Leise rattert der Stromzähler

Egal ob waschen, kochen oder spülen, fernsehen, lesen oder im Netz surfen: Bei fast allem, was wir zuhause tun, läuft der Stromzähler leise, aber unerbittlich mit. Und das wird demnächst richtig teuer: Um rund 100 Euro werden die Stromkosten in einem Durchschnittshaushalt im nächsten Jahr steigen, schätzen Experten. Höchste Zeit also, sich Gedanken über’s Energiekostensparen zu machen – und eventuell den Anbieter zu wechseln.

Stromfresser adé

Stecker ziehen, Energiesparlampen benutzen und die Wäsche ein paar Grad kälter waschen: mit einfachen Tricks kann man seine Stromrechnung drücken – ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten. Beim Aufspüren von Stromfressern hilft ein Strommessgerät oder eine persönliche Beratung. Für einkommensschwache Haushalte ist der Energie-Check kostenlos. Fürs Heizkosten Sparen gibt es auch ein paar einfache Tipps. Klar, Heizung runterdehen im Winter geht auch, gibt aber schnell kalte Füße. Da hilft nur noch eins:

Der Nächste, bitte!

Er dauert nur ein paar Minuten, kann aber eine Menge Geld sparen: Der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter. Beim Preisvergleich helfen Tarifrechner wie Verivox, Mut zum Wechsel oder Toptarif, Tipps für den Umgang mit den Rechnern gibt es bei der Stiftung Warentest und WISO. Und wer bei der Gelegenheit mit seiner ganz persönlichen Energiewende schon mal loslegen will wechselt zu Ökostrom. Ansprechpartner für Probleme mit dem Energieversorger – egal ob alt oder neu – ist die Bundesnetzagentur.

Plötzlich dunkel

Strom wird seit Jahren immer teurer. Aber warum eigentlich: Ist wirklich nur die Energiewende Schuld? Und wenn Energie immer mehr zum Luxus wird: Was passiert dann mit Leuten, die ihre Rechnung nicht mehr bezahlen können? Die ZDFreportage war dabei, wenn in Wohnungen das Licht ausgeht [Videos].

von Kerstin Deppe

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Kommentieren | 12. November 2012 | 17:30 Uhr | Twittern | Facebook

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