Allgemein
Rekord-Umbildung
So schnell musste noch nie ein Kabinett erneuert werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nur einen Monat nach dem Start der schwarz-gelben Koalition die bisherige Familienministerin Ursula von der Leyen zur Arbeitsministerin gemacht. Nachfolgerin von der Leyens im Familienministerium wird die erst 32 Jahre alte CDU- Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler aus Wiesbaden. Nun wird allenthalben darüber gesprochen, ob Frau Köhler außer der Tatsache, dass sie wie Franz-Josef Jung aus Roland Kochs Hessen-CDU kommt, noch über eine weitere Qualifikation für das Familienministerium verfügt. Bislang hat sie sich nämlich nicht direkt mit Familienpolitik beschäftigt. Gut, sie war oder ist natürlich Tochter und Enkelin von irgendwem, aber reicht das? Eigene Kinder hat sie jedenfalls nicht. Muss man aber ja auch nicht. Im Heute Journal sprach sie jedenfalls ganz sympathisch über ihre neue Verantwortung: „Da muss man sich um alle möglichen Gruppen kümmern. Um junge Familien vielleicht, junge Paare vielleicht in meinem Alter, die gerne Kinder haben wollen und sich überlegen, wie können wir das in die Tat umsetzen.” Oooops, Frau Köhler, wenn Sie überlegen müssen, wie das mit dem Kinderwunsch in die Tat umgesetzt wird, dann ist das mit der Qualifikation vielleicht doch… naja, gut, aber ich bin ja nicht so. Ich erklär es Ihnen. Also, da gibt es die Bienen und die Blumen und wenn…
Kommentieren | 28. November 2009 | 15:43 Uhr |
|
Letzte Kommentare