Frühstücksdirektoren der Demokratie
von Wolfgang Herles
In dieser Woche wird das Staatsoberhaupt gewählt. Es ist mehr als bedauerlich, dass dies nicht das Volk tun darf, sondern nur die Bundesversammlung, also die Kaste der Berufspolitiker. Darin drückt sich Misstrauen gegenüber dem Volk aus. Würde der Präsident vom Volk gewählt, bekäme er eine stärkere Rolle als moralische Instanz gegen die politische Kaste.
Es wird eingewendet, dem Amt täte Wahlkampf nicht gut. Nur: Was Frau Schwan tut, ist nichts anderes als Wahlkampf, noch dazu mit den übelsten Methoden des Populismus. Neuerdings wirft sich Frau Schwan den Linken mit der These an den Hals, die DDR sei kein „Unrechtsstaat" gewesen. Wie haarspalterisch verlogen darf ein Staatsoberhaupt sein?
Frau Schwan hat sich damit als ungeeignet für dieses Amt erwiesen. An der DDR war so wenig gut wie am Hitlerreich, weil alles - die Autobahnen dort, die Kinderkrippen hier - einer unmenschlichen Ideologie zu dienen hatte. Ein Land, das seinen Bürgern das Mindestmaß an Freiheit nimmt, kann nichts anderes sein als ein Unrechtsstaat. Unrecht kann durchaus auch im Gewand sozialer Fürsorge daherkommen. Sie ist oft genug eine Form der Entmündigung.
Horst Köhler wird der alte und neue Bundespräsident heißen. Dass er nicht direkt gewählt werden darf, hat mit dem Untergang der Weimarer Republik zu tun. Die war vom damaligen Staatsoberhaupt, dem preußischen Feldmarschall Hindenburg den Nazis übergeben worden. Deshalb sind Bundespräsidenten Frühstücksdirektoren der Demokratie. Nie wieder ein Hindenburg! So leiden wir, indirekt, immer noch an den Folgen des preußischen Militarismus.74 Kommentare
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Ob wir bald eine Grußtante oder einen Grußonkel haben, erscheibt mir nicht sehr wichtig.
Gestern abend habe ich beim zappen zufällig die Kanzlerin bei Maischberger gesehen und habe zugeschaut. Und da konnte ich das erste mal hören, dass Frau Merkel sich zu ihrer Vergangenheit als FDJ-Sekräterin für Agitation und Propaganda bekannte.
Das wäre doch mal ein Thema für diesen BLOG.
Ich bin gespannt welcher Autor sich an dieses, in meinen Augen, sehr heisse Eisen heran traut.
Dass Schwan verlogen ist, mag sein. Aber auch Köhler ist ein Heuchler und Lügner, wie er im Buche steht.
Als IWF-Chef hat er maßgeblich dafür gesorgt, dass in den Entwicklungsländern neoliberale Wirtschaftskonzepte durchgepeitscht wurden. Sehr zum Schaden der dortigen Bewohner, die sich mit regelrechten Brotaufständen wehrten.
Als Bundespräsident faselte er noch vor zwei Jahren von "mehr Markt und weniger Staat", nachzulesen in seinen reden. Jetzt aber willer nicht nur von nix gewusst haben, was Heuchelei ist, sondern es auch angeblich schon vor zehn jahren besser gewusst haben, was eine glatte Lüge ist.
Fazit: Das Gesocks ist nicht wählbar.
Frage: Wer dann? Sodann?
Antwort: Wohl kaum.
Genau betrachtet, müsste sich die Bundesversammlung weigern, einen der Kandidaten zu wählen. Aber das tun sie nicht, weil sie Teil der gleichen Lüge sind, einer Fiktion der Demokratie, die unter die Räder gekommen ist. Bitter nicht ...
Sorry, Herr Herles,
mit diesem Blogeintrag haben Sie sich ja als "Journalisten" nun endgültig disqualifiziert. Von den Bloggern sind Sie der voreingenommenste und dem sog. bürgerlichen Lager unkritischste und unreflektierteste Autor des ZDF...und das will was heißen. Wer sich nicht mit einer Zeile überhaupt mit Köhler und seinen nicht wirklich überzeugenden Leistungen als Bundespräsident auseinander setzt und simples Bashing auf unterstem Niveau betreibt, muss sich die Frage gefallen lassen, was ihn als Journalisten eigentlich qualifiziert. Was haben wir von Köhlers Amtszeit? Einen Bundespräsidenten, der nur noch über Wirtschaft und über kein anderes Thema redet, was für mich zu wenig ist und mit moralischer Instanz ist es bei ihm auch nicht so weit her, wie es der Kommentar von Dr. Seltsam schon angesprochen hat. Es ist schon wirklich lächerlich, was für Leute beim ZDF bisweilen arbeiten. Ich frage mich nur, wer sie einstellt und welche Kriterien dafür erfüllt sein müssen?
Addendum:
Wie Helmut Schmidt einmal sagte: "Politik ohne sittliches Fundament ist gewissenlos". In diesem Sinne ist die Wahl des Bundespräsidenten eine Farce! Eine Bankrotterklärung der politischen Kaste!
Das ist ... Mir fehlen schlicht die Worte, die hier noch erlaubt wären! Ich vermisse in Herles Text jegliche Logik, jeden Sinn - außer einer Hetze gegen links. Unverfrorener, unverschämter geht es nicht mehr. Und so etwas schimpft sich "Ihr Blog zur Wahl".
Herr Herles, Ihr Beitrag (wenn man ihn so nennen kann) ist der Beweis für unsere tendenziösen Medien im Lande! Sie hätten mal die Vergangenheit von unserem ewig grinsendem Köhler ein wenig durchleuchten sollen, dann wären sie evtl. etwas weniger subjektiv! Angesichts der stetig steigenden Steuern und Abgaben für die gebeutelten Bürger, wäre ich sowieso für die Abschaffung dieser Unsummen an abgepressten Steuern kostenden Institution, welche nur der Darstellung von Glanz und Gloria dient, während dieser Staat eine OECD Studie nach der anderen über die wachsende Armut im Lande um die Ohren gehauen bekommt! Ich beginne mich für dieses Land zu schämen!
Der Beitrag vom Blogger Herles ist einfach nur frech. Weitere Worte ist der Blogeintrag nicht wirklich wert.
Wahlkampf täte dem Amt des Bundespräsidenten nicht gut.
Das ist ein Vorwurf aus einem Lager, deren Mitglieder mehr auf Schein oder Verpackung achten als auf Inhalte. Denn die Idee dahinter ist, dass es mit der Würde dieser Position im Staat schlecht vereinbar wäre. Ins Extrem getrieben wäre es also in Ordung, den größten Trottel ins Amt zu wählen, solange er nur adrett angezogen ist und sich "brav" verhält. Mir erscheint eher dieser Vorwurf ein nicht guter Angriff zu sein.
Auch wird der Bundespräsident gewählt. Eine Wahl ohne Wahlkampf, wo letztlich jede Meinungsäußerung in dieser Richtung interpretiert werden kann, ist eine schlichte Auswahl. Dann würde sich die Wahl erübrigen, die Mitglieder der Bundesversammlung würden beliebig ihre Stimme abgeben, ja, durch die politischen Formen unserer Demokratie ließe sich der Gewinner einfach aus den Mehrheitsverhältnissen der Parteien ablesen.
Bei Herles verstehe ich nicht einmal ansatzweise eine innere Logik. Sich darüber zu beklagen, dass der Präsident nicht vom Volk gewählt wird, aber gleichzeitig das Restelement einer Wahl kritisieren, wenn einer der Kandidaten es nutzt? Den Wahlkampf allein auf die Handlungen der unerwünschten Kandidaten reduzieren? Denn auch Köhler agiert in dieser Weise, es fällt dem einseitig blinden Herles nur nicht auf.
Es ist gerade die Umkehrung, die mir nicht gefällt. Zumindest der Oberste im Staat sollte frei von parteilichem Denken sein. Ich habe Köhler nicht als CDU-Mensch sehen wollen, so wie ich Schwan nicht als Linke einschätze. Man käme der Idee einer Wahl durch das Volk auch näher, würde man es so sehen (können). So ist die Kritik am Wahlkampf vor allem eine weitere Stufe, diese Wahl zu einem rein parteipolitischen Gezänk zu reduzieren. Und das tut dem Amt nicht gut!
Was würde die Wahl des Volkes denn ändern?
Solange Journalisten ihre ideologischen Brillen nicht ablegen können und damit meine ich natürlich Sie, Herr Herles, wie sollte dann das Volk zu einer kritischen Beurteilung der Kandidaten in der Lage sein?
Sie hätten z.B etwas zu Köhlers Spruch: Wir hätten alle über unsere Verhältnisse gelebt", beste Ansätze zur Kritik unseres neoliberalen Präsidenten gehabt.
Aber, wie gesagt, es geht nicht um die Leistungen oder Fähigkeiten der Kandidaten, sondern darum, ob sie eine bestimmte politische Denke vorzuweisen haben. Der Artikel sagt mehr über Sie aus, als zum Thema selbst.
Es ist ärgerlich, wie undifferenziert Sie hier die Partei von Köhler ergreifen. So wie Sie, argumentieren viele Journalisten und machen Meinung!
Ich verstehe die Aufgabe des Journalisten als Herausarbeiten von Hintergründen und möglicht mit Darstellungen, die es dem Leser oder Hörer erlaubt, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Was ich hier lese, ist kein Artikel zur Wahl des PräsidentenIn aus dem Volke, sondern der "Transport" von Vorurteilen.
Wie bitte?
"An der DDR war so wenig gut wie am Hitlerreich"?
Herles, gehts noch????
Das von Ihnen sogenannte "Hitlerreich" hat allein sechs Millionen Juden umgebracht. Es hat die halbe Welt angezündet. Es hat Andersdenkende, Andersglaubende, Andersliebende systematisch ermordet.
Die DDR war ein dreckiges, spießiges, streng geführtes Gefängnis, aber sie war keine Massenmordmaschine! Sie hat keinen Krieg angefangen! Sie hat Andersdenkende, -glaubende und -liebende zwar diskriminiert und eingesperrt, aber nicht vergast!
Wer da keinen Unterschied sieht, ist blind!
Wer da keinen Unterschied macht, ist dumm!
Die DDR war weiß Gott nicht gut, aber sie war ganz sicher besser als der Nationalsozialismus
Manchmal wäre es ganz gut, wenn man Bundespräsidenten zur Wahl stellt. Vielleicht hätte man die Schwächen von Lübke eher erkannt. Es leuchtet mir immer noch nicht ein, warum wir ihn nicht direkt wählen dürfen, wo doch gleichzeitig gesagt wird, dass er eigentlich nur noch eine repräsentative Funktion hat und nicht mehr wirklich im politischen Tagesgeschäft mitarbeitet (außer es werden Gesetze nicht unterschrieben). Zudem hat man ja noch die Sicherungsfunktion des Bundesverfassungsgerichts, die zum Glück sehr gut funktioniert.
Übrigens wäre es nach der Logik, dass man Bundespräsidenten nicht mehr zur Volkswahl stellt auf Grund der Erfahrung mit Hindenburg, doch wohl eher nachvollziehbar, wenn man das Parlament nicht der direkten Volkswahl unterstellt, wenn man dem Volk schon misstraut.
Herles würde wahrscheinlich auch die engen Mitarbeiter Adenauers völlig unkritisch sehen und ihre Nazi-Vergangenheit verschweigen...tja, er würde wohl zu den Leuten gehören, die in den 50er/60er Jahren nicht wirklich Aufklärung der Vergangenheit betreiben wollten und lieber die Vergangenheit totgeschwiegen hätten. Der Verdacht kommt jedenfalls auf, wenn er 6 Mill. ermordete Juden mit der DDR vergleichen will. Er sollte noch mal Geschichtsunterricht bekommen. Er hat einen Doktortitel? In welchem Bereich?
Vermutlich h.c. = humoris causa *rofl*
Herles agitiert gegen Schwan. Ihm genügt eine Aussage als Anlass, so wie es ihm wohl ausreicht, dass sie von der SPD vorgeschlagen wurde, um sie in seiner Vorstellung weniger geeignet sein zu lassen. Obwohl - das ist schon mehr an Logik, die dem Autor zuzubilligen wäre nach diesem Text. Denn er spricht sich mal für eine Wahl aus, mal dagegen, mal sieht er im Fehlen einer Volkswahl ein Misstrauen der Politikerkaste, mal eine historische Folge aus den Anfängen der 1930er, die er auch noch einmal als Ergebnis preußischen Militarismus ansieht, einmal durch eine einzige Handlung Hindenburgs entwertet.
Aber der Mangel an geistiger Tiefe dieses Schreiberlings fürs ZDF offenbart sich rund um den skandalösen Vergleich der DDR mit dem Dritten Reich. Schon die Idee, Autobahnen und Kinderkrippen gleich zu setzen, zeigt ein merkwürdiges Wertesystem. Niemand ist in der Lage, eine vollständige Bilanz zu erstellen, geschweige denn hier in irgend einer Weise subjektive Beurteilungen einzelner Aspekte gerecht zu berücksichtigen, so dass sich sein "An der DDR war so wenig gut wir am Hitlerreich" eigentlich ohnehin erübrigt. Doch zeigt dies das gesellschaftliche Problem mit Menschen wie Herles hier besonders gut, denn es geht niemals um ein absolutes Urteil, wenn man gerecht sein will. Nicht "so wenig gut wie..." ist erlaubt für den vernünftigen Menschen, sondern nur ein "was ist weniger gut?". Alles andere ist bestensfalls eine Siegermentalität, die allem anderen, allen Alternativen als dem selbst Geschätzten jegliche Berechtigung verwehrt und das Eigene so weit entrückt, dass Kritik nicht mehr angewendet werden darf. Auch im heutigen Deutschland ist einiges weniger gut - aber weniger gut als was? Und welche Konsquenzen ergeben sich daraus?
Ein Beispiel führt Herles in seiner Kakophonie der Verblendung selbst an! "Ein Land, das seinen Bürgern das Mindestmaß an Freiheit nimmt, kann nichts anderes sein als ein Unrechtsstaat" schreibt er. Und wer definiert dieses Mindestmaß? Hitler, Honnecker, Herles? Kann man den Umstand, dass das Oberhaupt nicht direkt vom Volk gewählt wird, sondern sogar die Wahl in parteipolitischen Dünkel zerrieben wird, nicht nur als "weniger gut" ansehen - was Herles ja selbst sagt - sondern vielleicht sogar als ein Maß von Unfreiheit oder fehlender Demokratie? Letzteres deutet Herles ebenfalls an. Und mancher Leser dieses blogs würde angesichts solcher Autoren, ihrer Texte und der Weigerung einer Diskussion noch ein weiteres Beispiel anführen wollen.
Herles schafft es in nicht allzu vielen Sätzen, mit unglaublich wenig Logik und um so mehr Einseitigkeit übelste Agitation zum Zwecke der Meinungsmache in einem Wahlkampf zu betreiben. Dagegen wird sein Vorwurf an Schwan hinfällig, er treibt es ja weitaus schlimmer. Und das wirkt auch noch wie rasch hingeworfen. Denn irgend wie wird aus seinem anfänglichen Bedauern über die fehlende Möglichkeit der Wahl durch das Volk rein gar nichts.
Mein lieber Scholli, - Dr. Herles, -
da haben Sie sich aber eine Menge Eigentore geschossen. Wie Sie aus dieser Scheiße wieder rauskommen wollen, ist mir schleierhaft.
" An der DDR war so wenig gut wie am Hitlerreich. "
Die Spucke bleibt einem im Halse stecken.
Sie haben , glaube ich , weder das "Eine" noch das "Andere" kennen gelernt.
Ich schliesse mich dem Kommentar von "Nazihasser" an, sonst müsste ich hier sehr gemein und ausfallend um-mich-schlagen.
Gisela L.
Seit wann beschäftigt das ZDF Verherrlicher des Nationalsozialismus?
Abgesehen von der üblichen Linkenhetze, die weder bei Herrn Herles, noch bei sonst einem der ZDF Angestellten hier noch überrascht, nun doch mal etwas neues.:
"An der DDR war so wenig gut wie am Hitlerreich" (Originalton Herles)
Das ist eine wirklich unerträgliche Verharmlosung der Nazi Herrschaft.
Schämen Sie sich Herr Herles.
ZDF Wahlkampf für den Kandidaten von Union und FDP gut und schön, aber irgendwo hörts wirklich auf und zwar genau da.
Das ist unterste Schublade.
PS
Frau Schwan ist ein Gründungs-Mitglied des Seeheimer Kreises. Sie in die linke Ecke stellen zu wollen ist lächerlich.
Hallo und guten Tag!
Ich stimme Ihrer Analyse (ebenfalls Ihrer Entrüstung über mangelnde Logik, unmögliche Vergleiche und üble Tendenz) voll und ganz zu.
Ich möchte um folgenden Aspekt ergänzen:
Journalisten haben Macht. Das ist ein sehr reizvoller Aspekt dieses Berufes. Aber, es ist eine auf Zeit verliehene Macht, die nur teilweise auf eigener „Leistung“ basiert, sondern mehr auf der Reputation und Verbreitung des Mediums. Mit dieser geliehenen Macht muss sorgsam umgegangen werden. Über die Möglichkeiten des Missbrauchs müssen sich Medium und Journalist stets klar sein.
Journalisten neigen dazu, die Wichtigkeit ihres Weltbildes zu überschätzen. Diese Fehleinschätzung gerade im politischen Journalismus wird durch den Umgang mit den geglaubt Mächtigen der Parteien gefördert. Die ständige Suche der „vertraulichen Informationen und Meinungen“ aus diesem Lager führt zu einer schleichenden Korrumpierbarkeit der Journalisten und seiner Urteilsfähigkeit. Sie hebt die Distanz auf, die für eine analytische Betrachtung notwendig ist. Journalisten werden dann zu Eiferern mit politischem Sendebewusstsein. Ähnliches gilt übrigens auch für den Kollegen Hahne (Blog zur Linken, da stimme ich Ihrer Analyse ebenfalls zu).
Ich schätze akzentuierte Meinungen, die diskussionswürdig sind. Das trifft bei W. Herles ganz und gar nicht zu. Ich sehe darin übrigens auch einen Schaden für das Öffentlich-Rechtliche.
Wer schützt uns vor diesen Eiferern fragt
Gis Stockmann
Interessant, es gibt bisher nicht einen einzigen Beitrag, der Herles in Schutz nimmt...wohl ein Zeichen dafür, dass er sich mächtig vergaloppiert hat. (Auch wenn naturgemäß negative Kritik eher geäußert wird als positive!)
Ich habe mir überlegt, ob diese offene Parteilichkeit damit zusammenhängt, dass jemand hofft, Karriere zu machen und Herrn Brender (so hieß er doch, oder?) seine Position streitig zu machen, da er ja ziemlich in die Kritik geraten ist, gerade von Koch und seinen Mannen.
Sehr geehrter Herr Herles,
nach der Lektüre Ihres Eingangsbeitrages würden Sie, wenn Sie mich sehen könnten, auf ein etxrem verwundertes Gesicht schauen. Der Vorteil dieser Art der Kommunikation liegt eindeutig in dem Umstand Abstand zu haben.
In allen Zeiten gesellschaftlichen Zusammenlebens in einer gewissen Ordung, gibt und gab es Menschen, die ANDERS denken. Das liegt in der Natur der Sache und noch mehr in der Natur des Menschen. Dieser ist aus meiner Sicht ein nahezu vollkommenes Wesen. Der Mensch kann denken und er kann seine Werkzeuge, wie seine Körperteile und seinen Geist, benutzen.
Das steht ihm, dem Menschen, FREI und ist unabhängig von gesellschaftlichen Strukturen. Damit sind wir bei der Freiheit, die Sie als Errungenschaft des Kapitalismus sehen. Doch von welcher Freiheit sprechen Sie genau. Das Verständnis von Freiheit ist so individuell wie die Anzahl der Menschen. Freiheit ist ein Ideal und hat seine Grenzen in jedem System. Freiheit ist Zustand und Erfahrung zugleich. Die Freiheit in der DDR war an ganz konkreten Bedingungen geknüpft, genauso wie sie es heute ist. In anderen Konstellationen und im Ausdruck alltäglicher Einschränkung bis zu den staatlichen Medien gab die DDR Zensur. Keiner bestreitet dies. Wer um alles in der Welt will dem geschulten und erfahrenen DDR-Bürger heute erkären, dass die Medien heute, beispielsweise, frei von Zensur sind. Dass Recht und Gerechtigkeit jetzt und in dieser "Demokratie" einen Konsens bilden.
Wie haben aktuell ggf. Tendenzen zur Demokratie, vielleicht einen Ansatz, der auf verfassungsrechtliche Bestimmungen gründet. Aber gelebte Demokratie ist das bei weitem nicht!
Ich möchte keinen falschen Eindruck hier entstehen lassen. Ich war zu Zeiten der DDR nicht im Besitz eines Parteibuches. An einigen Stellen und bei diversen Gelegenheiten hätte ich mich weniger illusionär und idealistisch outen sollen. Auch der Wendehals stand mir nicht besonders gut, aber DENKEN und ein Mindestmaß an Verantwortungsgefühl, ja, das haben auch die DDR-Bürger entwickelt.
Das ist das eigentliche Problem, der Menschen, die jenseits der Elbe ihre Niederkunft hatten. Sie haben die DDR (das Experiment!) nie wirklich erlebt, geben sich aber heute als sach- und fachkundig aus.
Mit derartigen Pauschalaussagen unterstützen Sie die Ablenkung von ihren "heimatlichen" Systemvorstellungen des Kapitalismus, der aktuell gerade "nur" ein paar Schwächen aufweist. Das passt derzeit alles auch gerde in diese 20-Jahre-Jubiläums-Duselei hinein. Und in dieser 20-und-60-Jahre-Feiern-Stimmung erlaubt sich der Turbo-Kapitalismus eine wirtschaftliche Krise zu haben. Nein, wer hätte das gedacht!? Allen, die ein wenig Nachhilfe brauchen und die, die den Kapitalismus ja von der Pke auf "gelernt" haben, kann ich gern ein paar Literaturhinweise in Sachen "Politischer Okonomie" empfehlen und ich meine damit auch Sie, Herr Dr. Herles. Sollte das jetzt ein wenig zynisch klingen, insoweit war das nicht beabsichtigt.
Diese permanenten Verklärungen allerdings, die immer wieder genährt werden, sind nur die eigene Unfähigkeit angemessen und politisch relevant mit Inhalten umzugehen. Was hat das für einen Sinn? Der ehemalige DDR-Bürger hat in jeder Zeit nach dem Mauerfall dafür im wahrsten Sinne des Wortes gezahlt, egal wie alt er/sie zum Zeitpunkt der Wende war.
Ich bin weder LINKS noch RECHTS, ich stehe auch nicht in der Mitte. Ich gehöre zu der Partei der Nichtwähler. Auch behaupte ich nicht ein ultimatives Konzept zu haben, aber eines ist gewiss: Der Kapitalismus in seiner reinsten Form, ist genauso abhängig vom Prinzip "Ursache und Wirkung" wie andere gesellschaftliche Konstruktionen und er ist mit Sicherheit kein Naturgesetz!
Und, um zu Ihrem Thema zu kommen, die Wahl des Bundespräsidenten hat aber auch gar nichts mit Demokratie zu tun.
In der Hinsicht schließe ich mich meinen Vordenkern, hier oben, an.
Ein kleiner Einwurf sein mir an dieser Stelle noch gegönnt: Wenn ich diverse Parteitage denke, ich schließe alle großen hiermit ein, und wenn ich an so manche Wahlveranstaltung zur letzten Bundestagswahl denke, dann kann ich nur bestätigen, das, was wir früher gekonnt haben, wird jetzt noch getoppt. Das waren einfach nur Peanuts im Vergleich zu heutigen Arrangements auf den politischen Bühnen und dem bestellten Personal, die ihre Fähnchen und Plakate schwingen. Die Parteigenossen haben da einfach anzutreten und gehorsam zu sein. Parteidisziplin ist das oberste Gebot, um Karriere zu machen. Und dann stehen die Lemminge gehorsam da und jubeln ihrem Idol zu. "Ja Guido", "Angie- du bist die Beste" - ich will das jetzt nicht alles aufzählen, aber wer da glaubt, die kommen alle freiwillig, der hat die Machtstrukturen und wie sie real funktionieren noch nich gänzlich verstanden!Es lebe die Freiheit!
Freiwillig, Freiheit, Freimut, Freizeit -ich bin immer frei, weil ich mir die Freiheit nehme, frei zu sein. Ich nehme mir die Freiheit die Manipulation zu erkennen und entsprechend zu handeln.
Ich bin ja eigentlich kein Blogger und kenne die Gepflogenheiten anderer nicht, aber mich wundert es, dass hier so gut wie niemand den Mut hat, sich erkennen zu geben. Offensichtlich geht man davon aus, dass dies nachteilig in irgendeiner Form sein könnte. Soviel zu dem freiheitlichen Gefühl der Menschen in diesem System. "Jeder Mensch kann offen seine Meinung äußern" - so steht es sinngemäß im GG. Besser kann dieser Schwindel nicht sichtbar werden. Ich bin Harriet Modler und ich stehe zu dem, was ich sage, sollte jemand etwas nicht verstehen oder anderer Meinung sein, dann kann er es mich wissen lassen.
So lange die Menschen, hinter was und wen auch immer, das Gefühl haben sich verstecken zu müssen, und ihre Gedanken nur pseudonym veröffentlichen, sind sie genauso frei wie ein Vogel im Käfig! Des Weiteren meine ich, zeigt dies einiges an Unsicherheit auf und die Fairness bleibt ebenso auf der Strecke. So, wie ich jetzt die Gelegenheit hatte, direkte Ansagen zu halten, einen Dialog zu führen, so hat dies weitestgehend konstruktiven Charakter. Wer diskutiert gern mit Scheinfiguren!? Wer politisch und gesellschaftlich Änderungen möchte, der sollte dies offen tun, alles andere ist Besserwisserei, ändert aber nichts in der Sache. Hier kommen ganz viele interessante Ansätze zu Tage. Gehen Sie doch damit an die "FRONT", anderenfalls bleibt alles so wie es ist.
Dergleichen beschleicht mich in diesem Blog zunehmend der Gedanke, dass hier ein wenig Stimmung provoziert und mehr noch gelenkt wird. Zumal ansonsten im weiteren Verlauf kei Statement erfolgt.
Wir sind eben im Wahljahr und die partei-politischen Tendenzen, wie die Leute zu denken haben, können schon mal im Ansatz gesät werden.
Der 27.09. kommt schneller als gedacht!
Leider habe ich an einer Stelle ein Wort vergessen und auch 1, 2 ... Tippfehler haben sich eingeschlichen, die ich nun nicht ändern mehr kann! Entschuldigung!
In diesem Sinne,
beste Grüße
Harriet Modler
Ein Frechheit der Artikel. Es wird immer dreister gegen die DDR gewettert. Haben Sie in der DDR gelebt - das solche Aussagen zu rechtfertigen sind.
Und was ist mit Frau Merkel - war sie nicht direkt am "Unrechtsstaat" beteiligt?!
Jeder weiß das!! Also Schluß mit dieser Heuchlerei! Es wird immer unerträglicher in diesem Land.
Das werden die Parteien zu spüren bekommen - wenn alles rechtens bei der Wahl läuft.
Ihre Offenheit zeichnet Sie, aus meinem Blickwinkel betrachtet, in ganz besonderer Weise aus. Aber ganz so weit, bin ich noch nicht. Jemand sagte mir mal: "Nun, stehst Du am Anfang Deines Weges, da Du jetzt, die Richtung kennst."
Ich beginne erst jetzt, mir selbst, meine eigene Meinung zu bilden, da ich bisher ziemlich abgelenkt wurde - habe mich ablenken lassen.
Danke, das ich Ihren Beitrag lesen konnte. Machen Sie bitte weiter so. Ich glaube erkennen zu können, dass wir in die selbe Richtung gehen.
Wann endlich wirft das öffentlich-rechtliche ZDF diesen übelsten Propagandisten und Manipulierer raus?
Soll er doch zur Bild-Zeitung gehen. Das ist sein Niveau.
Herr Herles, Sie sollten ernsthaft darüber nachdenken, ob Sie wirklich ins Fernsehen und damit auch auf diese ZDF Seite gehören.
Ich frage mich, ob Sie das Geld wert sind, welches wir Bürger für die öffentlich-rechtlichen Medien bezahlen müssen und komme zu dem Ergebnis NEIN.
Wenn jemand wie Sie so sehr parteiisch ist gehört er in die Redaktion der Bildzeitung, nicht ins ZDF. Die Aufgabe der Journalisten ist nicht Politik zu machen, sondern neutral darüber zu berichten, was geschehen ist, damit sich Bürger eine Meinung bilden können. Sie glauben dagegen, und da sind sie im ZDF nicht der einzige, Sie müssen den Bürgern Meinungen vorkauen, sie beeinflussen und das ist nicht Ihre Aufgabe. Wenn Sie nicht neutral sein können dann suchen Sie sich einen anderen Job und verschonen Sie uns Bürger mit Ihren geistlosen Ergüssen.
Das Sie die DDR mit dem Hitlerfaschismus vergleichen zeigt wessen Geistes Kind Sie sind. Wie Eva Herman sollten Sie aus dem ZDF entlassen werden. Zur Erinnerung : Der Faschismus hatte mehr als 50 Millionen Tote zu verantworten und mit diesem Vergleich machen Sie sich über diese Menschen lustig.
Herr Herles, Sie sollten ernsthaft darüber nachdenken, ob Sie wirklich ins Fernsehen und damit auch auf diese ZDF Seite gehören.
Ich frage mich, ob Sie das Geld wert sind, welches wir Bürger für die öffentlich-rechtlichen Medien bezahlen müssen und komme zu dem Ergebnis NEIN.
Wenn jemand wie Sie so sehr parteiisch ist gehört er in die Redaktion der Bildzeitung, nicht ins ZDF. Die Aufgabe der Journalisten ist nicht Politik zu machen, sondern neutral darüber zu berichten, was geschehen ist, damit sich Bürger eine Meinung bilden können. Sie glauben dagegen, und da sind sie im ZDF nicht der einzige, Sie müssen den Bürgern Meinungen vorkauen, sie beeinflussen und das ist nicht Ihre Aufgabe. Wenn Sie nicht neutral sein können dann suchen Sie sich einen anderen Job und verschonen Sie uns Bürger mit Ihren geistlosen Ergüssen.
Das Sie die DDR mit dem Hitlerfaschismus vergleichen zeigt wessen Geistes Kind Sie sind. Wie Eva Herman sollten Sie aus dem ZDF entlassen werden. Zur Erinnerung : Der Faschismus hatte mehr als 50 Millionen Tote zu verantworten und mit diesem Vergleich machen Sie sich über diese Menschen lustig.
Bis vor kurzem war es für mich selbstverständlich, dass öffentlich rechtliche Fernsehanstalten gemäß ihrem Auftrag als Markenzeichen unabhängigen handwerklich guten Journalismus liefern. Ehrlich, ich bin nicht auf die Idee gekommen, dass es anders sein könnte. Undenkbar! Mit diesen Blog trat eine unglaubliche Ernüchterung ein. Wenn sich Herr Dr. Wolfgang Herles in der Gesellschaft der meisten ZDF Autoren dieses Blogs auf dem Niveau der Zeitung mit den großen Schlagzeilen bewegen, frage ich mich, wozu brauchen wie dann noch öffentlich rechtliche Fernsehanstalten?
die DDR und die BRD sind die selbe Münze,
und jede Münze hat zwei Seiten, und -
Wir sind das Volk !
- Danke -.
Dem Gegner sie Dank, denn Er, zeigt den Weg.
Soll man den Bundespräsidenten direkt vom Volk wählen lassen? Bei solchem Aufwand müsste der Bundespräsident dann mehr Macht bekommen. Jetzt hat er wenig Einfluss. Ich bezweifle, dass mehr Macht für eine einzelne Person sinnvoll wäre.
Eher sollte man die Wahl vereinfachen. Wozu diese riesige Bundesversammlung? Warum nicht einfach eine Abstimmung im Bundestag und je eine in jedem Landtag, dann gewichtete Verrechnung?
Angeblich will die große Mehrheit der Bevölkerung Horst Köhler. Diese Begeisterung verstehe ich nicht. Sympathie ist verschieden. Man würde also ein Verhältnis von 60:40 bis 40:60 erwarten, wenn man Köhler+Schwan als 100% setzt. Warum so viel mehr für Köhler?
Schwans Bemerkung zur DDR war sicher ein Eigentor. Das Originalzitat liest sich aber schon weniger schlimm. Ungeschickt, aber nicht dramatisch. Warum nicht eine eindeutige Aussage, dass das politische System ein Unrechtssystem war? Hier sollte Gesine Schwan eine Klarstellung nachreichen.
Genau genommen wissen die meisten von uns nicht viel über den genauen Standpunkt der beiden Kandidaten. (Den chancenlosen Sodann lasse ich mal weg.) Letztlich wäre eine Direktwahl von oberflächlicher Sympathie oder Abneigung abhängig.
Bei Horst Köhler stört mich, dass er zu sehr den christlichen Glauben raushängt. Müsste ich jetzt wählen, wäre mir Gesine Schwan sympathischer. Sie scheint mir liberaler zu sein.
Schwan würde mir eher gefallen. Da sie als Intellektuelle agiert und so auch ihre Reden hält, geschieht es schon öfter, dass Zitate aus dem Zusammenhang gerissen werden und (bewusst? wie bei Herles?) Sinn entstellend in den medialen Raum hineingeworfen werden. Köhler ist kein Intellektueller, er würde niemals an Präsidenten wie von Weizsäcker heranreichen. Viel habe ich mir von Anfang nicht von ihm versprochen (wer erinnert sich noch an die Bilder von Merkel und Stoiber zu Gast bei Westerwelle, wo sie den Kandidaten ausgekungelt haben?). Schwan ist vom ähnlichen Format wie Weizsäcker, auch wenn sie aus unterschiedlichen "Lagern" kommen, so zeichnet beide ihre intellektuelle Brillanz und ihre ganzheitliche Perspektive aus. Sie schauen weiter über den Tellerrand und beschränken sich dabei nicht nur auf Wirtschaft als Thema. Ich finde es schlimm, dass alles und jeder nur noch im ökonomischen Zusammenhang betrachtet wird und dieser Wirtschaftsfanatismus geht mir langsam wirklich auf den Keks. Ein Land der Dichter und Denker sind wir schon lange nicht mehr, das lässt die Herrschaft des Ökonomischen nicht zu. Deshalb präferiere ich Gesine Schwan.
Hallo Herr Modler,
Ihr Appell, nicht mit Pseudonym zu schreiben, ist sympatisch, aber auch etwas naiv.
Man hinterlässt im Internet eh schon zu viele Spuren, die an Stellen landen, von denen wir nichts ahnen. Es ist ein gesundes Maß an Misstrauen angebracht, nicht unnötig seine Identität aufzudecken. Ich möchte nicht in irgendeinem Dossier landen, falls ich bei rechtmäßigen demokratischen, aber nicht gewünschten politischen Aktivitäten auffalle. Das Prinzip Vorsicht ist daher durchaus angebracht, sollte aber einer ehrlichen Diskussion nicht hinderlich sein. An meiner offenen Meinung ändert dies nichts! Und ich hoffe, alle Diskutanten handeln nach der gleichen Maxime.
Das Misstrauen bezieht sich auf die sogenannten Staatsschützer. Warum soll man es Ihnen so leicht machen?
Und Sie glauben gar nicht, wo und zu welchen Zwecken Ihre Meinungen gegen Sie verwendet werden können. Als Beispiel sei nur die Jobsuche genannt!
Hallo Herr Modler,
Ihr Appell, nicht mit Pseudonym zu schreiben, ist sympatisch, aber auch etwas naiv.
Man hinterlässt im Internet eh schon zu viele Spuren, die an Stellen landen, von denen wir nichts ahnen. Es ist ein gesundes Maß an Misstrauen angebracht, nicht unnötig seine Identität aufzudecken. Ich möchte nicht in irgendeinem Dossier landen, falls ich bei rechtmäßigen demokratischen, aber nicht gewünschten politischen Aktivitäten auffalle.
Das Prinzip Vorsicht ist daher durchaus angebracht, sollte aber einer ehrlichen Diskussion nicht hinderlich sein. An meiner offenen Meinung ändert dies nichts! Und ich hoffe, alle Diskutanten handeln nach der gleichen Maxime.
Das Misstrauen bezieht sich auf die sogenannten Staatsschützer. Warum soll man es Ihnen so leicht machen?
Arbeitgeber verschaffen sich auch gerne im Netz mal ein Profil. Wenn Sie dann abgelehnt werden, erfahren Sie natürlich nicht die wahren Gründe.
Mit der Rechtschreibung ist so ein Ding, zumal mit der Neuen. Da brauchen Sie sich wirklich nicht zu entschuldigen. Ich habe gerade sympathisch ohne "h" gechrieben, ist doch auch nicht schlecht, oder?
Die ehemalige DDR war ein Unrechtsstaat und unter solchen Verhältnissen möchte ich niemals leben. Der Kapitalismus ist besser, jedoch müssen ihm Grenzen bzw. Regeln gesetzt werden, damit er nicht ausartet, wie jüngst geschehen.
Die Rede von Herrn Köhler zur Wirtschaftskrise ist bei mir gut angekommen, somit gehöre ich zu den 70%, welche ihn wählen würden. Er hat die Gier der Manager kritisiert und zu mehr Bescheidenheit aufgerufen und das finde ich gut.
Und? Was hat er konkret bewirkt? Zudem sagen das doch alle Politiker.
Was die DDR angeht, sie ist natürlich von Unfreiheit geprägt, aber sie war nichts im Vergleich zum Nazi-Regime, was der Blogger Herles fahrlässig auf eine Stufe stellt mit der DDR in seiner kruden Vorstellung. Ich habe auch schon einen Brief ans ZDF verfasst und um Stellungnahme gebeten. Wäre schön, wenn andere dies auch tun.
Tolles Plädoyer !
Waren Sie DDR-Bürgerin? Ja ! Ach so !!
Hätten Sie auch, - unter Ihrem Namen, - in irgend einem Blog (dort), so einen Kommentar abgefaßt ? Sicher nicht. Sie hätten gar nichts geschrieben, vor lauter Angst, daß vielleicht ein paar Stasi-Leute vor Ihrer Türe warten könnten.
Das passiert hier nicht, aber " der Teufel ist ein Eichhörnchen " , und wieviel Missbrauch es mit Daten bereits gegeben hat, dürfte Ihnen aus den Medien einschlägig bekannt sein. Soviel zu den hier angegebenen
Pseudonymen.
Ich kann dem Kommentar von Rockwood nur zustimmen : .... machen Sie weiter so !"
Bin gespannt, was noch alles so dabei rauskommt.
Gisela L. (auch das L. stimmt, eben nur nicht ausgeschrieben. Und dafür gibt es auch einen Grund !!)
Das habe ich auch getan, denn hier wurde wirklich eine Grenze überschritten und zwar nicht nur die des guten Geschmacks.
Zu Herrn Köhler:
Spätestens seit dem wirklich dummen "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt" ist der Mann für mich unwählbar geworden.
Wer hat bitteschön über seine Verhältnisse gelebt? 8 Millionen Hartz IV Bezieher?
Die 70% der Bevölkerung, dies es gerademal auf 9% des gesamten Vermögens bringen?
Die Gier der Manager zu kritisieren geht auch am eigentlichen Problem vorbei. Die gesetzlichen Grundlagen, die das Finanz Casino erst möglich gemacht haben, müssen geändert werden, aber da ist keine Veränderung in Sicht. Die "Krise" kam nicht wie ein Gewitter über uns, sie ist auch hausgemacht.
Das müßte gerade ein ex Banker wie Köhler eigentlich auch wissen.
Sehr geehrter Herr Herles, Ihr Beitrag ist, gelinde ausgedrückt, eine Zumutug. Das Amt des Bundespräsidenten oder Präsidentin mit einem Frühstücksdirektor zu vergleichen ist unverschämt. Über den Sinn und wie der Bundespräsident gewählt wird kann man unterschiedlicher Meinung sein. Ich pers. denke, daß eine reine Repäsentationsperson nicht erforderlich ist. Aber halten wir uns doch an unsere Verfassung. Frau Schwan ist in meinen Augen nicht weniger für dieses Amt geeignet wie Herr Köhler. Wie Sie mit Frau Schwan in Ihrem Beitrag verfahren, grenzt fast an Verleumdung. Richtig ist: Bis zum Herbst 89 gab es defakto zwei deutsche Staaten mit unterschiedlichen Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen. Davon hatten wir in der BRD das weitaus bessere auf das wir zu Recht stolz sein konnten. Das unser System aber alles andere als gut war, zeigt sich von 89 bis zum heutigen Tage. Ein gutes System hätte sich in diesen 20 Jahren nich so zu einem grottenschlechten System verändern können. Aus unserer Freien und sozialen Marktwirtschaft wurde sehr schnell die freie aber ASOZIALE Marktwirtschaft an deren Folgen wir zur Zeit stärker kranken als unsere Nachbarn. Hat nicht eine Präsidentenanwärterin oder ein Präsidentenanwärter nicht nur das Recht sondern die Pflicht Mißstände aufzuzeigen? Nichts anderes hat Frau Schwan versucht.
@Rockwood,
das Schöne an gereiften Erkenntnissen und Wandlungen der eigenen Persönlichkeit sind die Auswirkungen, die gleichsam das künftige Handeln in jeder Hinsicht beeinflussen. Umso mehr ist der Mensch in der Lage, Einflüsse von Außen zu interpretieren, zu analysieren und er kann damit bestimmten Ereignissen adäquat begegnen. Gleichzeitig entwickelt der Mensch das Gefühl, zunehmend die Dinge selbst in die Hand nehmen zu können. Das ist ein gewaltiger Schritt in Richtung selbstbestimmtes Leben. Ein Ansatz von Freiheit wird erkennbar, ein ganz natürlicher Prozess menschlicher Entfaltung wird einfach nur in diesem Zuge "freigelegt". Das Alter ist dabei völlig unrelevant.
Ich wünsche Ihnen in dieser Phase, in der Sie sich nach eigenen Aussagen gerade befinden, weiterhin den nötigen Mut Ihr eigenes Puzzle, Stück um Stück, zu einem Bild werden zu lassen. Das Leben kann so spannend sein, wenn der "Fluss" in Gang kommt...
Beste Grüße
Harriet Modler
Das hat zwar nicht unbedingt mit dem Thema zu tun, und ist demzufolge eigentlch nur für den Adressaten bestimmt! Sorry, an dieser Stelle!
@ Linke Linke
Sie haben natürlich recht, es wird viel geredet, geändert hat sich bis jetzt aber fast gar nichts. Unsere Politiker hoffen noch immer auf das Einsehen, da werden sie aber lange warten. Wann begreifen sie endlich, dass auf freiwilliger Basis nichts passiert, darum brauchen wir neue Gesetze. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass den Politikern der Mut fehlt und sie sich nicht trauen, gegen diese Abzocker vorzugehen.
Wenn aber alle an einem Strang ziehen würden, dann könnten sie auch etwas bewirken. Sie wie jetzt darf es auf keinen Fall weiter gehen. Der Staat ist käuflich und erpressbar geworden. Wir aber wollen wieder eine echte Demokratie.
Herr Dr. Herles schreibt:
An der DDR war so wenig gut, wie am Hitlerreich. Für mich heißt das aber nicht unbedingt, dass er mit dieses Aussage beides von der Schwere des Unrechts auf eine Stufe stellt.
Einige Fragen an die Redaktion:
Ist Herr Herles bereits gekündigt, oder warum nimmt er hier nicht Stellung?
Oder hat er hier einfach nur mal etwas geschrieben ohne es begründen und verteidigen zu können?
Ist es den Autoren verboten aktiv an diesem Blog teilzunehmen?
Werden hier nur Nebelkerzen gezündet, um die Reaktionen des Wahlviehs einschätzen zu können?
Das ist kein echtes Blog hier.
Eher so eine Art Forum, in das jemand von der Redaktion einen Beitrag stellt und die User dann ihren Senf dazugeben können.
Zu einem Dialog mit dem Verfasser des Startbeitrages kommts hier in der Regel nicht.
Hallo Herr oder Frau *pleifel*,
ich bin mir dessen schon bewusst, dass im Netz die eigene Spur anhand diverser Einträge, auch in einem Forum wie diesem, verfolgt werden kann. Dennoch habe ich beschlossen, frei von Ängsten und Zwängen in jeder nur erdenklichen Form zu sein. Außerdem meine ich jedes Wort, so wie ich es sage bzw. schreibe. Sollte irgendwer damit Probleme haben, dann wird er oder sie sich schon melden und da ich mich nicht bewerben muss, bin ich in einer beweglichen Situation. Unabhängig davon, achte ich jeden Menschen, egal um was und wen es geht. Ich reflektiere die Dinge nur so, wie ich sie wahrnehme und das geschieht relativ emotionslos. Niemand wird angegriffen und in der Tat geht es nur um die Möglichkeiten der Erklärung im Allgemeinen und Besonderen.
Ärger oder ähnliche Gefühle liegen mir fern. Diese ganzen politischen Inzenierungen betrachte ich mit genügend Abstand. Das ist eine sehr gesunde Einstellung und bringt einige Vorteile mit sich. Die Menschen in meinem Umfeld wissen, dass ich KLARTEXT sage und meine. Sie sind mir in den meisten Fällen sehr dankbar dafür.
Hinsichtlich des eigentlichen Themas und seiner voluminösen Tragweite bin zu einer möglichen Erklärung gekommen.
Die Aussagen des Herrn Herles können nur unter Einwirkung von Drogen zustande gekommen sein.
Und damit könnte Milde gelten.
Ansonsten fehlt mir einfach die Vorstellungskraft, dass diese Gedanken einem halbwegs gebildeten Hirn entwichen sind, wobei hier Zeugnis über die ganze Bildungsmisere abgelegt wird, die in allen Schichten der Bevölkerung offensichtlich ihre Opfer findet und somit eine weitaus größere Tragweite als bisher angenommen besitzt.
Beste Grüße
Harriet Modler
Herr Herles sie sollten sich in ihrem eigenen Interesse dringend in "Neues aus der Anstalt" einweisen lassen. Die Herren Priol und Schramm sind sehr kompetent und werden sie über alles aufklären. Der Vergleich DDR mit Hitlerdeutschland ist dringend behandlungsbedürftig.
Hitlerdeutschland hat ganz Europa mit Krieg überzogen, eine Ideologie verfolgt die anderen Menschen das Menschsein abspricht und versucht ganze Völker auszurotten. Die DDR hat Regimegegner u.U. ins Gefängnis gesteckt. Sie hat keinen Weltkrieg begonnen, sie hat keine Völker vernichtet, sie hat auch keine Menschen zu Nicht- Menschen gemacht.
Herr Herles Ausführungen sind nicht naiv und dumm, denn Herr Herles ist ein intelligenter Mensch. Sie sind relativierend und gefährlich. Erstaunlich das so ein Hetzer Redaktionsleiter im öffentlichen Fernsehen sein darf.
Was regen wir uns über Herrn Herles so auf? Er ist doch nur ein weiterer Protagonist auf der Bühne "Gehirnwäsche". Ist denn noch niemandem aufgefallen, dass in den letzten Wochen/Monaten darauf hingearbeitet wird, die DDR zum Unrechtsstaat zu erklären? Mit aller Macht wird uns von allen möglichen und unmöglichen Seiten suggeriert, dass die DDR so furchtbar war wie das 3. Reich. Herr Herles ist doch nur ein Sprachrohr für die Eliten, die uns manipulieren. Ein weiterer Spaltungsversuch?! Ost gegen West. Pfui Deibel....
Deutschland einig Vaterland ?
Zum geistlosen Sondermüll Herles (DDR=Hitlerreich) ist hier schon alles gesagt worden. Das ZDF sollte genauso konsequent wie bei Eva Herrmann sein: wer soll dümmlich daher schwätzt, sollte keinen Platz beim ZDF haben.
Für mich als Münsteraner ist aber ein anderer Aspekt noch sehr interessant: Hindenburg als Wegbereiter Hitlers. In Münster gibt es den Hindenburgplatz (heute noch!), die zweitgrößte innerstädtische Freifläche Europas (nach dem Roten Platz). Jegliche Umbenennungsversuche sind am Widerstand der CDU gescheitert.
Verteidigt die CDU Münster also nach ihrer Meinung bis heute eine Wegbereiter Hitlers? Oder haben Sie da auch nur dumm daher geredet ohne jegliche Substanz?
Entweder ist dieser Kerl dumm wie ein Feldweg oder frech wie Gossendreck, das Zweite erscheint mir wahrscheinlicher.
Als Steuerzahler fordere ich das ZDF auf, diesen Kerl zu entlassen!
Liebe Sybille,
ich würde Ihnen wahnsinnig gerne mal eine E-Mail senden.
Kann das aber über das ZDF nicht tun !!!!! Aber Sie können sich "meine" geben lassen.
Gisela L.
@weil alles - die Autobahnen dort, die Kinderkrippen hier - einer unmenschlichen Ideologie zu dienen hatte.
Der war gut - wie ist es denn heute. Alles hat der Idelogie der Hochfinanz zu dienen - was nicht mit Geld zu beziffern und verkäuflich ist, ist wertlos.
Ehrlich - welche Ideologie unmenschlicher ist, ist noch zu diskutieren - aber an Blut hat die Finanzwelt längst gewonnen - allerdings wird darüber heute noch gechwiegen.
mfg zdago
...wirft sich mit...These an den Hals...haarspalterisch verlogen... usw.
Ich versuche einmal, mich trotz meines Entsetzens über den Beitrag nicht auf Ihr Niveau herabzulassen, Herr Herles. Ich werde das Thema 'Hitlerreich' inhaltlich auch gar nicht strapazieren müssen, um zu sagen was ich denke.
Ich denke, dass es das Schlachtschiff von Leuten Ihres Schlags ist, bei den beiden angesprochenen, geschichtlich schwierigen Themen, die wasserdichte Position einzunehmen, also auf absolute Aussagen zu pochen, selbst lediglich solche zu tätigen und jede Form differnzierter Betrachtung als Angriffsfläche wahrzunehmen und daher zu meiden. Das ist Ihr gutes Recht, das schafft Sicherheit. Aber wundern Sie sich bitte nicht, dass die Strategie erkennbar ist.
Es ist schade, dass Ihre die Sache betreffenden Argumentationsansätze an der plumpen Meinungsmache ersticken, welche Sie hier betreiben. Das geradezu zänkische Bestehen auf den Begriff 'Unrechtsstaat' in Bezug auf die DDR und die Folgerung, dass eine Frau Schwan etwas nicht sein kann, weil sie diesen - und zwar genau diesen - Begriff nicht benutzt (oder benutzen will), ist die eigentliche Haarspalterei und zeigt einmal mehr, wie systematisch Stricke aus Nichtigkeiten gegen alles Linke im Lande gedreht werden. Denn es ist ja nicht so, dass Frau Schwan nicht wüsste, wovon sie spricht, wenn es um die DDR geht. Dann wäre es wohl eher so, dass Sie es nicht wüssten. Aber das ist alles Konjunktiv.
Sie wollen Menschen gezielt Worte aus dem Munde pressen und sie als hinlänglich und ungeeignet verurteilen, so sie diese nicht aussprechen oder schlicht nicht aussprechen wollen? Gibt es nicht genügend andere Attribute, die Frau Schwan anführt, um die DDR hervorragend zu charakterisieren? Ist eine These immernoch eine These oder ist es schon Muss, eine These als erwiesen zu betrachten, bevor sie aufgestellt werden darf? Und wenn ja, erwiesen von wem?
Manchmal glaube ich, dass unsere Journalisten wegen Befangenheit ausscheiden, wenn es um die Beantwortung solcher Fragen geht. Immerhin ist es um die Freiheit des Einzelnen in den Redaktionen nicht mehr allzu gut bestellt.
Naja, Hauptsache Schwan wird es nicht - das ist ja die Essenz ihres Beitrages hier. Alles wird gut.
Herr Herrma - äh - Herles,
mit Ihrem undifferenzierten Geschreibe befinden sie sich niveaulich auf der Stufe von Heranwachsenden, auch wenn ich mich angesichts Ihrer Beiträge hier des Eindrucks nicht erwehren kann, dass da einer den Unionssieg bei der anstehenden Bundestagswahl antizipiert und sich als Maulhure schonmal in die Poleposition für höhere Weihen schreibt. Also insofern gar nicht mal dumm, bloss korrupt. Und da Sie ja so gerne NS-Vergleiche ziehen: Mit Ihre geistigen Biegsamkeit hätten Sie auch einen guten "Völkischen Beobachter"-Jounalisten abgegeben, Hauptsache, dem Reichsschriftleiter ist´s genehm. Schwachsinniger Vergleich? Ich weiss, aber nicht halb so unzutreffend wie Ihre Vergleiche.
Liebe Grüsse, Jo
Herles, gemäß Ihres üblen Vergleichs im Sinne reiner Partei-Propaganda dürfen wir Sie ja nun mit Goebbels vergleichen.
Das sollte Ihnen doch wohl Recht sein, oder?
Übrigens: Was haben Sie beim ZDF verloren, welches wir nachwievor mit den GEZ-Gebühren finanzieren? Verschwinden Sie dort, aber schnell.
Selten so viel unqualifizierten Mist - kreuz und quer durcheinander argumentiert - gelesen; vor allem der Ausflug in die Geschichte ist in zweierlei Art misslungen!
Lieber Herr Herles,
ich meine auch, dass Gesine Schwan auf die Stimmen der Linken geschielt hat, als sie die DDR nicht als Unrechtsstaat bezeichnen wollte.
Ich stimme Ihnen auch grundsätlzich zu, dass man nicht zwischen einer guten und einer bösen Diktatur unterscheiden.
Trotzdem ist der Vergleich mit dem Dritten Reich freilich grober Unfug, und a-historisch.
Es gibt dutzende Beispiele von DDR-Einrichtungen, welche nun mühsam für viel Geld wiederhergestellt werden, weil man sie 1990 abgeschafft hat - z.B. die mobilen Krankenschwestern für den ländlichen Raum.
Ich hätte mir aber gewünscht, dass Sie sich auch mal mit der Legendenstrickerei des Bundespräsidenten Köhler beschäftigen, die eines Staatsoberhauptes ebenso unwürdig ist:
- Köhler fordert gerne zu politischem und gesellschaftliochem Engagement auf: er selbst hat sich nie gesellschaftlich engagiert in seiner vorpräsidentiellen Zeit, weder als Schüler, noch als Student, noch später. Gerd Langguth bezeichnet ihn gar als unpolitischen Menschen.
- Köhler hat es zu verantworten, dass sich westdeutsche Banken 1990 ungehemmt am Vermögen der ostdeutschen Banken bedienen konnten - selbst der Bundesrechnungshof hat dies festgestellt
- Köhler hat als IWF-Geschäftsführer keine Regularien für die Finanzmärkte entworfen, noch substanziell etwas für Afrika getan. Das sagt übrigens auch der Wirtschaftsnobelpreisträger Stiglitz über Köhler.
Warum schreiben Sie dazu nichts?
Freundliche Grüße,
Sebastian Engelmann
Und das von einem, der in seiner Vita stehen hat, dass er Geschichtswissenschaft studiert hat. Aber ist ja auch schon etwas länger her, dass er das studiert hat. Da geraten Daten und Gedankengänge schon mal durcheinander. Und er gehört noch zu denen, die sich gegen die Wiedervereinigung ausgesprochen haben (wobei der MDR da etwas missverständlich mit seinen Angaben ist...war er nun gegen die Wiedervereinigung oder wie es umgesetzt wurde?). Ihm wird das Etikett aufgeklebt, ein kleiner Revoluzzer im politischen Journalismus zu sein. Schön und gut, nur wenn daraus nur schiefe Vergleiche kommen und wirre Gedankengänge, dann kann man das nicht unbedingt als Revoluzzertum bezeichnen, sondern schlicht als Pseudogequatsche.
Ob die DDR ein Unrechtsstaat war oder nicht entscheiden wir Ossis selber. Wessis, die heute noch Pinochets- Chile verteidigen sollten da schweigen!
Vermutlich gilt bei den gleichen Leuten Henry Kissinger noch als "großer Staatsmann", obwohl der viele Militärdiktaturen und damit auch deren Folter und Morde in Mittel und Südamerika mitzuverantworten hat, ums mal vorsichtig auszudrücken.
Herzlichen Glückwunsch zum DDR=3.Reich Vergleich, Herr Dr. Wolfgang Herles. Damit relativieren Sie nicht nur das Hitlerreich, sondern man bekommt Hinweise auf Ihre politische Gesinnung. Ich frage mich, ob die ÖR Fernsehanstalten bei Ihnen genau so konsequent sein werden wie bei Eva Herrman.
Man sollte mal nicht nur ein abgeordnetenwatch.de einführen, sondern auch ein journalistenwatch.de ...mir scheint, dass da auch ein Interesse bestehen würde und mal nachschauen müsste, welche Leistungen die Journalisten eigentlich vollbringen und welche Missgriffe sie sich erlauben. Schade nur, dass das ZDF anscheinend auch nicht die Funktion des Blogs kennt, dass das ein dialogischer Prozess ist, auch vom Blogger zu den Kommentatoren. Ich musste ja schon lachen, als Herr Hahne letzte Woche in berlin direkt Werbung für seinen Blog gemacht hat und sagte, man könne hier in Diskussion mit ihm treten. Er kennt den Begriff wohl nicht so ganz.
kurz und knapp:
einfach abartig, der ganze Bericht!!!
[...]*
S.D.
* Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen unsachlicher Wortwahl editiert.
So ein "Journalistenwatch" wäre mal eine gute Idee. Gab ja schon jemanden, der bei ner ganzen Reihe Anne Will Shows die Redezeiten (und Unterbrechungen) genau protokolliert hat.
Das Resultat war nicht überraschend.
Unheilige Allianz.
Gern höre ich immer wieder dass sich das ZDF sich um die Wahrheit bemüht.
Leider muss man sich fragen, welche Wahrheit das ist. Vielleicht doch nur die der regierenden Parteien. Wie anders ist es zu erklären das bis heute niemand in Ihrem Sender die Rolle von Horst Köhler als Chef des IWF verdeutlicht hat.
Sollen wir wirklich glauben das einer der jahrelang ganz oben im Finanzcasino mitgespielt hat, erst Jahre später - als BP -, festgestellt hat welche Finanzhai (lt. Köhler, Finanzmonster) der IWF und damit ganz oben auch Köhler, nach Kräften unterstützt hat.
Selbst wenn Herr Köhler „nur“ unter Alzheimer leidet, eine tolle Empfehlung für das Amt des BP ist das nicht gerade.
So wird am 23.05. ein maßgeblicher „Finanzhai“ wieder zum BP Gewählt und kein Organ unserer sogenannten „freien“ Presse hat bis zu diesem Tag ernsthaft Köhlers Rolle als „Finanzmonster“ zum Thema gemacht.
Offenbar haben wir ebenso gleich geschaltete Medien wie man sie in Russland beklagt. Nur bei uns nennt man das „freie Medien“.
Sehr geehrter Herr Dr. Herles,
haben Sie sich diese 63 Kommentare mal durchgelesen, oder interessiert Sie das nicht ??
Es wäre an der Zeit, mal über eine schriftliche Entschuldigung, hier im Blog nachzudenken.
Gisela L.
Es interessiert ihn wohl herzlich wenig, was andere dazu schreiben. Er ist der Typ des narzisstischen schreibenden Revoluzzers...so schätze ich ihn jedenfalls ein, wenn man die Vita gelesen hat und welche Sprüche er schon geklopft hat - einer der typischen "Dagegen"-Vertreter ohne Sinn und Verstand.
Es ist meines Erachtens an der Zeit, dass sich die Deutschen von den Fesseln der Vergangenheit befreien, denn wir leben nicht mehr in Preußen.
Der allgemeine Geist in Deutschland ist seitdem viel demokratischer und offener geworden und ich denke Deutschland ist nach über und 160 Jahren Wartezeit reif dafür sich selbst eine Verfassung zu geben und seinen Präsidenten zu wählen.
Die Menschen sind frustriert, weil man Ihnen die hart erarbeitete Demokratie noch immer nicht zutraut und weil die Kluft zwischen den Parteikadern und den Parteiwählern zu groß geworden ist.
Daher hoffe ich für Deutschland und für Europa, dass man die Menschen mehr am politischen Prozess teilhaben lässt. Denn nur ein Land, dass ein gesundes Verhältnis zu seinen Bürgern und zu seiner Geschichte gefunden hat, wird die Kraft und die Ruhe besitzen eines Tages seinen Platz in einem europäischen Staat zu finden.
Deshalb Menschen nicht bevormunden, sondern mündig machen.
tja dumm nur, dass Frau Merkel dieser Tage die Ossi der DDR nochmal verteidigte und klarstellte 99% der Menschen der DDR waren Menschen, 1 % Stasi...
das sind Quoten, davon konnt der NS Staat 33-45 nur träumen, was, herr herrlich-les...
Und herr Köhler, der alte Radikalo warnt vor sozialem riss und Spaltung anhand der arbeitslosenstatistiken...
was is bloß los, herr kultur-err-los ääh les mit diesem Staat?
Lauter linkes Radikal Gesocks dass ihnen promille weise an ihre Millionen will, zumindest vermuten Sie das...
soll das nicht leistungsfähige verarmte Gewürm doch verrecken, gell, damit die dritte Jacht in ihrem Namen heute und nicht erst in zwei Jahren in see stechen kann...
denkt die Kultur nicht mehr quer und menschlich, armes Deutschland, arme Welt
gez.
godmodule
P.S.:
Ein Land, das seinen Bürgern ein Mindestmaß an Freiheit nimmt, kann nichts anderes sein als ein Unrechtsstaat."
Vollkommen richtig.
Fragen sie dazu mal das Herr der Vergessenen, auch Hartz IV und/oder OBdachlose genannt (25 % der letztgenannten Gruppe sind junge Mädchen), fragen sie die von banken angelockten und ausgenommenen, fragen sie die insolventen, die unverschuldet arbeitslos wurden, fragen sie die Kinder, die aufgrund der Verhältnisse ihrer eltern UND eines Staates, der all jene fallen lies, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht dauerhaft selbst versorgen konnten, nie eine echte Chance erhielten in diesem Staat.
GENANNT BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND.
Dass Hindenburg der Totengräber der ersten Demokratie in D war ist unbestritten.
Dass heute die Totengräber der SOZIALEN Marktwirtschaft schalten und walten dürfen in diesem Land wie sie wollen allerdings auch und noch viel mehr...
gez.
godmodule
Hmm, ob man auch die Einschränkung der Freiheit in der Eingliederungsvereinbarung sehen kann, die man bei Hartz IV bekommt? Verklausuliert wird das mit dem Begriff Ortsabwesenheit. Bei unerlaubter Ortsabwesenheit wird man mit Einbußen bei den Leistungsbezügen bestraft.
@linkelinke
Tja DAS haben sich die Macher der Hartz Gesetze von der Schweiz abgeschaut, wo man - in fürsorge geraten - auch die Freizügigkeit als Grundrecht einbüsst.
Nicht abgeschaut haben sich die Macher das soziale Sicherungssystem der Schweiz, in dem man unter Nachweis unverschuldeter Arbeitslosigkeit und dem Nachweis der Bemühung um Arbeit 1 1/4 Jahre 80 % des Durchschnitts der letzten Monatsgehälter bekommt (bei >12 Monaten nachgewiesener anrechenbarer Arbeitszeiten) und danach immer noch 60 % als Fürsorge, wenn man den Sprung zurück in Arbeit nicht schafft.
Das ist halt deutsche Sadomasochismus Gründlichkeit, wenn wir uns quälen dann richtig, im Vergleich zur Schweiz is man also auch als unverschuldet Arbeitsloser nicht die Hälfte werd von dem, was das in der Schweiz gelte...
Wir wundern uns, warum in der Schweiz dies finanzierbar ist, die Menschen vermittelbar (die AL quote da is immer noch bei 3 % soweit ich weiß) und in D all dies nur geht, wenn man Rettungsschirme über bedürftige Banken und andere lustige Firmen spannt...
gez.
godmodule
Sehr geehrter Herr Herles,
warum soll sich Frau Schwan als Bundespräsidentin disqualifiziert haben? Nun, zu Ihrer Freude - sie ist es nicht geworden - wegen ein paar Abweichler.
Nicht nur Frau Schwan hat sich dann als Politikerin disqulifiziert, sondern viele andere Politiker dürften erst gar nicht zur Wahl zugelassen werden, wegen rassistischer und menschenverachtender Äußerungen. Ausßerdem wird das Volk permanent von Politikern angelogen (einschließlich von Frau Merkel). Das Volk hat sich inzwischen daran leider gewöhnt.
Aber Herr Köhler hat endlich nach seiner Wahl das ausgesprochen, was viele Bürger in diesem Land einfordern , nämlich die Direktwahl des BP. Seltsamerweise gehen sämtlicher führende Politiker aller Parteien auf Distanz, weil sie Angst haben vor dem Willen des Volks. Sie begründen das mit architektonische Veränderungen im Staatsgefüge (lt. Frau Merkel). Das Volk will aber nur den BP selbst wählen ohne diese Veränderungen, die Frau Merkel angesprochen hat. Es sind nur fadenscheinige Argumente, um dieses Vorhaben nicht realisieren zu müssen. Ob Herr Köhler es wirklich ernst gemeint hat, ist recht zweifelhaft. Er hat sein Ziel errreicht. Was nach ihm kommt, und ob der BP direkt vom Volk gewählt wird kann ihm ja jetzt egal sein.
Die Demokratie wurde den Deutschen von den Allierten geschenkt. Inzwischen bescheinigen sie dem deutschen Volk, dass es demokratiefähig ist. Wir sollten uns an die EU wenden, mit der Bitte, dass sie die Bundesregierung damit beauftragt, die Weichen für eine Direktwahl des BP zu stellen.
Uiui, haben Sie Ihren vorletzten Satz gelesen bevor sie Ihren Kommentar abgesandt haben? Das klingt, wie wenn wir Deutschen kleine Kinder waren und noch immer sind. Uns muss man das Alphabet beibringen und volljährig sind wir auch noch nicht. Hm? das war bestimmt keine Absicht von Ihnen.
Weshalb soll uns die EU dabei helfen? Wir können das selbst, wir brauchen doch keine Genehmigung mehr, wir das Deutsche Volk sind erwachsen! Was wir dringend brauchen ist eine VERFASSUNG. Die steht uns -dem Deutschen Volk zu. Die Konsequenzen für unsere Eliten dabei sind allerdings heftig, sie würden ihre Pfründe verlieren und zwar unwiderbringlich, weshalb uns genau dieses Recht noch auf Jahrzehnte hin verweigert wird, wenn wir uns das gefallen lassen. Einfach mal darüber nachdenken.
Zitat:Uiui, haben Sie Ihren vorletzten Satz gelesen bevor sie Ihren Kommentar abgesandt haben?
Ja, das habe ich, und war mir auch dessen bewußt, welche Reaktion das u.U. auslösen könnte. Wenn Sie jetzt mal ehrlich sind, dann müssen Sie doch auch zugeben, dass hier in Deutschland die politischen Strukturen so gefestigt sind, dass da keiner etwas ändern möchte - vor allem die politische Elite. Warum wollen sie das nicht? Warum wollen Politiker keine Direktwahl des BP? Es ist doch schizophren, wenn unsere Politiker immer die amerikanische oder französische Demokratie als Vorbild nehmen, aber wenn es ans Eingemachte geht sehen sie nur die Nachteile derselbigen Demokratie, wie z.B. Frau Künast von den Grünen. Sie meinte,dass sie beide Formen der Demokratie nicht will.Ist es nicht so, dass die Politik sich für mehr Demokratie ausspricht? Wie soll die denn aussehen? Wenn darunter zu verstehen ist, dass mehr Rechte für Politiker eingeräumt werden , ohne das Volk daran zu beteiligen, ist es doch legitim, sich an andere Verfassungsorgane zu wenden, die von außen den Anstoß in eine andere Richtung geben.
Und ist es in Deutschland nicht so, dass zwar Protest als ein legitmes Recht eingeräumt wird, aber nur in einem gewissen Rahmen? Es muss überschaubar sein für die Politiker. Sie wollen gut erzogene Bürger haben, die der Obrigkeit gegenüber Gehorsam sind. Die Franzosen, Italiener, Griechen, Spanier, Balten etc. leben die Demokratie anders als die Deutschen.
Zitat:Wir können das selbst, wir brauchen doch keine Genehmigung mehr, wir das Deutsche Volk sind erwachsen!
Wie stellen Sie sich das vor? Machen Sie bitte einen konkreten Vorschlag oder zeigen Sie das mal an einem konkreten Beispiel.
Sie wissen doch genau, dass unsere Politiker vor Volksentscheide Angst haben! Warum konnten die Iren, Niederländer u.a. Länder über die EU-Verfassung abstimmen - aber wir nicht? Natürlich sind wir demokratiefähig- nur die Politiker wollen uns noch wie kleine Kinder behandeln. Wenn Sie behaupten, dass wir keine kleine Kinder mehr sind, wo ist dann die Selbstständigkeit eines Erwachsenen?
Außerdem wurde uns ja die Demokratie geschenkt - von den Allierten. Die Bürger der ehenmaligen DDR waren die einzigen Deutschen, die sich die Freiheit erkämpft haben - und die werden von den Westdeutschen in Schach gehalten. Vielleicht können wir von denen noch etwas lernen.
Wenn das deutsche Volk es schafft, für mehr Demokratie zu kämpfen und das auch erreicht, können wir darauf stolz sein und dann erübrigt sich die Aufforderung in meinem Posting von selbst.
Gruß
Dylan
Sehr geehrter Herr Herles!,
viele begegnen, wahrscheinlich auch Sie, morgens auf Arbeit dem Chef, zuhause dem Wohnungsbesitzer. In der Bundesrepublik ist das Diktat so gelagert, und draussen tobt ein egoistisches Feudalsysthem mit demokratischem Regelwerk. Überall Überwachung!!! Sicherlich haben die Peenefischer, einige Traktoristen und Schäfer in der DDR mehr Freiheit wirklich erlebt, als in der Bundesrepublik möglich ist. Freiheit ist nur gültig als erlebbar. In der Bundesrepublik haben wir Freiheit erdacht. Im Blick seiner Möglichkeiten ist der bedachte Begriff verbogen völlig unterfordert. So kann es mir gleich sein, in welchem Systhem ich lebe,- Hauptsache es ist jeden Tag das selbe. Viele Grüße