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Autor + Verleger = ich
Ihr habt schon ewig die Idee für einen Roman oder wollt die wissenschaftlichen Erkenntnisse eurer glänzenden Hochschulkarriere unters Volk bringen – aber bis jetzt hat noch kein Verlag angebissen? Dann veröffentlicht euer Buch selbst: In Zeiten des eBooks kann jeder sein eigener Verleger sein. Alles, was ihr braucht, ist euer Manuskript – und ein paar Leute, die das Ganze lesen wollen.
Millionärin durch eBooks
Ihre Erfolggeschichte hat im letzten Jahr Schlagzeilen gemacht: Die bis dahin völlig unbekannte Amerikanerin Amanda Hocking brachte im Selbstverlag verschiedene Vampirromane als eBook heraus – und wurde damit zur Millionärin. Ihren Job als Altenpflegerin hat sie vier Monate nach dem Erscheinen des ersten Titels an den Nagel gehängt.
Self-Publishing: So gehts
Wenn ihr es ihr nachmachen wollt: Bei Amazon kann jeder per Mausklick sein eigenes eBook veröffentlichen und über den Kindle-Shop zum Verkauf anbieten, zu einem selbst gewählten Preis. Für jedes verkaufte Exemplar gibt es Tantiemen. Gelesen werden können die Bücher auf dem Kindle oder, mit einer entsprechenden App, auch auf dem Rechner, Tablet oder Smartphone.
Etwas komplizierter ist das Publizieren im iBookstore von Apple. Wer hier sein Werk anbieten möchte, braucht neben einem iTunes-Account eine ISBN-Nummer und eine US-Steuernummer. Hilfe beim Erstellen der Vorlage bietet die kostenlose Software iBooks Author. Wie das alles funktioniert hat der Journalist Richard Gutjahr ausprobiert. Wer keine Lust auf das Procedere hat: Anbieter wie Smashwords, BookRix oder epubli übernehmen, gegen Gebühr oder Gewinnbeteiligung, den weltweiten Vertrieb von eBooks.
Unterstützung vom Profi
Ein Nachteil beim ePublishing: Da es keinen Verlag gibt, gibt es auch niemanden, der das Buch lektoriert oder dafür Werbung macht. Dadurch landet auch viel „Müll“ auf den Plattformen – und manche Perle wird von den Lesern nicht gefunden. Wer sich nicht nur auf sein eigenes Talent verlassen will, kann sich von Dienstleistern wie neobooks oder Tredition professionelle Unterstützung holen. Oder den englischen Guardian lesen: Er verrät, wie man in zehn Schritten zum eBook-Superstar wird.
von Kerstin Deppe
(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)
1 Kommentar | 09. Oktober 2012 | 18:00 Uhr |
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Also ich würde mich immer an einen Verlag ((Link entfernt) richten. Denn um ein Buch wirklich selber herauszubringen braucht man sehr viel Selbstdisziplin und vor allem sehr viel Zeit. Nicht jeder Student hat diese, denn er rennt von einem Job zum anderen. Deshalb ist Self-Publishingeine sehr gute Sache, aber für Menschen, die dafür auch Zeit, Geld und Ausdauer haben.