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Mißfelder reloaded
Philipp Mißfelder, Vorsitzender der Jungen Union, hat wieder zugeschlagen. Nach seinem Klassiker aus dem Jahr 2003, als er sich dagegen aussprach, dass 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke „auf Kosten der Solidargemeinschaft” bekämen, wies er nun auf einer Parteiveranstaltung darauf hin, dass die Erhöhung von Hartz IV „ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie” gewesen sei. Mut hat der Mann ja! Was da wohl als nächstes kommt? Verdoppelung der Krankenkassenbeiträge für AIDS-Kranke, weil die ja „selbst Schuld sind, wenn sie sich so ne Perversenseuche zulegen”? Abschaffung des BAFÖG, weil „diese Proletenkinder an der Uni sowieso nichts verloren haben”? Rückbau der Rollstuhlrampen an U-Bahnhöfen, „weil schon meine Mami (die mir immer diese hübschen Pullover kauft) gesagt hat: keine Arme, keine Kekse?” Wir sind da ganz hoffnungsfroh! Weitermachen, Mißfelder!
Kommentieren | 23. Februar 2009 | 11:26 Uhr |
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