Papst fordert Treue von den Gläubigen
Es müssen Bilder sein, wie sie Benedikt XVI. gefallen. Fast 100.000 Gläubige sind zum Gottesdienst in Freiburg gekommen. Viele Ministrantengruppen sind darunter, aber auch Gäste aus der nahen Schweiz. “Kein Weg ist zu weit, um hier dabei zu sein“, sagt ein Pilgerin. Gestandene Männer bekommen feuchte Augen, als die Musik einsetzt.
Leere Kirchen, Austrittswellen wegen des Missbrauchsskandals, Vertrauensverluste – das alles scheint weit weg bei dieser Messe. Und doch: Die deutschen Katholiken gelten als kritisch. In Zeiten des Missbrauchsskandals wurden laute Rufe nach Reformen laut. Die Botschaft des Papstes an die Gläubigen ist unmissverständlich. Er fordert unbedingte Papsttreue.
“Die Kirche in Deutschland“, so sagt er in seiner Predigt, “wird für die weltweite katholische Gemeinschaft weiterhin ein Segen sein, wenn sie treu mit den Nachfolgern des heiligen Petrus und der Apostel verbunden bleibt.“ Treue, Gehorsam, Demut – diese Begriffe prägen seine Predigt. “So sollen seine Jünger Gott gehorchen und untereinander eines Sinnes sein“, sagt Benedikt XVI. – ein klarer Aufruf zu mehr Eintracht in der deutschen katholischen Kirche. Denn die ist in Liberale und Konservative gespalten. Und die Missbrauchskrise hat die Spannungen noch weiter vertieft.
Auf die Forderungen nach Reformen der Kirche geht Benedikt XVI. ein und weist sie gleichzeitig zurück. Stattdessen fordert er von den Katholiken: “Die Erneuerung der Kirche kann letztlich nur durch die Bereitschaft zur Umkehr und durch einen erneuerten Glauben kommen.“ Eine kleine Brücke baut er den Kritikern: Agnostiker, die von der Frage nach Gott umgetrieben würden, seien “näher am Reich Gottes als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne dass ihr Herz vom Glauben berührt wäre.”
Um grundsätzliche strukturelle Fragen war es in der Missbrauchsdebatte gegangen. Doch Benedikt XVI. deutet die Kirchenkrise als Glaubenskrise. Das hatte er schon gestern bei einem Treffen mit Vertretern des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZDK) klar gemacht. Dort sagte er: “Die eigentliche Krise der Kirche in der westlichen Welt ist eine Krise des Glaubens. Wenn wir nicht zu einer wirklichen Erneuerung des Glaubens finden, wird alle strukturelle Reform wirkungslos bleiben.” Die Reformbewegung in der katholischen Kirche wird das nicht freuen.
Sophie Burkhardt | 78 Kommentare | 25. September 2011 | 12:31 Uhr

Das Ziel ist es, Gott in sich selbst zu finden. Dazu ist die Kirche, jede Kirche und jede Religion, nur ein Weg dorthin und gibt uns Halt.
Solange das Ziel nicht erreicht ist, müssen wir glauben.
Wir Menschen ohne dieses Ziel sind haltlos und so ist auch das Benehmen oftmals. (siehe: die täglichen Nachrichten)
Die Gemeinschaft, eine starke Gemeinschaft, kann ein Halt sein, auf dem Weg -Zu Gott, zu unserem Selbst-, dass wir nur in uns finden können. Die äußere Welt ist nur eine Widerspiegelung unseres Innern.
Wenn wir Gott in uns gefunden haben, können wir Ihn auch außerhalb, um uns herum wahrnehmen. Achtung der Natur und des Nächsten ist die Folge daraus.
Ein ausichtsloser Kampf, in der Welt der Dualität?
Das die Welt nur eine Wiederspiegelung von uns ist,ist wohl etwas übertrieben, denn ich sehe nicht wir Tiere und Pflanzen aus, sondern wie ein Mensch.Bei den vielen Religionen mit unterschiedlichen Inhalt kann man nicht mehr davon ausgehen, dass sie alle der Wg zur Gottesfindung in uns sein können, denn die vielen religionen als Wege führen vielleicht gar nicht alle zu Gott, sondern manche können Irrwege sein.@Hannelore Hermann
Die Predigt war großartig und Papst Benedikt hat seine Reise nach Deutschland bisher wirklich dazu genutzt, Gott und das Evangelium in den Vordergrund zu stellen. Was natürlich einigen, die sich doch selbst gern erhöht sähen, so gar nicht passt.
Zum Beispiel konnte man auch im Vorfeld der Übertragung der heiligen Messe gar nicht mehr zählen, wie oft das Wort “Kritik” gefallen ist.
Deshalb hoffe ich, dass die ZDF-Kommentatoren in Sachen Kritik auch stark im Nehmen sind.
Die Kommentare zum Geschehen in Freiburg waren eine einzige Katastrophe und teilweise einfach nur unverschämt.
Ich möchte hier auf den Ausspruch eines der Herren hinweisen, der meinte dass die Kirchenbesucher, die Sonntags zur heiligen Messe gehen, allesamt “vergreist” seien. Das ist eine echte Dreistigkeit und ich fühle mich hier persönlich angegriffen und beleidigt. Hier wäre eine Entschuldigung des ZDF also mehr als angebracht.
Dass während des Gottesdienstes permanent in die Musik “hineingequasselt” wurde, war eine einzige Frechheit und wohl der Eitelkeit der Kommentatoren geschuldet.
Besonders passend waren die Kommentare immer dann, wenn Stille “angeordnet” wurde.
Außerdem sei noch erwähnt, dass das Gloria nicht aus der Missa “Mundi” (GL402) gesungen wurde, sondern aus der Missa de Angelis (GL 406). Ob es sich hierbei um schlichte Unkenntnis oder Ignoranz handelte, möchte ich nicht beurteilen.
Alles in Allem wäre es gut, wenn die nächste Messfeier mit dem Papst in einer Art Zweikanalton übertragen würde, so dass die Menschen, die einfach nur die Heilige Messe mitfeiern wollen, nicht permanent vom selbstdarstellerischen Gequassel der Moderatoren im Ablauf gestört werden.
Ein Schritt in die richtige Richtung wäre außerdem, sich mal die Übertragungen des Bayerischen Fernsehens anzuschauen und sich den Pater Erwin Albrecht als Vorbild zu nehmen.
Es kommt nicht auf die Moderation und Organisation an, sondern auf den Lehrinhalt,was ich mit Vorsich genieße, denn Treue und Gehorsam können auch zur psychischen Erkrankung durch Hörigkeit und Naivitä führen.@Cinderella
Noch Zweifel ? Der Papst ist hilflos, unwillig und verschlossen was den Umgang mit kircheninternen Kritikern und dem dringenden Reformbedarf dieser zementierten Kirchenhierarchie angeht. Da wirken seine kürzlichen Worte und Ausführungen zu Diktaturen direkt absurd, wenn man die Strukturen und Führungsmechanismen des Vatikans mit jenen vergleicht, denn wo ist der Unterschied ? Alles was von Unten kommt, wird abgeschmettert, Mitwirkung minimiert und Kritiker ausgegrenzt bzw. mit Lehrverbot bedroht. Gut, daß sich bei immer mehr Katholiken endlich die Überzeugung durchsetzt, sie selbst, also das Kirchenvolk, seien die Kirche und nicht die Betonköpfe im Vatikan. Parallelen zur ehemaligen DDR (wir sind das Volk) sind unübersehbar.
Dieser Textinhalt ist wohl wahr.@Ramses
Der Papst vertritt über 1 Milliarde Katholiken in der ganzen Welt, davon sind ca. 2 Prozent Deutsche. Von diesen zwei Prozent verlangt(!) wiederum ein Bruchteil, dass der Vatikan sich gefälligst der deutschen Bequemlichkeit anzupassen hat und nennt das dann Reformen, anstatt sich selbst darüber Gedanken zu machen, ob sie überhaupt noch auf dem richtigen Weg sind oder nur dem sogenannten Zeitgeist folgen.
Danke Wally!
Dazu passen folgende Zeilen von Johannes Paul II (11.12.1988):
“Das Gewissen ist die verborgenste Mitte und das Heiligtum im Menschen, wo er allein ist mit Gott, dessen Stimme in diesem sei-nem Innersten zu hören ist” (Gaudium et Spes, 16). Daraus ergeben sich einige Folgerungen, die ich betonen möchte. Da das Lehramt der Kirche von Christus, dem Herrn, eingesetzt worden ist, um das Gewissen zu erleuchten, bedeutet die Berufung auf dieses Gewissen, gerade um die vom Lehramt verkündete Lehre zu bestreiten, eine Ablehnung der katholischen Auffassung sowohl vom Lehramt als auch vom sittlichen Gewissen. Wer von der unverletzlichen Würde des Gewissens ohne weitere Verdeutlichungen redet, setzt sich der Gefahr schwerer Irrtümer aus.”
Sehr richtig Wally! Die Deutschen sollten sich tatsächlich fragen, ob sie noch auf dem richtigen Weg sind. Bestimmt kann man innerhalb der Kirche Dinge verändern, was Papst Benedikt auch nicht ausschließt, aber dennoch vermisse ich in allen großen Medien sowie im allgemeinen Polemik-Dschungel der deutschen Katholiken die Weltsicht der Kirche. Es muss uns (Katholiken) klar werden, dass die Kirche mehr als nur eine bürokratische Institution ist. Der Papst sagte, die Kirche müsse “entweltlicht” werden und so ist es. Das heißt nicht, das Dienst am Menschen zurückgestellt werden sollte, genau das Gegenteil ist der Fall. Die Kirche in Deutschland wird und muss sich befreien vom Staat, seinen Steuern und all den Privilegien, die die Kirche hier heute noch genießt. Positiver Effekt des ganzen wird eine menschlichere Kirche sein, die ihre ganze Kraft in die Pastoral vor Ort in den Gemeinden stecken kann.
Die Kirche in Deutschland wird womöglich finanziell ärmer, aber dafür tiefsinniger und somit reicher!
Schaut man sich in anderen Ländern um, so kann man in Frankreich z.B. Priester sehen, die zu ihrem “Fulltime-Seelsorge-Beruf” noch zusätzlich arbeiten müssen.
Respekt!
Die Kirche in Deutschland wird so schnell nicht aermer
Klicken sie mal *Woher kommt das Geld der Steinreichen Kirche?* an,ist nicht von Atheisten gesetzt sondern von Christen,die genug vom Vatican Haben.
Und RESPEKT?? Nein.Wirklich Nicht
Sehr guter Beitrag von Wally (15:51 Uhr).
Botschaft Naju Korea 2007
Die Gottesmutter spricht über unseren heiligen Vater
Maria spricht über unseren heiligen Vater in der Botschaft von Naju Korea 2007:
Selbst wenn Papst Benedikt in meinen Augapfel hineinversetzen würde, würde ich keine Schmerzen spüren. Ich hüllte ihn stets unter meinen Mantel, beschützte ihn vor Gefahren und zog ihn groß, damit durch ihn, den Papst, den ersten Sohn der Kirche, die bis ins innerste Mark verdorbene Kirche erneuert werde. Er erkannte meine Stimme in diesem im höchsten Maße gefährdeten Zeitalter. Er betet und bemüht sich ohne Unterlass, die rechte Lehre des Evangeliums meines Sohnes Jesus, die ernsthaft zersetzt wird, und die alleinige, apostolische, katholische Kirche zu verteidigen. Aber die tief bis ins Herz der Kirche eingedrungenen Machenschaften der Freimaurer sind beharrlich und hartnäckig.
Die Geistlichen, die dem Papst, der vom Herrn persönlich bestellt ist, zum Gehorsam verpflichtet sind und mit ihm eine vollkommene Einheit bilden sollten, sind befallen von der modernen Theologie bzw. vom Irrtum und gehen Kompromisse mit der Welt ein, anstatt gebührenden Gehorsam zu leisten und eine Einheit mit ihm zu bilden. Mehr noch, sie verdrehen die Wahrheit und verkünden sogar im Namen des Dekrets die schlimmsten Lügengeschichten in der Welt. Und wie viele Ketzer bzw. falsche Propheten agieren überall in der Welt im Namen meines Sohnes und in meinem! Dadurch und mit Hilfe raffinierter Betrügereien stürzen sie die heilige Kirche in den Kessel des Wirrwarrs, weshalb mein Unbeflecktes Herz vor lauter Brennen nun ein tätiger Vulkankrater geworden ist.
Meine innigst geliebten Söhne!
Nun gibt es keine Zeit mehr zu zögern oder zu zaudern. Da die unzähligen blinden und tauben Seelen auf der Welt geradewegs auf dem Weg zur Hölle rennen, will Gott in Seiner unendlichen Liebe, die so hoch, tief und breit ist, verhindern, dass auch nur eine einzige Seele verloren geht. Ich habe euch die gewichtige Aufgabe anvertraut, diese Menschen in die richtige Bahn zu lenken. Ich wünsche mir, dass ihr diese Tatsache tief in eurem Herzen verinnerlicht und euch beeilt.
Der Herr, der wahrhaftig in der heiligen Eucharistie lebt und atmet, ist mit Seinem Leib, Seinem Blut, Seiner Seele und Seiner Gottheit in ihr zugegen. Für viele Geistliche und unzählige Kinder, die über diese Tatsache nicht recht Bescheid wissen, ließ ich durch meine Tochter, die kleine Seele, schon mehrere Male das eucharistische Wunder geschehen. Die Geistlichen sollten den Heiligen Leib und das Heilige Blut behüten und die ihnen anvertrauten Schafherden mit dieser Nahrung versorgen, damit sie sich seelisch entfalten können. Anstatt ihre Aufgaben wahrzunehmen, hintergehen sie den Herrn mit Sophisterei und komplizierten Theorien. Das bedeutet nichts anderes, als dass man unschuldige Menschen mit Schlamm bewirft und die Schafherde, die gen Himmel schreiten sollte, zum Tor zur weit geöffneten Hölle führt.
Sühneseele für die Priester und Bischöfe Botschaften der Gottesmutter
http://myrtha-maria.blogspot.com/
Unser guter Heilige Vater hat den heiligen Geist Gottes,
im Modernistischen liegt nicht die Wahrheit Gottes.
Ich wünsche ihm viel Kraft das er das Ruder gegenüber alle Modernisten und Freimaurern fest in der Hand behält.
Botschaft Naju Korea 2007
Die Gottesmutter spricht über unseren heiligen Vater
Maria spricht über unseren heiligen Vater in der Botschaft von Naju Korea 2007:
Selbst wenn Papst Benedikt in meinen Augapfel hineinversetzen würde, würde ich keine Schmerzen spüren. Ich hüllte ihn stets unter meinen Mantel, beschützte ihn vor Gefahren und zog ihn groß, damit durch ihn, den Papst, den ersten Sohn der Kirche, die bis ins innerste Mark verdorbene Kirche erneuert werde. Er erkannte meine Stimme in diesem im höchsten Maße gefährdeten Zeitalter. Er betet und bemüht sich ohne Unterlass, die rechte Lehre des Evangeliums meines Sohnes Jesus, die ernsthaft zersetzt wird, und die alleinige, apostolische, katholische Kirche zu verteidigen. Aber die tief bis ins Herz der Kirche eingedrungenen Machenschaften der Freimaurer sind beharrlich und hartnäckig.
Die Geistlichen, die dem Papst, der vom Herrn persönlich bestellt ist, zum Gehorsam verpflichtet sind und mit ihm eine vollkommene Einheit bilden sollten, sind befallen von der modernen Theologie bzw. vom Irrtum und gehen Kompromisse mit der Welt ein, anstatt gebührenden Gehorsam zu leisten und eine Einheit mit ihm zu bilden. Mehr noch, sie verdrehen die Wahrheit und verkünden sogar im Namen des Dekrets die schlimmsten Lügengeschichten in der Welt. Und wie viele Ketzer bzw. falsche Propheten agieren überall in der Welt im Namen meines Sohnes und in meinem! Dadurch und mit Hilfe raffinierter Betrügereien stürzen sie die heilige Kirche in den Kessel des Wirrwarrs, weshalb mein Unbeflecktes Herz vor lauter Brennen nun ein tätiger Vulkankrater geworden ist.
Angesichts der permanenten Medienhetze gegen die eine heilige katholische und apostolische Kirche grenzt es an ein Wunder, daß bei den Papstgottesdiensten dennoch etwa 300 000 gläubige Katholiken mit offenkundiger Freude teilgenommen haben. Die Begegnungen und Ansprachen des Heiligen Vaters haben gezeigt, wo der Weg, die Wahrheit und das Leben zu finden ist, nämlich in Jesus Christus.Sowohl das religiöse Ringen Luthers als auch das Glaubensbekenntnis und die altkirchliche Struktur der Orthodoxen und Altorientalen hat der Papst gewürdigt.Dabei mußte er so vielen Wölfen im Schafspelz die Hände schütteln, die zu hochmütig sind, um vor Gott und seinem Stellvertreter das Knie zu beugen.Von solch dubiosen Gruppieren wie z. B. “Wir sind Kirche”, die von den Massenmedien hofiert werden, hat man seit Jahrzehnten nichts anderes gehört als immer nur schlechte Stimmung gegen Rom.Freude an der Wahrheit kann ich dahinter nicht erkennen. Wer in Sachen Zölibat, Frauenpriestertum etc. noch auf Antworten wartet, der muß wirklich schwerhörig sein und wäre bei den nicht weniger schwindsüchtigen Protestanten besser aufgehoben. Papst Benedikt XVI. hingegen steht für das “andere” Deutschland.Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad zur wahren Kirch berufen hat. Nie will ich von ihr weichen!
Warum leben aber Katholiken nach dem Kathechismus,der im Konziel als Auszug aus der Bibel gemacht wurde und warum lebt sie nicht richtig wie andere Religionen auch gleich nach der Bibel ? So alleinig Wahr kann die kath Kirche gar nicht sein.@Pater Thomas Achatz ISPN
Liebe/r M.G.
Bei diesem Einwand würde ich doch gerne ein Wort des hl. Kirchenlehrers Augustinus bedenken: “Ich würde der Bibel nichts glauben, wenn sie mir nicht von der Kirche gegeben wäre.” Anders gesagt, die Kirche ist älter als das geschriebene Wort des Neuen Testamentes und zudem noch interpretationsbedürftig. Woher aber sollen wir wissen, wer die richtige Interpretation hat, wenn es kein unfehlbares Lehramt gibt? Wenn wir einmal die Schriften der Apostelschüler, namentlich der Apostolischen Väter (Klemens von Rom, Ignatius von Antiochia, Polykarp von Smyrna, Papias von Hierapolis) genauer unter die Lupe nehmen, also von Zeitzeugen, die an der Verkündigung Jesu und der Apostel doch ziemlich nahe dran waren, dann müssen wir doch feststellen, daß die Übereinstimmung von deren Interpretation des Christentums mit dem heutigen Katechismus der Katholischen Kirche ziemlich groß ist. Dazwischen liegen Jahrhunderte positiver und negativer Glaubenserfahrungen, in denen die Quellen der Offenbarung, Schrift und Tradition intellektuell durchdrungen wurden, insbesondere durch die Lehrer der Patristik in der Spätantike und der Scholastik im Hochmittelalter. Die Kirchenlehre entfaltete sich dadurch wie eine Raupe zum Schmetterling.
“Woher aber sollen wir wissen, wer die richtige Interpretation hat, wenn es kein unfehlbares Lehramt gibt?”
Darin sehe ich das Problem. Ein Papst ist nicht unfehlbar und somit dafür nicht geeignet. Kein Mensch ist unfehlbar.
Kein Mensch ist unfehlbar, es sei denn, er hat den besonderen Beistand des Heiligen Geistes, den Christus dem Petrus und seinen Nachfolgern am Pfingsttag geschenkt hat. Im Übrigen ist der Papst nur dann unfehlbar, wenn er eine Glaubens- oder Sittenlehre endgültig als von Gott geoffenbart bezeugt, was aber relativ selten vorkommt. Darüber hinaus ist jeder Mensch unfehlbar, wenn er den unfehlbar verkündeten Lehren der Päpste zustimmt.
Warum brauche ich jemand der für mich die Lehren interpretiert. Traut mir das Gott nicht selbst zu? Und wenn ja, warum?
Ein Papst ist und bleibt ein Mensch und kann schon allein aus diesem Grund niemals unfehlbar sein, selbst wenn er den besonderen Beistand des Heiligen Geistes genießt.
Hallo *Pater* Der KirchenLehrer Augustinus sagte auch : “Was hat man denn gegen den Krieg?Dass da Menschen umkommen,die doch einmal Sterben muessen?”
Im Grunde denkt die Kirche so noch heute,kanns aber nicht so aussprechen,ist nicht Zeitgemaess.
Aber es waehre zeit,die Kirche auf dem Abfallhaufen der Geschichte so entsorgen,hat versagt,will sich um ihrer selbst willen erhalten,sonst nicts.
Wer glaubt sie zubrauchen,Bitte Schoen,hat die freiheit
Dem Beitrag von Pater Thomas kann ich voll und ganz zustimmen.
Es gibt keine Steigerung von “leer” sagte der Deutschlehrer. Ich habe dann laut (mit teuflischen Grinsen): Leer… Lehrer gesagt – Der Lehrer hat gelacht, es war ein Witz, der mir heute in Erinnerung kam. Ja, die dritte Form der Steigerung wäre ….Papst. Und wie traurig es ist, ist gar nicht lustig. Der Individualismuskiller, der mit falschen Trennen über Opfer des Missbraucht weinende Machtbesitzer. Genauso wie den Protestierenden im Berlin, die Melodie aus dem Krieg der Sterne gesungen haben, sehe ich in Ihm den Master von Lord Vedar.
Ja die Kirche hat in mir den Glauben getötet. Der Gott ist kein Richter. Was für perversen Gedanken. Ich muss den Gott in mir von den Priestern in mir bewahren.
Den Schöpfer, der keine Opfer braucht, welches Dasein ein Kreatives Geschöpf ist und nicht das Richten.
Das groesste Individuum des Universums. Ein Hobby-Kreator, der alles was wir selbst kreieren liebt. Der genauso wie ich in Mozartmusik verfällt, vor dem Bach still bleibt, in Bilder von Bosch und Dali nachdenklich bleibt und jeden Forscher das Licht der Wahrheit brennt.
Im Paradiese darf man nichts besitzen. So leben der Papst, die Kirche und Vatikan in die Hölle auf der Erde.
Das Glauben, dass ich ein Lamm bin und Papst ein Hirt kann er sich irgendwo stecken. Ich bin Homo sapiens.
Ich existiere. Und Du existierst genauso wie ich. Daran glaube ich.
Genauso wie dem Gott, ist mir das mit Gold geschmücktes Altar zum nichts zum Gebrauchen.
Den Mensch Jesus bewundere ich desto mehr, weil Er ein Mensch gewesen ist. Und seine Lehre, die nichts mit der Leere zu tun hat.
Und die Wörter, die Er gesagt hat und Mathaeus aufgeschrieben hat sollte der Papst noch mal lesen. So lange, bis er den Sinn versteht:
18:6 qui autem scandalizaverit unum de pusillis istis qui in me credunt expedit ei ut suspendatur mola asinaria in collo eius et demergatur in profundum maris
Wer aber ergert (im Sinne Missbraucht) dieser Geringsten einen / die an mich gleuben /
Dem were besser / das ein Mülstein an seinen Hals gehenget würde /vnd erseufft würde im Meer / da es am tieffesten ist….
“Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan”
oder auch das Gegenteil: Jesus der Barmherzige, immer Vergebende, was wir Menschen niemals schaffen können.
“Du siehst den Splitter im Augen des Anderen, dabei erkennst du den Balken vor deinem Gesicht nicht.
“Ihr sollt nicht 7 Mal vergeben, sondern 77 Mal”
Unvorstellbar ist dieser Jesus. Für uns Menschen ist seine Güte nicht zu fassen. Verstehen Sie Leopoldina? Jesus hat mir, dir, der Kirche schon dann vergeben, wenn wir noch nicht einmal daran denken.
Ich kenne den Satz so, wer meinen Brüdern und Schwestern etwas antut, der hat auch mir etwas angetan,was auch von der Ecke jesus und Gott stammte.Wenn man dies im Zusammenhang mit den Missbrauchfällen sieht,sieht die kath Kirche ziehmlich sündig aus@Leopoldina
“Die Kirche in Deutschland“, so sagt er in seiner Predigt, “wird für die weltweite katholische Gemeinschaft weiterhin ein Segen sein, wenn sie treu mit den Nachfolgern des heiligen Petrus und der Apostel verbunden bleibt.“ Treue, Gehorsam, Demut – diese Begriffe prägen seine Predigt.
Also ändert sich nichts.Weiter blind einem “Führer” (dem Papst!) folgen, keine Fragen stellen, nichts kritisch betrachten. Ich bin entsetzt über derartige Äußerungen. Gut, dass ich aus diesem Verein ausgetreten bin.
„Nur durch tieferes Hineindenken und Hineinleben in den Glauben wächst Einheit.“ (Benedikt XVI in diesen Tagen)
Tiefes Hineindenken und Hineinleben – das ist nichts anderes als die Ermutigung selber Fragen zu stellen und sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen.
Er sagte aber auch:
“Manche bleiben mit ihrer Kritik an der äußeren Gestalt der Kirche hängen. Wenn der Blick auf das Negative fixiert bleibt, dann erschließt sich das Große und schöne Mysterium der Kirche nicht mehr. Dann kommt auch keine Freude mehr auf über die Zugehörigkeit zu diesem Weinstock Kirche. Es verbreiten sich Missvergnügen, wenn man die eigenen oberflächlichen und fehlerhaften Vorstellungen von Kirche, die eigenen Kirchenträume nicht verwirklicht sieht.
Da verstummt auch die Freude: “Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnade in seine Kirche berufen hat!”"
Ich selbst weiß sehr gut, dass es in der Kirche Fehler und Versagen gibt. Und es lässt sich vergleichen mit einer Ehe: Auch da gibt es Fehler und Verletzungen.
Ohne die Tugenden von Treue und Demut, manchmal auch gegenseitigem blinden Vertrauen und Gehorsam AUS LIEBE wird eine Ehe an den natürlichen Spannungen zerbrechen.
Zu wachsender Beziehung gehören gerade diese Tugenden.
Und ich bete in der Tat sehr darum, dass die Menschen diese Tugenden wieder schätzen und leben lernen und mit ihnen lieben lernen.
Hinter dem vielleicht manchmal “altbackenen Anstrich” gibt es einen unglaublichen Schatz zu entdecken! Für Jeden!
Ist es Dir klar, dass treuer und demutsvoller Gläubiger, der gegen Kindermissbrauch schweigt genauso schuldig ist, wie der Täter? Wenn man die Pedofile, die Lehre über Moral den Anderen predigen schützt, ist man genauso schuldig wie der Pedofil.
Und soll sich einen Mühlstein an seinen Hals hängen und im Meer erseuffen, da wo dass Meer am tiefsten ist – sagte Jesus. Wenigstens ich verstehe seine Wörter so.
Was könnten wir aber von den Papst – den frueheren Grossen Inkvisitor erwarten? Ich bin nicht enttäuscht. Er war für mich die ganze Zeit die Enttäuschung, genauso wie die Kirche. Und alles andere ist wunderschöne “BLA BLA BLA…sei still du dummes Lamm und gehorche”….
Ich bin aber ein Mensch. So hat mich der Gott
geschaffen…
@ Ansgar Lillpopp
Wie der heilige Vater sagt, so sagt es auch die Gottesmutter die wahrhaftig in Naju Korea erscheint und wo viele Wunder und Wunderheilungen Passieren.
Julia Kim die Sühneseele erleidet die Wunden der Kreuzigung des Herrn, während dessen sie den Kreuzweg mit den Pilgern geht, Eucharistische Wunder sind mehmals passiert auch in Rom 2x u.vieles mehr.
Botschaft Naju Korea 2007
Die Gottesmutter spricht über unseren heiligen Vater
Maria spricht über unseren heiligen Vater in der Botschaft von Naju Korea 2007:
Selbst wenn Papst Benedikt in meinen Augapfel hineinversetzen würde, würde ich keine Schmerzen spüren. Ich hüllte ihn stets unter meinen Mantel, beschützte ihn vor Gefahren und zog ihn groß, damit durch ihn, den Papst, den ersten Sohn der Kirche, die bis ins innerste Mark verdorbene Kirche erneuert werde. Er erkannte meine Stimme in diesem im höchsten Maße gefährdeten Zeitalter. Er betet und bemüht sich ohne Unterlass, die rechte Lehre des Evangeliums meines Sohnes Jesus, die ernsthaft zersetzt wird, und die alleinige, apostolische, katholische Kirche zu verteidigen. Aber die tief bis ins Herz der Kirche eingedrungenen Machenschaften der Freimaurer sind beharrlich und hartnäckig.
Die Geistlichen, die dem Papst, der vom Herrn persönlich bestellt ist, zum Gehorsam verpflichtet sind und mit ihm eine vollkommene Einheit bilden sollten, sind befallen von der modernen Theologie bzw. vom Irrtum und gehen Kompromisse mit der Welt ein, anstatt gebührenden Gehorsam zu leisten und eine Einheit mit ihm zu bilden. Mehr noch, sie verdrehen die Wahrheit und verkünden sogar im Namen des Dekrets die schlimmsten Lügengeschichten in der Welt. Und wie viele Ketzer bzw. falsche Propheten agieren überall in der Welt im Namen meines Sohnes und in meinem! Dadurch und mit Hilfe raffinierter Betrügereien stürzen sie die heilige Kirche in den Kessel des Wirrwarrs, weshalb mein Unbeflecktes Herz vor lauter Brennen nun ein tätiger Vulkankrater geworden ist.
Heute bei der Messe auf dem Flughafengelände ist mir ein weiteres Mal aufgefallen: zu Beginn der Messe betet man in der katholischen Kirche das Schuldbekenntnis: Man bekennt, – und das ist weder ein “Lippenbekenntnis” noch “scheinheilig”, sondern durchaus seiner selbst bewusst – Gutes unterlassen und Böses getan zu haben und auch dafür verantwortlich zu sein. Es ist ein Akt der Reue und der Hinwendung zu Gott, auf dessen Barmherzigkeit man hofft und aus dessen Liebe man immer neu Mut und Kraft gewinnt, sich zu ändern (Umkehr).
Das sollte den “Gutmenschen” und vorlauten Papstkritikern zu denken geben, die – natürlich selbst allzeit voll im Recht – ihre Aversionen auf die scheinbar so verblendete Kirche richten.
Sollte in dieser (Selbst- und Fremd-)Wahrnehmung vielleicht etwas gerade gerückt werden?
Sicher bringt nicht jeder Christ “moralische Höchstleistungen”, aber ohne Zweifel ist das Bewusstsein der eigenen Fehler (Sünden) nicht im Allgemeinen der erste Schritt zum Neuanfang? Vor allem wenn man darauf hoffen darf, dass Gott jedem, der guten Willens ist, bei den Bemühungen zur Umkehr stützt und leitet?
Auf dem Gebiet gibt es viel zu lernen. Innerhalb, und sehr sicher auch außerhalb der Kirche.
Mein Fürsprecher vor Gott ist Jesus Christus von Nazareth, der mich heilig gemacht hat durch Gnade im Glauben und seinen Heiligen Geist, der mir gegeben wurde nach Gottes’ Willen und der mich frei macht von aller Schuld und weltlicher Bindung.
Wenn ich Menschen Sagen höre, und sei es mein Bruder im Herrn, ich gehörte nicht zum Leib Christi, dann schaue ich auf den, der mich in den Leib gefügt hat und bin voller Glückseligkeit in meinem Herzen. Und ich bete für den, der mich richtet und bitte um Vergebung seiner Schuld. Ich stehe außerhalb jeglicher weltlichen Institution, die versucht mir das Heil Gottes abzusprechen. Ich bezeichne mich weder als Protestant, noch als orthodox, noch als römisch katholisch, sondern als Christ. Ich bin Gottes Kind und niemand richtet über meine Seele, außer Gott selbst.
es ist ganz einfach den Gott um Vergebung bitten und daran glauben, dass Er uns vergeben hat. Er tut das doch immer und immer wieder….. Viel schwieriger ist sich selbst mit der Verantwortung für alles war wir tun zu konfrontieren. Und was wir nicht tun, weil und die Mut dazu fehlt. Und wenn man kein Mut hat, muss er als Ausgleich Demut zeigen. So geht das….
Die Anhänger des Papstes sollten seinen Kritikern eines zugute halten: Immerhin interessiert er sie noch. Bei dem fehlenden Charisma dieses Papstes schon bemerkenswert an sich.
Das eigentlich Traurige an der katholischen Kirche ist ihr untrüglicher Sinn für verpaßte Gelegenheiten. Solange die größte Sorge ihres Papstes darin zu bestehen scheint, bei der Abendmahlsgemeinschaft weibliche oder verheiratete Priester indirekt zu legitimieren, brauchen seine Kritiker sich nicht zu sorgen: Diese Kirche ist auf dem absteigenden Ast.
Er redet nicht mit den Menschen, ja nicht einmal zu ihnen. Er doziert. Er fordert die Rückwendung – zurück auf was eigentlich? Auf theologische Konstrukte, die ihre Wurzeln im Mittelalter haben? Auf Moralvorstellungen, die einem nomadischen Hirtenvolk vor dreitausend Jahren enstammen?
Die Menschen von heute suchen Antworten für heute. Das ist in Zeiten eines sich selbst verzehrenden Kapitalismus dringender und legitimer denn je. Erzbischof Marx hat sogar ein recht kluges Buch darüber geschrieben. Und was tut der Papst?
Er tut das, was Theologen seit Jahrhunderten tun: Er besteigt Berge, die es nicht gibt, die sie selbst gemalt haben. Ein Meister der verpaßten Gelegenheiten ist er. Bestenfalls ein Übergang.
Nein, seine Kritiker brauchen sich nicht zu sorgen – von dieser Kirche und diesem Papst geht keine Gefahr aus, und wenn sie noch so sehr “eifern”. Noch nicht einmal die inhärente Intoleranz, die einer Ein-Gott-Theologie innewohnen muß. Und sie werden sich nichts von ihm erhoffen dürfen. Sie werden das tun müssen, was die Aufklärer auch schon getan haben:
Sich eine Moral bilden, die diesen Namen verdient. Außerhalb von Kirchen, die entweder im Römischen Ritual erstarrt sind, oder in Neo-Amerikanischem Fundamentalismus. Eine Moral, die sich am Menschen orientiert, die ihm verpflichtet ist und seiner Würde, die diese Würde überhaupt erst schafft. Und die ihm und ihr, Mann und Frau, gleichermaßen gerecht wird.
Es kommt auf die Menschen an.
Nur auf die Menschen.
@Gelfling
Ich verstehe nicht, wieso gebildete Menschen, so erscheint es mir zunächst, wenn man bedenkt, das mehrere Fachausdrücke verwendet wurden, immer wieder in die Polemik abrutschen.
Wieso immer Menschen, egal ob Papst – katholisch oder nicht, bis auf das Heftigste kritisieren. Kritik muss sein und sie ist für Entwicklungsprozesse notwendig, aber sie muss fundiert sein und keineswegs polemisch.
Ich erlaube es mir ein paar Punkte Ihres Beitrages zu hinterfragen:
Zunächst sprechen Sie davon, dass der Papst kein Charisma habe. Betrachtet man sich diesen Punkt ganz rational, und ich bin ein großer Freund der “ratio”, so muss man sagen, dass man über Charisma streiten kann. Jeder hat andere Sympathien. Einer solcher Streitpunkt darf aber nicht zur Grundlage einer Diskussion werden. Denn so versprühe ich z.B. oder auch mein Gegenüber je nach Betrachter eine andere Ausstrahlung. Eine Frau Merkel kann auch gute Politik machen, obwohl sie nicht die Charismatischste ist. Ein Oliver Pocher kann auch unter der Gürtellinie sein, obwohl er auf so manchen vllt. sympathisch wirkt. Ich möchte damit sagen, dass man mit Sympathien auf einer rein sachlichen Ebene vorsichtig umgehen muss.
Weiterhin sprechen Sie davon, dass es die größte Sorge des Papstes sei, Frauen zum Priestertum zu legitimeren und das Zölibat aufzulösen. Sie sprechen auch von der “Abendmahlsgemeinschaft” was an dieser Stelle einfach falsch ist. Es gibt einen Unterschied zwischen Abendmahl und Heiliger Kommunion. Übrigens selbst von den Protestanten so gesehen. Das Abendmahl wird bei den Protestanten die Kommunion bei den Katholiken empfangen. Unterschied ist: Der Katholik sieht in der konsekrierten Hostie (nach der Hl. Wandlung) das Brot als Leib Jesu an. Für den Katholiken ist das Abendmahlsbrot nicht “gewandelt” es ist aber trotzdem als heiliger und verehrender Gegenstand der evangelischen Liturgie zu betrachten.
Damit wäre ich auch beim oftmals heiß diskutierten Punkt warum man nicht Priester heiraten lassen könne, wiederverheiratete nicht zur Kommunion dürfen, etc. pp.
Die Katholische Kirche besitzt Sakramente, welche unauflöslich sind, da sie ein Zeichen des neuen Bundes mit Gott/Jesus sind. Die Kirche verdammt keine geschiedenen Menschen, keine Prostituierten, keine Homosexuelle – meistens, denn auch in der katholischen Kirche gibt es Menschen die nicht nach dem Vorbild Jesu handeln. Zu denen gehört allerdings nicht der Papst. Dieser hat schon mit mehr Schwulen und “Ehebrechern” gesprochen als wir alle hier. Aber noch mal zurück zu den Sakramenten. Wir Menschen werden von Jesus beim Wort genommen. Das ist wirklich so. Ein Fakt. In einer Zeit, in der Worte meist nichts mehr gelten ist das natürlich ein Problem. Wenn also Paare heiraten und ein JA vor Gott sagen, sich auf ewige Zeiten Treue beschwören, dann nimmt Jesus, die Kirche dieses paar beim Wort. Eine Ehebruch ist also ein Fehler im Sinne Jesu und der Kirche. Manch einer wird sagen Maria Magdalena war eine Prostituierte, die Ehebruch begangen hatte und Jesus hat ihr doch verziehen, oder? Auch das ist richtig und deshalb schließt die Kirche auch niemanden aus, den die Teilnahme an der Eucharistie, an der Messfeier ist niemandem untersagt und kein katholischer Geistlicher verwehrt einer geschiedenen und wiederverheirateten Person die Hl. Kommunion, weil das dem Priester nicht zusteht. Jesus sagte aber auch zu Maria Magdalena “Gehe, und sündige fortan nicht mehr”. Das fällt uns Menschen nur allzu schwer. Die Quintessenz: Worte sind heute oft nur hohle Phrasen, meist gespickt mit der medialen Polemik. Das ist schlichtweg schade und nicht richtig.
Sie sagen, dass der Papst dozieren würde und dem könnte ich sogar zustimmen. Aber was ist daran auszusetzen. Betrachten Sie den Papst als Menschen wie Sie und mich. Er war jahrelang Professor. Also es ist doch nicht verwunderlich das er doziert. Ob das junge Leute etc. anspricht oder nicht ist ein anderes Thema, aber das tut auch nichts zur Sache. Mit 84 Jahren kann man nicht von ihm verlangen sein ganzes Leben zu ändern. Und er hat sich wahrlich schon in den Jahren seines Pontifikats verändert. Vllt. erkennen das die meisten Menschen erst, wenn ebenfalls in fortgeschrittenem Alter sind.
Dass die Moralvorstellungen älter sind ist nichts Neues, aber warum muss sich in unserer Gesellschaft heute immer alles ums Neue drehen. Jung und reich, vital und gesund. Wo bleibt der Platz für das Alte, das Bewährte. Nur weil etwas neu und modern ist, heißt das noch nicht, dass es gut ist.
Und dann sprechen Sie wieder in sarkastischem Unterton, dass vom Papst und der Kirche keine Gefahr ausgeht. Mit Verlaub, was wollen Sie mit solchen Aussagen bezwecken? Der Papst und die Kirche möchte doch nicht gefährlich wirken. Ich weiß, dass man oftmals emotional schreibt, je mehr man sich mit einer Person, einem Thema beschäftigt, aber es ist nicht recht so zu sprechen.
Ich hoffe, dass mein eigentliches Bemühen irgendwie deutlich geworden ist. Man kann die Kirche, den Papst mögen oder nicht. Das ist mir völlig egal, also an meinem Gegenüber. Ich selbst stehe hinter der Kirche und dem Papst. Verurteile aber weder die Haltung von Ihnen hier noch die anderer Kritiker. Ich verurteile nur unsachliche, polemische Äußerungen – manchmal auch einen mangelnden Sachverstand, aber den kann ich nicht von jedem erwarten, weil sich nicht jeder intensiv mit der Kirche und dem Glauben beschäftigt.
Und so bitte ich als Katholik, aber auch als freier Mensch mit eigenen Vorstellungen, um Toleranz und Respekt in Diskussionen, Blogs, etc.
Sie fordern Toleranz und Respekt. Und zugleich unterstellen Sie mir eine Moral im Sinne von “Jung und reich, vital und gesund…”
Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Es ist genau diese Art von inhärenter Arroganz, die den Nichtgläubigen der Kirche entfremdet. Moral und Ethos haben ihren Ursprung nicht in der christlichen Religion. Ebensowenig wie in jeder anderen Religion. Die Geschichte sämtlicher Kulturen würde dem widersprechen.
Der Umkehrschluß, daß die Nichtreligion keinen Platz für Alte und Schwache habe, ist folglich eine arge Unterstellung. Konsultieren Sie die frühere und die Zeitgeschichte: Religiöse Staaten stehen anderen in Grausamkeit an nichts nach.
Die Unauflöslichkeit der Sakramente ist ebenso wie die Unterscheidung zwischen Abendmahl und Kommunion gerade einer der selbstgemalten Berge, an denen sich Theologen so gerne abarbeiten. Eine von Menschen geschaffene und redigierte Überlieferung wird interpretiert und gedeutet. Die Schlußfolgerungen erzeugen einen Kontext, der allein aus sich selbst besteht und ansonsten unwirklich ist. Weil er tatsächlich nichts bewirkt.
Vergleiche ich Theologie mit der Mathematik – auch diese keine Naturwissenschaft, sondern eine vom Menschen geschaffene Abstraktion – so entdecke ich dort wenigstens noch die Fähigkeit, Teile davon zu revidieren, wenn sie sich als falsch oder untauglich erwiesen haben.
Mein Sarkasmus galt übrigens nicht dem Papst; sie galt den Gegnern, denen ich eine gewisse Hysterie nicht absprechen mag. Die Rede im Bundestag zu boykottieren war eher kindisch. Und manche Kritik empfinde ich tatsächlich als unter der Gürtellinie.
Es wäre aber doch eine Frage, die eines Papstes würdig wäre: Woher kommt dieser Zorn, diese Wutausbrüche enttäuschter Kinder? Wer trägt Schuld an diesen Enttäuschungen?
Man findet darauf sicher gute und hilfreiche Antworten. Aber eben nicht in der Theologie. Und Dozieren ist kein Dialog.
Ihr Nachposter “Katholisch Christ” scheint zu wissen, was Gott will. Sogar seine Mutter scheint er persönlich zu kennen. Und wer anderer Meinung ist, der vertritt den Zeitgeist. Mit allem drum und dran.
Wie erwarten Sie soll ein vernunftbegabter, wertkonservativer und verantwortlicher Kollege, Chef, Vater und Ehemann mit so etwas umgehen? Religöse Gefühle verletzten? Den eigenen religiösen Verstand verletzen lassen? Einfach nur an die Stirn tippen und ignorieren?
Er kommt zu einer Schlußfolgerung: Der Monotheismus ist keine kulturelle Leistung des Menschen, sondern eine Fehlleistung. Wenn es nur einen Gott gibt, dann kann es nur mein eigener sein. Schließlich weiß ich, was er will.
Er ist eine Fehlleistung, die Mutter aller Intoleranz. Darum – um auf Ihre Eingangsfrage zu kommen – reagiert der vernünftige Mensch auf den Religiösen Menschen irgendwann mit Polemik: Weil jede Diskussion überflüssig ist, wenn die andere Seite “weiß”. Sie darf dann bloß keine Macht bekommen, das ist alles.
@Gelfing
Gott will das seine Geistlichen ihn alleinig gehören ihn lieben und das sie gut seine Schafe weiden.
Gott will auch keine Priesterinen.
Die Gottesmutter sagte dazu “wenn Gott gewollt hätte das es Priesterinen gibt, dann hätte er mich als erste zur Priesterin erwählt.”
Gott erwählte nur seine Aposteln zu Priestern.
In der Kirche darf es keinen Zeitgeist der Welt geben.
Der Zeitgeist ist der Gesit der Welt und der hat nichts in der Kirche Gottes HRKK zu suchen.
Die Gottesmutter klagt über die Freimaurerei und den Irrtum der Modernen Theologie in der HRKK.
Lieber Katholischer Christ,
da sie die beiden persönlich sehr eng zu kennen scheinen, würden Sie uns bitte einen kleinen Gefallen erweisen?
Würden Sie den beiden bei Gelegenheit bitte ausrichten, meine Frau sei mir seit über 25 Jahren nicht untertan, sondern meine gleichberechtigte Gefährtin? Sie würde mir auch nicht dienen, jedenfalls nicht direkt. Trotzdem seien wir beide sehr am Wohl des anderen interessiert. Wir liebten uns nach all den Jahren auch immer noch, lebten monogam und mit sehr viel Freude auch an der Nicht-Empfängnis-bezogenen “Umarmung”.
Es wäre für mich also kein Problem, würde sie Priesterin werden wollen. Sie hätte dazu durchaus meine Erlaubnis – auch wenn sie darauf vermutlich keinen Pfifferling geben würde. Eine Mißachtung, die ich allerdings mit dem gleichen Pfifferling bedenken würde. Und gerade das gefiele uns aneinander.
Würden Sie das den beiden vielleicht von uns bestellen? Und wenn es nicht zu viel Mühe bereitet noch die Anregung, sie möchten doch mal mit ihrem Sohn reden – die Zeiten hätten sich tatsächlich geändert, und wir lebten auch nicht in den Zelten Judäas und Samarias, zusammen mit unseren Ziegen. Wäre das möglich?
Wir wären Ihnen sehr verbunden! Vielen, herzlichen Dank!
Gelfling und sein Weib
PS.: Ich fürchte, von der Freimaurern habe ich nur geringste Kenntnisse. Was man aus Wikipedia halt so entnehmen kann. Es gibt ja auch so wenige von ihnen.
Glauben kann meiner Meinung nach jeder was er will. So ist es hier in Deutschland zum Glück auch. Auch unter den Katholiken herrscht keine Einheitsmeinung. Jeder pickt sich die für Ihn noch angenehmen Portionen aus der Bibel und stempelt den Rest als nicht wörtlich zu nehmen ab. Gibt sich jeder so weltgewand wie er sich fühlt, wie z.B. “Natürlich ist Jesus nicht wirklich übers Wasser gegangen, wer glaubt denn sowas”.
Trotzdem fühlen sich viele unter dem Papst vereint, nicht nur die Hardliner, dessen Meinung er vertritt. Mir fehlt die kritische Auseinandersetztung mit der Einstellung des Vatikans sowie die Trennung von persönlichem Glauben und der Kirche als Instution, in den Köpfen der Gläubigen.
So bin ich als Gläubiger Christ vor kurzem auch aus der Kath. Kirche ausgetreten, da ich die Politik des Vatikans mit meinem Gottverständniss nicht vereinbaren kann. So schmeiß ich lieber ein wenig Geld mehr in unseren Klingelbeutel, das kommt jedenfalls da an wo es nötig gebraucht wird.
Mit freundlichen Grüßen
Ich respektiere Ihre Entscheidung und bin selbst für die Abschaffung der Kirchensteuer in Deutschland. Allerdings kommt das Geld der Kirchensteuer auch in wichtige soziale Projekte.
Danke,
dazu noch, die Kirchensteuer fließt zu 5% in soziale Projekte, ob das zu wenig ist, kann ich nicht beurteilen.
Generell spende ich gerne auf http://www.betterplace.org/de/
und ich bin eindeutig fuer die Kirchensteuer. Sonst wird es wie in Polen und Mittelalter sein: jedes Sakrament wird in jeder Kirche unterschiedlich bezahlt. Und wenn die Ehe nicht kirchlich geschlossen wein wird (junge arbeitslose Uni-Absolventen haben halt einfach kein Geld uebrig), dann wird das Kind von der Ehe nicht getauft. So geht es in der katholische Kirche. Die gibt es nicht nur in Deutschland….
Letztlich wird es so nicht kommen. Und außerdem wird, sofern mit katholischen geistlichen Kontakt aufnimmt und eine evtl schlechte finanzielle Situation schildert, niemand eine taufe, Eheschließung oder ähnliches verweigern.
naivitaet hat keine Grenzen…. eben die Grenzen: fahre nach Polen, es gibt freie fahrt in Europa ohne Grenzen… und schaue Dich um. Die Preise fuer die Sakramente in Polen sind schon im Internet publiziert. Es gibt sogar Info, wo es billiger ist. Das Problem mit der Taufe haben unsere Freunde, ich weiss also gut bescheid aus der ersten Hand….
Als lustigste Beilage finde in die polnische Mission in Deutschland. Katholische Kirche in Polen stellt sich als Missionaer im Land welches das Christentum nach Polen brachte. Vor ca. 1000 Jahren.
Ich frage ironisch “als Rache”?…. aber das Lachen kommt nicht von mir. Weil ich das Gottmisbrauch in der Kirche sehr traurig finde…. noch trauriger finde ich Kindermisbrauch in der Kirche. Ein Alptraum ist das.
Nicht hier in Deutschland! Ich kenne die polnische Situation nicht, aber es geht ja um Deutschland, nicht um Polen. Wenn dort die Zustände schon so sind, muss man sie anprangern, Da wir aber über die Abschaffung der Kirchensteuer sprachen, bezieht sich meine Argumentation auf Deutschland.
An Pater Achatz eine Frage: warum ist der Papst der “Heilige Vater”? Er ist weder heilig noch mein Vater!
Meine Überzeugung ist: Gott und Jesus Christus waren und sind barmherziger als es der Papst ist und alle Päpste jemals waren.
Den evangelischen (christlichen) Ehepartner eines kath. Partners (der möglicherweise nicht einmal sehr christlich ist) nicht zum Abendmahl zuzulassen, ist eine Unverfrorenheit und Frechheit. Was Sie selbst über die evangelischen Christen denken, geht aus Ihren Zeilen hervor.
Es spricht nicht unbedingt über Informiertheit.
Zölibat: unbiblisch (mittlerweile von der katholischen Kirche zugegeben, dass es erst im 11. Jahrh. eingeführt wurde)
Abendmahl: unbiblisch: “nehmet hin und trinket alle daraus, das ist mein Blut, für Euch vergossen, das tut zu meinem Gedächtnis”
Meine Frage: trinken die Katholiken a l l e daraus?
Abwertung der Frauen: unbiblisch (nachlesen im Neuen Testament über die Worte von Jesus!)
Papsttum: hat Jesus diese Inszenierungen von Pomp und Pracht, von Gewändern und Gottesdienst-Inszenierungen vorgelebt ???).
Fragen über Fragen, gell, Herr Pater Achatz!
1. “Heiliger Vater” letztlich eine Titel. Dieser soll die Einheit der Kirche widerspiegeln. Außerdem finde ich es auch symbolisch schöner, wenn man von einem fürsorglichen “Vater” spricht. Es ist doch wirklich nicht der Rede wert über Titel zu sprechen.
2. Gott und Jesus sind barmherziger als ALLE Menschen, nicht nur der Papst. Als Christ steht es uns nicht zu über andere zu urteilen, zu richten (“Du siehst den Splitter im Auge des anderen, dabei erkennst du den Balken vor deinem eigenen Gesicht nicht.”) Päpste machen Fehler, Menschen auch – Rational: Papst – mehrere Fehler am Tag; Menschheit – Milliarden Fehler am Tag, es gibt ja auch genug Menschen. Was möchte man anprangern. Die Fehler des Einzelnen? Was eine Unverschämtheit! Macht man einen Menschen schlecht, setzt man ihn herunter? Mir geht es bei den Fehlern nicht um die Quantität. Fehler sind Fehler, aber die machen WIR alle, jeder Einzelne – TÄGLICH.
3.Die Katholische Kirche besitzt Sakramente, welche unauflöslich sind, da sie ein Zeichen des neuen Bundes mit Gott/Jesus sind. Die Kirche verdammt keine geschiedenen Menschen, keine Prostituierten, keine Homosexuelle – meistens, denn auch in der katholischen Kirche gibt es Menschen die nicht nach dem Vorbild Jesu handeln. Zu denen gehört allerdings nicht der Papst. Dieser hat schon mit mehr Schwulen und “Ehebrechern” gesprochen als wir alle hier. Aber noch mal zurück zu den Sakramenten. Wir Menschen werden von Jesus beim Wort genommen. Das ist wirklich so. Ein Fakt. In einer Zeit, in der Worte meist nichts mehr gelten ist das natürlich ein Problem. Wenn also Paare heiraten und ein JA vor Gott sagen, sich auf ewige Zeiten Treue beschwören, dann nimmt Jesus, die Kirche dieses paar beim Wort. Eine Ehebruch ist also ein Fehler im Sinne Jesu und der Kirche. Manch einer wird sagen Maria Magdalena war eine Prostituierte, die Ehebruch begangen hatte und Jesus hat ihr doch verziehen, oder? Auch das ist richtig und deshalb schließt die Kirche auch niemanden aus, den die Teilnahme an der Eucharistie, an der Messfeier ist niemandem untersagt und kein katholischer Geistlicher verwehrt einer geschiedenen und wiederverheirateten Person die Hl. Kommunion, weil das dem Priester nicht zusteht. Jesus sagte aber auch zu Maria Magdalena “Gehe, und sündige fortan nicht mehr”. Das fällt uns Menschen nur allzu schwer. Die Quintessenz: Worte sind heute oft nur hohle Phrasen, meist gespickt mit der medialen Polemik. Das ist schlichtweg schade und nicht richtig.
4.Zölibat unbiblisch – richtig aber seit wann legt die Kirche die Bibel allein aus. Bibelchristentum findet man in der protestantischen Kirche. Die katholische besteht nicht nur aus der Auslegung des Alten und Neuen Testaments. Sondern auch aus der Kirche – der Weltkirche. Das Zölibat ist immer wieder ein gern gesehenes Diskussionsthema, aber auch hier muss man rational betrachten: Jeder, der in ein Priesterseminar eintritt tut dies aus freiem Gewissen und ist sich seiner Entscheidung bewusst ehelos zu leben. Das ist doch auch kein vergehen oder?
Der Bruder des Papstes Georg Ratzinger sagte einmal, dass heutzutage niemand mehr heiraten möchte (statistische Zahlen bestätigen ja auch den offensichtlichen Rückgang von Eheschließungen), aber von den Priestern verlangt man es nun.
Eine anonyme Umfrage unter katholischen Geistlichen ergab, dass mehr als 80 Prozent trotzdem ehelos leben würden. Fakt ist: Mann muss nicht heiraten, genauso weinig wie man nicht ehelos leben muss, aber man darf.
5.
“nehmet hin und trinket alle daraus, das ist mein Blut, für Euch vergossen, das tut zu meinem Gedächtnis”
Ja Katholiken trinken alle daraus! Einziger, für mich unverständlicher Grund wieso man in der Sonntagsmesse oft kein Blut Christi bekommt, sind praktischer Art (der Aufwand) Wie gesagt für mich unverständlich. Aber hierzu gibt es z.B. Hl. Messen des Neokatechumenalen Weges der katholischen Kirche (in Deutschland meist nur in Großstädten). Hier kann jeder Kommunion in beiderlei Gestalten zu sich nehmen, Tatsächlich wird hier auch echtes Brot und keine Hostien verwendet. Reinschauen lohnt sich. Kann ich nur empfehlen.
6.Abwertung der Frauen? Wieso Abwertung. Der Frau kommt wie in keiner anderen Kirche ein hoher Stellenwert zu. Verehrung der Frau in Maria. Die Gottesmutter wird bei den Protestanten kaum verehrt. Es gibt keine Priesterinnen ok, das das ist übrigens biblisch begründet, wenn Sie schon immer damit argumentieren. (zu den Männern sagt Jesus: “Verlasst eure Frauen und Kinder und folget mir nach”) Nur ein Beispiel von vielen. Das soll auch keine Diskriminierung der Frau darstellen. Es gibt nunmal einfach geschlechterspezifische Aufgaben. Und was ist daran falsch Frauen als Mütter (von der Natur/Biologie aus) für das Gebären von Kindern zu danken, bzw. das auch zu wünschen. Nicht im Sinne einer “Gebärmaschine” wie im Dritten Reich oder im Sozialismus.
7. Ob Jesus eine solche Inszenierung vorgelebt hat? In der Art bestimmt nicht, aber er wurde dafür gekreuzigt indem er sagte “Ich bin ein König. Doch mein Königtum ist nicht von dieser Welt) Aber auch hier lohnt es sich nicht zu tief zu gehen ähnlich wie beim Titel “Heiliger Vater”. Das sind Oberflächlichkeiten. Der Papst fände es bestimmt auch schön, wenn ihn mehr Leute mit Josef ansprechen würden, aber das macht im Moment nur noch sein Bruder. Und die Gewänder sind in der Tradition der Kirche, also über die Jahrhunderte, hinzugekommen. Man könnte sie wahrscheinlich alle weglassen. Aber heutzutage gibt es sie und sie dienen der Feierlichkeit und unterstreichen die Einzigartigkeit.
Ähnlich wie jeder Schotten-Clan sein eigenes Kiltmuster hat, der Dalai Lama ein Gewand trägt, etc.
Alle könnten auch ohne, aber die Frage stellt sich nicht,weil sie aus Traditionen entstanden sind, aber mit Traditionen haben wir Deutschen ja meist ein Problem.
Lieber SR
nur zum ad1.
aus Bibelportal.de (keine Ahnung wer das verfasst, ich dennke jedoch gleich:
In Matthäus 23,9 sagt Jesus :
“Nennt niemand auf Erden euren Vater, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist”
Allein schon diese eine Bibelstelle entlarvt das ganze Papsttum als eine unbiblische, unchristliche Verführung : Jesus verbietet hier ganz klar, einen Menschen so anzureden : als Papst (Papa=Vater) oder gar als “Heiliger Vater”. Die katholische Kirche behauptet, Jesus Christus als HERRN zu haben und treu zur Bibel zu stehen. Aber diese eindeutige, unmißverständliche und glasklare Anweisung Jesu wird völlig ignoriert.
Jesus sagt auch: Tu es Petrus – Du bist Petrus, der Fels, auf dich möchte ich meine Kirche bauen. Das Papsttum ist also in dieser Hinsicht auch von Jesus legitimiert. Der Papst stellt auch heute noch den Nachfolger Petri dar.
dann sollen wir zum Papst sagen ” Heilige Felse”… so einfach ist es….
nur sind wir mit dem Wort “Vater” im unserem Hirn tief emotionaell verbunden. Das ist reine biologische Menschen Manipulation. Auf einem Felsen kann man stehen, aber es gibt uns nicht die vaeterliche Geborgenheit. Und wir werden im auch nicht so einfach gehorchen….. aber das weisst Du alles ganz gut, oder?
Mehr Demut Mister SR
Gott und Jesus sind ….
Du bist der Kumpel Gottes, dass Du es so genau weiss?
Und dass, was Du ueber Frauen schreibst…. eckelhaft. Du muss die Frauen wirklich hassen…. wenn man sie nicht haben kann, dann muss sie vernichten, oder?
Seit wann haben wir uns auf ein Du eingelassen? Ich bitte Sie nicht so über mich zu schreiben, den liebe die Frau. Ich habe nur eine andere Wertvorstellung als die Ihrige. Ich bezeichne weder Sie noch Ihre Vorstellungen als ekelhaft und finde Ihr Verhalten beschämend. Wie können Sie über mich urteilen, wenn Sie mich gar nicht genau kennen? Und wie kommen Sie darauf, dass ich Frauen haben möchte, bzw. vernichten? Erstens möchte ich persönlich später nicht Frauen, sondern eine Frau. Aber wie Sie auf solche Dinge bei mir stoßen ist mir fremd. Ich ehre die Frau tatsächlich als Frau und nicht als Objekt der Begierde oder Ähnliches, was leider in der heutigen Zeit viel zu oft geschieht.
Ok Sie – obwohl sich im Internet zu “duzen” ist eine Hoeflichkeit – also Sie “der Kumpel Gottes”, der genau weiss wie der Gott so ist und was er von uns erwartet, Sie sind davon ganz fest ueberzeugt, dass Sie die Macht haben ueber Frauen zu bestimmen. Ihm zu sagen, was sie (die Frauen) gluecklich macht.
Das ist abschaeulich. Das ist Narzismus. So sehe ich es.
Frauen und katholische Kirche…ein pures Cynismus ist das. Pures Cynismus der Maenner, die Frauen hassen. Jedoch nicht deren Geld, oder? Jesus wollte die Frau, die Ihm so wenig gegeben hat von der Habgierde der Anderen beschuetzen und was macht die Kirche daraus? Witwen Grosch…. ohne zu bemmerken, das Frauen heute selbst Geld verdinnen und nicht ad hoc es mit parasitaren Pedofilen, die Ihre Kinder misbrauchen teilen wollen.
Eine Frau lieber Herr SR ist eine sehr intelligente Homo sapiens weibchen.
Und wenn Sie mit Eine Frau leben, dann lassen Sie bitte andere Frauen in Ruhe. Haben Sie es verstanden?
Es ist schon bewundernswert, wenn ich mit keiner einzigen Frau, die ich kenne, irgendwelche Probleme habe. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich mit Ihnen einfach die gleiche oder zumindest eine ähnliche Weltanschauung habe. Sie sprechen außerdem bei mir von Narzismus. Ich sehe aber keine Selbstverliebtheit. Es ist schlichtweg nicht richtig, was Sie schreiben oder mindestens zu sehr von Ihrer Polemik gestreift.
Gehen Sie mal zu Nonnen, zu katholischen Familien. Nicht in Ihrem persönlichen Umfeld. Da treffen Sie womöglich die falschen, das könnte ich auch bei meiner Familie feststellen. Aber wenn Sie z.B. mal mit Nonnen sprechen, dann erfahren Sie mehr als nur die “weltliche Sicht”, die fast ein Jeder heutzutage hat. Sie erfahren tatsächlich, wieso auch heute noch junge Frauen ins Kloster gehen und sich nicht darüber beschweren irgendwie in der Kirche vernachlässigt zu werden. Nein, das ist kein Thema bei diesen Menschen.
Und da hier fast jeder die Kirche als “Verein” abstempelt. Jeder Verein hat eine Satzung. Und dieser muss er zustimmen, wenn er aufgenommen werden möchte. Wozu also die ganze Aufregung über die Kirche. Stimmt man ihr zu, so bleibe ein Teil von Ihr. Fühlst du dich zu sehr missverstanden, kannst du nicht mehr der Kirche folgen, weil du andere Wertvorstellungen hast, dann gehe zu einem anderen “Verein”. Das Angebot ist heute üppig. Jeder könnte für seine Bedürfnisse den richtigen “Club” finden. Aber stattdessen wird nur über die Kirche gemeckert und gescholten. Wenn sie doch so schlecht ist, warum sind die Kritiker noch mit ihr beschäftigt. Das gibt doch keinen Sinn. Dann kann ich auch austreten und gut ist. Wenn mir mein Sportclub nicht gefällt, bleibe ich doch auch nicht drinnen. Ich suche mir einen neuen. Wenn ich danach dann aber noch über den alten Club hetze und ihn schlecht mache, zeugt das meiner Meinung eigentlich nur von schlechtem Benehmen. Jeder hat eben andere Interessen, die man respektieren sollte. So wäre auch die ganze Diskussion über die Kirche überflüssig. Wo ist das Problem?
der arme Wanderprediger aus Nazareth ! Wenn der wüßte wer was alles später in ihn hineininterpretiert… Vor allem Jene, denen er aufgetragen hatte, als Ärmste unter den Armen zu wirken. Und dann vergleiche man den Protz und Pomp des Vatikans auch anläßlich dieser Reise… Eigentlich sollte sein Reich doch nicht von dieser Welt sein, oder ?
Wenn man die Begräbnisstätte des Nazareners eines Tages wirklich entdeckt, wird man festellen müssen, daß sich sein Körper vor Scham und Gram über seine Nachfolger im Grabe umgedreht hat.
Sehr geehrter S.R.: beinahe hätte ich das Forum gar nicht mehr gefunden. Sie haben mir sehr ausführlich und schnell (!) geantwortet, danke.
Aber leider ist halt nicht alles richtig. In der Diskussion vor dem Papst-Besuch war es ja die große Frage, ob unser Bundespräsident Wulff die Eucharistie bekommt, eben weil er geschieden und mit einer (evangelischen) Frau wiederverheiratet ist. Geschiedene und Wiederverheiratete können nämlich n i c h t zur Eucharistie!
Und eben da spreche ich die Barmherzigkeit an, obwohl es mich gar nicht betrifft.
Dann: Der Papst macht keine Fehler, er ist und war schon immer u n f e h l b a r !
Stichwort Frauen: in der heutigen Zeit kann man es nicht mehr verantworten, dass die Frauen keine Priesterinnen sein dürfen. Das widerspricht meines Erachtens auch dem Grundgesetz.
In unserer Kleinstadt hier hat der frühere Pfarrer übrigens eine Haushälterin gehabt, von der jeder wußte, dass sie mehr als das war. Bei jeder Veranstaltung ist er mit ihr aufgetreten, öfter als der Evang. Pfarrer, weil dessen Frau ja manchmal bei den Kindern bleiben mußte. Gemeinsamer Urlaub war klar, gemeinsame Abendessen mit dem (befreundeten) evang. Pfarrer und seiner Frau usw.
Unlängst erzählte ein Mann, der 12 Jahre in Chile war, dass dort der kath. Bischof ganz normal und öffentlich sein 4. Kind taufte in der Kirche. (Meine Meinung: das ist weit weg von Rom und niemand nimmt daran Anstoß)
Als ich ganz jung im Büro in einem älteren Mehrfamilienhaus war, wohnte in einer kleinen 3-Zi.-Wohnung nebenan eine alte Frau. Deren Tochter war Haushälterin bei einem katholischen Pfarrer. Wenn sie die Mutter für 2-3 Tage besuchte, dann kam immer der Pfarrer mit: ein kleiner älterer Herr mit Bauch, den wir dann mit seinen Pantoffeln auf das Klo im Treppenhaus gehen sahen. Sie können sich selbst Ihre Gedanken machen.
Ich nehme übrigens gar keinen Anstoß daran.
Und ich denke, auch das war normal, mehr als normal:
vor etwa 10 Jahren wurde in der Presse berichtet, dass im Kloster Birnau am Bodensee ein Bruder (Priester) erpresst wurde, der eine Bettlerin darum gebeten hatte, einmal ihre Brust sehen zu dürfen, dann würde sie Geld von ihm bekommen. Die Gruppe, zu der sie gehörte, versuchten, aus dieser Bitte Geld zu machen und erpressten den Priester. Er wurde angeklagt, in der Presse herumgeschmiert und versetzt (zur Reue verurteilt).
Sehr geehrter S.R.: das fällt in meinen Augen unter die Unbarmherzigkeit, denn dieser Mann war n o r m a l !!!
Auch wenn er in verhältnismäßig jungen Jahren gelobt hat, das Zölibat zu leben. Mit mehr oder weniger Zwang hat er es gelobt, nicht wissend, was er 20-25 Jahre später empfindet!
Wir mögen darüber verschiedener Ansicht sein, das respektiere ich. Natürlich ist eine Eheschließung freiwillig. Ich selbst bin bald 44 Jahre verheiratet.
Aber manchmal tut es mir auch leid, dass die Priester keine Kinder haben, – wäre es nicht für die katholische Kirche ein Segen? Und Gottgewollt? Und normal?
Herzliche Grüße.
Wenn man in ein Priesterseminar eintritt oder auch die Ehe vor Gott schließt muss man sich selbst prüfen, ob man in der Lage dazu ist. Natürlich kann man nie wissen was das Leben mit 20, 25, 30 bringt, aber wenn man sein Leben auf Gott ausrichtet dann klappt das. Es ist ja nicht nur bei Priestern so, dass sie das Zölibat nicht immer halten können. Die Ehe an sich ist das gleiche.
Zur Diskussion, ob Bundespräsident Wulff die Kommunion empfangen sollte oder nicht ist zu sagen, dass dies schlichtweg eine Mediendiskussion war. Ich denke nicht, dass das den Papst oder irgendeinen Kommunion-Austeiler interessiert. So ist es ja auch in der Kirche. Es wird niemand ausgeschlossen, es wird nur appelliert, dass man etwas getan, ein Versprechen zum Partner gebrochen hat, und dass man somit nicht die Kommunion empfangen sollte. Die Teilnahme an der Eucharistie ist nicht verwehrt. Wie man dazu steht kann man sehen wie man will, aber auch innerkirchlich und auch vom Papst, der einer der größten Theologen unserer Zeit ist, wird über vieles nachgedacht. Nur kann er das nicht von jetzt auf nachher lösen. Man muss die Weltkirche sehen. Würde er das Zölibat abschaffen, hat er den Zuspruch den linken katholischen Flügels, aber die konservativeren brechen ab. Und umgekehrt. Er hat also nie eine leichte Aufgabe. Kein anderer Papst wie Benedikt liegt es so sehr am Herzen, die Einheit zwischen Religionen zu schaffen. Das hat er ja auch durch seine Namenswahl gezeigt. Benedikt XV. war nämlich im 19. Jh. ein großer Friedenspapst. Ob er das alles umsetzen kann, wohl eher nicht. Ich glaube der heutige Papst sieht sich selbst durch sein Alter als Übergang zu einem Neuen. Er möchte jedoch wichtige Denkanstöße geben.
Zum Frauenpriestertum: Da bin ich ehrlich gesagt zu sehr Laie als dass ich hier gute Kommentare geben könnte. Ich denke wie bereits erwähnt hat Jesus sich hier an die Männer gewandt, wie er sich auch in anderen Stellen an Frauen wendet. Ich denke es wird auch heute und vor allem in Zukunft noch deutlicher zu sehen sein, dass beide Geschlechter einfach unterschiedliche Rollen haben sollen. In der kath. Kirche soll sich ja der Priester ganz für die Gemeinde einsetzen. Das kann man einer Frau schon aus biologischen Gründen nicht abverlangen, da sie egal wie sehr auch ein Mann noch mithelfen würde, immer zu sehr um Kinder bemüht ist. Allerdings könnte ich mir selbst vorstellen, dass das Zölibat irgendwann auf freiwilliger Basis läuft. Denn auch ein Priester mit Kindern (gibt es in der kath. Kirche übrigens auch ganz “legal”)
Ach ja! Das Unfehlbarkeitsdogma (von 1870) wurde bisher erst einmal angewandt. Das heißt der Papst hat erst einmal in der 2000-jährigen Geschichte “ex cathedra”
Der Papst, und auch sein Vorgänger, hat ja auch damit begonnen sich für innerkirchliche Dinge, für Verfehlungen an den Menschen zu entschuldigen. In jeder Messe wird auch um Vergebung der Schuld des Einzelnen gebetet, das schließt den Papst nicht aus.
Wie man merkt bin ich überzeugter Christ, auch Katholik – Aber ich bin auch froh, dass ich nur positive, wirklich Dinge erleben durfte und dass ich somit die Kirche als wunderbar empfinden kann. ich muss gestehen, dass dies nur noch wenige Leute kennenlernen, was aber nicht nur an der Kirche liegt.
finden Sie das Skandal der Pedofilie wunderbar? Nicht als Opfer, aber als Mitmensch…. ich leider nicht.
Paepste haben bis jetzt die Pedofile geschuetzt. Also ich sehe sie als Mittaeter. Sie koennen fuer mich kein moralisches Autoritaet sein. Es geht nicht. Ich gehe nicht den Weg mit. Niemals. Sie aber? Ist es Ihnen egal?
@Elisabeth Mack
Gott will das seine Geistlichen ihn alleinig gehören ihn lieben und das sie gut seine Schafe weiden.
Gott will auch keine Priesterinen.
Die Gottesmutter sagte dazu “wenn Gott gewollt hätte das es Priesterinen gibt, dann hätte er mich als erste zur Priesterin erwählt.”
Gott erwählte nur seine Aposteln zu Priestern.
Ich möchte dazu sagen,es gibt auch Frauen,die als ewige Jungfrauen leben,nicht nur in Orden,sondern auch draußen z.B. als Volljuristeninnen(also körperlich unbestechlich).Somit ist es möglich,dass auch Frauen Kinderlos leben können und für ein Zöllibat geeignet sind,was aber wirklich mal auf Freiwilligenbasis geschehen könnte.@S.R.
Ich möchte noch einmal den bereits geäußerten Wunsch betonen, das nächste mal der übertragenen Messe einen zweiten Tonkanal mit dem Originalton anzubieten. Wir sind beim Gottesdienst-gucken teilweise dazu übergegangen in den Stille-Phase die Mute-Taste zu drücken.
Zu den Äußerungen des Papstes und der damit verbundenen medialen Berichterstattung. Wer große Verlautbarungen oder Sprünge bei den kurzen Treffen des Papstes mit führenden Mitgliedern anderer Religionen und Konfessionen erwartet hat, hat vllt. den Sinn der Reise nicht ganz verstanden. Ein gut befreundeter Protestant meinte passend dazu: Das größte Symbol war doch, dass er überhaupt kam.
Was ich und andere Fernsehgucker dann etwas schade fanden, war der Umstand, dass bei fast allen Messen das Hochamt lateinisch gebetet wurde. Viele Gemeinden in Deutschland nutzen Latein nur noch in einigen Kirchenliedern. Die liturgischen Texte werden jedoch in deutscher Sprache gesprochen. Der Umstand, das das lateinische häufig genutzt wurde, wie auch die Predigt des Heiligen Vaters am Sonntag, zeigen wieder einmal, dass er stark auf der konservativen Seite der Kirche steht.
Meiner Meinung nach, war besonders die hier zitierte Stelle nicht sonderlich einladend für den Dialogprozess, der in der katholischen Kirche gestartet wurde.
A propo Dialogprozess. Warum wird das Frauenpriestertum immer wieder in den Mittelpunkt der Kritik gerückt? Es stimmt zwar, dass es Strömungen in der Kirche gibt, die es fordern, aber die Mehrheit (siehe Umfrage von PHOENIX) hofft doch eigentlich auf ganz andere Änderungen…
Einer der größten Kritikpunkte ist und bleibt das Zölibat. Wer geschichtlich versiert ist, weiß warum es, berechtigter weise, eingeführt wurde. Aber dem Katholiken ohne Theologiestudium ist es nun mal schwer vermittelbar, warum konvertierte Priester verheiratet sein können und dennoch praktizieren dürfen, aber Priesteramtskandidaten, die sich für eine Beziehung und auch Ehe entscheiden aus dem Priesterseminar gehen müssen, weil sie ja Zölibatär leben müssen. Das Zölibat bringt zusätzliche Möglichkeiten, aber auch Gefahren für das Amt eines Priesters. In Zeiten, wo wir unter massiven Priestermangel leiden, aber ist das Zölibat für viele nicht verständlich.
Ansonsten gibt es viele Konfliktpunkte mit hoher Brisanz, deren Lösung gar nicht so großer Sprünge bedurfen. In den Medien werden natürlich vor allem die Medienwirksamen Forderungen und Kritiken ausgepackt, deren Umsetzung dann doch eher auf wackeligen Beinen stehen, zum Teil auch, da nur ein eher geringer Teil der Katholischen Kirche Deutschlands dahinter stehen.
Die Katholische Kirche ist eine Gemeinschaft sehr vieler Christen, die, das ist nunmal die Natur des Menschen, auch viele unterschiedliche Ansichten, Meinungen und Glaubensbilder haben. Dies ist global, wie auch national der Fall. Es ist nun das Kunststück der Bischofskonferenz zu vollbringen, den inneren Konflikt nicht zu einem Bruch kommen zu lassen, gleichzeitig die Kirche auf die aktuelle Situation einzustellen (und damit auch in vielen Teilen zu modernisieren) und gleichzeitig im rahmengebenden internationalen Regelwerk zu bleiben. Das danach alle Kritiken verstummen ist nicht zu vermuten, aber ich hoffe, das das Geschrei von beiden Seiten gleichstark ist.
Somit bleibt alles beim Alten und wir werden sehen,war noch bleibt.@Andreas
@Andreas
leider gibt es bei uns nur noch die modernen Messen,
ich ziehe die Messe im altrömischen Ritus vor, es gibt Botschaften von Manduria und Naju Korea wo Jesus sagte das er die alte traditionelle Messe möchte.
Es wäre schön wenn es in jeder Stadt die Möglichkeit gibt das man an Messen im altrömischen Ritus teilnehmen kann.
Es wäre schön wenn es in meiner Stadt die Petrusbruderschaft geben würde, dann würde ich nur noch in ihren heiligen Messen gehen.
Es gibt viele Botschaften von Jesus und der Gottesmutter das Jesus die kniende Mundkommunion möcht wie er das auch bei Debora von Manduria äußerte und in allen Kirchen sind die Kommunionsbänke verschwunden so sind viele Kommunionsempfänger zur Handkommunion gezwungen.
Wer die Botschaften des Herrn ernst nimmt, was man auch mit dem Herzen fühlen kann das dies so ist, der ist gezwungen auf nacktem Boden zu knien wer dies noch kann.
Alle Priester müssen beide Kommunionsarten austeilen und unser heiliger Vater macht dies vorbildlich so wie es der Herr wünscht, dort gibt es auch die Kommunionsbank.
Meine Kritik in vielen Kirchen fehlen die Kommunionsbänke und gehören dort wieder hinein.
“God said ‘Cancel Program GENESIS’. The universe ceased to exist.”
Sir Arthur Charles Clarke (1917 – 2008), seine letzten Worte
Als das Wissen noch nicht zur Verfügung stand, um die seit dem “Auszug der Israeliten aus Ägypten” grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung, das Geld, an den Kulturmenschen anzupassen, musste der Kulturmensch durch selektive geistige Blindheit an ein darum bis heute fehlerhaftes Geld mit Wertaufbewahrungs(un)funktion angepasst werden. Das – und nichts anderes – war (und ist noch) der eigentliche Zweck der Religion (Rückbindung auf den Archetyp Jahwe), die vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode mutierte und uns alle zu Untertanen machte, die ihr eigenes Programm nicht kennen:
http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/08/die-7-plagen.html
Lieber katholischer Christ!
Dass die Geistlichen nur Gott lieben sollen, ihm gehören und seine Schafe gut weiden, das kann man gut vertreten.
Wenn sie heiraten wollten, müßte das auch völlig freiwillig sein.
Aber dass Maria, die Mutter von Jesus, gesagt hat, dass Gott keine Priesterinnen will, weil er sie sonst zur ersten Priesterin gemacht hätte: das stimmt nicht! Das sage ich Ihnen auf den Kopf zu.
Da muß ich dann schon sagen, Gott sei Dank gibt es einen Papst, damit nicht jeder behaupten kann, irgendeine Eingebung gehabt zu haben.
Sollte nicht jeder durch Verkündigung versuchen Jünger zu machen ?@Elisabeth Marck
@kath. Christ:
auch ich glaube an die Hölle und damit ist nicht zu spaßen.
Mich müssen Sie nicht belehren.
Ich kenne die Geschichte vom reichen Mann und Lazarus (“Vater Abraham, erbarm dich mein und sende Lazarus” usw. – das habe wir auch einmal im Chor gesungen).
Es steht aber auch in der Bibel: “Es werden viele zu mir sagen: HERR, HERR, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Und ich werde sagen: Ich kenne euch nicht.”
Ich war zweimal in Rom und bin zusammen mit meinem Mann viele Jahre in der Ökumene tätig gewesen. Wir haben befreundete Ehepaare, die katholisch/evangelisch oder katholisch sind. Aber ich habe mir heute überlegt, ob ich nicht an die Diözese Rottenburg schreibe und anfrage, ob diese haarsträubenden Aussagen hier eigentlich jemand liest.
Ganz genau nach dem Motto von Martin Luther:
Hier stehe ich, ich kann nicht anders.
Und hüten Sie sich, eine andere Konfession weiterhin zu beleidigen.
In der Bibel steht auch,im Tod ist der mensch sich nicht des geringsten bewusst, dann kann er auch sich keine Hölle bewusst sein.@Elisabeth Mack
@E.Mack
Die Gottesmutter über die Sühneseele Maria Myrtha die zur Bekehrung der Bischöfe und Priester der HRKK hat dies unten gesagt:
*******************
http://myrtha-maria.blogspot.com:80/
Der HERR hat nur eine KIRCHE gebaut.
ER: Im VATER, im SOHN und im Heiligen GEIST.
Durch die heilige Taufe werden die Menschen Glieder dieser KIRCHE .
Doch immer wieder wurde versucht, die KIRCHE zu zerstören. Es wurden Splitter abgeschlagen und Äste abgebrochen. Doch der Baum hat sich immer wieder selbst geheilt und ist vernarbt. Aber die Splitter und die Äste verdorren, weil sie nicht mehr mit dem Baum des Lebens verbunden sind !
Das sind heute meine Worte an euch: Überdenkt sie gut.
Es gibt nur einen GOTT, eine Wahrheit und nur
eine heilige, katholische und apostolische Kirche !
Alles andere wurde von Menschen gemacht und stammt nicht von GOTT.
***********************************
Und in der Bibel steht es auch das er auf Petrus den Fels seine Kirche gebaut hat.
Ich hoffe das alle anderen Kirchen eines Tages wieder zur einen gegründeten Kirche Gottes zurückkommen und dort alle Wahrheiten uneingeschränkt annehmen.
Und in den älteren Botschaften von Maria Myrtha steht dies auch, das die Gottesmutter gesagt hat das Gott keine Priesterinnen will, sonst wäre sie die erste Priesterin geworden.
Es sind Botschaften von begnadeten Seelchen die ich hier eingestellt habe.
Diese Website “Die Warnung. Net” sollte man beobachten und die Botschaften lesen und auch aus Naju Korea dort wirkt Gott Wunder, er ist wirklich dort stark zugegen.
Maria Myrta sind Botschaften für die Priester und Bischöfe.
Die Priester und Bischöfe sollen gehorsam dem heiligen Vater folgen.
Sie sollen die 10 Gebote lehren, damit die Menschen ihre Sünden erkennen und beichten gehen, vor allem auch bevor sie die heilige Eucharistie verzehren.
Laut Warnung. Net soll es bald eine Seelenschau geben, wo jeder seine Sünden sieht und erfährt wie Christus darunter leidet, Jesus ruft dort zum Beichten auf.
In Garabandal dem Erscheinungsort der Gottesmutter hat Gott so eine Warnung Seelenschau angekündigt.
Nun erwarte auch ich das es bald passiert und bin vorbereitet.
Die Seelenschau der eigenen Sünden und das Jesus darunter leidet, das soll jedem Menschen auf der Erde passieren, ausgenommen unter 7 Jahre wie es in der Warnung.net angekündigt wurde. Wenn Menschen anderer Religionen dies erleben, so ist das eine Bekehrung der gesamten Welt. Weil es existiert nur ein Schöpfergott Vater Jahwe und sein Sohn Jesus mit dem heiligen Geist.
Wenn dies passiert so müssen die Menschen erkennen das alle anderen erschaffenen Religionen falsch sind. Das ist dann der Triumpf Gottes über alle falschen Götter.
Was geht uns es an, ob in Korea Wunder gewirkt wurden,wir leben in Deutschland und nicht in Korea.In Deutschland wirkt keiner Wunder, leider auch nicht der Bundestag und führt wieder die DM ein.@Katholisch Christ
@kath. Christ:
Ich habe es nun extra nachgeschlagen in der Bibel bei
Matth. 16, Verse 18 und 19:
“Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein.”
Nur leider, auch wenns Ihnen nicht recht ist, hatte der Petrus halt eine Schwiegermutter! Wie kommt man wohl zu einer Schwiegermutter?
Sie können es gleich nachlesen, wenn Sie schon die Bibel zur Hand haben, bei Matth. 8, Vers 14:
“Und Jesus kam in das Haus des Petrus und sah, daß dessen Schwiegermutter zu Bett lag und hatte das Fieber. Da ergriff er ihre Hand, und das Fieber verließ sie.”
Alles das glauben auch die Evangelischen.
Wissen Sie, wenn Martin Luther unhaltbare Zustände zur Sprache gebracht und letztendlich reformiert hat, dann muß man nicht 500 Jahre später noch mit Lust und Genugtuung seine Macht ausspielen und mit einem Lächeln und selbsternannter Gnade die einen – die Orthodoxen – belohnen und die anderen – die Evangelischen – bestrafen.
Die kath. Kirche hat e i n e n Hauptfeind, das ist die Protestantische Kirche, und davon wird nicht abgewichen.
In unserer Welt gibt es genug zu tun: in Bangladesh müssen fast alle Mädchen zur Prostitution gehen, in Afghanistan müssen unsere jungen Männer ihren Dienst tun, in Amerika rasten vor 10 Jahren Fanatiker mit Flugzeugen in Türme, im Zweiten Weltkrieg starben 3 von meinen Onkeln (und was hatte mein Vater eigentlich in Russland verloren?), Millionen Menschen verloren ihr Leben, – hätte die Katholische Kirche eigentlich nichts anderes zu tun als ihr Feindbild zu pflegen gegen die Evangelischen?
Ich werde auch mit diesem Artikel wieder gegen eine Mauer reden und könnte ebenso gut gleich mit dem Stuhl neben mir sprechen!
Hab ich es doch gewusst, dass die Jünger damls keine Zöllebatspflicht hatten und somit die Katholiken mit dieser Pflicht keine Nachfolger Petrus waren. Ich habe davon auch nichts in der Bibel gefunden.@ Elisabeth Mack
Jesus traf die Apostel nicht als Jugendliche sondern sie waren mitten im Leben mit Familie.
Die Jünger haben ihre Familien verlassen um zu evangelisieren.
Ich war übrigens in Karfanaum in Galiläa in der Nähe des Sees von Genezareth, dort ist es wunderschön und man fühlt die Liebe und den Frieden Gottes.
Dort direkt beim Haus von Petrus wo eine kleine Kirche über die Reste seines Hauses gebaut ist, steht direkt neben an der Tempel wo Jesu auch gelehrt hat.
Es sind auch noch Umrisse einiger Häuser von Karfanaum erkennbar.
In Tabga am See Genezareth ist Jesu denn Jüngern nach der Aufersehung erschienen, wir waren dort unten und hatten unsere Messe am See abgehalten war wunderschön.
Dann müsste ja der Tempel,der neben dem Haus von Petrus stand die erste Kirche gewesen sein und nicht die Katholiken,sondern die Juden mit Tempel.Da stimmt doch etwas nicht.@Katholisch Christ
Petrus begann mit den anderen Aposteln nach Jesu Tod die Kirche der Christen aufzubauen die Jesu ihm befahl.
Es ist bis heute nicht bewiesen, das diese neue Kirche in Rom stand,es sind nur Knochenreste ist Rom von vermutlich den Jüngern gefunden worden,aber mehr nicht.Jedenfalls war die Bibel das erste Buch nach dem sich die ünger richten sollten,nicht aber der Kathechismus,was mich weiterhin zweifeln lässt.@Katholisch Christ
Es ist Dein Problem wenn Du die wahre Kirche Gottes nicht erkennen willst und überall umherirrst.
Der Rebstock oder Baum ist die HRKK und wer sich davon entfernt ….
In der Tausendjahrherrschaft, wenn diese Herrschaft beendet werden soll durch Jesus,landet der Satan ohnehin selbst in Gefangenschaft.@Katholisch Christ