Allgemein
Alternativlose Evangelen
Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Baden-Württemberg hat heftige Kritik an Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) geübt. Diese hat nämlich die Schirmherrschaft für den Christopher-Street-Day (CSD) in Stuttgart übernommen. „Öffentliche Show-Darbietungen alternativer Sexualvorstellungen im öffentlichen Verkehrsraum bedürfen keiner bundesministeriellen Absicherung”, erklärte der EAK. Stattdessen solle geprüft werden, ob „die seit Jahren erfolgenden bewusst obszönen Provokationen mit dem Kinder- und Jugendschutz vereinbar sind”. Wenn Sie mich fragen: Solange Organisationen wie der EAK der CDU in BaWü über „öffentliche Show-Darbietungen alternativer Sexualvorstellungen” fabulieren, sollte sich der CSD jede bundesministerielle Absicherung organisieren, die er kriegen kann.
Kommentieren | 28. März 2010 | 09:55 Uhr |
|
Letzte Kommentare