Die Geschichte mit dem Apfel
Windows rules – und Mac ist nur was für ein paar Exoten? Die Zeiten sind vorbei: Mit dem Erfolg von iPod, iPad und iPhone werden auch die Rechner von Apple immer beliebter – und damit auch für Hacker interessant. Bislang wiegten sich die iOS-Nutzer in Sicherheit – ist das jetzt vorbei? Und überhaupt: Was hat es mit diesem ganzen Apple-Hype eigentlich auf sich?
Das Apple-unser
Von der kleinen Garagen-Klitsche zum 600-Milliarden-Dollar-Konzern: Steve Jobs machte aus Apple das teuerste Unternehmen aller Zeiten. Die Produkte haben Kult-Status, der 2011 verstorbene Firmengründer wird als Genie, iKone und Prophet verehrt. [Videos]. Für viele Anhänger ist Apple nicht nur eine Marke, sondern eine Religion.
Think different! Keine andere Firma auf der Welt ist so cool und gleichzeitig so mächtig wie Apple. Warum eigentlich? ZDF-Reporter Wolf Christian Ulrich hat dem Mythos Apple nachgespürt und Jünger, aber auch Kritiker getroffen. [Video].
Die Vertreibung aus dem Paradies
Gar nicht cool: Die Produktionsbedingungen für’s iPhone [Video] Für weitere Aufregung im Apple-Lager sorgte Anfang des Jahres eine Trojaner-Attacke [Video]: Rund 670.000 Rechner wurden weltweit mit dem Flashback-Virus infiziert – aus war’s mit dem Nimbus der Unangreifbarkeit. Auch wenn Apple das Problem inzwischen gelöst hat: Die Zeiten des sorglosen Surfens sind vorbei. Wie man seinen Mac vor Schadprogrammen schützt, wissen die Kollegen von Spiegel Online.
Wenn Sicherheit zu Ware wird: Wer exklusive Informationen über bisher unbekannte Lücken im System besitzt, kann in fremde Rechner eindringen – oder sein Wissen verkaufen. Infos über eine Schwachstelle in Apples Betriebssystem iOS sind für 250.000 US-Dollar zu haben.
Ist der Wurm drin?
Ist ein Virenschutz-Programm nun also auch für Mac-User Pflicht? Nicht unbedingt, sagt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Wer auf Nummer Sicher gehen will: Sophos bietet einen kostenlosen Virenscanner für Mac OS, der von Kapersky kostet acht Euro. Die Mac-Version von Norton Antivirus gibt’s 30 Tage kostenlos als Demo, der Basisschutz iAntivirus ist dauerhaft gratis. Voraussetzung für den Download ist ein US-iTunes-Account.
Achtung: Gerade für Mac sind immer wieder gefälschte Antiviren-Programme im Umlauf. Apple erklärt, wie man Maleware wie MacDefender, MacSecurity oder MacProtector vermeidet oder wieder los wird.
von Kerstin Deppe
(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)
Kommentieren | 12. September 2012 | 18:00 Uhr |
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