Bambule – Das Straßenmagazin mit Sarah Kuttner
Trendscout, Personalityshow und Reportermagazin – “Bambule” repräsentiert und reflektiert das Lebensgefühl der 20- bis 40-jährigen Großstadtbewohner und all derjenigen, die sich so fühlen. Das Magazin will informieren, polarisieren und natürlich unterhalten.
Die Gastgeberin Sarah Kuttner geht mit ihrem ganz persönlichen Blickwinkel an die Themen der Sendung heran und auf ihre Gäste zu. Gerade weil die Themen der Sendung auch ihre eigenen sind, lässt sie den Zuschauer zweifelsfrei wissen, was sie wovon hält. Unterstützt wird Sarah Kuttner von Maria Knothe, die für sie als Reporterin im Großstadtdschungel unterwegs ist. Sie spürt Trends auf, schmuggelt sich in Partys ein, kommt ins Gespräch mit Politikern und Promis und bleibt dabei immer erfreulich sie selbst: spielerisch, unverkrampft, neugierig.
“Bambule” geht gesellschaftspolitischen Fragen nach, die Schlagzeilen
machen oder es geschafft haben, sich aus den Schlagzeilen zu schleichen
– trotz anhaltender Brisanz. Ob Lebensmittelsicherheit, Arbeiterstraßenstrich im Ruhrgebiet oder der Papstbesuch.
…
Und auch bei Sarah haben wir uns eingeschlichen um euch mit einem Making Of den Blick hinter die Kulissen von Bambule zu ermöglichen … ein Klick lohnt sich!!!
16 Kommentare | 22. August 2011 | 11:00 Uhr |
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Der Begriff “Bambule” stammt aus den 60.er, als in den Fürsorgeheime die ersten Aufstände begannen und eine Frau Meinhof in “Konkret” darüber berichtet hat. Also alles andere als ein Lebensgefühl, im Gegenteil es ist eine Beleidigung für alle die in diesen Kinder KZ´s waren und bis heute nicht entschädigt sind.
Reflektiert das Lebensgefühl der Großstadtbewohner? Und was ist mit uns Landeiern? Und wahrscheinlich geht es wieder mal nur um Berlin.
Das ist Diskriminierung, das prangere ich an! *sitzstreik*
@Melanie: Dafür gibt es “Ausflug mit Kuttner”
@Hans-Peter Fricke: Falsch! Der Begriff ist viel älter als das, was Sie als Ursprung definiert haben, nämlich aus der Sklavenzeit im 19. Jahrhundert auf dem Amerikanischen Kontinent.
Herr Fricke, Sprache lebt! Inzwischen benutzen viele Menschen “Bambule” eben einfach als Synonym für “Krawall” oder “Ausgelassenheit”, so sieht’s sogar der Duden.
Der Punkt von Fricke ist aber nicht von der Hand zu weisen. Welchen Wörtern wollen wir die Lebendigkeit der Sprache einhauchen? Wo sind unsere Grenzen? Werden in ein paar Jahren die Wörter “Holocaust” und “Konzentrationslager” auch andere Bedeutungen bekommen? Und selbst wenn, ist es dann nicht wichtig, auch ein wenig den Hintergrund unserer Wörter zu kennen. Denn sonst werden wir so abwaschbar und nichtssagend, wie die meisten TV-Sendungen und Redakteure (diese mal nicht mit eingeschlossen).
@Fricke & Spacelace
Man kann es mit dem Ausmaß der ‘political correctness” aber auch übertreiben, der Begriff ‘Bambule’ hat ja einen ganz anderen Ursprung & Hintergrund als nur den, den Fricke heranzieht, die Meinhof hat ihn ja nicht erfunden und er wurde im Laufe der Jahre in mehereren Zusammenhängen genutzt. Da jetzt so zu tun, als habe man die Sendung quasi nach einem “Kinder-KZ” benannt ist nun wirklich mehr als an den Haaren herbeigezogen.
Ihr Provinzler immer mit euren Extrawünschen….Provinz ist cool und Stadt auch….aber wie die Sendung gemacht ist, ist interessant und neu. Das sollte doch reizen….ab und zu mal über den Tellerrand gucken hilft….no offense….
Ist das bravo tv?
Ihr kinderlosen baldvierziger seid soo süß: denkt nur an euch, dreht euch um euch, habt bald nur noch euch – und weil ihr so viel zeit habt das auch noch zu kommunizieren, sieht man euch hübsche postpubertierenden überall… Eure eltern hatten auch jahrelang drei stunden schlaf – eltern sein ist ja kein beruf wie Politiker, lohnt sich aber mehr, weil das produkt jeden tag vor einem sitzt… Wir sehn uns nicht mehr am spielplatz auf dem prenzlauer berg. Aber die nächste bambule, da freu ich mich drauf! Toll ehrlich gemacht! Kart-i-glas brauchen übrigens rheumafinger geschädigte noch-nicht-witwen, die oppa auch noch füttern müssen…
hach ja die sarah,
lobhudelei vom dino aus dem viva/mtv land, das ist doch schon fast ein joker. was will frau denn mehr außer halt ein bisschen witzig, ein bisschen gemein, ein bisschen nett und ein bisschen kritisch sein? na und natürlich müssen all die themen auch leicht im magen liegen obwohl, warum eigentlich? genau, coolhipfetztrend ist ja auch so. und im medienlexikon steht unter jugend: degeneriert, dumm, einfältig, fastfood, h&m. egal hauptsache berlin und überhaupt: from disco to disco, letz celebrate and hippie shake. und morgen? …nochmal von vorn.
ich finde es gut.
Nettes Konzept,
(nicht das Nett, welches die kleine Schwester von scheiße ist). Habs sehr gern geschaut und grad die Kommentare hier gelesen. Woran Menschen denken, die etwas gesehen haben, und dann einen auf dem Weg sind, ein Kommentar zu schreiben. Super…
Gerade der schon fast bösgemeinte Kommentar über die postpupertären 30er. So ist das Leben, aus der guten alten Midlifecrises, dem: och ich hab jetzt Arbeit und Kinder wie Mama und Papa, aber ist das alles?, wurde eben die “Quarterlife Crisis”, weil diese Leitlinie fehlt, bzw. selber neu definiert werden muss. Das dauert, und dumm nur dass das Leben so begrenzt ist. Tickel di Tack, …das Leben ist eine dramatische Endzeitparodie, die keiner wirklich erst nimmt, welche uns aber irgendwann umhaut.
Sarah Kuttner soll die Fresse halten.
Das wäre auch voll geil.
Wo kann ich mir denn das Interview von ihr und Casper ansehen. Find das nirgends….
Die Sendung für Leute zwischen 20 und 40…?
Quatsch! Es ist eine Sendung für jeden, weil jeder die Zeit mal durchmachen muss, es sei denn er stirbt vorher.
Und: ES IST SCHRECKLICH!!! So, als würde man seine eigene Pubertät durchmachen und man wäre dabei sein eigener “Elter”…:-) Man steht im Rampenlicht der eigenen Bühnenshow, es gibt keinen Schnitt, keine Wiederholung. Rasen im Labyrinth und keine Zeit nachzudenken aber – nur ein Weg führt zum Schatz! Eine Frage der Wahrscheinlichkeit, mit Vollgas gegen die Wand zu fahren. Nach 10 Jahren ist man durch. Zum Glück noch am Leben und welch Wunder! man lebt immer noch!… man kann mit blutender Nase und halb gebrochenem Schädel sogar nochmal starten. Über vierzig und kein Zombie! Sarah, bin gespannt, was Du dann sagst! Ich sage: Endlich frei! Egal wo Du im Labyrinth raus kommst, es ist immer der Weg zum Schatz gewesen oder immer der falsche. Das scheint einzig und allein Charaktersache zu sein.