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Ein Platz für Sünder
Ging es gestern nicht um reuige Sünder? Ein hervorragendes Beispiel für wahrhaft christliche Nächstenliebe gegenüber Menschen, die man bislang nicht unbedingt mit der Botschaft Jesu in Verbindung gebracht hat, lieferte heute der britische Fernsehsender Channel 4. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad durfte eine Weihnachtsansprache halten, quasi als Alternative zur traditionellen Weihnachtsansprache der Queen. In selbiger verkündete Ahmadinedschad große Freude: Der „allgemeine Wille der Nationen” sei es, zu „menschlichen Werten” zurückzufinden. Wenn Jesus heute auf der Welt wäre, würde er gegen „Kriegstreiber, Besatzer, Terroristen und Tyrannen” vorgehen. „Er würde ohne Zweifel gegen die tyrannische Politik der vorherrschenden, globalen wirtschaftlichen und politischen Systeme kämpfen.” Tja, da steht zu befürchten, dass Jesus entweder im Iran exekutiert oder auf Guantanamo einsitzen würde. Aber ansonsten, Channel 4, nette Idee. Und nächstes Jahr? Osama? Gaddafi? André Rieu?
Kommentieren | 25. Dezember 2008 | 18:54 Uhr |
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