Aus alt mach sparsam

Energie ist teuer. Da kann es sich lohnen, alte Häuser oder Wohnungen auf Vordermann zu bringen und durch energetische Sanierung langfristig den einen oder anderen Euro zu sparen – und wertvolle Ressourcen zu schonen. Doch nicht jede Maßnahme ist für jedes Gebäude geeignet. Bei der Entscheidung und Kalkulation helfen Energieberater, bei der Finanzierung staatliche Förderprogramme.

Viel Kohle für weniger Energie

Moderne Fenster einbauen oder die Heizung umrüsten: Altbausanierung ist derzeit so günstig wie nie. Auch, weil es für energieeffizientes Sanieren Geld von der KfW-Förderbank gibt. Für eine komplette energetische Sanierung sind bis zu 18.7500 Euro Zuschuss pro Wohneinheit möglich, Einzelmaßnahmen werden mit maximal 5.000 Euro gefördert. Für das Programm hat die Bundesregierung insgesamt 2,4 Milliarden Euro locker gemacht.

Den richtigen Berater finden


Bevor es losgeht mit der Sanierung ist eine umfassende Beratung Pflicht. Seriöse Energieberater findet man über die Verbraucherzentrale und das Portal energie-effizienz-experten.de. Auch die Kosten für den Berater können staatlich bezuschusst werden. Ansprechpartner hierfür ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die Höchstgrenze für die Förderung liegt bei 500 Euro. Wichtig: Der Antrag muss vor dem ersten Vor-Ort-Termin gestellt werden.

Kleiner Aufwand, große Wirkung: der hydraulische Abgleich

Klar: Weniger Energie verbrauchen ist gut für den Geldbeutel und wichtig fürs Klima. Doch nicht jede Maßnahme, die möglich ist, ist auch immer und überall sinnvoll. Die Kollegen von 3sat werfen einen kritischen Blick auf das Dämmfieber [Video] und das Energiesparkonzept der Bundesregierung.

Und nicht immer muss es gleich ein Rundumschlag sein: Manchmal reichen schon einfache Maßnahmen wie der Hydraulische Abgleich der Heizungsanlage, um Energie zu sparen. Er sorgt dafür, dass Rohrnetze, Heizkörper und Pumpen optimal aufeinander eingestellt sind. Wie es genau funktioniert und wo man Experten findet, die einen Hydraulischen Abgleich durchführen, verrät der Energiesparclub.

von Kerstin Deppe

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