Franziskus – Papst der Armen

Zum zweiten Jahrestag der Wahl von Jorge Mario Bergoglio zum Papst blicken wir auf das bisherige Pontifikat zurück. Der Film „Franziskus – Papst der Armen“ analysiert die ersten beiden Jahre. Er zeigt, wie wichtig die Biografie und seine Herkunft sind, um den ersten Papst aus Lateinamerika zu verstehen.

Die Osnabrücker Theologieprofessorin Margit Eckholt gibt zu bedenken, dieser Papst komme aus einer „dieser Megacitys, die Schmelztiegel sind, in denen sich auf eine ganz andere Weise, als bei uns hier im deutschen Kontext, alle Probleme unserer globalisierten Welt wiederspiegeln.“ Der Film geht der Frage nach, wie Papst Franziskus die Kirche verändert hat. Aus Sicht des italienischen Vatikanjournalisten Marco Politi will dieser Papst Reformen nicht monarchisch verordnen. „Deshalb muss man sehen, wie die Reifezeit im Episkopat [für Reformen] ist.“ Kardinal Walter Kasper erläutert, was Papst Franziskus unter einer „barmherzigen Kirche“ versteht.

Mehr Experteninterviews und eine Bilanz dann morgen hier im Blog.

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Jürgen Erbacher

Seit 2005 berichte ich für die ZDF-Redaktion „Kirche und Leben katholisch“ über die Themen Papst, Vatikan, Theologie und katholische Kirche. Dafür pendle ich regelmäßig zwischen Mainz und Rom - meiner zweiten Heimat. Dort habe ich vor meiner ZDF-Zeit mehrere Jahre gelebt und für Radio Vatikan gearbeitet. Studiert habe ich Politikwissenschaft und Katholische Theologie in Freiburg i.Br. und Rom.