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Ausgeschleckt
Schlecker geht in die geplante Insolvenz: Die Drogeriemarktkette, bekannt für ausgebeutetes Personal und hässliche Läden, hat nicht mehr das Geld, die Läden schöner zu machen und in ein besseres Image zu investieren. Dass heute viele Schlecker-Angestellte bei der Gewerkschaft Verdi angerufen haben, um zu hören, wie Schlecker noch zu retten sei, zeugt denn auch nicht davon, dass sie ihren Arbeitgeber lieben, sondern davon wie mies die Aussichten trotz aller angeblich so positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt immer noch sind. Verdi hat auch bereits reagiert: „Eigentum verpflichtet“, schickte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger von Berlin aus gen Schwaben. „Anton Schlecker trägt als Eigentümer persönlich die Verantwortung für seine Beschäftigten.“ Was man als Gewerkschafterin halt so fordert. Da soll also ein Mann, der sein Vermögen damit gemacht hat, Angestellte hundsmiserabel zu bezahlen, sie rigide zu überwachen und persönlichen Gefahren auszusetzen, indem er sie alleine einen ganzen Laden betreuen ließ und somit zum leichten Ziel für Überfälle machte, ein solcher Mann soll sich jetzt verpflichtet fühlen, eben dieses erworbene Privatvermögen zu riskieren, um Angestellte vor der Arbeitslosigkeit zu retten? Angestellte, die ihm immer schon vollkommen egal waren? Mal im Ernst jetzt..
Kommentieren | 20. Januar 2012 | 19:08 Uhr |
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