Grüne: Verdacht auf fortgeschrittenen Größenwahn
Die Grünen erleben dieser Tage eine eigenartige Wandlung. Die Partei, die viel Wert darauf legte, immer ein bisschen anders als die anderen zu sein, mutiert gerade zur großen TÜV-Behörde der Bundespolitik. Es geht diesmal nicht um Auto-, sondern um Atomlaufzeiten. Und es geht um den grünen Stempel, der das alles absegnen soll.
Jahrzehntelang haben die Grünen für den Ausstieg gekämpft. Nun sind es ausgerechnet Konservative und Liberale, die diesen Ausstieg gegen Widerstand aus der Wirtschaft durchsetzen müssen. Eigentlich eine hübsche Situation für die Grünen und so viel angenehmer als 2002 beim rot-grünen Ausstieg: Sie können die schwarz-gelbe Koalition mit Forderungen piesacken und die Prügel von der Industrie kriegen diesmal Merkel und Co.
Trotzdem können sich die Grünen über ihren historischen Erfolg nicht recht freuen. Sie benehmen sich vielmehr wie ein überpenibler TÜV-Kontrolleur. Den grünen Stempel für den schwarz-gelben Atomausstieg gebe es nur, wenn der auch grüne Bedingungen erfülle, heißt es. Und die Liste dieser Bedingungen ist lang.
Nun kann man das Misstrauen der Grünen vor Hintertüren angesichts der plötzlichen Wandlung eines – sagen wir – Horst Seehofers vom Atom-Saulus zum Öko-Paulus durchaus nachvollziehen. Aber wenn die Grünen behaupten, ein gesellschaftlicher Konsens in diesem Land in Sachen Atomausstieg sei nur mit besagtem grünen Stempel möglich, dann besteht der dringende Verdacht auf fortgeschrittenen Größenwahn. Denn auch vielen Grünen-Wählern wird weniger wichtig sein, ob der Ausstieg nun 2017 oder 2022 kommt. Hauptsache er kommt bald.
In jeder Rede schwingen die Grünen-Granden in diesen Tagen den grünen Stempel. Aber wer genau hinschaut, merkt, dass ihnen dabei die Hand zittert. Abstempeln heißt, sich zu eigen machen. Das ist das Risiko. Claudia Roth etwa hat nicht vergessen, wie sie nach dem rot-grünen Ausstiegsbeschluss 2002 bei Anti-AKW Demos in Gorleben als Verräterin beschimpft wurde.
Die Grünen haben Angst vor der eigenen Kernklientel – vor all jenen, die 2015 raus wollen und keinen Tag später. Beim grünen Stempel geht es deshalb weniger um den gesellschaftlichen Konsens. Es geht um die Umweltverbände und Anti-AKW Aktivisten. Mit denen haben die Grünen in den letzten Tagen ständig geredet. So versicherte man sich der Bündnistreue. Ob aber die Allianz wirklich hält, ist die andere Frage.
Denn irgendwann wird sich die grüne TÜV-Behörde entscheiden müssen: Stempel drauf oder nicht? Die schwarz-gelbe Koalition würde es den Grünen sehr leicht machen, wenn sie sich in den kommenden Wochen keinen Deut bewegt.
57 Kommentare | 01. Juni 2011 | 17:00 Uhr |
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Mit dem Stempel unter den Atomausstieg ob 2022 oder noch schneller 2015 besiegeln die Grünen ihre Überflüssigkeit in der Bundesrepublik. Da sie das wissen, tun sie sich schwer. Sie stehen wie so manche Aktien nach einem steilen Aufstieg vor dem Sinkflug ins Tal. Guten Flug – ganz ohne Energieverschwendung.
So wie die Sache aussieht, wird der Atomausstieg gerade ohne die Grünen und ihre SPD diskutiert und verhandelt.
Da stellt sich eine Umweltpartei ins Abseits und das bei einer der wichtigsten Entscheidungen für unsere Zukunft.
2015 ist sowas von Realitätsfremd, da fragt man sich wirklich ob das im Sinne der Grünen ist.
Es wird sich zeigen wie sie sich in Zukunft verhalten, aber meisten geht sowas nach hinten los und dann purzeln die Grünen wieder auf ihre 8%. Was einen gewaltigen Vorteil hat, denn dann überschätzen sie sich nicht so.
Absolut richtig. Stimme diakri voll zu.
Wenn ein Kernziel grüner Politik tatsächlich umgesetzt wird, wieso soll diese Partei dann überflüssig werden? Ist eine Partei ohne Kernziele weniger überflüssig (siehe CDU, FDP)?
MIr scheint die Grünen haben deshalb einen Höhenflug, weil sie die einzige greifbare programatische Partei zu sein scheint, oder habe ich die Parteiprogramme der anderen Parteien nicht verstanden?
Zuerst einmal wird dieser Blog all jenen nicht gefallen, die beim ZDF allzu gerne ein blindes linkes Auge vermuten.
Ist das Verhalten der Grünen nicht nachvollziehbar?
Es ist sehr entspannend in der Opposition zu sein und deshalb genüßlich der Regierung den erhobenen Zeigefinger zu zeigen.
Zumal wenn es sich um ureigenste polit. Inhalte dreht.
Die Grünen können fordern und Merkel muss agieren.
Das die ein oder andere Forderung über das Machbare hinauszugehen scheint, ermöglicht es den Grünen gegenüber ihrer eigenen Klientel zu punkten ohne selbst Verantwortung tragen zu müssen.
Allerdings wäre es andersherum genauso.
Jede Partei in der Opposition würde ein solches Verhalten in ähnlichen Sachverhalten an den Tag legen.
Mein Gott, in diesem Land wird an allem rumgemäkelt und hinterfragt und abgewägt und zerredet, besonders bei den Journalisten der sogenannten “Öffentlich-Rechtlichen” (alleine diese Wortschöpfung ist schon eine Witz). Jetzt sind sie doch bitte einmal froh darüber, daß in diesem frustrierten und verkrusteten Land sich endlich etwas bewegt, egal ob Atompolitik oder S21 oder Mitgliederbefragung bei Parteien. Nein es wird weiter gelabbert und gelabbert bei den “Beamtensendern”.
Ohne die Grünen würde es gar keine Diskussion über einen Atomausstieg geben !
Die Grünen machen sich in keinem Fall überflüssig unsere Umweltprobleme sind nicht nur die Atomkraftwerke. Ich würde eher nach Sinn und Zweck der CDU und FDP fragen wenn sie ihre eigene klientel nicht mehr vertreten.
Sehr geehrter Herr Reichert.
Ihr Kommentar enthält keine Fakten, nur Meinungen. Was wollen Sie uns mit diesem Beitrag eigentlich sagen?
Wissen Sie das selbst überhaupt?
Und dem ersten Kommentator möchte ich gern noch zurufen: Überflüssig sind nicht die Grünen, sondern überflüssig ist Ihr Kommentar. Aber die die hinter den Grünen stehen oder sie wählen, so wie ich, können das recht gelassen sehen. Diese Art von Untergangsprognosen begleiten die Grünen seit Ihrern Anfängen. Seither sind sie nie untergegangen, sondern immer nur stärker geworden.
Je unsachlicher und hektischer die politischen Gegner bzw. deren Kommentatoren umherschwurbeln um so mehr können die Grünen sich bestätigt sehen: Alles richtig gemacht! Weiter so. Und Schwarz Gelb wird bei der nächsten Wahl sowieso abgewählt.
Joachim
Na! Den Grünen zittert die Hand, weil der politische Wille des Hals-über-Kopf-Ausstiegs an Realitätsferne und Verlogenheit kaum zu überbieten ist. Je schneller und teurer desto besser, man muss es ja vermeintlich nicht selber zahlen, ohne Rücksicht auf die sozialen Folgen für unsere Gesellschaft mal kurz abschalten. Kurzschluss. Schaun wir mal, was passiert, wenn die Wertschöpfung (AKW oder WKA) der Kraftwerksbetreiber zukünftig im Ausland stattfindet und die Steuereinnahmen sinken. Hauptsache das Gewissen ist atomfrei rein. Der Strom aus osteuropäischen Kernkraftwerken wird dann noch mehr in österreichischen Wasserkraftwerken durch Wasser-den-Berg-raufpumpen zu Ökostrom gewaschen. Schaun wir mal, wer denn den Netzausbau durchsetzt und bezahlt (die Zeche zahlt der Stromverbraucher). Die EVUs lachen doch jetzt schon hinter vorgehaltener Hand, da ihnen die Höchstspannungsnetze schon gar nicht mehr gehören und da keine Verantwortung mehr haben. Von den technischen Unwägbarkeiten abgesehen ist es doch ein Klacks, die Nordsee mit Windmühlen vollzustellen und dann zu fragen, wo denn bitte die Steckdose sei, man wolle doch jetzt bitte den Strom loswerden. Hat schon mal jemand gezählt, wieviele Windkraftanlagen (WKA) im deutschen Teil der Nordsee stehen und Power machen? Also, Alpha Ventus hat da schon mal 12… . Für einen Meiler brauchen wir 200 WKA peak, also eher 400 WKA. 2022 ist nach Adam Riese in 11 Jahren. So ein niedlicher Bahnhof wie S21 hatte 15 Jahre Planungszeit. Und das war den Schwaben schon zu kurz. Was wir brauchen ist ZEIT zum Planen und Umsteuern.
Ich würde auch wie die Grünen das Zittern bekommen, wenn ich wüßte, dass ich in der nächsten Bundesregierung sitzen würde, die “tollen” Auslands-Kernkraftwerke um mich herumstehen und zu verantworten habe und ich die Folgen dieses Panikausstiegs beseitigen müsste. Man könnte fast Mitleid mit den Grünen haben…
die Diskussionen werden erst noch kommen !!
wenn wir die Rechnung präsentiert bekommen…
ein Atomausstieg und was dann ??
Atomstrom aus Frankreich importieren??
Gas aus Rußland verbrennen.. erzeugt ja CO2…
oder weiter mit Steinkohle und Braunkohle??
und wie die Klimaziele erreichen ??
jaja ich weiß was jetzt kommt — die Windenergie !!
aber wer baut die Speicher ??
bei reinem Ökostrom muß der Speicher jeweis so groß wie der Bodensee sein … nur für die deutsche Grundlast !!!
andere Speicherarten kosten hunderte Millarden euro
die disskussion wird kommen…
und wir werden bezahlen !!
Also wenn hier von Kosten gesprochen wird, dann möchte ich doch gerne Fragen, wie man, wenn man sich einen atomaren Zwischenfall an einem Kraftwerk mit Verseuchung und Opfern als “günstiger” vorstellen vermag, als die Mittel, die in eine (nichtexplosive) Alternative gepumpt werden.
Vielleicht kann man in die Zukunft blicken. Vielleicht sieht man dort eine nicht nationale Lösung. Energie-Verschiebungen in Länder mit vielen Seen. Rücktransfer in Lastzeiten.
In Deutschland ist Solarstrom relativ unrentabel. In der Wüste dagegen nicht.
Sehe man in die Zukunft und sehe man Leitungen und Transfers, wäre es nicht Zeit die Zukunft beginnen zu lassen?
Eine Analogie: Man spare auf ein neues Auto, gebe jedoch jeden Monat viel Geld für andere Dinge aus, sodass der angesammelte Betrag klein (wenn auch stetig wächst) bleibt. So viele das alte Auto irgendwann aus, den Betrag für ein neues habe man nicht, nur für ein weiteres Altes. So werde die Planung des Kaufs weitergeführt, der Zeitpunkt des Kaufs abermals in die Ferne rücken.
das ist eine einfache Rechnung
da ein Atomunfall in weniger als 5000 Laufzeitjahren geschieht, bedeutet dies für Deutschland alle 500 Jahre !!
Da wir in Deutschland jedoch mehr Wert auf Sicherheit legen als in den anderen Ländern welche Nuklearenergie nutzen… wird hier wohl ein Unfall alle 1000 Jahre geschehen. Dieses Risiko und die Kosten die daraus erwachsen sind es mir Wert, günstigen Strom zu beziehen.
na ulli, du kannst ja toll rechnen, wo hast du denn den blödsinn her? die ippnw hat aufgelistet, dass das sogenannte restrisiko bisher alle 10 jahre wirklichkeit geworden ist, es muß ja nicht immer gleich tschernobyl oder fukushima sein, harrisburg, krümmel, three-miles-island reichen ja auch
wenn man die subventionen, die kosten der uranförderung, verarbeitung usw. mitrechnet sieht die co2-bilanz auch sehr schlecht aus und kosten? die tragen wir steuerzahler leider alle, nicht die atomunternehmen. die folgekosten werden die gesamte gesellschaft noch über viele generationen belasten
vielleicht hast du ja keine kinder, dann auch keine enkel
dann kanns dir ja egal sein
sonst hättest du vielleicht sorge sie könnten leukämie bekommen, weil ihr in der nähe eine akw wohnt, oder wohnst du selbst schön weit genug weg davon???
hauptsache deine stromrechnung ist nicht so hoch, prima
@ulli
Ihre Daten basieren auf Statistiken und stimmen überdies nicht.
Statistisch gesehen soll es in einem AKW nur alle 440.000 Jahre einen Super-GAU geben, und das bezogen auf alle AkWs weltweit.
Nur schade das die AKWs nichts von dieser Statistik wissen…
Real ist nämlich bisher alle 25 Jahre eines hochgegangen, die Beinahe-GAUs in Forsmark und Harrisburg nicht mitgerechnet.
Und japanische AKWs galten als sicherer als die deutschen.
Statistisch gesehen ist es um ein vielfaches unwahrscheinlicher ´nen 6er im Lotto plus Zusatzzahl zu tippen, trotzdem kommt das immer mal wieder vor.
@ulli
Komisch, wie schnell wieder 1000 Jahre rum sind – seit Tschernobyl …..
Möchte mal wissen, wie die grünen Politikern die Hand und die Stimme zittert, wenn sie der Bevölkerung klarmachen müssen, dass wir dann neben CO2-Speichern (wegen CCS-Technologie) plötzlich H2-Speicher aus Windkraftanlagen(WKA)- und Solarstrom-Umwandlung brauchen. Dann wird aus dem fortgeschrittenen Größenwahn der goldene Reiter …und dann fiel er ab…
Lüge ist ein Zeichen antichristlicher Auflehnung. Lüge offenbart das Wesen und die Person die sie benutzt. Lüge ist zutiefst widergöttlich, ist vernichtend, täuschend, will vorenthalten- ja zerstören. Die Lüge gehört „zum Bösen“. Sie scheut das Licht und will verdunkeln. Viele Menschen glauben hinter der Lüge nur eine Art von besonders raffinierter Beherrschung eigener rhetorischer Fähigkeiten zu sehen, fühlen sich durch diese manipulative Taktik angesprochen und wollen ebenfalls rhetorisches Handwerk erlernen. Sie sind der Ansicht, dass durchsetzbare Interessen oder persönliche Anliegen durch Unehrlichkeiten in Überspitzung des Inhaltes erfolgversprechender währen und nicht falsch sein können. Sie Lügen um einzelne Menschen oder ganze Massen zu guten Zielen zu führen. Sie meinen es gut mit anderen und sind fest im Glauben anderen Gutes zu tun. Dabei Lügen sie sich von einer zur nächsten Lüge. Waren ihre vorherigen Lügen schon gelogen müssen die folgenden noch verlogener sein um durchzugehen. Ein Teufelskreis. Und das ist nicht gelogen!
Es könnten hier seitenlange Belege von Lügen aus unterschiedlichsten Bereichen aufgeführt werden und alle Seiten würden dennoch nicht vollständig das wahre Ausmass der Lügen wiedergeben. Christen sind heut umgeben von Lügnern, von Verharmlosern, von Relativierern, von Menschen die „uns im Bösen noch das Gute im Kern einreden“, von Politikern die sich gar nicht mehr die Mühe machen Lüge zu verschleiern und sie daher offen propagieren, von Menschen im privaten und beruflichen Umfeld die uns in zahlreichen Situationen zu Lügen anhalten und uns in Lügen versticken wollen – um uns Christen dann der Lüge zu bezichtigen.
Offen und ganz ungeschminkt plaudern heutzutage Menschen im Fernsehen über ihre Unwahrheiten, über ihre Ziele die damit erreicht werden sollten oder erreicht worden sind und gefallen sich ihres klugen Taktierens. Lügner lieben ihres gleichen. Die Lüge grenzt nicht aus und sie verbindet. Lügner wollen nicht allein lügen und stacheln ihre Mitmenschen zur Lüge an. So wie „das Böse“ die Lüge verkörpert und im Wissen das „seine“ Zeit abläuft und daher noch so viele wie möglich zur Lüge zieht – so ausgesondert sehen sich wahrheitsliebende Christen der heutigen Welt an den Rand einer verlogener Europäisierung und neuen globalen Weltharmonisierung gegenüber gestellt.
susi
ich lebe in einem evangelischen Ort im süden Deutschlands.. und ich habe da auch viele Christen gesehen die lügen. Es ist die normale Reaktion eines Menschen!
(wenn du wirklich gläubig wärst, würdest du folgendes denken!!)Wenn es Gott nicht gewollt hätte, hätte er keine Lüge zugelassen. Aber er wollte es so, also kannst auch du beruhigt schlafen.
Das glaube ich nicht. Zu Anfang gab es keine Lüge. Sie ist durch die Sünde entstanden. Wenn es Gott gewollt hätte, hätter es nicht in die 10 Gebote geschrieben.
@susi
Wer so mit der Bibel und Christus argumentiert, sollte dessen Botschaft wenigstens verstanden haben.
Hat Jesus nicht auch gesagt:
“Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!”.
“Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, halte auch die linke Wange hin!”
“Richte nicht, so du nicht gerichtet wirst!”
Ich glaube, Winston Churchill war es, der einmal sehr treffend formulierte: “Die Wahrheit ist ein solch kostbares Gut, dass man ihr manchmal eine kräftige Lüge als Leibwächter zur Seite stellen muss!”
Trotzdem vermag ich nicht zu begreifen, was @susi bibelmausens philosophickerische Betrachtungen eigentlich mit dem vorgegebenen Thema zu tun hat???
Oder ist die Lüge ansich etwa von grüner Farbe?
susi hat irgendwo was gelesen und hat es wieder mal an die Wand geschmissen.
Immer wieder erbaulich zu lesen, dass alle auf die nicht tragbaren Kosten eines raschen Umstiegs verweisen und natürlich darauf, dass wir dann den Strom von AKW aus dem Ausland beziehen müssen. Offenbar wird dabei immer wieder “vergessen” zu erwähnen, dass der bisherige Exportanteil Deutschlands für Strom fast exakt der Menge entspricht, die in AKW generiert wird, also, wo ist das Problem??
Außerdem “vergisst” man immer wieder zu erwähnen, was uns Atomstrom incl. Entsorgung des teils jahrtausendelang strahlenden Mülls tatsächlich kostet, ganz zu schweigen von dem letztlich untragbaren Risiko, das derartige Anlagen bergen.
Und was die Grünen betrifft: Warum sollten sie überflüssig sein, wenn ihr Ursprungsthema – der Atomausstieg – umgesetzt wird? Unsere Umwelt hat leider nicht nur dieses eine Problem ….
ja Heike..
da haben Sie wohl leider die falschen Informationen..
aber gerade mit den nichtinformierten treibt man die Welt um und gewinnt die Wahlen
Fragt sich nur, WER hier uninformiert ist …
Ihnen ist schon bewusst, wer die Kosten im Falle eines GAU trägt, oder? Versicherungen gibt es dafür de facto nicht. Ach ja, ich vergaß, sowas kann in Deutschland ja nicht passieren, die AKW sind ja sicher! Vermutlich genauso sicher wie seinerzeit die Renten …
Und noch eines und völlig unabhängig von effektiven oder vermutlichen Kosten: Wer gibt uns eigentlich das Recht, unsere Nachwelt derartig zu belasten? Haben Sie Kinder? Freuen die sich auch schon auf das strahlende “Erbe”, das wir alle ihnen hinterlassen? Es ist ja so einfach, vermeintlich Verantwortung zu übernehmen, wenn einen ohnehin niemand mehr dafür zur Rechenschaft ziehen kann, nicht wahr? Und genau das tun wir.
Ich bin ziemlich sicher, dass viele in Japan gerne auf etwas Luxus verzichtet hätten, wäre ihnen die jetzige Katastrophe dadurch erspart geblieben. Aber so denken die meisten vermutlich erst, wenn es eh zu spät ist.
Na dann, auf eine “strahlende” Zukunft … wird bestimmt schön werden.
der ulli gehört eben zu den besonders gut informierten
das traurige ist, dass meistens in der fülle der informationen heutzutage jeder nur noch die informationen sucht und auch meist findet, die seine bereits bestehende meinung stützen
aber leute wie ulli können eben besonders gut rechnen
Von welchen falschen Infos schreiben sie da??? Nach meinem Kenntnistand hat unsere liebe @Heike hier völlig richtig.
Übrigens: Wenn die Grünen überflüssig sein sollten, weil
der Atomausstieg jetzt auch von Schwarz/Gelb vorangetrieben wird, müsste man sich wohl ebenso danach fragen, ob unsere Regierungsparteien sich nun nicht endlich auflösen können (?), weil es dem Geldadel bereits hinreichend gelungen ist, sich am Allgemeinwohl zu bedienen, und sich die Taschen mit Steuergeldern vollzustopfen, bis sie platzen. Insofern braucht man diese Lobbyistenverbände der C-Parteien und besonders die Liberalen doch gar nicht mehr.
Bei all den Diskussionen über Mehrkosten die uns durch den albernen nationalen Atomausstieg erwarten, stellt sich mir die folgende Frage: Kann in der EU der Verbraucher auch “billigen Atomstrom” aus den Nachbarländern beziehen?
Könnten nicht jetzt Frankreich, Tschechien, Polen, etc. mehr neue Kernkraftwerke an die deutsche Grenze bauen und diesen Strom dann billig verkaufen?
Wieviel würden sich die Bundesbürger den deutschen Ausstieg kosten lassen, wenn sie wirklich die Wahl hätten den nationalen Ausstieg mitzufinanzieren oder nicht? Ich wette unsere Nachbarländer würden ein ausgezeichnetes Geschäft machen, wenn Sie einem durchschnittlichen Haushalt 150 – 200 € Ersparnis mit Strom aus dem Nachbarland anbieten könnten.
leute, was seid ihr für pfennigfuchser?!
ihr hättet mal mit euren kindern zusammen den kika sehen sollen: frage, was passiert, wenn in deutschland alle atomkraftwerke auf einmal abgeschaltet werden?
na, spannende frage
nichts
weil der anteil von atomstrom bei uns auch bisher nicht so groß war, wie wir vielleicht gedacht haben
das ist aber auch die folge einer langen tradition der weltweit relativ untypischen, weil ziemlich einmalig starken, anti-atombewegung, sonst sehe es bei uns vielleicht aus wie in frankreich und wir hätten 60 % atomenergie
fakt ist aber, dass der anteil der erneuerbaren bei uns heute sogar schon noch höher sein könnte , wenn sie nicht ausgebremst worden wären
dann kommt wieder die frage der grundlast, da atomkraftwerke viel zu unflexibel sind, nicht hoch oder runtergefahren werden können so einfach nach auslastung des netzes, letztes jahr war windstrom phasenweise kostenlos zu haben wegen “überangebot” und “verstopfter netuze” – ist doch irgendwie unglaublich
das problem ist also die speicherung, die flexibilität der netze
der übergang zu einer wasserstoffwirtschaft wäre nötig
wäre machbar
wäre schwierig
aber visionen und ziele sind nötig
leider ist einer der führenden köpfe, die viel bewegt haben in diese richtung, hermann scheer – spd übrigens, nicht grün – viel zu früh gestorben
frage mich gerade ob ulli von dem schon mal gehört hat
(dies schrieb ich als nicht spd-wähler)
Genauso sieht es aus. Auch bei einer LZA schneiden AKWs nicht gut ab und sind lange nicht so billig wie sie verkauft werden. Wir zahlen die kWh, aber auch Steuern die sich um die unlösbaren Entsorgungsprobleme kümmern sollen.Dabei sind die Technikfolgen nicht abschätzbar.Wir wissen noch nicht einmal wie die Trink und Abwasser Rohre verlegt sind, die vor 50 Jahren verlegt worden sind und reden über Endlager.
Schweiz hat heute auch beschlossen auszusteigen.Herzlichen Glückwunsch dazu.
Die technischen Probleme werden vor Allem das Netz und dessen Stabilität betreffen.
China hat sein 3 Schluchten Damm mit einer 800 kV Gleichstromleitung vernetzt. Das ist diese nahezu Verlustfrei sind ist seit 100 Jahren bekannt.
Deutschland als High Tech Land wird dies sicher in kurzer Zeit managen können, da jetzt auch der politische Wille da ist, sehe ich da kein Problem.
Besser wäre es sicher eine Europäische Lösung zu finden. Aber wieso sollte Deutschland da nicht Vorreiter sein. Wenn Deutschland es schafft seinen Energiehunger nachhaltig zu stillen, dann wird es ein gutes Beisiel für andere Länder darstellen und viele Andere werden sich auch trauen.
Dank den Grünen kann diese Vision nun in die Realität umgesetzt werden.
Die Grünen werden sich noch wundern, wenn Sie im Bund den Herrn Kretschmann realpolitisch kopieren müssen. Bevor man sich über Verlängerungen aufregt, sollte man auch gleichzeitig (gute und nachhaltige) Konzepte zu den bestehenden Energie-Alternativen aufzeigen.
Dazu empfehle ich diesen Film: Die 4. Revolution: Energy Autonomy
http://www.4-revolution.de/kurzinhalt.html
Aktuelle Zahlen zum Primärenergieverbrauch in Dt 2010:
http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/E/energiestatistiken-energiegewinnung-energieverbrauch,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf
Die Milliarden an Subventionen in die Solarbranche waren also für die Katz, wenn man den mickrigen Anteil mal im Vergleich sieht. Und noch etwas sticht ins Auge: Mineralöl. Das soll ja bald (in Teilen) durch Strom für das E-Auto ersetzt werden – nur durch was sollen wir den riesigen Mineralölanteil verringern, wenn wir von vornherein 11 % unseres Potetials einfach “abschalten”? Momentan erzeugen wir mit Biomasse aus der Landwirtschaft mehr als die Hälfte des EE-Energieanteils. Wo bleibt da der große Sprung? Aus Abfällen und Deponiegas wird derzeit genauso viel Energie gewonnen wie aus Windkraft…
Diese Zahlen sehen für mich nicht besonders zukunftsweisend aus und entlarven den großen 10-Jahres-Plan der Grünen als Wunschtraum. Eines wird sofort ersichtlich: die Grünen müssen sich entscheiden: CO2-freie Energie hieße den Verzicht auf Kohle, Gas und Öl zugunsten des Klimas. Atomstromfreie Energie hieße eine Kompensation mit fossilen Brennstoffen. Wenn wir den Anteil der Biomasse an der Energieproduktion nicht deutlich steigern (womit eigentlich… wir kippen doch schon die Hälfte unserer Agrarproduktion in die Tanks), werden die EE wohl kaum in der Lage sein, 11% des Energieverbrauchs zu kompensieren.
Grob geschätzt würde eine vollständige Kompensation der Kernkraft durch Kohle einen 50%igen Anstieg im Kohleverbrauch bedeuten…
Sie verkennen die Situation. Die Elektro Autos werden eine wichtige Rolle im neuen Smart Grid einnehmen, da die Autos die meiste Zeit stehen und folglich als Speicher genutzt werden können.
Es ist ja gerade IN sich in der Antiatomdebatte mal so richtig gehen zu lassen und den bööösen EVU mal so richtig eine reinzuwürgen.
1) Deutsche Bahn wg. S21
2) EON, EnBW, RWE und Vattenfall
3) ???
Das ist grüne ideologisch verbrämte Überheblichkeit und spießbürgerliches Wutbürgertum. Verkürzte Meinungen haben in Deutschland eben schon immer Tradition gehabt. Das was in Deutschland durch die Politik und die Medien (gerade auch die unsachliche “heute”-Berichterstattung in den Hauptnachrichtensendungen nach Fukushima) passiert, ist nach meiner persönlichen Meinung eine neue Art der Aufhetzung der Massen. Das was mit den Eigentumsrechten der EVU passiert ist Enteignung. Mit Rechtsstaat hat das alles nicht mehr viel zu tun und das werden sich die Investoren merken. Wir sind anscheinend eine ziemlich kleine Bananenrepublik geworden. Wenn wir dann noch etwas Libyen-dagegen-stimmen-Politik dazutun, ist es doch wirklich kein Wunder mehr, dass die Frau Bundeskanzlerin mit ihrer neuen auch-grünen-Überheblichkeitspolitik politisch nur noch im Beiboot mitfahren darf. Und auch davor haben die Grünen Angst und deshalb zittern die Hände, da die Grünen gerade auf der “falschen” Seite überholt werden.
Vor einer Strahlenquelle kann man sich ganz einfach schützen: durch Abstand.
Vor massenhaft abgeblasenem CO2 kann sich niemand mehr schützen.
Wir nehmen der 3. Welt die Möglichkeit, den Strom aus fossilen Quellen zu erzeugen, weil wir das selber verstärkt tun werden. Gleichzeitig werden wir mit dem Zeigefinger auf die Schwellenländer zeigen, wenn diese Kernkraftwerke bauen. Unsere Windmüller sind (leider) noch lange nicht so weit, dass sie uns signifikant Neues bieten können.
Das zusammen ist die grüne Überheblichkeit und der Grüne Größenwahn. Diesen Größenwahn hat die politische Kaste komplett übernommen, um die Differenz zwischen den politischen Meinungen zu minimieren und damit Wahlen zu gewinnen.
Da sehe ich durchaus, dass Susi Bibelmaus’ Beitrag zum Thema Lüge passend ist…
Liebe Heike Steffens, Ihre Aufrechnung von Export- und Importmengen ist eine Milchmädchenrechnung. So funktioniert das leider nicht. Strom ist nicht in Eimern speicherbar und dann in die Versorgungslücken gießbar.
Was die Katastophe in Japan angeht muss festgehalten werden, dass es sich in allererster Linie um eine Naturkatstrophe (Erdbeben und Tsunami) von unglaublicher Größenordung handelt. Die atomare Verseuchung ist schlimm. Aber es ist ebenfalls fortgeschrittener Größenwahn und grüne Überheblichkeit dies alles der Kernenergie anzulasten, wie es in Deutschland medienwirksam getan wird.
ganz einfach, schön abstand halten vom havarierten akw
ja geht´s denn noch??????
wie sollen denn dutzende millionen menschen im dicht besiedelten deutschland abstand halten –
wenn es bei uns mal zu so einem gau käme,
…kommt bei uns aber nicht vor, wir haben ja die sichersten akw der welt – und bis vor kurzem waren die in japan das auch noch
lest mal den offenen brief von 300 wissenschaftlern (u. a. physikern !) an merkel (30.03.2011)
gott behüte, wenn es zu einem gau käme, die großen funktionäre wären die ersten, die sich mit ihren dicken karossen – co2 schleudern – in ausreichenden abstand brächten
wenn sie nicht im stau irgendwo vertstrahlt würden
lieber Free energy, viel glück dann!
Sie schreiben: “Das was mit den Eigentumsrechten der EVU passiert ist Enteignung.”
Mir kommen die Tränen… Ja, das ist echt bitter, Gewinne kommen allein dem Unternehmen zugute, Verluste und Kosten (vor allem für Castortransporte, Entsorgung (die ja nirgends auf der Welt mangels geeigneter Endlagerstätte wirklich geklärt ist), etc. werden sozialisiert. Da muss man sich um die Eigentumsrechte der EVU doch wirklich Sorgen machen.
Allerdings ist gerade RWE (mit RWE Power AG – ehem. Rheinbraun) in puncto Enteignung gar nicht pingelig.
Zitat aus dem Buch “Verheizte Heimat”
http://www.netzbege.de/downloads/198501-verheizteheimat.pdf:
“Die Menschen werden umgesiedelt. Ihre Ortschaften sterben, werden abgerissen [...]. Schon 20 Jahre vor dem Abriss [...] verliert so ein Dorf seine Zukunft, stirbt jede Entwicklung. [...] Jahre vor der Umsiedlung muss jeder über seinen Besitz mit Rheinbraun verhandeln; verkauft werden muss, sonst droht unumgänglich Enteignung. Der Preis des Altbesitzes wird nach dem Zeitwert festgesetzt, d. h. für einen Neubau muss der zur Umsiedlung Gezwungene noch erheblich mehr Geld aufbringen.”
Also, mein Mitleid mit den “armen” und bestimmt völlig zu Unrecht kritisierten EVU (insbes. RWE) hält sich in sehr engen Grenzen.
Und bevor jetzt wieder Kommentare mit dem Verweis auf wirtschaftliche Notwendigkeiten kommen, passt hier in abgewandelter Form ein Satz von Volker Pispers:
Was nützt uns ein geretteter Planet ohne funktionierende Wirtschaft? Dann doch besser umgekehrt…!
So scheinen ja leider viele zu denken.
Die Grünen werden von den Realitäten eingeholt werden und sich selbst entzaubern. Ich sage voraus, dass Herr Kretschmann in BW nur eine Legislaturperiode tanzt. Letztlich sind die Gründen alles, also beliebig, mal links, mal mitte, mal konservativ. Es wird interessant sein zu beobachten, wie Herr Kretschmann Stuttgart 21 baut, wie schwarz-grün ab 2013 die Stromtrassen, Gaskraft- und Pumpspeicherkraftwerke baut und sich gegen die jeweiligen Bürgerinititativen stellt. Dann rauschen die Prozentpunkte bei den Wahlen schnell in den Keller.
Sehr geehrter Herr Reichart,
die Grünen sind in der Tat in einer für diese Partei bisher ungewöhnlichen Situation. Nicht weil die Union und die FDP jetzt, nach der SPD von ihren eigenen Wählern sprichwörtlich dazu gezwungen werden, möglichst schnell aus der Kernkraft auszusteigen, sondern weil ihnen plötzlich eine breite Mehrheit der Bevölkerung und insbesondere eine breite Mehrheit der Mitglieder anderen Parteien Recht in der Atomfrage gibt. Dieses Phänomen an sich, ist zwar nicht erst seit Fukushima vorhanden, aber seit diesem schrecklichen Ereignis, stimmt diese Mehrheit nicht nur zu, sondern erzeugt auch Druck. Druck, dem die anderen Parteien sich nicht mehr entziehen können. Damit sind die Grünen in der seltsamen Situation, die momentan einzige Partei zu sein, die diesem Druck nicht ausgesetzt ist.
Wer jetzt aber glaubt, dass sich die Union und die FDP und im Übrigen auch die SPD, plötzlich in Grüne verwandeln, die noch grüner als die Grünen sein wollen, der irrt. Denn grüner Anstrich kann nicht über den grünen Kern hinwegtäuschen.
Aus diesem Grunde möchte ich Ihrer Argumentation Herr Reichart, dass die Grünen zu einem Art TÜV für das grüne Regierungsprojekt verkommen, widersprechen.
Sicher, dass die Grünen jetzt einen noch früheren Ausstieg fordern müssen, um die eigene Klientel zu binden und die Funktion/Rolle als wirksame Opposition erfolgreich verkaufen zu können, liegt wohl in der natürlichen Sache unseres demokratischen Systems und gehört zum, dem Bürger allgemein bekannten, parteipolitischen Wettkampf.
Letzten Endes sind aber auch die Grünen froh darüber, dass es einen Ausstieg in etwa 10 Jahren geben wird. Ob das ein Jahr früher oder später ist, wird auch bei den Grünen am Ende keine ausschlaggebende Rolle mehr spielen.
Viel wichtiger ist den Grünen jetzt der Weg, der eingeschlagen wird, um aussteigen zu können. – Und genau da liegt der Kern und auch der Grund warum die Grünen dem bisherigen Konzept der Union und FDP – Regierung misstrauen.
Der Weg, den die Regierung vorgezeichnet hat, ist nämlich fundamental ein anderer als der Weg, den die Grünen seit Jahren vorschlagen.
So wie ich das verstehe ist der Weg der Union und FDP offensichtlich auch aus Sicht der Grünen wenig durchdacht, kaum in sich schlüssig und enthält obendrein noch viel zu viele Vorstellungen aus den bereits überholten Ideen der vorherigen Energiepolitik dieser Regierung.
Im Übrigen ist das auch der Grund warum die Mehrheit der Bevölkerung immer noch nicht glaubt, dass die derzeitige Regierung hier einen tatsächlichen und glaubhaften Wechsel zu einer neuen Energiepolitik macht.
Der Regierung fehlt es, im Unterschied zu den Grünen und mittlerweile dem Großteil der Bevölkerung, weiterhin an einem “Systemischen Blick” auf die Energiepolitik.
Nur einen Aspekt möchte ich hier mal näher erläutern:
Wer glaubt, mit der bisherigen Förderungs- und Subventionsstruktur den Energieumbau erfolgreich zu meistern, dessen wirklicher Umbauwillen wird sofort und zu Recht von der Bevölkerung kritisch hinterfragt. – Dazu brauch es die Grünen schon gar nicht mehr, denn die Bürger sind in dieser Beziehung nicht so dumm, wie es die Politik manchmal glauben möchte.
Die Grünen haben hier im Unterschied zur Regierungskoalition aus meiner Sicht die eindeutig besseren Lösungen parat, wohl wissend, dass sie sich selbst und vorallem ihrer eigenen Klientel damit mit Sicherheit in der Zukunft viele Diskussionen und Zerwürfnisse aufbürden.
Die Grünen wollen die Windkraft zu Lande stärker fördern, da deren Kosten deutlich niedriger sind als die der Offshore-Windparks. Man vergesse nicht, dass der meiste Strom ohnehin im Süden der Republik, weit ab von der Nord- und Ostsee, benötigt wird, was wiederum zusätzlichen Aufwand für Stromautobahnen von der Küste bis in den Süden bedeuten würde. – Ein Beitrag dass der Strompreis in der Tat nicht, nur aufgrund des Energieumbaus, eklatant steigen muss.
Die Grünen wollen die deutlich effizientere Kraft-Wärme-Kopplung und die Energiegewinnung durch Bio-Masse stärker fördern.
Die Grünen wollen die Energieeffizienz stärker fördern, dann brauchen wir die Landschaft erst gar nicht in dem Maße “zu verspargeln”, wie uns das die Regierung jahrelang glauben machen wollte.
Die Grünen wollen die Gebäudesanierung stärker fördern, um den Gesamtverbrauch an CO2 zu verringern und Energie insgesamt einzusparen.
Die Grünen wollen die Kohleenergiegewinnung nicht wegen des Atomausstiegs weiter ausbauen, sondern insgesamt zurückfahren, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. – Dass ist im Übrigen auch immer noch ein wesentlicher Unterschied zur SPD.
Die Grünen wollen außerdem, und dieses Argument wird von der Regierung bis heute auch im Bevölkerungswillen nicht ernsthaft genug betrachtet, die Energieversorgung dezentralisieren und damit die Übermacht der fünf großen Energieversorger brechen.
Dabei denke ich, dass den Grünen sicher auch klar ist, dass kurzfristig Gas-Kraftwerke zusätzlich benötigt werden. Es ist den Grünen auch durchaus bewusst, dass sie Speicherkapazitäten ausbauen müssen, die enormen Widerspruch in der Bevölkerung hervorrufen werden (Bau von Speicherseen beispielsweise).
Und trotzdem, das Gesamtpaket der Grünen macht einen überzeugenderen Eindruck, weil es viel weitergehender und länger durchdacht ist.
Die Union und die FDP hatten immer davor gewarnt, dass ein Energieumbau auf erneuerbare Energien teuer, aufwendig und damit kaum zu bewältigen sei. – Jetzt glauben sie plötzlich, den Umbau scheinbar schneller als die Grünen bewältigen zu können und zwar mit den gleichen, alten Konzepten, mit denen sie vor wenigen Wochen noch behauptet hatten, dass eine Energiewende nur schwer möglich sei. Das ist kurz gesagt unglaubwürdig.
Und in sofern werden die Grünen nicht als TÜV für die Energiepolitik der Regierung benötigt, sondern schlicht weg als wählbare Oppositionspartei, die ein alternatives Konzept zur Energieversorgung Deutschlands und Europas im 21. Jahrhundert bietet.
Einen weiteren Grund, warum die Grünen nach meiner Einschätzung und aus heutiger Sicht auch nach der Lösung des Atomstrom-Problems weiterhin gebraucht werden ist nicht nur die weitere Umweltpolitik. Wer sich nämlich die Entwicklungen in anderen Politikfeldern genauer ansieht, wird feststellen, dass die Grünen bereits ein weiteres Thema für sich entdeckt haben, dass bisher allenfalls kleine Parteien, wie die Piraten bearbeitet und wie die FDP zwar als Vermarktungsstrategie zeitweise verwendeten, aber nie ernsthaft bearbeitet haben.
Das ist die Bürgerbeteiligung und die Frage, wie man die politisch viel aktiveren Bürger stärker und effektiver in die Entscheidungsprozesse einbinden kann.
Eines muss man dem Hr. Mappus lassen: Es war echt super, dem Hr. Kretschmann EnBW zu kaufen und im Haushalt zu hinterlassen. Nun muss Hr. Kretschmann die Suppe seiner zu erwartenden grünen Politik selbst auslöffeln. Da wird der grüne Größenwahn durch die Haushaltslage und Vermögensvernichtung geerdet, hoffe ich doch…
…aber vielleicht sollte man bei der zu erwartenden Politik auch lieber da nichts erwarten.
@Free Energy
Was ist DAS denn für ein Kommentar?
Das muss man jetzt aber nicht wirklich verstehen, oder?
Es ist also ganz toll, dass Mappus dem ihn zurecht ablösenden Ministerpräsidenten noch im Abgang sozusagen “ein Ei gelegt” hat?
Angesichts der aktuellen Atomausstiegsdebatte wäre dies auch für eine fortbestehende CDU-Regierung zu einem Problem geworden, ganz abgesehen von dem rechtlich äußerst umstrittenen Alleingang von Mappus.
Aber auch das ist eine oft anzutreffende Denkweise: Da werden Politiker kritisiert für etwas, das sie selbst überhaupt nicht zu verantworten, sondern von ihren Vorgängern gezwungenermaßen übernommen haben, und dann wirft man ihnen Versagen vor. Das ist eindeutig zu kurz und oberflächlich gedacht, sorry!
Man kann sich ein gewisses Schmunzeln beim Lesen dieses Kommentares nicht verkneifen.
Die “Öko-Aktivisten” benehmen sich wie schlecht erzogene Kinder. Im Augenblich, in dem Sie alles bekommen, sind sie derartig verdutzt, dass ihnen die angemessene Sprache fehlt.
Es zeigt sich hier wohl der deren grundsätzlich negierende Charakter. “Die Anderen” machen alles falsch und “Wir” sind die Richtigen. Wenn man ganze Parteien einweisen könnte, wären die Grünen sicher ein klarer Fall für die Psychatrie.
Das blöde ist nur, dass Regierung und Opposition eine sehr große Verantwortung haben. Besonders in diesen Tagen. Solche Leute sollten doch besser nicht über unsere Gesellschaft und unsere Zukunft entscheiden.
Dem geschickt verführten Wähler dieser Bewegung seien einfach nochmal die bisherigen zentralen “Leistungen” der Öko-Aktivisten vor Augen gehalten:
Was ist das drängenste Problem dieser Tage? Doch wohl nicht die KKWs (…welche uns die nächste Woche nicht um die Ohren fliegen werden).
Es sind Finanzmarkt, der Euro und die öffentlichen Haushalte! Ohne diese Gundlagen geht gar nichts mehr.
Und WER hat die Griechen gegen alle Warnungen in den Euroraum befördert: Es war die Rot-Grüne Regierung. Im Übrigen haben die US-Amerikanischen Banken als Berater bei der Schummelei kräftig mit geholfen.
Die US-Amerikanischen Banken haben auch einen gewaltigen Reibach gemacht, als unsere Landesbanken, wie die WeltLB die “Heißen Kartoffeln” in Form von tranchiert und verbrieften Kreditversicherungen und anderen Zombiprodukten nicht mehr los wurden. Das Finanzmarktderegulierungsgesetzt, welches Frau Künast auf die Matte gebracht hat, hat hier fleißig geholfen, die realen Bilanzen zunächst zu verschleiern. Hier hatten die grünen Protestler plötzlich mal keinen Mumm, gegen den Strom zu schwimmen, obwohl damals schon klar war, dass die ganze Geschichte schwerlich gut gehen kann.
Wenn es um Gorleben geht, war man schnell dabei, die Erkundung zu beenden. Dummerweise macht man sich bei einer neuen Endlagersuche ziehmlich unbeliebt. Deshalb hat man einfach NICHTS getan. Das galt übrigends auch für die ASSE2, wo wertvolle Zeit verschwendet wurde.
Zum Eurostabilitätspakt sein nur noch gesagt, dass es Herr Schröder war, der in Brüssel die Kriterien mit einem Basta aufgeweicht hat.
Was gabs noch? Die Öko-Steuern. Ob es tatsächlich die Benzinpreise waren, welche die deutschen Autobauer veranlasst haben, neue Motoren zu bauen ist meiner Meinung nach sehr fraglich. Möglicherweise war das eine zwangsläufige Entwicklung auf der Basis bisher Erreichten.
Jetzt aber, haben die Bürgen immer weniger in den Taschen und das Land wird durch Abgaben und Nebenkosten aller Art erstickt.
Dann hat Deutschland wieder angefangen, sich an Kreigen zu beteiligen. Was auch prompt in Afghanistan schief gegangen ist. Nach dem, was in Deutschland im letzten Jahrhundert passiert ist, hätte sich sich keiner Beschweren können, wenn wir uns einfach rausgehalten hätten.
Jetzt einfach mal ein unscheinbares Thema: Die Legalisierung der Prostitution. Klingt erstmal gut. Was ist aber passiert? Es wurde fast unmöglich gemacht, Menschenhandel und Zwangsprostitution nachzuweisen. Ganz zu schweigen, von der Zersetzung der Gesellschaft durch diese Machenschaften. Nur ein Wahnsinniger kann behaupten, dass dies ein ganz normaler Beruf ist und das es eine Gewerbe wie jedes anderen ist. Die Schweden haben gezeigt, wie man damit umgehen kann. Man bestraft einfach die Freier. Gleichzeitig wird dies in den Schulen entsprechend thematisiert.
u.s.w.
Ich sehe ein ganz anderes Problem.
Die Protagonisten aller Parteien sind in die Jahre gekommen und laufen längst der Entwicklung hinterher. Sie repräsentieren auch nicht mehr die Wünsche der Wähler sondern nur noch sich selbst und ihre Pfründe.
Da können sich auch nicht die Grünen von ausnehmen.
Die Wähler suchen sich andere Wege – übers Internet zum Beispiel.
Die Grünen haben in den letzten Jahren sehr viele ihrer Überzeugungen aufgegeben, siehe u.a. die Zustimmung zur Teilnahme der Bundeswehr an Kriegen (Kriesenherde).
Und ehrlich gesagt, eine Frau Roth oder ein Herr Tretin sind doch keine Aushängeschilder der Partei. Sie sind nur aus dem Urschleim der Partei übrig geblieben.
Mittlerweile scheint nicht nur im Baugewerbe zu gelten:
“Was nicht passt, wird passend gemacht!”.
Es gibt Fakten, die eigentlich nicht bestreitbar sind und durch unabhängige Quellen belegbar sind.
Aber wenn einem die Fakten nicht ins Konzept passen, ignoriert man sie, spricht ihnen einfach die Seriösität ab, produziert eigene Fakten, ohne diese belegen zu können, bezeichnet den Diskutanten, der anderer Meinung ist, einfach als uninformiert oder versucht sich in der Kunst des Glaskugellesens. Mitunter wird aber einfach nur diffamiert.
Was ist zum Beispiel mit dem Fakt, dass es keine Versicherungsgesellschaft gibt, die Atomkraftwerke versichert?
Man muss sich fragen, warum dies so ist.
Was ist mit dem Fakt, dass derzeit nur 4 AKWs am Netz sind, wir aber trotzdem nicht im Dunklen sitzen?
Was ist mit dem Fakt, dass die Statistik offensichtlich die realen Ereignisse nicht abbildet?
Was ist mit dem Fakt, dass die Grünen bereits vor Fukushima in Umfragen auf Höhenflug waren?
Was ist mit dem Fakt, dass die FDP noch nie die grünen Umfragewerte erreicht hat, obwohl die Grünen während ihrer Regierungsbeteiligung einiges gegen ihre eigenen Überzeugungen beschlossen haben?
@Hansen
DANKE! Sie sprechen mir aus der Seele!
Erstens sind die Grünen nicht vorwiegend grün sondern vorwiegend rot.
…bei vielen Themen kommen sie mit Forderungen, die sehr sozial klingen, die aber stets von anderen (als ihnen und ihren Anhängern) bezahlt werden sollen.
Zweitens sind die Grünen nicht vorwiegend konstruktiv, sondern vorwiegend populistisch.
…Was haben sie erreicht? Dosenpfand und jede Menge Geschwindigkeitsbegrenzungen. Eine gesunde Ernährung jedenfalls nicht, was ja auch als Europabefürworter samt den ganzen Subventionsregelungen (vor allem für Massentierhaltung) auch gar nicht möglich ist.
Drittens sind die Grünen nicht vorwiegend konzeptionell sondern vorwiegend aktivistisch.
…Der sprunghafte Anstieg der Wahlergebnisse ist nicht etwa unmittelbar nach der Laufzeitverlängerung sondern erst unmittelbar nach Fukushima zu verzeichnen und er wird sich spätestens dann umkehren, wenn sich der Umstieg auf erneuerbare Energien in den Strompreise bei den privaten Haushalten richtig bemerkbar macht.
Denn wie uns auch schon an dem Beispiel E10 vor Augen geführt wurde: die Politik mag sich schön klingende Strategien ausdenken, die Rechnung zahlt immer der Verbraucher; und das nicht zu knapp!
@Carl!
Sie schreiben:”Erstens sind die Grünen nicht vorwiegend grün sondern vorwiegend rot.
…bei vielen Themen kommen sie mit Forderungen, die sehr sozial klingen, die aber stets von anderen (als ihnen und ihren Anhängern) bezahlt werden sollen.”
Nun sagen sie bloß noch, dass die Bankenrettung, oder etwa die Absenkung der MWST für Hoteliers etc.pp. aus den privaten Taschen unserer Regierungskoalition finanziert wurde.
Wie die Linken sind auch die Grünen eine Abspaltung der SPD. Sie sind, auch entsprechend der von der Partei vertretenen Ansichten eher überwiegend rot.
Nebenbei bemerkt handelt es sich bei den Grünen, zumindest nach außen hin, um eine Partei die zunächst einmal dagegen ist. Und wenn sie man nicht ganz dagegen ist, dann will sie es aber zumindest ganz anders haben als die anderen – auch wenn sie eigentlich dafür ist.
Tja, und zwischendurch werden die Grünen dann auch die Geister nicht los die sie gerufen hatten. Das sieht man z.B. in Stuttgart, wo Anhänger der Grünen noch immer Demonstrieren – obwohl doch längst ein Bürgerentscheid vereinbart wurde.
Was man dabei auch erkennt ist, dass die Grünen faktisch gar nicht so basisdemokratisch sind wie sie nach außen hin darstellen. Käme eine Mehrheitsentscheidung z.B. pro Stuttgart 21 raus, dann ist das für die Grünen nicht akzeptabel.
Mit dem Atomausstieg ist das ja auch so eine Sache. Einerseits hatte die Partei (wie auch viele andere auch) sich gegen die Atomenergie gestemmt. Aber statt konstruktiv am jetzt doch endlich kommenden Atomausstieg mitzuwirken ist man auch erstmal dagegen.
Das dagegen sein ist aber kein Alleinstellungsmerkmal der Grünen.
Es ist vielmehr die Politik der letzten Jahre, in der es nicht mehr darum geht gemeinsame Interessen durchzusetzen – und dabei auch mal in einzelnen Positionen nachzugeben. Und zwar über alle Parteigrenzen hinweg.
Vielmehr spielen die Politiker heutzutage nach dem Motto: Entweder es wird genau das gemacht was die Partei sagt, oder wir sind grundsätzlich dagegen – unabhängig davon ob dabei die eigenen Ziele auch erreicht werden oder nicht.
Bei genauerer Betrachtung wird Politik heute nur noch nach Umfrageergebnissen gemacht. Werte? Standfestigkeit? Prinzipien? Vorausschauende Politik? Nachhaltigkeit? Fehlanzeige!
Es geht allen, auch den Grünen nur noch um Macht, Geld, Einfluss. Nicht viel mehr, aber vor allem nicht weniger.
Wie halt in allen Parteien, und bei fast allen Politikern üblich.
Und wer heute noch der Meinung ist, dass die Grünen als sie Regierungspartei waren nicht geklüngelt hätten, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Ach ja:
Ganz interessant wird es auch bei vielen der Grünen Parteigrößen. Nach kurzem stöbern findet der interessierte Wähler schnell heraus dass die sehr oft genauso korrupt und verkommen sind wie die Politiker anderer Parteien. Auch öko-Schmiere hilft bisweilen politische Entscheidungen durchzusetzen…
Fazit:
Die Grünen sind keineswegs besser oder schlechter als andere Politiker. Es sind auch nur Menschen. Und wie so oft gibt es auch unter den Grünen schwarze Schafe, Aufschneider, Blender und charakterliche Tiefflieger.
“Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.”
Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)
Ob Politiker oder Theologen die dümmsten Menschen der Welt sind, ist eine müßige Frage. Sicher ist, dass für beide Berufsgruppen nur solange eine Nachfrage besteht, wie das arbeitende Volk daran glaubt, die Vertreibung aus dem Paradies müsse ein einmaliges Ereignis vor langer Zeit gewesen sein.
Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html
Wie immer die Grünen : Große Schnauze und kein Zahn drin. Die waren doch auch gegen Sozialabbau, etc und haben dann selbst mitgemacht.
Totaler Schwachsinn was da geschrieben wurde!
Die kennnen mich gar nciht und schreiben so ein Blödsinn!
Ich bin Grüner und Umwelt- und Naturschützer; natürlich würde mich ein richtiger Ausstieg freuen, aber ein richtiger und Schwarz-Gelb traue ich nicht!
Wenn ich nicht gegen Atom kämpfen müsste hätte ich endlich Kraft und Zeit mich um andere wichtige Sachen zu kümmern: “Gentechnik, Bauernhöfe statt Agrafabriken, Flurbereinigungen, Wildkatzebiotopverbundnetz ausbauen usw.!”
Aber nein, viel zu viel Zeit habe ich geopfert für die Atomkraft und das alles ehrenamtlich!
Wie gesagt, der Autor kennt die Grünen gar richtig, auch die meisten die in Blogs schreiben, geben nur irgendwelchen Blödsinn wieder, teilweise ausgedacht oder aus der BLÖD!
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Wie wollen die Grünen in der Zukunft noch Wahlen gewinnen, wenn Röttgen Ihnen das Feindbild geraubt hat?
Also ein wenig grüne Kontrolle sollte ja wohl auch wirklich sein. Haben wir unserer Umwelt denn nicht schon genug geschadet.
die Grünen kotzen mich nur an,
so wie sie aussehen, ist ihre Politik – Rothkotz, Kühnah(st), Tritt-in-Arsch usw, usw
Na ja, die “Grünen” sind auch nicht mehr die, die Sie mal waren. Den Posten hat jetzt die Piratenpartei genommen.
die sind genauso wahrnehmnungsgestört, linksparanoid wie sie sind.
bekommen sicher noch ihre gerechte strafe,,vom wähler
Naja, der Atomaustieg war schon immer DAS Thema der Grünen. Die haben schon dafür gekämpft als uns noch nicht in Japan die AKWs um die Ohren geflogen sind. Solange der Ausstieg schnell kommt und möglichst sicher, ist mir egal ob es mit oder ohne aktive “Hilfe” der Grünen geschieht.