Zensur

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Überwachung und Zensur: Das war 2013

Überwachung ist immer und überall - nicht nur von der NSA (Foto: Flickr-Nutzer Christian Schnettelker; CC BY 2.0)

Überwachung ist immer und überall - nicht nur von der NSA (Foto: Flickr-Nutzer Christian Schnettelker; CC BY 2.0)

Die zweite Hälfte des Jahres stand im Zeichen der Enthüllungen von Edward Snowden. Fast ins Abseits geriet, wer es neben NSA & Co. auf die Informations- und Kommunikationsfreiheit abgesehen hatte. Hyperland dokumentiert am heutigen Tag der Menschenrechte zwölf weltweite Ereignisse und Entwicklungen des Jahres. [mehr]

Das britische Internet soll sauber sein

David Cameron will standardmäßig aktivierte Filter fürs britische Internet - und stößt damit auf massivem Widerstand. (Bild: Screenshot, www.openrightsgroup.org)

David Cameron will standardmäßig aktivierte Filter fürs britische Internet - und stößt damit auf massiven Widerstand. (Bild: Screenshot, www.openrightsgroup.org)

David Cameron meint es ernst: Zukünftig sollen alle Briten mit aktiviertem Pornofilter surfen. Kritiker sehen nicht nur technische Probleme, sondern wittern staatliche Zensur legaler Inhalte. [mehr]

Vom Internet zum Filternet

Web 2.0 für Muslime: Unerwünschte und verbotene Begriffe können von jedem Nutzer als solche angezeigt werden. (Bild: Screenshot halagooggling.com)

Web 2.0 für Muslime: Unerwünschte und verbotene Begriffe können von jedem Nutzer als solche angezeigt werden. (Bild: Screenshot halalgoogling.com)

Vorhandene Suchmaschinen nehmen kaum Rücksicht auf die Bedürfnisse muslimischer Nutzer. Halalgoogling.com will es besser machen, indem es seine Ergebnisse automatisch filtert und ausblendet, was “haram” (in etwa: verboten, tabu) ist. Mit dem Versuch, das Internet sauber zu filtern, steht die Suchmaschine nicht allein. [mehr]

Streit um die Zukunft des Internet

Kein Interesse an Mitsprache? Beim World Telecommunication Policy Forum glänzten die deutschen Verbände überwiegend durch Abwesenheit. (Bild: Screenshot)

Kein Interesse an Mitsprache? Beim World Telecommunication Policy Forum glänzten die deutschen Verbände überwiegend durch Abwesenheit. (Bild: Screenshot)

Um die Zukunft des Internet wird auf internationalem Parkett gestritten. Dabei versucht sich schon seit längerem die International Telecommunication (ITU) ins Spiel zu bringen. Sie ist eine Organisation der Vereinten Nationen, bei der die Regierungen das Sagen haben. Beschließen sie eine neue Regelung, gilt sie in allen Staaten als verbindlich. Vergangene Woche traf man sich in Genf beim World Telecommunication Policy Forum (WTPF), um über künftige Weichenstellungen zu beraten. [mehr]