Die angeblich geheimen “Terroristen-Töter”

Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie reflexhaft manche Politiker auf vermeintlich neue Presseveröffentlichungen reagieren. Obwohl es in den mehr als 90.000 Dokumenten über den Krieg in Afghanistan, die WikiLeaks am Wochenende veröffentlicht hat, auch spannende, neue Details und Perspektiven gibt, ist doch vieles längst bekannt. Das gilt auch für die berüchtigte Taskforce 373, die Jagd auf Taliban und Al-Qaida-Terroristen macht.

Bereits im März 2007 hat die Washington Post auf ihrer Internetseite über die TF 373 berichtet. Sie gehört demnach zu den sogenannten OCF-Kräften (Other coalition forces) oder „schwarzen” Militäreinheiten, wie sie im Irak, Afghanistan und Somalia für die Jagd auf Terroristen eingesetzt werden. Ihr Auftrag ist es, die sogenannten „high value targets”, also „hochwertigen Ziele”, „gefangen zu nehmen oder zu töten”.

Diese Spezialeinheiten, die oft auch Elitesoldaten aus anderen Staaten (z.B. Großbritannien, Australien und Polen) einschließen, werden vom JSOC, dem Joint Special Operations Command im US- Bundesstaat North Carolina geführt. Parallel gibt es ähnliche „Terroristenjäger”, kleine paramilitärische Kommandos, beim amerikanischen Geheimdienst CIA. Der ehemalige US-General Barry McCaffrey hat die Praxis der gezielten Festnahmen und Tötungen öffentlich beschrieben:

„Sie finden ihre Ziele und sind dabei tödlich – normalerweise ohne Kollateralschäden (zivile Opfer) und mit minimalen eigenen Verlusten oder Verwundungen. Einige dieser Angriffselemente von der Größe eine Platoons haben 200-300 Operationen durchgeführt. Das dafür notwendige Aufklärungssystem ist phänomenal.”

Es ist wirklich die schmutzigste Seite des Anti-Terror-Kampfes und schließt – anders als McCaffrey das behauptet – auch zivile Opfer mit ein. Das belegen auch einige der geheimen Dokumente auf WikiLeaks. Aber das müssten Politiker aller Fraktionen sowohl aus öffentlichen Quellen, als auch aus den ihnen im Verteidigungsausschuss, dem Auswärtigen Ausschuss und im Parlamentarischen Kontrollgremium für die Geheimdienste vorgelegten Regierungsberichten längst wissen.

Auch die Verlegung der Terroristenjäger in das Bundeswehr-Lager in Mazar-e-Sharif kann den deutschen Parlamentariern nicht neu sein. Deutsche Medien hatten im September 2009 darüber berichtet. In ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage von Abgeordneten vom 6. Oktober 2009 hat die Bundesregierung offiziell die Existenz der TF 373 und ihres Auftrags bestätigt. Dort heißt es:

Frage:
Seit wann ist der Bundesregierung bekannt, dass die USA beabsichtigen, 300 Spezialkräfte der Operation Enduring Freedom (OEF) im deutschen Verantwortungsbereich im Norden des Landes zu schicken und im deutschen Lager in Mazar-e-Sharif unterzubringen?
Antwort:
Die Anfrage der USA ist am 7. August 2009 im Bundesministerium der Verteidigung eingegangen.

Frage:
Warum hat die Bundesregierung das Parlament darüber nicht informiert?
Antwort:
Die Anfrage der USA wird zurzeit im Bundesministerium der Verteidigung bearbeitet. Der Deutsche Bundestag wird zu gegebener Zeit über eine Entscheidung unterrichtet.

Frage:
Welchen Auftrag haben die OEF-Soldaten im Raum Kunduz?
Antwort:
Bei der Task Force 373 handelt es sich um nationale US-Kräfte im Aufgaben- bereich Terrorismusbekämpfung. Der Kernauftrag besteht in der Aufklärung und Festsetzung von Personen, die Al Qaida oder ggf. auch der Führungsriege der Taliban angehören.

Hier stellt sich nur die Frage, ob die Bundesregierung bewusst nur von „Aufklärung und Festsetzung” redet, obwohl der klare Auftrag der US-Regierung an die Taskforces – to „capture or kill” Terroristen – seit Jahren bekannt ist.

Auch das könnte der Verteidigungsminister in unserem Phoenix-Interview am Montag gemeint haben, als er von „Weichzeichnen” sprach. Und wenn Karl-Theodor zu Guttenberg nun Rechtsgrundlagen für den Einsatz von deutschen Spezialkräften fordert, dann muss es dringend eine Diskussion darüber geben, ob sich deutsche Kommandos nicht nur an der Festnahme, sondern auch an gezielten Tötungen von Terroristen beteiligt haben oder beteiligen sollten.

14 Kommentare | 28. Juli 2010 | 09:41 Uhr | Twittern | Facebook

14 Kommentare

  1. Als erstes stirbt im Krieg die Wahrheit. Die Afghanischen Opfer werden später keinen Unterschied machen zwischen schwarzen US Killern und deutschen “Aufbauhelfern”. Es gilt der alte Grundsatz “mitgehangen – mitgefangen”.
    Wie gut diese amerikanischen Eltetruppen sind, erkennt man daran, dass der “vorgebliche” Erzfeind Osama immer noch nicht gestellt ist.
    Spätetstens, wenn die Wahrheit über 9/11 ans Licht kommt, und unsere Reputation damit völlig “ad absurdum” geführt wurde, werden wir mit Scham nach Afghanistan und Irak sehen und hoffen, dass die Menschen dort uns jemals unsere grausame Dummheit verzeihen werden.

    Frank Z. | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
    • Die Wahrheit Stirbt bereits vor dem Krieg.
      erst haben sie getrennt und geschmiert,
      dadurch waren die bürgerkriege vorprogram-
      miert. dann haben sie serbien bombardiert.
      und jetzt oh schreck, stirbt ihnen der ein
      oder andere mutmaßliche täter weg.

      eberhard seelig | 7. Dezember 2011 | 13:45 | Antworten
  2. Die US-Agencies verlangen und verteilen Information nach nationaler Interessenlage. Unsere bundesdeutschen Interessen interessieren die soviel wie ein leerer Farbeimer.
    Die Brisanz der Veröffentlichung zig-Tausender “geheimer Daten” ist nicht dadurch zu relativieren, dass ihr Inhalt ohnehin bekannt gewesen sei. (Warum werden sie dann geheim gehalten?).
    Die Brisanz besteht vielmehr darin, _dass_ Daten offenbar ständig mehr und weltweit zum kursieren kommen, _obwohl_ sie geheim oder vertraulich zu handhaben waren. Da ist es ganz egal, ob es um “Steuer-CDs” oder “Militärgeheimnisse” geht.
    Von grundsätzlicher Bedeutung ist hierbei offenkundig ihre elektronische Speicherung. Und da ist es wenig beruhigend, dass durch den Vertrauensbruch oder den unautorisierten Datenzugriff Steuersünder entlarvt oder Kriegstreiber ins rechte Licht gerückt werden.
    Es ist vielmehr besorgniserregend, wenn derartige Machenschaften am Ende immer auch noch irgendwo “gerechtfertigt” erscheinen – und sich insbesondere Staaten und Nationen ihrer bedienen.
    Ganz konkret folgt daraus nämlich folgendes: Dass unsere sämtlichen digitalen Daten über Finanzen, Gesundheit etc. faktisch schon oder höchstens _noch_nicht_ am kursieren sind, und für den Fall, dass es dann auffliegt behauptet wird:
    -> War doch eh bekannt, dass Sie impotent sind/eine schwache Leber haben etc..
    -> Ist doch nicht schlimm, wenn jeder weiß, dass Sie pleite/ein Quertreiber/ein fauler Hund sind etc.
    Letztlich ist das Prinzip immer das gleiche:
    Daten werden von einem Organ für einen konkreten Zweck gespeichert, das dieses einbettende System erklärt sie etwas später zu “Systemdaten” (was einer faktischen Beraubung entspricht) und macht damit was es will. Dieses geht schon bei Betriebssystemen los, die im Programm A eingegebene e-Mail Adressen einfach ohne Rückfrage an ein Programm B weitergeben (CD-Brenner etc).
    Das Widerliche an allem ist, dass der Bürger sich nicht wehren kann, wenn insbesondere der Staat letztlich per Gesetz seine Bank, seinen Versicherer, seinen Arbeitgeber, seinen Arzt etc dazu zwingt, vertrauliche Daten anzuhäufen und in unsichere Kanäle zu leiten (ELENA etc) – sie also objektiv zu veruntreuen. Da kommt einem die Galle hoch. All diese Datenbanken sind praktisch schon geknackt.

    kurt | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  3. Seit wann werden in einem Krieg die feindlichen Führer von einer Bekämpfung ausgenommen? Also sollten die Herren Trittin und Ströbele, die sich übrigens als MDBs genauestens informieren können, nicht so tun, als wüßten sie nichts. Alles andere ist parteipolitischer Populismus.

    Volker | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  4. Schon ein “normaler Krieg” (reguläre Armee gegen reguläre Armee) ist ein schmutziger Vorgang – ein Partisanenkrieg (als Zivilistengetarnte Kombattanten gegen den Rest der Welt) die Steigerung davon. Nur ist es so, das weder die von den Medien gerne als “böse” gebrandmarkte USA noch ein anderes westliches Land diesen Krieg angefangen oder erklärt hat.
    Die Kriegserklärung kam in Form von vielen Terroranschlägen zu uns. (Es gibt eine Internetseite mit Angaben zu WANN, WIE, WO, mit der Sie evtl. Gedächtnislücken auffrischen können).
    Diesen Anschlägen ist gemeinsam, dass sie sich gegen unsere Zivilisten richteten und alle einen islamischen Hintergrund hatten.
    Verzeihen Sie mir deshalb, wenn ich Ihre Krokodilstränen über ein paar zivile Opfer in Afghanistan nicht mitweinen kann.
    Ich halte es für einen absolut legitimes Anliegen, uns gegen diesen Terrorismus/Partisanenkrieg zur Wehr zu setzen. Und zwar mit dem Ziel den Terrorismus zu beenden.
    Bis zu diesem Punkt gehen ja noch viele mit. Aber über die Frage wie das zu schaffen sei, gehen die Meinungen in alle denkbaren Richtungen auseinander. Und offensichtlich ist es so, dass einige Leute eher bereit sind ihre eigenen Landsleute (sei es als zivile Terroropfer oder als Soldaten) als unsere zivilisatorisch/moralischen Errungenschaften zu opfern.
    Seit 9/11 sind Truppen und Gerät in Afghanistan und im Irak und sollen Demokratie und Aufbau bringen. Der Gedanke ist, wenn Sicherheit und etwas Wohlstand (gegenüber früher) in das Land kommt, werden die Leute wohl kein Interesse mehr an Krieg haben. Nach rund 9 Jahren und nach vielen Milliarden, die in diese Regionen gepumpt wurden müssen wir feststellen, dass wir nichts erreicht haben. Die Terrortreiber agieren weiter und es gibt in 2010 offensichtlich mehr Anschläge (in Afghanistan) als jemals zuvor. Zeit unsere Strategien grundlegend zu überdenken.
    Nochmal, wir haben die Sache nicht angefangen und ich möchte, dass wir keinen weiteren Preis zahlen, weder in Form von Opfern noch in Form von Geld. Da die Gegenseite nicht gewillt ist, den Terror zu beenden, sollte sie den Preis zahlen. Und da sind Task Forces wie die hier kritisierte, Security Services wie Black Water im Irak die probaten Mittel, selbst dann, wenn man aus dem “capture or kill” das “capture” rausstreicht. (Was “capture” nach sich zieht, haben wir ja an der unsäglichen Guantanamo-Debatte gesehen.)
    Um den Reizwortgehalt für die Sozialromantiker perfekt zu machen: ich bin davon überzeugt, dass mit ein paar Einheiten von “Rambos” der Krieg schon längst zu Ende wäre. Zivile Opfer? So what? Die haben unsere Zivilisten gezielt getötet und werden es weiter tun, wenn man sie nicht stoppt. Für die Selbstmordattentäter ist der Tod kein Schrecken, sie freuen sich als Märtyrer sterben zu dürfen. Die kriegen wir also mit militärischen Mitteln nicht überzeugt. Was bleibt ist ihre Organisation oder ihr Hinterland zu schlagen. Klar, das ist nicht die feine Art aber offensichtlich das einzig Verbleibende, was noch Wirkung erzielen kann.

    Roman | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  5. Also nun Mal langsam, wenn wir hier anfangen, über die bösen Killer der US-Armee herzuziehen…
    Entgegen aller Beteuerungen befinden wir uns objektiv gesehen im Krieg. An dieser Aussage (diesem Eingeständnis?) führt langfristig kein Weg vorbei. Und so grausam das auch klingen mag, wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und wenn es eben Killerkommandos braucht, um den Feind (denn anders kann man Terroristen nun wirklich nicht bezeichnen) seiner obersten und damit gefährlichsten Köpfe zu berauben, dann sind diese in meinen Augen gerechtfertigt. Krieg ist ein sehr dreckiges Geschäft, aber glaubt in dieser Situation denn noch irgendjemand, dass al-Qaida & co. zu bekämpfen und besiegen sind, in dem man die untersten Ränge (die sich ganz nebenbei ständig wieder neu auffüllen) ausmerzt? Ich denke, dass es den Terroristen hundert mal schwerer fällt, einen klugen, planenden Kopf mit viel Erfahrung zu ersetzen, als irgend einen Dorfdeppen, der nicht mal schreiben kann, dafür aber weiß, wie der rote Knopf an seinem Sprengstoffgürtel funktioniert und wo an einem Gewehr hinten und vorne ist.
    Langfristig gesehen, kann es jedoch nicht damit getan sein, dass man Terroristen jagt. Viel wichtiger ist, dass es keine neuen mehr gibt. Das wiederum bedeutet, dass man den Menschen eine irdische Perspektive geben muss, die ihnen lohnenswerter erscheint, als auf direktem Wege den himmlischen (Jung-?)Frauen entgegenzueilen. Ich denke z.B., dass man gezielt den Bau von Moscheen fördern müsste (mit dem Hintergedanken, dafür zu sorgen, dass dort Prediger sitzen, die vielleicht die Meinung vertreten, dass Selbstmord eben nicht mit himmlischer Belohnung gesegnet ist) und viel von dem Geld, das jetzt in Armeefinanzierung, noch mehr Krieg und viele dubiose korrupte Hände/Taschen läuft, könnte mit Investitionen in Arbeitsplätze sinnvoller verwendet werden, denn das ist, was die Menschen auf Dauer von den Problemen fernhält, die uns allen so große Sorgen bereiten.
    Auch könnte man z.B. Bauern für eine Mohnernte (Opium) anderthalb mal so viel zahlen wie die Taliban (denn es ist dieses Rauschgift, das sie finanziert), und die Bauern danach mit genug Saatgut ausstatten, dass sie ihr Land damit bestellen können. Statt dessen penalisiert man den Anbau und bringt viele der Bauern durch die Zerstörung der Felder (ihres Lebensunterhalts) gegen sich auf. Viele von denen wissen gar nicht einmal, was für ein schreckliches Zeug da auf ihren Feldern wächst.
    Aber für Aufklärung ist (Mal wieder) kein Geld da, denn dieses wird ja benötigt, um Terroristen zu jagen und zu töten…

    Nico | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  6. So viel geballten Schwachsinn habe ich selten gehört. Pachte Dir ne Höhle in den Alpen und versteck Dich dort wenn Du ernsthaft glaubst, dass Taliban nach Deutschland kommen um sich an Dir zu vergreifen.
    Und wer heute noch ernsthaft daran glaubt, dass ein paar Bubis mit ein paar Flugstunden in einem Segelflieger in der Lage waren die Anschläge vom 11.09. hinzukreigen, dessen IQ ist selbst wahrscheinlich bei Fieber kaum höher als die Körpertemperatur.
    Kleiner Filmtip: Mysteries of 9/11

    Manfred Weber | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  7. Der Herr Weber hat völlig Recht. Terroristen im eigenen Land? Wer´s glaubt. Ach Moment…da war doch was: Sauerlan… ach nee. Das wäre jetzt zu billig.
    Aber mal ehrlich – wenn die wollten, könnten die. Da muss man keine Flugzeuge kapern. Zu dem Filmtip kann ich aber nur sagen: Daumen runter. Der ist sooo unglaublich schlecht…sogar als Popkornkino.

    globi | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  8. Das obige Video-Interview mit Herrn Bundesminister für “Verteidigung” findet in der für einen smarten Talk zauberhaft anmutenden warmen Kamin-Atmosphöre statt. Schlagartig erwachen Kindheitserinnerungen an wohlig-kuschelige Märchenstunden.
    Und so plätschert auch der Inhalt der Worthülsen lässig dahin. Da kann der Zuschauer im kuscheligen TV-Sessel weiter knabbern und es sich bequem machen.
    So wird Krieg zu einem konsumierbaren Gut zwischen den Werbesendungen.
    Niemand spricht von dem unendlichen Leid der Menschen, von zerfetzten Kinderleibern, von Tod auf Knopfdruck, sei es durch unbemannte Dronen oder Todeskommandos oder durch neuartige Bombenangriffe, bei der die massenhafte Tötung von Menschen “perfektioniert” wird.
    Niemand spricht von dem Sadismus der entarteten Soldaten in Extremsituationen, die in einem Rausch des Tötens versinken, ein Rausch, der sie lebenslang verfolgen wird.
    Dieser Krieg muss nicht sein. Es gibt Alternativen. Die waren Gründe für diesen Krieg, wie für all die Kriege dieser Welt, sind nicht die vorgeschobenen Gründe, “für mehr Humanität einzutreten” oder der “Verteidigung des Heimatlandes” zu dienen und daher “Terroristen” töten zu müssen.
    Krieg wird so lange bestehen, wie solche smarten Märchenstunden die Zuschauer in ihrer Zauberwelt gefangen halten. Unendliches Leid wird umschrieben mit “zum Teil gewisser Robustheit”.
    WikiLeaks ist zu verdanken, dass hin und wieder die Betäubung der TV-Zuschauer, zumindest zeitweise, unterbrochen wird und der eine oder andere Zuschauer vielleicht die Chance hat, aufzuwachen:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1019340/Wikileaks-Enthuellung-im-Internet#/beitrag/video/1019340/Wikileaks-Enthuellung-im-Internet

    Ralf Pochadt | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  9. AN DIE MODERATOREN:
    WENN MAN EINEN BEITRAG SCHREIBT DER ABER ZURÜCKGEWIESEN WIRD, ETWA WEIL
    - DIE E-MAIL-ADRESSE FEHLT
    - DER NAME FEHLT
    - DER SICHERHEITSCODE FALSCH IST
    DANN VERLIERT MAN DEN G E S A M T E N BEITRAG WEIL MAN ZWAR ZUM EINGABEFELD ZURÜCKWECHSELN KANN DORT ABER KEINEN TEXT MEHR VORFINDET
    VIELLEICHT KANN MAN DAS MAL BEHEBEN

    Genervter | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  10. AN DIE MODERATOREN:
    WENN MAN EINEN BEITRAG SCHREIBT DER ABER ZURÜCKGEWIESEN WIRD, ETWA WEIL
    - DIE E-MAIL-ADRESSE FEHLT
    - DER NAME FEHLT
    - DER SICHERHEITSCODE FALSCH IST
    DANN VERLIERT MAN DEN G E S A M T E N BEITRAG WEIL MAN ZWAR ZUM EINGABEFELD ZURÜCKWECHSELN KANN DORT ABER KEINEN TEXT MEHR VORFINDET
    VIELLEICHT KANN MAN DAS MAL BEHEBEN

    genrvter | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  11. Sie wurden nicht von kranken Geistern gewählt, sondern von dummen. Die aktive Verdummung der deutschen Gesellschaft wird doch durch die Mehrheit der Medien, wie Internet und Fernsehen, nur gefördert.
    Viele haben es doch verlernt, sich zu informieren und dann eine Meinung zu bilden. Stattdessen wird eine vorgefertigte Meinung übernommen und rausposaunt.
    Deshalb können doch die, die am Hebel sitzen, schalten und walten, wie sie möchten. Keiner informiert sich, was da genau passiert und warum.

    Silas | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  12. Es geht überhaupt nicht darum, einem “unwilligen”, durch stammesgeschichtliche und internationale Konflikte geprägten Volk eine Form der Demokratie aufzuzwingen, sondern den Menschen ein menschenWÜRDIGES Dasein zu ermöglichen, das sich an Ethik, Moral und Freiheit orientiert und gleichzeitig dem international sehr wohl existierenden Terrorismus den Nährboden zu entziehen. Genau dieses Dasein wird aber gezielt von den selbsternannten Gotteskriegern torpediert. Die Wenigsten, die hier große Reden schwingen, wissen um die Realität. Ich für meinen Teil kann behaupten, dass ich vor Ort war und die Realität gesehen habe. GEGEN den Willen der sogenannten Menschenfreunde, der Linken und Linksradikalen, die aus populistischer Passivität heraus die Unterdrückung einer bäuerlichen Bevölkerung, das Verbrennen schulwilliger Mädchen oder Verätzen politisch aktiver Frauen nicht nur zulassen sondern mitverantworten, habe ich meinen Dienst für ein mehr als armes, überaus bedauernswertes und auf unsere Hilfe angewiesenes Volk geleistet. Polemische Schwinger der beliebten Moralkeule vergessen allzu gerne, dass es sich nicht um einen Konflikt des afghanischen Volkes mit dem Westen handelt (und somit in keinster Weise mit dem Krieg Russlands in den 70ern vergleichbar ist), sondern um einen Konflikt des Westens mit radikalisierten, unter dem Deckmantel des Freiheitskampfes operierenden Fanatikern, die allesamt aus dem radikal-islamischen Ausland wie Pakistan, Usbekistan, Iran, Irak, Saudi-Arabien, ja sogar Tschetschenien stammen. Ich für meinen Teil wünsche mir von den Kritikern ein exaktes Prüfen der Fakten, KEIN links-autonomes NACHGeplapper und NACHGewetter gegen den transatlantischen “Imperialismus”, die wichtige, verantwortungsvolle, deutsche Außenpolitik oder angebliche wirtschaftliche Schein-Interessen in einer mehr als instabilen Region, die unentwegt neue Hasser freiheitlicher (nicht mal zwangsweise demokratischer) Grundordnung hervorbringt. Wer einmal das Lächeln eines afghanischen Kindes gesehen hat, das eine neue Mütze gegen die unglaubliche Kälte bekommen hat oder in einer richtigen Schule ein Heft und bunte Stifte benutzen dürfte, der wird niemals an der Richtigkeit unseres Einsatzes für die Unterdrückten zweifeln, dem mit unserem Blut gezollt wird. Wer weiterhin behaupten will, es ginge auch ohne militärische Gewalt oder gänzlich ohne westliche Hilfe, ist nicht nur ein Verräter am HUMANISTISCHEN Gedanken sondern auch ein realitätsferner Träumer.

    Grim | 1. Januar 1970 | 00:00 | Antworten
  13. todesstrafe, guantanamo,
    chirurgische schnitte und
    friensmission; die ver-
    dummung via sprache haben
    wir? schon.
    seine spezialtruppen und
    drohnen morden fast voll-
    automatisch,
    drum sind mir die freihei-
    lichen bombardierer von
    serbien bis afghanistan -
    auch su sympathisch.

    eberhard seelig | 4. Dezember 2011 | 16:56 | Antworten

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