Wer verdient an meinem Geld?

Worauf ist zu achten bei Angeboten, Verträgen und vor allem bei Versprechen, die auf den ersten Blick doch so gut klingen. Wer verdient an unserem Geld, das wir uns so hart erarbeitet haben?

Trickbetrüger

Wer denkt beim Bretzelkauf in der Fußgängerzone an Trickbetrüger? Auf das richtige Wechselgeld ist zu achten. Das muss man nachzählen, auch wenn es in kleinen Münzen gegeben wird. Auch Hütchenspieler sind immer noch kein alter Hut – hier kann nur einer Gewinnen, der mit den „Hütchen“ in der Hand.

Nichts ist umsonst

Wer denkt schon an eine Kaffeefahrt, wenn ein Gewinnerschreiben mit dem Inhalt „Sie haben gewonnen“ ankommt. Da hilft nur gesundes Misstrauen und das Wissen: Es wird einem nichts geschenkt!
Umsonst gibt es auch auch nichts bei Banken. Die handeln nicht immer so, wie sie sollten. Gut zu wissen: Unzulässige Bankgebühren können bis zu drei Jahren zurückverlangt werden.

Aber wie schützt man sich vor teuren Krediten – oder hohen Versicherungspolicen? Meistens durch Preisvergleiche und ein bisschen Verhandlungsgeschick.

Kostenlose Selbstauskunft

Wer von den Auskunfteien ein schlechtes “Scoring” verpasst bekommt, hat das Nachsehen. Kennen Sie Ihr Scoring (Einstufung der Kreditwürdigkeit bei Auskunfteien) bei der der größten Auskunftei Deutschlands, der Schufa? Das sollten Sie. Jeder Verbraucher hat Anspruch auf eine kostenlose Selbstauskunft pro Jahr. Den Link dazu findet man bei der Schufa. Sicher – und ganz sicher kostenlos wird die Selbstauskunft, wenn man dafür das Musterschreiben der Verbraucherzentralen verwendet. Hier gibt es weitere Infos zur Schufa von den Verbraucherzentralen.

Man hat den Eindruck – alle wollen sie ran an unser Geld. Deswegen gilt bei allen Angeboten immer: in Ruhe entscheiden und im Zweifel um Rat fragen.

von Kerstin Ripper

Wohnen heute und morgen

Wohnst Du schon – oder suchst du noch ?

In großen Stadten wird es immer schwieriger, eine schöne Wohnung zu finden, die darüberhinaus noch bezahlbar ist.

Auch wenn die Not groß ist, wer einen Termin zur  Wohnungsbesichtigtigung bekommt, sollte unbedingt auf verschiedene Punkte achten. Andernfalls können unter Umständen die Nebenkosten schnell das knappe Budget sprengen.

Unter www.be.smergy.de  ( eine Kampagne, gefördert von der Europäischen Kommission) gibt es eine praktische Checkliste für die Wohnungsbesichtigung zum Herunterladen. Hinzu kommt  OnlineCheck zum Energiesparen.

Hier ein paar der wichtigsten Punkte aus der Liste :

1. Wohnungslage : Die Wohnung sollte an möglichst vielen Stellen von anderen Wohnungen umgeben sein d.h. wenig Außenwände haben. Auf gedämmte Keller- oder Dachgeschoßwände achten !

2. Fenster und Türen: Doppelverglasung ist wichtig  und gute  Dichtungen.

3. Energieausweis: Die Energieeffizienzklasse gibt Anhaltspunkte für die künftig anfallenden Energiekosten der Wohnung.

Klasse A+bis B= Gut  Klasse C bis E = Mittelfeld Klasse F bis H = Schlecht

Wann kann man die Miete mindern ?

Ein Mietmangel liegt immer dann vor, wenn die Wohnung vom Sollzustand abweicht. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn Feuchtigkeit und Schimmel auftreten, eine Heizung nicht funktioniert, Fenster undicht sind oder ein vom Vermieter verlegter Teppichboden zerschlissen ist. Dabei ist es unerheblich, ob der Vermieter selbst oder ein Dritter für den Mangel verantwortlich ist.

Unter :http://www.zdf.de/wiso/miete-mindern-wie-viel-ist-drin-36915366.html

finden Sie alles Wissenswerte zu diesem Thema.

Was tun bei Ärger mit dem Vermieter ? 

Regionalen Mieterschutzverein aufsuchen oder auch  nach Kontaktadressen suchen unter     www.mieterbund.de/ .

Im Internet gibt es außerdem Veröffentlichungen der Verbraucherzentralen zu vielen Fragen des Mietrechtes und  Energieeinsparungsmöglichkeiten :www.verbraucherzentrale.de/

 

M.Neuschaefer-Menke

 

 

Was esse ich da eigentlich? Die größten Lebensmitteltricks…

Fertiggerichte sind praktisch. Aber was ist drin im Mikrowellen-Fix-und-Fertig-Essen. Wieviel Gulasch ist in der Gulaschsuppe wirklich drin? Und wie ist das mit den Zusatzstoffen. Ist natürlich immer lecker? Und was haben Tapetenkleister und Fertigsoße gemeinsam und warum braucht man für den roten Kirschlolli Läuse? Was schmeckt besser, der teure oder der billige Erdbeerjoghurt? Und in welchem sind mehr Erdbeeren drin. Was bedeutet eigentlich das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Lebensmitteln?

Und hier der Link zur Mobilfassung

“WISO plus” – der Service für Verbraucher, User und alle, die Neues entdecken wollen.

 

Endlich Urlaub

Geld, Pass,Handy,ein paar  Klamotten und eventuell ein Visum . Das reicht vielen schon, um in den Urlaub aufzubrechen.

Richtig reisen bedeutet  aber mehr, als einfach nur eine geplante Strecke “abzufahren”.

Es heißt vor allem :  Erfahrungen sammeln, Menschen  treffen und neue Landschaften genießen. Egal ob es ein kurzer Städtetrip,eine Erlebniswoche oder ein karibischer Traumurlaub werden soll, etwas Planung hilft ungemein, damit es kein Reinfall wird.

Woran also denken ?

1.Mit der richtigen Reise-App lässt sich jeder Urlaub leichter planen und durchführen. Es gibt viele verschiedene  Reise-Apps für das iPhone, das iPad, Android Smartphones und Tablets sowie mobilen Windows- oder google-Geräten Die besten Reise-Apps sind dabei meist kostenlos! Egal ob sie den günstigsten Flug suchen, das schönste Hotel, das leckerste Restaurant, einen Sprachführer, einen Mietwagen oder einen Reiseguide benötigen.

2.Bevor Sie eine Reiseversicherung abschließen, sollten Sie die Vertragsbedingung genau durchlesen. Genau hinsehen sollten Sie auch bei Reiseversicherungspaketen. Die bieten oft deutlich schlechteren Schutz als Einzelpolicen. Zudem haben sie häufig eine begrenzte Laufzeit und kosten insgesamt mehr als einzelne Reiseversicherungen, die im Normalfall ein Jahr lang gültig sind. Zudem enthalten solche Pakete einige mitunter überflüssige Komponenten.

Auslandskrankenversicherung

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, ist eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung auf jeden Fall empfehlenswert. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen im Ausland nämlich nur wenige Kosten. Ein eventuell erforderlicher Rücktransport nach Hause wird beispielsweise nicht übernommen.

Reisegepäckversicherung

Sie übernimmt Kosten meist nur unter strengen Auflagen und ist dafür vergleichsweise teuer. Daher sollten Sie abwägen, ob Sie das Geld für diese Reiseversicherung nicht besser in die Urlaubskasse stecken.

 

Grün reisen

Wer zu Hause umweltbewusst lebt, möchte dies vielleicht auch im Urlaub tun.Doch lassen sich bei der individuellen Urlaubsgestaltung auch noch Aspekte des Klimaschutzes berücksichtigen? Wie sieht es dabei mit Spaß und Komfort aus? Welche Gütesiegel weisen auf umweltfreundliche Unterkünfte oder klimafreundliche Aktivitäten hin? Unterkünfte, in denen Umwelt- und / oder Klimastandards umgesetzt werden, können sich durch Gütesiegel zertifizieren lassen.

http://ec.europa.eu/ecat/      Das Europäische Umweltzeichen „Euro-Blume“ kennzeichnet umweltorientierte Beherbergungsbetriebe und Campingplätze in Europa. Eine Übersicht aller Anbieter, in Englisch.

http://www.greenglobe.travel/  Das internationale Tourismussiegel „Green Globe“ kennzeichnet Tourismusbetriebe, die sich für Umweltschutz engagieren. Da die Betriebe das Logo bereits bei der Registrierung erhalten, ist es wichtig, auf den Zusatz „certified“ und das Logo mit Häkchen  zu achten. In Englisch.

Blaue Flagge  Das Tourismussiegel „Blaue Flagge“ wird für Badestellen und Sporthäfen vergeben, die auf Sicherheit sowie Landschafts- und Wasserqualität achten. Eine Übersicht der zertifizierten Badestellen und Sporthäfen.

 

Marion Neuschaefer

 

 

 

Hightech-Spielerisch durchs Leben

Früher war alles besser? Von wegen. Mit Hightech kommt jeder quasi spielerisch zum Erfolg: Gamification statt Leistungswahn.

Und hier der Link zur Mobilfassung

Wir spielen immer und überall. Immer das Smartphone in der Hand. Selbst Menschen, die mit Computerspielen bis vor kurzem nichts anfangen konnten, jagen nun den Highscore. Spiele haben unseren Alltag erobert. Und sind nicht nur Zeitvertreib, sondern können dabei unterstützen, Krankheiten in der Griff zu bekommen, monotone Arbeit spannender zu gestalten und sparsamer zu werden. “WISO plus” zeigt, was „Gamification“ alles kann.

Und „WISO plus“ schaut in die Zukunft.Wir präsentieren Hightech-Trends von morgen: Das neue Amoled-Display, ein Computerbildschirm, der sich wie ein Taschentuch falten und in die Hosentasche stecken lässt. Vielleicht schon in wenigen Jahren auf dem deutschen Markt.

Ganz im Trend sind Brillenkameras: Microsoft hat den Prototyp der Hololens vorgestellt, im “Silicon Valley” von Taiwan wird gerade das Smartglass entwickelt. Steuerung mit Gesten, statt Tastatur oder Touchscreen. An der Brille die Kamera, per Handbewegung die Kommandos. Zusammen mit dem deutschen Techblogger Sascha Pallenberg schaut WISOplus , was Taiwan noch so für die nächsten Jahren in der Pipeline hat. Zum Beispiel LED-Lampen, die quasi  wie ein Wlan-Router funktionieren. Mit „WISO plus“ in die Zukunft blicken.

“WISO plus” – der Service für Verbraucher, User und alle, die Neues entdecken wollen.

Frauke Dexheimer

Mobil, aber wie ?

Die persönliche Mobilität steht weltweit vor einem Umbruch.

Auch ohne Auto beweglich zu sein, das ist für immer mehr Menschen  wichtig. Vor allem in den Großstädten wollen die  Jüngeren  unabhängig sein. Sie mögen eigentlich kein Auto mehr vor der Tür  haben. Dessen enorme Kosten stehen für sie in keinem Verhältnis zu den ein, zwei Stunden am Tag, in denen es genutzt wird. Versicherung, Steuer, Wertverlust, Reparaturen, der teure Sprit. All das drückt auf die Autolust. Also ebbt die Motorisierungswelle der letzten Jahre  ab. Das Auto verliert zunehmend seine Rolle als Statussymbol.  Carsharing und Elektromobilität verändern den Markt

 

Kopenhagen setzt aufs Rad

Jeder dritte Kopenhagener fährt Fahrrad. Damit 2015 jeder zweite Däne auf das Bike umsteigt, investiert die Stadt in neue Radwege. Kopenhagen hat es sich zum Ziel gesetzt, die fahrradfreundlichste Metropole der Welt zu werden. Touristen erhalten ein Mietbike, mit dem sie bequem und umweltfreundlich die Stadt kennenlernen können.

2014 wurde die dänische Hauptstadt unter anderem wegen des sehr guten Mobilitätskonzeptes zur Europäischen Umwelthauptstadt, zur “Green City” ernannt.

Frankfurt hat den Titel knapp verpasst. Im allgemeinen sind die Fahrradwege in Deutschlands Metropolen bisher  bestenfalls mittelmäßig. In den mittelgroßen Städten schafft es gerade mal eine Hand voll Kommunen auf die Schulnote “gut”. Das ist das Ergebnis des Fahrradklima-Tests 2014, das der ADFC gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium veröffentlicht hat. Die Mehrheit der Radfahrer in Deutschland stellt den Politikern in ihren Städten und Kommunen ein schlechtes Zeugnis aus.

Rund 100.000 Radfahrer hatten im vergangenen Herbst den Fragebogen ausgefüllt. 75 Prozent von ihnen sind Alltagsradler, die regelmäßig mit dem Rad unterwegs sind. Sie haben das Radfahren in ihren Städten durchschnittlich mit einer Vier benotet.

Mit dem Rad zur Arbeit 2015

Diese aktuelle, bundesweite Aktion vom ADFC und einer Krankenkasse ist eine von vielen Aktionen, die das Radfahren auch in Deutschland attraktiver machen will. Regelmäßige Bewegung macht Spaß, hält fit und ist gesund. Ziel: Fitness fördern und gesund bleiben durch häufigeren   Einsatz der Pedale ! Fahren Sie im Aktionsraum vom 1. Juni bis 31. August 2015 an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit.Mehr Infos dazu unter  www.adfc.de .

 

Marion Neuschaefer

 

Halt dich fit !

Ausreichend Schlaf, gesundes Essen und Bewegung. So halten sich die meisten Europäer fit, die in einer Umfrage der GfK zu Ihrem persönliche Fitnessprogramm befragt wurden.

Klar, wer regelmäßig Sport treibt, tut sich und seinem Körper damit etwas Gutes. Sport stärkt das Immunsystem und hält das Herz-Kreislauf-System fit. Dadurch können eine Vielzahl von Krankheiten verhindert werden. Oft bleibt es allerdings beim guten Vorsatz zum Sporttreiben – zu groß ist der innere Schweinehund.

Motivationshilfe gefällig ?

"Freeletics" ist eine  recht neue preiswerte aber auch hocheffektive  Trainingsform. Mit Ausdauer- und Eigengewichtübungen kann man alleine oder in einer  Gruppe Gleichgesinnter trainieren, überall, bei jedem Wetter. Internetforen und passende Apps helfen dabei, die richtige Gruppe und passende Übungen zu finden.

Wie kann man  Trainingserfolge noch steigern ?

Weg mit Chips und Burgern, ran an den Salat . Mit den richtigen Soßen und Beilagen wird er ohne großen Verzicht zur leckeren Mahlzeit.

Weg mit Kippe und Schokoriegel

Außerdem lohnt es sich, mal die tägliche Zigarettendosis oder die Süßigkeiten zu reduzieren  und auch auf Alkohol mal ganz zu verzichten. Schnell können die kleinen Alltagsfluchten zur Alltagssucht werden.

Wie das Verzichten geht zeigt Dr. Christop Specht mit viel Engagement und ungewöhnlichen Methoden.

 

 

Marion Neuschaefer

 

Mit mir nicht!

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Das mündliche Versprechen, der Handschlagvertrag ohne Zeugen. Auf nichts ist Verlass. Besser ist es, ganz genau hinzuschauen: Was steht im Kleingedruckten, was in den Geschäftsbedingungen? Besondere Vereinbarungen am besten schriftlich festhalten, das ist sicherer. Es gilt: “Wer schreibt, der bleibt.”

 

Zu hoher Spritverbrauch

Dennoch: Nicht alles glauben, was man liest. Zum Beispiel die Angaben der Automobilhersteller zum Spritverbrauch (Video). Die stimmen mit dem tatsächlichen Verbrauch im Verkehrsalltag oft nicht überein. Der Grund: Die Bedingungen unter denen die Hersteller den Spritverbrauch ermitteln, sind weit entfernt von der Realität.

In einem Urteil (OLG Hamm, Urteil vom 07.02.2013, Az. I-28 U 94/12) dazu wird  festgestellt, dass der “Kraftstoffmehrverbrauch eines Neuwagen bei Abweichung der vereinbarten Beschaffenheit einen Sachmangel darstellen kann.” Im Klartext heißt das: Der Käufer eines Neuwagens kann Entschädigung vom Hersteller erstreiten. Der  Käufer eines Gebrauchtwagens nicht.

Auf Pump

Auch bei der Kreditaufnahme kann man verhandeln, und es lohnt sich, genau hinzuschauen. Die wichtigste Regel: sich Zeit lassen und sich nicht unter Druck setzen lassen. UnsereTipps:

- Mehrere Angebote einholen
- Den effektiven Jahreszins vergleichen
- Gebühren checken (Bearbeitungsgebühren sind unzulässig).

Auf der Hut

Übrigens – wer sich auf ein Hütchenspiel einlässt, hat schon verloren. Genaues Hinschauen hilft da nicht. Denn: Die Kugel, die angeblich von Hütchen zu Hütchen wandert, befindet sich in der Hand des Betrügers. Der Spieler hat keine Chance.

Manchmal ist es eben besser, nicht mitzuspielen.

von Kerstin Ripper

(Das ZDF ist für den Inhalt von externen Links nicht verantwortlich.)

Teuer oder billig?

Welche Maschine wäscht besser? Das Markenprodukt aus Deutschland oder das No-Name-Produkt aus Nicht-Deutschland? Soviel kann schon verraten werden: Im Dauertest von Stiftung Warentest schwächeln ein paar Maschinen. Für alle Waschmaschinen gilt: Nur wer die Trommel richtig mit Dreckwäsche voll belädt, hat die wirtschaftlichste Ausbeute bei der Wäsche.

Und hier der Link zur Mobilfassung

Worauf schläft man am besten?

Keine Matratze ist wie die andere, denn kein Mensch ist wie der andere. Ob eine Matratze als zu weich oder zu hart empfunden wird, ist sehr persönlich. Und ob es eine Federkern-, Latexmatratze oder zum Beispiel ein trendiges Boxspringbett (Video) sein soll, hängt davon ab, wie man schläft:

- Allein oder zu zweit?
- Als Bauchschläfer oder Seitenschläfer?
- Ist der Schläfer groß oder klein?
- Wie sind Gewicht und Körperbau?
- Welcher Temperaturtyp ist der Schläfer: warm oder kalt?
Denn: Wer viel schwitzt, schläft wahrscheinlich mit einer Federkernmatratze besser. Wer viel friert, sollte eine andere Matratze wählen, zum Beispiel Latex.

Im Durchschnitt hält eine Matratze etwa 10 Jahre. Egal ob teuer oder billig. So kommt Stiftung Warentest beim Matratzentest im September 2014 zu dem Ergebnis: Gutes muss nicht teuer sein. Aber ob billig auch immer Komfort bietet, ist fraglich. Den Beweis haben die Matratzen-”Zerlegern” in ihrem Video.

von Kerstin Ripper

(Das ZDF ist für den Inhalt von externen Links nicht verantwortlich.)

Diebstahl im Urlaub

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Wer haftet, wenn ein Dieb das Hotelzimmer ausräumt, den Zimmer-Tresor knackt oder den Koffer klaut? Und welche Versicherung deckt welchen Schaden ab?

Hier die Tipps von Rechtsanwalt Kay P. Rodegra, Experte für Reise- und Luftverkehrsrecht:

Diebstahl im Hotel

Die Gefahr eines Diebstahls gehört zum allgemeinen Lebensrisiko, d.h. der Reiseveranstalter haftet in der Regel nicht.

In Deutschland gibt es eine gesetzliche Regelung, dass das Hotel immer haftet, wenn dem Gast etwas geklaut wird. Die Haftung ist aber begrenzt: bis max. 3.500 Euro für Reisegepäck bzw. 800 Euro für Geld und Kostbarkeiten wie zum Beispiel Schmuck. Nur wenn der Gast seine Wertgegenstände dem Hotel zur Aufbewahrung übergibt, ist die Haftung unbegrenzt. Dann sollten Sie sich als Gast unbedingt eine Quittung über die abgegebenen Gegenstände bzw. die Bargeldhöhe geben lassen.

Im Ausland gilt das jeweilige Landesrecht:  Werden Gegenstände aus dem Zimmer geklaut, haftet das Hotel, wenn es sich bei dem Dieb oder den Dieben um Angestellte des Hotels handelt. Ob das Hotel auch eine Haftung für Einbruchdiebstahl übernimmt bzw. in welcher Höhe, sollten Sie als Gast beim Einchecken erfragen. Anders ist das, wenn Sie nachweisen können, dass zum Beispiel das Zimmermädchen Dritten die Zimmertür geöffnet und Unbefugte einfach ins Zimmer gelassen hat oder der Portier den Schlüssel einem Dieb ausgehändigt hat. Dann kann sich eine Haftung des Hoteliers, aber auch des Reiseveranstalters ergeben.

Diebstahl im Hotel (Safe)

Die meisten Hotels im Ausland versichern den Inhalt des Zimmer-Safes nur bis zu einer begrenzten Summe oder gar nicht. Es macht Sinn, sich vorher zu erkundigen. Die Versicherungssumme steht in der Regel in den AGB des Hotels. Manchmal finden Sie die Infos auch in der Innenseite des Zimmer-Safes.

Wird ein Hotelsafe ausgeraubt, haftet in der Regel das Hotel bzw. springt eine Versicherung des Hotels ein. Auch hier sollten Sie nachfragen, bis zu welcher Höhe Ihre Wertgegenstände versichert sind.


Mobiles Video

Kofferverlust

Wenn Sie als Gast Ihre Koffer einfach an der Rezeption abstellen, haftet weder das Hotel noch der Reiseveranstalter. Auch die Gepäckversicherung zahlt nicht, da es sich um grobe Fahrlässigkeit handelt.

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