Betreff: Verschwörungstheorien zur WISO-Doku “Die Bank gewinnt immer”

Die WISO-Dokumentation “Die Bank gewinnt immer” ist weiterhin in der ZDFmediathek bzw. bei WISO.de abrufbar. Es fand keine Zensur statt, wie von einigen Usern getwittert wurde. Richtig ist, die aktuelle Fassung in der ZDFmediathek ist leicht gekürzt worden, da wir uns in einem laufenden Rechtstreit mit der Sparkasse Bremen befinden. Damit die restliche Dokumentation aber weiterhin abrufbar ist, wurde die Online-Version um die strittigen Stellen gekürzt.

Hintergrund: Der Youtube-User “infopointaudimax” hatte anscheinend die Dokumentation – ohne Wissen des ZDFs – auf Youtube gestellt. Dieses Video wurde von Youtube entfernt und mit der Information versehen “Dieser Content ist in deinem Land nicht verfügbar, da er aufgrund einer Regierungsanfrage entfernt wurde.” Diese Betextung führt zur aktuellen Verwirrung. Warum das Video genau entfernt wurde, ist uns bisher nicht bekannt. Auch von einer “Regierungsanfrage” wissen wir nichts . Wir versuchen das bei Google/Youtube zu klären.

Grundlegend: Wenn das ZDF Material auf Youtube stellt, dann im offiziellen Youtube-Kanal des ZDF. Die WISO-Doku wurde dort jedoch nie eingestellt. Wir können leider nicht beeinflussen und kontrollieren, was User selbst einstellen bzw. wenn dieser Content gelöscht werden sollte.

Und hier kann man sich die gekürzte Dokumentation noch mal ansehen:

Update: @Regsprecher schreibt: “Die Bundesregierung zensiert nicht und hat nichts gesperrt.” (13 Uhr)

Update2: Noch keine offizielle Info von Google, aber das Defaultbild des gesperrten Videos wurde geändert. Jetzt steht dort “This content is not available in your country due to a legal complaint.” (14:05 Uhr)

Update3: Hier die offizielle Stellungnahme von Google: “Die WISO Dokumentation “Die Bank gewinnt immer” wurde ohne Wissen des ZDF von einem YouTube Nutzer bei YouTube hochgeladen. Da es einen deutschen Gerichtsbeschluss gegen das ZDF gibt, der bestimmte Aussagen des Beitrags untersagt, wurde das Video nach Aufforderung durch den Dritten, der den Gerichtsbeschluss gegen das ZDF erwirkt hat, durch die YouTube LLC für Deutschland gesperrt. Die Bezeichnung “Governmental Request” als Begründung ist jedoch in diesem Zusammenhang irreführend, darum wurde diese Beschreibung inzwischen geändert.” (16:03 Uhr) Google bezieht sich damit auf einen laufenden Rechtsstreit des ZDF mit der Sparkasse Bremen. Wegen einer einstweiligen Verfügung ist die offizielle Online-Fassung der Doku in der ZDF-Mediathek derzeit nur um rund drei Minuten gekürzt verfügbar.

Georg Döller

Georg Döller - "Service geht immer!" - darum: Seit 2003 (Online-)Redakteur und Autor bei WISO.

79 Kommentare | 05. Oktober 2011 | 11:33 Uhr | Twittern | Facebook

79 Kommentare

  1. Vielleicht könntet Ihr noch ergänzen, ob der Mediathek Bericht dem gesendeten Beitrag entspricht oder eine gekürzte Fassung ist. Das ist doch der Kern der ganzen Aufregung.

    Chris | 5. Oktober 2011 | 11:42 | Antworten
    • Georg Döller

      Bezüglich der Sparkasse Bremen gibt es eine Info im Blogeintrag:

      “Richtig ist, die aktuelle Fassung in der ZDFmediathek ist leicht gekürzt, da wir uns in einem laufenden Rechtstreit mit der Sparkasse Bremen befinden. Damit die restliche Dokumentation aber weiterhin abrufbar ist, wurde die Online-Version um die strittigen Stellen gekürzt.”

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 12:12 | Antworten
      • Danke für die Info.

        Chris | 5. Oktober 2011 | 12:14 | Antworten
      • Dennoch stellt diese Kürzung eine Zensur dar.

        “I am a firm believer in the people. If given the truth, they can be depended upon to meet any national crisis. The great point is to bring them the real facts.”
        Abraham Lincoln

        Wer also Fakten verschweigt oder kürzt, zensiert und schadet der Demokratie.

        Hans-Peter Salewski | 5. Oktober 2011 | 12:59 | Antworten
        • Naja – so wie ich das verstanden habe, versucht die SPK Bremen gerade gerichtlich klarzustellen, dass es sich bei den gekürzten Teilen nicht um Fakten dreht – oder das Persönlichkeitsrechte verletzt wurden – wer weiß. Wie auch immer. Es ist richtig, dass WISO die Kürzung vorgenommen hat und noch wichtiger, dass sie darauf hinweisen, das ungekürzte Fassungen im Netz wohl noch kursieren. :p

          Außerdem ist am wichtigsten, das WISO bei Erfolg des Rechtsstreits, die Sache von 3 Minuten auf einen ganzen Beitrag aufzublähen und ALLE Details in ALLER Ausführlichkeit zu präsentieren. :-)

          0mad

          0mad | 5. Oktober 2011 | 19:22 | Antworten
  2. Es fehlen in der Mediathek allerdings ca. 2 Minuten des Beitrags, explizit über die Bremer Sparkasse. Das sollte doch bei Ihnen zu klären sein.

    JMK | 5. Oktober 2011 | 11:44 | Antworten
  3. Warum fehlen der Version in der Mediathek 3 Minuten, die in der inzwischen gesperrten Version auf Youtube enthalten waren?

    Mela | 5. Oktober 2011 | 11:45 | Antworten
  4. Und warum wurde bei der Version in der ZDF-Mediathek die erste Reportage ueber die Sparkasse Bremen und dem Uebel fehlberatenen Senioren herausgeschnitten?

    Bjoern Schmidt | 5. Oktober 2011 | 11:45 | Antworten
  5. Verschiedene Blogger berichteten, dass der Beitrag in Ihrer Mediathek um ca. 5 Minuten kürzer sei, als der Originalbeitrag [Link entfernt]

    Können Sie dazu eine Aussage treffen?

    N.D. | 5. Oktober 2011 | 11:46 | Antworten
  6. Es fehlen ja wohl 3 min über die Sparkasse Bremen… oder bin ich deppert???

    Jonathan | 5. Oktober 2011 | 11:49 | Antworten
  7. Danke für diese offizielle Stellungnahme. Leider erklären Sie nicht, warum in der auch von Ihnen verlinkten Version des Beitrags der Teil über die Sparkasse Bremen fehlt. Ist das ein Versehen?

    Jürgen | 5. Oktober 2011 | 11:50 | Antworten
  8. Das Video auf YouTube unterscheidet sich von Beitrag in der Mediathek. (Konkret fehlt der Teil über die Sparkasse Bremen) Warum?

    Mike | 5. Oktober 2011 | 11:58 | Antworten
  9. Leider nur die um ca 2:30 Minuten gekürzte Fassung…

    Enno | 5. Oktober 2011 | 11:58 | Antworten
  10. Danke für die Info! Entweder haben wir es mit einem kaputten Textbaustein bei YouTube zu tun oder da hat jemand fleißig Takedown Notices verschickt. Da ich ständig ZDF-Videos auch auf nicht offiziellen Kanälen sehe, gehe ich nicht davon aus, dass Sie die automatischen Suchfilter von YouTube zum Blocken kopierter Inhalte nutzen?

    Ich hoffe, Sie bleiben da am Ball und können uns berichten, was da genau passiert ist.

    Grundsätzlich möchte ich anregen, derartige im Netz publizierte Beiträge unter freie Lizenz zu stellen. Immerhin haben wir sie alle finanziert, sie sollten damit auch gemeinfrei werden und stünden damit außerhalb der Reichweite von Leuten, die Urheberrechte missbrauchen, um unliebsame Reportagen aus dem Netz zu entfernen. Damit könnte man auch diesen verrückten Depublikationszwang wirksam umgehen.

    argosy_ops | 5. Oktober 2011 | 12:04 | Antworten
  11. … es geht um den Anfangsteil um Min. 2 und die Bremer Sparkasse im Mediathek-Bericht im Vergleich zum Original und im Kern um die Frage, ob der Mediathek-Bericht zu 100 % der Originalbericht ist und falls nein, warum nicht.
    Eine Stellungnahme dazu würde die “Verschwörungstheorien” sehr abmildern. Danke.

    Kpunkt | 5. Oktober 2011 | 12:04 | Antworten
  12. Der Teil über die Sparkasse Bremen fehlt hier. Wieso, frage ich “Wiso”.

    Wurst | 5. Oktober 2011 | 12:04 | Antworten
  13. Wieso fehlt in dieser Fassung (und in der Mediathek-Fassung) die Geschichte von Herrn Tiedjen und der Sparkasse Bremen ganz zu Beginn der Doku? Diese Kürzung ist der Grund für die Aufregung.

    Barbara | 5. Oktober 2011 | 12:05 | Antworten
  14. “Und hier kann man sich die gekürzte Dokumentation noch mal ansehen:”

    Könnten Sie kurz darlegen um welche Inhalte der Beitrag gekürzt wurde?

    Thorsten | 5. Oktober 2011 | 12:11 | Antworten
    • Georg Döller

      Siehe oben: “Richtig ist, die aktuelle Fassung in der ZDFmediathek ist leicht gekürzt, da wir uns in einem laufenden Rechtstreit mit der Sparkasse Bremen befinden. Damit die restliche Dokumentation aber weiterhin abrufbar ist, wurde die Online-Version um die strittigen Stellen gekürzt.”

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 12:14 | Antworten
  15. Was sagen Sie dazu?

    Ich finde diese Antwort etwas schwach und das Wort ‘Verschwörungstheorien’ deplaziert.

    Es hat niemand dem ZDF einen ‘Zensurvorwurf’ gemacht. Die Frage die im Raum steht ist: Warum wird ein Video (anscheinend) von der Bundesregierung gesperrt?
    Evtl. Urheberrechtsansprüche müsste das ZDF verfolgen und keine staatliche Stelle.

    Aber natürlich wird auch vom ZDF hier mehr erwartet als diese Antwort. Es geht schließlich um Content des ZDF zu einem nicht unrelevanten Thema des Zeitgeschehens.

    Hans | 5. Oktober 2011 | 12:13 | Antworten
    • Georg Döller

      Wir haben den “Zensurvorwurf” auch nicht auf uns bezogen. Wir reagieren hier auf einen gelöschten Content, der nicht vom ZDF auf Drittplattform eingestellt worden ist. Wir versuchen die Hintergründe bei Google/Youtube zu klären. Was erwarten Sie noch “mehr”?

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 12:21 | Antworten
      • dieses ‘mehr’ ist etwas eilig in die Richtung ZDF gegangen, in dem Sinne das die Gründe für die Sperrung noch nicht klar sind.
        Aber auf den Verdacht bezogen, unsere Regierung geht gegen YT Videos vor, erwarte ich vom ZDF als Journalisten (nicht als Urheber des Beitrages) Aufklärung. Ein ‘wir waren es nicht’ reicht mir da von Journalisten nicht. Aber ich gebe gerne zu das dies womöglich mehr Zeit braucht.

        Hans | 5. Oktober 2011 | 13:32 | Antworten
        • Georg Döller

          Anfrage bei Google läuft. Der RegSprecher hat getwittert “Die Bundesregierung zensiert nicht und hat nichts gesperrt.”

          Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 13:37 | Antworten
          • Gut, dann bin ich mal gespannt auf das was Google sagt.

            Hans | 5. Oktober 2011 | 13:56 | Antworten
    • Lieber Hans,

      du hast wohl diesen Teil überlesen:

      “Warum das Video genau entfernt wurde, ist uns bisher nicht bekannt. Auch von einer “Regierungsanfrage” wissen wir nichts . Wir versuchen das bei Google/Youtube zu klären. “

      Michael Umlandt | 5. Oktober 2011 | 12:21 | Antworten
  16. Na ganz offensichtlich ist der hier gezeigte Beitrag um die Passage mit dem ersten Betroffenen W. Titjen und der Sparkasse Bremen beschnitten.

    (Oder es ist anders zusammengeschnitten, ich will das nicht noch mal schauen)

    David | 5. Oktober 2011 | 12:14 | Antworten
  17. Für alle die nicht lesen können …

    Zitat aus dem Text ganz oben:

    “Richtig ist, die aktuelle Fassung in der ZDFmediathek ist leicht gekürzt, da wir uns in einem laufenden Rechtstreit mit der Sparkasse Bremen befinden. Damit die restliche Dokumenation aber weiterhin abrufbar ist, wurde die Online-Version um die strittigen Stellen gekürzt.”

    Josh | 5. Oktober 2011 | 12:15 | Antworten
    • Georg Döller

      Danke :-)

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 12:16 | Antworten
    • “Für alle die nicht lesen können …”

      Mit solchen Urteilen sollte man sich zurückhalten. Der Blogeintrag wurde nachträglich inhaltlich überarbeitet und ergänzt!

      Wullar K. | 5. Oktober 2011 | 12:19 | Antworten
  18. Habe ich das überlesen mit dem Rechtsstreit oder wurde der Beitrag ohne weitere Kennzeichnung ergänzt?
    Auf jeden Fall ist es jetzt klarer, danke.
    Die Klärung mit youtube von Ihrer Seite aus, finde ich mehr als begrüßenswert. Danke.

    Kpunkt | 5. Oktober 2011 | 12:25 | Antworten
    • Georg Döller

      Haben wir ergänzt, damit hoffentlich erst mal alle Fragen geklärt sind.

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 12:27 | Antworten
  19. Allerdings ist es natürlich immer noch unklar, warum YouTube den Beitrag dann blockiert, Verschwörungstheorien gab es an sich keine, Leute diskutieren halt, ob und wie das im Kontext wachsender Blockaden auf YouTube dann zu werten ist.

    Kann man davon ausgehen, das eine rechtliche Instanz in diesem Streit bezüglich der Sparkasse das dann einfach gemeldet hat, bei YouTube, mit einem Verweis auf den Rechtsstreit und Unterlassungsgeschichten, was dann von YouTube als

    “Regierungsanfrage”

    gewertet wird? Wenn es eine rechtliche Beschwerde ist, die hier Grundlage ist, Staat und rechtliche Instanzen sind getrennt meine ich, und das mit gutem Grund, Google mag das präzisieren dann. Das ist zumindest doch mehr als irritierend. Es gibt doch sicher andere Kategorien dafür und auch wenn das dann nun so sein sollte (?) wäre das für meine Begriffe dennoch nicht so besonders sinnig.

    Warum Leute sowas dann kritisch weiterleiten – diskutieren – ist halt wegen exakt eben dem im Web doch deutlicher sichtbar werdenden Problem der Informationseinschränkung. Nennt man das Verschwörungstheorien, die meisten Leute diskutieren sowas abseits von Theorien und eher sachlich, dann stigmatisiert man hier schon wieder und ordnet zukünftiges Hinterfragen in eine Kategorie ein.

    Klar mag es auch sowas dann dabei gegeben haben. Das man vorschnell allergisch auf sowas reagiert. Ist wohl richtig. Wie auch immer. Das mit der freien Lizenz wär aber eine gute Sache und würde helfen, begründbar und sinnig sein. Gruß – Klaus-Dieter Hinck.

    Klaus-Dieter Hinck | 5. Oktober 2011 | 12:26 | Antworten
  20. Das Kürzen von online Angeboten kommt leider häufiger vor, liegt aber immer an Rechtstreitigkeiten und ich kann verstehen dass das ZDF hier Vorsicht walten lassen muss. Ich hoffe das ZDF beibt an dem Thema dran und wird darüber berichten wie es zu der Sperrung kam, und ob es bei Youtube reicht sich am Telefon mit dem Namen Merkel zu melden um so eine Sperrung zu veranlassen. Aber so hat dieser Bericht wenigstens etwas Aufmerksamkeit bekommen. Der Bericht ist gut auch ohne die ersten 2 Minuten. Aber bitte ZDF, klärt und weiter auf was ihr über die Sperrung herausbekommt!

    Matthias Nass | 5. Oktober 2011 | 12:26 | Antworten
    • Georg Döller

      Machen wir. Wir bleiben dran. Versprochen :-)

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 12:28 | Antworten
      • An dieser Stelle möchte ich auch noch Danke sagen für die vielen guten Berichte. Weiter so!.
        So wie der Blog Eintrag hier jetzt aussieht wird auch alles klar und verständlich.
        Es wäre evtl. günstig in Zukunft bei allen, im Vergleich zur Erstausstrahlung, gekürzten Beiträgen dazu zu schreiben, dass gekürzt wurde und auch warum. Das würde viel Wirbel sparen.

        Mike | 5. Oktober 2011 | 12:43 | Antworten
  21. Auf der Suche im Netz zu gesperrten Video aufgrund einer sogenannten “Regierungsanfrage” finden sich tatsächlich noch andere, auch “unpolitische”.
    Z.B. eines vom “Flunkyball Verband Dortmund” unter http://www.youtube.com/watch?v=eyX1-unTenc

    Im Gulli-Board berichtet User BoardRatte, dass er mit einem österreichischen Proxy auf diese Videos zugreifen könnte. [Link entfernt]

    Eine Recherche zu diesem Thema lohnt vielleicht wirklich nochmal ganz grundsätzlich.

    Kpunkt | 5. Oktober 2011 | 12:39 | Antworten
  22. Könnten die werten Herren Kommentatoren in diesem Blog einfach mal lesen lernen? Zur Not hilft vielleicht das Alfatelefon…

    franz | 5. Oktober 2011 | 13:03 | Antworten
  23. Danke für diesen Beitrag!

    Bitte niemals unterkriegen lassen, weder von den Banken, noch von irgendwelchen anderen!

    Dafuer zahle ich sehr gerne meine GEZ.

    Thomas Wagner | 5. Oktober 2011 | 13:37 | Antworten
  24. Ich habe bei Abgeordneten Watch eine Anfrage zu diesem Thema an unseren Innen- und Verfassungsminister gestellt, mit der Bitte dies auch von Seiten der Bundesregierung aufzuklären.

    http://bit.ly/prc8Zk

    Markus Barenhoff | 5. Oktober 2011 | 13:47 | Antworten
    • Georg Döller

      Antwort von der Bundesregierung gab es schon, siehe Update: Regsprecher schreibt: “Die Bundesregierung zensiert nicht und hat nichts gesperrt.” (13 Uhr)

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 14:16 | Antworten
      • in dem er auf die Aussage des ZDFs verweist?? Also er soll sagen: “ja, wir als bundesregierung haben das aus Grund X initiziert.” Oder “Nein, wir haben das nicht gemacht, den Fehler hat google gemacht” … Dann kann man youtube ja mal fragen was sie dazu sagen, dass die deutsche Bundesregierung ihnen das vorwirft….

        Markus Barenhoff | 5. Oktober 2011 | 14:22 | Antworten
  25. Ihr könnt euch eigentlich über diese “Verschwörungstheorie” und die Wortwahl von youtube freuen – Damit hat dieser Beitrag mit Sicherheit mehr Leute erreicht, als er es ohne dieses “virale Marketing” geschafft hätte.

    Steffen | 5. Oktober 2011 | 13:52 | Antworten
  26. “Antwort von der Bundesregierung gab es schon, siehe Update: Regsprecher schreibt: “Die Bundesregierung zensiert nicht und hat nichts gesperrt.” (13 Uhr)”

    Was man nicht sagt, sagt man auch nicht.

    Die Bundesregierung kann nichts sperren, die Frage ist ob Sie die initiative in welcher Form auch immer für die von Google/Youtube eingeleitete Löschung eingeleitet hat.

    Wenn dies der Fall ist, wovon ich überzeugt bin, möchte ich doch bitte den Regierungssprecher gehalten sehen, sich trotz moderner Kommunikationsmedien mit der Korrektheit auszudrücken die sowohl die deutsche Sprache, als auch das Amt eines Regierungssprechers eigentlich vorrausetzen.

    “Die Bundesregierung hat zu dem vorliegenden Fall keine Erkenntnisse, und versichert, dass sie sich an Art. 5 des GG gebunden sieht und demnach weder in dem strittigen Video noch in Zukunft eine als Zensur zu wertende Einflussnahme auf Dritte unternimmt.”

    Ich gehöre selber zur Generation der Anglizismen-User, bin mit dem Internet aufgewachsen und im allgemeinen alles andere als überkorrekt was den Gebrauch der deutschen Sprache betrifft,
    “Die Bundesregierung zensiert nicht und hat nichts gesperrt.”
    ist allerdings unter dem Niveau der deutschen Regierung.

    Feinheiten | 5. Oktober 2011 | 14:29 | Antworten
    • Herr Seibert hat zusammen mit seiner Erklärung auf Twitter auf den vom ZDF bereitgestellten Beitrag verwiesen. Dieser ist jedoch völlig unbrauchbar, seine Aussage zu stützen, da er eben gekürzt ist. Insofern muss man m.E. anzweifeln, ob der Regierungssprecher überhaupt angemessen im Bilde war, worüber er Dinge verkündet.

      Wullar K. | 5. Oktober 2011 | 16:06 | Antworten
  27. Hahaha, jetzt bin ich ja erst recht neugierig, was für Schweinereien die Bremer Sparkasse denn da am Laufen hat. Sonst hätte ich das gar nicht mitbekommen. Ja, der gute alte Streisand-Effect.

    bevormund me | 5. Oktober 2011 | 15:33 | Antworten
    • This content is not available in your country due to a legal complaint.

      Das tut uns leid

      So lautet die nun präzisierte Kategorisierung. Ich frag mich aber, auch wenn das nun präziser ist alles, was denn da konkret die rechtliche Begründung und Beschwerde war. Standardmässig ist das vielleicht eine “einstweilige Verfügung” oder eine Unterlassungsentscheidung, die auch den ZDF verpflichtet, das zu kürzen. Wenn man sich dazu aber das Original in Erinnerung ruft, wäre eben zu fragen, ob man das denn einfach so per Beschwerde nach einer Verfügung blocken kann.

      Denn bei allem Vertrauen in unsere Gerichte, das worum der Beitrag hier gekürzt wurde, ist Kern der gesamten Geschichte um Bankenprodukte: Altes Ehepaar bekommt risikoreiche Finanzprodukte verkauft, Bank kassiert hohe Abschlußboni und Geld futsch, niemand gleicht den Schaden aus, und so weiter. Das mit dem Streisand-Effekt – seh ich auch so und ist gut.

      Am Ende ist es nun – wenn auch mit einer anderen Kategorie – dennoch irgendwie eine Art Zensur. Zudem wirft das die Frage nach dem Thema auf, wie auch die Frage nach der Kategorie, die nun durch Zufall eben am Pranger stand, sprich das es sowas gibt wie eine hier fälschlich angewendete Kategorie des Blockens

      “Gesperrt nach einer Regierungsanfrage”

      - das ist schon kritisch an sich und gut, das man da sensibilisiert wurde :-] Gibt es diese Kategorie, naja man wird sie vielleicht schon anderweitig verwendet haben oder in anderen Ländern und schaut man Statistiken an, deutsche Sperranfragen sind wohl drastisch angestiegen. Von der GEMA kennt man das. Nun vielleicht mehr noch auch in dieser Richtung.

      Finde ich aber ungeachtet der Berechtigung durch
      Gerichte dennoch kritisch, Pressefreiheit und Informationsfreiheit. Wenn am Ende YOUTUBE alles sperrt wo Gerichte Klagen statt geben, dann bringt einem die Transparenz des Internets dann nicht mehr so ganz viel und die Verbreitung von Sachen, die Eigendynamik kann so doch recht empfindlich gebremst werden.

      Hmmm ….

      Klaus-Dieter Hinck | 5. Oktober 2011 | 16:25 | Antworten
  28. > “Die Bundesregierung zensiert nicht und hat nichts gesperrt.”

    Haharhar .. dann mal (symbolisch):”Hosen runter und Röcke hoch!”

    maxen | 5. Oktober 2011 | 15:51 | Antworten
  29. Cool das ich in Spanien lebe und den [...]-beitrag schauen kann.
    adios

    Sebastian | 5. Oktober 2011 | 16:15 | Antworten
  30. Ach herrje, jetzt habe ich mir die “verbotenen Minuten” doch glatt [...] angeguckt. Oops. Na, ich verspreche aber, dass ich alles gleich wieder vergesse, nur so viel auf die Schnelle: Die haben da wohl (einem?) Senioren tolle Anlagemodelle aufgeschwatzt, die aber blöderweise wohl bis 2018 und 2027 laufen. Und ein Verbraucherschützer meint dann noch, das sei wohl wegen der hohen Provisionen (12-14%) passiert, und die Bank sei ihrer Verantwortung für den alten Mann nicht gerecht geworden (50 Jahre lang Kunde da). Bank will kein Interview geben und sagt aber, der könne seine Anteile ja verkaufen, leider derzeit wohl nur noch zum halben Preis.

    bevormund me | 5. Oktober 2011 | 16:19 | Antworten
  31. Sorry, aber ich würde an Stelle vom ZDF dieses Video NICHT kürzen! Denn bisher gibt es keinerlei gerichtliche Anweisung dies zu tun – oder? Und das die Banken sich herausnehmen, Zensur zu verlangen – nichts anders ist das hier, wenn man Informationen kürzt – spricht schon Bände! Und sollte man einen evtl. Rechtsstreit verlieren, juckt das auch nicht allzuviel, es werden ja mehr als 7 Milliarden pro Jahr durch GEZ eingenommen. Und das die Netzgemeinde evtl. das volle Video überall spiegeln wird, dürfte wohl klar sein.

    P.S. @ Bremer Bank: Barbara Streisand lässt grüßen!

    foxfoobar | 5. Oktober 2011 | 16:27 | Antworten
    • Georg Döller

      Durch die einstweilige Verfügung sind wir rechtlich dazu verpflichtet, nur eine Online-Fassung der Doku in der ZDF-Mediathek zu verbreiten, die um rund drei Minuten gekürzt wurde.

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 17:59 | Antworten
      • Dann seid doch nicht so phantasielos. Verlest doch in diesen 3:15 eine Erklärung, warum Ihr gezwungen seid, sie nicht mehr zu zeigen. Und berichtet, was auf diesen 3:15 zu sehen gewesen wäre.

        Andena | 5. Oktober 2011 | 18:03 | Antworten
        • Georg Döller

          Zu einem laufenden Verfahren sagen wir nichts. Bzgl. der Inhalte der rund 3 Minuten, siehe bitte den Kommentar von “bevormund me” um 16:19 Uhr in diesem Thread. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Danke.

          Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 20:11 | Antworten
  32. wenn ihr so tolle aufklärer wärt, dann würdet ihr euch von der Bank nicht vorschreiben lassen was ihr senden dürft. Ausserdem: wer soviel GEZ Kohlen absanhnt kann sich ja wohl locker nen Rechtsstreit wegen n paar minuten Video leisten oder=”"”"??!!????? tststs….mir fehlen die worte

    Michael | 5. Oktober 2011 | 17:38 | Antworten
    • Georg Döller

      Und den Rechtstreit leisten wir uns! Bis die Angelegenheit rechtlich geklärt ist, gibt es eben nur die gekürzte Fassung.

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 17:48 | Antworten
  33. Das ist ja ein echter Krimi hier

    NeutrinoPower | 5. Oktober 2011 | 17:41 | Antworten
  34. “Wir sind sehr überrascht, was da über uns hereingebrochen ist”, sagt WISO-Redaktionsleiter Martin Leutke.

    Sehr gut … ich hoffe doch positiv überrascht …

    Denn der Umstand, dass eine mögliche Zensur soviel Wind aufwirbelt und man bei vermeintlich regierungsgesperrten Videos hellhörig wird und nachfragt, ist ein gutes Zeichen.

    Dass sich das dann als Verkettung von Mißverständnissen und Fehlkategorisierungen entpuppt, ist zweitrangig.

    Positiver Nebeneffekt: Das (ungeschnittene) Video erfährt jetzt eine größere Verbreitung und die Sparkasse Bremen den Streisand-Effekt ;-)

    AnChVIE | 5. Oktober 2011 | 17:48 | Antworten
    • Georg Döller

      Ja, wir sind positiv überrascht. Auch wenn die ganze Sache heute den Alltag einiger Kollegen sehr durchgewirbelt hat.

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 17:51 | Antworten
  35. Und keine Angst, es gibt bereits genug Leute, die Kopien dieses Schnippelchens besitzen und sie immer wieder bei Youtube oder sonstwo einstellen können.

    Gruß, Andena

    Andena | 5. Oktober 2011 | 17:51 | Antworten
    • Georg Döller

      Wir dürfen aus rechtlichen Gründen Links auf die Videos in voller Länge nicht verbreiten. Daher wurde der Hinweis gelöscht.

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 17:54 | Antworten
  36. Gibt es neuigkeiten seitens google/youtube??

    der oben verlinkte gulli Thread ist übrigens ganz interessant.

    Dort wird auf einen zwar älteren aber doch informativen Artikel zu Sperranfragen an Google durch Regierungen verwiesen ( http://bit.ly/abcsII )

    Der Artikel fasst die wesentlichen Fakten zu Sperranfragen durch die Bundesrepublik im einzelnen durch die BPJS zusammen und verlinkt auf den detaillierten “Transparenz” Bericht von Google ( http://bit.ly/mmXMrL )

    An diser stelle kommt der interessante Punkt:

    Die Anfragen gehen lt. YT über die BPJS ein…

    Von 409 Youtube Items die zur Löschung angefragt wurden sind 179 dem bereich “other” zugeordnet.

    Das heißt 43% der von der BPJS zur Löschung angefragten Videos sind NICHT wegen:

    Copyrightverstößen
    Diffamierungen
    Verletzung der Privatsphäre
    Regierungs Kritik (das dieser Punkt überhaupt exisitiert ist für sich genommen schon fragwürdig)
    Pornographie
    Gewalt
    Hass Tiraden

    zur Löschung angefragt worden. Wofür denn bitte dann????

    Ich finde aus aktuellem Anlass hätte die WISO Redaktion mehr als einen Grund der Praxis von Anfragen zur Inhaltslöschung an “Internetfirmen” ;) mal dediziert nachzugehen.

    Dafür zahle ich gern GEZ…

    Markus | 5. Oktober 2011 | 18:25 | Antworten
    • Georg Döller

      Neuigkeiten von YT/Google gibt es: bitte Update3 im Post lesen.

      Georg Döller | 5. Oktober 2011 | 20:09 | Antworten
  37. Das eigentliche Problem ist doch wohl hier daß man in diesem Land tatsächlich per Gericht verbieten kann daß bestimmte Informationen ans Licht der Öffentlichkeit geraten.

    willdochnurkommentieren | 5. Oktober 2011 | 19:01 | Antworten
  38. Ich frage mich eher, warum es so etwas noch gibt? Rechtsbeschlüsse gegen Aussagen in einer Reportage / Doku.

    Wird mal Zeit einen Torrent-Announce-Server für so etwas aufzusetzen – für unzensiertes Fernsehen.

    CC | 5. Oktober 2011 | 19:53 | Antworten
  39. Eigentlich braucht ihr gar nichts mehr zu machen -> siehe Streisand-Effekt. Viel Erfolg beim Rechtsstreit mit der Bank!

    hagbard the dude | 5. Oktober 2011 | 20:03 | Antworten
  40. Wäre das Video nicht gesperrt worden, würden das nur die Zuschauer mitbekommen haben. Und einige YouTube Klicker.

    Durch diese mediale Aufmerksamkeit, die dem Video dadurch zuteil wurde, weiß es nun die ganze Internet-Welt.

    Das Video will jetzt natürlich jeder, ungekürzt, sehen.

    Und das kann man auch bestimmt irgendwo sehr bald. Es gibt auch noch tausend andere Plattformen, nicht nur YouTube.
    Einmal gelöscht, fünfzig mal hochgeladen.

    Das sich das ZDF natürlich so Verhalten muss, solange, bis es rechtlich geklärt ist, ist klar.

    P,S, Ich selbst hätte es auch nie erfahren, wenn es bei YouTube nicht gelöscht worden wäre.

    Mike | 5. Oktober 2011 | 21:46 | Antworten
  41. Google/Youtube kann einfach kein Deutsch. Die haben das Gericht als staatliche Instanz mit der Regierung verwechselt…

    Wobei ich mich sowieso frage, was ZDF Videos auf der Youtube-Plattform zu suchen haben. Das ZDF hat doch eine eigene Mediathek?!

    Theo | 6. Oktober 2011 | 00:57 | Antworten
    • Georg Döller

      Das ZDF betreibt auch einen eigenen Youtube-Kanal, jedoch war das betreffende Video von einem uns unbekannten Nutzer eingestellt worden.

      Georg Döller | 6. Oktober 2011 | 09:51 | Antworten
  42. @Georg: Danke für die ganzen Updates oben und hoffentlich gewinnt das ZDF den Rechtsstreit.

    Christine | 6. Oktober 2011 | 13:41 | Antworten
  43. Link: Die Bank gewinnt immer

    [...] rechtlichen Gründen musste das ZDF die Eingangspassage [...]

  44. Einen grossen Dank an die Redaktion von WISO / ZDF, dass es nicht klein beigibt, sondern den Rechtsstreit eingeht.

    Alles andere wäre im übrigen auch das Eingeständnis, das man schlampig recherchiert hätte.

    Kenne weder die Fassungen noch das Grundthema, weiss nur, dass gerade Sparkassen und andere öffentlich-rechtlichen Finanzinstitute sehr gerne, weil ebenfalls letztlich öffentlich-rechtliche Unternehmen und Verluste nicht den Mitarbeitern persönlich sondern den kommunalen Haushalten zu Lasten fallen, gerne prozessieren oder die Finanzschwächeren durch ihre Finanzstärke in die Knie zwingen, um eigene Versäumnisse zu vertuschen.

    Also – dran bleiben und gemäß erfolgter Rechtsprechung das Ganze dann aufarbeiten.

    MeierZwo | 6. Oktober 2011 | 18:05 | Antworten
  45. Ich schau mal, obs den Beitrag ungekuerzt auf filehostern oder im Usenet gibt und lade ihn erneut [...]hoch. Gegen die Sparkasse gewinnen wir locker.

    Walter Sobchak | 7. Oktober 2011 | 06:26 | Antworten
  46. Ich zahle wirklich gerne Gebühren an jemanden,
    der sich mit der Bankenseuche anlegt(-:

    Terri Heine | 7. Oktober 2011 | 07:03 | Antworten
  47. wenn das zdf nicht jetzt schon beschlossen hatt, in dem rechtsstreit nachzugeben, wieso streichen sie dann bereits vor einem gerichtsurteil die strittigen szenen aus der dokumentation???
    sie erwähnen nicht, ob gegen sie eine einstweilige verfügung vorliegt, die ihnen die ausstrahlung verbietet.

    das lässt den leser unweigerlich vermuten, dass das zdf sich einer beschwerde seitens der sparkasse längst gebeugt hat und hier nur noch vortäuscht, sich zu verteidigen um ihr gesicht zu wahren.

    Mario Hauk | 12. Oktober 2011 | 20:20 | Antworten
    • Georg Döller

      Nein, gebeugt haben wir uns keinesfalls. Wir haben eine einstweilige Verfügung gegen die strittigen Szenen bekommen, die uns die Ausstrahlung untersagt. Danke für die genaue Interpretation. Derzeit werden die Punkte geklärt.

      Georg Döller | 14. Oktober 2011 | 20:25 | Antworten
  48. Die Sparkasse Bremen klagt,…Verschwörungstecnisch gibt das jetzt nicht viel her. Trotzdem vielen Dank für die Aufklärung. Und eine klasse Idee mit dem blog. So ganz un-öffentlich-rechtlich :)

    Günni | 14. Oktober 2011 | 08:23 | Antworten
  49. Hallo, ich fände es auch begrüßenswert, wenn sie
    das Wort Verschwörungstheorien aus dem Titel
    durch ein etwas sachlicheres ersetzen könnten.

    Man sollte Leuten die sich sorgen um unsere demokratischen Rechte machen nicht gleich versuchen ins lächerliche zu ziehen.
    Weiterhin ist das insofern ein Eigentor, als das viele
    als VT bezichtigte Thesen sich im nachhinein doch bewahrheitet haben und die “das ist doch wieder nur so eine VT” – Unker damit bloßstellten.

    In diesem Sinne
    allen noch ein -
    Kommt gut über den Herbst und Winter -
    Gruss
    KK

    Kalleklawitter | 19. Oktober 2011 | 14:19 | Antworten

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