Bye-bye Bücherstapel

Schon mal mit 4.000 Büchern im Handgepäck verreist? Mit eBooks kein Problem: Die Dinger machen sich so leicht, dass man jederzeit seine komplette Bibliothek mit sich herumtragen kann, ohne dabei in die Knie zu gehen. So richtig Spaß macht das Lesen aber nur mit dem richtigen Gerät – und dem richtigen Lesestoff.

Reader oder Tablet?

Keine Frage: eBooks [Video] sind praktisch. Sie wiegen nichts, kommen auf Knopfdruck in Sekundenschnelle ins Haus und sind günstiger als die gedruckten Ausgaben. Lesen kann man sie auf einem speziellen Reader oder auf dem Tablet. Zur Not tut’s auch der Rechner oder das Smartphone. Das ist dann allerdings eher etwas für die Lektüre zwischendurch als für lange Lesestunden.

Die beste Wahl für Vielleser: eBook-Reader wie der Amazon Kindle, der Sony Reader oder der  Kobo Reader. Sie arbeiten, anders als die Tablets, mit der E-Ink-Technologie, mit der die Seiten auch bei gleißendem Licht wie gedruckt aussehen. Doch auch die Tablets haben Vorteile: Sie können, außer Bücher anzeigen, auch noch andere Sachen und sind nicht wie die Reader auf ein Format festgelegt. Worauf es bei der Entscheidung ankommt, erklärt Raphaela Möhl von teltarif.

Digitaler Lesestoff

Was die digitale Lesefreude ein bisschen trübt: die vielen unterschiedlichen Formate, in denen die elektronischen Büchern angeboten werden. Nicht jedes eBook kann auf jedem Gerät gelesen werden. Und: Anders als gedruckte Bücher kann man die eBooks nicht einfach weiterverkaufen, wenn man mit ihnen fertig ist oder sie einem nicht gefallen.

Dafür gibt es manchen digitalen Lesestoff sogar gratis: Beim Projekt Gutenberg, bei BookRix oder Beam zum Beispiel. Wie man an kostenlose eBooks für den Kindle  kommt, weiß das Literaturcafé.de. Über die Onleihe können Mitglieder von Stadtbibliotheken aktuelle Bestseller, Magazine und Zeitschriften in digitaler Form für bestimmte Zeit kostenlos nutzen.

Das Ende des Buches?

Und wie geht das jetzt weiter mit dem Lesen und Publizieren? War’s das für den guten alten Schmöker? In der neuen Ausgabe von APuZ gibt es unter anderem einen Essay zur Zukunft des Buches und zum Social Reading. Könnt ihr online lesen – oder, ganz klassisch, als Printversion bestellen.

von Kerstin Deppe

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Kommentieren | 09. Oktober 2012 | 17:45 Uhr | Twittern | Facebook

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