Korrekte Klamotten

Unbenannt

Es gibt keine einheitlichen Siegel für Klamotten, das von allen Herstellern verwendet wird. Wer fair und Bio tragen will, muss sich durch einen echten Siegel-Dschungel kämpfen. Das soll sich ändern – langfristig – die Politik arbeitet an einem einheitlichen Textilsiegel.

Was bedeutet das, wenn ein Kleidungsstück mit Bio und fair gekennzeichnet ist?

Vorweg: Bio ist nicht gleich fair, und fair ist nicht gleich Bio. Trotzdem: Ein paar Siegel bieten etwas Orientierung.

Korrekte Siegel

GOTS-Global Organic Textile Standard: Dieses Siegel hat sich international etabliert und einen hohen Standard. Mit GOTS gelabelte Klamotten bestehen mindestens zu 90 Prozent aus biozertifizierten Naturfasern und höchstens 10 Prozent Kunstfaser. Das Label setzt auch auf Sozialverträglichkeit bei der Produktion

Fairtrade Certivied Cotton: Das Fairtrade-Siegel gibt es auch für Baumwolle. Dieses Label steht für fairen Lohn bei der Herstellung, den Verzicht bestimmter Pestizide und menschenwürdige Arbeitsbedingungen bei der Weiterverarbeitung.

IVN Best: Das IVN-Label bekommen nur Kleidungsstücke, die aus 100 Prozent Bio-Naturfaser hergestellt sind. Das Label steht auch für faire Löhne. Zurzeit gilt das IVN-Label als das Siegel mit dem höchsten Standard.

Das Öko-Tex 100-Siegel ist das wohl bekannteste Label, hat aber auch die geringsten Anforderungen: geprüft werden nur Schadstoff-Rückstände an eingereichten Proben. Auch wenn „Öko“ im Namen steht; es handelt sich nicht um Bio-Klamotten. Außerdem sagt das Label nichts aus über Löhne und Arbeitsbedigungen vor Ort, auch Betriebsprüfungen finden nicht statt.

Tauschrausch statt Kaufrausch
Unser Tipp: Die Alternative zum Kaufrausch ist der TAUSCHrausch! Total korrekt und spaßig. Entweder privat mit Freunden und Familie, organisiert auf  Tauschpartys (Swap Partys) oder im Netz.

von Kerstin Ripper

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)

Fit per App

Ein bißchen abnehmen, weniger schnaufen  und dabei auch noch wohlfühlen? Das  klappt sogar ohne Quälerei. Einfach raus und mal 30 Minuten  am Tag zügig Spazieren gehen, locker  joggen, etwas Rad fahren oder schwimmen. Und die passende App hilft beim Durchhalten.

sportapps

Sport-Apps

Das Sport- und Wohlfühlprogramm  muss nicht lang und strapaziös sein. Wer den inneren Schweinehund überwinden will, der braucht trotzdem manchmal Hilfe. Dafür gibt es natürlich gute Personal-Trainer, aber preiswerter sind passende Apps fürs Smartphone.

Wer eine Wanderung plant, Lust auf eine Radtour hat oder einfach etwas mehr Abwechslung beim Joggen braucht, der findet eine gute Auswahl, zum Teil sogar kostenfrei.

Fitnessbänder

Wie eine Uhr oder ein Armband trägt man solche “wearables” locker am Handgelenk. Sie sollen helfen, den Körper in Form zu bringen. Eigentlich sind diese coolen Armreifen nur eine moderne Variante des klassischen Schrittzählers. Sie zeigen, etwa am Smartphone oder in einem Web-Interface, wie viele Schritte man in den vergangenen Stunden oder Tagen gelaufen ist, welche Strecke dabei zurückgelegt wurde und wie viele Kalorien verbrannt wurden.

WISO plus hat die Bänder umgelegt und gecheckt:

Die Armbänder erfassen das Laufen und Gehen recht  präzise. Aber wer damit schwimmt, Rad fährt, Yoga-Übungen absolviert oder sich am Crosstrainer quält, muss die entsprechenden Trainingseinheiten in der jeweiligen App nachtragen. Sie werden nicht automatisch erfasst. Ebenso der tägliche Ernährungsplan und Schlafzeiten. So ein Armband schärft also automatisch auch die Selbstwahrnehmung.

Marion Neuschaefer

 

 

 

 

Aufgesattelt, fertig, los !!!

radel4Deutschland hat fast so viele Fahrräder wie Einwohner: 82 Millionen Menschen und 70 Millionen Fahrräder. Also jede Menge Fahrradfahrer und für die gelten auch jede Menge Regeln. Kein Problem, wenn man den Autoführerschein hat. Falsch! Für Fahrräder gelten manchmal andere Regeln als für Autofahrer.

Freihändig fahren ist nur für Autofahrer erlaubt. Freihändig Fahrrad fahren ist verboten und kostet 5 Euro. Nachzulesen im Bußgeldkatalog für Radler.

Müssen Fahrräder einen Dynamo haben? Nicht mehr. Fahrräder sind auch dann verkehrssicher, wenn sie mit akku- oder batteriebetriebenen Scheinwerfern ausgerüstet sind. Aber die müssen fest am Rad verbaut sein. Im Falle eines aufsteckbaren Lichts muss wenigstens die Halterung mit dem Rad fest verbunden sein. Am besten beim Kauf darauf achten, dass das Batterielicht eine amtliche Zulassungsnummer des Kraftfahrt-Bundesamtes besitzt (Wellenlinie, dann ein „K“ und eine Nummer), so ist man auf der sicheren Seite.

Radler-Schilder

Getrennter Rad- und Gehweg, Gemeinsamer Rad- und Gehweg, Radweg

Wann müssen Radler auf den Radweg? Wenn ein Radweg angelegt ist, dann sollte er benutzt werden. Ist der Radweg mit einem der drei blauen Schilder gekennzeichnet, dann muss er benutzt werden. Diese Radwege müssen benutzt werden. Dies gilt auch für Rennradfahrer, die mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind.

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Essen wie gedruckt

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“Essen der Zukunft” erinnert eher an künstlich erzeugte Hightech-Zutaten, weniger an Design oder an Insekten.

Krabbler auf der Speisekarte

Heuschrecken oder Maden zum Verzehr sind in Europa bisher eher Partyspaß oder Mutprobe. Insekten könnten sich jedoch vom Fun-Snack zu einem ernst zunehmenden Bestandteil unseres Speiseplans entwickeln, etwa als Fleischersatz. Nach Meinung der Welternährungsorganisation  FAO kann die wachsende Bevölkerung in Zukunft ohne den Verzehr von Insekten nicht mehr satt werden. Es gebe weltweit  rund 1400 essbare Insekten,  so der jüngste Bericht der FAO. Sie seinen vor allem sehr eiweißhaltig. In Ländern wie Thailand, China oder Afrika gehören Insekten auch längst zum Speiseplan. Bei uns lösen die kleinen Krabbler jedoch immer noch ein unangenehmes Gefühl aus. Heuschrecke statt Steak, das ist für viele eine unglaubliche Vorstellung.

Trotzdem  haben zwei mutige Jungunternehmer aus Frankreich bereits den Schritt zur Massenproduktion von Insekten für den europäischen Markt an. Sie verarbeiten  die getrockneten Tiere unter anderem auch zu einem Pulver, was die Akzeptanz der Insektenkost deutlich erhöht. In Deutschland sind Insekten zum Verzehr bisher meist fertig gewürzte Asienimporte.

Pizza aus dem Drucker

Ab dem kommenden Jahr kann sich jeder zu Hause seine Mahlzeit noch individueller gestalten als bisher, nämlich “druckreif”.

Eine Idee, die unter anderem eigentlich für neue Projekte von Nudelfirmen gedacht war, soll sich bald auch für den Privathaushalt bewähren.

Start-Ups in Europa entwickeln dazu Drucker für Lebensmittel wie Pizza, Pasta und Co. Diesind nicht größer als eine Mikrowelle. Aus den Patronen fließt die frische Lebensmittel-Zutat statt Farbe, zum Beispiel Teig, Gemüse oder Käse.

Na, dann guten Appetit!

Marion Neuschaefer

Mein Drucker druckt mir alles …

hand laesst wuerfel fallen… in 3 D. Das wäre schön! Nicht mehr ärgern, auch wenn der Würfel vom “Mensch-Ärger-Dich-Nicht” schon wieder weg ist. Zuhause den 3-D-Drucker anwerfen und ein paar Neue drucken. So könnte die Zukunft aussehen. Noch dauert das aber ziemlich lange und ist auch sehr teuer.

3-D-Drucker sind seit Jahren im Fokus der Wissenschaft. Die Entwicklung ist rasant. Doch ist das wirklich schon was für jedermann? WISOplus hat sich 3D-Drucker in verschiedenen Preisklassen angesehen.

Leopold Holzapfel ist ein begeisterter Tüftler. Im Testlabor der Zeitschrift „Chip“ kann er Hobby und Beruf verbinden, denn er hat viel mit neuester Technik zu tun. Das aktuelle Objekt der Begierde: 3D-Drucker. Mit diesen Geräten entstehen Dinge zum Anfassen: „Das Faszinierende für mich ist schon, wenn man erst mal Modelle am Computer oder im Internet sieht und sie später in den Händen halten kann wie hier so eine Schachfigur, dann ist das eine tolle Sache“, erklärt er: „Oder wenn man dann anfängt, Dinge selbst zu konstruieren wie eben hier den Batteriehalter, den ich konstruiert habe, praktische Dinge für den Alltag, das ist schon toll, wenn man sieht, das habe ich gerade selbst gemacht.“

Nudeln und Schokolade

Die 3D-Technik kurbelt die Phantasie der Entwickler an: So arbeitet ein Schokoladenhersteller bereits mit einer 3D-Druckfirma zusammen – ebenso experimentiert der weltgrößte Teigwarenkonzern an einem 3D-Drucker für Nudeln. Die Geräte sollen an Restaurants verkauft werden und auf Knopfdruck verschiedene Nudelsorten produzieren, wie dpa unter Berufung auf italienische Medien berichtete. Die Restaurants sollen individuelle Pasta für ihre Gäste produzieren könnten, etwa bei einer Hochzeit Nudeln in Form von Rosen. Derzeit geht das aber noch ziemlich langsam voran. Vom Ziel, 15 bis 20 Nudeln innerhalb von 20 Minuten zu drucken, seien die Entwickler noch ein ganzes Stück weit entfernt.

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Zucker – das süße Gift!

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Zucker ist süß, Zucker schmeckt lecker. Ein bisschen Zucker braucht jeder und ein bisschen ist auch nicht schädlich. Aber zu viel Zucker macht dick, schlechte Zähne – sprich: zu viel Zucker ist einfach ungesund.

Maximaldosis
Aber was heißt zu viel Zucker? Bis vor kurzem war es für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch in Ordnung, wenn bis zu 10 Prozent der empfohlenen täglichen Kalorienmenge als Zucker zu sich genommen wird. Im März hat sich diese Empfehlung geändert: jetzt sollen es nur noch maximal 5 Prozent sein. Das sind  etwa 25 Gramm Zucker, sechs Teelöffel oder etwas mehr als 8 Zuckerwürfel. Und wieviel ist das, etwa in Erfrischungsgetränken? Ein Glas Cola enthält circa 24 Gramm Zucker. Damit wäre die Tagesdosis gedeckt. Kein Keks, kein Bonbon, keine Schokolade zum Kaffee – nichts Zuckersüßes soll ein Erwachsener noch essen, hat er bereits ein Glas Cola getrunken.

Zucker ist ein Alleskönner
Zucker steckt aber zusätzlich noch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln und Getränken. Bei Kuchen, Keksen und Kakao rechnet jeder mit Zucker. Aber auch in Nahrungsmitteln, in denen  niemand es vermutet steckt Zucker. Beispiele sind Salzstangen, Ketchup, Heringssalat, Gewürzgurken, Fleischsalat. Der Grund: Zucker ist (fast) ein Alleskönner: Soßenbinder, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel.

Der Bundesverband der Verbaucherzentralen kritisiert deswegen auch die Kennzeichnung von Lebensmitteln als verwirrend und fordert eine klare Kennzeichnung bei Zucker. In der Studie „Versteckte Süßmacher“ klären die Verbraucherzentralen auch darüber auf, dass „zuckerfrei“ noch lange nicht bedeutet, dass kein Zucker enthalten ist. Denn bis zu 0,5 Prozent Zucker sind in „zuckerfreien“ Produkten noch erlaubt.

Etikettenschwindel
Und nicht immer erscheint Zucker unter seinem Namen: Saccharose (Rüben-, Rohr-, Haushaltszucker, Kristallzucker), Maltose (Malzzucker), Laktose (Milchzucker), Fruktose (-sirup), Fruchtzucker, Glukose(-sirup), Traubenzucker, Invertzuckersirup, Dextrose, Maltodextrin(e), Dextrine, Fruchtsüße – auch dahinter steckt nichts anderes als “Zucker”.

Die Extra-Portion Zucker
Wie verändert sich ein gesunder und trainierter Körper, wenn er einen Monat täglich 1.500 Kalorien Zucker zu sich nimmt? Nina Behlendorf hat es ausprobiert und „die bittere Seite des Zuckers“ erfahren.

Natürlich hat sie zugenommen – nur ein paar Kilogramm, aber ihr hat es gereicht. Und der viele Zucker aus dem kurzen Selbstversuch beschäftigte sie auch noch Wochen später. Drei Monate brauchte ihr Körper bis der Zucker-Bauchspeck wieder abgebaut war – und das ist der ganz normale Zeitraum, bestätigen Mediziner.

von Kerstin Ripper

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)

Schick, Schön und Gesund

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Desinfektionsmittel  im Alltag

„Reich mir die Hand“ … doch bitte wasch sie vorher!!!  So ein Appell ist uncool,  aber in jedem Fall  eine sichere Lösung.

Denn: wir nehmen krankheitserregende Keime vor allem über die Hände auf und  fassen uns damit bis zu 250mal am Tag ins Gesicht . So gelangen  Infektionen schnell  über Nase und Mund in unseren Körper.

Die einfachste Lösung dieses Problems ist: Händewaschen !  Und zwar so richtig gründlich. Zwanzig Sekunden lang  mit viel Seife, auch zwischen den Fingern. Und wer ganz sicher gehen will, etwa nach der Benutzung öffentlicher Toiletten oder klebriger U-Bahn-Griffe, der sollte sich die Hände auch desinfizieren. Das beseitigt die Krankheiterreger weitgehend  und schützt so  vor Infektionen .

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„Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“

Okay, aber was tun, wenn der Fachmann  beim Einkauf rezeptfreier Arzneimittel keine Zeit oder Lust hat seine Kunden richtig zu beraten ?

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Das kauf ich mir

Sale! Rabatt! Ausverkauf! Wenn wir die roten Prozentzeichen sehen, gibt es kein Halten mehr: Wir kaufen, was das Zeug hält – auch, wenn wir die Dinge gar nicht brauchen. Und auch aus dem Supermarkt kommen wir oft mit voll gepackten Tüten – obwohl wir eigentlich nur schnell noch einen Liter Milch und ein Brot kaufen wollten. Warum ist das so?

Im Kaufrausch

Warum Konsum uns glücklich macht: Viele Dinge kaufen wir, bewusst oder unbewusst, um uns zu belohnen und die Lust auf etwas Neues zu befriedigen. Auf Rabatte und Schnäppchenangebote reagiert unser Gehirn ähnlich wie auf Rauschmittel: das Areal, das für die Kontrolle des eigenen Verhaltens zuständig ist, wird gedämpft. Damit sind wir anfällig für Lockangebote – und lassen uns auch im Supermarkt  zum Mehr-Kaufen verführen.

Wie ökonomische Entscheidungsprozesse ablaufen wird an der Universität Bonn erforscht: Im Center for Economics und Neuroscience (CENs) bringen Wissenschaftler Wirtschaft, Psychologie und Hirnforschung zusammen.

 

Kauf dich glücklich?

Wer viel Geld hat, kann mehr kaufen. Doch macht Konsum wirklich glücklich? Oder liegt das Heil in unserer Überflussgesellschaft im bewussten Verzicht? Fest steht: Wenn aus der Kauflust eine Kaufsucht wird hat man ein Problem. Und ist ganz schnell pleite

 

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WISO plus erfindet sich neu

Eins steht schon fest: WISO plus wird in Zukunft ein 14-tägiges, 45-minütiges Service Magazin auf ZDFinfo sein. Unser Motto: noch mehr Service. Was wir noch suchen, ist eine neue Präsentationsform.

In den nächsten Wochen werden wir Euch unterschiedliche Ideen vorstellen, wie die Sendung aussehen könnte. Also, spart nicht mit Lob und Kritik. Über Euer Feedback würden wir uns sehr freuen. Hier schon einmal die erste Variante.

Viele Grüße von Eurer
WISO plus-Redaktion

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