Hightech-Spielerisch durchs Leben

Früher war alles besser? Von wegen. Mit Hightech kommt jeder quasi spielerisch zum Erfolg: Gamification statt Leistungswahn.

Und hier der Link zur Mobilfassung

Wir spielen immer und überall. Immer das Smartphone in der Hand. Selbst Menschen, die mit Computerspielen bis vor kurzem nichts anfangen konnten, jagen nun den Highscore. Spiele haben unseren Alltag erobert. Und sind nicht nur Zeitvertreib, sondern können dabei unterstützen, Krankheiten in der Griff zu bekommen, monotone Arbeit spannender zu gestalten und sparsamer zu werden. “WISO plus” zeigt, was „Gamification“ alles kann.

Und „WISO plus“ schaut in die Zukunft.Wir präsentieren Hightech-Trends von morgen: Das neue Amoled-Display, ein Computerbildschirm, der sich wie ein Taschentuch falten und in die Hosentasche stecken lässt. Vielleicht schon in wenigen Jahren auf dem deutschen Markt.

Ganz im Trend sind Brillenkameras: Microsoft hat den Prototyp der Hololens vorgestellt, im “Silicon Valley” von Taiwan wird gerade das Smartglass entwickelt. Steuerung mit Gesten, statt Tastatur oder Touchscreen. An der Brille die Kamera, per Handbewegung die Kommandos. Zusammen mit dem deutschen Techblogger Sascha Pallenberg schaut WISOplus , was Taiwan noch so für die nächsten Jahren in der Pipeline hat. Zum Beispiel LED-Lampen, die quasi  wie ein Wlan-Router funktionieren. Mit „WISO plus“ in die Zukunft blicken.

“WISO plus” – der Service für Verbraucher, User und alle, die Neues entdecken wollen.

Readktion: Frauke Dexheimer

(Das ZDF ist für den Inhalt von externen Links nicht verantwortlich.)

Mobil, aber wie ?

Die persönliche Mobilität steht weltweit vor einem Umbruch.

Auch ohne Auto beweglich zu sein, das ist für immer mehr Menschen  wichtig. Vor allem in den Großstädten wollen die  Jüngeren  unabhängig sein. Sie mögen eigentlich kein Auto mehr vor der Tür  haben. Dessen enorme Kosten stehen für sie in keinem Verhältnis zu den ein, zwei Stunden am Tag, in denen es genutzt wird. Versicherung, Steuer, Wertverlust, Reparaturen, der teure Sprit. All das drückt auf die Autolust. Also ebbt die Motorisierungswelle der letzten Jahre  ab. Das Auto verliert zunehmend seine Rolle als Statussymbol.  Carsharing und Elektromobilität verändern den Markt

 

Kopenhagen setzt aufs Rad

Jeder dritte Kopenhagener fährt Fahrrad. Damit 2015 jeder zweite Däne auf das Bike umsteigt, investiert die Stadt in neue Radwege. Kopenhagen hat es sich zum Ziel gesetzt, die fahrradfreundlichste Metropole der Welt zu werden. Touristen erhalten ein Mietbike, mit dem sie bequem und umweltfreundlich die Stadt kennenlernen können.

2014 wurde die dänische Hauptstadt unter anderem wegen des sehr guten Mobilitätskonzeptes zur Europäischen Umwelthauptstadt, zur “Green City” ernannt.

Frankfurt hat den Titel knapp verpasst. Im allgemeinen sind die Fahrradwege in Deutschlands Metropolen bisher  bestenfalls mittelmäßig. In den mittelgroßen Städten schafft es gerade mal eine Hand voll Kommunen auf die Schulnote “gut”. Das ist das Ergebnis des Fahrradklima-Tests 2014, das der ADFC gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium veröffentlicht hat. Die Mehrheit der Radfahrer in Deutschland stellt den Politikern in ihren Städten und Kommunen ein schlechtes Zeugnis aus.

Rund 100.000 Radfahrer hatten im vergangenen Herbst den Fragebogen ausgefüllt. 75 Prozent von ihnen sind Alltagsradler, die regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind. Sie haben das Radfahren in ihren Städten durchschnittlich mit einer Vier benotet.

Mit dem Rad zur Arbeit 2015

Diese aktuelle, bundesweite Aktion vom ADFC und einer Krankenkasse ist eine von vielen Aktionen, die das Radfahren auch in Deutschland attraktiver machen will. Regelmäßige Bewegung macht Spaß, hält fit und ist gesund. Ziel: Fitness fördern und gesund bleiben durch häufigeren   Einsatz der Pedale ! Fahren Sie im Aktionsraum vom 1. Juni bis 31. August 2015 an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit.Mehr Infos dazu unter  www.adfc.de .

 

Marion Neuschaefer

 

Halt dich fit !

Ausreichend Schlaf, gesundes Essen und Bewegung. So halten sich die meisten Europäer fit, die in einer Umfrage der GfK zu Ihrem persönliche Fitnessprogramm befragt wurden.

Klar, wer regelmäßig Sport treibt, tut sich und seinem Körper damit etwas Gutes. Sport stärkt das Immunsystem und hält das Herz-Kreislauf-System fit. Dadurch können eine Vielzahl von Krankheiten verhindert werden. Oft bleibt es allerdings beim guten Vorsatz zum Sporttreiben – zu groß ist der innere Schweinehund.

Motivationshilfe gefällig ?

"Freeletics" ist eine  recht neue preiswerte aber auch hocheffektive  Trainingsform. Mit Ausdauer- und Eigengewichtübungen kann man alleine oder in einer  Gruppe Gleichgesinnter trainieren, überall, bei jedem Wetter. Internetforen und passende Apps helfen dabei, die richtige Gruppe und passende Übungen zu finden.

Wie kann man  Trainingserfolge noch steigern ?

Weg mit Chips und Burgern, ran an den Salat . Mit den richtigen Soßen und Beilagen wird er ohne großen Verzicht zur leckeren Mahlzeit.

Weg mit Kippe und Schokoriegel

Außerdem lohnt es sich, mal die tägliche Zigarettendosis oder die Süßigkeiten zu reduzieren  und auch auf Alkohol mal ganz zu verzichten. Schnell können die kleinen Alltagsfluchten zur Alltagssucht werden.

Wie das Verzichten geht zeigt Dr. Christop Specht mit viel Engagement und ungewöhnlichen Methoden.

 

 

Marion Neuschaefer

 

Mit mir nicht!

tastatur

Das mündliche Versprechen, der Handschlagvertrag ohne Zeugen. Auf nichts ist Verlass. Besser ist es, ganz genau hinzuschauen: Was steht im Kleingedruckten, was in den Geschäftsbedingungen? Besondere Vereinbarungen am besten schriftlich festhalten, das ist sicherer. Es gilt: “Wer schreibt, der bleibt.”

 

Zu hoher Spritverbrauch

Dennoch: Nicht alles glauben, was man liest. Zum Beispiel die Angaben der Automobilhersteller zum Spritverbrauch (Video). Die stimmen mit dem tatsächlichen Verbrauch im Verkehrsalltag oft nicht überein. Der Grund: Die Bedingungen unter denen die Hersteller den Spritverbrauch ermitteln, sind weit entfernt von der Realität.

In einem Urteil (OLG Hamm, Urteil vom 07.02.2013, Az. I-28 U 94/12) dazu wird  festgestellt, dass der “Kraftstoffmehrverbrauch eines Neuwagen bei Abweichung der vereinbarten Beschaffenheit einen Sachmangel darstellen kann.” Im Klartext heißt das: Der Käufer eines Neuwagens kann Entschädigung vom Hersteller erstreiten. Der  Käufer eines Gebrauchtwagens nicht.

Auf Pump

Auch bei der Kreditaufnahme kann man verhandeln, und es lohnt sich, genau hinzuschauen. Die wichtigste Regel: sich Zeit lassen und sich nicht unter Druck setzen lassen. UnsereTipps:

- Mehrere Angebote einholen
- Den effektiven Jahreszins vergleichen
- Gebühren checken (Bearbeitungsgebühren sind unzulässig).

Auf der Hut

Übrigens – wer sich auf ein Hütchenspiel einlässt, hat schon verloren. Genaues Hinschauen hilft da nicht. Denn: Die Kugel, die angeblich von Hütchen zu Hütchen wandert, befindet sich in der Hand des Betrügers. Der Spieler hat keine Chance.

Manchmal ist es eben besser, nicht mitzuspielen.

von Kerstin Ripper

(Das ZDF ist für den Inhalt von externen Links nicht verantwortlich.)

Teuer oder billig?

Welche Maschine wäscht besser? Das Markenprodukt aus Deutschland oder das No-Name-Produkt aus Nicht-Deutschland? Soviel kann schon verraten werden: Im Dauertest von Stiftung Warentest schwächeln ein paar Maschinen. Für alle Waschmaschinen gilt: Nur wer die Trommel richtig mit Dreckwäsche voll belädt, hat die wirtschaftlichste Ausbeute bei der Wäsche.

Und hier der Link zur Mobilfassung

Worauf schläft man am besten?

Keine Matratze ist wie die andere, denn kein Mensch ist wie der andere. Ob eine Matratze als zu weich oder zu hart empfunden wird, ist sehr persönlich. Und ob es eine Federkern-, Latexmatratze oder zum Beispiel ein trendiges Boxspringbett (Video) sein soll, hängt davon ab, wie man schläft:

- Allein oder zu zweit?
- Als Bauchschläfer oder Seitenschläfer?
- Ist der Schläfer groß oder klein?
- Wie sind Gewicht und Körperbau?
- Welcher Temperaturtyp ist der Schläfer: warm oder kalt?
Denn: Wer viel schwitzt, schläft wahrscheinlich mit einer Federkernmatratze besser. Wer viel friert, sollte eine andere Matratze wählen, zum Beispiel Latex.

Im Durchschnitt hält eine Matratze etwa 10 Jahre. Egal ob teuer oder billig. So kommt Stiftung Warentest beim Matratzentest im September 2014 zu dem Ergebnis: Gutes muss nicht teuer sein. Aber ob billig auch immer Komfort bietet, ist fraglich. Den Beweis haben die Matratzen-”Zerlegern” in ihrem Video.

von Kerstin Ripper

(Das ZDF ist für den Inhalt von externen Links nicht verantwortlich.)

Diebstahl im Urlaub

Img_0225

Wer haftet, wenn ein Dieb das Hotelzimmer ausräumt, den Zimmer-Tresor knackt oder den Koffer klaut? Und welche Versicherung deckt welchen Schaden ab?

Hier die Tipps von Rechtsanwalt Kay P. Rodegra, Experte für Reise- und Luftverkehrsrecht:

Diebstahl im Hotel

Die Gefahr eines Diebstahls gehört zum allgemeinen Lebensrisiko, d.h. der Reiseveranstalter haftet in der Regel nicht.

In Deutschland gibt es eine gesetzliche Regelung, dass das Hotel immer haftet, wenn dem Gast etwas geklaut wird. Die Haftung ist aber begrenzt: bis max. 3.500 Euro für Reisegepäck bzw. 800 Euro für Geld und Kostbarkeiten wie zum Beispiel Schmuck. Nur wenn der Gast seine Wertgegenstände dem Hotel zur Aufbewahrung übergibt, ist die Haftung unbegrenzt. Dann sollten Sie sich als Gast unbedingt eine Quittung über die abgegebenen Gegenstände bzw. die Bargeldhöhe geben lassen.

Im Ausland gilt das jeweilige Landesrecht:  Werden Gegenstände aus dem Zimmer geklaut, haftet das Hotel, wenn es sich bei dem Dieb oder den Dieben um Angestellte des Hotels handelt. Ob das Hotel auch eine Haftung für Einbruchdiebstahl übernimmt bzw. in welcher Höhe, sollten Sie als Gast beim Einchecken erfragen. Anders ist das, wenn Sie nachweisen können, dass zum Beispiel das Zimmermädchen Dritten die Zimmertür geöffnet und Unbefugte einfach ins Zimmer gelassen hat oder der Portier den Schlüssel einem Dieb ausgehändigt hat. Dann kann sich eine Haftung des Hoteliers, aber auch des Reiseveranstalters ergeben.

Diebstahl im Hotel (Safe)

Die meisten Hotels im Ausland versichern den Inhalt des Zimmer-Safes nur bis zu einer begrenzten Summe oder gar nicht. Es macht Sinn, sich vorher zu erkundigen. Die Versicherungssumme steht in der Regel in den AGB des Hotels. Manchmal finden Sie die Infos auch in der Innenseite des Zimmer-Safes.

Wird ein Hotelsafe ausgeraubt, haftet in der Regel das Hotel bzw. springt eine Versicherung des Hotels ein. Auch hier sollten Sie nachfragen, bis zu welcher Höhe Ihre Wertgegenstände versichert sind.


Mobiles Video

Kofferverlust

Wenn Sie als Gast Ihre Koffer einfach an der Rezeption abstellen, haftet weder das Hotel noch der Reiseveranstalter. Auch die Gepäckversicherung zahlt nicht, da es sich um grobe Fahrlässigkeit handelt.

[mehr]

Ich hab’s im Griff-Risiko Alltagsdrogen

volle bierflaschenWas sind Alltagsdrogen? Was machen sie mit uns? Wann wird aus der kleinen Alltagsflucht eine Alltagssucht? Das will Dr. Christoph Specht, Arzt und Medizinjournalist, wissen. Alkohol, Nikotin, Aufputsch-und Beruhigungsmittel gehören für viele mittlerweile zum Alltag. Wie kommt man raus aus der Genusssucht? Hilft es, einfach ein bisschen weniger zu trinken?

Leistungsfähigkeit steht hoch im Kurs. Die Hemmschwelle für Doping im Alltag ist gesunken. Vor der Uniklausur ein kleiner Wachmacher, damit man sich länger konzentrieren kann: Schon fast ein Must im Wettbewerb. Nach der Arbeit müde, keine Entschuldigung mehr, wenn eine kleine Tablette schon wieder partyfit machen kann.

Dr. Specht macht den Selbsttest: Wie wirken Drogen auf sein Gehirn und wo liegt die Gefahr?

Und er erklärt, warum auch scheinbar gesunde Sachen süchtig machen können. Was, wenn aus dem sportlichen Manager ein Sportsüchtiger wird, der das tägliche Laufpensum nicht mehr steigern kann, weil sein Körper nicht mehr mitmacht. Was, wenn das Shoppen gegen Langeweile zur Kaufsucht wird, die in die Privatinsolvenz führen kann. Dr. Specht trifft Süchtige und solche, die es aus der Sucht herausgeschafft haben. Er testet den Alltag in der Suchtklinik und will wissen, gibt es eine Suchtpersönlichkeit? Und vor allem: Wie kann man feststellen ob man selbst gefährdet ist.

Und hier der Link zur Mobilfassung

Frauke Dexheimer

Mehr zum Thema Alltagsdrogen

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)

Wahnsinn Wohnungssuche!

Und hier der Link zur Mobilfassung

Die Suche nach einer Wohnung – für viele ein echtes Abenteuer. Wie bereitet man sich richtig auf die Wohnungssuche vor?  Woran erkennt man einen guten Makler?

In Großstädten sind Wohnungen in Topgegenden oft überteuert.  Darum: Überlegen sie gut, ob nicht auch der Stadtrand eine Ausweichmöglichkeit wäre. Auch Zettel aufhängen in der Wunschgegend kann funktionieren. Versuchen kann man es auch einmal mit Wohnungstausch. Im Internet gibt es Portale wie http://www.homeswopping.de/index.php oder http://www.tauschwohnung.com/.

Viele sehnen sich nach etwas Eigenem. Das muss man sich aber erst einmal leisten können.

Mieten oder Kaufen – was ist besser ? Eine  Alternative ist der Mietkauf: zuerst die Immobilie mieten und später erst kaufen. Der Vorteil, man kauft nicht die Katze im Sack, sondern kann im künftigen Eigentum schon einmal probewohnen. Der Nachteil: Geschenkt wird einem auch hier nichts. Ganz im Gegenteil.

Und hier der Link zur Mobilfassung

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)

 

Schmecken,testen, kaufen

11_11_04_WisoPlus_Einkauf01

 

Mothers little helpers… beim Einkauf.

Vernetzen im Alltag ist immer wichtiger,  das gilt auch im Haushalt . Da dürfen  Einkaufsapps nicht fehlen.

Angefangen beim Einkaufsplaner. Der hilft beim Erstellen von „digitalen Einkaufszetteln“. Diese ermöglichen meist auch eine Vernetzung mit anderen Geräten. So können mehrere Personen ortsunabhängig einen Einkaufzettel zusammenstellen. Zettelwirtschaft ade.

Außerdem liefern Apps Zusatzinformationen zu Produkten. Einfach die  Bar- oder QR-Codes scannen, manchmal reicht auch ein Bild vom Produkt. So kann man beispielsweise die Preise vergleichen, die Herkunft der Waren erfahren oder bestimmte Inhaltsstoffe finden. Das hilft beim Sparen und nützt vor allem Allergikern oder  Menschen mit Unverträglichkeiten.

Vorteil: Über eine App lässt sich  schnell herausfinden, was auf der Packung nicht immer sofort ersichtlich ist.

Nachteil : Nicht in jedem Supermarkt oder Einkaufszentren hat man ausreichend Empfang um die Apps zu starten. Schwierig wird es  auch bei Tablets, die sich ausschließlich per WLAN mit dem Internet verbinden können. Der Einkauf kann also erheblich länger dauern als geplant.

Es gibt mittlerweile unzählige Apps zum Thema Einkauf. Von Obst- und Gemüse, bis hin zu Medikamenten, Elektrogeräten oder Möbeln. Pauschale App-Empfehlungen kann man nicht geben, da passen selbst die Verbrauchervernbände. Am besten selbst ausprobieren, welche App die Richtige für den eigenen Bedarf ist (die meisten sind kostenlos erhältlich).   Nicht jede App bietet die gleichen Funktionen und ist gleich komfortabel zu handhaben.

 

Marion Neuschaefer

 

 

Golfballtauchen als Job

© ZDF 2013

Wer als Golfballtaucher Geld verdienen will, muss körperlich fit sein, einen guten Tastsinn haben und braucht einen Tauchschein. Nur so wird man zum „Jäger des versunkenen Balls“.

Golfballtaucher verdienen Geld durch die Fehlschläge anderer: Sie sammeln „verschossene“ Golfbälle aus Wasserhindernissen auf Golfplätzen ein. Der Job ist lukrativ, aber anstrengend und nicht ungefährlich. Ein Golfballtaucher verbringt sechs bis acht Stunden in schlammigen Gewässern, die möglicherweise von Düngemitteln verseucht sind. In Norddeutschland starb ein Taucher, weil er sich in einer Schlingpflanze verfangen hatte. In den wärmeren Regionen der USA liegen kleine Krokodile im Wasser.

Golfballtaucher gehen ins Wasser und sammeln Golfbälle aus dem Schlamm. Pro Tauchgang können das bis zu 2000 Golfbälle sein. Die werden dann für verhältnismäßig kleines Geld weiterverkauft. Einzelne Golfballtaucher kommen damit auf einen Jahresumsatz von rund 75.000 Euro.

Was braucht man als Golfballtaucher?

Die richtige Ausrüstung: Wer ein erfolgreicher Golfballtaucher werden will, benötigt eine professionelle Tauchausrüstung. Zudem sollte man eine Tauchausbildung absolviert haben.

Körperliche Fitness: Als Golfballtaucher muss man gute Nerven haben und körperlich belastbar sein, denn Taucherausrüstung und Golfbälle sind schwer.

Spaß am Reinigung der Bälle: Neben dem Tauchen nimmt das aufwändige Sortieren und Reinigen der geborgenen Golfbälle ein großer Teil der Arbeitszeit in Anspruch.

Nicht ohne Genehmigungen: Einfach so auf den Golfplatz gehe und in die Tümpel springen, das geht nicht. Golfplätze sind in der Regel Privatgelände. Nach der Gewerbeanmeldung als Golfballtaucher braucht man auch eine vertraglich geregelte Genehmigung mit einem oder mehreren Golfplätzen (am besten in der Umgebung) – erst dann kann’s losgehen.

mit Material von Jared Caron