Merkel in Asien: Die Orchideen-Reise

Die Krönung für Angela Merkel kommt zum Schluss. In einer feierlichen Zeremonie benennt Singapur eine Orchidee nach ihr, Symbolblume Südostasiens, “Dendrobium Angela Merkel”. Und es zeigt sich: 26.000 Flugkilometer in zweieinhalb Tagen lohnen sich.

Merkel findet in diesem Asien-Kurztrip nach Indien und Singapur etwas, was auf nationaler und europäischer Ebene inzwischen Mangelware ist: Wertschätzung – für Deutschland und sich selbst. Eine Kanzlerin tankt auf. Während zuhause ihre Energiewende zerpflückt wird, begeht Angela Merkel in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi, in der 45 Grad heißer Wind den Monsun ankündigt, 60 Jahre deutsch-indische Beziehungen. Die Gastgeber zitieren wie zum Beweis, dass dies auch Spuren hinterlassen hat, fleißig Goethe und Schopenhauer.

Am Ende gibt’s den renommierten Nehru-Preis, eine prestigeträchtige internationale Auszeichnung für verdiente Staatsmänner. Merkel ist die erste Frau, die diesen Preis erhält. Und als erste Frau ist sie tags drauf auch in Singapur eingeladen, eine Rede im Rahmen der renommierten Reihe “Singapur lectures” zu halten. Es geht um Deutschland und Singapur, um Wirtschaft und Finanzen, um die globalisierte Welt und wie sie zusammenzuhalten sei – die großen Linien.

Merkel ist nicht die erste Kanzlerin, die im Ausland die Batterien wieder auflädt, derweil es zuhause schwierig wird. Und: Die Reise jetzt ist terminlich eher unwillkommen als ersehnte Auszeit. Auch wäre Angela Merkel nicht sie selbst, wenn sie nicht gleich die Dinge vom Sockel holen würde: Man tue gut daran, all die Preise und Auszeichnungen nicht zu persönlich zu nehmen, das sei halt Wertschätzung fürs Land. Aber: Gut tun können sie ja dennoch. Und gut tun kann auch asiatische Weisheit. Im indischen Premier Singh erkennt sie solche, einem Mann, den Merkel überaus schätzt, seine Bildung, seine Erfahrung. Mahnung und Rat nimmt sie von ihm an. Und auch in Singapur kommt sie der Bitte einer Unterredung mit dem 87jährigen, gerade abgetretenen Staatsgründer Lee nach. Als Ehrerbietung.

Respekt, Ehre, Wertschätzung. Ein roter Faden dieser Reise, die doch knallhart wirtschaftlichen Interessen folgt, die lange geplant war und von einer großen Wirtschaftdelegation begleitet wird. Nichts da “Orchideen-Reise”! Und tatsächlich geht es um IWF-Kandidatur und europäische Schuldenkrise, um Eurofighter, Atomausstieg und Finanzmarktregulierung. Ganz zu schweigen von dem Streit mit Iran um die verweigerten Überflugrechte auf der Hinreise. Merkel hängt das betont niedrig; es ist ihr Außenminister, der sich aufregt (“inakzeptabel”) und förmlich den iranischen Botschafter einbestellt. Bei ihr klingt das so: “Ist ja nicht verkehrt, mal zu fragen, was da war.”

Nein: Aufregung ist Angela Merkels Sache nicht. Ohnehin nicht, schon gar nicht bei diesem asiatischen Ausflug. Gibt ja genug Ärger in der Heimat. Sie zelebriert geradezu Gelassenheit, für die sie in Delhi und Singapur Vorbilder findet. Es sind Tage, in denen sie mehr fragt, als sie antworten muss. In denen es – anders auch als auf Gipfel-Reisen ins Ausland – einmal nicht um Sieg oder Niederlage geht, darum, wer was durchgesetzt, wer gewonnen oder verloren hat. Keine Dauerbeobachtung, ob man genügend Beachtung findet oder vom Gegenüber beäugt oder gar geschnitten wird, wie es zuletzt beim G8-Gipfel in Deauville der Fall war. Und so sind es trotz Hetzerei, Übermüdung und Hitze am Ende Tage der seltenen Art für Angela Merkel, Orchideen-Tage.

Sie werden nicht vorhalten. Orchideen ziehen die Nahrung aus der Luft. Zum Klima Asiens passt das. Zu Deutschland nicht. Nach zweieinhalb Tagen geht’s für die Kanzlerin zurück zu Stiefmütterchen und Ranunkeln.

45 Kommentare | 02. Juni 2011 | 06:00 Uhr | Twittern | Facebook

45 Kommentare

  1. So undurchsichtig, so plötzlich, wie Ihr „aufstieg“ aus der Wendezeit zur heutigen Bundeskanzlerin, so sind diese paar Jahre von Ihr relativ durchschaubar.

    Wer wurde in dieser Zeit von Ihr nicht alles ausgekegelt? Ja richtig, …es waren vorwiegend männliche Kanten und Ecken. Welche mit Statur und andere mit klarem Blick. Keiner von den Herren war der verschlagenen Taktik einer in sozialistischen Jahren gereiften „Freien Deutschen Jugendlichkeit“ gewachsen. Und was in jungen Jahren erlernt, dass wird im Alter vertieft!

    In den Jahren nach der Wende wurde von den altbundesdeutschen Herren der Feind dann auch nicht in den eigenen Reihen gesucht, sondern weit draußen, auf dem offenen Feld der einheitlichen Parteienlandschaft. In den kommenden Jahren entledigte sich die nun Christlich Demokratisch gewordene Unionsfrau, Zug um Zug nicht nur ihrer männlichen Parteigenossen, sondern auch Schritt für Schritt auch einer festmachenden eigenen als auch politischen Meinung. Wer heut bei Ihr nach klaren politischen Positionen sucht, wer von Ihr verbindliche Aussagen erhofft, wer bei Ihr unabdingbar menschliche Voraussetzungen einer inneren Grundhaltung sucht, wer immer noch meint im ausweichenden Taktieren ihrer nichts- und alles sagenden Rhetorik einen sprühenden Funken Klarheit zu erkennen – der hat sich in dieser kurzen Erdenzeit ihrer Präsenz wirklich richtig „nachhaltig“ einlullen lassen. Dazu paßt dann eben auch, dass einst erlernte Mechanismen einer FDJ Propagandasekretärin der DDR ins „heut“ übertragen werden, so das letztes Jahr ein staatskonformer Nachrichtensprecher der Öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten des ZDF in die Funktion des Regierungssprechers mit allerlei arbeitsrechtlichen Zugeständnissen befördert wurde. Voraussehend, durchschaubar, berechnend und dennoch Zeitig genug, um Merkels Linie noch vor den schon wissentlich europäischen Milliardenkollaps in Stellung zu bringen und Mit Nachrichtensprecher Seibert einen Medienprofi plaziert zu haben, der die regierungskonforme Gleichschaltung medial steuern und vermitteln soll. So wurden wir in der DDR mit unseren zwei Fernsehprogrammen und den paar Tageszeitungen auch täglich bombardiert.

    Wie gesagt: was in jungen Jahren erlernt wird im Alter vertieft. Das bißchen bundesrepublikanische Zeit „Merkel“ ist wirklich nicht unüberschaubar, und schon gar nicht undurchschaubar, sondern eher: furchtbar!

    Nein, die Bundes Republik Deutschland ist nicht mehr das Land auf das „wir“ DDR Bürger 1990 schauten. Eine wahrliche Ironie der Geschichte. Eine von „u n s “, eine aus „unserer“ schönen sozialistischen Heimat, hat das geschafft, was „glorreichen“ Verbündeten des Warschauer Paktes versagt bliebe: der Westen schafft sich ab!

    Eure susi bibelmaus

    susi bibelmaus | 2. Juni 2011 | 08:03 | Antworten
    • Liebe Susi “bibelmaus”,

      warum nennen Sie sich eigentlich “bibelmaus”?

      Sie sollten mehr Respekt vor der Bibel haben!

      Und Sie sollten hin und wieder die Bibel lesen:
      “Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.
      Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?” (aus Mt. 7,1-3,Die Bibel, Luther-Übersetzung, 1984 überarb.)

      Vielleicht sollten Sie Ihre Mitmenschen – auch wenn Sie ein hohes Amt begleiten – mit etwas mehr Wohlwollen beurteilen.

      Ich bitte Sie, dass Sie diesen Namenszusatz “bibelmaus” ablegen, um die Bibel nicht weiterhin in Misskredit zu bringen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Tom W.

      PS:
      Sind Sie eigentlich ein Mann oder eine Frau? (ich frage rein aus Interesse)

      Dr. Tom W. | 2. Juni 2011 | 23:28 | Antworten
      • Ja Herr Dr. „Doktor“…

        Sie waren gestern wohl auch ein Besucher des „heiligen“ Kirchentages in Dresden? Und ja… richtig, jener, auf dem neben „Grünen“ Glaubenskapazitäten wie Renate Künast oder Göring-Eckardt gleich noch der islamische Großmufti von Sarajevo die „heilige“ Gelegenheit bekam sein „christliches“ Wort zu quaken. Und auch immer wieder für solche Gelegenheiten gern zu haben, unser „Der Islam gehört zu Deutschland“ Bundespräsident.

        „Sammelt zuerst das Unkraut ein und bündelt es, damit es verbrannt wird. Matthäus 13:30“ In Dresden war der Gottessohn nicht dabei.

        Mein lieber Dr, Doktor oder Dr ummer oder Dr eher oder Dr ucker… Für was stehen Sie, sollten Sie sich an der Schrift orientieren? Sie haben es geschafft das verbindliche Wort gegen ihre Relativierung der Begrifflichkeiten auszutauschen. Wer keine verbindlichen Angriffspunkte mehr hat, sich vor keine Unwahrheit mehr wirft, wer nicht durch volle Hingabe die religiöse Lüge des Islam offenbart, wer jede beliebige Religionsbehauptung widerspruchslos hinnimmt, wem j e d e r G o t t der gleiche ist, – der wird sich auch vom biblischen Schöpfergott und Jesus Christus losgesagt haben.

        susi

        susi bibelmaus | 3. Juni 2011 | 05:18 | Antworten
        • Liebe Susi,

          das, was Sie schreiben, hat gar nichts mit dem zu tun, was ich geschrieben habe und meine Frage(n) haben Sie auch nicht beantwortet.

          Das, was Sie scheiben, kommt mir außerdem sehr verwirrt vor.
          Vielleicht sollten Sie mal zum Arzt gehen und sich untersuchen lassen.
          Das ist durchaus auch gut gemeint!

          Mit freundlichen Grüßen
          Tom W.

          PS: ich war übrigens nicht auf dem Kirchentag. Kann aber dennoch etwas persönliches zum Thema Kirche beitragen: Vor ca. 4 Wochen bin ich in die evangelische Kirche in Niedersachsen eingetreten, nachdem ich vor ca. 17 Jahren ausgetreten war! Das ist doch schon was, oder?

          Dr. Tom W. | 3. Juni 2011 | 16:03 | Antworten
          • Das mit dem Besuch beim Arzt, halte ich für keine so gute Idee. Am Ende tut der sich gar selbst noch was an.Dabei hat unsere @Susi Bibelmaus vielleicht einfach nur mal wieder zu fett gegessen???

            Delitant | 5. Juni 2011 | 16:47 | Antworten
  2. Wie kann man denn eigentlich eine Orchidee ausgerechnet nach Angela Merkel benennen? Andere Planzen, wie Kakteen erscheinen mir wesentlich passender…oder vielleicht Bambus…Mr. Miyagi sagt: “Angela san müssen sich bewegen wie Bambus im Wind!”. Bambus, auf jeden Fall Bambus.

    Wie treffend, wenn man mit anschauen muss, wie die Kanzlerin versucht den Grünen die Kernthemen zu entreissen. Schade nur, dass sie nicht erkennt, dass das Problem nicht damit gelöst ist, den Grünen das Aushängeschild Artompolitik zu nehmen, sondern die Unzufriedenheit in der Bevölkerung zumindest zu verstehen – Ungemach und die daraus resultierende Opposition der Bevölkerung hat sich über die letzten drei Jahrzehnte in den Grünen (mangels politischer Alternativen) konstituiert. Dies hat nichts mit deren Umweltpolitik oder Doesenpfand zu tun.

    Einen Bambus nach Frau Merkel zu benennen wäre daher wesentlich besser gewesen, weil es zeigt, wie sehr die Volksparteien ihren Draht zu Bevölkerung verloren haben…eindeutig Bambus!

    Emil | 2. Juni 2011 | 09:46 | Antworten
  3. Bundeskanzlerin Merkel, die wegen einer durch den Iran verweigerten Überflug-Genehmigung verspätet zu ihrem Staatsbesuch in Indien ankam, will dort unter anderem den Verkauf von 126 Eurofighter-Kampfjets unter Dach und Fach bringen. Es geht bei dem Besuch mit einer 175-köpfigen Minister- und Manager-Delegation aber auch um die weitere Ankurbelung der Handels- und Investitionsbeziehungen, die zuletzt stark zugenommen haben, sowie um die Vorbereitung eines europäisch-indischen Freihandelsabkommens.

    Ob da ein Zusammenhang besteht, zwischen dem Flugverbot und dem Freihandelsabkommen? Sie jedenfalls läßt sich nicht unterkriegen. Schafft sogar etwas historisches: Neben der Pflege der deutsch-indischen Beziehungen wird eine ganze Pflanze nach ihr benannt. So etwas ist meines Wissens noch keinem deutschen Staatsvertreter gelungen, geschweige denn einer Frau.

    Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg bei den Verhandlungen.

    Michael Egler | 2. Juni 2011 | 10:20 | Antworten
  4. Dieser Blog hat das Niveau von “Das goldenen Blatt oder der “Bäckerblume”.

    Gel im Haar | 2. Juni 2011 | 10:23 | Antworten
  5. So schlecht ist`s goldene Blatt auch nicht, habs ja mal verkauft. ;-)

    Entfernen Sie das Gel aus Ihren Haaren und schreiben Sie, daß bei der momentanen Innenpolitik und dem “Drunter-und-Drüber” man tatsächlich glauben kann, daß unsere Regierung nur aus Klatschtanten und Pantoffelhelden besteht. Und aus Krawatten-Samurais.

    Ich geh jetzt frühstücken.

    Dougan | 2. Juni 2011 | 10:34 | Antworten
    • @dougan
      Erstens habe ich keine Haare mehr und zweitens ist mir beim Anblick von Erika und dem lesen des Schausten-Artikels das Frühstück wieder hoch gekommen. Geh jetzt Alka-Seltzer holen.

      Gel im Haar | 2. Juni 2011 | 11:50 | Antworten
      • Sie sprechen von Erika Steinbach? Gegen die gibt es doch wohl wirklich nichts zu sagen, oder? Im Gegenteil.

        Michael Egler | 2. Juni 2011 | 12:13 | Antworten
      • Sehr verständlich.

        Die Katze aus dem Sack | 2. Juni 2011 | 19:30 | Antworten
  6. Hallo,

    als ich auf der Startseite (meine Startseite) heute.de
    das Bild des Bundeskanzlers Fr.Merkel mit den Blumen
    gesehen habe, fielen mir die über 40 toten Bundeswehrsoldaten ein, die diese Glücksgefühle nicht
    mehr haben, weil der “Bundeskanzler” sie nicht rechtzeitig
    heimgeholt hat.
    Welche Ungerechtigkeit!,

    mit friedlichen Grüssen

    G.Mathia

    Günter Mathia | 2. Juni 2011 | 10:39 | Antworten
  7. Endlich können wir Helmut Kohls Prophezeiung von den “blühenden Landschaften” richtig interpretieren: Eine asiatische Orchidee erhält den Namen eines deutschen Politik-Mauerblümchens und wir freuen uns darüber. Was sind wir doch bescheiden geworden.

    Tocqueville | 2. Juni 2011 | 11:26 | Antworten
  8. Das benennen einer Pflanze nach unserer Bundeskanzlerin
    Frau Merkel finde ich in der Tat eine gelungene Ehrung für diese.Obgleich ich Stinkmorchel, oder eine fleischfressende Fliegenfalle dazu für angemessener halte, als ausgerechnet eine Orchidee.

    Delitant | 2. Juni 2011 | 14:44 | Antworten
  9. Da sag ich nur eins:

    http://bielefeld-blog.de/11.11.2010/man-gratuliert-trotz-allem/

    Dougan | 2. Juni 2011 | 14:52 | Antworten
  10. Zur Frau Merkel fällt mir der Spruch von E.Honnecker ein:

    ” Den Sozialismus in seinem Verlauf, hält weder Ochs noch
    Esel auf “.
    Das markante Sprüche sich einprägen hat auch schon eine
    einzige “Westerwelle” erkannt, denn “..auf jedem Schiff das
    dampft und segelt, ist immer einer der die Sache regelt “.

    Zurück zum Thema Merkel : Entgegen vielerorts Meinungen
    in der DDR musste man eben in die “Jungen Pioniere” später
    “Thälmann Pioniere”, FDJ und SED eintreten ist absolut
    falsch. Als einst überzeugter Christ,Messdiener sogar
    Oberministrant war ich während meiner gesamten Grundschul-
    zeit und anschließender Lehrausbildung weder bei den
    Jungen Pionieren und auch nicht Mitglied der FDJ gewesen.
    Ich habe im Alter von damals 16 Jahren am 13. August 1961
    sowohl an der “Böse Brücke” und am “Gleimtunnel”
    in Berlin im Prenzlauer Berg mit Zorn tatenlos zusehen müssen wie NVA-Soldaten schwer bewaffnet vor meinen Füßen den Stacheldraht von der Rolle abtrommelten. Als man mich
    von 1965- 1967 zur Wehrpflicht einberufen hatte war ich
    zumindest froh, das ich nicht als Grenzsoldat eingezogen
    wurde sondern als Funker bei der Artillerie. Nur während der Wehrpflicht von 18 Monaten habe ich dem steten Druck in der Kaserne nachgegeben und habe als zahlendes Mitglied für die FDJ (0,30 Mark/Monat)und für den DTSB (Deutscher Turn-und Sportbund)-AV) (0,30 Mark/Monat) 18 Monate lang gezahlt. Das wars !! Zurück ins Berufsleben als
    Elekromonteur im Berliner Handwerksbetrieb war damit mein 18 monatiger Ausflug in die kleine Politik wieder
    beendet. Eines war immer mein Prinzip. Niemals meine eigene, politische Überzeugung für eine Karriere zu opfern. Mein Ingenieurstudium an der FH in Berlin-Lichtenberg habe ich ohne FDJ und SED Mitgliedschaft bestanden. Problematisch wurde es erst an Hochschulen,wie der HU zu Berlin, der HfÖ,an TU´s ect.
    Dazu hätte die einfache Mitgliedschaft der FDJ bzw. SED ausgereicht. Wer aber nun noch als Propagandist sich in diesen Reihen hevor tat,sich zum Vorreiter und Vordenker seiner “Genossen” machte,statt links zu überholen auf der
    Spur blieb,dabei unliebsame Hindernisse aus “dem Weg räumen mußte” tat dies aus eigener Karrieresucht.
    Und genau dieser “Sucht” war vermutlich auch
    Frau Dr. Merkel verfallen,sollte das Herr Dr. Kohl nicht erkannt haben??? oder war es genau dieser politische Stil,
    der Ehrgeiz und die Erfahrungen im politischen Ränkespiel
    in einer Diktatur erlernt, die Herrn Dr. Kohl fasziniert
    hatte. Denn um diese Spielregeln zu beherrschen muß man
    schon einige erlebte Jahre Diktatur in all seinen Facetten
    erfahren haben. Was dem einstigen DDR-Bürger von Vorteil war und ist, die Gabe zwischen den Zeilen eines Textes lesen zu können. Dazu bei all innerem Zorn ein hohes Maß an Selbstbeherrschung und Eigendisziplin. Dazu schauspielerisch
    optische Gelassenheit vorzutäuschen.
    Mit deratige Erfahrungen können CDU-Politiker mit ihren
    teilweisen, artigen Vorgeschichten Kolpings-Bruderschaften ,
    Schützen-Vereine, ect. nicht mithalten.

    Hans-Georg Radtke | 2. Juni 2011 | 14:54 | Antworten
  11. Und wieder einmal Hofberichterstattung im ZDF-Stil. Und wieder einmal ein Grund mehr, die GEZ-Gebühren zu verweigern.

    Udo Helms | 2. Juni 2011 | 16:40 | Antworten
  12. Im Verlauf dieser Diskussion sind noch 2 weitere
    deutsche Soldaten getötet worden.
    Hat dieser Bundeskanzler denn kein Gewissen?,

    Günter Mathia

    Günter Mathia | 2. Juni 2011 | 18:10 | Antworten
  13. Diese Frau sowie ihr Wählerpotenzial sind unerträglich. * Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen vulgärer Wortwahl editiert.

    Die Katze aus dem Sack | 2. Juni 2011 | 19:28 | Antworten
    • Selbstverständlich. Vielen Dank. Zu einer vulgären Politik, passte eben am Besten eine vulgäre Wortwahl. Da habe ich dann leider auch nicht an mich halten können.

      Ich bemühe zukünfig um eine geeignete Ausdrucksweise, kann jedoch nichts versprechen.

      Die Katze aus dem Sack | 2. Juni 2011 | 21:03 | Antworten
      • ;-) , na meine Liebe, welche Laus ist Dir denn an diesem Feiertag über die Leber gelaufen? :-)

        Michael Egler | 2. Juni 2011 | 21:10 | Antworten
        • Ach lassen wir das lieber. Ich fürchte, wenn ich ausführlicher werde, kann es sein, dass ich wieder moderiert/zensiert werde. Mich würde daher z.B. brennend interessieren, ob es unserer Kanzlerin (mit oder ohne Verstärkung) nun gelungen ist, die “126 Eurofighter-Kampfjets” zu verticken. Mehr Kriegsgerät in der Welt ist doch eine tolle Sache. Wenn nicht, gäbe es ja nicht soviel davon.

          Die Katze aus dem Sack | 2. Juni 2011 | 21:35 | Antworten
          • Nun, wie ich herausfinden konnte, geht es um den möglichen Verkauf von 126 Kampfjets an Indien mit einem Auftragsvolumen von rund sieben Milliarden Euro. Das sogenannte “Eurofighterkonsortium”, aus Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien bestehend, konnte ein besseres Angebot machen als Schweden, Russland und den USA. Eine Entscheidung wird 2013 erwartet. SPD und Grüne kritisieren das ganze.

            Hm, vielleicht sollte Griechenland seine ganze Armee verschachern und sich nur auf Polizeikräfte stützen. Möglich wäre es, wenn man sich Länder wie den Vatikan und Liechtenstein ansieht, welche streitkräftemäßig nur über zeremonielle Garden verfügen. Auf die Landesgröße kommt es heutzutage ja so nicht mehr an. Auf diese Weise könnte man bestimmt den Rankingagenturen ein Schnippchen schlagen und Kohle reinbekommen.

            Doch wir wollen nicht unfair sein. Frau Dr. Merkel möchte in Singapur auf Menschenrechte pochen. Theoretisch betrachtet ein Kontrast: Für Waffen an Indien, zu was auch immer, aber gegen die Todesstrafe in Singapur…

            Aber da Frau Dr. BK Merkel in Mittel- und Nahost offenkundig hohe Popularität genießt wünschen wir ihr viel Erfolg und eine gute Heimkehr, sofern die Iraner sie nicht abschießen, wenn sie sich dem Luftraum erneut nähert. ;-)

            Michael Egler | 2. Juni 2011 | 21:49 | Antworten
  14. Ganz kurz gesagt,
    als Herr Kohl damals die Bundestagswahl gegen Schröder verloren hatte kam die Spendenaffäre der CDU.
    Da war ja niemand mehr da und Schäuble ihr heutiger Finanzminister der immer als Kohls potenzieller Nachfolger gehandelt wurde und auch kurz den Parteivorsitz innehatte war auch nichmehr so ganz unschuldig.
    Da hat Frau Merkel ihre Chance erkannt und wurde dann weil sie eben spetziell in dieser Sache unbelastet war Parteivoesitzende.
    Letztendlich hat sie die Partei dann aus der Kriese geführt und hatte dann als Parteivositzende und nach Schröders Niederlage bei der von ihm vollzogenen Neuwahl dann eben das Vorrecht auf den Kanzlerposten.
    Darum ist sie es jetzt eben halt.

    Manfred | 2. Juni 2011 | 20:54 | Antworten
  15. Dieses ZDF-Blog ist zu einer erbaermlichen Dreckschleuder verkommen.

    Liegt an den gewollt provokanten Themen-Formulierung.

    Billigster Journalismus. Empfehle Auslandszeitungen.

    Kritiker | 2. Juni 2011 | 21:57 | Antworten
  16. “Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.”

    Gustave Le Bon (Psychologie der Massen)

    Unverzichtbares Qualitätsmerkmal für die ganze Wahrheit in einer a priori verlogenen Welt ist, dass sie nicht erfahren werden will. Die größte Angst ist die vor der Erkenntnis, bisher in einer Scheinwelt (Cargo-Kult) gelebt zu haben. Das gilt insbesondere für “Planer, Lenker und Leiter”, die ihre planwirtschaftlichen Wunsch- oder Wahnvorstellungen an ein ebenso naives Publikum verkaufen müssen und sich darum noch nie auf wissenschaftlicher Grundlage mit der Zukunft beschäftigt haben:

    “Die Zukunft vorherzusagen, ist unmöglich, und alle derartigen Versuche wirken – wenn sie ins Detail gehen – schon wenige Jahre später lächerlich. Dieses Buch hat ein realistischeres, zugleich aber auch anspruchsvolleres Ziel. Es versucht nicht, die Zukunft zu beschreiben, sondern die Grenzen abzustecken, innerhalb derer mögliche Zukunftsentwicklungen liegen müssen.”

    Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

    Kein “berufsmäßiger Wichtigtuer” hat aus dem Standardwerk der Futuristik etwas gelernt. Die ganze Wahrheit bleibt strikt denen vorbehalten, die nach ihr suchen, ohne sich damit “wichtig” machen zu wollen, denn vor der Zukunft liegt eine Grenze, welche vorgegeben wird von der Zinsumverteilung, die sich im globalen Maßstab zuletzt durch den 2. Weltkrieg entladen hat. Der 3. Weltkrieg wäre in den 1980er Jahren fällig gewesen und wurde nur durch die atomare Abschreckung bis in die Gegenwart verhindert. Auf der anderen Seite ist durch das Ausbleiben dieser überfälligen Sachkapitalzerstörung die “Zinsfeder” heute bis zum Zerreißen gespannt, sodass genau drei mögliche Szenarien unmittelbar bevorstehen:

    Das Ende mit Schrecken (finaler Atomkrieg)
    Der Schrecken ohne Ende (globale Liquiditätsfalle)
    Die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft)

    “Genau drei Möglichkeiten” heißt: eine vierte gibt es nicht. Über die erste Möglichkeit gibt es nichts zu sagen, die zweite ist das Lieblingsthema aller Crash-Phantasten und die dritte ist wahrscheinlich. Der Crash-Phantast, der “zur Sicherheit” noch ein paar Goldklötzchen bunkert, weiß nicht, was es bedeutet, wenn in einer globalisierten Zinsgeld-Ökonomie mit über 6.500.000.000 Menschen der Geldkreislauf – und damit die Arbeitsteilung – mitgekoppelt zusammenbricht. Die Heilige Schrift bezeichnet dieses Ereignis als Armageddon.

    Für die dritte Möglichkeit muss ein elementarer Erkenntnisprozesses durchlaufen werden, dessen am Ende über die Maßen bewusstseinserweiternde, aber anfangs ebenso Angst einflößende Wirkung vorab erahnen kann, wer die phantastischen Bilder kennt, mit denen Stanley Kubrick im Schlusskapitel von “2001″ die Auferstehung des Kulturmenschen dargestellt hat – und bitte bedenken Sie das Vorwort von Arthur C. Clarke:

    “…this is only a work of fiction. The truth, as always, will be far stranger.”

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

    http://www.deweles.de/willkommen.html

    Stefan Wehmeier | 2. Juni 2011 | 23:13 | Antworten
  17. … vielleicht sollte man mal mit der Zeit gehen und Darmbakterien, Vieren und andere Krankheiten nach Politikern, Bankern oder Pseudoprommis benennen, und mit solcher sinnlosen Schleimerei aufhören….

    wünschelrute | 2. Juni 2011 | 23:44 | Antworten
  18. An die Merkel-Kritiker:

    Engstirnige und in Vorurteilen erstarrte Merkel-Kritiker erkennt man daran dass sie in der Regel nicht weiter als von 12 Uhr bis Mittag denken können und sich hier auch genauso äußern.

    Es gibt sicher einiges was an Frau Merkel und an ihrer Politik kritisierenswert ist. Aber was hier teilweise abgeht zeugt von extremer Engstirnigkeit.
    Angela Merkel hat zu Recht international einen hervorragenden Ruf als Politikerin die weiß was sie will und die das auch durchsetzt. In allen Kontinenten wird sie hoch geachtet ob der Erfolge ihrer Politik seit Ende 2005.
    Nachdem Schröder/Eichel von 2002 bis 2005 vier Jahre nacheinander extrem Schulden gemacht haben und jeweils die Euro-Verschuldensgrenze von 3% überschritten haben konnte Merkel (mit Steinbrück) die Neuverschuldung bis 2008 fast auf NULL zurück führen.
    Nach der Krise 2008/2009 ist keine Land dank der sehr guten Krisenprogramme (inkl. Bankenrettung) so schnell wieder aus der Krise gekommen wie wir.
    Kein Land hat bereits jetzt wieder deutlich weniger Arbeitslose als 2008.

    Und bei internationalen Veranstaltungen erreicht keiner so viel wie Merkel, das schreiben zumindest die Zeitungen in Asien, Amerika und vielen Ländern Europas.
    Nur nicht in Deutschland, weil (wie Dieter Nuhr gerne sagt) der Deutsche gelernt hat auf höchstem Niveau und Lebensstandard die höchste Meckerquote zu erreichen!
    Weiterhin viel Spaß dabei!

    Bernd1 | 3. Juni 2011 | 11:55 | Antworten
  19. Ich hatte mich oben schon einmal gemeldet, aber ich muss der Frau Schausten, die sich seit den Anfaengen Ihrer Moderatoren-Zeit ziemlich ZDF-mainstream-like zu einer sueffisanten, von oben herabschauenden und verdeckte Spitzen verteilenden, provokanten Oberlehrerin entwickelt hat, attestieren, dass sie niveauvollen Journalismus verlaesst.

    Diese fuer die Deutsche Wirtschaft und unser aller Wohlergehen und die freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Voelkern wichtige Indienreisse von Frau Merkel und deren Delegation, wird unter eine der Laecherlichkeit feilgebotenen Ueberschrift gestellt. Und prompt hat sie die Erfolge der geifernden , beleidigenden und kriegerisch-aggressiven Meute. Hassprediger werden offenbar gesucht.

    Es wird eben gezuendelt, was sich auf U- und S-Bahnhoefen, in Jugendbrutalitaet, vermummten Demo-Faschisten, u.a. so langsam Bahn bricht. – Dank der Effekt heischenden Journalisten-Masche.

    Kritiker | 3. Juni 2011 | 13:59 | Antworten
  20. @ Dieter Ackermann | 2. Juni 2011 | 03:11 |

    „Merkel in Asien oder der Name der Orchidee“ – Uninteressanter Kommentar – vielleicht eine Art Beschäftigungstherapie.

    Der Höflichkeit geschuldet!

    Mein lieber Herr Ackermann, nur wegen Ihnen – ein Schlusswort „in eigener Sache“:

    Sie sehen, auch Ihr Beitrag [Die Mannheimer Wahrheitsshow] wurde vom ZDF „verstümmelt“.
    Es hat mehr als einen Tag gedauert, bis der Blog-Wächter eine „Ungehörigkeit“ in Ihrem Beitrag erkannt hat.
    Es hat sechs Stunden gedauert, bis der Blog-Wächter (aber nur aufgeweckt durch meinen Beitrag) eine Beleidigung der Bewohner des Bundeslandes Thüringen festgestellt hat.

    Bei all Ihrem Bemühen – Respekt dafür – Sie sollten hier auch nicht mehr schreiben.
    Eigentlich kann man sich auf jedes Niveau begeben. Aber ist es das wert – oder sollten wir uns nicht zu schade für diese Blogart sein?

    Ich sehe keinen Sinn mehr in dieser Veranstaltung.

    Danke für Ihr Eintreten – ich wünsche Ihnen eine gute Zeit

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 3. Juni 2011 | 14:43 | Antworten
    • Hallo Heinz Saal,

      gut, dass Sie sich noch einmal gemeldet haben!

      Leider hatte ich in den letzten paar Tagen nur ganz wenig Zeit, so dass ich jetzt erst Ihren Kommentar zu diesem klägliche Thema lesen konnte – ich habe ein paar Zentner wunderbare Kirschen geerntet und alle verschenkt.

      Und ich dachte, ich traue meinen Augen nicht, als ich las, dass irgendwelche Experten des ZDF – Teams auch meinen kurzen Text vom |2. Juni 2011| 3:11| nach so langer Zeit noch kastrieren mussten. Im Moment kann ich mir wirklich nicht vorstellen, welche Aussagen oder Worte denn hier so verwerflich oder gar beleidigend gewesen sein sollten.

      Aber, Herr Sahl, wir sollten uns vielleicht wegen solchen sonderbaren und unqualifizierten Machenschaften, welche eventuell nur temporären Charakter haben, hier nicht hinauskatapultieren lassen.
      Denkbar wäre doch, dass in der _Filterstation_ des ZDF – Teams neue (vielleicht auch nur vertretungsweise) Mitarbeiter sitzen, die noch nicht so richtig wissen, wo es lang geht und wie ein lebendiges, lebenswirkliches Forum, in welchem das tatsächlich pulsierende Leben und Denken der unterschiedlich gebildeten und veranlagten Menschen zu Tage tritt, aussieht.

      Ich will und kann es immer noch nicht glauben, dass weder in dem an Sie gerichteten Text von @whim, noch an Ihrer Reaktion auf denselben etwas so sehr persönlich beleidigendes enthalten gewesen sein sollte, dass man hier seitens des ZDF – Teams mit einer solchen _Großputz – Aktion_ reagieren musste.

      Mein Vorschlag: Wir bloggen hier in unserem gewohnten, bisherigen Stil weiter und reagieren erst dann, wenn wir nachhaltig erkennen, dass das ZDF – Team auf dieser _Rille_ weiterfährt.

      Gruß Dieter Ackermann

      Dieter Ackermann | 3. Juni 2011 | 19:49 | Antworten
      • Sorry!
        Jetzt sehe ich, dass ich Ihren Namen schon wieder mit _aa_ geschrieben habe obwohl ich ihn ja immer nur abschreiben muss (Alzheimer in statu nascendi).

        Jetzt bin ich mal gespannt, ob das ZDF – Team hier wieder wegen Beleidigung einen _Großputz_ veranstalten wird – auch wenn ich mich in diesem Falle selbst beschreibe!

        Gut, man könnte es im weitesten Sinne als Masochismus bezeichnen, und so etwas darf dann auch nicht durch die _Filter_ rutschen!

        Gruß D. Ackermann

        Dieter Ackermann | 3. Juni 2011 | 20:10 | Antworten
        • ::::::::::::::::::::::
          @ZDF – Team
          ::::::::::::::::::::::
          Werte Damen und Herren des ZDF – Teams,

          Sie Sollten wirklich darüber nachdenken, ob Sie zukünftig Kommentare, wie in dem hier zur Debatte stehenden Sachverhalt, in einer solchen Art und Weise traktieren wollen!

          Ist es denn nun wirklich Ihre Absicht, Humor, Ironie und Zynismus aus diesen Blogs zu verbannen, so dass letztlich ein weltfremdes, lebloses, humorloses, pastöses und trockenes Forum resultiert? Wenn ja, dann werde ich zukünftig nur noch kurz, bevor ich dann nachts ins Bett gehen werde, darin lesen, dass ich dann besser schlafen kann!

          Mit den besten Grüßen
          D. Ackermann

          Dieter Ackermann | 3. Juni 2011 | 20:40 | Antworten
  21. Man kann ihr nur die Daumen drücken. Besonders beim Euro Fighter. Letztendlich lebt Deutschland von diesen Exporten.

    Karl Letis | 3. Juni 2011 | 16:00 | Antworten
    • Es handelt sich dabei ja um ein Konsortium. Von den 7 Milliarden bekommen wir, wenn mans rein rechnerisch betrachtet nur maximal 1,75 Milliarden €. Eigentlich Peanuts, im Vergleich zu anderen Exportvolumen, und es scheint sich kaum zu lohnen, auf Kosten des Steuerzahlers einen solchen Zwischenstopp abzuhalten. Aber es geht ja noch um andere Dinge und es ist besser, einen solchen Deal abzuschließen als gar keinen. Und für die Wirtschaft ist es immer gut, denn so kann man weitere Kont(r)akte knüpfen.

      Interessant ist, daß erst 2013 eine Entscheidung fällt. Sollten wir den Zuschlag kriegen, kann Rot-Grün ihn nicht mehr stoppen, ohne Konventionalstrafen zu riskieren. Man könnte vermuten, Merkel ahnt schon was in Sachen Wahljahr.

      Aber das sind nur Spekulationen und Theorien, lassen wir uns überraschen.

      Michael Egler | 3. Juni 2011 | 16:15 | Antworten
      • Wenn Sie meinen dass es sich für den Euro Fighter Deal nicht lohnen würde diesen Zwischenstopp einzulegen dann verkennen Sie vielleicht die Zusammenhänge. Gleichzeitig hat auch Frankreich versucht den selben Deal dort abzuschlie0ßen und es ist schon wichtig für die Geschäftsbeziehungen ob ein deutsches oder französisches Unternehmen Federführend den Vertrag abschließt. Nicht nur weil das auf die Einnahmen in den Büchern Einfluss hat sondern weil um einen solchen Deal herum viele weitere Geschäfte mit kleineren Volumen zum tragen kommen. Davon lebt unsere mittelständische Wirtschaft ganz stark und Indien ist ein Boom-Land mit Wachstumsraten zwischen 5 und 10% pro Jahr seit einem Jahrzehnt.
        Unser Mittelstand ist der Wirtschaftsbereich der die meisten Arbeitsplätze schafft, deswegen hängt von solchen Geschäften sehr viel ab.

        Bernd1 | 3. Juni 2011 | 16:45 | Antworten
        • Apropo “Federführend”.
          Aus wohlunterrichteten Quellen heißt es, dass unserer Kanzlerin die nächste Ehrung ins Haus steht, so wollen die
          Griechen die Rasse ihrer Legehennen demnächst in “Deutsches Reichshuhn Angela Merkel” umbenennen.

          Delitant | 5. Juni 2011 | 17:09 | Antworten
          • Da kann sie mit der Freiheitsmedallie der Amerikaner aber mehr anfangen. :-P

            http://bielefeld-blog.de/05.06.2011/nichts-dazugetan-aber-hochste-auszeichnung-fur-merkel/

            Na denn…..^^ ;-)

            Michael Egler | 5. Juni 2011 | 17:21 | Antworten
          • Lieber Michael Egler!

            Friedensmedaillie für Merkel?

            Ich habe mich mit den für mich wenig fassbaren Suptilitäten der Amerikaner schon immer etwas schwer getan.
            Würde mich nicht wundern, wenn die jetzt auch noch dazu übergingen, und ihre Pinselreiniger
            unter dem Namen “Strauß-Khan” auf den Markt bringen(???).

            Delitant | 5. Juni 2011 | 17:50 | Antworten
          • Wenn er unschuldig ist hat er das verdient. Ich glaube immer noch an eine Verschwörung von seiten Sarkozys, auch wenn ich Strauß-Kahns politischen Vorhaben in Frankreich nicht gutheiße. Es ist bei alledem eine Schweinerei.

            Was mich gleichwohl noch mehr aufregt ist F.-W. Steinmeier auf dem evangelischen Kirchentag in Dresden. So waren bei der Veranstaltung über Atompolitik und Klimaschutz mit Steinmeier nur schriftliche Fragen zugelassen. Ein sogenannter “Anwalt des Publikums” entschied dann, was vorgetragen, besser gelesen wurde und was dabei unter dem Tisch landete. Und so einer kommt aus meiner Gegend.

            Michael Egler | 5. Juni 2011 | 18:48 | Antworten
    • @Karl Letis!

      Ja, genau richtig! “Der Tod ist ein Meister aus Deutschland”, dass hat uns ein gewisser Paul Celan schon vor Jahren gesteckt.

      Delitant | 5. Juni 2011 | 17:23 | Antworten
      • @Karl Letis
        Sie bringen es auf den Punkt : “Nazivergleiche kommen dann, wenn den Leuten nichts mehr einfällt”. Das muss man auch nicht mehr beweisen, denn den Beweis bringen die ZDF-Blogs täglich selbst !

        Bismarck-Fan | 14. Juni 2011 | 11:31 | Antworten
      • Sie scheinen ein einfühlsamer Mensch zu sein.
        Wollen Sie mich testen?

        Karl Letis | 14. Juni 2011 | 22:39 | Antworten
  22. ist klar im Vorteil.

    “Aber es geht ja noch um andere Dinge und es ist besser, einen solchen Deal abzuschließen als gar keinen. Und für die Wirtschaft ist es immer gut, denn so kann man weitere Kont(r)akte knüpfen.”

    Ich erkenne sehr wohl die Zusammenhänge. Doch danke ich Ihnen, daß Sie meine Beiträge durch ausführlichere Anhänge ergänzen. ;-)

    Wer lesen kann | 3. Juni 2011 | 17:13 | Antworten

Was sagen Sie dazu?