Tablets für Alle?

Sie sind flach, leicht und ideal für das Surfen unterwegs: Tablet-Computer. Im letzten Jahr stiegen die Verkaufszahlen rasant an, und vor allem das iPad steht bei vielen auf der Wunschliste ganz oben. Doch muss es wirklich immer Apple sein? Was taugt die Konkurrenz? Und für wen lohnt sich die Anschaffung überhaupt?

Haben wollen

Zwei Jahre, nachdem Apple das erste iPad auf den Markt gebracht hat, erobern Tablet Computer die Massen. 2011 wurden in Deutschland 2,1 Millionen Geräte verkauft, 162 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Und für 2012 erwarten Experten noch mal ein dickes Plus.

Unangefochtene Nummer Eins: Im letzten Jahr hat Apple weltweit 40,5 Millionen Tablets verkauft, viermal so viele wie die Konkurrenten Samsung und Amazon [Video] zusammen. Und mit dem neuen iPad hat das Unternehmen die Nachfrage noch mal kräftig angeheizt. Im Patentstreit mit Samsung musste Apple jetzt allerdings eine Schlappe hinnehmen. Und bald will auch Google auf dem Tablet-Markt mitmischen.

Tablet vom Discounter

Nicht nur wir haben das Aldi-Gerät unter die Lupe genommen, auch die Kollegen von der PC Welt, von Heise Online, dem Spiegel und der Stiftung Warentest. Allgemeines Fazit: Ein ordentliches Gerät – aber kein absolutes Schnäppchen. Und wie sieht es mit der übrigen Apple-Konkurrenz aus? Einen umfangreichen Vergleich von 36 Modellen gibt es bei Chip Online.

Braucht man’s?

Klar: Schick sind die Tablets, und Spaß machen sie auch. Doch braucht man so einen Flachmann wirklich? Fest steht: Tablets sind keine klassischen Computer und können entsprechend weniger. Wer viel schreiben muss und Wert auf eine Office-Software legt, ist mit den neuen Ultrabooks besser bedient. Und wer nur gelegentlich surfen, Musik hören und Mails checken will, kann das auch mit seinem Smartphone tun.

Fluch oder Segen?

Smartphones und Tablets machen unabhängig von Raum und klassischen Bürozeiten. Doch die ständige Erreichbarkeit kann auch eine Belastung sein. VW gönnt seinen Mitarbeitern den Feierabend und verordnet Firmen-Blackberrys eine Zwangspause [Video].

Und auch für alle anderen gilt: Ab und zu mal abschalten – und die Stille genießen.

von Kerstin Deppe

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Kommentieren | 17. April 2012 | 18:00 Uhr | Twittern | Facebook

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