Allgemein
Lustiges Ermittlerleben
Bei den meisten Gespenstern stellt sich eines Tages heraus, dass es sie gar nicht gibt. Auch das „Phantom von Heilbronn” ist offenbar nicht existent. Die „Frau ohne Gesicht”, die als meistgesuchte Verbrecherin Deutschlands in Verbindung mit sechs Morden und einem weiteren Todesfall gejagt wurde, hat es offensichtlich nie gegeben. Derzeit spricht vieles dafür, dass die Wattestäbchen, mit denen die DNA-Spuren genommen worden waren, bereits mit DNA-Spuren verunreinigt waren. Daraus könnte man zweierlei schließen. Erste Vermutung: Die Sache mit den Gentests und Erbgut-Analysen sind doch nicht so ein großartiges und unfehlbares Instrument, wie der Herr Schäuble immer sagt. Zweitens – und vermutlich wird das die Ansicht sein, zu der Schäuble kommen wird – : Wir brauchen unbedingt eine Gen-Datenbank mit Proben aller Menschen, die in Deutschlande leben, dann wäre viel früher aufgefallen, dass die DNA zu einer Frau gehört, die Wattestäbchen verpackt. Und die hätte man dann einsperren können, erstmal.
1 Kommentar | 26. März 2009 | 13:43 Uhr |
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Redet Herr Dr. Schäuble eigentlich auch mit Google? Ich sehe da große Synergien. Die teutsche Gen-Datenbank ergänzt doch hervorragend die Verhaltensprofile der amerikanischen Suchmaschine. Damit kommen wir der Vision ein ganzes Stück näher, Verbrechen schon zu verhindern, bevor sie passieren. Und das ist doch toll!