Alte Kleider, neuer Look
Öfter mal was Neues! Das, was gestern noch hip und cool war, fristet heute ein Schattendasein im Kleiderschrank – und wandert irgendwann in die Tonne. Besonders öko ist das nicht. Doch es geht auch anders: Second Hand und Kleidertausch bescheren unseren alten Schätzen ein neues Leben – und uns einen neuen Look, mit gutem Gewissen und für wenig Geld.
Für den guten Zweck
Shoppen fürs Karma [Video]: Wer bei der britischen Kette Marks & Spencer einkauft, wirft für jedes neue Kleidungsstück ein altes in die Tonne. Das Ganze nennt sich Shwopping und soll für ein gutes Gewissen beim Shopping sorgen: Die ausrangierten Teile aus der Shwop-Box gehen an die Hilfsorganisation Oxfam.
Oxfam-Läden gibt es auch bei uns. Hier kann man seine alten Klamotten abgeben, mit dem Verkaufserlös werden Nothilfe- und Entwicklungsprojekte unterstützt. Auch Umsonstläden nehmen Kleiderspenden an.
Im Trend: Vintage
Wer mit seinen ausrangierten Kleidungsstücken noch ein paar Euro verdienen will verkauft sie auf dem Flohmarkt oder bringt sie in einen Second Hand-Laden. Dort kann man sich auch gleich mit Nachschub versorgen: Vintage-Mode ist extrem angesagt und alles andere als verstaubt; Retro-Klassiker gelten inzwischen sogar als Geldanlage. Wo es online die besten Stücke gibt verraten die Magazine Elle und Brigitte.
Tauschen statt kaufen
Was nicht mehr gefällt oder nicht mehr passt, macht vielleicht jemand anderen glücklich: Das ist die Idee von Kleidertauschpartys à la Swap in the City. Bei den Events [Video] wechseln jedes Mal mehrere Tausend Teile die Besitzerin. Wer nicht auf den nächsten Termin warten will oder es etwas übersichtlicher mag, organisiert eine private Swapping-Party im Freundeskreis – oder schaut nach lokalen Angeboten. Eine Übersicht gibt es auf Klamottentausch.net.
von Kerstin Deppe
(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)
Kommentieren | 30. August 2012 | 13:50 Uhr |
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