Das perlt!

Oder auch nicht: Seit ungefähr einem Jahr überschwemmen immer neue Bubble Tea-Bars die deutschen Innenstädte. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen sind die bunten Drinks extrem angesagt. Klar, sie sind fruchtig und erfrischend – aber auch ziemlich süß. Und eine ordentliche Portion Aromen und Farbstoffe gibt’s mit jedem Becher gratis dazu.

Kunterbunter Tee zum Kauen

Dickmacher aus Fernost: Ursprünglich kommt Bubble Tea [Video] aus Taiwan. Dort gibt es ihn seit Jahrzehnten, die Ur-Version besteht aus Tee, Milch und Eis. Doch mit einer gesunden Alternative zu Cola und Limo hat das, was bei uns in den Bubble Tea-Shops und jetzt auch bei McDonald’s zu haben ist, nichts mehr zu tun: Fruchtsirup und bunte Toppings machen das Trendgetränk zu einer wahren Kalorienbombe.

Bis zu 50 Gramm Zucker stecken in einem kleinen Becher, das entspricht 15 Stück Würfelzucker. Bubble Tea ist also eine Süßigkeit und kein Erfrischungsgetränk, warnen Krankenkassen und Verbraucherzentralen. Und auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte schlägt Alarm: Für Kleinkinder sind die Drinks gefährlich, sie können an den bunten Perlen ersticken. Auch die enthaltenen Farbstoffe gelten als gesundheitsschädlich.

Wer keine Lust auf Azo-Farbstoffe, Aromen und zu viele Kalorien hat mixt seinen Bubble Tea selbst. Rezepte gibt es zum Beispiel bei der Vollen Kanne.

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von Kerstin Deppe

Kommentieren | 24. Juli 2012 | 18:25 Uhr | Twittern | Facebook

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