sehen, daß Sie die Realität nicht in zerstückelter Form wahrnehmen. Das haben Sie mir ja auch vorgeworfen….

            Auch von mir einen Gruß und frohe Pfingsten nach nebenan. :-)

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 20:12 | Antworten
          • Herr Egler,
            Kunert spricht nicht von einer Mafia in dem Sinne, wie Sie sie vielleicht verstehen. Die gibt es nicht mehr… wenn es sie je gegeben hat. Indiz genug dafür ist, dass all die Bücher über sie veröffentlicht werden können. Früher hätten derartige Details bestenfalls als Lebensversicherung für Aussteiger getaugt. Eine Veröffentlichung indessen hätte deren gesamtes Umfeld dem Verderben preisgegeben. Nein, ich glaube, Sie machen sich da was vor.

            Aber wieso ist es nach dem Dioxin-Skandal kürzlich, der von einem einzigen Betrieb verursacht wurde, für Sie noch von der Hand zu weisen, dass sorgloser Umgang mit Problemmüll durchaus zu einer Gefahrenquelle werden könnte. Kunert hat nicht behauptet, dass dieses für EHEC zuträfe. Das habe ich nirgends gelesen. Vielmehr warnt er vor generellen Gefahren durch neue Strukturen, welche weitgehend nicht wahrgenommen werden.

            Und machen wir uns nichts vor: Wie heute lebensmittel produziert werden, ist uns allen klar. Das ist kein italienisches Problem. Der Gang in Bauer Boltes Kuhstall könnte oft reichen. Und wenn man ihn dann fragt: Warum? Dann sagt er: Nach 30 Jahren Rationalisierung in der Landwirtschaft sei er dennoch nicht in der Lage, seine Familie zu ernähren… wegen der Strukturen. -> Kunert!

            Kunert2 | 11. Juni 2011 | 20:54 | Antworten
          • Was verstehen Sie unter neuen Strukturen? Mir kommt es jedenfalls komisch vor, daß es in den letzten 30 Jahren zu EHEC-Fällen auf 3 Kontinenten gekommen ist und die internationale Zusammenarbeit auf der Strecke bleibt. Der Umgang mit dem Müll ist durchaus ein ein länder- und gesellschaftsübergreifendes Problem, dazu siehe auch:

            http://www.beobachter.ch/konsum/artikel/sondermuell-die-suender-sind-die-konsumenten/

            Es stimmt auch, daß bei der Nahrungsmittelproduktion erhebliche Fehler (mitunter aus Profitgier) begangen werden, doch wie paßt das nun zu EHEC? Das Beispiel vom Bauer Bolte mag richtig sein, jedoch ist das nur ein Fall von der Angst vor dem Versagen und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Untergang, welcher einem dann auch die Lebensgrundlage entzieht. Im Falle von EHEC kann es aber nur sein, daß, sofern der Erreger wirklich durch Menschenhand bewußt verbreitet, daß es sich um gewissenlose Profiteure handelt, welche schnell ihre Produkte fertig bekommen und an den Mann bringen wollten. Wie soll man mit so etwas fertig werden, in einem Land, in dem die FREIE Marktwirtschaft mit nur geringer staatlicher Regulierung vorherrscht? Mehr Kontrollen verringern das Vertrauen in die Händler, zu wenige Maßnahme schüren die Angst.

            Bleibt nur zu hoffen, daß die EHEC-Krise nun bald vorbei ist, auf daß man auf den nächsten bestimmt kommenden Problemfall besser vorbereitet ist als jetzt.

            Michael Egler | 11. Juni 2011 | 21:26 | Antworten
          • Ganz genau so.

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 19:24 | Antworten
  10. hat man schon einmal ein PLUTONIUM Ursache us JAPAN nachgeschaut?
    es ist sehr Unrustgebend, das ungefahr in dieselbe zeit die erste radioactive containers aus japan angekommen waren in Zeebrugge belgium, roterdan niederlande uns hamburg deutschland.
    aber auf PLUTONIUM wirdt ja gar NICHT gemessen.
    und 1 mikrogrma puo2 ist schon totlich.

    wer wird dass bestatigen?

    weil jetzt di container ja gar nicht mehr nach gemessen werden?
    das ist die muhe wert, zu untersuchen
    sonst wird dass viel mehr kommen in zukunft, schon 3000 personen krank und mehr wie 31 toten jtzt,

    unde anderen werden folgen.
    das ist sicher.

    weil japan ist am ende dieses jahr auch ganz KAPUT, weil fukushima ist NICHT mehr zu beherschen

    white indian | 11. Juni 2011 | 19:57 | Antworten
    • Niemand wird das bestätigen, weil nichts untersucht wurde. Wer das nötige Kleingeld hat, und weiss wem er es geben muss, bekommt hier alles durchgewunken. Selbst begehrte Einreise-Visa.

      Ich habe mal ein Gerücht gehört, welches am Nebentisch aus einem Gespräch entnommen wurde. Demnach soll es in Japan ein komplettes Labor ausgewaschen haben. Die haben wohl genetisch an allen möglichen Pilzen, Viren und Bakterien herumgebastelt. Klang für mich wie eine Story aus ‘nem Horrorfilm.

      Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 20:13 | Antworten
  11. Das ist zwar nicht mein Spezialthema, aber die Frage, die Kernfrage, die Michael Egler hier aufwirft: Woher kommt EHEC, veranlasst mich zu folgendem Gedanken: Bakterien, zuallererst, müssen sich auf genveränderte Wirte einstellen. In der Folge können sich auch ihre Stoffwechselprodukte in einer Weise verändern, wie sie in der Natur nicht vorgesehen, zumindest bisher nicht bekannt sind. Die Folgen für weitere Organismen sind nicht mehr zu kontrollieren…
    Nun habe ich bei der ganzen EHEC-Debatte noch keinen Experten vernommen, der sich über einen Zusammenhang gentechnisch veränderter Pflanzen und dem Auftreten neuartiger Krankheiten auch nur Gedanken macht.

    Mich erinnert das Ganze ziemlich stark an den Fall vor ein paar Jahren, als ungefähr 40 verschiedenste Kriminalfälle, Einbrüche, Morde etc. nach genetischem Fingerabdruck alle mit einer Täterin in Verbindung gebracht wurden. Niemand konnte es sich erklären, da die einzelnen Fälle, außer dem sichergestellten genetischen Material, nichts miteinander zu tun hatten. Sogar ein Phantombild der Täterin, und eine Herkunftsbeschreibung wurde ausgegeben und nach dieser Person gefahndet.

    Die Auflösung des Falles bestand darin, dass die Verpackerin der Wattestäbchen, die zur Aufnahme der genetisch relevanten Partikel von der Polizei im ganzen Gebiet verwendet werden, keine Handschuhe trug und so ihre eigene Geninformation schon überallhin mitlieferte. Eine schöne Pointe: das Phantombild und die Herkunftsbeschreibung passten sehr gut zur Verpackerin.

    Soll bedeuten: die richtige Lösung eines Problems liegt nicht immer auf der direkten Route! Manchmal lohnt es sich ein bisschen “ums Eck zu denken”. Vielleicht ist auch bei EHEC die Täterfrage nicht nach dem journallistisch leicht vermarktbaren Schema: Die Gurke war’s! zu klären.

    Claus Scheuber | 11. Juni 2011 | 19:59 | Antworten
    • Wir haben aber keine Leute die um’s Eck denken, sondern geradeaus gerichtete Fachidioten die sich gegenseitig im Wetteifern betätigen. Ich wünschte mir auch wir hätten mehr Weitsichtige. Aber wie setzt man ‘nem Kurzsichtigen eine Brille auf, wenn dieser meint er sähe doch alles?

      Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 20:18 | Antworten
      • Indem Du sie ihm schlichtweg einfach aufsetzt und er wird tatsächlich sehen daß es gut war. Wenn er sich wehrt…

        Im Ernst. Wenn Fachidioten das Sagen haben, so lassen sie nicht bloß nur ihre eigene Meinung gelten, sondern versuchen auch noch sich gegenseitig auszustechen. Den Nachteil haben in jedem Fall wir.

        Michael Egler | 11. Juni 2011 | 20:21 | Antworten
        • Sowas mache ich nicht. Ich lege die Weitsichtgläser nur parat, nehmen kann jede/r selbst. Wer bin ich denn, dass ich mir anmaße, jemandem meine Sichtweise aufzuzwängen? Und eine neutrale Sichtweise gibt es ebensowenig, wie es eine neutrale Berichterstattung gibt.

          Ich nenne sie auch nur deshalb Fachidioten, weil sie offenbar vergessen haben, die Grundsätze wissenschaftlichen Vorgehens anzuwenden und das, obwohl sie sich in der Wissenschaft aufhalten. Währenddessen wird eben von solchen Menschen, das fachspezifische Kleinod an Wissen verteidigt, als gäbe es kein Morgen mehr. Fachidioten nutzen keine Synergien, weil sie ihnen niemand abverlangt. Ich verfechte die Ansätze interdisziplinärer Wissenschaften. Fachidioten hingegen lassen sich jedoch gut in einem Kollektiv auflösen, in dem jede/r einen wichtigen Einzelbeitrag zum funktionieren des Ganzen hinzugibt. So betrachtet können Fachidioten sehr nützlich sein; gefährlich hingegen, wenn sie von hirnloser aber nicht kopfloser Politik getrieben werden. Dann, da stimme ich Dir zu – gibt es jede Menge Nachteile. Im Falle EHEC sogar hautnah.

          Die Katze aus dem Sack | 12. Juni 2011 | 02:49 | Antworten
    • Erwartet Egler wirklich, dass wir hier die Arbeit des Robert-Koch-Instituts erledigen? Allein der Gedanke disqualifizierte ihn. Man kann sich in diesem Blog nur allgemein äußern, was ja auch geschieht. Egler bekommt auch vieles in den falschen Hals.. was normal ist, wenn die Terminologie zwischen Sender und Empfänger zerbricht. Das ist aber nicht so schlimm. Gravierender ist schon, dass er so tut, als sei seine Unkenntnis ein Grund, andere lächerlich zu machen, sobald sie nicht die Antworten liefern, die er versteht. Dabei hält er sich offenbar für normativ. Wenn nun aber einer dummes Zeug zu reden scheint, dann muss erst einmal herausgefunden werden, wer wirklich dumm ist, statt dem Redenden das Wort im Munde herumzudrehen und behaupten, er habe das und das gesagt und deshalb sei er ein Narr.

      Kunert2 | 11. Juni 2011 | 21:08 | Antworten
      • Na ich halte das so: Was jemand sagt, sagt mehr über ihn selbst aus, als ich über ihn zu denken vermag.

        Von daher hab’ ich es wahrscheinlich noch am einfachsten mit der Meinungsbildung.

        Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 21:15 | Antworten
      • Nein, Egler erwartet nicht daß wir hier die Arbeit des Robert-Koch-Instituts erledigen. Das können wir auch gar nicht, sondern nur das, was wir über die Medien und andere Quellen erfahren debattieren und unsere Schlüße darausziehen. Was man dann im Alltag damit anfängt ist jedem selbst überlassen. Ich kann jedoch nicht zustimmen, daß man sich hier nur allgemein äußern kann. Wenn Sie Akademiker sind und hier taucht ein Thema über Universitäten und Studiosis auf, äußern Sie sich dann auch (bewußt) allgemein? Ich bekomme auch nichts in den falschen Hals, sonst würde ich Ihre Kommentare wohl eher ignorieren, als mich drüber zu entrüsten, geschweige denn zu antworten. Und welchen Sinn oder Nutzen hätte ich, so zu tun, als hätte ich von nix ne Ahnung und wo mache ich Sie lächerlich? Lächerlich machen Sie sich im übrigen selbst, der Sie mir hier die dollsten Dinge unterstellen. Ich halte mich nicht für normativ, sondern eher für deskriptiv.

        Michael Egler | 11. Juni 2011 | 21:38 | Antworten
        • Und Dein Urteil fällt demnach wie folgt aus? ;-)

          @Katze | 11. Juni 2011 | 21:38 | Antworten
          • Ich urteile nicht, ich richte. Und zwar richte ich mich zunächst nach mir, bevor ich andere beurteile. Denn so gut wie der Lehrling sich auch bemühen mag, wenn der Meister keiner ist, wird auch aus dem Lehrling schwerlich einer.

            Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 21:51 | Antworten
  12. Die Gurke ist ja nun auch offiziell unschuldig, Herr Scheuber. Die Sprossen sollen es nun sein und es wird schlichtweg nur noch geklärt, wie die Spanier aus EU-Mitteln zu entschädigen sind. Die deutschen Bauern werden anscheinend anderweitig abgefertigt.

    Michael Egler | 11. Juni 2011 | 20:04 | Antworten
    • Bakterien entstehen nicht im Kontext von Schuld und Sühne sondern im Rahmen ihrer Möglichkeiten, welche man wohl eher statistisch beschreiben sollte. Wie sie am Ende aussehen und wirken, ist purer Zufall und nicht steuerbar. Was man ihnen dann entgegenzusetzen hat, hängt davon ab, ob man die Schutzmittel für den Menschen auch ihren Wirten verabreicht. Das ist heute aber gängige Praxis. Deshalb steht der Mensch natürlich früher oder später auch schutzlos da – ganz gleich was emisge Forscher noch so alles ausbrüten.

      Natürlich kann man heute niemanden daran hindern, irgendeinen fahrlässigen Unfug mit staatlicher Billigung durchzuziehen, nur weil etwas schlimmes geschehen KÖNNTE… zumal es immer leichter ist, für 1.000.000 Euro eine Armee von Anwälten oder für 100.000 Euro einen Killer oder für 10.000 Euro einen Verlag oder Sende gegen seine Kritiker zu hetzen als auf etliche Milliarden zu verzichten, welche sich auf “globalisierten Märkten” im Nu verdienen lassen. Und wenn dann doch mal was passiert, ist halt nie jemand verantwortlich – objektiv: Denn das Versagen liegt in den Strukturen. Ebenfalls objektiv! Wer aber wollte eine Struktur verklagen?

      Das Problem etwa mit dem komplexen und heimtückischen AIDS-Virus etwa liegt wohl darin, dass AIDS als Lust-Seuche verkauft wurde… als Strafe Gottes also implizit. Dass so eine Plage vielleicht über die Atemluft über uns kommen könnte, ist dann natürlich nicht mehr diskutabel. Insgesamt gilt: Wer die Natur nicht fürchtet, der kennt sie nicht – der wird sie aber kennenlernen!

      Frantz | 11. Juni 2011 | 20:17 | Antworten
      • Seufz, daß ich mit dem Satz “Die Gurke ist ja nun auch offiziell unschuldig” allegorisch gesprochen habe scheint Ihnen entgangen zu sein, Herr Frantz.

        Sie schreiben:
        “Was man ihnen dann entgegenzusetzen hat, hängt davon ab, ob man die Schutzmittel für den Menschen auch ihren Wirten verabreicht. Das ist heute aber gängige Praxis. Deshalb steht der Mensch natürlich früher oder später auch schutzlos da – ganz gleich was emisge Forscher noch so alles ausbrüten.”

        Ein Widerspruch, denn wenn man Schutzmittel verabreicht, stehen die Menschen eben nicht schutzlos da. Im Gegenteil, es ist wie bei der Impfung. Prävention verhindert den Ausbruch. Wir sind dabei Präventionsmaßnahmen zu entwickeln auf eine Krankheit, welche seit den 90ern in Deutschland nicht mehr aufgetreten ist.

        Daß Aids als Lustseuche verkauft wurde liegt daran, daß eben durch den Geschlechtsakt die HIV-Erkrankung am häufigsten übertragen wird. Logisch, daß man da zuerst drauf achtet, als auf die anderen Faktoren.

        “Denn das Versagen liegt in den Strukturen. Ebenfalls objektiv! Wer aber wollte eine Struktur verklagen?”

        Strukturen kann man verklagen und zerschlagen, wenn man den Aufbau kennt und wer daran beteiligt ist. Es werden Gegenmaßnahmen getroffen, es ist jedoch nichts, was man nicht bekämpfen kann.

        @Katze | 11. Juni 2011 | 22:11 | Antworten
        • Sorry, war an Frantz gerichtet, nicht an die Katze aus dem Sack.

          Michael Egler | 11. Juni 2011 | 22:12 | Antworten
  13. Hallo Leute,

    ich habe eure Kommentare. Bakterien und Viren sind größte Bedrohung für Menschen. Als Wissenschaftler haben wir nicht die genug Informationen wie sie sich genau verbreiten, deshalb gilt es in der Medizin den Satz ” Prevention is better than Cure”. Wir können sehr viele Krankheiten durch Vorbeugungsmaßnahmen verhindern.

    Man sollte sich keine großen Gedanken machen, wenn man ausreichende Vorbeugungsmaßnahmen nimmt. Außerdem haben wir Menschen ein Immunsystem d.h. wenn ein Erreger in unserem Körper einzudringen versucht, versucht unser Körper diesen Erreger zu beiseitigen. Dafür sind verschiedene Mechanismen wie Enzyme bzw. Zytokine durch Makrophagen + T-Zellen, Komplementsystem, Antikörperbildung (durch B-Zell) etc. verantwortlich. Unsere Körper wird ständig von Erregern attakiert und unser Immunsystem beseitigt sie ständig. Eine Krankheit entsteht, wenn ein Erreger aggressiv genug ist, um in unser Immunsystem einzudringen. Unser Immunsystem erzeugt eine Reihe von Immunantworten in Form von Freigaben von Enzyme wie TNF, Interleukin etc. (sehr komplexe Prozesse). Sie versuchen verschiedene Symptome wie Anstieg der Temperatur, Durchfall, Schmerz, so entsteht das Krankheitsbild. Falls es dem Immunsystem alleine gelingt, solche Erreger zu beiseitigen, hört der Körper mit der Immunantwort auf, d.h. die Symptome verschwinden und wir sind wieder gesund. Damit der Körper schnell die Erreger beiseitigen kann, können wir verschiedene Art von Therapie nehmen wie Antibiotika, damit die Bakterien sich nicht mehr vermehren und dadurch nicht mehr ihre Gifte (meist Toxine) freisetzen oder ein Arzt behandelt nach Symptome z.B. Er verschreibt gegen Fieber (Paracetamol), Medikamenten gegen Durchfall (auch Infusionen, weil man sehr viel Wasser und Elektrolyte verliert). So unterstützen wir unseren Körper, damit man schnell gesund wird. Dieses Fach nennt man Medizin und es ist komplex. Man muss sehr viel zu lernen und forschen, damit man die Zusammenhänge in der Medizin versteht.

    Heute sind wir nicht in der Lage, alle Krankheitserreger und Faktoren, die in einem Krankheitsbild vorkommen, sofort nachzuweisen und entsprechend zu behandeln, deshalb ist es besser, dass man täglich Vorbeugungsmaßnahmen nimmt:

    1. Verbesserung der Hygiene-Bedingungen: Hände vor dem Essen mit Seife waschen.
    2. Es ist besser, dass man das Essen vorher richtig kocht. Durch kochen können wir sehr viele Erreger und Ihre Toxin zerstören.
    3. Obst und Gemüse sollte man immer gut ( Mit viel Wasser) waschen, bevor man sie ißt. Danach sollte man nicht mit einem alten Lappen abtrocknen, da die Lappe eine Kontaminationsgefahr darstellen.
    4. Man sollte immer nach dem Toilettenbesuch die Hände mit Seife waschen.
    5. Essensreste sollte man immer in Kühlschrank aufbewahren, nicht auf Raumtemperatur.
    6. Beseitigung der Fliegen: Hausfliegen stellen ein Gefahr dar, die man beseitigen sollte.
    7. Essen sollte man nie offen stehen lassen. Man sollte das Essen immer zu decken bzw. abdecken.
    8. Leute, die Haustieren haben, sollten die Hände immer nachdem Sie mit Tieren gespielt haben, waschen. Man sollte auch auf Sauberkeit bei dem Haustier achten.

    Gesundes Essen: Was ist gesundes Essen? Gesundes Essen besteht aus frischen Zutaten wie Gemüse oder Fleisch. Frische Gemüse / Fleisch kann man vom Bauerhof bekommen. Vermeiden Sie gefrorene Produkte aus dem Supermarkt oder industrielle hergestellte Produkte. Ich bin der Meinung, dass Ketten wie Edeka, Aldi, Real etc. keine guten Produkte haben. (Schauen Sie die Regale von diesen Ketten, Sie sind voll mit Schokolade, Pudding, Kekse, Würsten (voll mit Fett), Säfte (voll mit Zucker) etc. Wenn man alle Produkte zum Leben von diesen Ketten kauft, sind verschiedene Krankheit wie Diabetes, Herzkrankheiten) vorprogrammiert. Man sollte sehr vorsichtig bei diesen Ketten einkaufen gehen. Fragen Sie Ihre Oma, wie sie von 80 Jahren gekocht hat. Gesundes Essen hat seinen Preis! Wasser ist sehr wichtig, bitte trinken Sie normales Wasser (anstelle Wasser mit Zutaten in Form von Limonade und Cola. Solche Getränke sollte man nur ab und zu, wie auf einer Party trinken, aber sie sollten nicht Teil des normalen Lebens sein). Bitte meiden Sie Rauchen. Rauchen und viel Stress sind sehr wichtige Faktoren, die Krebs bei viel verursachen. Treiben Sie Sport.

    Ich hoffe, dass man mit diesem Beitrag Ihre Ängste vor Erregern wie EHEC wegnimmt.

    music77 | 11. Juni 2011 | 20:06 | Antworten
    • Es ist leider nicht gelungen, mir mit diesem Beitrag die Ängste vor Erregern zu nehmen. Aber das ist ok so. Hauptsache es hat bei den Anderen funktioniert, das würde mir schon reichen.

      Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 20:23 | Antworten
      • Sie können Ihr Essen 3 Tage offen lassen, danach können sie es essen. Danach können wir uns unterhalten, ob es mir gelungen ist oder nicht.

        music77 | 11. Juni 2011 | 20:30 | Antworten
        • Ich ernähre mich vollständig nach anthropologischem Vorbild. D.h. Nüsse, Wurzeln, Knollen, Beeren, Obst, Gemüse und ganz sicher auch Sprossen.

          Mich trifft diese ganze Schlamperei komplett in einer falschen Zeit. Ich musste mir erstmal frei nehmen, um meine Ernährung an die veränderten Umstände anzupassen. Ich gehöre nicht zu jenen, die sich willentlich Dreck verabreichen, bzw. verabreichen lassen.

          Plötzlich musste ich den Kühlschrank in Betrieb nehmen. Musste Töpfe und Pfanne, sowie weitergehendes Küchenequiptment heranholen, die Nahrung zum kochen vorbereiten. Was für ein Slapstick, aber gut, was tut man nicht alles um gesund und damit am Leben zu bleiben.

          Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 20:38 | Antworten
    • Ich wasche mir immer die Hände … nach dem Essen! Hört sich blöde an, nicht?

      Kunert2 | 11. Juni 2011 | 20:58 | Antworten
      • Ganz im Gegenteil, denn ich mache es ja genauso. Vor dem Essen, nach dem Essen, Hände waschen nicht vergessen.

        Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 21:00 | Antworten
  14. Das Geschrei der Bauernverbände ist unerträglich.
    Die Behörden haben richtigerweise einmal zuviel gewarnt , man stelle sich das Geschrei vor, wenn zu wenig gewarnt worden wäre und die Folgen viel dramatischer ausgefallen.

    Auch wenn es diesmal die Sprossen waren, viele Landwirte setzen in einer Tour neue Risiken in die Welt –
    durch ihren bedenkenlosen Einsatz von Antibiotika, die Überdüngung , Einsatz von Chemikalien , alles bestens geeignet , richtig üble Erreger heranzuzüchten und ganz generell an der Zerstörung der Lebensgrundlagen mitzuwirken.

    Aber so ist das immer bei dieser Klientel- für nichts verantwortlich , aber ständig das Maul aufreißen.

    new kid on the blog | 11. Juni 2011 | 20:22 | Antworten
    • Ok, gehen wir Deiner Logik folgend weiter. Was wäre also passiert, wenn nicht soiel gewarnt worden wäre? Ausser in den Menschen, wurde der Erreger scheinbar nur in einer Biotonne gefunden. Keine Ahnung ob auch das untersucht wurde, was um den begehrlichen Fundort zu finden war, falls je danach gesucht wurde. Die politische Entscheidung lautete: Sprossen!

      Der Auftrag: Kontaminierte Sprossen finden, egal wo.

      Niemand scheint mehr für irgendetwas verantwortlich zu sein, falls doch, wird sich eben aus der Affäre gezogen. Abnicker und Ja-Sager, denn ist der Job erstmal weg, nur weil das Maul tatsächlich zu weit aufgerissen wurde, dann ist’s erstmal Essig mit den Annehmlichkeiten die das Leben so zu bieten hat.

      Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 20:30 | Antworten
    • Ja, prima: dpa/afp/mm

      D.h. die 3 Mitarbeiterinnen sind nicht mit Scheisserei und blutigem Durchfall vor Wochen schon in ein Krankenhaus gekommen? 3!

      Denn wenn die 3 Mitarbeiterinnen schon vorher im Krankenhaus gelegen hätten, dann wäre dies ja die Verbindung gewesen. Wieso konnte die Bakterie den Wirten in diesem Fall nichts anhaben?

      Ich werde nicht schlau aus dem Artikel. Mehr neue Fragen stellen sich, während alte schlecht beantwortet werden.

      Die Katze aus dem Sack | 11. Juni 2011 | 20:44 | Antworten
  15. Jetzt behandle ich mal nur diesen Teil der Überschrift:
    :::::::::::::::::::::::::::::::
    – und was kommt als nächstes?
    :::::::::::::::::::::::::::::::

    Ein ganz besonderes und interessantes Intermezzo wäre doch mal:

    Wenn sich als nächstes ein ganz resistentes, übertragbares Bakterium verbreiten würde, von dem die Menschen dumm und immer dümmer würden, d. h. jeder der davon angesteckt wäre, sukzessive vollständig verblöden würde.

    Das ist jetzt nicht nur zum Lachen gedacht:
    Man muss sich dieses Szenario jetzt einfach mal vorstellen und geistig Revue passieren lassen – man wüsste nicht ob der Politiker (Politikerin) der (die) gerade so „gescheit“ daherredet nicht schon vollständig verblödet ist oder ob bei einem selbst schon dieses teuflische Bakterium wirksam wäre.
    Wer würde wo welchen Maßstab für den Grad der Verblödung anlegen? Wem könnte man noch trauen, ohne dabei den Verdacht aufkommen zu lassen, ob er nicht auch schon verblödet ist?

    Sie sehen, mein „Denkspiel“, wenn es auf Anhieb auch etwas absurd klingt, führt doch zu beträchtlichen Paradoxien, wenn man dieses Szenario logisch erfassen und durchdenken will!

    Deshalb sage ich jetzt auch:
    _Das war mein Wort zum Sonntag_!

    Gruß D. Ackermann

    Dieter Ackermann | 12. Juni 2011 | 02:36 | Antworten
    • Wie wäre es, eine bakteriologische Schimäre zu erzeugen, die genau das Gegenteil davon macht? Statt zu verblöden, also noch mehr als jetzt schon, und uns daherkommen zu lassen wie Calimero aus Palermo, werden wir pfiffig wie Wickie aus Flake.

      Die Katze aus dem Sack | 12. Juni 2011 | 03:12 | Antworten
      • als sehr hilfreich würde ich ein Pinocchio Virus oder bakterium halten es sollte vor allem in Berlin Mitte Ortteil Tiergarten zur verbreitung plaziert werden. aber auch in den einzelnen Bundesländern gäbe es Bedarf an langen Nasen

        meier | 14. Juni 2011 | 16:38 | Antworten
    • Ob ein solches Bakterium nicht längst grassiert…

      Womöglich so alt wie die Menschheit selber.

      new kid on the blog | 14. Juni 2011 | 18:28 | Antworten
  16. die Ministerien nebst all ihren oberschlauen Beraterlingen haben absolut versagt. Man sollte Frau Aigner mit all ihren Schlauschwätzern sofort feuern, und jemanden damit beauftragen, der Ahnung von der Materie hat, nur werden sie den oder die in der aktuellen Bundesregierung nicht finden……
    Über Spanien lacht die Sonne und über Deutschland die ganze Welt…. wann ist es endlich genug mit diesen Stümpern?

    wünschelrute | 13. Juni 2011 | 22:40 | Antworten
    • das auf den spanischen Gurken EHEC erreger waren ist ihnen aber schon bewußt?
      sie gehören zu denen die lieber nicht gewarnt hätten?
      dann gehören sie sicher nicht zu denen die ganz laut schreien würden wenn nicht gewarnt worden wäre und die Gurken wären der Auslöser gewesen.

      Sagen sie doch mal wo die oberschlauen Berrater absolut versagt haben.
      Ich würde schon mal sagen das die Befragung verbessert gehört, was ich aber nicht als absolutes Versagen darstellen würde.

      meier | 14. Juni 2011 | 07:35 | Antworten
  17. EHEC-Infektionen – ein Lebensmittelindustrierätsel..

    Mit EHEC ist wie erwartet eine weitere Lebensmittelindustriepest ausgebrochen..

    Agrardoping hat seinen Preis..

    In der BRD geht Quantität geht vor Qualität.

    Auswege und Lösungen:

    1. Sofortige Abschaffung der kommerziellen Mast- u. Massenviehhhaltung

    2. Gerechte Verteilung von Grund u.Boden:

    Seit dem Ende des 2.Weltkrieges wurden systematisch die Selbstversorger und Kleinbauern exizenziell ruiniert, ihr Land an Grossbauern verschärbelt und durch landwirtschaftliche Grossbetriebe ersetzt.

    Rudolf Sappel | 15. Juni 2011 | 08:45 | Antworten
    • die Möglcihkeit die Massentierhaltung abzuschaffen haben die Verbraucher jeden Tag beim Einkauf, leider wählen sie anders.

      meier | 15. Juni 2011 | 08:49 | Antworten
  18. da habe ich mich wohl nicht genau genung ausgedrückt. ich dachte eher an ein die Nase wachsen lassenendes Bakterium, wenn es entsprechend angeregt wird.

    meier | 15. Juni 2011 | 08:47 | Antworten

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