Eine Bank nach vorne!

Nach dem Pisa-Schock vor neun Jahren haben deutsche Schülerinnen und Schüler deutlich aufgeholt. Trotzdem ist in Deutschlands Klassenzimmern noch nicht alles “sehr gut”. Meinen Blog nutze ich aus aktuellem Anlass zur Stimmabgabe im wahrsten Sinn des Wortes. Ich überlasse es dem “Lehrer des Jahres”, auszusprechen, was sich ändern muss an unseren Schulen. Ein Zwischenruf von Dr. Hans-Otto Carmesin, Lehrer für Mathematik, Physik und Astronomie am Athenaeum in Stade. Über 100 seiner Schülerinnen und Schüler wurden bereits beim Wettbewerb “Jugend forscht” ausgezeichnet. Der Mann kann nicht nur rechnen, sondern vor allem motivieren. Also aufgepasst!

4 Kommentare | 08. Dezember 2010 | 10:17 Uhr | Twittern | Facebook

4 Kommentare

  1. Tja, wenn man so blöd ist, wie der Typ… :-)
    Was meinen Sie, was ab 2011 los sein wird:
    [...]*
    Noch schlimmer als heute abend 23:00 Uhr:
    [...]*
    *Anmerkung der Redaktion: Die externen Links wurden entfernt. Das ZDF kann keine Verantwortung für den Inhalt der Seiten Dritter übernehmen.
    Nee, Ihr nicht, aber ich vielleicht. Meine Mailadresse habt Ihr ja, und damit auch schnell meine Kontaktdaten.^^

    Michael Eglers Nachtrag zu: Michael Egler | 10.12.10 15:13 | Antworten | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  2. Ich bin froh, dass ich schon so alt bin. Da muss ich nicht mehr diese Leeranstalten zum Zwecke exquisiter Folter besuchen. Denn was hat heute einer zu sein um als sozialisierbar zu gelten? Genau: Dumm, dynamisch und intelliegent zugleich. Quadratur des Kreises? Unmöglich? Nein! Aber man muss dazu erst mal gemacht werden. Dazu bedarf es spezieller Tricks. Der manische Angstneurotiker als Protagonist und Leidbild der postmodernen Eliten. Der wandelnde Müllschlucker der Gedankenjauche ungezählter Vätergenerationen degenerierter Spinner zwecks Ablenkung von eigener Spiritualität! Bravo: Pisa und Parnass sind keine Widersprüche mehr: Contraria Complementa! Das Leben ist kurz… trotz Überalterung sterben die meisten dumm nach Plan und Vorschrift, ein Dutzend Enzyklopädien in der gepiercten Runkel. Es lebe der konstruktive Untertan, der kriechende Moralist, der aufrechte Streiter für seelische Verkrümmung.

    JournalistenSitter | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  3. Viele Beiträge spiegeln eine Unzufriedenheit mit der eigenen Schulzeit. Das zeigt, dass dringend etwas verbessert werden muss. Jeder Mensch freut sich, wenn ihm eine echte Perspektive eröffnet wird. Zunächst einmal muss jedes Kind und jeder Jugendliche so akzeptiert werden, wie er aktuell ist, mit seinen Schwierigkeiten, Fragen und Problemen. Davon muss eine Entwicklung ausgehen. Daraus wird der beste Unterricht. Denn es wird an lebensnahen persönlich wichtigen Themen gearbeitet. So kommt man auch ohne Leistungsdruck oder Anpassung schrittweise und einsichtig zu umfassenden und anspruchsvollen Themen. Denn sind die anfänglichen Schwierigkeiten erst einmal überwunden, dann wollen die Jugendlichen oder Kinder die Welt, in der sie leben, von sich aus entdecken, erfahren und mit gestalten. Dabei leisten sie dann auch etwas, sie empfinden Freude über die eigenen Möglichkeiten und erzielten Leistungen – nicht Leistungsdruck angesichts praktisch unerreichbarer Leistungen. Zu solchem Unterricht müssen die Lehrerinnen und Lehrer fort- und ausgebildet werden.

    Hans-Otto Carmesin | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  4. Ich kann es wirklich nicht mehr hören. In jedem Land schreit man, wie wichtig die Bildung ist, aber geht man konsequent damit vor, die Lehrpläne derer zu übernehmen, die besser sind ?
    Oder anders: Bayern und Baden – Württemberg sind vorn, aber was ist mit den andern Ländern ? Das arme schwache Kind aus der untersten sozialen Schicht – ja, es muß die gleichen Chancen haben, aber es hat sie nicht, wenn die Eltern einfach – ich sag mal provokativ – zu blöd sind.
    Die Schule kompensiert das in vielen Ländern dadurch, daß das Kind, das am längsten braucht, das Tempo bestimmt und alle andern herbremst, so daß sie sich langweilen. Nur hauptsache, man macht alle gleich, denn man kann die Chancen der Begabten auch auf ein niedrigeres Niveau reduzieren – und daß am Ende nix raus kommt bei der Bildung, das braucht dann wirklich niemanden zu wundern.
    Es lebe der Leistungsdruck, es lebe die frühe Auswahl derer, die den anspruchsvollen Schulweg gehen, es lebe die frühe zielgerichtetere Förderung dessen was man eigentlich im Leben machen und erreichen will, es lebe die Entrümpelung der Lehrpläne von dem was man im Leben eh nie braucht ….
    angefangen bei (anhand meines Lebenswegs) Musik und Kunst, Biologie, Erdkunde, Chemie (hatte ich auch nicht), Deutsch (Goethe und Schiller halfen mir für mein Leben nicht weiter) …
    aber da traut man sich eben nicht ran. Die Politiker wissen nichts von dem, was am Ende unten ankommt – und zwar aller couleur, solange die “Bildung” in Wahrheit nur der politischen Profilierung dient, denn für das Leben unnützes Geschwafel von Goethe und Schiller geht auf Kosten einer guten Ausbildung in andern Fächern.

    Hans Kunberger | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten

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