Stiftung Politiktest
von Maybrit Illner
Hab ich den günstigsten Stromversorger? Telefoniere ich zu teuer? Viele Fragen und noch mehr Antworten: Wer will, kann zwischen 15.000 Stromtarifen wählen oder sich eine von 2600 Telekommunikationsfirmen aussuchen. Aber wollen das auch alle? Umfragen zeigen: Immer mehr Konsumenten fühlen sich überfordert. Das wiederum brachte Verbraucherschützer auf den Gedanken, die Entwicklung so genannter „Basisprodukte" zu fordern. Also Tarife, Verträge oder Produkte, die man wählen könnte ohne viel nachzudenken, weil sie so konstruiert wären, dass sie für keinen falsch sind. Die Idee weckt zwiespältige Gefühle: Einerseits bedeutet sie so etwas wie eine Kapitulation des Verbrauchers vor der Wahl-Freiheit, andererseits zeigt sie das Dilemma: Wo es an Information, an Transparenz und Verständlichkeit fehlt, bleibt Wahlfreiheit nur ein leeres Wort. Als politische „Verbraucher" werden wir in diesem Jahr viele folgenschwere Entscheidungen treffen müssen.
Und auch dabei stellt sich die Frage nach Überforderung und Durchblick. Was wir von der Partei erwarten, die wir wählen wollen, das wissen wir schon. Aber sind dort wo "sicher", "sozial" oder "frei" draufsteht, auch wirklich all diese Inhaltsstoffe drin? Wird am Ende auch geliefert, was man jetzt verspricht? Hat das Wahlprogramm vielleicht einen oder mehrere Haken im Kleingedruckten?
Wir haben zwar nicht die Auswahl unter 15.000 Steuermodellen oder 2600 Parteien (auch wenn der Wahlzettel bei der Europa-Wahl fast einen Meter lang ist), aber die Frage, welche Entscheidung für jeden von uns mit Blick auf die nächsten Jahre die Richtige ist, ist nicht so leicht zu beantworten. Denn die Parteien selbst legen bei Werbung und Marketing nicht immer den nötigen Wert auf Transparenz und Verständlichkeit. Die Lösung mit dem „Basisprodukt" fällt in der Politik jedenfalls flach: Wie sollte auch eine Partei aussehen, der jeder unbesorgt seine Stimme geben kann, weil sie für alle die richtige ist?
Die Unterschiede zwischen den Parteien für den „politischen Verbraucher" deutlich zu machen, das fällt - vor allem in Wahljahren - uns Journalisten zu. Wir wollen den "politischen Verbraucher" informieren und die Kandidaten für ihn testen, damit er vergleichen kann. Darum werden wir uns an den kommenden Donnerstagen bemühen. In jedem Fall gilt: Das Testurteil „Gut", „Befriedigend" oder „Mangelhaft" - das steht am Ende nur Ihnen zu, den Wählerinnen und Wählern!
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39 Kommentare
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Das System der Kopffüßler -
verpacke Altes immer wieder Neu -
überfordert den Durchblick und fördert die Neugier,
viel Spaß beim auspacken - den Auspack - Experten !
"Das Testurteil „Gut", „Befriedigend" oder „Mangelhaft" - das steht am Ende nur Ihnen zu, den Wählerinnen und Wählern!"
Tja, das wäre schön, hat aber mit der Realität nichts zu tun.
Ein Test ist nur dann aussagefähig, wenn die Tester neutral bzw. so objektiv wie möglich sind.
Mann braucht sich hier aber nur den Blog bzw. die Beiträge der ZDF Journalisten anzuschauen um zu wissen, daß dem nicht so ist.
Was bei Ihrem Test herauskommt, kann ich Ihnen jetzt schon sagen:
Union, FDP: hui
Grüne : ok, solange sie sich nicht der Schwampel verschließen
SPD: das kleinere Übel
Linke: pfui bah
Die Einschätzung wird übrigens flächendeckend gleichermaßen von ZDF und ARD verbreitet. Das alte Schwarzfunk (ZDF), Rotfunk (ARD) Klischee ist überholt.
Ich habe in den letzten Jahren noch nicht eine politische Sendung, weder Talkshow, noch Magazin gesehen, in denen sich mit den Inhalten der Politik der Linken auseinandergesetzt wurde. Sie wurden immer nur einfach als unfinanzierbar dargestellt.
Diese Behauptung wurde nie mit Argumenten unterfüttert, denn dazu hätte man ja mal ins Detail gehen müssen und das wird tunlichst vermieden. Gästen der Linken wird das Wort abgeschnitten, wenn sie versuchen das zu tun.
Einen "Test" wirds nicht geben. Auch das ZDF versucht Schwarz/Gelb oder zumindest die Schwampel herbeizusenden. Das ist kein Test, sondern Werbung für Union und FDP.
Die Grünen haben sich auf ihrem Wahlparteitag eindeutug gegen die Schwampel ausgesprochen, sollten sie nach der Wahl umkippen, wirds aber mit Sicherheit keine "Wortbruch" Kampagne geben, sondern genau die
Journalisten, die Frau Ypsilanti regelrecht politisch exekutiert haben, werden von Verantwortungsbewustsein oder ähnlichem schwafeln.
Nein einen "Politiktest" wirds im TV nicht geben. Nur Werbung für FDP und Union.
Mein Testurteil bezüglich der Wahlberichterstattung im TV ist jedenfalls:
Nicht empfehlenswert. Ein parteiisches Testportal ist für den Verbraucher wertlos.
Sehr geehrte Frau Illner,
Sie werden also die "politischen Verbraucher" die nächsten Wochen, ( immer Donnerstags) darüber informieren , welche von den 15 000 Stromversorgern, und den 2600
Telekommunikationfirmen, die Beste für den Verbraucher ist. Glückwunsch, da haben Sie sich aber eine Menge vorgenommen. Und das Testurteil steht uns, den Wählern und Wählerinnen zu. Von 1 - 3 ! Klasse.
Das muß " Akazienhonig" sein, den Sie da verschmieren . Wissen Sie nicht selber, wie alles ausgeht, wenn erst mal die Politik ins Spiel kommt?
Das hört sich vor einer Wahl alles immer so prächtig an. Es wird genauso ausgehen, wie das "Hornbergerschießen"!"
Es wird alles so erleichtert werden, wie die Steuererklärungen erleichtert werden sollten. Es wird alles so Klasse laufen, wie Frau Merkel versprochen hat, die Steuern zu senken. Es wird so werden, daß die Banken alle verstaatlicht werden. Es kann passieren, daß OPEL total den Bach runter geht. ( Was hat der Wirtschaftsminister eigentlich bei GM gemacht? Ausser Spesen nix gewesen ?) So könnte man unendlich weitermachen bis zum " St. Nimmerleinstag".
Und was bitte schön heißt denn : .... "die Unterschiede,- zwischen irgendwas, - uns Wählern deutlich zu machen, fällt den "Journalisten zu!?" Für was halten die Journalisten eigentlich die Menschen ? Sind wir alles Idioten hier zu Lande? Haben wir das Denken verlernt ?
Journalismus wie bei : !"Köhler oder Schwan"
von Dr. W.Herles,- das ist Journalismus mit dem Daumen ganz weit nach unten. Auf solchen Journalimus können wir getrost verzichten.
Nein, Danke schön.
Gisela L.
Sehr geehrte Frau Illner, einaltes Sprichwort lautet: Wer die Wahl hat, hat die Qual! Glauben Sie wirklich, daß bei den Energien (STROM GAS ÖL etc)der Verbraucher eine Wahl hat? Der Wettbewerb wird uns doch in Wirklichkeit nur vorgegaukelt. Wer diese Tatsache verneint, der lügt ganz bewußt. Vergleichen Sie die Preise und Leistungen werden Sie zu dem gleichen Ergebnis kommen auch bei den Telekomunikationen. Aber zur Politik! Am 07.06. ist Europawahl! Ich glaube kaum, daß die Wahlbeteiligung über 40% liegen wird.Europa wurde nicht durch eine Volksbefragung in unserem Land bestimmt. Unsere Bundestagsabgeordneten haben ganz bewußt die Bevölkerung außen vor gelassen. Tolle demokrtische Entscheidung!! Der Bürger soll nun als Stimmenvieh zur Wahlurne gehen und von den Parteien aufgestellte aber restlos unbekannte Europaabgeordnete wählen. Lächerlicher gehtes wirklich nicht. Wenn ich doch in den Augen unserer Volksvertreter zu dumm war über Europa entscheiden zu können, bin ich erst recht zu dumm den richtigen Kandidaten zu wählen. Diese " Wahl" bezeichne ich pers. als lächerlich. Übrigens ich bin für und nicht etwa gegen ein vereinigtes Europa. Zu den restlichen Wahlen in diesem Jahr ist nur sovielzu sagen, daß man sich eine Partei aussuchen soll, die der eigenen Meinung am nächsten kommt. Findet man diese Partei nicht, sollte man eine ungültigeStimme abgeben.
Hallo Herr Becker,
warum denken wir eigentlich, aus meiner Sicht zu oft, dass das "kleinere" Übel die einzige Alternative ist? Auch das kleinere Übel trägt nicht, eben erst recht nicht, zu konstruktiven Entscheidungen, Dialogen und Prozessen der Veränderung bei. Das kleinere Übel hält die "Wasseroberfläche" einfach nur weiterhin "befahrbar".
Hierzulande genießen mittlerweile die infarmsten Übel derart gesellschaftlich anerkannte Präsenz, dass sie zum gesellschaftlichen Standart mutiert und damit akzeptiert sind.
Die Politik sollte endlich dazu aufgerufen werden, ihre, bisweilen grotesken, Hypothesen zu beweisen bzw. angemessen optional darzustellen. Und zwar zeitnah! Jeder Wissenschaftler, selbst jeder Schüler, muss protokolliert beweisen, warum und weshalb dieser "Pfad/Annahme" zu welchen Ergebnissen geführt hat.
Die Politik ist nicht mehr streitbar, so wie sie uns vorgeführt wird. Hier "streitet" nur noch das Übel mit dem Elend!
Das kleinere Übel ist die kleinste Schnittmenge. Ich vertrete keine radikalen Absichten, aber einschneidende Veränderungen sind ohne vorübergehende Verluste kaum möglich.
Nur die Unausgewogenheit der Verluste und die Einseitigkeit hinsichtlich der Verteilung der Belastungen sind in diesen Zeiten mehr als nur fragwürdig!
Die eine Partei hat ein wenig zum Thema "Energie", die andere suggeriert die Notwenigkeit der Verteidigung Deutschlands in irgendwelchen Bergen und Tälern, um der Brut des Terrors zu begegnen. Die eigentliche Gefahr geht allerdings nicht von dort aus! Das GRÖßERE Übel sitzt ganz nah, in Vorstandsetagen und in gewissen Gremien; in Verbänden zweifelhafter Gruppierungen und in staatsnahen Institutionen. Und bei den Menschen, deren Gier Formen angenommen hat, deren kranhaften Zustand ich hier nicht mehr beschreiben möchte.
Die "Wahl" ist sicher für manchen Menschen eine Qual, darunter sind auch diejenigen zu finden, dessen er- und gelebte Komfortzonen nicht mit ihren "Vorstellungen" konvergieren.
Dieses Hin und Her von Informationen und die Flut der "Bombardierung" mit dem Ziel punktueller Ablenkungen, marketing-technisch übrigens bestens platziert, bringt diese Verwirrungen hervor.
Deshalb sollte sich jedes Individuum zunehmend fragen, ob jegliches Übel wirkich toleriert werden muss!
Beste Grüße
Gerade, weil die LINKE von den Medien in einer solchen tendenziösen Art und Weise behandelt wird, werde ich sie künftig wählen. Ich sehe sie, wie die Grünen früher als Regulativ und Stachel im Fleisch der sogenannten Volksparteien, damit diese von ihrem neoliberalen und sozialdarwinischtischen Irrweg weg kommen und die Umverteilung von unten nach oben wenigstens etwas umleiten! LEUTE, WÄHLT LINKS !!
Frau Illner bemüht sich mit ihren Texten besonders. Heute fängt es wirklich vielversprechend an. Die zweischneidige Entscheidungsfreiheit des Verbrauchers ist ein sozialkritisches Problem, dessen Übertragung auf politische Wahlen eine demokratische Krise andeutet. Mit Information beziehungsweise Transparenz, Verständlichkeit und Verbindlichkeit sowie Abschätzung von Nebenwirkungen spricht Illner die entscheidenden Aspekte realer Freiheit in beiden Bereichen an. Aber dann wird es seltsam.
Denn die Kritik wird weder weiter besprochen, noch erfolgt ihre Anwendung auf die eigene Position. Statt dessen stellt sich Illner als Vertreter der Gruppe "Journalisten" vor, die die Aufgabe übernimmt, die Lücken zu schließen und die Arbeit ersatzweise für den Wähler zu übernehmen. Statt also verständlichere Informationen oder mehr Transparenz zu fordern, bietet sich Illner als zwischen geschalteter Vermittler an, der per Hörensagen Informationen transportieren möchte. Das ist nicht nur der falsche Ansatz in einem demokratischen Sinne, das Mittel macht es sogar kritischer! Denn die "Journalisten" sind keine außenstehende Gruppierung, unabhängig oder weder Politiker, noch Wähler. Zwar können journalistische Nachfragen auf möglichen Mangel bei Informationen und der Abschätzung ihrer Bedeutung hinweisen, sie müssen aber nicht an sich schon zu besseren Ergebnissen führen und sind aufgrund ihrer Auswahl und ihrer Aufmerksamkeitslenkung gefährlich beeinflussend.
Da zeigt sich das Problem des bildhaften Vergleichs durch Übertragung: die Schwierigkeiten sind durchaus die selben für den Bürger hier wie da, aber deshalb wird er nicht zum "Verbraucher" im politischen Bereich! Er steht nicht außerhalb der Politik, seine Entscheidungen bei der Wahl führen nicht nur einfach zu eventuell schlechterem, teureren Produkt, er kann es nicht umtauschen oder irgend etwas reklamieren. Die Idee des "politischen Verbrauchers" ist sogar äußerst kritisch, befördert sie doch die Tendenz, die von den Parteien als Unternehmen und dem resignativen "Die machen doch eh, was sie wollen" der Wähler schon geteilt wird. Doch selbst wenn man dieses Bild bemühen will, ergibt sich unmittelbar die Frage, ob Journalisten in ihm nicht selbst zu Werbenden werden - wie gestern Herles - oder eine Werbeplattform anbieten für die inhaltlich unterschiedlichen "Produkte" Politik der verschiedenen Parteien.
Doch dann merkt man gerade an dieser Stelle, wo Illner die Komplikation verschweigt, um aus der Not eine Tugend zu erklären, dass es ihr - wie gewohnt - gar nicht um das Thema geht. Sie diskutiert es nicht, so wie das blog auch von den meisten Autoren nicht als Diskussionsforum benutzt wird, sondern sie missbraucht es selbst zu Reklamezwecken. Es soll nur wieder ein Hinweis auf ihre Talkrunden sein, der nebenbei aufzeigen möchte, wie toll und nützlich es doch ist, wenn sie sich als prominent erweisen kann, indem sie sich im Kreise Prominenter sonnt. Wirkt jede Runde ohnehin wie ein Wahlkampf-Podiumsgespräch mit anschließender Stammtischrunde, zeigt Illner gerade durch diesen Missbrauch auf, dass man Journalisten im bestehenden Machtsystem nicht uneingeschränkt vertrauen sollte und sie persönlich am allerwenigsten geeignet erscheint, für Transparenz zu sorgen.
Die Qual der Wahl besteht in unseren Tagen im Allgemeinen darin, sich zwischen verschiedenen Packungen mit gleichem Inhalt zu entscheiden. Fipp, Fopp oder Fupp alle versprechen dasselbe.
Glueck, Gesundheit, ewiges Leben und volle Taschen mit Glueckseligkeit fuer alle Zeiten.
Wer's glaubt...
Keiner stellt die Frage danach wie die Entscheidung getroffen wird. Nach welchen Gesichtspunkten wird denn entschieden. Der eigene Vorteil, zumindest das was dafuer haelt, richtig? Wenn man den Gedanken weiterverfolgt stellt man schnell fest, dass unter dieser Vorgabe nur die staerkste Lobby gewinnt, nicht aber das Gemeinwesen egal, ob es um Telekommunikation, Energieversorgung oder Waschmittel geht. Nur einmal moechte ich erleben, dass jemand sagt: OK, wenn ich mich nun fuer den Anbieter A entscheide, der vielleicht etwas teurer ist als B, dann hilft mir das nicht sofort aber meine Kinder haben wenigstens noch genug Luft zum Atmen und sauberes Wasser. Passiert aber nicht, weil die falschen Leute in den richtigen Positionen die falschen Entscheidungen unter offensichtlichen Zwaengen treffen. Der Zug ist abgefahren, seit mindestens 10 Jahren. Wir habens versaut, jetzt schon, sagt aber keiner. Die warscheinlich letzte Chance, die wir noch haben uns neu zu orientieren wird im Moment im Sumpf der Parteipolitik, nicht nur in Deutschland sondern Weltweit, vertan weil die bestehenden Strukturen nicht angetastet geschweige denn veraendert oder gar verbessert werden. Bloederweise fallt mir auch nicht ein wie man's schnell genug veraendern kann, 'tschuldigung.
- schnelle Lösung ? -
wie steht es um die Aufgaben des Bundespräsidenten
- gefunden -
wie steht es um,
"Die Glaubwürdigkeit der Freiheit"
Thema der Berliner Rede
http://www.bundespraesident.de/-,2.653300/Die-Glaubwuerdigkeit-der-Freih.htm
"Die Freiheit nehm' ich mir!", so lautete mal ein Werbeslogan, mit dem ebenfalls ein Produkt zur scheinbaren Verbesserung der Lebensqualität angepriesen wurde. Nun, auch in diesem Jahr gibt es wieder mehr und mehr politische Mogelpackungen.
Welche Partei stellt z.B. die Würde der Menschen in den Vordergrund, oder welche verunstaltet diese bis zur Unkenntlichkeit?
Die Freiheit der Entscheidung bei einer Wahl, setzt zunächst ein entsprechendes Angebot voraus. Auch wenn die Nachfrage ständig zurück geht, das Wahl-Angebot steht ja erstmal. Aber auch hier fehlt den meisten Leuten die Zeit, sich mit dem ganzen Kram zu beschäftigen. Ich persönlich schaffe das nach einem 8-10 Stundentag einfach nicht mehr, mich mit allen Angeboten des gesellschaftlichen Lebens auseinander zu setzen. Politik und Geld ist zwar scheinbar wichtig, aber nicht gerade einfach im allgemeinen Verständnis.
Na dann, schaffen sie etwas mehr Transparenz auf der politischen Bühne, liebes ZDF-Team. Zeigen sie mir, und interessierten, wie ihr politisch motivierter Stresstest dann aussieht, mit dem sie den Probanden auf den Zahn fühlen. Möglicherweise entdecken wir ja so, menschliches Leben innerhalb der Parteienlandschaft.
Also was sie in ihren Wahlprogrammen versprochen haben - wissen sie in der Wahlnacht schon nicht mehr ...
Was letztendlich der entscheidende Auslöser für das Wahlkreuz ist - kann auch erst in letzter Minute entschieden werden !!!
Die Freiheit der Wahl - ist eine Face sondergleichen ... weil sie - die wir gewählt haben - uns niemals das an Politik zurückgeben - was wir gewählt haben.
Also ist die ganze Wahl - ein Witz - denn was der Wähler will - wird eh nie umgesetzt !!!
Was also sollen dann Wahlen bewirken ... ?
Wenn sich was ändern würde - würden Wahlen abgeschafft !!!
Tach auch ... oder so ähnlich !!!
Werte Frau Illner,
ich wünschte mir - auch mit Bezug auf Ihrw gestrige Talksshow, Sie würden genau das Tun.
Und das wengistens halbwegs Neutral.
Meint:
1. lassen Sie doch auch Ihnen von der politischen Coleur unangenehme Leut ausreden (wie gestern etwa die arme Frau Wagenknecht)
2. Stellen sie unangenehme und kritische Fragen auch den Schergen um Herren Westerwelle und den Seppeln der CDU/CSU wie auch sogenannten "Experten" der (realen) Wirtschaft und der Wirtschaftswissenschaft.
(Vielleicht notieren sie in dem Zusammenhang, dass gerade in der Disziplin der Wirtschaftswissenschaft verschiedene Schulen gibt, die sehr unterschiedliche Politikberatung als Konsequenz haben dürfte)
3. Lassen Sie doch auch die Leute ausklatschen, wenn die Ihnen nicht genehmen politischen Richtungen mal Beifall erhält.
Die Neutralität, die Sie mit Ihrem Blog hier implizit vorzugeben scheinen, habe ich bei Betrachtung ihrer Talkshow jedenfalls nie gesehen.
Aber das gilt leider für viele Schergen sogenannter objektiver Berichterstattung...
gez.
godmodule
(Diplom-Volkswirt)
(Master of Arts (economics)
Illner gibt Neutralität vor? Habe ich etwas verpasst? Sprechen wir noch von der selben Illner? Die, die gar nicht weiß, was neutral heißt (außer bei ihrer Bilanz)?
Sie haben wohl ihre Talkrunde zum ersten Mal geschaut?
Darf ihr Freund, dieser Telekomsanierungsmensch überhaupt noch in ihre Talkshow, seitdem ihr Verhältnis öffentlich gemacht wurde? Vielleicht fängt sie gerade deshalb mit Telekommunikationsfirmen an, weil sie jeden Tag dran erinnert wird.
Ob die "Talkshow" der Frau Illner nun gut oder bescheiden ist, sei dahin gestellt.
Da hat , wie bei allem , jeder eine andere Meinung .
Nur , - was Frau Illner " privat " macht , sollte hier wirklich kein Thema werden.
Meiner Ansicht nach geht das ein bisserl zu weit.
Gisela L.
Naja, zum Einen: Korruption beginnt meistens im Privaten. Bei solchen Verquickungen muss man immer ganz genau hingucken.
Und sie wird ihre Gründe haben, ausgerechnet Telekommunikationsfirmen in sinnlosem Zusammenhang zu stellen mit irgendwelchen Wahlen. ;) Aber ok, die Illner war noch nie seriös und wird es auch nie sein.
Hallö'chen - Linke Linke,
......daß die dame ihre Gründe hat, steht ja wohl außer Frage! Aber ist das erwähnenswert ?
Gisela L.
Hallö'chen - Linke Linke,
......daß die Dame ihre Gründe hat, steht ja wohl außer Frage! Aber ist das erwähnenswert ?
Gisela L.
P.S. Geht ja wohl nicht, daß man die "Dame"
klein schreibt. Und das mir !!!
Es spielt keine Rolle welsche Partei wir wählen, denn sie entspringen alle demselben, kranken
System. Parteien, Banken und andere perfide Institutionen und Gruppen glauben ausschließlich an das Geld - ihr geliebtes Spielzeug der Macht - und sind bestrebt dies zu erhalten. Ihr kleiner Horizont verwehrt ihnen anscheinend die Sicht auf das eigentliche Übel.
Das Geld.
Geld beeinflusst uns ebenso allumfassend wie geschickt, denn scheinbar sehen auch wir nicht was es mit uns anstellt. Nicht die Politik entscheidet, sondern das Geld. Der Mensch, eine Firma, eine Vereinigung oder ein Land hinter dem Geld sind austauschbar. Es spielt also keine Rolle wem das Geld gehört, sondern nur wie viel er davon besitzt. Demzufolge kann Geld auch „Gut“ und „Böse“ sein, immer im Sinne des Besitzers. Geld ist buchstäblicher Wahnsinn und hat schon sehr lang den Weg verlassen, für welchen es eigentlich bestimmt war.
Hat man kein Geld, dann hat man auch keinen Anspruch auf Gesundheit. Geld entscheidet wer gesund werden darf und wer nicht. Geld entscheidet auch wer etwas lernen darf und wer nicht. Geld entscheidet ebenfalls über Recht und Unrecht, Frieden und Krieg, über Sieg oder Niederlage. Geld entscheidet über den Verlauf eines ganzen Menschenlebens. Kein Diktator, kein Pharao und kein Gott dieser Welt hatten jemals so viele Jünger wie das Geld. Unsere ganze Gesellschaft, gefangen in absurden Strukturen. Eine willenlose Masse, gelenkt und versklavt vom Geld.
Dieser Umstand ist so ungeheuerlich, so unfassbar abstoßend und erschreckend, dass einen das Blut förmlich in den Adern gefriert. Keine Droge, keine Krankheit, kein Tier und keine Naturkatastrophe haben so viele Menschenleben auf dem Gewissen wie das Geld. Geld ist in Blut gedrängtes Papier, eine zur momentanen Realität gewordene Illusion, also letztlich eine Täuschung. Das Geld lenkt uns ab, es trennt uns vom Leben und zerstört es, Tag für Tag, ein bisschen mehr. Jedes Leid auf diesem Planeten steht mittelbar oder unmittelbar in direkter Beziehung zum Geld. Geld und die unendliche Macht die wir ihn gegeben haben ist der größte und einzige Feind unserer Zivilisation. Die ganze Menschheit unterjocht von Papierscheinen und kleinen Silberstücken. Geld ist die Pflanze und Ihre Blüte ist die Macht. Eine sehr fragwürdige Macht, leer, im Grunde Substanzlos. Umso verwunderlicher ist es, dass wir uns ihr alle unterwerfen.
Geld und die daraus resultierende Macht entscheidet täglich über Leben und Tod von tausenden von unschuldigen Menschen. Es ist wirklich äußerst erschreckend wie viel Macht wir dem Geld gegeben haben und zutiefst unmenschlich was damit geschieht. Milliarden von Menschen werden täglich von diesem fehlgeleiteten Instrument der Macht versklavt und ausgebeutet, denunziert oder getötet. Millionen von Familien zerbrechen unter dem Druck des Geldes. Das Geld zerstört die geistige Größe aller Gesellschaften. Es stellt sich unverfroren über Menschenrechte, über die Liebe, ja es stellt sich sogar über das Leben. Von der Politik mal ganz zu schweigen. Geld ist ein Werkzeug der Tyrannei, viele Jahrtausende alt und wir wären gut beraten, wenn wir uns noch heute, friedlich aber bestimmend, von diesen Fesseln lösen (Die Politik wird dies nicht für uns tun). Das sind wir unseren Kindern, alle denen die wir lieben, diesem Planeten, all den nachfolgenden Generationen und uns schuldig.
Wenn wir unseren Planeten als eine Art Arsche Nova begreifen, dann verstehen wir augenblicklich, wie wichtig es ist, dass es jeden einzelnen von uns gut geht und welche untergeordnete Rolle das Geld eigentlich spielt. Jeder Mensch auf diesem Planeten ist ein wichtiger Teil vom ganzen, einzigartig und schützenswert. Wir brauchen eine neue Definition vom Geld, ein System, welches jedem gleichermaßen dient. Geld und das damit verbundene Geldsystem sind nichts von der Natur vorgegebenes und können jeder Zeit geändert werden. Wir bestimmen die Spielregeln, die Wertigkeit und Funktionsweisen eines solchen Systems. Alles ist möglich, wir müssen es nur wollen. Ums so eher wir uns vom Geld verabschieden, um so eher wird unsere Erde wieder zudem was sie eigentlich ist, eine Paradies.
…
Ja Frau Illner sie haben recht,
wenn Sie sagen, dass die Aufnahmefähigkeit eines Menschen begrenzt ist und somit auch seine ideelle Wahlfreiheit. Doch sowohl durch guten Journalismus, als auch durch Systeme wie Wahlomaten, wird der Verbraucher sicher bald Herr seiner Wahlmöglichkeiten werden.
Das Problem mit der Europawahl ist meines Erachtens ein anderes, denn hier treffen zwei Ebenen aufeinander die so nicht zusammenpassen. Auf der einen Seite ein supernationales Gebilde und auf der anderen Seite nationale (- mit der CSU auch lokale) Parteien, die einem europäischen Anspruch nicht gerecht werden.
Natürlich gibt es ähnliche Parteiarten in den Nationalstaaten;
Es gibt europäische christliche Parteien, es gibt Umweltparteien, aber es gibt keine europäischen Parteien.
Stell dir vor es ist Europawahl und keine Partei ist europäisch!
Ein supernationales demokratisches Gebilde braucht also auf lange Sicht auch ebensolche Parteien.
Wir haben also nicht zu viele Wahlmöglichkeiten für Europa, sondern wir haben zu wenige.
Ja Frau Illner sie haben recht,
wenn Sie sagen, dass die Aufnahmefähigkeit eines Menschen begrenzt ist und somit auch seine ideelle Wahlfreiheit. Doch sowohl durch guten Journalismus, als auch durch Systeme wie Wahlomaten, wird der Verbraucher sicher bald Herr seiner Wahlmöglichkeiten werden.
Das Problem mit der Europawahl ist meines Erachtens ein anderes, denn hier treffen zwei Ebenen aufeinander die so nicht zusammenpassen. Auf der einen Seite ein supernationales Gebilde und auf der anderen Seite nationale (- mit der CSU auch lokale) Parteien, die einem europäischen Anspruch nicht gerecht werden.
Natürlich gibt es ähnliche Parteiarten in den Nationalstaaten;
Es gibt europäische christliche Parteien, es gibt Umweltparteien, aber es gibt keine europäischen Parteien.
Stell dir vor es ist Europawahl und keine Partei ist europäisch!
Ein supernationales demokratisches Gebilde braucht also auf lange Sicht auch ebensolche Parteien.
Wir haben also nicht zu viele Wahlmöglichkeiten für Europa, sondern wir haben zu wenige.
Schön wäre es, - werte Frau Illner, - wenn Sie täten was Sie vorgeben.
z.b. sehe ich bei Frau Wagenknecht immer, -
und Sie war nicht daß erste Mal bei Ihnen eingeladen, - daß Sie dieser Frau kaum erlauben einen Satz zu Ende zu bringen, ohne von Ihnen unterbrochen zu werden.
Warum laden Sie sich dann solche intelligenten Frauen ein?
In einer Polit-Talk-Show sollte es doch völlig egal sein, von welcher Partei der/die Eingeladene ist.
Auf jeden Fall sollte man , als Leiterin einer solchen Sendung , die Neutralität nicht unter den Tisch verschwinden lassen.
Andere lassen Sie auch auslabern, bis zum Ende. Aber dabei merkt man halt, daß sie diesen Leuten eher zugetan sind.
Kritische und unbequeme Fragen an die Teilnehmer, vermisse in in Ihrer Sendung sowieso.
Den erhobenen Zeigefinger sieht man nicht, aber man hört ihn bei allen Ihren Fragen raus. Vermeiden Sie das "Oberlehrerhafte"
und lassen Sie mehr Fairness walten.
Gisela L.
Sie haben es sehr treffend geschrieben. Der Gott des Geldes bekommt immer mehr Macht über die Menschheit. Dabei ist Geld natürlich nicht unwichtig, es kommt nur auf das richtige "MAß HALTEN " an. Gerade jene, welche sowieso schon Millionen bzw. Milliarden besitzen, kriegen einfach nicht genug. Es ist wie eine Krankheit, diese Geldbonzen sind nie zufrieden und mit den Millionen verlieren sie auch mehr und mehr den Bezug zur Realität. Die haben doch gar keine Ahnung, wie schwer es für viele Bürger ist, mit dem bisschen Verdienst bzw. Rente über die Runden zu kommen.
Wieder einmal muss ich meinem Ärger über die Manager Luft machen. Las ich doch kürzlich in der Tageszeitung, dass sie sich wegen der Begrenzung ihrer Gehälter bei der Kanzlerin beschwert haben. Endlich unternimmt unsere Regierung etwas dagegen und schon folgt das große Aufbäumen. Für was brauchen wir diese Aufsichtsräte überhaupt? Sie gehören alle wegrationalisiert, denn wenn sie ihre Arbeit gründlich gemacht hätten, gäbe es jetzt keine Bankenkrise in diesem Ausmaß. Noch dazu mussten wir uns die letzten Jahre ständig anhören, dass die ungeheuer hohen Vergütungen und Provisionszahlungen für Manager gerechtfertigt wären, da wir ansonsten nicht die besten Leute für unsere Wirtschaft gewinnen könnten. Jetzt aber legen genau diese Hochbezahlten eine Pleite nach der anderen hin und der dumme Steuerzahler muss es ausbaden. Die Hartnäckigkeit unserer Politiker ist nun unbedingt angesagt.
Sehr geehrte Frau Illner,
ich persönlich fand Ihre letzte Sendung sehr interessant im Hinblick darauf neue Denkansätze für die Zunkunft zu fassen. Dass einige etwas fragwürdige Kommentare bzgl. Frau Wagenknecht von Seiten Ihrer Anhänger kommen ist verständlich. Aber Frau Wagenknecht steht Gott sei Dank nur stellvertretend für eine Minderheit in Deutschland. Ich hoffe nur, dass der Einfluss dieser Minderheit nicht ähnlich wie der Einfluss der FDP in den 80er und 90er Jahren wird und letztendlich die SPD vereinnahmt. Wir brauchen kritische Stimmen in der Gesellschaft, aber kein "Welt-Verbesserer-Gefasel" jenseits des politisch und wirtschaftlich Machbaren. Deshalb bin ich d´accord, wenn ein Moderator eine "Werbeveranstaltung" unterbricht. Machen Sie weiter so.
Meine Güte, als ob das alles so eindeutig wäre!
Ich finde den Populismus-Vorwurf an die Linken auch zu banal und flach. Wenn man die Person Oskar Lafontaine mal von mehr als einer Seite anguckt, sieht man, dass da mehr drinsteckt als ein reiner Populist. Den Unterschied zu einem Ramsauer z.B. finde ich nicht sooo groß. Da werden einfach bestimmte Diktionen von eher konservativer Seite durch Medien weitergetragen.
Gegen die Gleichung Lafontaine=Populist spricht ja vielleicht auch, dass er bezügl. der Deutschen Einheit einen mahnenden Weg eingeschlagen hatte. Gut, er war damals in Opposition, hat sich vielleicht auch deswegen eher skeptisch geäußert, aber als Populismus braucht man seine Skepsis damals ja nun wirklich nicht aufzufassen. (Und so ganz fern von allem war die Warnung vor hohen Kosten einer unbedachten Einheit ja auch nicht.)
Irgendwann bei Hart aber Fair gab es einen schönen Moment, als das Programm der Linkspartei (damals) wegen angeblicher Unfinanzierbarkeit angegriffen wurde. Der Betroffene (Klaus Ernst?) hat darauf lediglich geantwortet: Ich habe das Programm der FDP mal durchgerechnet - das kostet die genauso viel. Darauf hat niemand, auch nicht der FDPler, geantwortet! Es war kurz still (leider!!), und dann gings weiter.
Also, ich wünsche mir mehr sichtbare Vielfalt in den Medien, mehr Unterscheidbarkeit. Nicht diese Homogenität in professionellen Gewandt. Bei Politik geht es doch um unterschiedliche Interessen, um unterschiedliche Sichtweisen, ja sogar um andere Lebensweisen.
Wer sollte an der Macht der Mächtigen etwas ändern? Die Macht des Geldes hat seit des Zusammensturzes des Kommunismus längst normative Kraft, wenn sie es denn nicht vorher schon hatte.
Nur, manche der Bürger denken, sie könnten an der "normativen Kraft des Faktischen" mit ein paar Kreuzchen etwas ändern, oder besser: sie hoffen es!
Wenn über 30% des Wahlvolkes aus Verdruss nicht mehr zur Wahl gehen, weil sie die Dinge des politischen Geschäfts nicht mehr durchschauen, wie den Kontext beispielsweise der Bankenkrise zur Wirtschaftskrise intellektuell nicht mehr nachvollziehen können, geben sie einfach auf und bleiben weg von den Urnen.
Mediale Aufklärung, auch im Internet, führt nicht zwangsläufig zum politischen Engagement und zu einer möglichen Trotzhaltung des "Jetzt erst recht"!
Längst sind die Drahtzieher, die Strategen wirksamen Lobbyismus von Wirtschaft und Finanzen zur unübersehbaren Mächtigkeit und einer beständigen Bedrohung für den demokratischen Rechtsstaat geworden - mit Billigung der politischen Eliten und der stillschweigenden Duldung der Bürger: Man könne eh nichts ändern, die da oben machten sowieso, was sie wollen!
Das ist das Bekenntnis zur Machtlosigkeit, das Credo bekennender Nichtwähler.
Vielleicht zu werten wie eine Art der "Negativen Demokratie", nunmehr nicht mit dem Stimmzettel abstimmen zu wollen - angesichts überbordender persönlicher Resignation, sondern mit dem Stimmzettel des Wegbleibens.
Hallo Herr Nowak,
wer an der Macht der „Mächtigen“ etwas ändern sollte? Wir!
Wir alle - das Volk - haben gemeinsam sogar das ausdrückliche Recht, die Macht und, wie ich glaube, die Pflicht zur Entmachtung, wenn diese in den falschen Händen liegt. Ein kleines aber sehr treffendes Beispiel wie uns unsere so genannten Volksvertreter täglich verkaufen und sich dem Kapital unterwerfen finden man hier.
Das Kartell - Im Würgegriff der Energiekonzerne
Deutsche Video-Dokumentation (ZDF/2007)
- link einfach in den Browser kopieren -
http://video.google.de/videoplay?docid=250484236244219752&ei=nzscSvXNAoGUqALowdSHAg&q=das+kartell&hl=de&client=firefox-a
oder
„Das Kartell - Im Würgegriff der Energiekonzerne“ bei googel-Video eingeben –
Das Traurige an dieser Dokumentation, es ist kein Einzelfall. Pharmariesen und viele andere mehr folgen diesen Machenschaften. Das entscheidende hierbei – gefördert und nur ermöglicht von der Politik.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir diese fehlgeleitete Macht im Zaun halten können, wenn wir nur wollen…
In einem stimme ich Ihnen zu 100% zu. Das Kreuzchen auf dem Wahlzettel tut es LEIDER nicht mehr.
Es grüßt Sie
Günther G aus R bei C ;-)
Danke für die URL. Die Sendung habe ich seinerzeit auch verfolgt.
Ich frage mich nur, wie wieder dem demokratischen und sozialen Rechtsstaat auf die Sprünge geholfen werden soll. Mit einem veränderten Bewußtsein im Volk? Ist es nicht so, daß es anscheinend dem Volk noch zu gut ging, als daß es bis zur wirklichen Veränderung wirklich bereit wäre?
Bis jetzt sind alle Reformen gegen das Volk gemacht worden und für eine 10%-Gesellschaft, die von dem System profitierte.
Nun ist der Mittelstand dran, dem man jetzt so langsam aber sicher ans Leder wird gehen. Die Opelkrise und noch viele weitere sind Referenzen hierzu.
Wird ein grosser "Luxusliner" von einem "Piratenkapitän(e)" (Politiker)gesteuert , kann der erste Offizier, (WIR das Volk), ohne eine Meuterei vom Zaune zu brechen, diesen Kapitän(en) das Ruder aus der Hand nehmen. Er/wir ist/sind dazu sogar verplichtet um die Passagiere (Bürger) zu schützen.
Warum ist es so schwer, - für manche Menschen, - zu verstehen, daß es mit einem Land nicht ebenso passieren kann ??
Wie Herr Nowak schon andeutete, es ist viel gemacht worden, aber n i c h t für das Volk ! Nun will man dem Mittelstand an den Beutel.
Der "Mittelstand" sind die Masten des Schiffes, sägt man an denen,..........kann man nur noch auf den Tsunami warten.
Wollen wir das ???? Ich denke nein, wir wollen leben. Anständig,- für uns selbst und mit unseren Mitmenschen.
Es gibt viel Wasser auf diesem Globus, tun wir im September das, was wir tun müssen.
Gisela L.
Ja, 90 % der Weltbevölkerung für 10% der selbsternannten Eliten. Sicher leben wir in Deutschland in einem – vergleichsweise – sehr reichen Staat. Dies lässt auch die Vermutung zu, dass es den Bürgern dieses Landes sehr gut bzw. zu gut gehen könnte. Nur leider deckt sich dies nicht mit der Realität. Zum Beispiel die Existenzangst, eine von unzähligen Nebenwirkung der Droge Geld, sie macht uns Krank, seelisch und körperlich kaputt.
Aus diesem Grund bin ich davon überzeugt, dass die Menschen hier und anderswo auf der Welt nichts sehnlicher erwarten als die Wiederherstellung des Gleichgewichtes. Die weltweite Huldigung des neuen US-Präsidenten mag dies belegen. Nur leider ist auch Mr. Barack Obama nur ein Teil des vorhandenen Systems und wird mit 100%iger Sicherheit nichts für uns tun. Es gibt noch mehr Menschen wie Sie, Herr Nowak oder Sie, Frau Gisela L. und mich, welche sich Ihrer Verantwortung bewusst sind. Ich glaube es gibt tausende von ihnen und Millionen anderer die bereit wären die lang ersehnte Wende, friedlich aber bestimmend herbei zuführen. Ja Herr Nowak, ich denke das Volk ist bereit.
Ich bin ohne Zweifel, dass wir alle gemeinsam jede gewünschte positive Veränderung herbeiführen können die wir uns nur wünschen. Wenn wir dabei zwei fundamentale und äußerst wichtige Grundsätze beachten.
1. Jeder Versuch einer Systemänderung muss unbedingt friedlich, frei von jeder Gewalt und Zerstörungswut durchgeführt werden. Dies ist von größter Bedeutung.
2. Eine Systemänderung muss ausschließlich dem Ziel des Allgemeinwohls dienen und nicht dem einzelner Personen oder Gruppen.
Alles Weitere ergibt sich dann fast von selbst. Letztlich wünscht sich nicht jeder Materiellen Reichtum sondern ein gesundes, ausgeglichenes, friedvolles und glückliches Leben…
…schön das es Menschen wie Sie gibt :-)
Sehr geehrter Herr Günther R.
es hört sich ja gut an und ich bin auch ihrer Meinung bezüglich den zu erreichenden Veränderungen, setze mich selbst dafür ein. Jedoch läuft man durch die Unterdrückung der Wahrheit gegen Mauern.
Wahrscheinlich werden wir ihre Ziele, die auch sich mit meinen decken nicht erreichen, da die Menschen bereits aufgegeben haben, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren und gleichzeitig ihre Werte abgelegt haben, hervorgerufen durch zensierte Medien, die dazu beitragen, dass die Gehirnwäsche von den 5 % der Gesellschaft wirkt. Ich empfehle Ihnen das Buch "Der Mastercode", dann kann man erkennen was am Ende herauskommt.
Übrigens empfinde ich Abscheu gegen diese Politiker und Eliten, die eine wertelose Welt den Menschen jeden Tag vorspielen.
@ Gisela L und Günther G
Die Gier scheint die Hirne der Superreichen zerfressen zu haben.
Steinbrück kündete vollmundig ein Gesetz zur Verhinderung krimineller Steuerhinterziehung an.
Und schon werden die Lobbyisten in Berlin aktiv:
http://steuergerechtigkeit.blogspot.com/2009/05/wirtschaftslobby-macht-mobil-gegen.html
Hallo Frau Karl,
„…die Unterdrückung der Wahrheit…“, welch treffliche und leider wirklichkeitsgetreue Formulierung. Eigentlich schade, dass man sich im 21 Jahrhundert noch mit derartigen Dingen befassen muss.
Die Menschen sind geschwächt, ähnlich einem Halbschlaf, u.a. von den Ihnen genannten Dingen verursacht. Ich glaube aber nicht, dass sich die Menschen aufgegeben haben und wenn man ihnen die richtigen Impulse gibt, dann werden sie auch alle füreinander einstehen. So war es immer, wird immer so sein, denn der Mensch liebt die Freiheit. Die Macht der Massen ist gefürchtet.
Der Mastercode, wahrscheinlich eine Fiktion die keine ist. Zumindest wenn wir so weiter machen.
Eigentlich sind all die selbsternannten Eliten eher Mitleid, als Abscheu wert ;-)
Erschreckend diese Sinnlosigkeiten, diese perfiden Spielchen der Macht. 80% dieser besessenen, pseudonymen parallel Gesellschaft denken noch nicht einmal mit einem Augenschlag an die Menschen dieses Landes
…wir bräuchten so dringend eine Wende.
Es ist das Spiel des Lebens: Jede/r gegen Jede/n. Es wird Zeit, ein neues Spiel zu spielen, bei dem es keine Gewinner und keine Verlierer gibt. Es heisst: First the others - than yourself. Das macht sicher allen Spass und schadet niemanden. In dem jetzigen Spiel, gibt es viel zu viele Spielverderber.
Sehr geehrte Frau Illner,
Sie sprechen von einem uns zustehenden Urteil, im Bezug auf die parteipolitische Situation in unserem Land. Dabei bieten Sie „Gut", „Befriedigend" oder „Mangelhaft" als Leistungsbeurteilung an. Leider kann ich mit keiner dieser Bewertungen meinem Empfinden Ausdruck verleihen und möchte deshalb die Bewertung „Ungenügend“ hinzufügen und sogleich vergeben. In deutschen Schulnoten wäre mein Urteil also eine glatte 6. Wikipedia meint hierzu folgendes und wie ich finde, trifft es den Nagel auf den Kopf:
6 (ungenügend) – wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können
Sie lügen uns eine selbst erschaffene Krise vor, um uns zu ängstigen und zu kontrollieren. So sehr ich mich auch bemühe die Verhaltensweisen der selbsternannten Eliten zu verstehen, der Blick blieb mir bis heute verwehrt. Ich verstehe es einfach nicht und dabei müssten wir nur unser gesamtes Finanzsystem in Frage stellen und so umgestalten, dass es jedem Menschen auf dieser Erde gleichermaßen dient. Wir könnten ein Geld haben, frei von Schuld und Zins. Ein Geld mit weltweiter Gleichwertigkeit.
Die Politik in unserem Lande müsste wissen, das wir nur noch eine Geisel des Geldes sind und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen um Ihr Volk respektvoll zu schützen. Und wenn sie es nicht weis dann soll sie augenblicklich ihre Augen und Ohren öffnen.
Richtig, es wird zeit, dass die Karten neu gemischt werden…Let's go!
Sehr geehrte Frau Illner!,
Journalisten arbeiten, denn sie brauchen einen Unterhalt. Journalismus ist in erster Linie Broterwerb. Journalisten haben oft einen Arbeitgeber. Der Arbeitgeber erwirtschaftet mit den Beiträgen des Journalisten Geld und bezahlt ihn.Wir leben in einem Land, indem 1/3 der arbeitsfähigen Mensch zu hause sitzen und mehrheitlich durchgefüttert werden. Und das Gesellschaftssysthem, daß dafür verantwortlich zeichnet, glaubt, daß es eins der sozialsten Systeme der Welt hat,...Exportweltmeister ist und....nicht völlig dumm,-
Hallo Günther G.,
ich habe so viele Beweise in den letzten Jahren gesammelt, was es alles so an Abscheulichkeiten und Korruption hier in Ludwigshafen seitens der Behörde gibt.
Steuerverschwendung, Unterschlagung
Nötigung, Wahlfälschung, Untergrabung des Grundgesetzes,Diebstahl,Amtsmissbrauch u.v.m.
Aber interessiert es die Medien - Nein, die machen lieber eine angebliche Realityshow, wo Menschen für ein paar Euro alles erzählen. Zu diesen Talkshows sollten Sie mal jemanden wie mich einladen, aber das dürfen sie nicht! In dieser Zeit Journalist zu sein, bedeutet auch die Menschen verkaufen zu müssen.
Ich schäme mich, dass ich als Deutsche geboren wurde, da es in diesem Land fast keine Werte mehr gibt, sondern nur jeder an sich selbst denkt. Diese Gesellschaft lässt es zu, dass Kinder verwahrlosen, alte Menschen in Altersheimen misshandelt und getötet werden. Das Recht gilt nur noch für reiche Menschen, korrupte behörden schützen sich gegenseitig..
Meine Meinung zur Politik:
Würden Wahlen etwas ändern, wären diese verboten!