Sprechen wir über Walter (Folge 4)

Da ist sie endlich, die Gelegenheit: ein Manager – mal nicht auf der Anklagebank – sondern auf der Couch.
Wer wirft die erste Interpretation?

16 Kommentare | 15. März 2011 | 01:01 Uhr | Twittern | Facebook

16 Kommentare

  1. @Chuck,
    die Empfehlung solcher Seiten ist hier bestimmt nicht sonderlich gerne gesehen.
    Verweise doch bitte auf halbwegs legale Alternativen wie onlinetvrecorder oder save tv bei denen man die Programmierung VOR Start der Sendung tätigen muss um sich rechtlich auf sicherem Boden bewegen zu können.

    Hans | 22. Februar 2011 | 10:06 | Antworten
  2. Geht es nur mir so, oder kann man bei der neuen Serie tatsächlich weniger anmerken als bei der alten?
    Es ist spannend wie eh und je. Bei Walter versteht man nun mehr über seine Motivationen, sein Leben auf diese stressige Art zu gestalten.
    Wieder ein superguter Schauspieler!
    Mehr fällt mir dazu nicht ein.

    Ines | 20. April 2011 | 12:22 | Antworten
  3. ich habe hier einiges angemerkt – was nun im Nirwana verschwunden ist :-(

    Chuck | 20. April 2011 | 15:58 | Antworten
  4. Es hat einem fast die Sprache verschlagen, dass nun alle Kommentare verschwunden sind. Gestern wollte ich nach Chuck meinen Kommentar zu Walters Stunde abgeben und es funktionierte einfach nicht. Es ist schon merkwüdig, dass der Blog ohne Ankündigung umgestellt wurde und wie Chuck es oben formuliert hat, alles im Nirwana verschwunden ist. Bei dieser Staffel scheint doch ziemlich der Wurm drin zu sein. Es ist einfach schade. Herr Voigt hat ja auf Anfrage auch mitgeteilt, dass es keine DVD geben soll und eine Änderung der Sendezeit wegen der schlechten Zuschauerbeteiligung nicht geplant ist. Wen wundert es?

    Anna | 20. April 2011 | 16:21 | Antworten
  5. Walter ist eine wilde Type – von herrschsüchtig bis zartweich (fast noch nie)- mir gefiel, dass er sich darauf einließ, die Geschichte vom Verschwinden seines Bruders zu erzählen….obwohl er über Widerstandshürden gehupft sein muss, innerlich. Er verließ die Praxis mit einem imaginären Nachdenkensrucksack. Positiv, sehr aufrecht.
    Dieser Mann erinnert mich an einen Onkel von mir, der eine Wunderheilung von üblem, inoperablem Tumor erleben durfte.
    Aber das gehört nicht zur Sache.
    Walter wird auch eine neue Einstellung zu seiner Tochter finden.
    Schade, dass zurückgeschraubt wird. Ich finde, diese paar Minuten um Mitternacht inhaltlich gefüllter als stundenlange Spielfilme der üblichen Sorte…

    Wildgans | 20. April 2011 | 17:33 | Antworten
  6. Zunächst einmal muss ich anmerken, dass ich diese Wahl pro Woche nur eine Folge zu senden, für kontraproduktiv halte.
    Paul hat jeweils nur eine Woche Unterbrechung, wir Zuschauer hingegen fünf Wochen. Sich dann noch die Geschichte der Charaktere zu merken, ist schwierig.
    Und dann fehlt hier der größte Teil der Kommentare, an denen man die Geschichten nochmal hätte nachvollziehen können….

    Wieder hakt Paul bei den Verlassenängste von Walter ein. Und wieder will sich Walter nicht darauf einlassen. Aber Pauls nachhaken bedingt bei Walter wieder einen seinen Anfälle, die er nun Mittels des Medikament rechtzeitig stoppen kann. Ist Paul auf der richtigen Spur?
    Oder projiziert Walter in seine Tochter das Leben, welches er selbst gerne gelebt hätte aber aus Verpflichtung nicht konnte. Fühlt sich seine Tochter deshalb so kontrolliert?

    Chuck | 31. Mai 2011 | 00:33 | Antworten
  7. Es ist schon ein starkes Stück, wie respektlos Walter Paul behandelt. Erst drückt er ihm das Gepäckstück in die Hand und dann will er ihn auch noch für die Verspätung bezahlen und kann einfach nicht aufhören zu telefonieren. Man fragt sich, warum er überhaupt zur Therapiestunde kommt. Das muß wohl sein Unterbewußtsein sein, das ihn da hintreibt, das dringend nach Hilfe ruft. Es ist schon erstaunlich, wieviel Wirbel ein Mensch machen kann, nur um nicht auf den Punkt zu kommen, der wahrscheinlich so schmerzlich ist, dass man glaubt, es nicht aushalten zu können.
    Was seine Tochter angeht glaube ich, dass es die Verlustängste sind, die ihren Ursprung im Tod seines Bruders haben, die Walter so handeln lassen. Er hat Angst seine Tochter zu verlieren und engt sie damit so ein, dass sie umso mehr auf Abstand zu ihm gehen muß. Ein Teufelskreis!

    Anna | 31. Mai 2011 | 19:40 | Antworten
  8. Gestern konnte ich leider die Folge mit Walter nicht anschauen und ich habe, wie früher schon mal erwähnt, kein Gerät zum Aufzeichnen. Ich habe deswegen fast so etwas wie Entzugserscheinungen (ist nicht ganz ernst gemeint). Kann mir jemand kurz schildern, was gestern los war? Hat sich Walter wieder so kratzbürstig und respektlos verhalten oder kommt er langsam zur Einsicht, dass er dringend Pauls Hilfe braucht?

    Anna | 12. Juli 2011 | 14:22 | Antworten
  9. Schade, dass niemand Walters Termin kommentiert hat.

    Anna | 15. Juli 2011 | 17:44 | Antworten
  10. Für Anna:

    Der Therapeut tauchte in einem Krankenhausflur auf und traf dort auf Walters Tochter.
    Ungefähr so habe ich es mitgekriegt:
    Die Tochter wollte wieder wegfliegen- auf dem Weg zum Flughafen kehrte wohl Walter früher um- und unternahm einen Suicidversuch, den er erst heftigst leugnete. Die Tochter sollte allen sagen, er habe eine leichte Lebensmittelvergiftung.
    Der Therapeut setzte sich ans Krankenbett. Das gegen den Willen von Walter. Der aber schnell einlenkte, da Paul taktisch klug vorging. Trotzdem kam es zu wütenden Schuldzuweisungen gegen Paul- es stand auch die frühere gerichtliche Klage des Fliegervaters im Raum.
    Vielfacher Millionär bringt sich um- dergleichen dürfe niemals Futter für die Medien werden.
    Paul versuchte behutsam, diesen hoch geladenen Mann ins Herz zu treffen…das wird noch “Arbeit” werden- wobei der alte Mann einmal kurz schluchzte. Als er von seinen ungut geratenen Söhnen erzählte.
    Am Ende sah der von Walter rausgeworfene Paul noch mal die Tochter- und fragte diese nach ihrer Mutter. Warum die sich nicht kümmere…Ob er das denn nicht wisse, meinte die junge Frau, die Mutter habe den dritten oder vierten Entzug hinter sich. Ich glaube von Alk und Medikamenten.
    Ende.
    Vielleicht lesen andere hier und ergänzen….
    Gruß von Sonja

    Wildgans | 23. August 2011 | 15:01 | Antworten
  11. Bei den Folgen mit Walter kann man exemplarisch den Einsturz von massiver Abwehr erleben. Bei der gestrigen “Suizidfolge” war die Realitätsverleugnung und das Niederhalten der tatsächlichen Tragik von Walters Schuldgefühlen, die sich nun in einer existentiellen Selbstbestrafung Raum verschafften, ein Moment, der interessant war, jedoch nicht die emotionale Betroffenheit auslöste, wie bspw. die Folgen mit der krebskranken jungen Frau. Das macht aber auch diese Serie aus – jede “Sitzung” hat das Potential, einen zu berühren, abhängig von der eigenen Geschichte oder “nur” intellektuell zu faszinieren.

    Kirsten | 24. August 2011 | 08:29 | Antworten
  12. Ein sehr bewegendes Ereignis, als Walters Widerstand gebrochen, bzw. dieser starre, aber schon angeknackste “Turm” in sich zusammen sackte….Ich denke, der lang gesuchte “andere” Walter darf nun leben….schwierige Geburt. Bin beeindruckt von der therapeutischen Arbeit, die hier gezeigt wurde!

    Wildgans | 27. September 2011 | 10:40 | Antworten
  13. Das war wirklich sehr berührend, wie Walters Fassade zusammengebrochen ist und er endlich mit seinem “inneren Kind” in Berührung gekommen ist, was sehr schmerzlich, aber auch befreiend sein kann. Wie Paul ihn dahin geführt hat, war wirklich sehr beindruckend und diese Geste zum Schluß, ihn zu berühren und ihm sozusagen “Halt” zu geben, einfach stark.
    Ich habe es nicht geschafft auszusteigen. Eine so eindrucksvolle Serie kann man sich einfach nicht entgehen lassen. Leider habe ich ja 2 Folgen von Walters Geschichte verpasst, bin aber trotzdem gut “reingekommen”.

    Anna | 27. September 2011 | 18:42 | Antworten
  14. Ich habe zuerst gedacht, das war ein heilsamer Zusammenbruch, als Paul die lösenden Worte sprach. Nun denke ich, dass schon die ersten Zusammenbrüche, die Schlaflosigkeit, die Panikattacken, der Suizidversuch, welche als Risse in der Fassade gedeutet werden könnten, den Weg bereiteten für eine Heilung. Es sind alles Symptome, die Walter zwar weghaben wollte, die aber eine Aufforderung zur Entschlüsselung enthielten.
    Weiß jemand den genauen Wortlaut, was Paul über den anderen Walter gesagt hat (sinngemäß: nicht er ist zusammengebrochen, sondern er ist lebendig geworden)? Die Zauberworte haben mich an die in dem Film Good Will Hunting erinnert, der zwar eine andere Problematik hatte (Hochbegabung und Borderline), aber auch in einer Beziehung, die er annehmen konnte, im Innersten berührt worden ist.

    Dr. Dagmar Greitemeyer | 30. September 2011 | 07:55 | Antworten
  15. Also ich weiß nicht….
    Krisen uns Zusammenbrüche als Weg zur Heilung zu sehen ist etwas kurz gegriffen, denke ich. Sie sind nur Aufforderung, an Änderungen zu arbeiten. Aber wie schwer gelingen doch Änderungen im Denken! Zu schwer, einfach zu schwer. Seltsamerweise bin ich nach 2-jähriger Therapie nicht mehr depressiv obwohl ich mich absolut nicht ändern konnte. Allerdings, ein ganz spezieller Fehlgedanke kam mir am Ende der Therapiezeit in einem dramatischen Moment doch hoch, wohl aus ganz weit innen er war aus dem Unbewuusten gepurzelt. Den habe ich “überschreiben” können, mit Hilfe des Verstandes. Und ein wenig mehr Akzeptanz des “So-Seins” kann ich auch vorweisen. “Zauberworte” greifen, aber ganz individuell. Es werden vielleicht ganz andere sein, als der Therapeut vielleicht dachte. Tausendmal greift was nicht. Und dann berührt ein Nebensatz.
    So gesehen ist das, was wir da sahen erst ein Anfang und ich vermute, es wäre etwas zu schnell gegriffen, sollte das gleich geholfen haben. Typisch “filmisch” halt.

    Ines | 3. Oktober 2011 | 01:09 | Antworten
  16. Thanks for your new updates,really its very nice.
    Website hosting forum

    Website hosting forum | 9. Februar 2012 | 12:02 | Antworten

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