Workout at Work


Klar: Wer gesund, fit und schlank sein will, muss sich körperlich betätigen. Doch im Alltag kommt Bewegung oft zu kurz – vor allem, wenn man einen Bürojob hat. Da ist der Gang zur Kaffeemaschine oder in die Kantine oft schon das Höchste der Gefühle. Die Quittung: ein verspannter Nacken, Rückenschmerzen – und irgendwann das eine oder andere Kilo zuviel auf den Rippen. Wer darauf keine Lust hat, baut ein paar kleine Übungen in den Arbeitsalltag ein. Oder geht nach Feierabend oder in den Ferien zum Sport – und beteiligt die Krankenkasse an den Kosten.

Einfach mehr bewegen

Den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen oder im Laden stehen: Das geht mit der Zeit auf den Rücken. Physiotherapeutin Sonja Knöller zeigt Flugbegleiterin Rosa, mit welchen einfachen Übungen sie ihren Rücken entlasten und Beschwerden vorbeugen kann [Video]. Wer keine Lust hat, seine Übungen allein zu machen, lädt sich Paul als Bildschirmschoner auf den Rechner.

Fit im Büro: Bei der AOK gibt es Tipps für die richtige Körperhaltung und einen interaktiven Trainer mit Übungen, die direkt am Arbeitsplatz durchgeführt werden können. Fit for Fun zeigt, wie man im Büro schön locker bleibt. Und auch In Form, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, weiß, wie man sich trotz Schreibtischjob fit halten kann. Manchmal hilft es schon, in der Mittagspause einfach mal aufzustehen oder einen Spaziergang zu machen statt Mails oder den Facebook-Account zu checken.

Kohle von der Kasse

Nur ein gesunder Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter: Um ihre Angestellten fit zu halten bieten große Unternehmen Sportkurse für ihre Belegschaft an, einige haben auch ein eigenes Fitnessstudio. Doch auch wer nicht in einer solchen Firma arbeitet kann beim Sport nach Feierabend sparen und sich bei seiner Krankenkasse einen Zuschuss für einen Gesundheitskurs abholen. Gefördert werden Angebote aus den Bereichen Bewegung, Stressmanagement, Ernährung und Sucht.

Laut Sozialgesetzbuch sind die Krankenkassen verpflichtet, sich an gesundheitsfördernden und –erhaltenden Maßnahmen zu beteiligen. Doch wie hoch die Zuschüsse sind, ist von Kasse zu Kasse unterschiedlich. Einen Überblick über die Leistungen bietet der Produktfinder der Stiftung Warentest.

Einige Kassen unterstützen sogar Sport- und Wellnessprogramme im Urlaub – wenn sie den Richtlinien entsprechen und von einem anerkannten Trainer durchgeführt werden. Anbieter solcher Gesundheitsreisen sind zum Beispiel Akon, TUI Vital, Dr. Holiday und gesundAktivReisen (Kooperationspartner der DAK).

von Kerstin Deppe

Kommentieren | 13. November 2012 | 19:00 Uhr | Twittern | Facebook

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