EuGH: Gerichte dürfen Internetseiten sperren

Gerichte dürfen den Zugang zu bestimmten Internetangeboten sperren (Grafik: Julius Endert)

Internetprovider können gerichtlich gezwungen werden, den Zugang zu Websites zu sperren, auf denen Urheberrechte verletzt werden. Dabei können sie selbst entscheiden, welche Sperrmaßnahmen sie treffen. Dies hat der Europäische Gerichtshof heute in seiner Entscheidung (PDF) bekannt gegeben. [mehr]

Staatsvertrag: Kein kindersicheres Internet

Mit einem Online-Beteiligungsverfahren wollen die Bundesländer einen neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag auf den Weg bringen. Der Vorläufer war 2010 spektakulär gescheitert. (Bild: Screenshot; www.jugendmedienschutz.sachsen.de/sachsen/de/home)

Wie sinnvoll ist eine Sendezeitbeschränkung im Internet? Müssen soziale Netzwerke ihre Dienste jugendfrei halten? Und: Sollen sich Jugendschützer auch um Extremismus im Netz kümmern? Mit diesen Fragen wendet sich die sächsische Staatskanzlei nun an die Bürger. Auf der neuen Plattform mit dem Titel “Ideen Jugendmedienschutz” sollen die Bürger ein Wort mitreden. [mehr]

Schönschreiben auf Wikipedia: der Schreibwettbewerb wird zehn Jahre alt

Schreibfeder, Kalligraphie

Etwa 1,7 Millionen Artikel zählt die deutsche Wikipedia-Ausgabe zurzeit. Einige sind gut geschrieben und fundiert, andere eher schwach. Zweimal im Jahr zeichnet ein Schreibwettbewerb die besten Artikel aus. Noch bis Ende März können Artikel für den Wettbewerb nominiert werden, der 2014 im zehnten Jahr stattfindet. [mehr]

Mobilservice M-Pesa macht Banken Konkurrenz

mpesa ermöglicht Zahlungen auch ohne Bankkonto (Foto: dpu-ucl; Quelle: Flickr, cc-by-2.0)

Geldbeträge überweisen oder erhalten, ohne ein Bankkonto zu haben, nur mit einem Handy. Bislang war das schwierig. Das kenianische Mobilfunkunternehmen Safaricom hat zusammen mit Vodafone das System M-Pesa entwickelt, mit dem sich Geldtransfers über ein Handy durchführen lassen. Nun will das Unternehmen weiter expandieren. [mehr]