TV goes Internet

Smart kann man fahren, smart kann man aussehen, smart  kann man telefonieren. Und jetzt sollen wir alle auch noch smart fernsehen – wenn es nach dem Willen der Hersteller geht. Doch was heißt das eigentlich: smart? „Schlau, geschäftstüchtig, durchtrieben, schick, flott“, sagt der Duden. Für TV-Geräte heißt das: Sie sind so schlau, dass sie sogar ins Internet gehen.

Smart TV

Vom passiven Zuschauer zum aktiven Teilnehmer: Mit Smart TV kann jeder sein ganz persönliches Fernsehprogramm gestalten und das Gesehene über Soziale Netzwerke kommentieren und teilen. Gesteuert [Video] wird das Ganze über die Fernbedienung, das Smartphone oder den Tablet-Computer.

Das Besondere am Smart TV: Es verbindet das Fernsehen mit dem Internet [Video]. Über ein Menü können Apps heruntergeladen und geöffnet werden; welche das sind, legt der Hersteller fest. Der Zuschauer kann so zum Beispiel parallel zum Fernsehen surfen, chatten und twittern oder in der Werbepause nach neuen Online-Videos suchen. Via HbbTV kommen auch Inhalte der Online-Mediatheken auf den großen Schirm.

Das richtige Gerät

Und welcher Fernseher kann all das am besten? Die Stiftung Warentest hat 18 Geräte getestet. Ergebnis: Neue Funktionen wie die Sprach- und Gestensteuerung sind noch nicht ausgereift, mache Hersteller vergessen vor lauter Extras das Wesentliche: eine gute Bildqualität. Hilfe bei der Auswahl eines passenden Modells bietet ein Produktfinder. Tipps für den Kauf eines neuen Geräts gibt es auch bei WISO.

Aus alt mach smart

Wer sich nicht extra einen neuen Fernseher anschaffen will: Modelle ohne Smart TV lassen sich nachrüsten, mit einer Settop-Box oder einem internetfähigem Blu-ray-Player zum Beispiel. Entsprechende Geräte gibt es schon für unter 100 Euro. Und wer keine Lust auf Kabelgewirr und Stolperfallen in der Wohnung oder keinen schnellen Internetzugang hat: Mit einem Powerline-Adapter verwandeln sich Steckdosen in ein drahtloses Netzwerk, über das man unter anderem einen HD-fähigen Fernseher mit dem Internet verbinden, streamen und surfen kann.

von Kerstin Deppe

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)

1 Kommentar | 05. September 2012 | 17:00 Uhr | Twittern | Facebook

Ein Kommentar

  1. “Und wer keine Lust auf Kabelgewirr und Stolperfallen in der Wohnung oder keinen schnellen Internetzugang hat: Mit einem Powerline-Adapter verwandeln sich Steckdosen in ein drahtloses Netzwerk”

    Powerline ist klasse. Aktuelle Adapter sind komfortabel und lassen sich problemlos installieren, wobei es auch Geräte gibt, die alle Netzwerkdaten direkt selbst anzeigen ( … [Link entfernt]) ohne dass ein PC notwendig ist. Das hilft vor allem dann, wenn hauptsächlich ein Fernseher ins Netz gebracht werden muss.

    Sam H.

    Samuel Hirschacker | 6. September 2012 | 17:46 | Antworten

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