Der Arzt in der Jackentasche
Eigentlich praktisch: Statt mit jedem kleinen Wehwehchen gleich zum Arzt zu laufen und stundenlang in überfüllten Wartezimmern rumzusitzen die Symptome ins Smartphone eintippen und sich die Diagnose auf Knopfdruck liefern lassen, inklusive Therapiemaßnahmen und passendem Medikament. Ganz so einfach ist es (noch) nicht: Einen Arzt ersetzen können Smartphone-Apps nicht. Manche sind trotzdem ziemlich hilfreich.
App zum Arzt
Wann steht die nächste Vorsorge-Untersuchung an? Wo bekomme ich auf die Schnelle ein Grippemittel her? Und wo sind Arzneimittel besonders günstig? APPzumARZT managt die Gesundheitsvorsorge für die ganze Familie und erinnert an kostenlose Arzt-Leistungen, Apotheke vor Ort weist den Weg zur nächsten Apotheke. Und MediPreis den zum preiswertesten Medikament.
Du warst beim Arzt – hast aber keine Ahnung, was all diese kryptischen Zahlen- und Buchstabenkombinationen auf deiner Krankschreibung oder Überweisung zu bedeuten haben? Die ICD-10 Diagnoseauskunft verrät’s.
Erste Hilfe
Leben retten statt hilflos rumstehen: Aus Angst, etwas falsch zu machen, machen Anwesende bei einem Herznotfall oft gar nichts. Damit soll jetzt Schluss sein: Die kostenlose Notfall-App der Deutschen Herzstiftung informiert über Symptome und das richtige Verhalten bei einem Herzinfarkt. Eine Anleitung für die Herzdruckmassage und einen Herzrisikotest gibt es auch.
Wie ging noch mal die stabile Seitenlage? Wie funktioniert eine Rettungskette? Und wo finde ich die nächste Hilfeeinrichtung, wenn jemand in meiner Umgebung in Not ist? Die Helfer-App des Arbeiter-Samariter-Bundes frischt die Kenntnisse aus dem Erste-Hilfe-Kurs auf und gibt Tipps für den Notfall und die Erstversorgung von Verunglückten.
Risiken und Nebenwirkungen
Blutdruck oder Blutzucker messen, einen Sehtest machen oder ein verdächtiges Muttermal analysieren: All das geht inzwischen auch mobil. Das Phönix-Thema Dr. Google - Gesund durchs Internet? beschäftigt sich mit den Chancen und Risiken von Gesundheitsangeboten im Netz und nimmt dabei auch Smartphone-Apps unter die Lupe. In Zukunft soll ein freiwilliger Ehrenkodex bei der Unterscheidung zwischen Nützlichem und Trash helfen.
von Kerstin Deppe
(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich)
Kommentieren | 30. Oktober 2012 | 18:00 Uhr |
|
















Letzte Kommentare