All you Zombies
Überall auf der Welt wird diskutiert, informiert und ausprobiert, wie das Leben im Netz sicherer werden kann – damit man in den Weiten des World Wide Web seine Identität nicht verliert. Oder der eigene Computer zum fremdgesteuerten Zombie wird, der unbemerkt sein kriminelles Unwesen treibt. Und das ist schnell passiert: Die meisten User, sagen Experten, surfen viel zu sorglos.
Sicher im Internet unterwegs sein – dazu gehört, sein WLAN zu verschlüsseln und bei der Einwahl in ein öffentliches Netz besondere Vorsicht walten zu lassen. Online-Shopping und Bankgeschäfte sollten unterwegs tabu sein – denn am Hotspot droht Datenklau.
Wenn Trojaner phishen gehen: Noch nie waren Internet-Betrüger so aktiv wie heute. Über manipulierte Online-Spiele geraten auch Kinder in das Visier von Cyber-Kriminellen.
Im Internet kursiert eine neue Schadsoftware. Täglich sind laut FBI bis zu 33.000 Rechner betroffen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bietet einen Schnelltest. an, mit dem man überprüfen kann, ob der eigene Rechner infiziert ist.
Aktuelle Warnungen vor Viren, Würmern und sonstigen Schädlingen gibt es bei BürgerCERT.
Dagegen sind die echten Untoten fast harmlos: Durch das Installieren eines Bots wird der eigene Computer zum ferngesteuerten Zombie, der von Kriminellen genutzt werden kann, zum Beispiel für den Versand von Spam-Mails. Der Besitzer bekommt von alldem nichts mit,
Was genau ist eigentlich ein Botnetz? Wie erkenne ich, ob mein Rechner mit drinhängt – und wie kriege ich ihn wieder clean? Das Anti-Botnet-Beratungszentrum klärt auf.
Wie kann ich meine Identität im Netz schützen? Und wie mache ich meinen Computer sicher? Tipps dafür gibt es beim Verein Deutschland sicher im Netz e.V. Schirmherr ist das Bundesministerium des Innern.
Die Kameras von Google StreetView fotografieren nicht nur Straßen, sie speichern auch die Standorte von WLANs. Wer nicht in der Datenbank auftauchen möchte, muss den Namen seines Routers ändern.
Ein kabelloses Zuhause ohne lästiges Strippengewirr und Stolperfallen ist praktisch. Damit sich keine ungebeten Gäste in das Funknetz einwählen muss man das WLAN sicher machen und Sicherheitslücken schließen.
Experten raten, Passwörter spätestens alle 90 Tage zu ändern. Macht aber kaum jemand – weil man es entweder vergisst oder froh ist, dass man sich das alte Passwort endlich gemerkt hat. Abhilfe verspricht eine neue App, mit der man bei vielen beliebten Portalen sein Passwort schnell und einfach ändern kann.
Geburtsdaten oder Namen sind als Passwort ungeeignet, da sie von Hackern leicht erraten und geknackt werden können. Mit Eselsbrücken kann man sich auch komplizierte Zahlenkombinationen und PINS merken.
von Kerstin Deppe
Kommentieren | 07. Februar 2012 | 18:00 Uhr |
|
















Letzte Kommentare