Es ist vollbracht: der längste, intensivste und teuerste Wahlkampf in der US Geschichte ist zuende. Und die Frage, die am Anfang dieses Blogs steht, ist beantwortet. Barack Obama hat das kleine Wunder vollbracht, an das die meisten von uns zunächst nicht glauben wollten.

 

Gruppe21.jpgAm 30.Januar dieses Jahres hatten wir uns zum ersten Mal als "Washington Watcher" zu Wort gemeldet. Nach rund 180 Blog-Einträgen von uns und vielen hundert von Ihnen ist es jetzt Zeit, good bye zu sagen. Uns allen im Studio Washington hat es Spass gemacht, unsere Eindrücke zu schreiben und von Ihnen zu hören. Sonst ist Fernsehmachen ja immer eine Einbahnstraße. Danke für Ihre Meinungen und Anregungen! Einige von Ihnen waren besonders engagiert, wie unser fleißigster Blogger "Think global- act local". Speziellen Dank an ihn!

Auch wenn dieser Blog heute endet- wir hier in Wahington sind ja nicht verschwunden. Wir werden uns immer wieder auf "heute.de" zu Wort melden. Der 44. Präsident der USA, auf dem so viele Hoffnungen ruhen, wird uns alle in den kommenden Monaten- und wohl auch Jahren- beschäftigen.

 


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zeitungen.jpgDa twittern und facebooken und chatten und mailen die Amerikaner über die Wahl - und am Ende wollen alle die gute alte Papier-Zeitung. Die Ausgabe der Washington Post vom 5.11. wird hier in Washington gejagt. Gestern bildeten sich lange Schlangen in den Supermärkten - alle wollten die Zeitung mit der magischen Headline "Obama Makes History". Doch die war sofort ausverkauft.

 

Die Post druckte im Laufe des Tages noch einmal nach - wieder alle Exemplare weg. Am Abend konnte man Menschen beobachten, die mit dem Auto in den Vororten die Zeitungsboxen an den Straßen abfuhren. In der Hoffnung, dass sie wenigstezeitungenb.jpgns irgendeine Zeitung vom 5. November bekommen. "Wir waren in zehn Geschäften", berichtet eine Frau, die wir im Supermarkt CVS treffen, "dann sind wir sogar bis nach Virginia gefahren - keine Chance".

Doch die Washington Post legte heute nach: 350.000 mal druckten sie die Ausgabe vom Tag nach der Wahl heute nach und ließen extra-Ständer in den Geschäften aufstellen. Und sofort stürzten sich die Menschen darauf.

"Ich bin so froh, dass ich die Post noch bekommen habe", erzählt Jessica, die sofort fünf Exemplare gekauft hat: "Ich will, dass meine Tochter später lesen kann, was hier passiert ist. Sie ist erst vier Jahre alt und deshalb brauchte ich dringend eine Zeitung, um sie aufzuheben".

Denn bei so einem Ereignis hat eine Zeitung einen unschätzbaren Wert: Man kann sie gut aufheben, weil sie einfach besser aussieht, als ein ausgedruckter Online-Artikel.

post_ebay.jpg

 

 

Und wer ein extra-Exemplar erwischen konnte, versucht das jetzt bei ebay zu verticken. Das nächste Angebot läuft in ein paar Stunden ab und steht zurzeit bei über 20 Dollar.

Einige bieten die Zeitung zum "Sofort kaufen" an - für 34,95 Dollar.


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Es war für mich der bewegendste Moment dieser historischen Nacht. Ein schwarzer Junge -vielleicht vier, fünf Jahre alt, wird von einem alten Mann auf das Rednerpult gehoben. Und dann sagt er: "Wenn ich groß bin, werde ich Präsident." Wir sind in der New Bethel Baptist Church im Herzen von Washington. Vor ein paar Minuten haben die Fernsehsender Barack Obamas Sieg verkündet, und jetzt will es ihm der Kleine nachmachen.

BLACK_CHURCH_11.04.jpg.jpgDer Mann, der ihn hält, ist nicht irgendwer: Reverend Walter E. Fauntroy hat einst an der Seite von Martin Luther King Jr. für die Bürgerrechte gekämpft, den Marsch nach Washington organisiert, und jetzt steht er hier. "I have a dream" hatte King einst gesagt, jetzt ist er wahr geworden und erzeugt neue Träume bei einer neuen Generation.

 

Den ganzen Abend über haben sie gebetet, gesungen, gejubelt und geredet - über die alten Zeiten, als Rosa Parks sich weigerte, in den hinteren Teil des Buses zu gehen, in dem die Schwarzen sitzen mussten, als Martin Luther King mit seinen Freunden nach Selma, Alabama marschierte, oder als er seine letzte Rede hielt, bevor er in Memphis ermordet wurde. "Ich werde vielleicht nicht dabei sein", hatte er gesagt. An diesem Abend in der Kirche an der Ecke 9. und S-Street ist er dabei, weil Barack Obama das Ziel erreicht hat, für das Rosa Parks, Martin Luther King Jr., Walter Fauntroy und all die anderen ihr Leben lang gekämpft haben.

Immer wieder jubeln die 40-50 Menschen, die sich hier versammelt haben. Nicht nur Schwarze, auch einige Weiße sind gekommen, selbst Touristen schauen zwischendurch herein beim "Watch Night Praise" dem "Fernsehnacht-Lobpreis". Pennsylvania, Ohio, Virginia heißen die Stationen, bis um 23 Uhr Ortszeit der Moderator von NBC auf einem der vier aufgestellten Monitore sagt: "Zum ersten Mal seit vielen Jahren wird es wieder kleine Kinder im Weißen Haus geben...", der Rest geht in den Schreien, dem Weinen und Lachen, dem Beten und Jubeln unter. Und dann stimmen sie ein in einen Gospelsong als kleines Dankeschön für ein Wunder, dass beinahe fünf Jahrzehnte in der Mache war.

Und das führt mein Team und mich zum zweiten, tief bewegenden Moment an diesem Abend. Wir folgen den hupenden Autos, den Menschen, die alle an einen Ort strömen - das Weiße Haus. Dort rufen sie "Yes, we did!", "Good-bye George" und tanzen im Regen. Und einer bringt es auf den Punkt: "Barack Obama ist einer, der träumen kann. Er wird diesen Traum ins Weiße Haus tragen und neue Träume inspirieren." Die Erwartungen sind groß an diesen neuen Präsidenten. 


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obama victory speech5 .jpg"An all die, die sich fragten, ob Amerikas Leuchtfeuer noch brennt; heute nacht haben wir abermals bewiesen, dass die wahre Stärke unserer Nation nicht aus der Macht unserer Waffen erwächst oder aus dem Maß unseres Reichtums, sondern aus der fortdauernden Kraft unserer Ideale: Demokratie, Freiheit, Möglichkeiten und unbeugsame Hoffnung."

 

Link zur Siegesrede: http://www.realclearpolitics.com/articles/2008/11/obamas_acceptance_speech.html


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street party dc 4.jpgDraußen auf der M-Street vor unserem Büro lautes Gehupe und Geschrei. Die M-Street mündet in die Pennsylvania Avenue: die glücklichen Huper und Schreier sind alle auf dem Weg zum Weißen Haus. Dort sammeln sie sich für eine klare Botschaft an Bush und die Republikaner: es ist vorbei! Die Sehnsucht nach Wandel hat gesiegt. Amerika ist auf einem völlig neuen Weg. Ein Visionär zieht ins Weiße Haus ein, einer der denkt und fragt, bevor er handelt, ein Mann der Mäßigung, ein Intellektueller.

happydemocrats.jpgAmerika hat mal wieder bewiesen, dass immer auch das Gegenteil von dem stimmt, was es zu sein scheint. Und hat auch uns Deutschen die Lektion erteilt, dass wir bei allem, was in den letzten Jahren an Klischees in den Köpfen war und zusätzlich entstanden ist, wir nur das halbe Land gesehen haben. Jetzt haben wir endlich wieder das ganze Bild.


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EP1.JPGEin Saal - knapp 5o Freiwillige. Das ganze hat etwas von Oberpfaffenhofen. Monitore blinken und zappeln, Laptops und Telefone reihen sich auf parallel gestaffelten Tischen, zehn Newsstations sind parallel geschaltet.

Wir sind in einem von dutzenden Callcentern der Organisation „Election Protecion". Eine Non-Profit-Initiative, jenseits der beiden Parteien, die Pannen und Probleme in den Wahlstationen dokumentiert. Mehr als das: Sie helfen, wenns irgendwo Ärger gibt, gehen Beschwerden nach, haben ihre Leute in den Wahllokalen. Mitarbeiter, die immer zur Stelle sind, wenn Wähler an die Grenzen der Technik oder der eigenen Geduld stoßen. Ihre Mission: Menschen aufhalten, die aufgeben wollen und dafür sorgen, dass sie ihre Stimme abgeben können.

 

 

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An der Wand, eine digitale Karte der USA. Einige Staaten stechen dunkel hervor: Problemstaaten, von hier kommen die meisten Meldungen. Florida ragt grade hervor und Kalifornien. 27.000 Meldungen sind es, als wir mit den Dreharbeiten beginnen, 28.500 sind es, als wir nach einer Stunde wieder gehen: Wähler berichten von Fehlern bei der Registratur und nicht enden wollenden Schlagen. Es reicht beispielsweise, dass der Name auf der Registerkarte falsch geschrieben steht, schon ist man nicht zur Wahl zugelassen. Wenn man überhaupt eine Zulassung bekommen hat, nach wochenlangem Warten.

 

EP_Freiwillige.JPGBarbara, die Chefin von Election Protection berichtet nebenan von noch mehr Schwierigkeiten. Viel Presse ist gekommen, das macht Barbara stolz. Sie kämpfen für die Demokratie - um jede Stimme, als ginge es um Leben und Tod. Demokratie, wie ich sie noch nie erlebt habe. Man stelle sich eine ähnliche Organisation in Deutschland vor. Unvorstellbar? Warum eigentlich?

 

Kuriose Geschichten: Telefon-Robotter penetrieren Wähler in einigen Staaten, indem die Stimmen behauptet, die Wahl wäre erst am 5. November. Andere wollen dem Wähler weiß machen, er könne auch via Telefon wählen. Alles Nonsenses. Die Wahlwächter nennen derlei Anrufe kriminell.

 

Hier der Link zu EP: http://www.866ourvote.org/

 

Mit dem Höhepunkt der Wahl ist nun auch die Stunde der Anwälte und Aufpasser angebrochen. CNN berichtet regelmäßig von kleineren Pannen - und doch, so wie es aussieht, haben sie die größeren Probleme im Griff.


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grantpark.jpgWo verbringst du den Wahlabend? Diese Frage stellt in Chicago seit Tagen jeder jedem. Denn Barack Obama wird im Grant Park in Downtown Chicago seine Rede halten - seine Siegesrede hoffen hier viele. Doch für die Veranstaltung gab es nur 70.000 Tickets, Hunderttausende gingen leer aus. 1000 Dollar werden bezahlt für Eintrittskarten, ein Paar verkaufte seine, „um unsere drei Kinder durchs College zu bringen", berichtet die „Chicago Tribune". Wer ein Ticket hat, darf eine Begleitperson mitbringen - Männer nutzen das zur Partnersuche. Die Bewerberinnen müssen Fotos einschicken, ein Mann, der eine Frau zwischen 21 und 29 Jahren sucht, macht außerdem zur Bedingung, dass sie vor und nach der Veranstaltung etwas mit ihm trinken geht.

 

Hunderttausende werden trotz aller Versuche nicht auf das „Hutchinson Field" mit der Obama-Bühne kommen. Weiter nördlich im Park soll es jetzt ein zweites Feld für Besucher ohne Tickets geben - dort kann man Obama aber nur per Leinwand sehen. Klar scheint Stunden vor dem Wahlabend in Chicago nur eines: Die meisten werden Obamas Rede im Fernsehen miterleben. Wenn es eine Siegesrede ist, wird wohl anschließend in der ganzen Stadt gefeiert. An einem zweifelt hier niemand: Das wird ein historischer Abend.   


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Einmal Obama gucken, das wollten wir mal eben in Manasses, Virginia. Ist ja nur eine Stunde Fahrt. 21 Uhr abends, letzter Stop vor dem Wahltag. Und dann wurde es so etwas wie eine Pilgerfahrt. In Amerika macht man so etwas mit dem Auto, ein Lindwurm aus Blech quält sich die Route 66 entlang, raus in Centreville und immer so weiter, bis wir fast vier Stunden später, wie alle anderen das Auto stehenlassen und zu Fuß weitergehen.

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Um uns herum sind Schwarze, Hispanics und Weiße, Alte und Junge, Intellektuelle und Arbeiter, und jede Menge Kinder. Mama und Papa wollen ihnen einmal Obama zeigen. Tausende von Menschen marschieren tapfer am Straßenrand entlang, fröhlich schnatternd, erwartungsfroh.

"Jetzt kannst Du Dir vorstellen, wie das damals bei Kennedy war", meint ein junger Schwarzer zu seiner Freundin. Sie tragen T-Shirts mit dem Konterfei des neuen Kennedy, Buttons, Mützen, Schals. Und wer noch keine hat, kann sie an kleinen Ständen am Wegesrand erwerben. Wir fragen uns, wie das alles sein kann, hier mitten in Virginia, einem Staat, der seit Ewigkeiten keinen demokratischen Präsidentschaftskandidaten unterstützt hat.

IMG_2083.JPGDann der Ort, an dem Obama seinen letzten Auftritt an diesem Tag zelebrieren wird. Eine Gänsehautlocation - ein Footballfeld, eingebettet in hügeliges Gelände. Vorne die Bühne für den Superstar, umbrandet von Gesichtern, Körpern hinauf bis auf die Kuppe und dahinter noch weiter. 80 000 Menschen sind es. Zwei Tage vorher hat es John McCain auf einem Parkplatz in Virginia gerade mal auf 2000 gebracht.

 

IMG_2100.JPGDas Vorprogramm ist laute Musik. Und das Spannendste sind vielleicht die Scharfschützen auf einigen Container-Lastwagen in Bühnenähe, vollmaskiert. Warten müssen wir alle, noch einmal eineinhalb Stunden, der Kandidat verspätet sich - seine Oma ist gestorben, das hat den Zeitplan verzögert, aber Barack Obama kommt trotzdem.

Müde scheint er, und doch elektrisiert er die Massen. "Barack, Barack" rufen sie und "Yes, we can!!!", über dem Hügel das Schild "Vote for change". Und den Wechsel verspricht er ihnen dann noch einmal. Es ist keine große Rede. Was er sagt, kommt an, aber wie er es sagt, das wird diese Wahl vielleicht entscheiden. Barack Obama ist die Projektion von Sehnsüchten in der Bevölkerung - Frieden, Sicherheit, ein wenig mehr haben zum Leben. Damit wären die meisten hier zufrieden.

IMG_2162.JPGObama verspricht keine Wunder - das Loch, das George Bush gegraben habe, sei tief. Seine Schaufel klein. Deshalb wird es dauern, meint er, da wieder rauszukommen. Das klingt ehrlich, so ehrlich, dass offenbar einige amerikanische Journalisten ihre Zurückhaltung vergessen. "We love you, Barack" schallt es von der Pressetribüne. Und der NBC-Korrespondent lässt eine Kollegin ein Foto von ihm vor den Menschenmassen machen. So etwas hat er auch noch nicht gesehen.

IMG_2150.JPGNeben uns weint ein großer, grobschlächtiger Mann. Kinder recken die Hälse. Junge Mädchen schauen andachtsvoll auf ihren Star und machen Fotos mit ihren Handys. Nach etwas mehr als einer halben Stunde ist alles vorbei. Und der Lindwurm setzt sich wieder in Bewegung. Für den Rückweg werden sie wieder Stunden brauchen, aber sie nehmen ein Stück mit von der Obamagic und hoffen, dass diese Magie ihn heute ins Weiße Haus trägt. Und ahnen nur, was wäre, wenn es am Ende doch nicht reichen sollte für Barack Obama. 


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John McCain lässt auf den letzten Metern vor der Präsidentschaftswahl nichts unversucht. In einem Marathonwahlkampf quer durch das ganze Land will er heute in sieben Bundesstaaten die Wechselwähler davon überzeugen, morgen für ihn zu stimmen. Denn der Senator aus Arizona kann sich seinem Sieg auch in den Staaten nicht mehr sicher sein, die vor vier Jahren noch klar an die Republikaner gingen, darunter: Indiana, Tennessee, New Mexico, Nevada, Arizona. Deshalb besucht er heute auch diese Staaten.

 

Wir sind seit gestern in Arizona und stellen fest: Es wird ganz bitter für McCain, wenn er selbst in seinem eigenen Heimatstaat verlieren sollte. Glaubt man den Hochrechnungen, dann ist das durchaus möglich. McCains Vorsprung auf Barack Obama schrumpfte in den vergangenen Wochen deutlich von 20 Punkten auf 1 bis 5 Punkte. Die „Republikaner-Hochburg" wandelte sich zum „leaning-McCain state", ein Staat also, dessen Bewohner nur noch "geneigt" sind für McCain zu stimmen, aber so sicher ist das nicht mehr. Und in seiner neusten Hochrechnung, erklärte der Fernsehsender CNN den Bundesstaat sogar zum „toss-up-state". Das bedeutet im Wahlkampfvokabular: Der Ausgang der Präsidentschaftswahl ist in Arizona völlig offen, keine Partei kann sich hier dem Sieg im Vorfeld sicher sein.

 

Wir verfolgen alle Prognosen mit Vorsicht und Arizona_Petersen.JPGbereiten uns auf einen sehr spannenden Wahlabend vor, in Phoenix, aus dem Biltmore Resort. Es ist kein Zufall, dass McCain seinen Wahlabend hier veranstaltet. Zweimal bereits hatte er hier einen Grund zum Feiern: Seinen Sieg im Vorwahlkampf der Republikaner, nach dem „Super-Tuesday" in diesem Jahr - und seine Hochzeit 1980 mit Cindy McCain. Wie die Feier morgen Abend ausgeht, darüber berichtet unsere Reporterin vor Ort: Hilke Petersen.


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Soziale Netzwerke, YouTube, Twitter: Das Internet ist im Wahlkampf unheimlich wichtig geworden und schafft es, dass die Menschen wieder Spaß an Politik bekommen. Weil sie ganz nah dran sind und wirklich mitmachen können.

kleber.jpgDem Phänomen will Claus Kleber auf den Grund gehen und verbringt deshalb die Wahlnacht im Internet - live zu sehen am 5.11 von 1 Uhr bis 6 Uhr auf www.heute.de und im ZDF Infokanal.

Heute wurde in der American University alles für Sendung aufgebaut. Claus Kleber wird in einem Café der Uni sitzen und mit den Studenten zusammen beobachten, was im Netz passiert: Was schreiben die Blogger? Welche Videos gibt es auf YouTube? Berichten die US-Sender gerade über etwas Spannendes?

Zusammen mit einem Team von Studenten und ZDF-Redakteuren geht Kleber auf alles, was in der Nacht passiert, ein. Und die Zuschauer können mitmachen: Zeitgleich mit der Sendung ist ein Chat geschaltet. Stellen Sie Claus Kleber Ihre Fragen, diskutieren Sie mit ihm über die aktuelle Situation und fragen Sie die Gäste, die in der "Nacht im Netz" zu Wort kommen, wie sie die US-Wahl einschätzen!

Die Zuschauer werden in der Sendung durch den elektronischen Hasen "Nat" vertreten, der sich immer dann laut mit seiner Computerstimme meldet, wenn ein Zuschauer eine wichtige Frage oder einen coolen Surftipp hat.

Alle Infos im Netz unter www.heute.de oder auf www.nachtimnetz.zdf.de.

 


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