Griechenland hoffnungslos!

Wenn sich die Finanzminister Europas freitags nach Börsenschluss treffen und eine Krisensitzung dementieren, ist das mehr als lächerlich. Insgesamt schätzen Experten die Schulden Griechenlands auf  etwa 340 Milliarden Euro - wie soll dieses kleine Land diesen Berg jemals abtragen? Das Staatsdefizit im letzten Jahr betrug 10,5 Prozent. Athen muss derzeit 14 Prozent auf 20-jährige und sogar 20 Prozent Zinsen auf zweijährige Anleihen zahlen. Niemand glaubt, dass Athen aus eigener Bonität noch Geld an den Finanzmärkten bekommt.

Ich bin ein großer Fan und Freund Griechenlands! Ich war in den letzten Jahren mehrfach wochenlang in Hellas, ich liebe seine Lebensart, seine tausend Inseln unter der Sonne. Zur Wahrheit gehört aber auch: Bis auf eine kleine Quittung fürs Duschen im Hafen für einen(!) Euro habe ich nie eine Rechnung mit Mehrwertsteuerausweis bekommen. Ich fahre über EU-finanzierte Uferpromenaden, überall liegen dicke Yachten in den Häfen, millionenschwer. Ich zahle an Scannerkassen, geöffnet werden sie mit einem Knopf hinten am Gerät. Während ich zahle, füllt nebenan jemand akribisch und parallel vier Bücher mit Zahlenkolonnen. Griechenland ist reicher, als es die offiziellen Zahlen weismachen.

Individualempirie- ja, sie kommt aber der Wahrheit nah: Über 70 Prozent der griechischen Freiberufler zahlen praktisch gar keine Steuer, denn sie liegen unter dem Grundfreibetrag von 12.000 Euro. Das sind doch Märchen! Vermögende Rechtsanwälte, Ingenieure und Apotheker versteuern ein Einkommen unterhalb der Armutsgrenze - und der Staat schaut zu. Es soll offiziell überhaupt nur ein bisschen mehr als 4.000 Steuerzahler geben, die über 100.000 Euro versteuern – in ganz Griechenland. Das glaubt doch niemand. So werden pro Jahr geschätzte 30 Milliarden Euro dem Staat, aber eben auch seinen Gläubigern vorenthalten. Geschätzte eine Million Griechen sind beim Staat beschäftigt, also fast ein Viertel aller Arbeitenden. Und ohne ein bestimmtes Wort geht gar nichts: „Fakelaki“ Mit einem Briefumschlag mit Bargeld geht es überall schneller. Bauantrag oder Arzttermin? Fakelaki! Bestechung und Steuerhinterziehung sind ein Riesenproblem. So lange sich das nicht ändert, scheint  jede Finanz-Hilfe und auch jede Geduld aussichtslos.

110 Milliarden wurden aus dem EU-Hilfsfonds genehmigt, über 50 Milliarden gezahlt, Auflagen auch erfüllt. Nur die Einnahmeseite hat sich nicht verbessert. Wir zahlen, die Griechen nicht. Ob nun interne Abwertung, ob Ausgabe einer neuen Währung an Staatsbedienstete und damit Ausstieg ohne Abschaffung des Euro, ob Kürzung von Löhnen und Preisen, oder sogar ein Ende mit Schrecken, also Staatsbankrott und Ausstieg aus dem Euro. Eine einfache Lösung gibt es nicht. Europa hat sich ein bisschen Zeit gekauft, und so wird es wahrscheinlich weitergehen, auch wenn Geheimtreffen dementiert werden. Angst vor einem Bankrun in Griechenland? Angst vor einer kleiner werdenden EU? Am Ende wird die Angst vor endlosen Zahlungen an die Griechen größer sein!

79 Kommentare | 09. Mai 2011 | 11:43 Uhr | Twittern | Facebook

79 Kommentare

  1. Es ist angenehm , daß Thomas J.Kramer die egoistischen Gutsituierten kritisiert und nicht auf die Kleinen losgeht , so wie es in weiten Teilen des deutschen Journalismus zum guten Ton gehört.

    “Eine einfache Lösung gibt es nicht”.

    Genau. Die Bild-Zeitung kann die Probleme sicher nicht lösen.

    Ein bißchen Optimismus ist aber angesagt.
    Das griechische Problem ist im Endeffekt dasselbe wie im gesamten Westen.
    Die Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen ist eine der Hauptursachen für die Krise.
    Dieses Problem wird gelöst werden müssen- im ganzen Westen und in der EU ,und dadurch wird sich Griechenland quasi mit erledigen.

    Staatliche Sparpolitik ist zu diesem Zeitpunkt der falsche Weg . Der Staat müßte jetzt kontrazyklisch handeln und massiv die Konjunktur ankurbeln, auch unter Inkaufnahme zusätzlicher Schulden.

    EU-Gelder sollten zuallerserst in griechische Konjunkturprogramme fließen , und das sehr gezielt.

    Aber die einfachen marktliberalen Gemüter sind mit einer selbstkritischen Überprüfung ihrer Dogmen schlicht überfordert.

    new kid on the blog | 9. Mai 2011 | 12:24 | Antworten
    • @ new kid on the block:
      Nur sind die Schmiergelder kassierenden “Vermögenden” gerade Staatsbedienstete, die mit noch mehr Staat noch mehr profitieren, ohne ihren Job zu erledigen. Die laxen Steuerkontrollen sind das beste Beispiel dafür.
      Und es sind die Empfänger von Transferleistungen wie einer völlig verfrühten Rente, die ihr Geld mangels Steuereinnahmen aus Schulden erhalten, welche Resteuropa nun begleichen wird.

      Und jetzt kommen Sie mit genau dem keynesianischen Unfug, der diesen Irrsinn erst ermöglicht: Konjunkturprogramme. Kennen Sie eine Volkswirtschaft, die durch Konsum reich wurde? Griechenland produziert kaum nennenswert, importiert viel und hat DESWEGEN ein Problem.
      EU-Konjunkturprogramme in Griechenland bedeuten: Weiter so! Griechen konsumieren, wir bezahlen im Nachhinein die auf Pump gekauften Produkte.

      All das sind aber KEINE marktliberalen Phänomene. Der ausufernde Wohlfahrtsstaat gehört wohl eher in die Domäne der Sozialdemokratie. Auch und gerade in Griechenland. Kein Marktliberaler würde jemals fordern, daß Menschen in einem wenig produktiven Land auch noch mit Mitte 50 regulär in Rente gehen können.
      Ihre marktfeindliche Geisteshaltung teilt man auch in Griechenland. Nur: Sie ist nicht die Lösung, sondern Ursache des Problems. Darauf muß man aber erst einmal kommen.

      Sven71 | 9. Mai 2011 | 14:38 | Antworten
      • @Sven71,

        absolute Zustimmung. Durch höhere Steuereinnahmen für den Staat würde das Geld nur anders verteilt, aber nicht vermehrt.

        Für letzteres müßte sich die wirtschaftliche Leistungskraft Griechenlands erhöhen. Voraussetzung hierfür wäre wiederum eine massive Veränderung im Bewußtsein und Handeln der griechischen Bevölkerung und der griechischen Regierung – und zwar fast über Nacht. Der sich selbst versorgende, mächtige Verwaltungsapparat müßte über Nacht die Möglichkeit der Selbstbereicherung durch Schmiegeldzahlungen verlieren und dem Staat zu seinem Recht verhelfen – und das auch noch verschlankt innerhalb wirtschaftlicher Strukturen..

        Weg mit Steuerhinterziehung, weg mit Korruption, weg mit der Versorgungsmenthalität, hin zu mehr Leistungsbereitschaft, hin zu Steuerehrlichkeit, hin zur Durchsetzung von Recht und Ordnung, hin zu einer Verläßlichkeit der Politik und der Behörden, hin zu schlanken Verwaltungsprozessen.

        Wer glaubt denn erntshaft daran, daß Griechenland das überhaupt will, geschweigen denn schafft!

        Dieser Menthalitätswechsel ist nach 20 Jahren in Ostdeutschland noch nicht vollzogen. Nur so lange hat Griechenland nicht Zeit.

        Und zu Gunsten der Wiedervereinigung konnte man die Deutschen für Billionenschwere (1 Billion = 1000 Milliarden) Transferzahlungen von West nach Ost mehrheitlich überzeugen. Wer glaubt denn, zu Gunsten von Griechenland Mehrheiten in Deutschland gewinnen zu können?

        hamsterhugo | 9. Mai 2011 | 15:10 | Antworten
        • @ hamsterhugo

          Was soll Ihr Beitrag und der unqualifizierte Vergleich mit (Ost)-Mitteldeutschland. Sie haben doch von der Materie, selbst von der Geografie Deutschlands überhaupt keine Ahnung und zeigen nur Ihre westdeutsche Selbstverliebtheit. Ja, in vielen Orten und Städten in den neuen Bundesländern gibt es schicke, völlig neu sanierte Gebäude. Aber in dem Großteil der Gebäude residieren Wessis bzw. die selbstherrlichen Alteigentümer. Der Soli ist der westdeutsche Beitrag in die eigene Tasche und nichts weiter. Also lassen Sie Ihre dümmliche Meinungsmache. Ohne die Wiedervereinigung wäre der Westen ähnlich dran wie Griechenland heute. Jedes Produkt wird seitdem nach Osten verhökert. Vergleichen Sie mal die Gewinne der Automobilindustrie oder der Haushaltselektroniksparte etc., dann würden Sie nicht solche Vergleiche führen. Nach der Wende sind Heerscharen von Versicherungsmaklern, Abovermittlern und Aufschwatzern über uns hereingebrochen und waren sich nicht zu schade in den Altersheimen, bevorzugt den Demenzkranken ihr unnützes Zeug anzudrehen. Ich möchte Ihnen aber vielleicht einmal einen Vorschlag unterbreiten. Sorgen Sie dafür das die Ostlöhne denen der im Westen entsprechen sowie die Unlasten der Wiedervereinigung – z. B. die Zerschlagung wettbewerbsfähiger Betriebe, zugunsten westdeutscher Konkurrenten – beglichen werden und dann können Sie den Soli streichen.

          Sphaira | 9. Mai 2011 | 19:25 | Antworten
      • @Sven71

        Zunächst einmal haben Sie Recht damit , daß die Korruption eingedämmt werden muß .

        “Keynesianischischer Unfug”.

        Man kann da (logischerweise) anderer Meinung sein , aber Ihre heftige Reaktion zeigt , daß ich da wohl einen Punkt berührt habe. Ihr Geschrei ist auf jeden Fall wenig überzeugend.

        Zu behaupten , keynesianische Politik hätte die Krise betrieben , ist , freundlich formuliert , blanker Unfug. Diese ist in den letzten Jahren schlicht nicht betrieben worden.

        Sie sind also allen Ernstes der Meinung , daß eine Verstärkung der seit mindestens 20 Jahren laufenden Politik die Lösung ist?
        Naja , da kann man nicht helfen , immerhin zeigt ihr Kommentar eben jene sklerotische Lernunfähigkeit auf , die die Krise überhaupt erst möglich gemacht hat.

        Wie ein Drogensüchtiger , der sein einziges Heil darin sieht , die Dosis immer weiter zu steigern.

        Im Übrigen zielt mein Vorschlag eben nicht dahin , die marktliberal verursachten Löcher immer wieder von Neuem zu stopfen und denen das Geld hinten rein zu blasen , die sich einen Scheiß ums Allgemeinwohl kümmern , sondern darauf , der griechischen Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen und über Steuereinnahmen weiter zu kommen.
        Daß diese dann auch eingetrieben werden müssen, versteht sich von selber.

        Rente mit Mitte 50 , muß nicht sein , aber deren Abschaffung löst das Problem auch nicht , das ist nur ein Ablenkungsmanöver zur Bestandswahrung der Profiteure der aktuellen politik.

        new kid on the blog | 11. Mai 2011 | 17:43 | Antworten
  2. Es ist schon ein Witz: Wir zahlen über den Rettungsfond die Steuern, die die Griechen unterschlagen. Das Beste daran, alle wissen es, die EZB, die Regierungen und trotzdem wird weiterhin kräftig für Griechenland draufgesattelt. Daß das griechische Volk keine Handbreit Boden von diesem finanziellen Schlaraffenland preisgeben will, dürfte wohl klar sein. So dumm wäre kein Mensch. Brüssel will sich den blauweißen Zwerg aber nicht aus seinem prestigeträchtigen Währungs- und womöglich Staatenbund brechen lassen. Dann lieber weiterhin ein luxuriöses, wenn auch ruinöses Tête-à-tête, bei dem sich immer mehr Pleitestaaten wohlfühlen dürfen.

    Für uns heißt das in absehbarer Zeit auf keinen Fall Steuersenkungen, eher Steuererhöhungen, die dann offiziell mit irgendeinem Nonsens begründet werden, wie z. B. der Soli Ostdeutschland, der heute allem möglichem dient, nur nicht seinem Namen, oder die Energiesteuer, oder… Was wäre das, wenn man europaweit ehrlicherweise gleich ein saftiges “Notopfer Griechenland” einrichten würde, gefolgt vom “Notopfer Portugal”, “Notopfer Irland”, etc.? Sich das auszumalen, sei der Phantasie überlassen.

    Tocqueville | 9. Mai 2011 | 12:38 | Antworten
    • Werter Herr Tocqueville!
      Da ich wie ich feststelle,mit Ihnen auf der gleichen
      Wellenlänge liege,hätte ich den Vorschlag,daß bei EU-
      Mitgliedsstaaten,die nachweislich vorsätzlich täuschen,
      genauso behandelt werden,wie Firmen,die Bilanz-
      fälschung begehen.Die EU sollte in Ihrem Vertrag auf-
      nehmen,daß aufgrund solcher Vergehen,ein Volksentscheid,
      in den übrigen Mitgliedssländer durchgeführt werden kann.
      Dies wäre ja mal eine Sache für den “Großen Europäer”
      Jean-Claude Juncker.Es kann nicht sein,wie das Sprich-
      wort lautet:”Der Ehrliche ist der Dumme”.

      HOPF T. | 9. Mai 2011 | 13:11 | Antworten
      • Ein Volksentscheid EUweit? Das wäre der Währungs-GAU! Die einzigen die danach noch mit dem Euro zahlen, wäre die Handvoll EZB-Bänker und Europafanatiker auf Parlamentsebene. Genau das versucht die “Wir sitzen alle in einem Boot”-Doktrin ja zu verhindern. Alles in allem geht das auch nicht mehr. Die Euro-Staaten haben sich in die Gemeinschftswährungs-Rakete gesetzt und den Treibstoff gezündet. Jetzt steht fest, die Mannschaft taugt nichts und es ist fraglich, ob wir zu den Sternen fliegen oder noch in Sichthöhe wie ein minderwertiger Silvesterkracher zerplatzen.

        Tocqueville | 9. Mai 2011 | 15:06 | Antworten
  3. Werden eigentlich die Politiker und Bürokraten bei der EU-Behörden zur Verantwortung gezogen, die das Dilemma stark mitzuverantworten haben? Sie wurden über Jahre mit völlig unglaublichen Finanz- und wirtschaftsdaten der griechischen Regierungen versorgt und haben dieses nicht festgestellt. Offenbar auch nicht einmal ein Gespür dafür entwickelt, daß die Daten aus Griechenland Märchen sein könnten, wie wir heute wissen. Wir leisten uns bei der EU sehr teuer bezahlte “Fachleute” , ausgestattet mit modernsten Mechanismen und übppigen persönlichen Vergünstigungen. Hier sind doch wohl Konsequenzen angesagt. Oder wollen wir diese unfähigen Personen und EU-Behörden weiter bezahlen? Also raus damit, Untersuchungen einleiten und ggfls. Anklage erheben. Wer kümmert sich darum? Unsere Politiker wohl eher nicht (eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus).
    Eher ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Oder den Europäischen Gerichtshof, der sich sonst auch gerne in alle möglichen Details der einzelnen Länder einmischt. An die Arbeit!

    osa | 9. Mai 2011 | 13:02 | Antworten
  4. @ (ZDF) Thomas J. Kramer

    Ja, das ist es wohl. Ein guter Artikel – keine Schönfärberei – offen und ehrlich!

    Warum sich die „großen Europäer“ entschlossen haben, Griechenland im Jahr 2001 dem Euro-Raum einzuverleiben, mag der Steuerzahler in den sog. soliden Ländern nicht verstehen können. Es ist sehr praktisch, auch in Griechenland als Tourist mit dem Euro bezahlen zu können. Die „versteckte Kurtaxe“ wird von allen Steuerzahlern bezahlt. Aber das ist ihnen nicht bewusst – gut so – sagen die „großen Europäer“.

    Bei der Stützung von Griechenland geht es doch wohl wesentlich um die Staatsanleihen, die deutsche Banken und auch die Deutsche Bank in ihren Depots halten. Hohe Zinsen erwartet, und eine Abwertung der Forderungen befürchtet! Da muss dann der Steuerzahler ran. Die Botschaft: Erstmal geht es nur um Bürgschaften – es fließt kein Geld. Dann im zweiten Schritt: Es fließt Geld (sehr viel Geld), aber damit wird der Euro und auch die deutsche Wirtschaft gestärkt. Schließlich geht es ja um Arbeitsplätze – die Allzweckformel!

    Ich möchte wissen, wer an dem Essen für Herrn Ackermann (Deutsche Bank) am 22. April 2008 teilgenommen hat. Ich möchte nicht hören müssen, dass die Bundesregierung gegen das Urteil vom 7. April 2011 Rechtsmittel einlegt.

    Zitat aus der Meldung des ZDF vom 8. April 2011 – Auszug:
    Knapp drei Jahre nach dem Essen hatte das Verwaltungsgericht Berlin am Donnerstag entschieden, dass die Gästeliste komplett offengelegt werden muss.
    Bislang hatte das Kanzleramt nur teilweise Einblick in die Liste gewährt. Gegen das Urteil kann Berufung beantragt werden (Verwaltungsgericht Berlin Urteil vom 7. April – VG 2 K 39.10)…
    Merkel hatte am 22. April 2008 zu Ackermanns 60. Geburtstag Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft ins Kanzleramt geladen. Kritiker warfen ihr Kungelei von Regierung und Wirtschaft vor. Die Kanzlerin wies die Kritik mit dem Argument zurück, das Essen sei keine Geburtstagsfeier gewesen.
    Zitatende

    Als Bürger und Steuerzahler dieses Landes möchte ich wissen, was meine „Angestellten“ so tun. Ich habe zwar kein Direktionsrecht gegenüber der Kanzlerin – aber ein Demokratieverständnis! Regierungsgeschäfte nach LPG-Gutsherrenart?

    Sie sehen: „Es ist nicht nur etwas faul im Staate Griechenland.“

    Meine Frage zum Abschluss: Warum wurde dieser Vorgang (Essen im Kanzleramt) von den unabhängigen Medien nicht thematisiert und die Weigerung bezüglich Offenlegung der Gästeliste nicht als ungeheuerlicher Vorgang angeprangert. Ein Abendessen im Kanzleramt ist nicht privat!

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 9. Mai 2011 | 13:09 | Antworten
  5. Dazu heißt es heute in den Agenturen:

    “Die Bundesregierung hält sich bedeckt über das weitere Vorgehen in der Schuldenkrise Griechenlands und mögliche Erleichterungen für Athen. Das Finanzministerium verwies am Montag in Berlin auf die noch ausstehende Bewertung des griechischen Sparprogramms durch die Europäische Zentralbank (EZB), die EU-Kommission und den Internationalen Währungsfonds (IWF).

    Regierungssprecher Steffen Seibert stellte erneut klar: Ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone habe nie angestanden und stehe nicht an. Dies habe mit der europäischen Realität nichts zu tun.
    Die Situation in Griechenland und der Euro-Zone ist auch Gegenstand bei einem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso an diesem Mittwoch in Berlin. Am Donnerstag berät Merkel mit EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy.

    Thomas J.Kramer | 9. Mai 2011 | 13:42 | Antworten
  6. Ach wäre es doch bloß Griechenland. Wegen mir auch noch Irland und Portugal.

    Aber bei einer genauen Betrachtung muss man doch feststellen dass die ganze EU ein großer, fauler, Zahn ist. Noch zu retten, aber dazu ist erstmal eine Wurzelbehandlung notwendig – bevor der Zahn am Ende nur noch gezogen werden kann.

    Dabei fängt es doch schon mit der Glaubwürdigkeit an, bzw. hört damit auf.

    Als bereits bekannt war dass es eine Sitzung gibt wurde diese von der EU verleugnet. Wenn aber die Presse, und damit die Bürger, bereits wegen solch einer Lapalie belogen werden – wie verhält es sich denn dann bei den wirklich wichtigen Themen?

    Es gibt da den Spruch “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht”.

    Leider werden wir von den Politikern immer öfter belogen – und die Politiker wundern sich dann auch noch, dass das Vertrauen in die Politik stetig abnimmt.

    Da passt dann die Tatsache ins Bild, dass Griechenland allein auf politischen Druck in die Euro-Zone aufgenommen wurde. Wohlwissend, dass Griechenland von Anfang an mit den Zahlen gelogen hatte.

    Wieso eigentlich können die dafür verantwortlichen Politiker nicht zur Verantwortung gezogen werden? Was spricht dagegen das Privatvermögen der Verantwortlichen, z.B. von Altkanzler Gerhard Schröder, einzuziehen?

    Und Frau Merkel? Da ist inzwischen immer häufiger “Alternativlos” zu hören, ohne aber das auf Alternativen eingegangen wird.

    Dabei gibt es, neben dem Ausstiegs der Griechen aus der Euro-Zone, die Möglichkeit der Umschuldung. Und selbst die großen Banken, die dadurch sehr viel Geld verlieren würden, wäre dieser Schritt genehm.

    Wieso aber wollen die Politiker das Geld dann von den Bürgern?

    Warum wird denjenigen unter den Griechen nicht endlich klar gemacht, dass es nicht sein kann dass sie so offensichtlich betrügen? Wieso greift der griechische Staat nicht durch?

    Und vor allem:
    Wieso wird ein Land wie Griechenland nicht schlicht ergreifend aus der EU herausgeschmissen?

    Da sag ich mir doch:
    Liebe ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

    Das Fass Griechenland hat keinen Boden, egal wieviel Geld Frau Merkel & Co. dort hinein schütten werden.

    Wenn es nach den Bürgern gegangen wäre, hätte es keinen EURO gegeben – von einem Beitritt Griechenlands zur Euro-Zone ganz zu schweigen.

    Die große Frage, die noch bleibt, ist doch:
    Haben die Bürger überhaupt noch einen Einfluß auf die EU?

    Aber auch wir, die Bürger, sind selbst Schuld:
    Über Jahrzehnte haben wir doch ganz gezielt dafür gesorgt dass die politischen Versager, Altlasten und andere unliebsamen nach Brüssel kommen – aus den Augen, aus dem Sinn.

    Wir brauchen uns also nicht darüber zu wundern, dass so viel Müll herauskommt – nachdem wir fast nur Müll dorthin geschickt hatten…

    Gernot | 9. Mai 2011 | 13:43 | Antworten
  7. Steuerhinterziehung, Bestechung, Bestechlichkeit,

    für Wahr, das sind erhebliche Probleme Griechenlands.

    Aber wäre das griechische Problem gelöst, wenn, wie Herr Kramer behauptet, der griechische Staat die Steuern einnähme, die ihm zustünden?

    Nein, mitnichten!

    Dadurch wird zunächst einmal lediglich innerhalb Griechenlands das Geld andes verteilt – es wird dadurch aber nicht vermehrt.

    Was der Staat mehr einnimmt, fehlt im privaten Sektor.

    Eine andere Verteilung des Vermögens in Griechenland und in der EU zur Lösung des Problems kann nur fordern, wer die wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht versteht.

    Das Problem Griechenlands ist eine nicht wettbewerbsfähige Wirtschaft, eine stark negative Leistungsbilanz.

    Eine Wendung zum Positiven läßt sich nur erreichen, wenn Griechenland seine Strukturen und Infrastrukturen verbessert und als Teil davon Steuerhinterziehung und Korruption massiv bekämpft. Unternehmerisches Handeln und Investitionen müssen sich stärker lohnen – und es muß berechenbar auf Basis klarer Gesetze sein (also weg mit Korruption etc.). Aber damit ist Griechenland sowohl mit einer sozialistischen Regierung als auch mit der Vorgängerregierung hoffnungslos überfordert. Da mangelt es schon am Willen der Regierenden (bei den einen aus ideologischen Gründen, bei den anderen wegen deren Klientelpolitik).

    Eine andere Möglichkeit wäre zurück zur Drachme, die dann entsprechend der griechischen Wirtschaftskraft massiv abgewertet werden könnte. Aber dieser Weg ist ja durch die EUR-Einführung ersatzlos gestrichen worden – welch verhängnisvoller Fehler!

    Aus deutscher Sicht kann ich nur hoffen, daß wir bald ein Ende mit Schrecken erleben – und kein Schrecken ohne Ende.

    Unsere Politiker, egal welcher Couleur, haben das noch nicht verstanden! Die Rechnung bekommen wir Deutschen ja auch erst in einigen Jahren präsentiert!

    hamsterhugo | 9. Mai 2011 | 14:45 | Antworten
  8. Wir, dass Volk, wurden nicht gefragt ob wir eine EU haben wollen, ob wir das neue Geld haben wollen, ob wir Banken und Autos retten wollen und ob wir bereit sind für all das Verpulvern von noch unverdienten Geld unsere Seelen zu verkaufen.

    Die EU-Kommissare fragten uns nicht,
    die deutschen Politiker fragten uns nicht,
    die deutschen Medienjournalisten fragten uns nicht.

    Stattdessen beschimpften und diskreditieren die uns mit dem Sammelbegriff: Eurogegner/Euroskeptiker.

    Und jetzt, wo denen das Wasser bis zum Unterkiefer steht – wollen die uns Solidarität und Einsicht in eine EU-Notwendigkeit einreden, bei deren wir vorher so überheblich abgetan wurden.

    Es ist Egal was aus den EU-Büros und heimischen Journalistenzimmern noch so angewiesen und geschrieben wird, unsere Seelen wurden ungefragt verhöckert.

    susi

    susi bibelmaus | 9. Mai 2011 | 14:50 | Antworten
    • “Wir, dass Volk, wurden nicht gefragt ob wir eine EU haben wollen, …”

      Wir, das Volk, wurden noch nicht einmal gefragt ob wir ein EU-Parlament, geschweige denn EU-Kommisare oder gar einen EU-Präsident haben wollen.

      Die Politik hat uns vor vollendete Tatsachen gestellt, und der Bundestag hat sich in weiten Teilen gleich noch selbst entmachtet. (Was auch auch ein Hinweis auf die Fähigkeit zu Umsicht und Intelligenz der Volksvertreter sein kann).

      Gernot | 9. Mai 2011 | 15:12 | Antworten
      • … und dazu noch mit einem Europaparlament, das EU-weit nicht nach einem gleichen Wahlrecht gewählt wird!

        Gemessen an den Verfassungen der Mitgliedstaaten ist das EU-Parlament höchst undemokratisch gewählt worden.

        Eine deutsche Stimme hat das geringste Gewicht, eine luxemburgische Stimme hat das höchste Gewicht. Je größer ein Land, desto weniger ist es im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl im EU-Parlament vertreten.

        Auch darüber sollte man einmal nachdenken. Das müßte doch eine Steilvorlage für Heinz Sahl sein…

        hamsterhugo | 9. Mai 2011 | 15:21 | Antworten
  9. Ach was sind sie nur alles für kleingeistige Hinterwäldler.

    Wer etwas gegen die EU hat, soll auf einen Soldatenfriedhof gehen.

    Ansonsten rate ich den meisten hier erstmal ein wirtschaftswissenschaftliches Studium zu beenden bevor sie die Welt mit ihren Scharfsinnigkeiten beglücken. Die meisten haben einfach keine Ahnung.

    Es ist schon verwunderlich, jedesmal wenn ich einen Blick in diesen Blog werfe erlebe ich die gleichen Tiraden von den ewig gleichen Schwätzern.

    Ob es nun um Schwanz-ab-für-Kinderschänder, Todesstrafe-muss-her, Kein-Geld-für-Irgendwen oder Wir-armen-Deutschen geht, für fast jeden Scheiss finden sich bereitwillige Unterstützer…

    Ich frage mich nur ob dies das Sammelsurium all derjenigen ist, die sich selber Intelligenz unterstellen, aber dann doch seltsamerweise jeden Tag die Zeit dazu haben sich studenlang Müll auszudenken.

    Dieser Blog, und das ist wirklich traurig, ist immer wieder ein gutes Beispiel dafür, dass es in unserem Land genug Leute gibt die nichts aber auch gar nichts dazu gelernt haben.

    Einfach nur grottig

    Aufgemerkt! | 9. Mai 2011 | 15:15 | Antworten
    • ich glaube, daß hier niemand etwas gegen die EU anversich hat. Die Vorteile der europäischen Einigung nach den Erfahrungen des 2. Weltkrieges dürfte jeder hier im Blog sehen. Daher empfinde ich es einen schlechten Stil, den Blog-Teilnehmern, die nicht Ihre Meinung teilen, genau dies abzusprechen.

      Sehr wohl habe ich aber etwas gegen die Mißgeburt Euro, gegen das schwarze Loch EU-Kommission und EU-Bürokratie, das immer mehr Macht und Entscheidungsbefugnis von den Nationalstaaten aufsaugt und absorbiert – und keiner demokratischen Legitimierung und Kontrolle unterliegt.

      Ich würde gerne zu einer Europäischen (Wirtschafts-)Gemeinschaft zurückkehren und die Uhr dafür gerne rückwärtsdrehen.

      hamsterhugo | 9. Mai 2011 | 15:31 | Antworten
    • Zitat:
      “Ach was sind sie nur alles für kleingeistige Hinterwäldler.

      Ansonsten rate ich den meisten hier erstmal ein wirtschaftswissenschaftliches Studium zu beenden bevor sie die Welt mit ihren Scharfsinnigkeiten beglücken. Die meisten haben einfach keine Ahnung.”

      Da ist es auch schon wieder: Das Totschlagargument.

      Beachtlich bei den Ausführungen ist, dass keine Fakten genannt werden. Noch nicht einmal auf einen einzigen Aspekt wurde eingegangen, womit bereits der Beweis angetreten wurde: Ein wissenschaftlich fundierter Kommentar war’s auch nicht.

      Mich würde aber interessieren:
      Wie sehen Sie denn die Situation von, die Perspektiven für Griechenland. Welche Richtung vertreten Sie?

      Sicher. Die EU, vormals EWG, hat uns in der Vergangenheit sehr viel positives beschert. Insbesondere das enge Zusammenwachsen der Länder wurde stark beeinflusst.

      Allerdings bin ich der Meinung, dass vergessen wurde an dem Punkt aufzuhören an dem die Völker der beteiligten Länder nicht mehr hinter den Veränderungen gestanden sind.

      Man hat den Punkt verpasst, an dem die Nachteile für die Bürger angefangen haben zu überwiegen – und als die politischen Parteien über-, und die Bürger ohnmächtig wurden.

      Wie ist Ihr wehrter Standpunkt?

      Gernot | 9. Mai 2011 | 16:05 | Antworten
    • Die einzigen kleingeistigen Hinterwäldler sind diejenigen, die meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und sich zu den Themen nur dahingehend äußern, daß sie ihre Verachtung über andere Blogger ausgeifern. Niemand wird genötigt hier mitzudiskutieren. Wem’s nicht passt, der kann sich einen anderen Blog suchen. In dem Fall ist der Besuch eines Soldatenfriedhofs-Blogs zu empfehlen. Da gibt’s keine Schwätzer, keine Sch…-Unterstützer, keine Mülldenker, niemand, der über Irgendwas mit Irgendwas Ahnungslosigkeit an den Tag legt. Es wäre ein herrlich totes Eldorado für den handelsüblichen Profilneurotiker.

      Tocqueville | 9. Mai 2011 | 16:22 | Antworten
    • @Aufgemerkt!

      Wenn ich Ihren Kommentar lese, dann weiß ich auf jeden Fall, daß Sie ein reiner Polemiker sind.

      “Wer etwas gegen die EU hat, soll auf einen Soldatenfriedhof gehen.”

      Wenn ich diesen Blödsinn höre, dann fällt mir wirklich gar nichts mehr ein.
      Das, was Sie hier verwenden ist eine Killerphrase. Wenn jemanden gar nichts mehr einfällt, dann nimmt man eine solche, um eine sachliche Argumentation abzuwürgen.

      Natürlich würde überhaupt gar nichts passieren, wenn die EU auseinander fallen würde. Wer tatsächlich glaubt, daß ein Wegfall der EU einen Krieg bedeuten würde, der sollte sich mal auf seinen geistigen Zustand untersuchen lassen. Wahrscheinlich wird er da auch Herrn Westerwelle treffen. Der erzählt auch permanent diesen geistlosen Vollschwachsinn.

      Ökonomisch ist die EU der Tod für Deutschland. Wir werden in den nächsten Jahren einen großen Teil unserer Steuern auf Bürgschaften und danach auf die Einlösung der Selbigen für andere europäische Länder verwenden.

      Zwischenzeitlich steigt die Anzahl der Hartz IV – Leistungsempfänger in unserem Land in den Himmel (gerade wieder um 2,9%). Für unsere Leute haben wir aber leider kein Geld, da wir ja lieber Betrügern (Griechenland – nicht die Menschen sondern die Politiker)helfen bzw. Pleitestaaten (Portugal, Irland), die niemals wieder auf die Beine kommen werden (das ist ökonomisch gar nicht möglich).

      Der Witz dabei ist, wir unterstützen exportschwache Nationen wie Griechenland und Portugal mit unserem sauerverdienten Geld. So erwarten unsere idiotischen Politiker die jeweilige Volkswirtschaft wieder in Gang bringen zu können.
      Gleichzeitig belegt man aber diese Länder mit riesigen Sparauflagen, welche nur von den betroffenen Ländern über Kürzungen im Lohn- und Rentensektor umsetzbar sind.

      Nun würde ein normaler Mensch, der Verstand hat, natürlich aufhorchen und sich eine Frage stellen:

      Wie soll ein exprtschwaches Land seine Volkswirtschaft wieder in Gang bringen, wenn die einzige Möglichkeit – die Inlandsnachfrage – durch massive Sparmaßnahmen weiter geschwächt wird?

      Um unsere vollkommen verblödeten Politiker nicht zu überfordern, gebe ich hier mal die Antwort:

      Gar nicht!

      Das wird jetzt für einige unserer hintoten Politiker sehr überraschend kommen, aber jeder Mensch mit einem IQ über 70 kann das aus der Logik heraus bestätigen.

      Somit entstehen also in Europa ganz viele schwarze Löcher, in welchen wir unser Geld versenken ohne auch nur den geringten Effekt zu erzielen.

      Wenn die Damen und Herren nicht soviele Doktoren – Titel erpfuscht hätten und statt dessen etwas von Ökonomie verstehen würden, dann wüßte man das und würde sämtliche Bürgschaften sofort stoppen.

      Das, was hier gemacht wird, nenne ich Landes- und Volksverrat.

      Und bei der Gelegenheit:

      Ist das Wort “grottig” Europasprache? Ich würde Sie bitten, zuerst einmal die deutsche Sprache zu lernen, bevor Sie hier Ansprüche an Andere stellen.

      Berios | 14. Mai 2011 | 11:06 | Antworten
  10. Griechenland ist auf Grund von betrügerischen Zahlen in den Euro Raum aufgenommen worden.

    Danach hat man betrügerisch weitergewirtschaftet. Anstatt zu “helfen” hätte das Land aus dem Euro Raum ausgeschlossen werden müssen.

    So hätte man anderen Staaten einen eindeutigen Schuss vor den Bug gegeben.

    Im Ergebniss hat Deutschland seinen Schuldenberg innerhalb eines Jahres von 1,7 auf 2,0 Billionen erhöht. Also um 300 Milliarden.

    Das ist 10 mal so viel wie der Schaden in Japan geschätzt wird, das in EINEM Jahr.

    HG | 9. Mai 2011 | 15:26 | Antworten
    • Läppische 300 Milliarden zahlt Merkel aus der Portokasse. Freilich: Wenn eine Ulla Schmidt nur 10 Milliarden per anno im Gesundheitssystem “sparen” wollte, dann setzte schon mal in DE das große Kurortsterben ein. Man muss halt Prioritäten setzen und alles im rechten Maßstab betrachten.

      Rot-Gelb hat ein Herz für griechische Olivenbauern. Mit Recht wie ich finde: Der Deutsche Underdog kann sich ja an die Kleiderkammer und die Armenküche wenden… da darf auch nur der rein, wo Berechtigungsschein hat. Sonst könnte da ja jeder kommen.

      —————————————————-
      Übrigens: Passt auf Eure Katzen auf, wenn in der Nachbarschaft Altkleidersammelbehälter stehen, denen keine bekannte Organisation zuzuordnen ist und bei deren Kontaktadresse niemand abhebt. Interessanter Weise verschwinden genau dort, wo die auftauchen, nachts die Katzen. Einer Bekannten sind bereits zweie “weggekommen”. Angeblich werden die Tiere mit Duftködern angelockt und die Felle dann zu Rheumadecken verarbeitet… ekelhaft und grausam… (nur die Vögel in der Nachbarschaft freut’s)

      Bonzo | 9. Mai 2011 | 15:58 | Antworten
  11. Aufgemerkt! | 9. Mai 2011 | 15:15 |

    Ja, mein Lieber oder meine Liebe, da haben Sie aber voll daneben gelangt.

    Dümmliche Arroganz geht nicht. Es wäre eine Verdopplung.

    Warum beschimpfen Sie Teilnehmer, die ihre Meinung äußern?
    Es ist sehr schade, dass man während des wirtschaftswissenschaftlichen Studiums auch nicht noch Umgangsformen vermittelt bekommt. Nun gut, früher hat es das Elternhaus übernommen.
    Die gute alte Kinderstube – wer hat sie noch erlebt?

    Also bitte nicht mehr so.

    Trotzdem, Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 9. Mai 2011 | 16:51 | Antworten
  12. Ich denke das den Griechen die Drachme nützen würde. Ja diese würde in den Keller rauschen. Die EU sollte ein Heer von Kontrolleuren in die Verwaltung schicken um die Kurruption einzudämmen. Griechenland ist durch die EURO Einführung als Urlaubsland ins hintertreffen gegen die Türkei gekommen. Da das Land viel auf Tourismus setzt und dies auch glaube ich gut 1/5 der Wirtschaftleistung betrifft, würde das auch sehr helfen. Der Euro würde über Touristen ins Land fließen. Man sollte die Griechen ausklammern aus der EU um sie nach der operation wieder rein zu holen ob mit oder ohne Euro.

    Leittragende wären dabei nur die Banken die natürlich viel Geld verlieren würden. Aber ich denke das die das Tragen könnten. Man sollte diesen Banken einen Sparzwang EU weit verordnen das sie diese Zahlungen auch ausgleichen könnten.

    Die Banken schreien immer nach einen Liberalen Welt. Das Resultat wärend der Wirtschaftskrise wäre eigentlich der ruin solcher schlecht wirtschaftenden Firmen. Jetzt ist alles wie vorher und keiner der EU Führer hat Eier diese Unternehmen die Stirn zu bieten.

    Die Banken sind der einzige Grund warum alles so alternativlos ist. Klar wenn man nur diese beschützen will, müssen halt alle anderen ruiniert werden.

    Sepheran | 9. Mai 2011 | 17:01 | Antworten
  13. Ich lebe seit 30 Jahren in GR und kann nur sagen: Der wilde
    wilde Westen der faengt in Griechenland an und nicht in USA.Trikala, eine Stadt in Thessalia mit rund 50.000 Einwohner hat Schulden von 35 Million Euro. Wuerde die Gemeindeverwaltung die neu eingestellten 110 Stadtpolizisten dafuer ausbilden fuer was diese benoetigt werden, naemlich
    Kontrolle der Parkplatze, Halteverbote, Einbahnstrassen ect
    und die Stadt nimmt an Strafgeldern jeden Monat mindestens
    1 Million Euro ein, wenn natuerlich nicht die Strafbefehle auf Grund von Hand aufhalten der zustaendigen Beamten gar
    nicht dorthin kommen wo sie hin muessen – Stadtkasse -.
    Sowie in Trikala ist es in ganz Griechenland, alles was mit
    Behoerde zu tun hat ist korrupt. Wenn Leute 40 Jahre beim
    Staat sich aufhalten und gesund stossen,danach eine hohe Rente aund Abschlaggelder erhalten, worum sollten diese Leute interessiert sein ob der Staat bankrott geht. Das Geld kommt doch so und so. Auch ist die Gewerkschaft in Griechenland unuebersehbar und gib das Kommando, nicht Herr Papandreou oder Papkonstantinos. Auch ist es fuer mich nicht verstaendlich, dass sich solch ein total finanziell kaputtes Land noch eine politische Linie wie KK leisten kann. Wie gesagt hier hat keiner ein Interesse an einen gesunden Staat, hier existiert nur das eigene Wohlsein. Hier sind die Laudwirte die Macht, der Staat kapituliert vor der Masse und Gewerkschaft.

    Peter | 9. Mai 2011 | 17:02 | Antworten
  14. Eine sehr gute Beschreibung der Situation in Griechenland. Doch, wie in einigen Kommentaren schon angesprochen, das Problem ist die Administration der EU. Diese fordert schon wiedervon ihren reichen Mitgliedern mehr Geld, nämlich 4.7 %. Wofür ?????
    Über die Arbeit der Kommision gibt es keine demokratische Kontrolle. Die tausenden Beamten brüten immer über neue “Harmonisierungsgesetze” aus, die völlig sinnlos und teuer sind, siehe Glühbirnenerlaß. Wir Bürger haben keine Chance, uns zu wehren. Das ganze System ist antidemokratisch, ja schon sehr stark sozialistisch angelegt.
    Unsere Politiker sind jetzt angehalten, Reformen der EU in die Wege zu leiten, andernfalls wird auch diese Blase platzen und alle guten Schritte in Richtung einer gemeinsamen europäischen Zukunft werden wieder vernichtet.
    Griechenland sollte aus dem Währungsverbund ausgeschlossen werden, nach einer gründlichen Reform, die nur die Griechen alleine bewerkstelligen können, wieder kann man über einen erneuten Beitritt diskutieren.

    Eugen | 9. Mai 2011 | 17:58 | Antworten
  15. letzte Meldung von dpa:
    “Die Hiobsbotschaften für das schuldengeplagte Griechenland nehmen kein Ende. Am Montag stufte die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) die Kreditwürdigkeit des Landes gleich um weitere zwei Noten herab. Weil Erfolge Athens bei der Schuldenbekämpfung ausblieben, rechnen die Experten mit weiteren Zugeständnissen der Eurozone, die auch private Gläubiger treffen könnten. Möglich ist auch, dass das 110-Milliarden-Euro-Hilfspaket für die Hellenen aufgestockt wird, wobei in Medien ein Betrag von 30 Milliarden Euro genannt wird.”

    Thomas J.Kramer | 9. Mai 2011 | 18:00 | Antworten
  16. Wer hat eigendlich…

    … Griechenland in den Euroraum gewunken?
    … die Stabilitätskriterien aufgeweicht?
    … das Finanzmarktderegulierungsgesetz 2002 aufs Gleis gebracht?
    … die Ministerien mit Lobbyisten der Banken aufgefüllt?

    Es ist kein Wunder, dass sich Rot-Grün wie Wild auf Fukoshima gestürzt hat, wenn man den Mist zurückverfolgt.

    Karl Letis | 9. Mai 2011 | 18:18 | Antworten
  17. Warum hat man die Entwicklung eigentlich seit Beginn der Griechenlandkrise auf Seiten der Wissenschaftler so klar vorhergesehen und es ist nichts entsprechendes geschehen?

    GENAAAAU! Weil Wissen und Können zweierlei sind. Die Postmoderne pfeift auf ein gesundes Maß an gegenseitiger Kontrolle, sie scheißt auf einen aufgeklärten rationalen Diskurs. Was zählt – und zwar allein – ist die “Handlungsfähigkeiten” der selbsternannten “Eliten”… also die des Geldadels, welcher im germanisch-angelsächsischen Raum schon seit geraumer Zeit unangefochten den Blutadel ersetzt. Hauptsache, einer ist reich!

    Das verordnete Fehlen von Rationalität sollte eigentlich in einer erhöhten Religiosität münden – weil das nun mal eben so nahe liegt.
    Aber der Religion der Kirche setzen die Neoliberalen die Religion der “Qualität” entgegen. Worauf es dabei ankommt ist, die – im allgemeinsten Sinne – produzierenden Kräfte (Dozenten, IT-Experten, Ärtze etc) in einen Qualitätskodex zu zwingen, welcher einerseits die an sie gerichteten Anforderungen wenigstens verdreifacht, der aber andererseits sicherstellt, dass ihm prinzipiell nicht genügt werden kann, und dass die Erfüllung dieses Kodex aus ihm selbst heraus beschrieben und ermittelt wird – und nicht etwa der tatsächlichen Qualität der Produkte (Gesundung des Patienten, Reife des Studenten, etc).

    Kurz und gut: Der Paradigmenwechsel dieser letzten Jahre im intellektuell-mentalen Bereich ist total und bereits sehr weit fortgeschritten. Die Folgen zeigen sich mehr und mehr auf allen Ebenen. Ob eine Nation finanziell abschmiert, ein Krankenhaus wegen bakterieller Verseuchung eigentlich zu schließen wäre, breite Landstriche keinen Hausarzt mehr bieten können, ob AKWs in die Luft fliegen, etc… das sind nur Nuancen, Symptome…

    Der Mensch als Teilchen im Kasten!

    Übrigens: Die Doktrin der “Qualität” drückt den Leistungsträger in den Dreck… Freilich reicht das nicht, da es ja auch noch Zivilisten, Arbeitslose etc. gibt. Für die hat man das umfassend ängstigende Element der Bedrohung durch den “Terror”. Auch hier muß man an die Einsicht der Drahtzieher “glauben”. Ob es nun mehr Terror gibt, weil Bin Laden tot ist, oder aber ob es mehr Terror gibt, weil er noch lebt? Wen schert’s? Wenn es im Karton ruhig wird, hinterlegt man halt wieder irgendwo eine Bombenattrappe und der Weg für Nacktscanner und Drogenschnüffelhunde etc. ist frei.

    Fazit: Sooo kann man natürlich auch leben. Die Art ist numerisch betrachtet nicht bedroht…

    Anreiner | 9. Mai 2011 | 18:30 | Antworten
  18. Ja die Steuererlickkeit, des do Reicher des do wenniger, oder?

    Wenn alle in Europa, ordenlich ihre Steuernzahlen würden u.
    nicht nur Steuerparadise suchen würden, hätten wir in Europa
    keine Armut, keine Menschen die keine Wohnungen mehr haben,
    keinen Hunger und erstrecht kein problem mit dem Euro.

    Denken wir mal an uns in Deutschland bevor wir GR verurteilen,
    fäll uns da was ein wie CD´s mit daten, oder Gesetze ? (Begandigung der Steuerhinterzieher)
    Oder unsere Großfirma´s, wer zahl den da überhaupt die Gewerbesteuer oder die sonstige Abgaben so wie jede keine Firma oder Privatmensch.
    Oder unsere Banken, ? Steueroasen ?

    Unsere Städte und Gemeinden sind Pleite, warum wohl ?

    Mit friedlichem Gruß
    P.S. GR ist in Europa und hat den Euro und das bleibt so!

    Karlo | 9. Mai 2011 | 18:32 | Antworten
  19. hallo,alles was sie da geschrieben haben,ist richtig.
    weiter so.
    Freimuth

    Freimuth,Hans-Jürgen | 9. Mai 2011 | 18:38 | Antworten
    • Glaube ich nicht! Da kann was nicht stimmen!

      P.S.: Die Daten der Volkszählung können zwar in den ersten vier oder fünf Jahren zugeordnet werden, sie sind aber trotzdem sicher – bis einer den lecken Dateneimer anzapft. Das kann aber nicht passieren. Denn das ist ja verboten. Elena ist auch sicher, die Gesundheitsakte ist noch sicherer… nix kann passieren. Und wenn doch: Selbst schuld: Jeder der dann Geschädigten hätte über Google, Twitter, Facebook, Deutschland-Card etc. ohnehin “viel-viel-mehr” von sich verraten. Und wenn doch nicht, dann ist er nicht ganz normal! Und verdammt noch mal! Solche “Einzelfälle” passen nicht ins Bild… sie fallen aus dem Rahmen.

      Gunther | 9. Mai 2011 | 18:59 | Antworten
      • Warum hassen postmoderne Anti-Terror-Ideologen den Paranoiker? Nicht weil edr sich verfolgt fühlt … nein! Das wollen die ja. Sie hassen ihn, weil er ernsthaft glaubt, man sei nur hinter ihm her! Dieser Wichtigtuer! Deshalb ist er – objektiv betrachtet – privilegiert. Denn seine Sicht der Dinge postuliert geradezu einen Ausweg. Und das darf nicht sein.

        Henning | 9. Mai 2011 | 19:45 | Antworten
  20. Herr Thomas J. Kramer, Sie fragen: “340 Milliarden Euro – WIE soll dieses kleine Land diesen Berg jemals abtragen?”
    Nun…
    Ein Land, gesegnet mit Sonne, sodass der Wein legendär ist, sollte Solarstrom produzieren !!!

    Die Türkei verhandelt mit Russland über Kernenergie.
    Abnehmer für grünen Strom, wie auch immer ! aber Stromabnehmer jedenfalls gibt es doch immer.
    Und man darf fragen, ob man den Griechen jemals Geld geben sollte. Gebt ihnen Solarzellen. Darauf kann man dann Kredite aufnehmen, denn das sind Produktionsmittel, deren Kurse steigen.

    Guntram | 9. Mai 2011 | 20:31 | Antworten
    • Die Athener sollten besser ihre Eulen verkaufen! Sie können ihnen auch das Fell abziehen und davon Rheumadecken machen (s.o). Man kann auch die äolischen Kräfte nutzen und ganz Hellas mit Windrädern zwangszustellen. Mal ehrlich – warum immer nur die deutschen Mittelgebirge vom Teutoburger Wald bis zum Eggegebirge, das Weserbergland, das Sauerland… Vielleicht findet ja jemand noch den “Boxbeutel” des Odysseus… also diesen Beutel, dessen Inhalt ihn wieder von seinem Itaka wegtrieb, als seine “Kameraden” ihn öffneten während er schlief. Echt, wer solche Freunde hat… ! Jedenfalls, Wind war da ja genug drinnen. Tja wirklich – für die Griechen gäbe es im Prinzip einen unerschöpflichen Born von Möglichkeiten, wieder an Pinke-Pinke heranzukommen. Allein – der Wille fehlt. Solarzellen gehen natürlich auch… beste Qualität bekommen die gratis frei Haus. Der Deutsche Michel subventioniert gerne auch den griechischen Solarstrom. Das geht ganz flugs, während große Bundeskonsorzien noch auf Jahrzehnte hin versuchen, Solarthermische Anlagen in der Wüste zu errichten und sich über den Stromtransport den Kopf zerbrechen.

      Das eigentlich Problem ist doch: Warum müssen wir uns hier über die griechische Lebensart den Kopf zerbrechen und austauschen? Es ist die Brüsseler Gleichmacherei, welche zu nichts Gutem führt. Man kann nun mal in den gemäßigten Breiten deutlich besser rackern als in den entwaldeten Gefilden Spartas, des Minos und anderer großer Herrscher. Nicht wahr?

      Pillepalle | 9. Mai 2011 | 20:41 | Antworten
      • Das mit den Rheumadecken hatte ich erst für einen üblen Jokus gehalten… aber googlest Du: Altkleidersammlung + Katze

        Es gibt doch nichts, was es nicht gibt.

        JunkerGoesch | 9. Mai 2011 | 21:25 | Antworten
  21. Ja, wenn in deutschland alle mehr Steuern zahlen würden, wären Bund, Länder und Gemeinden nicht pleite…is’ klar.

    Die Bürger noch mehr ausnehmen und abzocken und es den Politikern in deutschland und der Eu, den Banken und den Hartz4 Empfängern in den A…. stecken.

    Klar, wer noch arbeitet hat sowieso mehr, als er braucht.

    Leute, die so eine sozialistisches Gequatsche an den Tag legen, sollte das gleiche passieren, was man den Politikern wünschen könnte – weg damit, egal wie.

    Im Zweifelsfall muss eben eine Revolution her, umd die EU und Leute, wie Merkel los zu werden. Auch wenn das nicht gewaltfrei wäre, so wäre es doch die Befreiung und Erneuerung deutschlands.

    Jörg | 9. Mai 2011 | 20:39 | Antworten
    • In Deutschland machte schon immer die Arbeit den freien Mann, nicht der Lohn. Die Griechen sehen das freilich genau anders herum. Und ist es ihnen zu verdenken? Bei 40 Grad im Schatten hört der Spaß wohl auf.

      Pillepalle | 9. Mai 2011 | 20:44 | Antworten
  22. @ (ZDF) Thomas J. Kramer
    Sehr guter Kommentar!
    Adio Griechenland, es ist Zeit zu gehen!

    Peter1 | 9. Mai 2011 | 23:19 | Antworten
  23. > “Eine einfache Lösung gibt es nicht”.

    doch, gibt es, aber eine, die unsere Banken und andere Grossanleger fürchten, wie die der Teufel das Weihwasser:

    Moratorium, Schuldenschnitt, das Bad-Bank-Prinzip.

    Neuschulden nur noch von der EZB direkt und für Null Zinsen, und die bestehenden Kredite 30-50% schneiden, in ein eBad-Bank auslagern, also entsprechende Abschreibungen der Anleger, es sei denn, sie machen eine Zins- und RÜckzahlungsverzicht und halten die Förderungen als Goodwill für fernere Zukunft, und erhalten dann eine nicht zugesicherte aber dann machbare Rückzahlung.

    Dann könnte Griechenland seine Struktur reorganisieren, die Wirtschaft wieder ankurbeln.

    Austritt aus dem Euro geht nicht, weil dann die Schulden ja blieben, in Euro. Das wäre also das Gegenteil einer Lösung.

    Die Banken werden jammern, aber sie haben ja immer schon “Zitterprämie”, also einen erhöhten Zinssatz wegen höherem Risiko gefordert und erhalten. Also sollen sie nun auch nicht durch den Steuerzahlen entlastet werden, der hat ja von der Zitterprämie auch nicht seine Steuern entlastet bekommen.

    Ein Verfahren übrigens, dass auch bei anderen Grossschuldnern angewendet werden sollte. EInfache Regel: Wenn die Zinsen mit der risikobegründng höher sind, muss eben auch Eintreten des Risikofalls in Kauf genommen werden.

    Ist in jedem Geschäft so, nur bislang nicht bei Banken und Staaten, die finden immer genug Dumme, die für alles zahlen.

    Dreifels | 10. Mai 2011 | 00:06 | Antworten
  24. Wir haben das Problem doch:

    Im Mitgliedsstaat A fehlt Geld, das wird durch Mitgliedsstaat B finanziert.

    Beispiel Griechenland: Als ich dort war (2008) sagte uns unser griechischer Reiseleiter wie es dort mit der Steuer läuft. Man gibt erst mal eine Steuererklärung ab in der die Einnahmen die Ausgaben ausgleichen. Alle drei Jahre sieht sich ein Finanzbeamter den Fall an. Der sagt: “Entweder Du zahlst X Euro oder du wirst geprüft.” Die Summe von X Euro wird dabei geschätzt, natürlich gibts keine Anhaltspunkte und so ist es billiger dem Beamten etwas zu geben weil X entsprechend geringer ist.

    Die Frage ist nun, warum im Mitgliedsstaat A Geld fehlt ? Ganz einfach: Weil Mitgliedsstaat A zu bequem ist, sich ein System anzutun, das die übrigen Staaten haben und daß zu einer halbwegs funktionierenden Steuerverwaltung führt.

    Wenn man nun mit so einem System kommt, dann heißt es schnell “Es droht Bürgerkrieg” – dafür, daß das rechtsstaatliche Element der anhand der individuellen Leistungsfähigkeit orientierten Besteuerung eingeführt wird, was in anderen Ländern Standard ist ?

    Alternative 1 : Bürgerkrieg

    Alternative 2: Die Schulden die Griechenland hat werden in Teilen für kraftlos erklärt. Das will auch keiner und vor allem was ist mit den Garantien ? Die betreffen uns alle.

    Alternative 3: Neue Hilfsmilliarden – aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und das Problem des Steuervollzugs in Griechenland ist nicht gelöst.

    Alternative 4: Griechenland tritt aus dem Euro aus – die Schulden sind aber in Euro und durch uns garantiert.

    Was ist denn nun “alternativlos” ?

    Ich denke, die Problematik hätte man sich früher überlegen können, denn wenn man damit anfängt, diverse Hilfskonstrukte im Bereich von hunderten von Milliarden Euro zu schließen – die ja alle nur Bürgschaften sind die nie gezogen werden – dann hätte man daran denken müssen, was denn passiert, wenn Griechenland am Ende doch nicht zahlen kann.

    1/3 der Staatsschulden Griechenlands sind ja schon übernommen, erwarten die allen ernstes, daß wir alles übernehmen ?

    Und vor allem: Was verlangen wir dafür ? Wie heißt es so schön “Ein einfaches, gerechtes und … ach ich habs vegessen … Steuersystem” – für die dort wie für uns hier.

    Aber wir sind ja wieder auf dem besten Weg, die Zahlmeister Europas zu werden.

    Hans Zahlmeister | 10. Mai 2011 | 00:30 | Antworten
  25. Mein Gott, haben wir hier wieder mal Probleme – besser gesagt Problemchen!

    Für den durchschnittlich situierten Zentraleuropäer sind doch diese geschätzten ca. 340 Milliarden Euro, welche wir hier demnächst schultern müssen nur noch _Peanuts_.

    Wenn nicht wenigstens Billionen zur Debatte stehen (1 Billion = 1000 Milliarden) sind doch solche Geschichten gar nicht erst erwähnenswert!

    Warten wir mal noch ein wenig ab, bis der _Schuldentanz_ in Europa demnächst so richtig rhythmisch und schwungvoll losgeht (entsprechende Eintänzer sind bereits schon auf dem Parkett), dann reden wir wenigstens von 10 Billionen Euro, die von den _Dummen_ für die Mächtigen und Rücksichtslosen erarbeitet werden müssen.

    Bei den derzeit für Griechenland zur Debatte stehenden _Peanuts_ wird dann nur noch über Rundungsbeträge oder _Trinkgeld_ geredet.

    Dass es sich bei meiner Prognose nicht um sinnlich romantische Aufwallungen von _Größenwahn_ handelt, wird uns die nahe liegende Zukunft zeigen!

    Wir werden es erleben!

    Gruß D. Ackermann

    Dieter Ackermann | 10. Mai 2011 | 03:26 | Antworten
  26. Kleine Erinnerung:

    Die 300 Milliarden die ich nannte entsprechen fast genau dem gesamten Staatshaushalt der Bundesrepublik Deutschland :D

    Das heißt wir haben in 2010 600 Milliarden ausgegeben und rund!! 250 Milliarden eingenommen.

    Ich kann nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte! (Werner Finck)

    HG | 10. Mai 2011 | 05:22 | Antworten
  27. Die Griechen zahlen immer nur Zinsen zurück. An die “Kernschulden” kommen die nie heran. Deshalb besteht das Kalkül der Banker auch darin, diese Zinsen durch Schlechtreden der griechischen Lage so sehr in die Höhe zu treiben, dass nicht mehr der Grieche an sich sondern der Deutsche Steuerzahler für sie arbeiten und aufkommen muss. Das nennt sich dann Rettungsschirm, Bürgschaft etc.

    Und es funktioniert vor allem sehr gut. Denn weil die “Kernschuld” nie abgetragen wird (auch bei uns nicht) lässt sich dieses Spielchen bis zum jünsten Tage in einem epischen Gefecht zwischen Bankern und Steuerzahlern immer weiter treiben und noch perfektionieren. Und wenn doch mal ein Staat abschmieren sollte – kein Problem. Dann spuren die Steuerzahler der “Geberländer” beim nächsten Mal vor lauter Angst umso bereitwilliger.

    Experte | 10. Mai 2011 | 08:59 | Antworten
  28. …und es geht munter weiter….:
    reuters meldet:
    “Griechenland kann einem Medienbericht zufolge mit zusätzlichen Hilfen von 60 Milliarden Euro rechnen. Das neue Paket werde im kommenden Monat beschlossen, berichtete die Nachrichtenagentur Dow Jones unter Berufung auf einen hochrangigen griechischen Regierungsvertreter am Dienstag. Ein Vertreter des Finanzministeriums wies den Bericht zurück.”

    Thomas J.Kramer | 10. Mai 2011 | 10:44 | Antworten
    • Künftig müssen wir wohl auch noch ein Notopfer Griechenland bezahlen.

      Bin mal gespannt, was sich unsere Politiker als nächstes einfallen lassen um das Geld aus dem Fenster zu schmeißen.

      Wie wäre es z.B. mit einer öffentlichen Geldverbrennung in Berlin?

      Gernot | 10. Mai 2011 | 12:49 | Antworten
  29. Griechenland ist pleite.

    Nicht das wir das nicht schon seit einigen Jahren wissen, aber was lernen wir daraus?
    Ich lerne daraus, dass man wirklichen Fachleuten nicht zuhört und lediglich “Politik” auf Kosten unserer Nation macht.

    Und was wird sich nun ändern?
    Nichts. Die politischen Marionetten klatschen weiter in die Hände und sehen die große Blase der EU platzen.

    Griechenland, Spanien, Irrland, Portugal, Italien und Oststaaten haben nichts zu verlieren, aber Deutschland.

    Wir sind es, die dafür bezahlen werden. Besser gesagt unsere Nachkommen für einen europäischen “Größenwahn”. Ein Größenwahn der jeder Zeit noch in schlimmere Hände geraten könnten und wir von heute auf morgen in entsetzliche Kriege geraten.

    Aber ihr hört einfach nicht zu.

    Europa ist unser Untergang.

    Roland Tluk | 10. Mai 2011 | 10:46 | Antworten
  30. @ alle

    Wechselreiterei – ein altmodischer Begriff!

    Bei der Ausstellung eines Wechsels wird Geld geschaffen, das (noch nicht) vorhanden ist.
    Sollte der Wechsel am Stichtag nicht eingelöst werden können, dann wird ein neuer Wechsel ausgestellt, der den alten Wechsel aufhebt. Und so geht es weiter und weiter.
    Im Handelsrecht strafwürdig!

    Aber wie verhält es sich im Umgang von europäischen Staaten untereinander?
    Virtuelles Geld wird von hier nach da verschoben. Erstmal sind die Wogen geglättet. Recht bald kommt die nächste Hiobsbotschaft. Nochmal virtuelles Geld, Geld, das nicht wirklich vorhanden ist, fließt nochmal in die gleiche Richtung – Hoffnung auf Erfolg besteht nicht!

    Und dann kommt irgendwann der Tag, an dem die Utopie der Realität weichen muss.
    Ja, wer muss jetzt noch? Der deutsche Bürger muss noch – einige andere auch.
    Wir zumindest wurden nicht gefragt, ob wir das für uns und unsere Kinder wollen.
    Dazu waren wir wohl nicht mündig genug. Alle vier Jahre [zur Bundestagswahl] sind wir mündig.

    Zu diesem Thema habe ich mir den Bundeshaushalt für das Jahr 2010 angeschaut.
    Bei einem Gesamtvolumen von 325 Milliarden sind für die Zinsleistung 40 Milliarden veranschlagt.
    Wir leben im Schlaraffenland – in einem Land, in dem Geld keine Rolle spielt.

    Gruß aus Eisenach

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 10. Mai 2011 | 11:56 | Antworten
    • Zitat:
      “Wir leben im Schlaraffenland – in einem Land, in dem Geld keine Rolle spielt.”

      Nein, das nicht. Aber wir leben in einem Land in dem der Bundestag und fast alle Politiker jeglichen Realitätssinn verloren haben.

      Gesunder Menschenverstand? Fachwissen? Moral? Grundwerte?
      Fehlanzeige!

      Es geht nur noch um Parteipolitische Interessen und darum wer in Brüssel die Fäden in der Hand hält.

      Mit Demokratie hat die EU längst nichts mehr zu tun.

      Gernot | 10. Mai 2011 | 12:52 | Antworten
  31. @ Gernot | 10. Mai 2011 | 12:52

    Ohne Ironie, ich mag Ihren Idealismus.
    Vielen Bürgern ist er mittlerweile abhandengekommen – vielleicht aus Enttäuschung, vielleicht empfinden diese Bürger auch eine Art Ohnmacht.
    Und trotzdem sind sie und bleiben sie „aufrechte Demokraten“.

    Die „Erfolgsformel“ für dieses Monopoly-Spiel heißt:
    „Auch wenn ich selbst kein Geld habe, ich gebe es trotzdem aus.
    Ich bin für vier Jahre gewählt, und ich tue mein Bestes.“

    Für die Leichtgläubigen: Das Beste des jeweils Handelnden ist das Beste, was dieser gewählte Bürgervertreter leisten kann.

    Abschied von den Idealvorstellungen oder die unerträgliche Mittelmäßigkeit hinnehmen?

    @ alle

    Mich haben einige Zuschriften erreicht.
    Hierbei geht es um den Zusammenhang zwischen dem Begriff Merkantilismus und Angela Merkel.
    Nein, es gibt keinen direkten Zusammenhang – vielleicht einen gedachten.
    Der Begriff kommt im 16. oder 18. Jahrhundert auf. Das ist lange her.

    Einen freundlichen Gruß aus Eisenach – ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit

    Heinz Sahl - Eine Stimme aus Thüringen | 10. Mai 2011 | 14:12 | Antworten
    • Zitat:
      “Abschied von den Idealvorstellungen oder die unerträgliche Mittelmäßigkeit hinnehmen?”

      Leider ist es eine bewusste Entscheidung der Mächtigen in allen Parteieln nur diese unerträgliche Mittelmäßigkeit bei Wahlen aufzustellen.

      Mittelmaß kann der 1. Liga der Politiker schließlich nicht gefährlich werden. Die wichtigen Positionen können einem so nicht streitig gemacht werden. Und diese Hinterbänkler stoßen höchstens in Urlaubszeiten mal mit irgendwelchen Parolen auf – zumeist negativ.

      Was wäre denn, wenn sich hochqualifizierte Menschen von den Parteien aufstellen lassen wollten? Es ist wie in allen Systemen, in denen vorhandene Machtstrukturen es “Emporkömmlingen” nicht erlauben nach oben zu kommen.

      Es herrscht eine viel zu große Angst, dass die bisherigen Führungspersönlichkeiten vom Sockel gestoßen werden könnten.

      Das gibt es natürlich nicht nur in der Politik, in jedem Verein gibt es Kämpfe um Posten und Pöstchen. Durchtrieben, mit System – und “Connections” kämpfen sich die meisten nach oben. Geschönt ausgedrückt sind es die “Alpha-Tiere”, die aber aus gewissem Abstand betrachtet auch mal über Leichen gehen – wenn es ihnen dient.

      Und unser Wahlsystem tut sein übriges dazu, dass sich die Situation nicht bessern kann …

      Durch die 5%-Hürde fühlen sich viele Bürger genötigt etablierte Parteien zu wählen. Was würde sonst wohl aus der Stimme werden ist wohl der treibende Gedanke. Viele andere, die schweigende Mehrheit, verweigert den Gang zur Wahlurne. Resigniert. Was soll denn schon rauskommen?

      Die Politik belügt sich auch selbst wenn sie sich über die Ursachen zurückgehender Wahlbeteiligung siniert. Sie belügt sich wenn sie populistisch Themen angeht, von denen den Politikern selbst klar ist dass die Forderungen ein Griff ins geistige Klo sind.

      Die Mehrheit der Bürger wollte eine starke Europäische (Wirtschafts-!)Union. Dafür gab und gibt es gute Gründe.

      Die Mehrheit der Bürger wollte nie einen Euro. Dafür gab es gute Gründe – und an guten Gründen dagegen werden es immer mehr.

      Nein. Natürlich hatte der Euro auch Vorteile. Kein Umtausch vor dem Urlaub wird da immer gerne genannt. Aber bei genauer Betrachtung waren die Vorteile doch fast ausschließlich der Globalisierung, den großen Unternehmen angediehen.

      Wir erinnern uns: Zwischen den starken wie auch den stabilen Währungen war der Wechselkurs festgeschrieben. Ein Währungsrisiko gab es eh “nur” für Länder wie Spanien, Italien, Griechenland. Die Staaten, die jetzt auch den Euro in Schwierigkeiten gebracht haben und weiter bringen werden.

      Zitat:
      „Auch wenn ich selbst kein Geld habe, ich gebe es trotzdem aus. Ich bin für vier Jahre gewählt, und ich tue mein Bestes.“

      Und da ist er wieder, der Realitätsverlust unserer Politiker.

      Es ist ja nicht ihr Geld, dass sie hier verschwenden. Es ist ja auch nicht ihre Zukunft – und nach wenigen Jahren bekommen sie auch noch eine fürstliche Pension.

      Gerne vergleichen sie sich mit Managern, und fordern immer höhere Diäten. Nur mit der Verantwortung, dem tragen der Konsequenzen hapert es. Nein, das eigene Häuschen würden sie nicht opfern – und das eigene Geld schon gar nicht so diletantisch anlegen wie sie es als Vertreter des Volkes tun.

      Man beachte auch:
      Ein sehr großer Teil derer, die sich da im Bundestag ihren Hintern festsitzen sind … LEHRER!

      Genau. Und genau die sollen unsere Kinder, unsere Jugend auf die Zukunft vorbereiten. Nur: Ein Drittel der Jugendlichen sind heute nicht einmal mehr Ausbildungsfähig.

      Und genau diese Leute wollen uns dann auch noch erklären, dass der EURO und die Milliarden-Schenkungen*) an Griechenland “alternativlos” sind…

      *) Da man davon ausgehen muss, dass die Kredite wohl nicht (oder nur zum Teil) zurückgezahlt werden kann man durchaus von Schenkung sprechen.

      Ich bin mal gespannt wie lange das noch gut geht. Es wäre nicht das erste mal in der Geschichte Europas dass eine Regierung aus der Stadt gejagt wird.

      Hoffentlich kommen unsere Abgeordneten noch rechtzeitig zur Besinnung.

      Gernot | 10. Mai 2011 | 14:58 | Antworten
  32. Kompliment an die Blogger, die hier vorher so verunglimpft und für minderbemittelt erklärt wurden! Ich kann nicht finden, dass hier Leute reden, die von nichts eine Ahnung haben. Etwas gesunder Menschenverstand reicht völlig aus, um zu erkennen, dass wir als Bürger restlos über den europäischen Tisch gezogen werden.
    Leider macht sich eine gewisse Hilflosigkeit breit, weil man nichts bewirken kann, sondern nur vor vollendete, “alternativlose” Tatsachen gestellt wird. Wen soll man eigentlich wählen? Kennt hier jemand das Filmchen über den “Goldschmied Fabian”? Darin wird sehr anschaulich dargestellt, wohin die Reise des Geldes geht, und dass es letztlich völlig wurscht ist, welche Farbe regiert, denn der eigentliche Regent ist Fabian (der Geldverwalter).

    Möppelchen | 10. Mai 2011 | 16:44 | Antworten
  33. ap:
    “Die Bundesregierung will sich erst nach Vorlage des Berichts der sogenannten Troika aus IWF, EZB und EU-Kommission zum weiteren Vorgehen in der Griechenland-Krise äußern. Es sei notwendig, sich zunächst ein Bild vom aktuellen Status des Landes zu machen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag in Berlin. Erst dann werde entschieden, «was und ob überhaupt etwas zu tun ist». “

    Thomas J.Kramer | 10. Mai 2011 | 17:00 | Antworten
  34. EIL-EIL, 16.11 Uhr
    (Eil )
    EU bereitet Entscheidungen zu Griechenland vor =

    Straßburg (dpa) – Die EU bereitet neue Entscheidungen zum Schuldensünder Griechenland vor. Diese sollen in einigen Wochen gefällt werden, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am Dienstag in Straßburg. Erst müssten Ergebnisse einer Überprüfungsmission von EU und Internationalem Währungsfonds in Athen vorliegen, die den Finanzbedarf für 2012 klären sollen. Zum Umfang möglicher zusätzlicher Hilfen äußerte sich der Finne nicht.
    dpa

    Tja, so wird es dann kommen…..

    Thomas J.Kramer | 10. Mai 2011 | 17:05 | Antworten
    • Und was soll die Strafe sein?

      Einen Beinlosen, die Beine abnehmen?

      Die Griechen brauchen Freiheit und keinen Strick um den Hals.

      Roland Tluk | 10. Mai 2011 | 18:32 | Antworten
      • “Die Griechen brauchen Freiheit und keinen Strick um den Hals.”

        Da hilft es aber nichts dauernd zu streiken, Städte zu verwüsten und noch mehr Kosten zu verursachen.

        Die Griechen sollten sie mal endlich damit anfangen die Steuersünder zur Kasse zu bitten, korrupte Beamte UND Politiker ins Gefängnis bringen und endlich anfangen in ihrem Land aufzuräumen.

        Aber bisher gibt es kein Anzeichen dass sich die Situation bessert.

        Sollen wir wirklich noch mehr Geld in ein Land geben wo man weiterwurschtelt wie bisher?

        Anwälte, Ärzte und viele andere geben bei der Steuererklärung an unter der Armutsgrenze zu leben. Trotzdem können sie sich Villen, Sportwagen und vieles mehr leisten. Dazu gibt’s noch Subventionen von der EU für Projekte die nicht durchgeführt werden – dafür leistet sich dann manch einer mit dem Geld eine Luxuskarosse.

        Das ganze wird nie ein Ende nehmen, wenn nicht die Griechen selbst einsehen dass sie Änderungen durchsetzen müssen – und endlich mal bei ihren kriminellen Mitbürgern durchgreifen.

        Aber genau diese Kriminellen werden ja vom griechischen Staat und der EU hofiert.

        Vom Strick, der Schlinge die sich den Griechen am Hals immer enger zuzieht, können sich die Griechen nur selbst befreien.

        Und wenn das noch eine Weile so weitergeht, dann werden wir alle einen Bürgerkrieg in Griechenland erleben.

        Dabei trägt dann die EU eine Mitverantwortung.
        Hallo Frau Merkel: Das gilt auch für Sie, ganz persönlich!

        Gernot | 10. Mai 2011 | 19:57 | Antworten
        • Die richtige Antwort wäre die Auflösung der EU.

          Von mir aus kann eine Art EWG erhalten bleiben, aber diese “EU” hat keine Zukunft.

          Das ist das einzige, was für unsere Menschen gut.

          Ich rede hier von Deutschland.

          Roland Tluk | 11. Mai 2011 | 15:21 | Antworten
  35. Informationen griechischer Bürgerbewegungen zum Thema Schuldenkrise:

    - Dokumentation: http://www.debtocracy.gr, englische Version: http://www.debtocracy.gr/indexen.html (Untertitel einstellen)

    - CALL FOR AN AUDIT COMMISSION ON GREEK PUBLIC DEBT
    http://www.gopetition.com/petition/43171.html

    - http://www.elegr.gr/, Analysen: http://elegr.gr/list.php?id=2

    Sxolio | 10. Mai 2011 | 20:22 | Antworten
  36. Es gibt einen erneuten Generalstreik in Griecheland. Wenig hilfreich, dafür aber sehr populistisch … und gefährlich.

    Zitat aus Focus-Online (Artikel: Generalstreik in Athen):
    “Ausländer-Jagd in Athen
    Nach fremdenfeindlichen Ausschreitungen wurden derweil am Dienstagabend in Athen 25 Menschen festgenommen. Die Demonstranten hätten Ausländer mit Stöcken durch das Zentrum der griechischen Hauptstadt gejagt und die Glasfront eines Wohnblocks eingeschlagen, …”

    Gernot | 11. Mai 2011 | 10:20 | Antworten
    • “Es gibt einen erneuten Generalstreik in Griecheland. Wenig hilfreich, dafür aber sehr populistisch … und gefährlich.”

      Wenn ich Grieche wäre, würde ich jeden EU-Befürworter lynchen.

      Diese Myserie wäre ohne EU zwar auch eingetreten, aber weniger drastisch und bedrohlich.

      Roland Tluk | 11. Mai 2011 | 15:25 | Antworten
    • Und Gernot, hören Sie genau zu:

      Die griechische Bevölkerung leidet unter Armut, Hunger und Arbeitslosigkeit, weil die EU “Sparmaßnahmen” Griechenland aufgezwungen hat, dafür, dass tote Banken gerettet wurden.

      Wissen Sie was das ist?
      Loyaler Republikaner, der an Werte und Moral glaubt, hätte solch ein kriminelles Vorgehen öffentlich an den Pranger gestellt.

      Und jetzt gucken Sie sich unserer sog. “Parlamentarier” an, die bei jeden Erwürgnis vor sich hinklatschen und gar nicht wissen warum.

      Der Einzige, der das Niveau halbwegs hochgehalten hat, war der Frank Scheffler. Ich frage mich, wie solch ein Mann sich in die FDP verirren kann.

      Roland Tluk | 11. Mai 2011 | 15:37 | Antworten
      • Zitat:
        “Die griechische Bevölkerung leidet unter Armut, Hunger und Arbeitslosigkeit, weil die EU “Sparmaßnahmen” Griechenland aufgezwungen hat, dafür, dass tote Banken gerettet wurden.”

        Hätten Sie gelesen was ich geschrieben hatte, dann wüssten Sie dass ich die Schuldigen der Finanzprobleme Griechenlands bereits genannt hatte.

        Und es werden von der EU nicht nur “tote Banken” gerettet, sondern z.B. auch (griechische) Milliardäre die ihr Geld verspekuliert hatten…

        Gernot | 11. Mai 2011 | 17:51 | Antworten
    • Und guck hin welchen Götzen sie anbeten.

      Hissen auf den deutschen Reichstag das Symbol pseudo-demokratischen Fremdherrschaft.

      An was erinnert Sie das?

      Wie ist die Weimarer Republik zu grunde gegangen?

      Nicht Adolf Hitler hat sie zu Grunde gerichtet.
      Sondern es war ein innerer Prozess, der die Demokratie zersetzt hat.

      Das waren Verräter am eigen Fleisch und Blut.

      Diese verkaufen unsere Nation für ein Abel udn Ei, und ihr guckt alle nur zu.

      Ihr habt Angst vor paar Nazis. Die Faschisten sitzten doch bereits in der Regierung.

      Roland Tluk | 11. Mai 2011 | 17:08 | Antworten
  37. Die Griechen machen es richtig. Sie lassen sich nicht mehr weiter von ihren Führern und der EU abzocken. Griechenland hat die EU und den Euro nicht gebraucht (und die Bürger auch nicht gewollt).

    Jetzt haben die Politiker das Land in die Sch….. getrieben und das Volk darf es auslöffeln.

    Das funktioniert in Deutschland, weil es ein Land der Ja-Sager ist und wenn man den deutschen sagt, die Mehrkosten, Steuer- und Abgaberhöhungen sind ja ökologisch sinnvoll, dann murren sie nicht und zahlen gerne.

    Aber die Griechen haben da wohl etwas mehr in der Birne, als der deutsche Wähler (wobei wahrscheinlich ein Knäckbrot schon mehr Hirn hat, als jemand, der in deutschland ein Kreuz macht).

    Das Beste, was den Griechen passieren kann, ist, dass sie aus EU und Euro raus dürfen und wieder selbsbestimmt und frei Leben dürfen.

    Da blickt man doch neidisch drauf, wenn man weiss, das man in deutschland zahlt, bis jeder am Ende ist.

    Jörg | 11. Mai 2011 | 17:17 | Antworten
    • Zitat:
      “Die Griechen machen es richtig. Sie lassen sich nicht mehr weiter von ihren Führern und der EU abzocken. …”

      Sie machen es (bisher) eben nicht richtig. Statt die Kriminellen im eigenen Land aus den Häusern zu zerren streiken sie einfach mal wieder. Statt die Einkommens-Millionäre aus den Städten zu jagen, treiben sie Ausländer durch die Stadt. Korrupte Beamte werden weiterhin bestochen, …

      Nein. Die Griechen haben noch nichts gelernt – sonst würden sie endlich mal in ihrem eigenen Land aufräumen.

      Aber die EU und die vielen Politiker haben auch nichts dazu gelernt. Statt das Volk vor den eigenen Politikern, vor den Steuerhinterziehern und korrupten Beamten zu schützen werden die weiterhin hoffiert.

      Ein wilkommenes Argument ist wie immer: Man bräuchte diese Leute doch zum Aufbau des Landes. (Damit sie auch schön von den Früchten des Betrugs zehren können – und zum Machterhalt gleich in die Bildung neuer Strukturen eingebunden werden können)

      Die EU stellt einmal mehr unter Beweis dass man es hätte bei einer überschaubaren Wirtschaftsunion belassen müssen.

      Gernot | 11. Mai 2011 | 17:56 | Antworten
  38. Hab ich da was verpasst? Demonstrieren die Griechen für ihren EU-Austritt, für die Drachme, gegen ihre korrupte Regierung?
    Und ich wiederhole mich: Ich lass mich nicht für ein dämliches Knäckebrot halten, weil wir in der EU sind, was ich weder wollte, noch etwas dafür konnte. Hab nichts entsprechendes angekreuzt!
    Die Suppe hätte uns jede Partei eingebrockt, ob Kohl oder wer auch immer an der Landesspitze. Man fragt sich, wer das Ganze eigentlich steuert…

    Möppelchen | 11. Mai 2011 | 17:29 | Antworten
    • Und das haben Sie auch:

      Ich zitiere mich selbst:
      „Als der widerliche Tag der Einführung des Unrechtsregimes der europäischen Union(EU) vor der Tür stand, konnte der Vertrag der EU nicht einfach wie jeder andere übernommen werden. Die Demontage der Republik benötigte Grundgesetzänderungen.
      Wie erstaunlich, dass diese Änderung für ein undemokratisches Bollwerk problemlos von statten ging und die wenigsten davon etwas mitbekommen haben. Immerhin verwehrt man den deutschen Bürger immer noch direktdemokratische Instrumente, die zufälligerweise im Einklang mit dem GG stehen und eigentlich nur ins GG müssten, weil Politiker uns diese Rechte verwehren.

      Für den Lissabonvertrag musste der damals gestrichene Artikel 23 Abs. 1 angeändert wiederhergestellt werden:

      “Zur Verwirklichung eines vereinten Europas wirkt die Bundesrepublik Deutschland bei der Entwicklung der Europäischen Union mit, die demokratischen, rechtsstaatlichen, sozialen und föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet ist und einen diesem Grundgesetz im wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet. Der Bund kann hierzu durch Gesetz mit Zustimmung des Bundesrates Hoheitsrechte übertragen. Für die Begründung der Europäischen Union sowie für Änderungen ihrer vertraglichen Grundlagen und vergleichbare Regelungen, durch die dieses Grundgesetz seinem Inhalt nach geändert oder ergänzt wird oder solche Änderungen oder Ergänzungen ermöglicht werden, gilt Artikel 79 Abs. 2 und 3.”

      Man hält sich also vor auch weitere Grundgesetze willkürlich zu ändern um mit aller Kraft die EU als Überregierung über den Volkswillen zu stellen. Das Bundesverfassungsgericht hat aber eingegriffen und z.B. das Mitbestimmungsrecht (Abs. 3-5) für den Bundestag und Bundesrat verlangt.

      Für die Wahrnnehmung der Demontage der Republik musste noch ein weiterer Artikel 45 GG eingesetzt werden:

      “Der Bundestag bestellt einen Ausschuß für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Er kann ihn ermächtigen, die Rechte des Bundestages gemäß Artikel 23 gegenüber der Bundesregierung wahrzunehmen. Er kann ihn auch ermächtigen, die Rechte wahrzunehmen, die dem Bundestag in den vertraglichen Grundlagen der Europäischen Union eingeräumt sind.”

      Für den unnützen EURO musste auch das Grundgesetz geändert werden, nähmlich der Art. 88:
      “Der Bund errichtet eine Währungs- und Notenbank als Bundesbank. Ihre Aufgaben und Befugnisse können im Rahmen der Europäischen Union der Europäischen Zentralbank übertragen werden, die unabhängig ist und dem vorrangigen Ziel der Sicherung der Preisstabilität verpflichtet.”

      Damit wurden ganz klar die eigene Fähigkeit und die Souveränität der Republik beschnitten.

      Alleinig Art. 79 GG verhindert gerade schlimmeres:

      “Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.”

      (Artikel 52 wurde auch geändert)„

      Für eine Änderung des GG braucht das Parlament eine 2/3 Mehrheit. D.h. alle haben zugestimmt.

      Roland Tluk | 11. Mai 2011 | 19:05 | Antworten
      • Ob Land oder Bund, alle politischen Bosse gehören der gleichen Partei an. Ein paar Zugeständnisse an die Landesfürsten, sofern sie nicht komplett hörig sind, und jeder Gesetzestext und jede Änderung ist sinnlos.

        Michael Egler | 11. Mai 2011 | 19:36 | Antworten
  39. Möppelchen…
    Das haben Sie schon richtig „mitgekriegt“…

    Die Griechen protestieren wegen rigoroser Sparmassnahmen und den Mord an einem griechischen Mann der seine schwangere Frau ins Krankenhaus fahren wollte.

    Die Dänen führen Grenzkontrollen wieder ein und stemmen sich gegen das Schengenabkommen weil die ihren Laden sauber halten wollen. Italien und Frankreich denken darüber nach es gleich zu tun.

    An unsere Türen klopfen nun auch schon wieder Griechenland und Irland, dass ebenfalls so sehr am Boden liegt, dass es jetzt die Rentenversicherungen ihrer Bürger beschlagnahmen will.

    Und Frau Merkel, eine wirklich taffe sehr taffe Kanzlerin, verhandelt im Geheimen über noch mehr Milliarden in ein Fass ohne Boden…
    Ja… so sieht es aus in Europa.

    susi bibelmaus | 11. Mai 2011 | 18:32 | Antworten
  40. Warum Zuwanderung?

    Ich berichte immer wieder, dass die fehlgelenkte Einwanderung von der EU erzwungen wird und das Zensur ein Teil dieser Strategie. Nun kommt der Beweis!

    „Religion und Herkunft können nicht als ,Ausrede’ akzeptiert werden, sich nicht an Recht und Gesetz zu halten“, fordert der Bericht. Zugleich wird darauf verwiesen, dass es „viel zu wenig politische Führungspersönlichkeiten in Europa gibt, die sich klar und ehrlich zur Notwendigkeit der Einwanderung bekennen und dieses Thema positiv besetzen.“ Amtsträger und andere öffentliche Personen seien „verpflichtet, gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit Stellung zu beziehen“, da „ausländer- und einwanderungsfeindliche Parteien und Gruppen die Polarisierung und Spaltung der Gesellschaft fördern, genauso wie der radikale Islamismus“.“

    LVZ: Europarat beklagt bedrohlichen Zulauf für ausländerfeindliche Parteien – Bericht zur offenen Gesellschaft als „intellektuelle Antwort“ auf Sarrazin -von Leipziger Volkszeitung 11-05-2011

    Roland Tluk | 11. Mai 2011 | 21:12 | Antworten
  41. Hinter diesen schönen Worten steht die große Strategie die Nationen zu zerstören, die Völker auszuzüchten und eine zentralistische Regierung zu installieren.

    Roland Tluk | 11. Mai 2011 | 21:21 | Antworten
  42. Na raten Sie mal, wo dieses Treffen stattgefunden hat: In Istanbul, in der Türkei.

    Die Türkei, die in Europa so beliebt ist wie ein fauler Apfel.

    Der Beitritt in die EU ist schon längst geplante Sache und der Pseudo-Hype drumherum, nur die Ablenkung.

    Die Demokratie ist schon längst abgeschafft. Dieses deutsche Volk soll nicht mehr existieren. Das ist ihr Plan.

    EU, wo Verrat geboren ist.

    Roland Tluk | 11. Mai 2011 | 21:32 | Antworten
  43. der euro ist für die meisten bürger ein teuro.die wenigsten wollten ihn.jetzt rächt sich,daß zum einen die anzahl der teilnehmerländer zu unübersichtlich ist und zum anderen der zeitpunkt der einführung verfrüht war.auch wenn nicht alle eu-staaten den euro haben,so sind,wie sich nun zeigt,die einzelnen volkswirtschaften zu unterschiedlich für eine gemeinsame währung.prof.starbatty,ein kluger mann,hat das beizeiten erkannt.seine meinung und die einiger anderer wissenschaftler,die sich nicht blenden liessen,wurde als verschrobene einzelansicht gewertet.in frankreich wurde die belastung deutschlands für den euro-rettungsschirm mit den versailler verträgen verglichen.es ist zu befürchten,daß die erschreckenden vorgänge u.zustände in griechenland nur der beginn eines dominoeffektes ist.das euro-kartenhaus könnte sehr schnell zusammenfallen.

    fritzguitar | 13. Mai 2011 | 23:52 | Antworten
  44. @ Thomas J.Kramer

    Ein schlecht recherchierter Artikel mit einigen unwahren Aussagen!

    Griechenland muss KEINE 20% Zinsen für Staatsanleihen bezahlen wie oben beschrieben ist. Griechenland MÜSSTE diese hohen Zinsen zahlen wenn nicht die EU-Staaten und der IWF seit mehr als einem Jahr für Griechenland bürgen würden, so dass Griechenland aktuell nicht mehr als 5% Zinsen zahlen muss.
    Alle weiteren auf dieser falschen Annahme beruhenden Aussagen im obigen Artikel sind also falsch und unsinnig. Es ist schade dass hier mit solch falschen Inhalten negative Stimmung verbreitet wird und natürlich die vielen negativ eingestellten Kommentatoren voll darauf abfahren..

    Übrigens kam heute die Meldung das Griechenland im letzten Quartal seit langem zum ersten mal wieder ein BIP-Wachstum vermelden konnte!

    Bernd1 | 14. Mai 2011 | 00:29 | Antworten
  45. … soll ich ihnen mal mitteilen, was sie mit einem deutschen Bundesbürger alles anstellen, wenn dieser unverschuldet Pleite geht? Leider ist für all diese Demütigungen, Drohungen, Nötigungen die eklatante Ausnutzung einer Zwangslage und belustigenden Hänselungen durch deutsche Behörden nicht genug Platz an dieser Stelle, und ich habe keine Lust ein Buch zu schreiben und würde meine Energie lieber dazu benutzen, meine Lage zu verbessern, aber das wird nicht zugelassen….. sobald mein Kopf einen Mittimeter aus dem Gulli herausragt, kommt einer und tritt ihn wieder herunter, und das alles nur, weil überforderte, unwissende und lobbygesteuerte Politiker unser Geld mit vollen Händen und im Unverstand zum Fenster herauswerfen….gebts den Bankern, den Griechen und den anderen und tretet weiterhin die, die euch gewählt haben mit Füssen….. ich könnt´ ko….en

    thÖmas | 17. Mai 2011 | 23:26 | Antworten
  46. Investieren … Profitieren ! Man investiere in Griechenland als kommenden Lieferanten für Solarenergie in Europa. That is how it goes. Warum kommt da eigentlich keiner drauf ?

    Lorenz P. Tews | 21. Mai 2011 | 19:38 | Antworten
    • Weil Afrika und Arabien effizienter sind. ;-)

      Derweil Griechenland stärker und schlimmer am schwimmen ist als Atlantis.

      Michael Egler | 21. Mai 2011 | 19:46 | Antworten
  47. Fässer ohne Boden

    Mindestens ebenso abgründig wie die Verschuldung von Zinsgeld-Ökonomien ist die Dummheit ihrer Bewohner. Um zu verstehen, warum kein Ende der Staatsverschuldung in Sicht ist, brauchen wir lediglich die Grundrechenarten und müssen “den Staat” als volkswirtschaftlichen Akteur gar nicht betrachten:

    [...] Link gelöscht [...]

    Der Boden des zweiten Fasses musste schon vor langer Zeit dazu verwendet werden, um der halbwegs zivilisierten Menschheit jenes “Brett vorm Kopf” zu verpassen, das sie erst einmal “wahnsinnig genug” für die Benutzung von Geld machte (Edelmetallgeld ist immer Zinsgeld), lange bevor diese seitdem grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung wissenschaftlich erforscht war:

    [...] Link gelöscht [...]

    Spätestens seit 1916 ist das Geld erforscht, aber wie ersichtlich, verstanden die ursprünglichen Verfasser der Genesis bereits mehr vom Geld, als heutige “Spitzenpolitiker” und “Wirtschaftsexperten”; ein Zustand, der nicht besonders optimistisch stimmt, dass ausgerechnet diese Patienten die gegenwärtige “Finanzkrise” noch rechtzeitig in den Griff bekommen, bevor das ansonsten Unvermeidliche passiert:

    [...] Link gelöscht [...]

    Stellen wir uns also die Frage, was passieren muss, damit das “Brett vorm Kopf”, das die “hohe Politik” seit jeher mit sich herumträgt, sinnvollerweise für einen gehörigen Schlag auf den Hinterkopf benutzt werden kann, um das Denkvermögen soweit anzuregen, dass man (oder Frau) sich wenigstens der eigenen Unfähigkeit bewusst wird.

    Die Antwort ist einfach: Sobald die Weltwirtschaft erneut anfängt zu schrumpfen, muss auch das dümmste Wahlvolk begreifen, dass alle “politischen Maßnahmen” seit Herbst 2008 so sinnlos waren wie die “hohe Politik” selbst. Wann genau das passieren wird und welches Ereignis das berühmte “Zünglein an der Waage” sein kann, das den erneuten Schrumpfungsprozess ins Rollen bringt, ist nicht vorhersehbar. Sicher ist, dass es passieren wird, denn die Zinsumverteilung – sowohl innerhalb der Nationalstaaten als auch zwischen den Staaten – läuft ungehindert weiter; und es wird umso eher passieren, je mehr die politischen Seifenopern in aller Welt auf “Sparpolitik” setzen!

    Stefan Wehmeier | 27. Mai 2011 | 00:50 | Antworten

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