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Bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München wurde Uli Hoeneß zum neuen Präsidenten gewählt. Eine Tatsache, aus der man unschwer schließen kann, dass Franz Beckenbauer sich von diesem Amt zurückgezogen hat. Aus diesem Anlass schwurbelte Karl-Heinz Rummenigge: „Franz Beckenbauer ist in der 110-jährigen Geschichte die größte Persönlichkeit, die der Club je hervorgebracht hat.” Woran man mal wieder sieht, dass in diesen Kreisen Persönlichkeit mit fußballerischem Talent verwechselt wird. Das kann ich verzeihen. Aber das Gedicht, das Rummenigge dann vortrug, dass…
Lesen Sie selbst, hat Rummenigge so gesagt, wirklich:
Lieber Franz ich danke Dir
Ich danke Dir, ich danke dir sehr
Ich danke Dir, Das fällt uns nicht schwer
Ich danke Dir, danke Dir ganz toll
Weiß gar nicht, was ich alles sagen soll.
Ich danke dir, Du bist ein Schatz
Dies sag ich Dir in diesem Satz.
Ich danke dir, das fällt nicht schwer.
Danke, danke, danke sehr!
Und ein spezielles Danke sehr
Für 1860 für die Watschn an Dir.
Ein absoluter Fremdschäm-Höhepunkt: Vielleicht hätte jemand Rummenigge sagen müssen, dass ein Gedicht nicht dadurch dadaistisch wird, dass jedes zweite Wort mit Da anfängt. Vielleicht sollte man Ex-Fußballern ein generelles Redeverbot erteilen.
Kommentieren | 30. November 2009 | 14:46 Uhr |
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