Netzsperren

Alle Beiträge zum diesem Thema.

Vorbereitung für Olympia: Russland perfektioniert die Überwachung

Die russischen Zensurexperten Andrej Soldatow und Alexej Sidorenko diskutieren über Internetfreiheit vor Sotschi (Foto: Franziska Senkel)

In weniger als einem Monat beginnen im russischen Sotschi die Olympischen Winterspiele. Während der Spiele wird jegliche Kommunikation von der Regierung kontrolliert und überwacht werden. Auf einer Veranstaltung von Reporter ohne Grenzen in Berlin berichten zwei Internet-Experten über die Situation.

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Selbstversuch Internet-Zensur: Eine Reise in die “chinesische” Türkei

Bis hierher und nicht weiter: ein "Stoppschild" warnt vor schweren Verstößen gegen türkisches Netzrecht. (Foto: Screenshot)

Bis hierher und nicht weiter: ein “Stoppschild” warnt vor schweren Verstößen gegen türkisches Netzrecht. (Foto: Screenshot)

Es ist eine Nachricht, die eigentlich ihr Verfallsdatum überschritten hat: In der Türkei wird das Internet zensiert. Seit 2007 können lokale Strafgerichte Webseiten wegen allerlei schwammig formulierter Vorwürfe landesweit sperren lassen. YouTube wurde bis 2010 zwei Jahre lang blockiert. Und 2011 kursierte eine offizielle Liste mit 138 Wörtern, die in Domain-Namen fortan tabu sein sollten.

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Russland: Ab sofort wird das Internet zensiert

Pünktlich zur Einführung des neuen Zensurgesetzes erötern die russischen Piraten, wie man das Gesetz aushebelt.

Pünktlich zur Einführung des neuen Zensurgesetzes erötern die russischen Piraten, wie man das Gesetz aushebelt.

In Russland tritt ein neues Mediengesetz in Kraft. Ab sofort können unbequeme Internetseiten von der Regierung ohne Gerichtsbeschluss gesperrt werden. Das russische Kontrollamt für Massenmedien und Kommunikation hat in den letzten Monaten eine schwarze Liste erstellt, die ab heute öffentlich einsehbar ist. Was sagen die russischen Blogger?

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Vor Warnhinweisen sei gewarnt

Warnhinweise bald auch im Netz? (Foto: Julius Endert)

Warnhinweise bald auch im Netz? (Foto: Julius Endert)

Es liegt eine gewisse Ironie in der Tatsache, dass Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zur Eröffnung der CeBIT betonte: “Der Bund kann wichtige Impulse für die Informationsgesellschaft setzen. Er kann technologische und rechtliche Entwicklungen anstoßen.“ Und sein Kollege Philipp Rösler (FDP) vom Bundeswirtschaftsministerium kurz vorher in einer Studie prüfen ließ, ob Warnhinweise nach dem französischen “Three-Strikes-Modell” auch in Deutschland praktikabel wären. Aber Friedrich hat wohl nicht diese rechtliche Entwicklung gemeint, denn das Verfahren wäre vermutlich sogar rechtswidrig. [mehr]