Kick it like Klose

Mal ganz groß rauskommen und ein Star werden, ein kreativer Spielmacher wie Mesut Özil oder ein gefährlicher Torjäger wie Miroslav Klose: Davon träumen viele fußballbegeisterte Kids. Doch der Weg zum Profikicker ist lang – und hart. Nur wenige schaffen es bis ganz nach oben. Wer Karriere im Profifußball machen will, muss früh anfangen. Und hart im Nehmen sein.

Berufswunsch: Profifußballer

Erste Anlaufstelle für den Nachwuchs: Der Deutsche Fußball-Bund. Er betreibt eine intensive Talent- und Eliteförderung und bundesweit 366 Stützpunkte, um junge Spielerinnen und Spieler zu sichten und zu fördern. Jedes Talent, das aufgespürt wird, bekommt ein individuelles Training.

Nächster Schritt: Eine Eliteschule oder das Leistungszentrum eines Bundesligavereins. Wie es dort hinter den Kulissen aussieht wollten die Hörfunk-Kollegen von 1Live wissen: Sie haben das Jugendinternat von Borussia Gladbach besucht und die Nachwuchshoffnungen des Vereins bei ihrem Alltag zwischen Schule und Training begleitet. Die Reportage gibt es als Podcast zum Download (02.01.2012).

Üben, üben, üben

Auch Niklas will Profifußballer werden. Er ist 16 Jahre alt und besucht die Akademie der TSG 1899 Hoffenheim. Für seinen Traum verzichtet er auf vieles. Doch ob sich das lohnt, weiß er noch nicht: Pro Jahrgang schafft es gerade mal einer, sich dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren. [Video]

Wer erstmal reinschnuppern will: In ganz Deutschland gibt es Fußballschulen, an denen Nachwuchsspieler ihre Technik verbessern und Tricks lernen können. Die Kurse dauern in der Regel mehrere Tage und finden vor allem in den Sommerferien statt. Kosten: 100 bis 300 Euro.

von Kerstin Deppe

(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)

Kommentieren | 05. Juni 2012 | 17:56 Uhr | Twittern | Facebook

Was sagen Sie dazu?