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Wie es hier weiter geht
Liebe Freunde der Serie!
Um das Blog übersichtlicher zu halten, werden hier keine Folgen-bezogenen Artikel mehr eingestellt.
Positiv ausgedrückt: Die Diskussion über die jeweilige Folge führt ihr unter dem Artikel weiter, der sich auf die Hauptfigur der Folge bezieht. Also: Mia, April, Oliver, Walter oder Paul.
Danke für euer Interesse und Engagement nochmal!Liebe Grüße
84 Kommentare | [3sat] Ekki Voigt | 07. April 2011 | 12:00 Uhr |
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Sprechen wir über Paul (Folge 5)
Ich habe die Zeit nicht gestoppt, aber gefühlt hat Paul Weston ungefähr 1,5 Minuten gebraucht von dem Satz “Ich will hier nicht in Therapie” und “Wie wäre es, wenn ich wieder zu Ihnen kommen würde, zur Therapie.”
Ist in dieser Zeit etwas passiert, dass ihn überzeugt hat? Wenn ja, was?
Das Thema “Mutter”?
Oder war es von Anfang klar, dass er diesmal richtig Hilfe brauchen würde? Schließlich schämt er sich schon in der Eröffnungsszene seines Berufs.
Was ist los mit Paul Weston?23 Kommentare | [3sat] Ekki Voigt | 22. März 2011 | 10:58 Uhr |
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In Treatment – im Realitätscheck bei scobel extra
Gert Scobel hat mit Margarete Mitscherlich und Marianne Leuzinger-Bohleber den Realitätsgehalt von “In Treatment” überprüft. (scobel extra, Montag, 21.3.2011, 23.10, nachzusehen in der Mediathek.
Was sagen die Experten hier im Blog zu der Sendung?6 Kommentare | [3sat] Ekki Voigt | 22. März 2011 | 09:38 Uhr |
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Sprechen wir über Walter (Folge 4)
Da ist sie endlich, die Gelegenheit: ein Manager – mal nicht auf der Anklagebank – sondern auf der Couch.
Wer wirft die erste Interpretation?15 Kommentare | [3sat] Ekki Voigt | 15. März 2011 | 01:01 Uhr |
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Oliver – Scheiden tut weh (Folge 3)
Das Kind – Opfer einer Trennung…da haben wir wohl einen Klassiker diesmal dabei. Ich möchte hier zur Threaderöffnung wenig sagen – da spielt mir einfach zu viel mit herein, ich empfinde Hilflosigkeit und Wut auf soviele Eltern, die ihre Kinder dafür benutzen, um sich beim Partner für Verletzungen zu rächen.
19 Kommentare | [3sat] Ekki Voigt | 08. März 2011 | 10:18 Uhr |
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April oder: die Lähmung der Widerspenstigen (Folge 2)
Ich habe mal von einem Coach-Ausbilder gehört: Es gibt keine schwierigen Coachees – es gibt nur unflexible Coaches.
Bei April würde ich als Therapeut verzweifeln (und zum Glück bin ich ja keiner). Soviel “keine Ahnung”, so viel Schulterzucken, soviel belästigtes Augenrollen. Und dies in einer Lage, die dem Therapeuten nicht erlaubt, seinerseits mit der Schulter zu zucken und zu sagen: “Ach, die Patientin wird schon irgendwann damit anfangen, sich zu heilen.” Denn die Zeit drängt – der Krebs wächst schnell.
Ist das möglich – einem beratungsresistenten Menschen zu einer wichtigen Einsicht zu verhelfen?
Wie reagiert Ihr auf Widerstände?
Wie reagiert Ihr auf eure eigenen Widerstände?
Wenn du erkennst, dass jemand sich gegen eine deiner Meinung nach lebensrettende Einsicht sträubt – woran erkennst Du, dass nicht Du selbst es bist, der den Balken im Auge hat?27 Kommentare | [3sat] Ekki Voigt | 01. März 2011 | 10:48 Uhr |
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Sprechen wir also über…Folge 1
Eigentlich wäre ja Mia Hope an der Reihe, doch Folge 1 der ersten Staffel scheint mir eher Paul ins Zentrum zu stellen.
Was für ein Beginn! Schuldig oder nicht schuldig? Die Frage der Verantwortung des Therapeuten hat ja auch in unserem Blog zu In Treatment 1 eine große Rolle gespielt.
Jetzt treibt die Klage des Vaters von Alex (Klient von Paul in IT 1, ein Navypilot, der sich mutmaßlich bei einem Einsatz in den Tod gestürzt hat) unseren Therapeuten in die Arme einer ehemaligen Klientin – und auch diese wartet mit Vorwürfen auf.
Dabei ist sie mit ihrer Attraktivität (und ihrer emotionalen Bedürftigkeit) auch gleich eine heiße Kandidatin für die Laura-Nachfolge (die Klientin, mit der Paul Weston in IT 1 ein Verhältnis begann).
Für mich persönlich taucht da eine Frage auf, die ich mir schon öfter gestellt habe: Inwieweit steigt das Bedürfnis, sich zu verlieben (zu vertrauen, sich zu verbinden) mit dem schlechten Gewissen? Zumindest bei mir hatte ich schon öfter den Verdacht: eine Frau, die ich benutzt habe, möglichst mit viel Innigkeit zu trösten.
Wie sagte einst Walter Serner? Nie ist die Bereitschaft, bedingungslos zu vertrauen, so groß wie kurz nach einer gewaltigen Enttäuschung. (sinngemäß zitiert aus “Letzte Lockerungen”)23 Kommentare | [3sat] Ekki Voigt | 23. Februar 2011 | 10:13 Uhr |
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Sind Therapierte die besseren Menschen, Herr Ernst?
Heiko Ernst hat als Chefredakteur der Zeitschrift “Psychologie heute”
seit geraumer Zeit seinen Finger am Puls der Therapieszene. Und
sicherlich einiges zu In Treatment sagen.Wir haben mit ihm ein Interview geführt, das hier in lockeren Folgen nach und nach veröffentlicht wird.
Träumen wir mal, Herr
Ernst: Die Menschen in Deutschland, Österreich und Schweiz lesen alle “Psychologie heute” – und gehen alle zur Therapie: Stünde es dann besser um unser Land?HE: Nein, es müssen nicht alle zur Therapie gehen oder
“Psychologie Heute” lesen – auch wenn das gut für die Therapeutenzunft und meinen Verlag wäre. Die „Therapeutisierung und Psychologisierung der Gesellschaft” galt ja bis vor kurzem noch als Schreckgespenst – angeblich werde heute alles problematisiert, durchanalysiert und unter dem Aspekt des Defekts und des Defizits betrachtet. Wenn es denn so wäre, ginge es in der Tat zu weit, niemand will das.Die Erfinder des Gespenstes haben damit wohl auf die Durchdringung
der Alltagssprache mit therapeutischem und psychologischem Jargon reagiert. Wir
sind aber mittlerweile eher in der Coaching-Gesellschaft gelandet - da will man die gerade anstehenden Probleme meistern, aber nicht unbedingt tiefer schürfen. Denn immer noch viele Menschen wollen erst gar nicht in den Verdacht kommen, eine Therapie zu brauchen. Für
ein paar Leute mehr jedoch wäre eine Therapie sicher angebracht und hilfreich.
Und in vielen Bereichen der Gesellschaft wird eindeutig zu wenig reflektiert,
analysiert und therapiert. Ich nenne nur die Psychopathologien, die in der
Bankenkrise bei vielen der Akteure erkennbar wurden …Sind Therapierte bessere Menschen?
HE: In einem gewissen Sinne schon – wenn man darunter
reflektiertere, aufgeklärtere, nachdenklichere Menschen versteht. Eine Therapie kann ja nicht nur dafür sorgen, dass der Therapierte wieder funktioniert, nicht mehr unter seinen Symptomen leidet. Sie kann auch aufmerksamer und bewusster machen. Wer gelernt hat, sich selbst besser zu verstehen, wer gespürt hat, wie gut es tut, wenn man Dinge in einem geschützten Raum offen aussprechen kann, profitiert davon. Schwierige Probleme lassen sich lösen, wenn neue Sichtweisen
erprobt werden können, wenn Verdrängtes, Übersehenes oder Unterschätztes plötzlich gesehen wird. Das alles kann nie ein Schaden sein. Und Menschen mit Therapierfahrung sind oft auch ein gutes Stück verständnisvoller, nachsichtiger – einfach klüger – im Umgang mit ihren Mitmenschen.Würden Politiker gerechtere Politik machen, wenn sie zu Paul Weston gingen?
HE : Das kommt ganz auf die Motivation an, mit der jemand in
Therapie geht: Geht es nur darum, wieder besser zu funktionieren? Vielleicht
wieder besser zu schlafen, seine Ängste besser zu kontrollieren oder keine
Zwangsgedanken mehr zu haben? Dann wäre die Therapie eine bloße Reparaturwerkstatt.
Über die Lösung von akuten Problemen hinaus verschafft ein guter Therapeut,
eine gute Therapeutin immer auch ein Surplus an Erkenntnis. Genauer gesagt:
diese Erkenntnis ist oft die Voraussetzung dafür, dass Symptome überhaupt
verschwinden: Was hat mich in diese Situation gebracht? Warum bin ich
festgefahren? Was macht mir wirklich zu schaffen? Wie will ich weitermachen?
Was muss ich ändern? Allein die Bereitschaft, diese Selbstreflexion zu
betreiben, kann auch etwas im Wertesystem
des Klienten oder Patienten verändern. Eine Therapie ist immer auch ein
Innehalten, eine Chance, den Kurs neu zu bestimmen.4 Kommentare | [3sat] Ekki Voigt | 21. Februar 2011 | 11:18 Uhr |
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Die zweite Staffel – Start am Montag, 21.Februar 2011
Endlich – unser Therapeut ist wieder da!
Therapeut Paul Weston (Gabriel Byrne) startet mit Schwierigkeiten in die zweite Staffel. Von seiner Ehefrau Kate getrennt, hat er in New York City eine Praxis eröffnet. Der Vater von Alex, dem bei einem Einsatz verunglückten Piloten aus Staffel 1, verklagt Paul. Und auch die Anwältin, von der sich Paul vertreten lassen will, hat noch eine Rechnung offen. Sie hadert immer noch mit der Abtreibung, die sie vor zwanzig Jahren, als Klientin Pauls, hat vornehmen lassen.
In der zweiten Staffel verlässt die Serie öfter als beim Start das Therapiezimmer – und das Privatleben von Paul Weston wird näher beleuchtet. Er entschließt sich, bei Gina (Dianne Wiest) selbst Therapie zu machen. Dort begegnet ihm auch seine erste große Liebe Tammy (Laila Robbins).
Neben der Anwältin Mia (Hope Davis) suchen der seniore Manager Walter (John Mahoney), die krebskranke Architekturstudentin April (Alison Pill) und die Eltern des 12-jährigen Oliver (Aaron Shaw) Rat bei Paul Weston.
3sat strahlt die Serie wöchentlich aus – montags, 23.55 h bzw. 0.15 h. Jeder Charakter wird in 7 Episoden begleitet – „In Treatment 2″ wird also 35 Wochen lang zu sehen sein.32 Kommentare | [3sat] Ekki Voigt | 17. Februar 2011 | 14:33 Uhr |
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Erste Staffel ab Juli bei ZDFneo
ZDFneo zeigt die erste Staffel von “In Treatment” mit allen 43 Folgen ab Montag, 12. Juli 2010. Ausstrahlungsrhythmus: montags bis freitags eine Folge täglich im Spätabendprogramm.
6 Kommentare | Christoph Cappel | 15. Juni 2010 | 18:59 Uhr |
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