Das liebe Taschengeld
Früh üben, mit einem gewissen Geldbetrag auszukommen und sich Gedanken über seine Ausgaben machen: Ein regelmäßiges Taschengeld hilft Kindern, den Umgang mit Geld zu lernen. Doch wie viel soll es sein? Und wohin damit – bar auf die Hand, ins Sparschwein oder aufs Konto?
Dagobert lässt grüßen
Von Krise keine Spur: Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren bekommen so viel Taschengeld wie nie zuvor. Im Schnitt kann jedes Kind über rund 27 Euro im Monat frei verfügen, Geldgeschenke oder sonstige Extras noch nicht eingerechnet. Das ist ein Ergebnis der Kids Verbraucheranalyse des Egmont Ehapa Verlags, der unter anderem die Micky Maus-Hefte herausgibt. In einem Special [PDF] zum 65. Geburtstag von Dagobert Duck gab sich Mr Dax in Entenhausen die Ehre und erklärte die Welt des Geldes und der Finanzen.
Konto statt Sparschwein
Nicht nur bei der reichsten Ente der Welt steht sparen hoch im Kurs, auch Kinder legen einen Teil ihres Geldes an die Seite. Rund 4 Milliarden Euro beträgt ihr Sparvermögen – und das landet immer öfter nicht im Sparschwein, sondern auf speziellen Kinderkonten. Die Banken locken mit kostenloser Kontoführung und hohen Zinsen – und wollen sich so ihre Kunden von morgen sichern. Denn wer schon als Kind Kunde bei einer Bank ist, bleibt es oft ein Leben lang.
Tipps fürs Taschengeld
Ein regelmäßiges Taschengeld [Video] ist wichtig, damit Kinder den Umgang mit Geld lernen können. Doch wie viel ist für welche Altersgruppe angemessen? Das hängt auch davon ob, wie hoch das Haushaltseinkommen ist – und welche Ausgaben die Kinder davon bestreiten müssen. Eine grobe Orientierung und Tipps zum Umgang mit dem Taschengeld gibt es beim Familienministerium, dem Familienhandbuch und dem Jugendamt Nürnberg [PDF].
von Kerstin Deppe
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Kommentieren | 10. Dezember 2012 | 16:45 Uhr |
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