Griechischer Salat

Es gibt keine sicheren Vorhersagen, keine haltbaren Prognosen – wie es mit Griechenland weitergehen soll, ist eine offene Frage und jeder Menge Spekulation zugänglich. Fest steht nur: Schön wird es nicht.

Jetzt haben wir den (griechischen) Salat: Milliarden Hilfsgelder und Bürgschaften sind zugesagt, reichen aber nicht. Denn inzwischen ist auch den Berufsoptimisten aufgefallen, dass Griechenland nicht binnen weniger Jahre wieder als ganz normaler Anleihenschuldner den Kapitalmarkt nutzen kann. Die Zinsen, die verlangt würden, wären eine Strangulation für das Land, das zwar auf einem dornenreichen und richtigen Weg ist, aber gar nicht schnell genug vorankommen kann. Es handelt sich um eine Ökonomie, die bis auf wenige Ausnahmen von Dienstleistungen lebt, dazu Agrar und Handel – nichts, was in der globalisierten Welt einzigartig oder besonders lukrativ wäre.

Mit etwas mehr Ehrlichkeit von Anfang an hätte man vermutlich Schaden von Europa und seinen Steuerzahlern abwenden können: Indem man nämlich die zweifellos richtige Hilfe mit einem vorsichtigen Verzicht aller Gläubiger kombiniert hätte. Das wäre ein Signal gewesen: Man lässt einen europäischen Partner nicht hängen – gleichzeitig aber müssen private Investoren auch das zu ihrem Engagement gehörende Risiko tragen. Mit einem Teilverzicht wären sie gut bedient. Nun aber herrscht ein unverhohlener Verteilungskampf – leider befinden sich inzwischen zahlreiche Griechenland-Bonds in Besitz der öffentlichen Hände, so dass der Steuerzahler fast in jedem denkbaren Fall gekniffen ist. Klar ist: Es darf mit Hilfen und Umschuldung nicht getan sein. Griechenland muss auch Unterstützung dabei erhalten, seine Wirtschaft auf eine tragfähigere Grundlage zu stellen. Da könnten die Europäer einmal zeigen, dass sie nicht nur Geld mit der Gießkanne verteilen, sondern tatsächlich in die Zukunft investieren können.

So richtig ärgerlich in der ganzen Debatte ist wieder einmal das Verhalten der Rating-Agenturen. Die selbsternannten Wächter über die Bonität von allem und jedem haben schon angekündigt, dass sie auch einen freiwilligen Teilverzicht der Gläubiger als eine Art Konkurs des Landes einstufen würden. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Standard and Poor’s, Moody’s oder Fitch im Zweifelsfall einen ungeheuren Schaden anrichten können, dann wäre es das wohl. Aber den meisten dürfte auch noch in Erinnerung sein, dass die Agenturen 2007 amerikanische Immobilienkredite und darauf basierende Wertpapiere mit “Triple-A” bewerteten, als Schuldner schon mittellos ihre Häuser verließen und die ersten Ausfälle nicht zu übersehen waren. Groteske Fehleinschätzungen, Geldgier und Schlendrian sind Markenzeichen dieser Bewertungsagenturen. In den Untersuchungen anschließend vor dem amerikanischen Kongress redeten sie sich dann damit heraus, dass ihre Bewertungen lediglich “Meinungsäußerungen” seien. Man sollte sie auch als das einstufen und die Ratings künftig konsequent im allgemeinen Rauschen unmaßgeblicher Meinungen untergehen lassen.

107 Kommentare | 08. Juni 2011 | 12:34 Uhr | Twittern | Facebook

107 Kommentare

  1. Aber wir helfen doch gerade den Griechen indem wir ohne Not unseren Strom verteuern. (Atomausstieg)
    Die Griechen müssen nur unserer Industrie billigen Strom garantieren, dann kommen die in Scharen angelaufen.

    Hans | 8. Juni 2011 | 13:01 | Antworten
  2. Laut einer aktuellen Studie der EU arbeiten die tarifvertraglich Beschäftigten in Griechenland und Portugal länger als der EU-Durchschnitt. In Deutschland sei der Unterschied zwischen der tatsächlichen Arbeitszeit von 40,4 Stunden die Woche und der Tarifarbeitszeit von 37,7 Stunden am größten. Das gab Sozialkommissar Laszlo Andor bekannt. Es stellt sich die Frage, ob diese überlangen Arbeitszeiten den Griechen etwas nützen. Denn was soll verarbeitet werden?

    Also kann nur ein Teil der Erholungslösung des griechischen Problemes sein, die Arbeitszeiten zu verkürzen, bei temporären Gehaltsminderungen. Ja ich weiß, daß wirkt sich negativ auf die Kaufkraft aus, verringert aber auch die Arbeitslosenzahlen. Streichung des Kündigungsschutzes, zwecks leichterer Privatisierungen und damit ausländische Investoren nicht abgeschreckt werden und schnellstmögliche Beendigung der Rentenzahlungen an Tote. U.a. da diese ja auch nicht mehr aufstehen und arbeiten können, ;-)

    Es sollen bis zu 50 Milliarden € durch Privatisierungen hereingespült werden. Durch o.b. Maßnahmen geht es wesentlich schneller und wir müssen weniger zahlen.

    Hoffentlich kommt Papandreou auch darauf. Sonst kann er den “Quadriga-Preis”, welchen er 2010 für seine “Kraft der Wahrhaftigkeit” erhielt, noch nachhaltig wieder abgeben.

    Michael Egler | 8. Juni 2011 | 13:02 | Antworten
  3. Weiteres DESASTER, Angelea Merkel bezahlt Griechenland !

    Unsere Angie schickt einen Milliarden Scheck nach dem anderen nach Griechenland und dann wirds auch wieder gut!
    Wenn ich mittlerweile sehe wie kaputt das deutsche Land ist, wird mir Angst und Bange.

    Aufstieg und Zerfall Deutschlands, das Buch würde ein Bestseller werden.

    Wäre hätte das einmal gedacht das eine FDJ / Pfarrestocher Deutschland in den Bankrott führt.
    Ich muss laut lachen, aber bei aller Liebe, mir tut es aber auch ein bischen Leid, wie das einst so reiche Deutschland, das unsere Väter und Mütter aufgebaut haben mit sehr harter Arbeit von unserer Angie in atemberaubend kurzer Zeit platt gemacht wird.

    ES KANN NUR EINE LÖSUNG GEBEN:
    Ich sage s schon seit Monaten.
    1) Griecheneland muss raus aus dem Euro damit es wieder
    eine Chance erhält.
    2) Angie muss ganz schnell weg. Sie kann nicht
    Bundeskanzler und hat auf ganzer Linie versagt.

    In 4 Wochen schreibe ich wieder eine Antwort, nur das alles noch schlimmer geworden ist.

    Kurt Klein | 8. Juni 2011 | 13:06 | Antworten
    • @ Kurt Klein

      Ich bin sicherlich kein Freund von Angela Merkel und stimme mit ihnen überein, dass sie ganz schnell weg muss.

      Aber nicht Merkel hat Deutschland diese Schulden aufgebürdet. Ist ist nur unmittelbar als DDR-Bürgerin dafür verantwortlich.
      Denn die Plünderung der Sozialkassen und die Staatsverschuldung begannen 1990 nach der Wiedervereinigung, weil der damalige Bundeskanzler von blühenden Landschaften sprach und in die Geschichtsbücher als Kanzler der Einheit wollte. Der Vorschlag kam übrigens von einem Mann, der vor einem Jahr als Bundespräsident zurückgetreten ist.

      Hansen | 8. Juni 2011 | 13:21 | Antworten
    • Ich finde Angela Merkel gut, und wenn jemand Bundeskanzler kann, dann ist das Frau
      Merkel.

      Wenn Griechenland aus dem Euro raus muss, hätte das Konsequenzen für Portugal,
      Spanien und sicher auch noch Italien. Dann zerfällt Europa. Das kann niemand wollen,
      der seine 5 Sinne beisammen hat.

      Irene Nakaten | 8. Juni 2011 | 13:38 | Antworten
      • Bei allem Respekt:

        Niemand kann Kanzler!
        Niemand kann Energiewende!
        Niemand kann Klima!
        Niemand kann Krisenmanagement!

        Deutschland wird immer mehr in die Rolle des Zahlmeisters hineingedrängt. Zuerst einmal bürgen wir mit einer bestimmten Summe für die Pleite-Staaten. Und da man keine Lösungen für diese riesigen Probleme finden wird, werden wir diese Summen auch zahlen müssen.

        Der nächste Schauplatz ist auch schon eröffnet.
        Frau Nerkel wird in den USA mit allen Ehren hofiert und gestreichelt um in Zukunft die Kriege der USA mit zu finanzieren.

        Im Norden Afrikas gibt es schon den Aufstand. In Europa wird er kommen. Verteilungskämpfe sind im Gange, die sozialen Unruhen werden zunehmen.

        Griechenland ist vielleicht der Auslöser des Dilemmas, aber mehr auch nicht.

        G.Walter | 9. Juni 2011 | 11:54 | Antworten
      • @Irene Nakaten

        Ich hab meine 5 Sinne noch beisammen trotz meines Alters!

        Ich bin der Meinung, dass es ohne diesen Euro für das zusammengewürfelte Europa aus zweierlei Menthalitäten,dieses Desaster nie gegeben hätte!

        Man hätte den Euro trennen müssen in Nord-und Süd-Euro!

        Diese südlichen Länder hatten nie eine gute Wirtschaftsleistung und werden auch in der Zukunft keine haben!

        Dass sie auf unsere Kosten Schulden gemacht haben, das steht nun einmal fest! Und das Dank ihrer etwas zu lockeren Menthalität!

        Vielleicht sind Sie ja nicht so alt wie ich! Aber diese Länder haben noch nie etwas geleistet! Es kannn nicht sein, dass die nördlichen Länder von den südlichen Ländern ausgesaugt werden. Das nenne ich dann “moderne Sklaverei”! Wir schuften uns tot und die anderen feiern sich tot!!!

        SO NICHT!!!!!!!

        Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 16:29 | Antworten
      • @Irene Nakaten

        Was, liebe Frau Nakaten, hat diese Frau Merkel denn schon getan?
        Für mich als Kleinrentnerin ganz bestimmt nichts! Im Gegenteil! Die Krankenkassenbeiträge wurden angehoben um 1,5% und eine Rentenerhöhung kriegen wir ab 1. Juli 2011 um “satte 0,99 % ! ALSO: Wir kriegen nicht mal den Ausgleich auf das Konto für die Kassenerhöhung!
        Das rechne ich der Regierung Merkel an!!!
        Es wurde alles teuerer! Brennholz ist um ein vielfaches teuerer geworden! Aber… ich kriege keinen Zuschuß zum Brennholz, weil ich keine Miete zahle! Deshalb brauche ich auch kein Brennholz! Ich freue mich schon auf den nächsten Winter!!!!!!!!!!!!!!

        Sie müssen aus der ehem DäDaRä kommen, sonst könnten Sie dieser Frau Merkel NICHTS, ABER AUCH GARNICHTS abgewinnen!

        mfg Gerda Altmann

        Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 16:34 | Antworten
    • @Kurt Klein

      Gebe Ihnen vollkommen recht! Erstens hat sich Griechenland die Beitrittschaft zur EU widerlich erschlichen!
      Zweitens haben die Griechen auf Kosten der restlichen EU-Länder gelebt wie die “Grafen”! 14 und 18 Monatsgehälter! Wo gibt es das sonst noch auf der Welt?

      Kleine Leute sperrt man wegen Betrugs ein. So ein Land das andere Länder betrügt, wird mit Aber-Milliarden Euro gestützt!

      Der Deutsche Steuerzahler kann zu Dumpinglöhnen arbeiten, sodaß er noch zum Staat betteln gehen muß. Die Straßen in unserem Land haben Löcher daß ein ganzer Autoreifen hineinpaßt!

      Raus aus dem Euroland mit Griechenland! Gebt ihnen ihre Drachme wieder denn an eine Rückzahlung an uns ist weder mit dem Euro, noch mit der Drachme gesichert!

      Keinen Euro mehr für Griechenland! Es ist verbratenes Geld!

      Gerda Altmann | 8. Juni 2011 | 14:06 | Antworten
      • An Gerda Altman. Zu Ihrem ersten Punkt möchte ich Sie davon in Kenntnis setzen daß Griechenland bei der Veröffentlichung ihrer Staatsverschuldung 1990 nicht korrekte Billanzen darlegte, Griechenland schafte es selbst mit diesen Angaben nicht, die von der EU vorgegebenen 3.5% Staatsverschuldung einzuhalten, trotzdem machte sich damals der Herr Schröder aus Berlin wie auch der Herr Chirac aus Paris dafür stark Griechenland dennoich in die Eurozone aufzunehmen. Dreizehnte Gehälter kriegten (PRÄSENS) Staatsbedienstete und Beamte. Fragen Sie sich mal was Beamte hier zu Lande für Entgelte kriegen? Daß Griechenland wohl kaum wieder die Drachme kriegen dürfte ist mit ein Verdienst namenhafter deutscher und französischer Großbanken. Über 90 Pronzent der Schulden die aus deutschem Kapital in Griechenland investiert wurden (ich sprech jetzt nicht über EU Gelder) kammen von den deutschen Landesbanken, die vor nicht geraumer Zeit allesammt Milliarden Steuergelder bei einarmigen Banditen weltweit verspekuliert hatten und der deutsche Steuerzahler für grade zu stehen hat. An Ihrer Stelle würde ich die Berrichtersttung genaustens Silbe für Silbe durchlesen um mir ein Gesammtbild zu machen, auch wenn es nur Berrichte aus der BILD sind.

        Vrachliotis | 9. Juni 2011 | 01:08 | Antworten
        • Die beste Lösung für die Zukunft ist nach meiner Meinung ” DIREKTE DEMOKRATIE JETZT! “

          Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 16:22 | Antworten
    • @kurt klein

      ja, dass alles noch schlimmer wird, das glaube ich auch! mir graut ebenso vor der zukunft wie ihnen!

      das deutsche volk hat eben nichts zu entscheiden! es wird nicht gefragt was es will! das ist das dilemma!

      Gerda Altmann | 8. Juni 2011 | 15:13 | Antworten
    • @Kurt Klein

      “Angie muss ganz schnell weg. Sie kann nicht
      Bundeskanzler und hat auf ganzer Linie versagt.”

      Solche Aussagen sind easy, aber wo sehen Sie und vorallem in wem sehen Sie Alternativen?

      Ihr ständig beschriebenes Untergangsscenario kann ich nicht nachvollziehen! Womit begründen Sie Ihre Aussagen?

      Sind es die guten wirtschaftlichen Kennzahlen! Ist es vielleicht der Rückgang der Arbeitslosigkeit oder das starke Wirtschaftwachstum oder die hohe Anzahl offener Stellen oder die gute Exportquote?
      Oder liegt es bei Ihrer depressiven Einstellung nur an unserer Bundeskanzlerin Frau Merkel?

      Peter1 | 8. Juni 2011 | 20:20 | Antworten
      • “Was niemand mehr sagt, und alle offenbar schon vergessen haben, ist, dass sich Griechenland seinerzeit die Aufnahme in die EU mit gefälschten Wirtschaftsdaten erschlichen hat, und niemandem ist das aufgefallen.”

        Und wieder die Verwechslung EU und Euro-Zone. Selbst ich als Australier verstehe den Unterschied zwischen den Beiden. Ich frage mich jedoch immer wieder, wie lange es noch dauern wird, bis manche Deutschen den unterschied kapieren?

        Peter | 8. Juni 2011 | 20:56 | Antworten
        • Nur zu Info: Die Eurozone setzt die Mitgliedschaft in der EU vorraus. Da gibt es keinen Unterschied, sondern alles und jedes arbeitet Hand in Hand.

          Da frage ich mich immer wieder, wie lange es noch dauern wird bis manche Australier den Unterschied kapieren.

          Wie ist das eigentlich, wenn man ein Staatsoberhaupt hat, welches auf Dauertrip im Ausland weilt und nur alle paar Jahre zu Besuch kommt? ;-)

          Michael Egler | 8. Juni 2011 | 21:23 | Antworten
      • Hallo Peter,
        ich beschreibe nur das was ich erkenne.
        Ich zitiere:
        “Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des Deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden..”
        Das alles hat Frau Merkel gebrochen.

        Wirtschaftlich gute Kennzahlen? Ja das mag stimmen, Aber mit welchem Preis wird das durchgezogen. Mit Dumpinglöhnen und Ausbeuterei am Menschen kann man gute Gewinne erzielen. Wenn ich sehe was die Menschen mittlerweile verdienen und was das Leben kosten, passt es nicht mehr zur Relation. Man kann mit dem Durchschnittslohn heute schon nicht mehr über die Runden kommen.

        Hohe Anzahl der Stellen?
        Meinen Sie die Jobs mit Stundenlöhen 3-8 Euro?
        (Stichwort Leiharbeit), die Aufstocker?
        Haben Sie sich die Preisentwicklung der letzten Jahre einmal angesehen in Verbindungen mit den Löhnen?
        Wer soll den davon leben?
        Sieht man die Verwahrlosung unserer Grossstädte in der ich mich das ganze Jahr umhertreibe, weiss ich wo die Reise hingeht. Kein Geld für Sanierung, Bildung, Schule und Familien und Gesundheit. Das sehe ich ganz deutlich.

        Den Rest erledigen unsere Statistiker mit geschönten Arbeitslosenzahlen. Wahr ist das ca. 5-6 MIO Menschen am Hungertuch nagen.

        Das Schuldenrad von Frau Merkel wird sich weiterdrehen.
        Immer mehr Millarden für die Schuldenpakete werden benötigt, die immer mehr Geringverdiener erwirtschaften sollen. Das Kapital entzieht sich seiner Pflicht. Das deutsche Land versinkt im Schuldensumpf.

        Ich zitiere nochmal:
        “Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des. Deutchen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden..”
        Sie hätte den Amtseid besser gelassen. Misst man Sie daran, gebe ich Ihr eine glatte Note 6.

        FRAU MERKEL HAT VERSAGT. Ich weiss nicht wer den Karren aus dem Dreck ziehen soll, aber derjenige der sich versucht, hat ein ganz grosses Stück Arbeit vor sich.

        Kurt Klein

        Kurt Klein | 9. Juni 2011 | 14:18 | Antworten
  4. Was niemand mehr sagt, und alle offenbar schon vergessen haben, ist, dass sich Griechenland seinerzeit die Aufnahme in die EU mit gefälschten Wirtschaftsdaten erschlichen hat, und niemandem ist das aufgefallen. Es sind daher auch die Verhandlungsführer auf europäischer Seite dafür verantwortlich, dass dieses trojanische Pferd in die EU geholt worden ist.
    Ein anderer Punkt ist, dass es mit Ausnahme von Irland offenbar ein wirtschaftliches Nord-Süd-Gefälle in Europa gibt, dass aus der Zeit vor Einführung des Euro bis ins Heute mitgeschleppt wurde. Die nördlichen Staaten profitieren vom Euro, die südlichen leiden darunter und können sich aber nun nicht mehr durch Abwertung ihrer eigenen Währung retten, sie geraten nach und nach alle an den Tropf des Hilfsfonds. Es sollte deshalb mehr über grundsätzliche strukturelle Probleme diskutiert werden und nicht nur über die Höhe der Hilfszahlungen.

    wolpeziwolfy | 8. Juni 2011 | 13:14 | Antworten
    • Da gebe ich Ihnen absolut Recht.

      Der größte Wahnsinn war, einen Euro einzuführen ohne einen Ausgleichsmechanismus für die unterschiedliche Entwicklung der Wirtschaftskraft.

      Da die Länder mit Sparmaßnahmen und Lohnkürzungen zur Wiederherstellung ihrer Wettbewerbsfähigkeit überfordert sind, hilft nur die Möglichkeit, Währungen ab- oder aufzuwerten. Das ist zugleich die sozial gerechteste Lösung.

      Wir brauchen im Euro-Raum dringend wieder die Möglichkeit, Währungen auf- oder abzuwerten. Das geht aber nur ohne den Euro.

      Eine Europäische Gemeinschaftswährung macht nur Sinn, wenn (dauerhaft) annähernd gleichstarke Volkswirtschaften sich in einer gemeinsamen Währung zusammenschließen. Kleine Unterschiede lassen sich ggf. durch Transferzahlungen ausgleichen – keinesfall jedoch die jetzt brutal zutage tretenden gravierenden Unterschiede.

      Raus mit den europäischen Südstaaten aus dem Euro! Oder wenn dies nicht möglich sein sollte: weg mit dem Euro und zurück zu einer EG wie wir sie vor 1996 hatten!

      hamsterhugo | 8. Juni 2011 | 15:27 | Antworten
  5. Warum werden Politiker nicht in die Haftung genommen ?
    In unseren Medien wird nicht berichtet,das Herr Papandreou
    im Jahre 2009 für seine Engsten Freunde und Familie Papiere billig für eine Millarde gekauft und diese sind jetzt 24
    Millarden wert.Warum berichtet in unserer Demokratie oder
    ist es doch eine Diktatur keiner über solche Angelegenheiten,fast alle Politiker machen sich die Taschen voll,und die Medien berichten nichts darüber,ich sag auch warum.Die ganzen Medien sind in der Hand vom Kapital sprich von der Geldelite,diese haben nur ein Ziel über die dummen manipulierten Menschen zu herrschen,manipuliert durch Kindergarten,Schule und auch Studium,die Normalmenschen werden nicht angehalten selber zu denken,sondern bekommen Ihre Meinung von den Medien.
    Unsere Bänker müssen endlich kapieren das Sie Verantwortung tragen und nicht immer alles auf den Steuerzahler abgewälzt wird.Die Profite verteilen Sie auch nicht unter das Volk,nur Schulden werden verteilt,da ist sich die Politik und das Grosskapital einig.
    Also weiter Geld nach Griechenland schicken es gibt dort noch viele Politiker die auch etwas vom Kuchen haben möchten.Ich glaube eine gesunde Diktatur ist besser als eine total Kranke Demokratie.Achtung der Betrüger Guttenberg ist auch schon wieder unterwegs,er möchte auch was vom Kuchen,und die dummen Menschen jubeln Ihm auch noch zu,wie dumm ist unser Volk,deshalb hat es auch keine besseren Politiker verdient.
    Einen schönen Tag

    Kurt Neugebauer | 8. Juni 2011 | 13:15 | Antworten
    • @ Kurt Neugebauer

      Dumm ist unser Volk nicht, aber entmündigt durch diese Demokratie, die eine PARTEIEN-DIKTATUR ist. Wie ich schon sagte: ” Eine DIREKTE DEMOKRATIE” brauchen wir wie zu Zeiten von PERIKLES vor gut 2500 Jahren! Er hat das Volk von Athen in die Entscheidungen mit einbezogen!

      Bei uns können wir nur alle 4 Jahre ein Kreuzchen machen und damit entscheiden wir,d ass die Politiker über unsere Köpfe hinweg über unser Schicksal 4 Jahre lang handeln und wandeln können wie sie wollen!

      DAS GEHÖRT LÄNGST IN DEN MÜLLEIMER DER ZEIT!

      Gerda Altmann | 8. Juni 2011 | 14:13 | Antworten
      • sie glauben eine direkte Demokratie wäre besser?
        dann würde die Bildzeitung die Abstimmungen durch Stimmungsmache entscheiden. bzw die Werbekunden der Medien bestimmen in welche Richtung die Berichterstattung geht und dadurch die Abstimmung. Aus der Diktatur der Parteien würde eine Diktatur der Medien bzw. der finanzkräftigen Konzerne.

        meier | 8. Juni 2011 | 14:20 | Antworten
        • Hallo Herr oder Frau Meier,

          sogesehen ist Ihr Ansatz “Diktatur der Medien bzw. der finanzkräftigen Konzerne” absolut richtig. Dies ist aber auch heute schon so, denn von wem werden die Parteien “gesponsert”… Konzerne + Medienkonzerne…

          Mit dem Ansatz von Gerda Altmann gehe ich mit, denn so haben wir wenigstens die Chance den eigenen Intellekt einzusetzten.

          Sumar | 8. Juni 2011 | 14:39 | Antworten
          • Eine direkte Demokratie ist leider nicht geeignet die Zustände zu verbessern.
            Man muss sich nur einmal vorstellen was passiert, wenn jemand den Vorschlag machen sollte, die Einkommenssteuer abzuschaffen. Die Mehrmeit der Wähler würde m.E. den eigenen kurzfristigen Vorteil über die Vernunft stellen. Aber vielleicht unterschätze ich die Wähler auch…

            Birk | 8. Juni 2011 | 15:04 | Antworten
          • Bei Volksbegehren auf kommunaler und Landesebene ist in der Regel jeder Vorschlag zulässig, AUßER bei Haushaltsfragen. Und so blöd wird keiner sein, um eine ganze Steuer abzuschaffen, welche Milliarden bringt. Und vorher gibt es noch Diskussionen, Debatten und die Abstimmung muß auch noch gewonnen werden.

            Also nur nichts vorschnell dramatisieren, Birk. ;-)

            Schauen Sie hier einmal nach:

            http://www.direkte-demokratie.de/

            Michael Egler | 8. Juni 2011 | 15:18 | Antworten
          • ich glaube das zum Beispiel bei der Entscheidung zum Atomstrom, beide Seiten gute Lobby- und auch Spendenarbeit leisten.
            Wer in die linke und rechte Hosentasche gleich viel gesteckt bekommt kann frei entscheiden.Mal sehr überspitzt gesagt.
            Ich sehe mehr Gefahr bei direken Volksabstimmungen, diese gezielt in eine Richtung zu lenken.
            Was bei uns die Parteien zur Zeit leisten hat weniger mit Lobbyarbeit zu tun als mit Aufgabe von Prinzipien. Es geht nur noch um den Machterhalt.
            Bestes Beispiel die Grünen, kaum an der Macht ist man mit in den Krieg gezogen, die SPD verkauft die Arbeiter für die Stimmen der Mitte, die Union ist nicht mehr konservativ um in der mitte Stimen zu holen, dieses Verhalten macht die Parteien jederzeit untereinander austauschbar, und dadurch eigentlich auch überflüsssig weil man sich nicht mehr entscheiden kann, man bekommt überall fast die gleichen Themen und Entscheidungen. Es gibt keine Wahlmüdigkeit, es gibt fast keine Wahl mehr zwischen den Parteien. Anders gesagt man kann zwischen Pest und Cholera wählen. Dies erkennen immer mehr. Dieses Bewußtsein nichts ändern zu können durch eine Wahl läßt viele nicht mehr wählen.

            meier | 8. Juni 2011 | 15:14 | Antworten
          • @ meier

            Genau, das habe ich gemeint. Ich weiß wirklich nicht mehr wen ich wählen soll! Habe schon überlegt, garnicht mehr zu wählen.
            Das ist aber auch nicht richtig. Dann wählt man automatisch die, die man überhaupt nicht haben will!

            Was soll ich nur tun??

            Wir brauchen Parteien, die es dem Volk ermöglichen, über gravierende Themen abstimmen zu können. ABER… vorher bedarf es der Aufklärung des Volkes über die Themen!!!

            Die DIREKTE DEMOKRATIE hat doch vor 2500 Jahren bei Perikles schon geklappt. Warum sollte das heute nicht mehr gehen und funktionieren? Einen Versuch währe es zumindest wert! So meine ich!

            Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 14:11 | Antworten
        • Genau das haben wir doch jetzt, erkennen Sie es nicht?

          Vrachliotis | 9. Juni 2011 | 01:20 | Antworten
          • Ich habe den Jetztzustand beschrieben richtig, ich dachte das man es an den Worten “zur Zeit” erkennt.
            Ich finde trotzdem das jetzige System besser als die direkte Demokratie.
            Ich finde auch den Fußball an sich nicht schlecht nur weil es Wettbetrügereien gegeben hat oder gibt. Auch das die Fifa Korrupt sein könnte, andert nichts daran das ich Fußball gut finde. Ich fordere wegen Wettbetrügern doch nicht das Fußball nur noch mit der Hand gespielt werden darf.

            meier | 9. Juni 2011 | 11:58 | Antworten
      • Sehr geehrte Frau Altmann,

        sie wissen aber schon das unter Perikles nur männliche Bürger wählen durften?!
        Kinder, Sklaven und Frauen (in der Reihenfolge) waren ausgeschlossen von den “demokratischen” Wahlen.

        Hansen | 8. Juni 2011 | 18:14 | Antworten
        • Alles hatte seinen Anfang, es kommt auf die Grundidee an.

          Michael Egler | 8. Juni 2011 | 18:16 | Antworten
        • @Hansen

          Nein Herr oder Frau Hansen, das wußte ich nicht! Aber… wir leben doch 2500 Jahre nach Perikles und haben die Gleichberechtigung!

          Gott sei Dank!

          Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 14:14 | Antworten
          • Wir haben aber außer der Gleichberechtigung auch Massenmedien die sehr gezielt in eine Richtung Stimmung machen können. Da würden gezielt Ängste geschürt.
            Ich war in der Zeit des Kosovo Krieges in Griechenland. In deutschen Fernsehen sah man tagtäglich welche Massaker die Serben angerichtet haben, wie übel es den albanischen Volk ging.
            Im griechischen Fernsehen wurde nur die Bomben gezeigt die serbische Zivilisten trafen, es wurden sebische Opfer albanischer Gewalt gezeigt, keine Spur von serbischen Massakern.
            Geauso wenig wurden im deutschen Fernsehen zivile Opfer auf serbischer Seite gezeigt.
            Kein Wunder das die Griechen auf Seite der katholischen Serben stand, und gegen die islamischen Kosovoalbaner.
            Für mich war es bis zu meinen Aufenthalt in Griechenland völlig unverständlich wie man auf Seiten serbischer Massenmörder stehen konnte. doch davon wußte zu diesem Zeitpunkt in Griechenland keiner. In Griechenland trugen viele ein T-Shirt mit Zielscheibe, Target stand darauf. es spielte darauf an das die serbische Bevölkerung Ziel der Angriffe wurde. was aber bei uns nicht bzw. nur minimal im Fernsehen gezeigt wurde.
            So kann man durch einseitige Berichterstattung manipuliert werden, ohne es zu merken.

            meier | 9. Juni 2011 | 14:31 | Antworten
  6. Sehr geehrter Herr Schlieker,

    Sie haben ja nicht so unrecht mit der Aussage dass man die privaten Gläubiger (Banken, Versicherungen etc.) hätte einbinden müssen.
    Als Frau Merkel dieses durchsetzen wollte hat die französische Finanzministerin dieses verhindert! wer das nicht glaubt sollte sich die TV-Doku des Schweizer Fernsehens dazu schauen. Sie heißt “Der Euro am Abgrund” und ist hier zu finden:
    http://www.videoportal.sf.tv/video?id=cd2a506a-6e39-4700-b98f-d4c894175d83

    Dort wird sehr gut und von Schweizer Finanzexperten kommentiert dargestellt wie vor einem Jahr die Abläufe zur Rettung Griechenlands gelaufen sind.

    Die griechische Emporiki Bank, die viertgrößte Bank Griechenlands, befindet sich zu 82,5% im Besitz des französischen Instituts Crédit Agricole. Das ist ein Grund für Frankreich die Haftung der Banken zu verhindern.

    Und was dort noch festgestellt wird ist die Tatsache dass der Kohl/Waigel Euro eigentlich sehr stabil konstruiert wurde und dass es Schröder und Eichel waren die wegen eigener Schuldenprobleme (2002 bis 2005 VIER mal über der 3% Euro-Schuldengrenze) und wegen Griechenland mit der Unterstützung des Luxemburgers Jean-Claude Juncker die Stabilitätskriterien des Euro aufgeweicht haben.

    Das ist der wahre Grund für die heutigen Probleme!

    Die andere Wahrheit ist, dass Finanzexperten der USA und der Weltbank gerade festgestellt haben dass wohl der Euro die zukünftige Leitwährung sein wird weil er stabiler und stärker als der Dollar ist und weil die chinesische Währung nicht frei handelbar ist.
    Die “kleinen” Probleme der Euro-Länder Griechenland und Portugal werden dort nicht so eng gesehen. Von außen sieht man die Dinge wohl klarer und objektiver.

    Bernd1 | 8. Juni 2011 | 13:19 | Antworten
    • Zitat: “Als Frau Merkel dieses durchsetzen wollte hat die französische Finanzministerin dieses verhindert!”

      Und die, auch von Fr. Merkel hochgelobte “Expertin”, soll künftig den IWF leiten …

      Gernot | 8. Juni 2011 | 14:26 | Antworten
      • Na ja, dann wäre sie hier aus der EU jedenfalls weg!

        Bernd1 | 8. Juni 2011 | 18:38 | Antworten
  7. Das in dieser Welt am weitesten verbreitete Übel ist die Dummheit! Besonders ausgeprägt ist dieses Übel bei den von sich ach so selbstbesoffenen, verlogenen, rückgratlosen und auf ihren Machterhalt fixierten Politikern dieser Welt. Deshalb werden die Schulden von Griechenland, Irland, Portugal und Spanien den Euro über kurz oder lang pulverisieren. Wohl dem, der sein Geld bis dahin in Sachwerten investiert hat.

    ratingagentur | 8. Juni 2011 | 14:03 | Antworten
  8. Prima Idee, Schulden einfach zu streichen. Warum ist meine Steuerbehörde da noch nicht drauf gekommen ?
    Dabei zahl ich doch auch tagtäglich Schmiergelder ! Nur nennt man das heutzutage “Umsatzsteuer”.

    Minando | 8. Juni 2011 | 14:13 | Antworten
    • Schulden zu streichen finde ich prima.
      Warum?
      Vor allem sind es Banken, die aus Gier nach Boni Gelder auszahlen. Sollten also Schulden gestrichen werden, sind es die Banken, die Verluste einfahren und ein andern Mal vorsichtiger agieren.

      Tuklov | 8. Juni 2011 | 14:30 | Antworten
      • Super Ansatz!
        Dann machen die Banken Verlust… beniehnen sich am Bankenrettungsschrim, um wie beim letzten Mal die Boni dananch trotzdem auszuzahlen…

        Unser Gesetzgeber und der der EU tun leider seit Jahren nicht das, was sie sollten… das VOLK zu vertreten… sie vertreten nur die Interessen der Wirtschaft und Ihre eigenen.

        Sumar | 8. Juni 2011 | 14:43 | Antworten
  9. @ wolpeziwolfy:

    Der Euro war damals politisch gewollt und die Griechen haben sich den Zugang nicht erschlichen, sondern die Tür wurde ihnen himmelhoch und weit geöffnet–weil man dieses Kunstwerk € unbedingt auf die (Finanz)Welt bringen wollte.
    Anstatt daraus zu lernen und die Beitrittsprozesse von noch viel schwächeren und politisch-wirtschaftlich-kriminellkorruptionstechnischen Staaten auszusetzen sind die EU – Tore immer noch weit geöffnet…

    Immer herein Bulgarien, Rumänien, herein auch mit Serbien und dem Kosovo, wir zahlen, bauen auf—auch wenn wir selbst pleite sind…..Aber das sagt uns die Politik ja nicht.

    Nur der kleine Mann SPÜRT es… Ich blicke bang nach vorn- es wird kein gutes Ende nehmen- leider –

    Axel Borbely | 8. Juni 2011 | 14:13 | Antworten
  10. “Das ist der wahre Grund für die heutigen Probleme!”
    wie sagte schon meine Oma, wenn das Kind schon mal in den Brunnen gefallen ist, muß man es wieder rausholen.
    Es ist doch egal ob es Kohl oder Juncker war.

    Nur den Griechen jetzt die Daumenschrauben anzulegen wird
    nicht helfen, Sie werden von Jahr zu Jahr immer mehr Pleite sein und irgenwann werden wir alles den Banken bezahlen müssen.

    Jetzt ist es Zeit das Europa zeigt ob es in der Lage ist
    die Plünderung der Sozialkassen und der Staaten zu stoppen.

    Mein Vorschlag:
    Die EU macht ein Gestzt das lautet:
    Zinsen über 4% sind Wucher, wer mehr nimmt dem kann im öffnetlichen Interesse (der Euro ist das) die Restschuld abgekauft werden für die reine Nettoschuld (also ohne Zinsen)von der Europaischen Zentralbank.

    Dann vergibt Europa den Länder (die Hilfen beantragt haben), die Schuld für den Zinsatz für den Banken sich das Langfristigegeld leihen können.

    Und Länder wie Griechenland währen dann auch wieder Zahlungsfähig weil Sie Millarden an Zinsen einsparren.

    Dann wird ein Masterplan gemacht wie man den Staat sanieren kann. (zum Beispiel wie man den Binnenmark im Land stärken kann, die Verwaltung auf Fordenmann bringt,
    die Steuerhinterzieher verurteilt das Sie in der ganzen EU bestraft werden können, das gleiche gilt für Sozialbetrüger, unnötige Kostenfacktoren aufzulösen (z.B. die Armee das kann die EU übernehmen), die Schwarzarbeit odernlich bekampf, dann die Gestzte (MwSt, Zoll, usw) im Land auf EU-Durchschnitt anpaßt und die Banken des Landes verstaatlicht (die nicht die Zinsen unter den Wuchersatzsenken) auf Europa.

    “das Verhalten der Rating-Agenturen, für zur Zeit zum Staatbankrot, damit währe dem auch einhalt geboten.
    Die Banken würden nicht verlieren, das dürfte sogar in
    der CDU/CSU/FDP durchsetztbar sein, aber auch nicht mehr reich an den Armsten der Armen.

    **** Banken leihen sich zum Beispiel Geld bei der EU für 1,25% und verleihen das dann weiter an Deutschland für ca. 2-3% aber an Grichenland für z.B. 14,25%
    Dabei machen die Banken 13% gewinn und wir müssen immer wieder für Grichenland und die anderen Bürgen und weiterzahlen. ***

    Mit friedlichem Gruß

    Karlo | 8. Juni 2011 | 14:25 | Antworten
  11. Ja, es ist so ziemlich alles richtig was in den Kommentaren geschrieben wird:
    1. Wir haben keine Dekokratie, sondern eine Parteien- und Mediediktatur (u.a. die SED mit 5 weitgehend gleichgeschalteten Parteien).
    2. Ja, die Grichen sind durch Betrug und Fahrlässigkeit der EU zum Euro gekommen.
    3. Es ist sinnlos, ständig weiter gutes Geld dem schlechten Geld nach Griechenland hinterherzuwerfen; es wird im Endeffekt weg sein!
    4. Politiker der EUhaben die Verträge von Mastricht einfach gebrochen ohne dass dies Konsequenzen hätte.
    5.Man könnte endlos weiter schreiben; es ist eine Schande, was hier geschieht. Ich schäme mich für dieses Land!
    Wir werden alle die Zeche sehr teuer bezahlen müssen!!!

    Werner Grill | 8. Juni 2011 | 14:34 | Antworten
    • ja absolut.

      Und jeder Politiker hofft das Platzen der Blase durch immer weiteres Geld in die Zeit hinauszuschieben, in der er nicht mehr an der Macht ist.

      Das nennt man dann Nachhaltigkeit, wenn dadurch der Schaden immer größer und größer und größer wird!

      Aber das Nachhaltigkeitsprinzip können wir ja auch beim Thema Klimawandel sehen:
      Bis 2020 müßten deutliche Maßnahmen zur CO2-Reduktion eingeleitet sein, um das Schlimmste noch zu verhindern. Und was machen wir?
      Wir verwenden den durch erneuerbare Energien gewonnenen Spielraum nicht zur CO2-Reduktion, sondern für den Atomausstieg! Und dafür müssen neben den bereits geplanten fossilen Kraftwerken, wie ich heute gelesen habe, noch weitere Gas- und Kohlekraftwerke im Volumen von mehreren Kernkraftwerken gebaut werden.

      Nur daß die Folgen der Klimakatastrophe um ein Mehrfaches höher sein werden, als die eines Supergaus. Aber die Klimakatastrophe kommt erst so richtig in 40 Jahren. Ein Supergau könnte theoretisch schon heute passieren.

      hamsterhugo | 8. Juni 2011 | 15:41 | Antworten
  12. “Die Ursache für das Sinken des Zinsfußes wird vorzüglich darin gefunden, daß die besonders rentablen Kapitalanlagen großen Maßstabes heute erschöpft sind und nur Unternehmungen von geringer Ergiebigkeit übrig bleiben. …Nur ein allgemeiner europäischer Krieg könnte dieser Entwicklung Halt gebieten durch die ungeheure Kapitalzerstörung, welche er bedeutet.”

    (Aus der Zeitschrift des Sparkassenverbandes, 1891)

    “Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: ‘Nie wieder Krieg’, entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen.
    Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift finden können: ‘Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.’
    Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein.”

    Silvio Gesell, 1918

    Es dauerte tatsächlich “keine 25 Jahre” vom Ende des ersten bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges. Der dritte Weltkrieg wäre in den 1980er Jahren fällig gewesen und wurde nur durch die atomare Abschreckung bis in die Gegenwart verhindert. Durch das Ausbleiben dieser “überfälligen Sachkapitalzerstörung” hat die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz – sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten – heute ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht, sodass genau drei mögliche Szenarien unmittelbar bevorstehen:

    Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
    Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)
    Die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft)

    Eine “vierte Möglichkeit” gibt es nicht:
    http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_zeitreihen.php?graph_diff=relative&graph_begin=1998&graph_end=2011-04&open=ewu&func=row&tr=AV3712&showGraph=1

    Über die erste Möglichkeit gibt es nichts zu sagen, die zweite ist das Lieblingsthema aller Crash-Phantasten und die dritte ist wahrscheinlich. Der Crash-Phantast, der “zur Sicherheit” noch ein paar Goldklötzchen bunkert, weiß nicht, was es bedeutet, wenn in einer globalisierten Zinsgeld-Ökonomie mit über 6.500.000.000 Menschen der Geldkreislauf – und damit die Arbeitsteilung – mitgekoppelt zusammenbricht. Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als “Armageddon”.

    Für die dritte Möglichkeit bedarf es der “Auferstehung der Toten”. Als geistig Tote sind alle Existenzen zu bezeichnen, die vor lauter Vorurteilen nicht mehr denken können. Werden Sie lebendig: http://www.deweles.de

    Stefan Wehmeier | 8. Juni 2011 | 14:40 | Antworten
    • Ich tippe darauf, dass die Verantwortlichen (wie bereits in der Vergangenheit) bedauerlicherweise die Option “Krieg” wählen werden…

      Gernot | 8. Juni 2011 | 15:30 | Antworten
    • den Krieg wird es geben, und zwar zwischen Süd und Nord.

      Wenn auf der südlichen Erdhalbkugel durch den Klimawandel fruchtbares Ackerland zu Steppen und Wüsten geworden ist, Überschwemmungen und Stürme ihr Übriges getan haben werden, (sauberes) Wasser rar wird und die Menschen in scharen verhungern oder ertrinken, wird ein gigantischer Migrationsdruck gen Norden entstehen. Die Not wird die Menschen der südlichen Erdhalbkugel einen.

      In 20 oder 25 Jahren verfügen auch die heutigen Entwicklungsländer über Waffentechnologien bis hin zur Atombombe, um gewaltsam gen Norden um ihr Überleben zu kämpfen.

      Wir habe uns soeben für diesen Krieg verhehrenden entschieden, indem wir uns für den Ausstieg aus der Kernenergie entschieden haben. Das Schicksal der Entwicklungsländer? egal!

      hamsterhugo | 8. Juni 2011 | 15:50 | Antworten
      • ich finde es fast schon beeindruckend wie sie bei jeden Thema in jeden Kommentar ihr PRO Atom Fähnlein setzen.

        meier | 8. Juni 2011 | 15:53 | Antworten
        • Es ist eine CONTRA-Klimawandel-Position, da der Klimawandel unser größtes und vordringlichstes Problem ist.
          Um dieses Problem wenigstens abzuschwächen, brauchen wir Kernenergie noch etwas länger.

          hamsterhugo | 8. Juni 2011 | 16:32 | Antworten
          • @hamsterhugo

            die Erneuerbaren sind auch CO2 frei! Da brauchen wir keine Atomkraft dazu!
            Der Klimawandel ist längst schon, auch mit der Kernenergie voll im Gange!

            Natürlich tut es Ihnen um Ihre Pfründe leid, das kann ich doch verstehen!

            Aber, warum sehen Sie nicht zu, dass Sie ein Atom-Endlager in Ihre Nähe kriegen? Da könnten Sie wenigstens noch Nacht für Nacht von der Kernenergie träumen!

            mfg Gerda

            Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 14:27 | Antworten
    • Armagedon? Sie sähen Angst und ernten Milliarden und Ländereien, Sie haben sich ein Weltumspannendes Netz gebaut um uns zu schürren, abhängig von unwichtigen Dingen zu machen, durch Ihre Prostituierten POLITIK und MEDIEN zu verunsichern und uns zu desorientieren, die ganze Spezies Mensch unterwürfig zu machen. Und so werden Sie selbst zu Göttern. Nein, das ist nicht Armagedon, das ist der Sieg LUZIFFERS über Gott. Nein jetzt mal weg von der Theologie. Der Mensch strebt immer nach höherem, was solls, Sie streben und erreichen es eben, ist doch nur nattürlich.

      Vrachliotis | 9. Juni 2011 | 01:50 | Antworten
  13. Privatisieren, privatisieren, privatisieren. Das ist die zentrale Antwort die man von Politikern, IWF & Co. zu hören bekommt.

    Klar. Es wird verkauft was man hat. Am Ende hat man dann zwar immer noch Schulden – aber auch nichts mehr was man künftig noch an Sicherheiten vorzeigen könnte. Genau genommen verkauft man damit auch gleich die Zukunft.

    Zweimal verkaufen geht nicht. Einmal mehr sieht man die kurzfristigen Gedankengänge der Politik.

    Ganz außen vor gelassen werden sollen diejenigen, die als Kreditgeber eine große Mitschuld tragen.

    Wie sieht es denn aus mit der unternehmerischen Verantwortung? Wie sieht es damit aus, das Banken das Risiko tragen müssen welches sie eingegangen sind? Den Banken wurden die Kredite schließlich nicht aufgezwungen.

    Und wenn heute eine Bank behauptet, sie hätte nicht gewusst wie Griechenland dasteht – dann hat diese Bank eh keine Existenzberechtigung mehr.

    Es war schließlich bereits vor dem Beitritt Griechenlands in die (T)Euro-Zone bekannt dass sie die Beitrittskriterien noch nicht einmal annähernd erfüllen.

    Unser ganzes Politikerpack in EU und im Bundestag in einen Sack gestopft und ordentlich d’raufgehauen. Man erwischt immer den richtigen!

    Genau genommen verraten die Berufspolitiker nicht nur den unser Land, an jedem Bundes- und EU-Bürger. Sie begehen Verrat an unserer von ihnen diktierten Währung, an den getroffenen Vereinbarungen und an unseren Grundwerten. Und sie begehen Verrat an den griechischen Staatsbürgern.

    Während die reichen Griechen nicht nur ihren Staat betrogen hatten, haben diese zwischenzeitlich ihr Vermögen ins Ausland geschafft.

    Auch in Griechenland müssen die kleinen Leute für den Verrat durch die Politiker bezahlen.

    Es ist Fakt das Griechenland auch nicht mit weiteren “Rettungspaketen” gerettet werden kann. Ein Schuldenverzicht ist dazu notwendig, sonst kommen die aus diesem Schuldenberg nicht mehr raus.

    Zuvor verraten uns die Berufspolitiker aber erst einmal weiter, denn zunächst muss umgeschuldet werden. Hierzu werden von einigen EU-Staaten die Schulden von den Banken übernommen.

    Und dann, oh Wunder, wird klar werden dass wir auf diese Kredite verzichten müssen.

    Was für ein cleverer “Rettungsplan”.

    Zu dumm nur, dass man keinen der Berufspolitiker dafür haftbar machen kann – noch nicht einmal diejenigen die dafür verantwortlich sind das Griechenland überhaupt in die Euro-Zone aufgenommen wurde.

    Es wird Zeit, dass wir uns eine neue Staatsform überlegen. Kaiser und Könige waren Mist. Nazis, Kommunisten & Co. waren noch schlimmer. Die Demokratie versagt auch von Jahr zu Jahr mehr, da sich die Berufspolitiker oft auch nicht besser verhalten als die Seilschaften von SED & Co.

    Wir dürfen gespannt sein welche Staatsform wir in 10, 20, … Jahren haben werden (wenn alles privatisiert sein wird). Vieleicht ein Banken-Staat, in dem die Finanzmärkte (noch mehr) diktieren was wir zu tun haben?

    Gernot | 8. Juni 2011 | 14:46 | Antworten
    • … aber nachdem sich unsere Politiker ja so sehr über Aufstände und Demokratiebewegungen z.B. in Nord-Afrika freuen …

      Wie wäre es denn dann mit einem Volksaufstand in Deutschland?

      Ab wann haben wir denn einen Notstand, der vom Grundgesetz gedeckt dem Bürger ermöglicht aufzubegehren?

      Die Parteien spiegeln heute zumindest kaum noch wider was die Bevölkerung möchte. Selbst die Parteien werden fast ausschließlich noch von Parteistrategen diktiert, die Mitglieder selbst haben nur noch sehr begrenzt die Möglichkeit sich einzubringen.

      Da der Bürger heutzutage, realistisch betrachtet, kaum noch die Möglichkeit hat in diesem Land auf demokratische Weise etwas zu bewegen stehen wir wohl kurz davor.

      Gernot | 8. Juni 2011 | 14:55 | Antworten
      • “Ab wann haben wir denn einen Notstand, der vom Grundgesetz gedeckt dem Bürger ermöglicht aufzubegehren?”

        Laut GG NUR dann, wenn KEINE ANDERE Abhilfe möglich ist. Solange also, in welcher kritischen Situation auch immer auch nur EIN BULLE, EIN Verfassungshüter und nur EIN Soldat zugegen sind, können die Bürger nichts machen.

        http://dejure.org/gesetze/GG

        Michael Egler | 8. Juni 2011 | 15:15 | Antworten
        • Schade. Dann bleibt uns also nur weiter zu resignieren.

          Gernot | 8. Juni 2011 | 15:29 | Antworten
          • Nicht unbedingt.

            Merkel hat Forderungen nach schnellen Steuersenkungen auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe Ende letzten Jahres eine klare Absage erteilt. Trotz steigender Steuereinnahmen habe der Staat nicht mehr Geld zur Verfügung, “sondern nur weniger Geld zu wenig”.

            Ein schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene schloß Merkel damals auf absehbare Zeit aus – ebenso wie andere Bündnisse unter Beteiligung der CDU.

            Daran erkennt man zum einen daß Merkel nun entgültig ihre Wahlkampfversprechen von 2009 gebrochen hat und zum anderen einen offensichtlichen Realitätsverlust erleidet. Die Grünen auf dem Höhenpflug, die FDP vor einer historischen Niederlage nach der nächsten und wahrscheinlichem Rausflug aus dem Parlament, dem ersten deutschen ohne liberale Beteiligung.

            Genau wie in NRW, BW, Hamburg und Hessen wird es 2013 passieren, daß Merkel und Westerwelle wie einst Leute wie Rüttgers und Pinkwart aneinander ohne Diskussion festhalten und last not least schließlich gehen müssen.

            Bis es aber so weit ist, wird Unternehmer- und Privatkassenfreundliche Politik für die oberen Zehntausend betrieben und es wird von unten nach oben verteilt. Was ist die Folge? Es mögen zwar Rot und Grün wieder erscheinen, große Töne im Moment spuckend wie schlecht doch die Arbeit der Bundesregierung ist, jedoch werden sie es, sobald Gabriel und Trittin wieder das Kabinett stellen, nicht besser machen, sondern lediglich das bestehende System und die bestehenden Verordnungen und Gesetze so präsentieren und umschreiben daß es zwar in anderem Lichte erscheint, unter Strich sich aber nichts, rein gar nichts ändern wird.

            Die derzeitige verbrecherische Politik von Rösler, die Hinterhältigkeit einer Kanzlerin, welche ihre “Ideale” von 89/90 schon längst vergessen und hinter sich gelassen hat sowie das Aufbäumen eines Finanzministers der alten Garde Kohl gegen eine auf kurz oder lang bevorstehende (Zwangs-)persionierung wird auf Kosten des einfachen Mannes auf der Straße durchgeführt.

            Und dies sage ich als eigentlicher Grundsympathisant der Union.

            In den Kneipen, auf den Märkten und Plätzen, im stillen Kämmerlein und im Betrieb kann man noch so viel meckern und jammern – kommt der Wahltag trottet die Masse wieder treu und brav und dumm in die Wahllokale und wählt wieder die gleichen. Ob Schwarz-Gelb oder (Doppel-)Rot-Grün, ändern tut sich wirklich nur was bei einer echten und wirklichen realen politischen Alternative. In Form einer komplett neuen Partei.

            Wie soll diese sein? Rechts? Nein, kein wirklicher Sinn. Links? Dasselbe in Grün oder besser rot. Gelb oder Grün? Das hatten wir schon.

            Nein, sondern eine neue volldemokratische Partei, welche alle Strömungen und Gedanken des Volkes vereinen und wirklich was für die Menschen dieses 81,7-Mio-Volkes tun. Mit Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild. Mit einem Parlament, wo nicht bloß Scheingefechte geführt werden und einer autoritären und menschenfreundlichen Regierung. Autoritär, um gegen Widerstände konsequent vorzugehen und menschenfreundlich um wirklich die Probleme des Volkes anzupacken und nicht nur Vorteile für ein paar Gruppen, Lobbyisten und Gesellschaftsschichten rausholt.

            Wie soll das aussehen und wer sollen die Repräsentanten sein? Noch weiß niemand was aber es wird die Frage der kommenden Jahre.

            Hoffentlich mit einer guten Antwort.

            Also Gernot: Nicht resignieren, sondern organisieren. ;-)

            Michael Egler | 8. Juni 2011 | 16:25 | Antworten
      • @ gernot

        Hoffentich stehen wir kurz bevor!

        ABER… Solange der Deutsche was im Freßnapf hat, geht der nicht auf die Straße!

        Das hat man nach dem 14ner Krieg gesehen! Die wurden von den Aliierten geknechtet und geknetet durch den Versailler-Vertrag! UND DANN… kam das Viasko! EINER stand auf! Und Alles lief ihm nach!!!!

        Hoffentlich wachen unsere Politiker auf, bevor es wieder so weit ist!!!

        “Mehr Demokratie wagen” sagte Willi Brand in den 70igern!

        Wagen wir sie doch durch Demonstrationen in unserem Land für mehr MITBESTIMMUNG !!!

        Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 14:35 | Antworten
  14. Ja, das scheint mir eines der wichtigsten Argumente zu sein:
    Wie kann es sein, dass Verträge und deren Kontrollmechanismen von “unseren” Politikern einfach ingoriert werden? Der Steuerzahler scheint ihnen veilleicht relativ anonym und leblos. Und wie man mit Schulden umgeht, das haben wir in Übersee “gelernt”: man macht sie!
    Ratingagenturen hin oder her. Die sollte man am besten haftbar machen.

    Eine Beteiligung der Banken an den HIlfen, sprich Umschuldungen ist das unbedingt notwendige Signal. Die Banken können und müssen gut und gerne auf einen teil ihrer gewinne verzichten: So ist das nun mal in der freien Wirtschaft. Zudem sind Verluste längst kalkuliert, nicht zuletzt durch die horrenden Zinsen! Also was soll das Gejammer??
    Und wenn dann Herr Ackermann gleich wieder mit einer Bankenkrise droht, dann sollten wir die Pleitegeier enteignen.

    Ein Glauben an grenzenlos fliessendes Geld und eine wirtschaftshörige Politik, die eine klare Rahmensetzung verweigert, erweist sich mehr und mehr als Grab der Erde.
    Wo ist denn der Wertekodex der EU?
    Erst das Fressen und dann die Moral. Nicht nur ein Gespenst geht um in Europa!

    Michael Bartsch | 8. Juni 2011 | 15:06 | Antworten
    • Zitat:
      “Eine Beteiligung der Banken an den HIlfen, sprich Umschuldungen ist das unbedingt notwendige Signal. Die Banken können und müssen gut und gerne auf einen teil ihrer gewinne verzichten”

      Es wäre an der Zeit wenn die verantwortlichen Banken von sich aus Verantwortung übernehmen würden.

      Aber dazu haben sie wohl weder Verantwortungsbewusstsein noch Charakterstärke …

      Interessant wäre es allemal, denn damit würden auch sie den Berufspolitikern zeigen was sie von den Rettungspaketen halten.

      Gernot | 8. Juni 2011 | 15:28 | Antworten
  15. Ein Narr, wer glaubt Griechenlands Pleite ließe sich noch aufhalten. Die Frage ist nicht ob und wann das stattfindet, sondern in welcher Höhe dann europäische Steuergelder verbrannt sein werden. Nun heißt es immer öfter, daß die institutionellen Gläubiger ihren Teil am Verlust tragen müßten. Die wehren sich natürlich mit Händen und Füßen und dem Argument, ihr Verlust, wenn nicht sogar ihre Pleite, würde die Wirtschaft in ein weiteres Chaos stürzen, schließlich sei man doch systemrelevant.

    Nun, wer erlaubt es bitteschön, daß sich Banken und Versicherungen – die Einrichtungen, die das Ersparte des Kleinen Mannes verwalten – sehenden Auges mit Pleite-Bonds klammer Staaten eindecken, um damit Renditen in zweistelliger Prozenthöhe zu erzielen? Es ist doch völlig klar, daß nun alle Welt nach deren Pfeife tanzen muß. Die sind nicht per se systemrelevant, die haben sich Dank Versagens einer ganzen Politdynastie findigerweise in eine Position manövriert, die quasi einen Blankoscheck für jede Art von halsbrecherischer Spekulation bietet.

    Unsere Politik täte gut daran Banken und Versicherungen diese Art der Spekulationsgeschäfte zukünftig zu verbieten. Selbige sind ihren Kunden verpflichtet und haben zu deren Wohl zu wirtschaften. Soweit dann reine Investment-Banken, Hedgefonds und sonstige Zockereinrichtungen ihr Spiel weiter betreiben wollen, ist das okay, allerdings auch, wenn sie an ihrer Gier zugrunde gehen. Wer sich auf die einläßt, weiß was er tut und kann sich nicht auf den Steuerzahler berufen, wenn es schief geht.

    Tocqueville | 8. Juni 2011 | 15:24 | Antworten
    • @Tocqueville

      BRAVO, saugute Argumente! Stimme ich voll und ganz zu!!!

      Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 14:42 | Antworten
  16. Rating-Agenturen sind doch nur eine Erfindung des globalen Geldadels. Weil die Vorstellungskraft oder Intelligenz dieser Herrschaften nicht ausreicht, herauszufinden, was sie mit ihrem gigantischen Geldvermögen anfangen sollen, holen sie sich teueren Rat bei diesen Agenturen und fallen manchmal dabei selbst auf die Nase.
    Auf die Idee, einen Teil ihres privaten, riesigen Geldvermögens ihrem zu stark verschuldeten Staat zur Verfügung zu stellen, dem sie angehören, kommt keiner dieser Herrschaften. Lieber lassen sie ihr Land oder in diesem Falle vielleicht sogar ganz Europa zum Teufel gehen, als die Schuldenlast ihres Landes nachhaltig zu vermindern und dafür zu sorgen, dass Griechenland einmal seriös und erfolgreich verwaltet werden kann. Aber davor haben sie wohl Angst, weil sie dann vielleicht einmal Steuern bezahlen müssten. Sie ziehen dann lieber in eine Steueroase und langweilen sich dort zu Tode.

    Michael (66) | 8. Juni 2011 | 15:32 | Antworten
  17. Finde ich immer ganz großartig, wenn vom “Bürger” geschrieben wird und der “Bevölkerung”! Dahinter versteckt sich meist nur eines: Der Kommentator (hier: Gernot), der sich übergangen fühlt. Denn: Wer ist er denn, dieser Bürger? Ist es der junge, der vielleicht noch studiert? Ist es der alte, der schon seine Rente bezieht? Ist es möglicherweise der gut Ausgebildete und damit auch gut Verdienende? Ist es der kinderlose Single oder der Familienvater? Ist es der Arbeiter, der am Fließband steht oder vielleicht doch der Lehrer, der sicher ganz andere Sorgen hat. Den (!) Bürger gibt es doch gar nicht! Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Biografien und Einzelinteressen. Unter diesen Interessen eine Ausgleich zu finden, ist Aufgabe der Politik. Und sieht man sich mal die letzten 65 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg an, haben es unsere Politiker doch gar nicht so schlecht gemacht. Übrigens von allen Parteien.

    Karl-Heinz Petersen | 8. Juni 2011 | 15:33 | Antworten
    • Zitat:
      “Und sieht man sich mal die letzten 65 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg an, haben es unsere Politiker doch gar nicht so schlecht gemacht. Übrigens von allen Parteien.”

      Da haben sie schon recht. Aber haben Sie nicht aus das, zugegeben subjektive, Gefühl dass sich hinsichtlich der Politik in den letzten Jahren sehr viel zum negativen hin verändert hat?

      Gernot | 8. Juni 2011 | 15:43 | Antworten
      • was kann denn die deutsche Politik noch wirklich entscheiden?

        Die Globalisierung kann die Politik nicht verhindern. Sie kann allenfalls deren Auswüchse abmildern. Verhindern kann sie sie auch nicht. Wenn ein Inder oder Chinese die gleiche Arbeit wie ein deutscher Arbeiter zu gleicher Qualität viel billiger erbringt, geht dem deutschen Arbeiter über kurz oder lang die Arbeit aus – oder der deutsche Arbeiter muß seinen Lohn der Produktivität des Inders oder Chinesen anpassen.

        Viele Gesetze bekommen wir von der EU übergestülpt – und die EU verleibt sich immer mehr und mehr Kompetenzen ein. Anderes wird vom EuGH entschieden.

        Andere Entscheidungen und Maßnahmen können nur gemeinsam mit unseren europäischen Nachbarn auf den Weg gebracht werden. Da braucht Deutschland viele Verbündete, sonst können eigene Interessen nicht durchgesetzt werden.

        hamsterhugo | 8. Juni 2011 | 16:27 | Antworten
    • @Karl-Heinz Petersen

      Sind Sie denn mit der heutigen Politik zufrieden?
      Dann müssen Sie schon ganz schön betucht sein und von dieser Politik profitieren wie die Banken, Konzerne das private Großkapital und … nicht zu vergessen, das Ausland!

      Ich habe mit meinen 378.- Euro Rente keinen Grund auch nur irgendeiner Partei zuzujubeln! Weder den Einen noch den Anderen!
      Die Reichen werden unter diesen Regierungen immer reicher und die Armen immer ärmer, trotz ARBEIT !

      Die FDP und CDU/CSU bedient nur ihre Klientel, die SPD und Grüne sorgen für Arbeitslosigkeit wie unter dem A… Schröder und die andere Coleur kann man getrost vergessen!!

      Da muß schon Einer sehr blind sein um das nicht zu erkennen!

      Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 14:50 | Antworten
  18. Das Script ist vorher schon geschrieben. Die Rollen sind vorher schon vergeben. Die Dialoge sind geübt und die Bühnentechniker haben die Kulissen geschoben.
    .
    .
    Zwischen den Parts, den Bühnenumbauten, erklingen aus dem Orchestergraben liebliche Töne um das Publikum im Saal bei Stimmung zu halten. Ansonsten hat der Regisseur nur noch administrative Aufgaben. Die Bühne ist fertig, der Vorhang öffnet sich: erster Akt. Hier wird sich geziemt, es wird koaliert, sich gestritten, an den Flanken heftige Klingenwechsel, plötzlich ein bühnenreifer Sterbeakt, die Dramatik steigt, einer hat seinen Text vergessen wird von der Bühne geholt… das Publikum außer sich, klatsch stehend Beifall, Gegenstände fliegen auf die Bühne und keiner weiß ob vor Begeisterung oder Entsetzen, dann Schluß, der Vorhang fällt. Erster Akt vorbei. In der Theaterkantine schlürfen die Schauspeiler schönen Tee und es gibt Knabberzeugs.
    .
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    .
    So geht’s weiter zum zweiten Akt…
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    Ich hab zurückliegend auch immer noch von Demokratie und so was geredet. Hab mich dafür in die Presche geschlagen. Würde ich heut nicht mehr tun. Alles so durchschaubar.
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    susi

    susi bibelmaus | 8. Juni 2011 | 15:35 | Antworten
    • Diese Demokratie ist auch nur gespielt, gelebt wird doch die Ochlokratie.

      Die Katze aus dem Sack | 9. Juni 2011 | 03:15 | Antworten
  19. Frau oder Herr Gernot.
    Glauben Sie immer noch das die Amerikaner Demokratie bringen,(Nordafrika) Oelokratie möchten die Amerikaner,auch der kleine Franzose mit seinen hohen Absätzen möchte nichts
    anderes als das sagen über das OEl !
    Syrien hat keine Bodenschätze,Schade dann bekommst Du auch keine Demokratie.Es gibt nur Demokratie Verordnung wo es was zu holen gibt.Irak = Oel, Afganisthan = Drogen,Libyen = Oel
    und Verhinderung einer Afrikanischen Währung.
    Entschuldigung habe Iran vergessen, Oel,Bedrohung für Israel
    ,aber momentan etwas knapp bei Kasse die Amerikaner,müssen erst aus Afganisthan abziehen damit wir freie Kapazitäten haben für Iran.Amerikaner sind vielleicht die Terroristen,( Sprengung Nr.7 )
    siehe World Trade Center,aha schon vergessen,haben ja jetzt
    den Virus in den Medien,oh was für eine schöne Ablenkung der Medien von grossen Themen.
    Nichts mehr ist frei in der Demokratie auch die armen
    Journalisten nicht mehr,Sie müssen um Karriere zu machen
    sich so verhalten das es dem Besitzer ( Grosskapital) recht ist.Ja,Ja Japan haben die Medien auch verdrängt,die Atomlobby möchte das so,diese Menschen die für Atomkraft sind,mögen sich alle melden für einen Stundeneinsatz in Japan bei den Reaktoren.
    Schönen Tag

    Kurt Neugebauer | 8. Juni 2011 | 15:46 | Antworten
    • Hallo Herr Neugebauer,

      ich stimme Ihnen zu – und nebenbei bemerkt: Weder die Amerikaner noch die Europäer möchten wirklich eine afrikanische Demokratie.

      Ich hatte schon mehrfach die Beispiele Elfenbeinküste, Kamerun, etc. gebracht. Diese Staaten, bzw. deren Despoten, sind abhängig von ehemaligen Kolonialherren.

      Der Präsident der Elfenbeinküste wurde z.B. von den Franzosen (mit Hilfe der EU) eingesetzt – während in Europa das Märchen vom demokratischen Präsidenten verbreitet wird. Dabei geht es schlicht nur darum die französischen Interessen dort zu wahren.

      Kaum jemandem hier ist bekannt, dass die UNO selbst Waffen (deklariert als Hilfsgüter) schmuggelt …

      Ich bin immer mehr ernüchtert von dem, was tatsächlich passiert. Den meisten Dampfplauderern im Bundestag glaube ich längst nicht mehr …

      gernot | 8. Juni 2011 | 17:27 | Antworten
  20. Bei einigen Kommentatoren hier, frage ich mich ernsthaft ob es noch Anstand und Moral gibt. Versteckt das Leid des Großteils der Griechen hinter den Begriff “Griechenlandkrise” und schon muß man sich mit dem Mensch dahinter nicht mehr beschäftigen.
    Dasselbe Verfahren haben übrigens die Banken beim Schnüren ihrer faulen Wertpapiere angewendet …

    Foerste | 8. Juni 2011 | 16:16 | Antworten
  21. Frank Schaeffler (FDP) hatte Recht: Verstoß gegen die europäischen Verträge, welche Finanzhilfen dieser Art nicht zulassen. Auf kurz oder lang wird das auch ein Faß ohne Boden sein. Der Euro war von der Idee her gut, von der Ausführung her schlecht. Man hat sich überschätzt. Vielleicht ist er zu früh gekommen, Europa war in den 90ern und Anfang des Jahrtausends noch nicht bereit für so etwas. Besser wäre eine Rückkehr zu den alten Währungen und noch mal von vorn nach einiger Zeit, obzwar ich den Euro ablehne. Die Tommys, Dänen und Schweden wissen schon, wieso sie den Euro immer wieder ablehnen aber sonst in der EU gerne mitmachen. Allerdings wird niemand aus der Währungsunion aus dieser wieder herauswollen. Die D-Mark war die stärkste Währung, alle anderen im Grunde fürn A….

    Da haben sie lieber die Gemeinschaftswährung. Und wir Deutschen werden immer wieder gemolken wenn es um die Kohle geht.

    http://www.youtube.com/watch?gl=DE&v=uQQm7bKJskM

    Michael Egler | 8. Juni 2011 | 16:16 | Antworten
    • In der FDP rumort es angesichts der Griechenland-Hilfen wie in keiner anderen Partei.

      Damit wäre dann auch die vom ZDF mehrfach in vorausgegangenen Foren aufgeworfene Frage, wofür wir die FDP überhaupt noch brauchen, beantwortet.

      hamsterhugo | 8. Juni 2011 | 16:45 | Antworten
    • Ja, jetzt habe ich bis zu Herrn Engler alle Beiträge gelesen, es wird sich nichts ändern, bis auch bei uns die schon vor vielen Jahren beschriebene “Absolute Verelendung”
      eintritt und wir uns den Mallorcaurlaub und das Feierabendbier nicht mehr leisten können.Wenn BILD über verhungerte oder erfrorene Omas schreibt, aber es muss schon ein Massenphänomen sein.
      Ich stelle nun schon seit Jahren fest, der Grundtenor in der Politik, alles für den eigenen Machterhalt zu tun, egal ob das Volk es will oder nicht, wird nicht wahrgenommen. und nebenbei füllen sie und die entsprechende Lobby sich die Taschen.Globalisierung heißt, das weltweit.
      1.Kernkraftwerke
      2.Euro mit Milliardenverlusten
      3.Gesundheitspolitik
      4.Europa angeblich alternativlos
      5.Jahrelanges Tauziehen um Flugplätze und Bahnhöfe,die den Menschen nichts als Kosten bringen
      6.Steigende Gewalt bei gleichzeitigem Abbau der Polizeipräsens
      7. Demokratieverlust ohne Ende
      8.usw, usw
      Jeder kann , wenn er ehrlich und kritisch ist,diese Liste beliebig verlängern.

      Glauben sie einem alten Ossi, es geht nicht darum, daß unsere Gewählten nicht können, sie wollen nicht. SO.
      Seit Jahren werden nur da, wo der Unmut hochkochen könnte die Löcher zugeschmiert, und es verlängert die alternative Agonie wie erhofft. Alle halten den Mund, wenn es darauf ankommt und schauen ARD.

      Rentner | 8. Juni 2011 | 17:02 | Antworten
    • @Michael Egler

      Hallo Herr Egler!

      Auf diesen Gedanken bin ich auch schon gekommen, nämlich zurück zur EWG ! Jeder seine eigene Währung wieder und…. so denke ich mir… wären alle wieder glücklich und zufrieden!
      ABER… wäre das nach dem Euro wieder so???

      Vorher hat es funktioniert! Und, wie es in einem alten Sprichwort heißt:” Der Esel geht so lange auf´s Eis bis es bricht!” Man sieht es an der Einführung des Euro!

      Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 15:00 | Antworten
  22. “Man bedenke, es handelt sich nur um einen Roman. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein.”

    (Vorwort zu “2001″)

    Vor über 40 Jahren visualisierten Stanley Kubrick und Arthur C. Clarke nicht nur die voraussichtlichen technologischen Möglichkeiten im Jahr 2001. Heute hängen wir weit hinter diesen Möglichkeiten zurück und befinden uns in einer globalen Wirtschaftskrise, die aufgrund der atomaren Bedrohung das Ende der Menschheit bedeuten kann. Die Ursache ist eine künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten, die uns seit jeher davon abhält, die Makroökonomie zu verstehen:

    (Genesis 2,15-17) Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden (freie Marktwirtschaft), dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR (Archetyp Investor) gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen (Gewinn bringende Unternehmungen) im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen (Zinsgeldverleih) sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes (in religiöser Verblendung) sterben.

    Wer nicht weiß, was Gerechtigkeit ist, darf auch nicht wissen, was Ungerechtigkeit ist, um eine Existenz in “dieser Welt” (zivilisatorisches Mittelalter) ertragen zu können. Zu diesem Zweck gibt es die Religion (Rückbindung auf den Archetyp Investor), die so erfolgreich war, dass sie die systemische Ungerechtigkeit der Erbsünde (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz) bis heute aus dem allgemeinen Bewusstsein der halbwegs zivilisierten Menschheit ausblenden konnte, während das Wissen seit langer Zeit zur Verfügung steht, um diese “Mutter aller Zivilisationsprobleme” endgültig zu eliminieren.

    (Lukas 21,25-28) Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne (Tausch) und Mond (Verleih) und Sternen (kulturelle Ziele), und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres (liquides Zinsgeld). Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde (das Angebot) kommen; denn die Kräfte des Himmels (der Nachfrage) werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn (vollkommen zivilisierter Mensch) mit großer Kraft und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen. Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf (Auferstehung von der Religion) und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung (vom Privatkapitalismus) ist nahe.

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert: http://www.deweles.de/willkommen.html

    (Offenbarung 21,1) Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.

    Apokalypse = Enthüllung: http://www.deweles.de/willkommen/apokalypse.html

    Stefan Wehmeier | 8. Juni 2011 | 16:53 | Antworten
    • @Stefan Wehmeier

      Kommunismus pur! Hatten wir doch schon! Mal etwas Neues ist angesagt! Ich sage: DIREKTE DEMOKRATIE

      Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 15:04 | Antworten
  23. Merkel wird geehrt,mit welcher Begründung?
    Das konnte ich noch nicht so richtig nachvollziehen.
    Aber gut,warum nicht ich habe schließlich auch noch einen Anstecker dafür weil ich mal 25 Jahre in der freiwilligen Feuerwehr war.
    St.Paul Minnesota 16.06.1952 Geburt von Papandreou
    So gesehen hat er sogar eine Voraussetzung dafür Obamas Nachfolger zu werden.
    Ein US Presidend kann nur kandidieren wenn er in den USA geboren ist.
    Bei Merkel ist bekannt,das sie empfänglich ist für solche Showakte mit Ruhm und Ehre,hoffentlich nicht zu empfänglich.

    Manfred | 8. Juni 2011 | 17:16 | Antworten
  24. Hallo,

    Immer noch hat der Bürger keine Ahnung was in wirklichkeit hinter der Bühne geschieht!

    Europa hat sich das selbst eingebrockt!
    Immer nur Kapitalismus, Kapitalismus in die Welt zu schreien hat halt auch seine folgen!

    Der Crash an der Börse…
    Die Schuldenkrise in Europa..
    Die Schweinegrippe…
    Die Vogelgrippe…
    EHEC…
    Die Klimaerwärmung…

    Juhu, Europa und Amerika zerstören in nur einem 100 die Welt :D

    Die Griechen sind nur ein Baustein im Tun des Westens.

    Wann will man verstehen, dass der Kapitalismus in purer Form ein Gift ist! was langsam wirkt, aber am ende einen umbringt!

    Darius | 8. Juni 2011 | 17:28 | Antworten
  25. Milliardenhilfe = Steuervereinfachung

    es zeigt, dass Deutschland großes Herz für EU und die Welt hat. Wir brauchen in der zukunft nicht zu spenden, es wird direkt von Politik erledigt. Wir zahlen alle diese Spenden per Steuer an Staat und diese Gelder werden automatische als Spende an arme Länder in EU verteilt. Sein Sie sicher, dass ihre Spende 100% ankommen wird. Ist es nicht schön? So was kann man auch Steuervereinfachung nennen (Wahlversprechung von CDU und FDP).

    Hier ist die Lösung: Rücktreten von dieser unfähigsten Bundesregierung.

    music77 | 8. Juni 2011 | 18:35 | Antworten
  26. Spenden kann man sich quittieren lassen und von der Steuer absetzen. Wenn es so läuft wie sie es schreiben wäre das dann doch eigentlich Steuerbetrug, oder music77? ;-) :-D

    Michael Egler | 8. Juni 2011 | 18:40 | Antworten
  27. Griechenland, ein wunderschönes Land mit wunderbaren Menschen mit maroden Banken(wen interessieren die Banken?)
    Völlig übertriebene Untergangsszenarien.Jeder der in Griechenland mal war, weiß dass die Griechen gutes Essen haben und es verstehen zu Leben.
    Gut, Griechenland ist kein High Tech Land und muss sich Waffen aus Deutschland,USA,Frankreich und Russland kaufen, um evtl gegen den NATO Partner Türkei Krieg zu führen, aber die könnten ja mit der Türkei gemeinsam Armee abbauen, dass würde beiden helfen.
    Den Fischen im Mittelmeer ist die Grenze ja auch egal.
    Wenigstens sparen sie sich ja Spionagearbeit indem sie bei den selben Herstellern die Waffen kaufen.Man weiß dann was der andere hat.
    Lächerlich aus meiner ist es aber, dass die Verursacher der Schulden sich hier als Retter feiern und erhaben über das Schicksal eines Souveränen Volkes diskutieren. Aber was ist schon das Volks-souverän Wert.
    Jedenfalls weiß ich das Griechenland ein wunderbares Land ist, mit wundervollen Menschen die es verstehen zu Leben.

    Ali | 8. Juni 2011 | 18:45 | Antworten
    • @ Ali:
      “Jedenfalls weiß ich das Griechenland ein wunderbares Land ist, mit wundervollen Menschen die es verstehen zu Leben.”

      Freilich Ali, das weiß ich auch! Aber warum denn bloß auf des restlichen Europas Kosten? Das könnte ich auch indem ich Grundsicherung beantragte! Nein, tue ich nicht, da wäre ich mir sc hon zu stolz dazu, lieber freß ich jeden Tag nur Kartoffeln und das es nicht dazu kommt, ich meine zum Kartoffeln essen, gehe ich wegen meiner kleinen Rente noch auf Märkte!

      Die GROSSEN GRIECHEN sie haben KEINEN STOLZ mehr! Sie sind zu SCHMAROZZERN geworden!! So sieht es aus!!!

      Gebt ihnen ihre Drachme wieder!

      Gerda Altmann | 9. Juni 2011 | 15:11 | Antworten
  28. Investieren = Hilfeleisten

    ich habe ein paar ernste Lösungen auch:

    1. wir importieren so viele Güter aus China. Diese Waren haben keine gute Qualität. Man kann dieses Geld (Milliardenhilfe) in Griechenland investieren, damit man preisgünstige Produkte mit besserer Qualität herstellt und Griechenland neue und bessere Jobs hat. Durch das Wachstum entstehen keine Schulden.

    2. Griechenland hat so viele Sonne. Wir brauchen Strom. Wieso investieren wir nicht diese Gelder in Aufbau der regenerativen Energien. So haben wir auch etwas (Energie) und Griechenland hat gute Jobs.

    Nein, es werden direkt die Gelder nach Griechenland überwiesen, damit man nie diese Gelder wieder sieht.

    Politik aus Deutschland und EU hat nur die Lösungen, wo wir alle unzufrieden sind.

    Ich denke, dass unsere Politik etwas in der Birne fehlt (Intelligenz!)

    music77 | 8. Juni 2011 | 19:15 | Antworten
    • Grundsätzlich eine nette Idee, allerdings wollen die Global-Player freie und globalisierte Märkte. Möglichst möchten viele dieser Firmen auch keine Steuern und Zölle zahlen, billigste Arbeitskräfte, …

      China z.B. zahlt, auf Grund von (Schmier-?) Zahlungen an die dortigen Despoten, für Im- und Exporte an einige afrikanische Länder keine Steuern und Zölle. Und auf Grund dieser Vereinbarungen dürfen sie sogar Produke – natürlich mit chinesischen Arbeitern – in diesen Ländern anbauen.

      Und auch die EU öffnet den Markt für die chinesischen Produkte immer weiter. Betrachten wir einfach nur mal die Importe von Schuhen, bei denen erst jüngst eine weitere Beschränkung gefallen ist …

      In der Politik geht es längst nicht mehr um weitsichtige und nachhaltige Lösungen…

      Es tut mir Leid um Griechenland und die dort lebenden Menschen. Aber das wird leider erst der Anfang sein.

      Gernot | 8. Juni 2011 | 20:26 | Antworten
  29. Selbst der Marke “Made in Germany” kann man ja nicht mehr trauen. Sie bedeutet nur noch, daß es sich um eine deutsche Firma handelt, der Produktionsstandort bleibt unberührt…

    Michael Egler | 8. Juni 2011 | 20:54 | Antworten
    • ich stimme Ihnen zu. Ich habe auch das Gefühl, dass einige Lieferanten Ihre Rohstoffe aus China bekommen, obwohl sie die Produkte uns unter Logo Made in Germany verkaufen. Ich habe Erfahrungen von Produkten aus China und Deutschland. Qualitätsunterschiede sind wie Tag und Nacht.

      Man kann ein Teil von Produktion (anstelle in China) in Griechenland auslagern. Ich bin der Meinung, dass man für Griechenland einen Investitionsplan machen sollte. Es gibt Hilfe in Form von Investition, damit das Land Wachstum bekommt.

      music77 | 8. Juni 2011 | 21:30 | Antworten
      • Alles richtig. Nur wer zahlt die Schulden? Wie Ökonomen gestern und heute fordern, sollen die Schulden erlassen werden. Meiner Meinung nach eine etwas merkwürdige Lösung. Man verhindert eine Staatspleite, damit die Gläubiger (vornehmlich Banken) ihr Geld NICHT verlieren, und dann werden Schulden erlassen. Gut, erst nur von Staaten, aber….

        Michael Egler | 9. Juni 2011 | 10:50 | Antworten
  30. Was Sie über die amerikanischen Rating-Agenturen schreiben, Herr Schlieker, ist richtig. Deshalb braucht Deutschland eine eigene Rating-Agentur, angesiedelt in Baden-Württemberg. Solches haben die Republikaner bereits 1999 im Landtag gefordert, jedoch ohne Erfolg.

    Heute ist auch Deutschland am Ende, fertig gemacht von einer jahrzehntelangen falschen Politik. Wir bräuchten neue Kernkraftwerke, billige Energie für unser Gewerbe und unsere Familien. Wir bräuchten mehr Straßenbau, mehr Förderung der traditionellen Familien, mehr deutsche Kinder.

    Wir bräuchten mehr Respekt für das Eigene und keine Soldaten in Afghanistan.

    Rodolfo Panetta | 8. Juni 2011 | 21:02 | Antworten
    • Wir brauchen keine Kernkraftwerke und Rating-Agenturen. Deutschland ist nicht am Ende. Hier geht es sehr gut.

      music77 | 8. Juni 2011 | 21:20 | Antworten
  31. Daß jemand keine Kernkraftwerke will, kann ich ja noch nachvollziehen. Aber warum sollen wir auf eine eigene deutsche Rating-Agentur verzichten und uns weiterhin den interessengeleiteten Urteilen der Amerikaner ausliefern?
    Manchen geht es noch gut in Deutschland. Aber viele haben beträchtlich an Wohlstand verloren und müssen Billigjobs annehmen.

    Rodolfo Panetta | 8. Juni 2011 | 21:56 | Antworten
  32. Bundes- und EU-Politiker zündeten bisher nur Nebelkerzen in Sachen Griechenland, ohne ein abgestimmtes Konzept zu haben bzw. konsequent auf die EU-Richtlinien zu achten und bei der Aufnahme Griechenlands auf die bekanntermaßen hohe Korruptionsrate und miserable Steuermoral der Griechen zu achten. Jetzt wird alles viel, viel teurer für alle EU-LÄnder, insbesondere die beiden Großen F und D, die die höchetn Summen an griechischen Anleihen gemeinsam mit der EZB in den Büchern haben. Umschuldung klingt so unschuldig, bedeutet es aber doch Verlustrealisierung durch Sonder-Afa. Griechenland macht den Euro kaputt und uns übrige EU-Länder durch ein Leben über die Verhältnisse über Jahrzehnte. Wie kann es kommen, dass ein Volk mit nur 12 Mio Einwohnern eine Schuldensumme von über 350 Mrd. Euro anhäuft und noch mehr und noch mehr… – Wachen wir endlich auf, es muss jetzt Schluss sein mit lustig..

    Gustav Haller | 8. Juni 2011 | 22:56 | Antworten
  33. Wenn die Rating-Agenturen ordentlich arbeiten würden, hätten die USA auch BBB !
    Das es Rating-Agenturen gibt, das ist eine Erfindung der Global-Player freie und globalisierte Märkte um die Staaten zu beherschen, oder auf Deutsch die Banken.
    Aber wie wir sehen gehen ja die Kriege ums Oel so gerade erst richtig los,aber früher oder ein bischen später gibt es kein Oel mehr und damit auch keine globalisierten Märkte mehr.

    Jetzt ist es Zeit das Europa zeigt ob es in der Lage ist
    die Plünderung der Sozialkassen und der Staaten zu stoppen.
    Nur den Griechen jetzt die Daumenschrauben anzulegen wird
    nicht helfen, Sie werden von Jahr zu Jahr immer mehr Pleite sein und irgenwann werden wir alles den Banken bezahlen müssen.

    Dem Euro geht es nicht schlecht, er ist mal eingeführt worden mit dem Ziel 1 € = 1 Dollar, nach der Einführung ging es dem Euro schlecht da wurde er um 20% schlechter als der Dollar bewertet und heute ist der Euro um 50% starker als der Dollar.

    Nur das die ärmeren Länder Europas damit sehr große Probleme haben, da ihre Waren auf dem Weltmarkt zu teuer sind.

    Karlo | 8. Juni 2011 | 23:14 | Antworten
  34. Die Anzahl der Kommentare zeigt eindeutig, wie stark die
    derzeitige Misere-in die uns die Politiker reingeritten haben-die Menschen bewegt.Unsere Politiker werden das Problem lösen, auf Kosten der Masse der Bevölkerung.
    Man kann nur hoffen, daß sich in den Nordländern die Vernunft durchsetzt und die Zustimmung zu Subventionen
    versagt wird. Warum haben die Briten und Norweger wohl ihre
    Währung behalten? Lösung:weniger arbeiten,mehr Urlaub machen,Rente mit 60 usw. Also vielmehr Streiks. Dann hätte die Regierung nicht mehr soviel Masse an Südeuropa zu verteilen.

    Siegfried Schmidt | 8. Juni 2011 | 23:43 | Antworten
  35. Vor einer ganzen Weile habe ich überall gepostet, dass der Euro Europa zur Transferunion machen wird, weil er die Währung für völlig ungleiche Länder ist. Er ist eine Fessel, weil schwache Währungen nicht abgewertet werden können und die stärkeren Länder dann ständig die Schwachen stützen müssen.

    “Wir brauchen den Euro” – die Medien, die Wirtschaft, die Wähler, alle haben sich für dumm verkaufen lassen. Europa ging es unter der EG auch ohne den Euro sehr gut und man braucht keinen Euro.

    Man sollte endlich zur Vernunft kommen, denn es geht um Milliarden von Steuergeldern und noch höhere Milliardenbeträge, für die wir bürgen müssen, die sinnlos verzockt werden. Es geht um Steuergeld, das die Menschen erarbeitet haben. Auch wir können uns nicht endlos für Experimente wie den Euro verschulden und dadurch auch noch die nächsten Generationen ruinieren.

    Marc Magoni | 8. Juni 2011 | 23:49 | Antworten
  36. “Es gibt keine sicheren Vorhersagen”? – Nein, natürlich nicht, wenn die falschen Leute ge- und befragt werden. Machen sie die Profiteure (Gesellschafter) ausfindig, die in nahezu jedem Ausgangs-Fall gewinnen werden. Quetschen sie die richtig interessanten Antworten aus ihnen heraus. Stellen Sie die richtigen Fragen. Vor allem aber: Finden Sie sie erstmal.

    Hier herumspekulieren und den Hund in der Pfanne verrückt machen ist doch viel zu banal, und kommt Ihnen doch eigentlich auch gar nicht gerecht. Oder?

    Haben Sie schonmal die Berater von Goldman Sachs vor den Schreibblock zitiert? Also diejenigen, welche die griechischen Regierungsverantwortlichen wie eine Laus über den Balg gezogen haben? Und bei der EU-Kommission wurden grosszügig beide Augen zugedrückt?

    Ich kenne Gesellschafter persönlich, die sowohl bei den Ratingagenturen, als auch bei den grossen Banken ihre Einflüsse geltend machen. Sie setzen somit auf Gewissheit. Diese Vorgänge sind Parsecs entfernt von Insider-Handeln oder anderen etwaigen Ungereimtheiten. Und ich kann mir vorstellen, dass solche Recherchen sicherlich interessanter anmuten, als irgendwelche Phantasien in Richtung: ‘Wenn alles so wäre wie es sein könnte, dann wäre die Welt doch noch viel schöner als jetzt.’ Denn mehr sagt mir ihr Text nicht. War das beabsichtigt, oder liegt’s wiedermal an mir?

    Und an alle Zeterrer sei ermahnt: Lasst das griechische Volk in Ruhe. Die haben entweder gewitzte Verbrecher, oder totale Vollpfosten in der Regierung. Und mit dem Problem, stehen die Griechen nicht alleine da.

    Die Katze aus dem Sack | 9. Juni 2011 | 02:25 | Antworten
  37. Auf die Bewertungsagenturen herumzuhauen ist etwas platt, denn Griechenland hat offensichtlich ein Problem.
    So sehr daneben liegen die Agenturen auch nicht.

    Aber: Jetzt ist es zu spät.

    Vielleicht sollte man mal schauen, welchen Rolle Gerhard Schröder, Hans Eichel und Goldmann & Sachs bei der Entstehung dieser Geschichte gespielt haben.

    Zudem müssen auch wir Deutsche schauen, wie wir unseren Staat effektiver organisieren können.
    Aber das wird Herr Bsirske schon zu verhindern wissen.

    Karl Letis | 9. Juni 2011 | 02:55 | Antworten
  38. Was man momentan im Falle des “griechischen Salats” serviert bekommt, wird künftig “europäischer Salat” bzw. “weltweiter Salat” im Angebot werden, dem allerdings ein ganz besonderer Erreger innewohnt: Das Stopfen von Haushaltslöchern und Verbindlichkeiten ohne Ende…

    Was wenige verstehen ist, das die griechische Finanztragödie ursächlich auf den in den letzten Jahrzehnten vermehrt sich ausbildenden, negativen Zinseszinseffekt des uns bekannten Geldsystems, fußt. Dieser sorgt dafür, das die Forderungen aus Zinsen für eingegangene Geldgeschäfte (Schulden) tendenziell nicht mehr durch die Realwirtschaften bedienbar werden, weil er deren Leistungskraft längst übersteigt.

    Ich hoffe immer noch inständig, das die in der Welt mit einer gewissen Richtlinienkompetenz ausgestatteten Länder, G20 oder am besten eine kompetente ´Weltregierung´, um diesen drohenden Negativeffekt des weltweiten Zinseszinsgeldsystems weiß und rechtzeitig dem entgegen steuert. – Was allerdings nichts anderes bedeutet, als das man das Geldsystem resetet, also eine weltweite Währungsreform, durchführt.
    Ansonsten droht in der Konsequenz auch bei uns die Geisel von gesellschaftlichen Unruhen bis hin zu Aufständen, wie wir das gerade in den arabischen Ländern vorgeführt bekamen. Die im wesentlichen nichts anderes als “Brotaufstände” waren, hervorgerufen aus einer Verteuerung der Lebenshaltungskosten, schlechter Berufsaussichten und allgemein schlechter Lebensbedingungen wegen Geldmangels. Oder eine andere Lösung wäre ein nächster großer Krieg, der ebenfalls dem geforderten Reset gleich kommt.

    Denn die weltweiten Schulden die einzutreiben sind, wird man nicht mehr bei jenen einfordern können, die sie eingegangen sind. Sondern es ist gerade im Fall Griechenlands absehbar, das man sie in Form von Umschuldungen letztlich auf den ´kleinen Mann auf der Straße´ und seine Kindeskinder abwälzen wird. Dieses Ungemach droht uns allen, siehe Schuldenpolitik der Regierungen in der ganzen Welt= Deutschland: 2000 Mrd. Schulden; USA 15.000 Mrd. Schulden, etc. etc… Griechenlands Salat ist dagegen nur ein kleiner Happen.

    Aber Griechenland wird durchaus ein Präzedenzfall für das werden, wie man künftig solche Krisen zu lösen gedenkt: Abwälzung der Verbindlichkeiten die andere eingegangen sind auf die (breiten?) Schultern des Staatsbürgers und letztlich die Versklavung desselben in der weltweiten Schuldenfalle! Denn ´Schuld´ an der Schuldenmisere ist der “kleine Mann auf der Straße”, der Demokrat, sicherlich nicht. Obwohl Er nun die Konsequenzen in seinem alltäglichen Leben, Verschlechterung in Job und Lebensunterhalt, Lebensbedingungen, Beispiel Griechenland, zu tragen hat.
    Insofern wohnt dem “griechischen Salat” ein durchaus besonderer Erreger inne. MfG.

    PS und Preisfrage: Die Schuldner im Fall Griechenlands sind bekannt, doch wer sind eigentlich die Gläubiger die mit zu diesem Spiel gehören?

    silberdistel | 9. Juni 2011 | 04:32 | Antworten
  39. Eine Steuerprüfung in einem mittelständigen Betrieb fällt strenger aus als ein Beitritt mancher Länder in die Euro-Zone.
    Aber sind wir doch auch mal ehrlich. Es war doch so gewollt. Europa dem Euro. Oder wie Altkanzler Kohl zu Wiedervereinigung sagte. Es wird keinem schlechter aber vielen besser gehen.

    Mich erinnert die Sache mit den Euroländern an so manche Westernkulisse, die einem Zuschauer eine große Stadt vorgaugelt, doch schaut man ein wenig zur Seite, erkennt man die Balken, die die Fassaden aufrecht halten.

    Ein Gesundheitsminister wird ad hock Wirtschaftsminister.
    Nur Ungelernte kann man so schnell umstellen. Oder sind unsere Minister doch nur Westernkulisse, gestützt von Balken aus Lobby-und Klientelpolitik?

    Die Lage ist leider zu ernst. Und damit meine ich nicht nur den Euro, sondern auch die Glaubwürdigkeit unser noch gewählten Politiker.

    Tuklov | 9. Juni 2011 | 11:26 | Antworten
  40. Hallo Peter,
    ich beschreibe nur das was ich erkenne.
    Ich zitiere:
    “Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des Deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden..”
    Das alles hat Frau Merkel gebrochen.

    Wirtschaftlich gute Kennzahlen? Ja das mag stimmen, Aber mit welchem Preis wird das durchgezogen. Mit Dumpinglöhnen und Ausbeuterei am Menschen kann man gute Gewinne erzielen. Wenn ich sehe was die Menschen mittlerweile verdienen und was das Leben kosten, passt es nicht mehr zur Relation. Man kann mit dem Durchschnittslohn heute schon nicht mehr über die Runden kommen.

    Hohe Anzahl der Stellen?
    Meinen Sie die Jobs mit Stundenlöhen 3-8 Euro?
    (Stichwort Leiharbeit), die Aufstocker?
    Haben Sie sich die Preisentwicklung der letzten Jahre einmal angesehen in Verbindungen mit den Löhnen?
    Wer soll den davon leben?
    Sieht man die Verwahrlosung unserer Grossstädte in der ich mich das ganze Jahr umhertreibe, weiss ich wo die Reise hingeht. Kein Geld für Sanierung, Bildung, Schule und Familien und Gesundheit. Das sehe ich ganz deutlich.

    Den Rest erledigen unsere Statistiker mit geschönten Arbeitslosenzahlen. Wahr ist das ca. 5-6 MIO Menschen am Hungertuch nagen.
    Sollen wir mit diesen Menschen / Einnhamen allen ernstes den Euro retten?

    Das Schuldenrad von Frau Merkel wird sich weiterdrehen.
    Immer mehr Millarden für die Schuldenpakete werden benötigt, die immer mehr Geringverdiener erwirtschaften sollen. Das Kapital entzieht sich seiner Pflicht. Das deutsche Land versinkt im Schuldensumpf.

    Ich zitiere nochmal:
    “Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des. Deutchen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden..”
    Sie hätte den Amtseid besser gelassen. Misst man Sie daran, gebe ich Ihr eine glatte Note 6.

    FRAU MERKEL HAT VERSAGT. Ich weiss nicht wer den Karren aus dem Dreck ziehen soll, aber derjenige der sich versucht, hat ein ganz grosses Stück Arbeit vor sich.

    Kurt Klein | 9. Juni 2011 | 14:23 | Antworten
  41. Hallo Peter,
    ich beschreibe nur das was ich erkenne.
    Ich zitiere:
    “Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des Deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden..”
    Das alles hat Frau Merkel gebrochen.

    Wirtschaftlich gute Kennzahlen? Ja das mag stimmen, Aber mit welchem Preis wird das durchgezogen. Mit Dumpinglöhnen und Ausbeuterei am Menschen kann man gute Gewinne erzielen. Wenn ich sehe was die Menschen mittlerweile verdienen und was das Leben kosten, passt es nicht mehr zur Relation. Man kann mit dem Durchschnittslohn heute schon nicht mehr über die Runden kommen.

    Hohe Anzahl der Stellen?
    Meinen Sie die Jobs mit Stundenlöhen 3-8 Euro?
    (Stichwort Leiharbeit), die Aufstocker?
    Haben Sie sich die Preisentwicklung der letzten Jahre einmal angesehen in Verbindungen mit den Löhnen?
    Wer soll den davon leben?
    Sieht man die Verwahrlosung unserer Grossstädte in der ich mich das ganze Jahr umhertreibe, weiss ich wo die Reise hingeht. Kein Geld für Sanierung, Bildung, Schule und Familien und Gesundheit. Das sehe ich ganz deutlich.

    Den Rest erledigen unsere Statistiker mit geschönten Arbeitslosenzahlen. Wahr ist das ca. 5-6 MIO Menschen am Hungertuch nagen.
    Sollen wir mit diesen Menschen / Einnhamen allen ernstes den Euro retten?

    Das Schuldenrad von Frau Merkel wird sich weiterdrehen.
    Immer mehr Millarden für die Schuldenpakete werden benötigt, die immer mehr Geringverdiener erwirtschaften sollen. Das Kapital entzieht sich seiner Pflicht. Das deutsche Land versinkt im Schuldensumpf.

    Ich zitiere nochmal:
    “Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des. Deutchen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden..”
    Sie hätte den Amtseid besser gelassen. Misst man Sie daran, gebe ich Ihr eine glatte Note 6.

    FRAU MERKEL HAT VERSAGT. Ich weiss nicht wer den Karren aus dem Dreck ziehen soll, aber derjenige der sich versucht, hat ein ganz grosses Stück Arbeit vor sich.

    Herzlichst

    Kurt Klein | 9. Juni 2011 | 14:24 | Antworten
    • Sie möchten gerne ein paar Zahlen zum Arbeitsmarkt?
      Aber gerne doch:

      Wo gibt es Stundenlöhe 3-8 Euro?
      Auch bei der Leiharbeit gibt es inzwischen einen Mindestlohn von 8,60 Euro!

      Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze (das sind KEINE 400 Euro-Jobs!) ist alleine in den letzten 12 Monaten um 700.000 gestiegen.
      Die Zahl der Hartz-4 Empfänger ist gleichzeitig um 450.000 gesunken und zwar genau von von 6.833.584 im Mai 2010 auf 6.480.510 im Mai 2011.
      Aber das will ja keiner wissen weil es die negativen Vorurteile zerstören könnte. Wenn Sie mal mehr als nur die Überschriften lesen möchten schauen Sie doch mal in den etwas umfangreicheren Monatsbericht der BA, das ist allerdings nicht für Leute die zu faul zum lesen sind aber dafür sind es die ECHTEN Zahlen.

      Und “Verwahrlosung unserer Grossstädte”?

      Na ja, nachdem die Städte in den neuen Ländern heute extrem gut saniert sind wird das Geld dafür knapp, aber “Verwahrlosung” ist absoluter Unsinn, mit solch dummen Plattitüden kann man niemand überzeugen.

      Aber meckern macht Spaß,oder? Oder bloß nicht die Augen richtig öffnen und genau hinschauen, da könnten sich ja die kleinen negativen Vorurteile eventuell als falsch erweisen!
      Toll!

      Bernd1 | 9. Juni 2011 | 18:47 | Antworten
  42. „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.“

    Jesus von Nazareth

    „Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.“

    Silvio Gesell

    „The greatest tragedy in mankind’s entire history may be the hijacking of morality by religion.“

    Arthur C. Clarke

    Die Aussagen von wahren Genies bleiben für gewöhnliche Menschen unverständlich, und selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten können sie nur mit Mühe sinnhaftig werden.

    Der Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ stammt von dem Freiwirtschaftler Otto Lautenbach, der im Januar 1953 die Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft (ASM) gründete. In enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Wirtschaftsminister und späteren Bundeskanzler Ludwig Erhard sollte erstmalig eine „freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus“ (echte Soziale Marktwirtschaft) verwirklicht werden.

    Im Juli 1954 verstarb Otto Lautenbach, die ASM zerfiel im Streit (eine Organisation gleichen Namens existiert heute noch, sie verfügt aber über keinerlei makroökonomische Kompetenz mehr). Für die makroökonomische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland wurde ein von der so genannten „katholischen Soziallehre“ beeinflusstes Konzept von Alfred Müller-Armack übernommen, eine „sozial gesteuerte Marktwirtschaft“ (kapitalistische Marktwirtschaft mit angehängtem „Sozialstaat“), für die sich später der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ einbürgerte.

    Wie sich die echte Soziale Marktwirtschaft von der Perversion, in der wir (noch) existieren, unterscheidet, erfahren Sie hier:

    http://www.deweles.de/files/soziale_marktwirtschaft.pdf

    Warum ist das so schwer zu verstehen? Fragen Sie die „heilige katholische Kirche“:

    http://www.deweles.de/files/himmel_auf_erden.pdf

    Mit freiwirtschaftlichem Gruß

    Stefan Wehmeier
    http://www.deweles.de

    Stefan Wehmeier | 10. Juni 2011 | 11:58 | Antworten
  43. die ärmsten der armen waren bekanntlich hauptleidtragende des sog.sparpakets.auch das bei diesen menschen eingesparte geld fließt jetzt nach griechenland-in eine korrupte filzokratie.aussichten auf verbesserung der eurountauglichen lage:gleich null.eine bundesregierung einmal mehr gegen das eigene volk.langsam bin ich mir nicht mehr sicher,ob der viel verlachte”deutsche michel”weiter stillhält.

    fritzguitar | 11. Juni 2011 | 03:20 | Antworten
  44. Euro-Krise: Lösbar oder nicht?
    Griechenland steht erneut am Rand des Bankrotts, wie ist das möglich, nach IWF- und EU-Krediten in Höhe von 110 Milliarden Euro?

    http://goo.gl/hGeCW

    regina | 16. Juni 2011 | 05:22 | Antworten
  45. Habe ich gerade gelesen und war schon vor wochen der gleichen Meinung :
    “Top-Ökonom: Rating-Agenturen “brutal entmachten”
    Thomas Straubhaar: Sie bringen Staaten zu Fall”

    Das ist so wie beim Häuselbauer, die erste Hyp. bekommt er für 4,5 % und später sagt man Ihm ja sie sind alt, der Arbeitsplatz ist nicht sicher, sie können ja krank werden,
    sie sind schon über den durchschnitt Verheiratet, Sie haben Kinder, Sie haben kein anders Vermögen als das Haus usw usw. Ergebnis für eine Neue Hypo. brauchen Sie Jetzt eine Lebensversicherung über die Brutto-Summe auf Gegenseitigkeit, Ihr Vermögen geben Sie an Sicherheit und ausserdem hat das Rating ermittel das Sie noch 5% Aufschlag auf den Nominazins zahlen dürfen.

    Und jetzt sind Sie Pleite, Amen

    Karlo | 16. Juni 2011 | 12:31 | Antworten
  46. Griechenland ist jetzt schon pleite, da es seine Schulden nicht selbst bezahlen kann. Eine Insolvenz ist die einzige Lösung. Leider wollen es die regierenden Politiker nicht wahrhaben und handeln wie Vogel Strauss: Kopf in den Sand.
    Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Günther Hellmich | 20. Juni 2011 | 08:49 | Antworten
  47. Auch ich habe mich mal ein bisschen intensiver mit dieser Unehrlichkeit beschäftigt, die Sie hier kritisieren. Schlimm ist, dass diese Unehrlichkeit sich bis ins Jahr 2009 fortgesetzt hat und erst Papandreou damit aufgeräumt hat. Deshalb empfinde ich auch tiefen Respekt für diesen Mann!

    Darüber habe ich auch einen Text auf meinem Blog verfasst, in dem auch erläutert wird, wie Griechenland und seine Politiker die EU und die EZB jahrelang getäuscht hat: http://www.roter-beisser.com

    Carsten Otto | 7. November 2011 | 15:12 | Antworten

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