<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hyperland</title>
	<atom:link href="http://blog.zdf.de/hyperland/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.zdf.de/hyperland</link>
	<description>Frische und beste Berichte über Web-Trends und -Themen.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 May 2013 21:54:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>Deutscher Webvideopreis: Raus aus dem Kinderzimmer</title>
		<link>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/deutscher-webvideopreis-raus-aus-dem-kinderzimmer/</link>
		<comments>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/deutscher-webvideopreis-raus-aus-dem-kinderzimmer/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 May 2013 21:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Fiene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webvideo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zdf.de/hyperland/?p=11608</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Hunde statt Katzen, Gesellschaftskritik statt Bauchnabel-Show, viel Jubel und vereinzelt enttäuschte Geschichter, das bleibt vom Deutschen Webvideopreis, der am Samstagabend in Düsseldorf von der European Web Video Academy verliehen worden ist. Zum dritten Mal feierte die Szene ihre besten Videos &#8211; und auch ein bisschen sich selbst. Nach der Gala bleibt die Erkenntnis: Die deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<div id="attachment_11609" class="wp-caption aligncenter" style="width: 494px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/cw_webvideopreis.jpg" rel="shadowbox[post-11608];player=img;"><img class="size-full wp-image-11609    " src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/cw_webvideopreis.jpg" alt="Die Gewinner beim Deutschen Webvideopreis 2013 bei der Preisverleihung im Düsseldorfer Capitol-Theater (Foto: Christof Wolff)" width="484" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gewinner beim Deutschen Webvideopreis 2013 bei der Preisverleihung im Düsseldorfer Capitol-Theater (Foto: Christof Wolff)</p></div>
<p>Hunde statt Katzen, Gesellschaftskritik statt Bauchnabel-Show, viel Jubel und vereinzelt enttäuschte Geschichter, das bleibt vom Deutschen Webvideopreis, der am Samstagabend in Düsseldorf von der European Web Video Academy verliehen worden ist.</p>
<p><span id="more-11608"></span></p>
<p>Zum dritten Mal feierte die Szene ihre besten Videos &#8211; und auch ein bisschen sich selbst. Nach der Gala bleibt die Erkenntnis: Die deutsche YouTube-Szene ist mehr als Katzen-Videos und ein Haufen pubertärer Halbstarker, die mit ihren Scherzvideos jede Woche hunderttausende Zuschauer erreichen. Die Szene ist erwachsen geworden.</p>
<p><strong>Mehr als Popcorn-Kino</strong></p>
<p>Wer sich heimlich hinten in das Capitol-Theater gestellt hat, konnte eine auf den ersten Blick kuriose Szene beobachten: Wo sonst zu Kabarett und Musical geklatscht und geschunkelt wird, saßen mehr als 1.000 Webvideo-Fans, Nominierte und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien, die gebannt auf eine große Leinwand schauten und sich gemeinsam Webvideos ansahen. Beim Video von den Außenseitern wird gelacht, bei iBilali gejubelt und bei den niedlichen Tiervideos machen alle große Augen. Dies ist soweit erwartbar gewesen; dennoch gab es in der noch realtiv jungen Szene während der 90-minütigen straffen Gala deutlich mehr als unterhaltendes Popcorn-Kino.</p>
<p>Substanz gab es schon bei der Begrüßung von Moderatorin Miriam Pielhau. Mit ihrem Statement gegen die Flatrate-Drosselpläne der Telekom sammelte sie nicht nur billigen Applaus, sondern sprach vielen YouTubern aus dem Herzen: &#8220;Wenn ein Telekommunikationsanbieter seine Pläne wahrmacht, und uns im Schneckentempo bedient &#8211; was prämieren wir denn da? Das beste Standbild?&#8221;</p>
<p>Einen Beitrag für ein ökologisches Gewissen lieferten die Gewinner der Kategorie &#8220;WIN&#8221;. Die Studenten der ifs Köln sind für ihr Video Mad Thieves ausgezeichnet worden, in dem sie auf lustige Art und Weise die Vorzüge des Elektroautos gegenüber des klassischen Benziners zeigten und dabei ohne erhobenen Zeigefinger auf das Umweltgewissen der Zuschauer appellierte.</p>
<p><strong>Auch ernste Themen werden behandelt<br />
</strong><br />
Aber auch noch gravierendere Probleme unserer Gesellschaft machten einige der Preisträger zu ihrem Thema: In der Kategorie OMG (Oh My God) ist die Hochschule HS-OWL und die Organisation <a href="http://roterkeil.net/" target="_blank">roterkeil.net</a> für ihr Video &#8220;Nur neun Jahre Glück&#8221; ausgezeichnet worden &#8211; ein Video gegen Kindesmissbrauch. Erzählt wird die Geschichte vom kleinen Daniel, der zur Prostitution gezwungen wird.</p>
<p>Der Preisträger in der Kategorie VIP und meinungsstarke Publikumsliebling LeFloid freut sich, dass sein Video &#8220;Totgeprügelt und alle gucken zu&#8221; gewonnen hat, machte aber auch auf die Rolle des Publikums aufmerksam: &#8220;Meine Community hat es möglich gemacht, dass ein Video über Zivilcourage gewonnen hat und ich diesen Glasbaustein (gemeint war die Plexiglastrophäe) nach Hause nehmen kann.&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Die Kinderzimmer-Zeiten sind vorbei&#8221;</strong></p>
<p>Tatsächlich ist der Webvideopreis ein Preis des Netzes: Zur Hälfte bestimmt die Jury, zur anderen Hälfte die Webvideo-Zuschauer. Mehr als 300.000 Nutzer haben in den letzten Wochen die Links zu ihren Lieblingsvideos verlinkt, geliked und geteilt. Am Ende gab es Preise in 13 Kategorien &#8211; und noch eine Überraschung. Die Veranstalter haben sich dafür entschieden, Y-Titty mit einem Ehrenpreis auszuzeichnen.</p>
<div>Vor allem für ihre Arbeit in den letzten Monaten: &#8220;Niemand hat die deutschsprachige Webvideoszene so nachhaltig geprägt, wie sie. Y-Titty steht stellvertretend für eine neue Generation von Bewegtbildmachern, die abseits von traditionellen Strukturen nicht nur zielsicher ihr Publikum erreichen, sondern dabei auch wirtschaftlich erfolgreich sind,“ sagt EWVA-Geschftsführer Dr. Dimitrios Argirakos. Y-Titty zeigten sich am Ende ganz überrascht: &#8220;Das fühlt sich jetzt ein wenig wie Lebenswerk an&#8221;, so TC von Y-Titty. Die Kinderzimmer-Zeiten sind vorbei.&nbsp;</p>
<p><strong>Die Gewinner im Überblick<br />
</strong><br />
LOL<br />
Postillon24 Nachrichten: Mutter bei Geburt im Krankenhaus vertauscht (<a href="http://bit.ly/18wyj3m" target="_blank">http://bit.ly/18wyj3m</a>)</p>
<p>FYI<br />
Stefans Musikworkshop &#8211; James Bond Soundtrack erklärt (<a href="http://bit.ly/159bPcc" target="_blank">http://bit.ly/159bPcc</a>)</p>
<p>CUTE<br />
hundeallerlei &#8211; Maya Weimaraner (<a href="http://bit.ly/16Q5NNJ" target="_blank">http://bit.ly/16Q5NNJ</a>)</p>
<p>FAQ<br />
Benjamin Jaworskyj &#8211; Blumen kreativ fotografieren (<a href="http://bit.ly/18wjJZu" target="_blank">http://bit.ly/18wjJZu</a>)</p>
<p>AAA:<br />
Ken Ottmann &#8211; Paper Age (<a href="http://bit.ly/18okhTc" target="_blank">http://bit.ly/18okhTc</a>)</p>
<p>FAIL:<br />
Wolfgang Rademacher &#8211; Besser Sprechen lernen (<a href="http://bit.ly/17hleP0" target="_blank">http://bit.ly/17hleP0</a>)</p>
<p>WIN:<br />
ifs Köln &#8211; Bankraub/Mad Thieves (<a href="http://bit.ly/12xVauQ" target="_blank">http://bit.ly/12xVauQ</a>)</p>
<p>Newbie:<br />
dailyknoedel &#8211; Beginne mit YouTube! (<a href="http://bit.ly/10pGTke" target="_blank">http://bit.ly/10pGTke</a>)</p>
<p>ACTION:<br />
Lukas Tielke &#8211; In the Woods with Amir Kabbani (<a href="http://bit.ly/14a8CVA" target="_blank">http://bit.ly/14a8CVA</a>)</p>
<p>VIP<br />
LeFloid &#8211; Totgeprügelt und alle gucken zu…(<a href="http://bit.ly/13QlCQ6" target="_blank">http://bit.ly/13QlCQ6</a>)</p>
<p>OMG<br />
HS-OWL &amp; <a href="http://roterkeil.net/" target="_blank">roterkeil.net</a> &#8211; Nur neun Jahre Glück (<a href="http://bit.ly/12Of95S" target="_blank">http://bit.ly/12Of95S</a>)</p>
<p>EPIC:<br />
Daniel Moshel (Österreich) &amp; August Schram (Schweiz) – MeTube (<a href="http://bit.ly/16BGsqv" target="_blank">http://bit.ly/16BGsqv</a>)</p>
<p>LET&#8217;s Play:<br />
tabletennisgamer &#8211; Let’s Play Händewaschen (<a href="http://bit.ly/15e2fFq" target="_blank">http://bit.ly/15e2fFq</a>)</p>
<p>Preis fürs Lebenswerk: YTitty!</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/deutscher-webvideopreis-raus-aus-dem-kinderzimmer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frankreich plant Steuer auf Internetgeräte</title>
		<link>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/frankreich-plant-steuer-auf-internetgeraete/</link>
		<comments>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/frankreich-plant-steuer-auf-internetgeraete/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 May 2013 06:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Louis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Datenträger]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturflatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Raubkopien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zdf.de/hyperland/?p=11591</guid>
		<description><![CDATA[Wir befinden uns im Jahre 2013 nach Christus. Ganz Europa wird von Online-Piraten heimgesucht, die Filme und Musik illegal aus dem Internet laden. Ganz Europa? Nein! Das von unbeugsamen Franzosen bevölkerte Gallien widersetzt sich dieser Erosion der Urheberrechte. Durch eine Steuer auf Geräte mit Internetanschluss soll jeder schon im Voraus für die Möglichkeit des illegalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11595" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/steuer.jpg" rel="shadowbox[post-11591];player=img;"><img class="size-full wp-image-11595 " src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/steuer.jpg" alt="Keine Steuern? Von wegen - ein Gutachten empfiehlt der französischen Regierung die Besteuerung von Internetgeräten. (Foto: mmemichi, CC BY-NC-SA 2.0.)" width="450" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Keine Steuern? Von wegen - ein Gutachten empfiehlt der französischen Regierung die Besteuerung von Internetgeräten. (Foto: mmemichi, CC BY-NC-SA 2.0.)</p></div>
<p>Wir befinden uns im Jahre 2013 nach Christus. Ganz Europa wird von Online-Piraten heimgesucht, die Filme und Musik illegal aus dem Internet laden. Ganz Europa? Nein! Das von unbeugsamen Franzosen bevölkerte Gallien widersetzt sich dieser Erosion der Urheberrechte. Durch eine Steuer auf Geräte mit Internetanschluss soll jeder schon im Voraus für die Möglichkeit des illegalen Herunterladens zahlen.<span id="more-11591"></span></p>
<p>&#8220;Den Kultursektor darf man nicht dem Markt überlassen&#8221;, sagt <a href="http://crg.polytechnique.fr/home/benghozi/EN">Pierre-Jean Benghozi</a>, Direktor des Lehrstuhls für Innovation und Regulierung digitaler Dienste an der Universität Polytechnique. &#8220;Sonst könnten viele wenig bekannte Künstler gar nicht überleben, und das Kulturangebot würde sich erheblich verringern – und daran hat ja schließlich keiner Interesse.&#8221;</p>
<p><strong>Eine Steuer zur Rettung der kulturellen Ausnahme</strong></p>
<p>Ähnlich argumentiert das jüngste Gutachten über &#8220;<a href="http://culturecommunication.gouv.fr/Actualites/A-la-une/Culture-acte-2-80-propositions-sur-les-contenus-culturels-numeriques">Kulturpolitik im digitalen Zeitalter</a>&#8220;. Dort empfiehlt Pierre Lescure, ehemaliger Chef des Bezahlfernsehsenders Canal+, der Regierung 80 Maßnahmen, um die <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Exception_culturelle">excéption culturelle</a> – die französische kulturelle Ausnahme – fit für das Internet-Zeitalter zu machen. Die Steuer auf Internetgeräte ist eine der besonders umstrittenen Maßnahmen.</p>
<p>Die rund 60 Jahre alte Ausnahmeregelung bezeichnet eine Reihe unterstützender Maßnahmen für Künstler. Dazu gehören zum Beispiel Subventionen und die Vorgabe, dass ein bestimmter Anteil der im Radio gespielten Stücke in französischer Sprache sein muss.</p>
<p>Seit 1985 gibt es außerdem die rémunération pour copie privée (<a href="http://www.scam.fr/portals/0/contenus/documents/repartition/redevance_copieprivee.pdf">PDF</a>), das Entgelt für Privatkopien. So zahlen Käufer von Speichermedien eine Steuer, die an Künstler, Autoren und Produzenten ausgeschüttet wird.</p>
<p><strong>Clouds sind die neue Form der Speicherung</strong></p>
<p>Doch die klassischen Datenträger haben ausgedient, immer mehr Anwender speichern ihre Daten nicht auf Datenträgern, sondern in der Cloud. Daher sollen nun Geräte mit Internetanschluss mit einer Steuer von zunächst einem Prozent belegt werden. Im Jahr sollen so rund 86 Millionen Euro zusammenkommen, eine spätere Erhöhung der Steuer ist nicht ausgeschlossen.</p>
<p>Eine Aussicht, die Jean-Marc Leclerc von <a href="http://www.digitaleurope.org/">Digitaleurope</a>, dem Lobbyverband der Elektronikkonzerne in Brüssel, in Rage versetzt. &#8220;Das ist skandalös und das komplett falsche Signal&#8221;, meint er. &#8220;Eine solche Abgabe, deren Steuersatz ja steigen kann, ist ein Damokles-Schwert für Elektronikunternehmen, die sich dann eventuell einfach in einem anderen Land niederlassen.&#8221;</p>
<p><strong>Frankreich ein Vorreiter für Europa?</strong></p>
<p>Mit seiner Ansicht ist Leclerc nicht allein. Camille Bedin, stellvertretende Generalsekretärin der Oppositionspartei UMP, beschuldigt die sozialistische Regierung, dass Steuern ihre Droge seien. Die Verbrauchervereinigung <a href="http://www.clcv.org/">Consommation, logement et cadre de vie</a> meint zudem, es sei unverantwortlich, in Zeiten sinkender Kaufkraft der Haushalte neue Steuern einzuführen.</p>
<p>Einwände, die Professor Benghozi nicht gelten lässt. &#8220;Bei Smartphone-Preisen von um die 400 Euro reden wir von etwa vier Euro Steuern&#8221;, sagt er. &#8220;Und die werden die Hersteller wohl kaum auf die Verbraucher abwälzen – vor allem angesichts internationaler Konkurrenz.&#8221; Dass Unternehmen deswegen ihre Koffer packten und sich in einem anderen Land niederließen, bezweifelt er. &#8220;Langfristig ist das Ziel schließlich, solche Maßnahmen auf europäischer Ebene umzusetzen.&#8221;</p>
<p>Wann das französische Parlament sich mit der Maßnahme auseinandersetzen wird, ist noch nicht bekannt.</p>
<p>(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/frankreich-plant-steuer-auf-internetgeraete/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SPD: Die Sorge der Volkspartei</title>
		<link>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/spd-die-sorge-der-volkspartei/</link>
		<comments>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/spd-die-sorge-der-volkspartei/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 May 2013 04:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Pachali</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zdf.de/hyperland/?p=11584</guid>
		<description><![CDATA[Die SPD feiert gleich zweimal: &#8220;Ein Festakt im Gewandhaus, ein Bürgerfest auf dem Marktplatz&#8221;, so die Partei. Wer nicht zu den Gästen im Gewandhaus gehört, kann den Festakt per Großbildleinwand auf dem Marktplatz verfolgen. Wie die SPD den Kontakt zur Basis und zum Wähler hält, beschäftigt die Partei nicht erst seit Peer Steinbrücks Forderung nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11588" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/spd150.png" rel="shadowbox[post-11584];player=img;"><img class="size-full wp-image-11588  " src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/spd150.png" alt="Die SPD will mehr digitale Partizipation - und fürchtet sie gleichzeitig als möglichen Spaltpilz. (Bild: Screenshot)" width="450" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Die SPD will mehr digitale Partizipation - und fürchtet sie gleichzeitig als möglichen Spaltpilz. (Bild: Screenshot)</p></div>
<p>Die SPD feiert gleich zweimal: &#8220;Ein Festakt im Gewandhaus, ein Bürgerfest auf dem Marktplatz&#8221;, so die Partei. Wer nicht zu den Gästen im Gewandhaus gehört, kann den Festakt per Großbildleinwand auf dem Marktplatz verfolgen. Wie die SPD den Kontakt zur Basis und zum Wähler hält, beschäftigt die Partei nicht erst seit Peer Steinbrücks Forderung nach &#8220;Beinfreiheit&#8221;.<span id="more-11584"></span></p>
<p>Zuletzt etwa wieder beim Wahlkampf: Die Partei startete einen <a href="http://www.spd.de/buergerdialog/">Bürger-Dialog</a> und sammelte Ideen, zur Hälfte auch von Nicht-Mitgliedern – ein Teil davon findet sich nun im Regierungsprogramm. Freiwillige Wahlkampfhelfer wiederum sollen über eine <a href="https://mitmachen.spd.de/">Mitmach-Plattform</a> für den Klingelzug von Tür zu Tür gewonnen werden: Kleine Experimente auf dem großen Tanker SPD.</p>
<p><strong>Partizipation gesucht</strong></p>
<p>Wie sich dessen Kurs bestimmt, darüber kommt dennoch manch ein Mitglied ins Grübeln. Er habe &#8220;bis heute […| noch nicht verstanden wie das jetzige Wahlprogramm für die Bundestagswahl zustande gekommen ist&#8221;, bloggte vor kurzem <a href="http://yannickhaan.tumblr.com/post/47192760521/die-spd-und-die-sache-mit-der-partizipation">Yannick Haan</a>, Sprecher des Berliner Forums Netzpolitik der Partei.</p>
<p>Er hat auch an einem <a href="https://spd-netzpolitik.de/berlin/partizipation-in-der-berliner-spd-ein-impuls">Ideenpapier</a> mitgeschrieben. Die SPD müsse sich öffnen, mehr bieten als Treffen im guten alten Ortsverein. &#8220;Die wenigsten jungen Menschen finden den jahrelangen Marsch durch die Institutionen interessant&#8221;, heißt es darin. Für bessere Antragsdiskussionen schlägt das Papier etwa vor, <a href="http://liquidfeedback.org/lqfb/lqfb-de/">Liquid Feedback</a> einzusetzen.</p>
<p>Zu einem ähnlichen Fazit kamen letztes Jahr auch die Jungsozialisten Yasmina Banaszczuk und Dennis Morhardt. Die Möglichkeiten, sich in die Partei einzubringen &#8220;entsprechen nicht den gesellschaftlichen Herausforderungen vor denen wir stehen und schließen in ihrer derzeitigen Form viele Mitglieder aus&#8221;, heißt es in ihrem <a href="http://sozis-gegen-vds.de/files/2012/10/2012-10-23-mehr-mitgliederbeteiligung-wagen.pdf">Konzeptpapier</a>. Wer etwa ein Mitgliederbegehren unterstützen will, kann das nur in der Geschäftsstelle oder per Post. Nicht aber online, wie sie bei ihrer innerparteilichen Initiative gegen die Vorratsdatenspeicherung lernten, die im letzten Jahr scheiterte.</p>
<p><strong>Öffnung vs. Spaltpilz</strong></p>
<p>Doch im Streit um Partizipation geht es nicht nur um die Gewohnheiten von &#8220;Digital Natives” und &#8220;Immigrants”. Er streift auch immer auch die Frage danach, was die SPD sein will: Nachdem in den Schröder-Jahren Debatten an Expertenkommissionen und Kommunikationsmanager delegiert wurden, mussten Andrea Nahles und Sigmar Gabriel 2009 erst durch die Ortsverbände tingeln und den Genossen die Abkehr von der &#8220;Basta&#8221;-Politik demonstrieren. In den Folgejahren kam auch eine interne Parteireform in Gang.</p>
<p>Auf das digitale Mitgliederbegehren, 2011 <a href="http://www.spd.de/linkableblob/21664/data/beschluss_parteireform.pdf">beschlossen</a>, müssen die Sozialdemokraten allerdings noch warten. Eine Arbeitsgruppe prüfe derzeit noch die &#8220;rechtlichen und technischen Voraussetzungen&#8221;, so ein SPD-Sprecher auf Nachfrage. Dennis Morhardt ist jedenfalls zuversichtlich: &#8220;Da geht, so gerne ich es auch hätte, nichts über Nacht&#8221;, meint er.</p>
<p>Das dürfte auch mit strategischen Fragen zusammenhängen: Die Partei fürchtet &#8220;Zerstrittenheit&#8221;, mehr Partizipation kann polarisieren. &#8220;Plebiszite bringen das wohlorganisierte System von Quoten und Proporzen durcheinander, auf das gerade Volksparteien nicht verzichten können&#8221;, stellt der Politikwissenschaftler Matthias Micus fest, der <a href="http://library.fes.de/pdf-files/id/ipa/07648.pdf">untersucht</a> hat, wie Europas Sozialdemokraten sich organisieren. Das Dilemma: Als Volksparteien sollen sie alle repräsentieren – unabhängig von Schicht, Geschlecht, oder Lebensstil. Mit Öffnung und Beteiligung soll das Volk wieder erreicht werden – doch das bringt auch &#8220;den Spaltpilz in die Gliederungen&#8221;, wie Micus schreibt. Und den fürchteten schon die SPD-Großväter.</p>
<p>(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/spd-die-sorge-der-volkspartei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Streit um die Zukunft des Internet</title>
		<link>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/streit-um-die-zukunft-des-internet/</link>
		<comments>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/streit-um-die-zukunft-des-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 03:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[ICANN]]></category>
		<category><![CDATA[ITU]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zdf.de/hyperland/?p=11562</guid>
		<description><![CDATA[Um die Zukunft des Internet wird auf internationalem Parkett gestritten. Dabei versucht sich schon seit längerem die International Telecommunication (ITU) ins Spiel zu bringen. Sie ist eine Organisation der Vereinten Nationen, bei der die Regierungen das Sagen haben. Beschließen sie eine neue Regelung, gilt sie in allen Staaten als verbindlich. Vergangene Woche traf man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11567" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/ituwtpf.png" rel="shadowbox[post-11562];player=img;"><img class="size-full wp-image-11567  " src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/ituwtpf.png" alt="Kein Interesse an Mitsprache? Beim World Telecommunication Policy Forum glänzten die deutschen Verbände überwiegend durch Abwesenheit. (Bild: Screenshot)" width="450" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Kein Interesse an Mitsprache? Beim World Telecommunication Policy Forum glänzten die deutschen Verbände überwiegend durch Abwesenheit. (Bild: Screenshot)</p></div>
<p>Um die Zukunft des Internet wird auf internationalem Parkett gestritten. Dabei versucht sich schon seit längerem die International Telecommunication (ITU) ins Spiel zu bringen. Sie ist eine Organisation der Vereinten Nationen, bei der die Regierungen das Sagen haben. Beschließen sie eine neue Regelung, gilt sie in allen Staaten als verbindlich. Vergangene Woche traf man sich in Genf beim World Telecommunication Policy Forum (WTPF), um über künftige Weichenstellungen zu beraten.<span id="more-11562"></span></p>
<p>Immer noch ist dabei die grundsätzliche Frage ein Thema, wer bei der ITU in Sachen Internet Gehör finden soll. Diskutiert wird das Multi-Stakeholder-Prinzip, bei dem neben den Regierungen auch Wirtschaftsverbände und zivilgesellschaftliche Organisationen mitwirken. Allerdings bezweifeln zivilgesellschaftliche Gruppen wie etwa <a href="http://bestbits.net/wtpf-2013/">bestbits</a>, dass die ITU bereits ausreichend &#8220;offen und partizipativ&#8221; agiert.</p>
<p><strong>Offene Mitsprache</strong></p>
<p>Dabei habe sich im Laufe des vergangenen Jahres bereits eine Menge geändert, meint Michael Rotert, der als Vorstandsvorsitzender des Internetverbands <a href="http://www.eco.de">eco</a> in Genf war. So finden sich inzwischen sämtliche Tagungsunterlagen frei verfügbar im Netz. &#8220;Das war vor einem Jahr noch undenkbar&#8221;, sagt Rotert. Außerdem kann jeder kommen und mitwirken, der will. Verabschiedet werden die Abschlusspapiere, die so genanten <a href="http://www.itu.int/en/wtpf-13/Pages/opinions.aspx">Opinions</a>, im Konsens. Wo es keinen Konsens gibt, verschiebt die ITU die Verabschiedung eines Papiers auf das nächste Treffen.</p>
<p>Umso bedauerlicher findet es Rotert, dass die deutsche Wirtschaft die Mitsprachemöglichkeit, wie sie die ITU jetzt eröffnet hat, überhaupt nicht nutzt. Als einziger Wirtschaftsverband war eco auf dem Treffen in Genf dabei, Verbände wie etwa der BDI waren nicht zu sehen, &#8220;obwohl das Internet längst zum Querschnittsthema für viele Branchen geworden ist&#8221;, so Rotert. Das hält er für kurzsichtig, denn schon in wenigen Jahren habe so gut wie jedes Gerät einen Internetanschluss: &#8220;Die jetzt verhandelten Regelungen betreffen also auch die Automobilindustrie, den Maschinenbau, wahrscheinlich bald sogar jeden Hersteller von Fensterrahmen.&#8221;</p>
<p><strong>Machtfragen</strong></p>
<p>Einschneidende Forderungen wie etwa die Kontrolle von Inhalten, wie sie noch im Dezember auf der <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/12/itu-das-internet-ist-kein-telegrafenmast/">WCIT-12-Konferenz</a> von einigen Staaten gestellt wurden, gab es dieses Mal zwar nicht, doch überraschte Brasilien beim Thema &#8220;Internet Governance&#8221; mit der Forderung nach nationalen Internetsegmenten. Ähnliches hatte Russland bereits im Dezember vergeblich gefordert. Gemeint ist damit eine nationale Verwaltung des Internets, die an den Grenzen des jeweiligen Landes endet. Dies würde den Aufbau nationaler Kontroll- und Zensurinfrastrukturen ermöglichen. Doch auch dieses Mal konnte man sich nicht einigen.&#8221;Russland wird vermutlich nächstes Jahr den Vorschlag erneut vorlegen&#8221;, meint Rotert.</p>
<p>Deutlich wird mit solchen Vorstellungen, dass einzelne Staaten versuchen, mehr Macht über das Internet zu bekommen. Am ehesten wäre dies noch über die ITU möglich, weil dort allein die Staaten stimmberechtigte Mitglieder sind. Die Verwaltung des Internet, die Vergabe von Adressen und Namen liegt jedoch immer noch in den Händen der Internetverwaltung <a href="http://www.icann.org">ICANN</a>, die von den USA dominiert wird. Dort ist das Mitspracherecht und die Vertretung der verschiedenen Stakeholder allerdings wesentlich stärker verankert. Die ITU will sich bei der ICANN übrigens künftig als Stakeholder häufiger blicken lassen. Damit könnten verschiedene Diskussionsstränge wieder zusammenlaufen.</p>
<p>(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/streit-um-die-zukunft-des-internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Schlacht um den Konsolenmarkt</title>
		<link>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/die-schlacht-um-den-konsolenmarkt/</link>
		<comments>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/die-schlacht-um-den-konsolenmarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 19:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Sobiraj</dc:creator>
				<category><![CDATA[Games]]></category>
		<category><![CDATA[Konsolen]]></category>
		<category><![CDATA[Playstation]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet]]></category>
		<category><![CDATA[Wii]]></category>
		<category><![CDATA[Xbox]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zdf.de/hyperland/?p=11572</guid>
		<description><![CDATA[Spielekonsolen, einst Nischenprodukte für Hardcore-Gamer, machen heute mehr als ein Viertel aller verkauften Mehrzweckcomputer aus. Grund genug für die drei führenden Hersteller Sony, Microsoft und Nintendo, die Muskeln spielen zu lassen. Nintendo brachte sein neuestes Produkt, die Wii U, bereits im November 2012 auf den Markt. Während Sony am Montag die Playstation 4 vorstellte, ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11576" class="wp-caption alignnone" style="width: 466px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/home-menue-praesentation.png" rel="shadowbox[post-11572];player=img;"><img class="size-full wp-image-11576  " src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/home-menue-praesentation.png" alt="Mit der neuen Xbox One will Microsoft den gesamten Entertainment-Bereich kräftig aufmischen. (Bild: Screenshot der Präsentation)" width="456" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Mit der neuen Xbox One will Microsoft den gesamten Entertainment-Bereich kräftig aufmischen. (Bild: Screenshot der Präsentation)</p></div>
<p>Spielekonsolen, einst Nischenprodukte für Hardcore-Gamer, machen heute mehr als ein Viertel aller verkauften Mehrzweckcomputer aus. Grund genug für die drei führenden Hersteller Sony, Microsoft und Nintendo, die Muskeln spielen zu lassen. Nintendo brachte sein neuestes Produkt, die <a href="http://www.nintendo.de/Wii-U/Wii-U-344102.html">Wii U</a>, bereits im November 2012 auf den Markt. Während Sony am Montag die <a href="http://de.playstation.com/ps4/">Playstation 4</a> vorstellte, ohne sie im Detail zu zeigen, stellte Microsoft jetzt auf dem Xbox Campus ihr neues Mehrzweckgerät vor.<span id="more-11572"></span></p>
<p>Mit seiner neuen Spielekonsole hat sich Microsoft große Ziele gesteckt. Mit der <a href="http://www.xbox.com/de-DE/hub/reveal">Xbox One</a> will man das Thema Entertainment für immer verändern. Die neue Konsole soll weit mehr als nur eine Abspielstation für Games, Musik und Videos sein. Sie verfügt mit einer eigenen Cloud-Anbindung, Skype und dem Internet Explorer auch über zahlreiche Online-Funktionen.</p>
<p><strong>Runderneuert</strong></p>
<p>Das Gerät sei einfach in der Anwendung, komplett benutzbar und umfangreich einsetzbar, erzählten naturgemäß begeisterte Mitarbeiter von Microsoft. Mit Stimmkommandos (ohne die es anscheinend gar nicht mehr geht) kann die Spielkonsole vollumfänglich bedient werden. Das Umschalten zwischen den einzelnen Angeboten wie Musik- und Videoplayer, Fernsehprogramm, Internet Explorer oder einem Spiel geht sehr schnell. Wer will, kann den Bildschirm im sogenannten Snapmode teilen, um mehrere Angebote gleichzeitig zu nutzen. Zudem verfügt die neue Konsole über eine verbesserte Version der Gestensteuerung <a href="http://www.xbox.com/de-DE/Kinect?xr=shellnav">Kinect</a>. So kann man mit seinen Handbewegungen Anwendungen schließen, zum Home-Bildschirm wechseln und vieles mehr. Der neue Controller soll insgesamt 40 Neuheiten bieten und wurde, so Microsoft &#8220;von Gamern für Gamer&#8221; entworfen. Über die Cloud werden alle Daten des Spielers abgelegt. Beispielsweise zeigt die neue XBOX automatisch beim Start ein persönliches Menü an und ruft in Erinnerung, welche Anwendungen als letztes gestartet wurden.</p>
<p>Im Inneren des eher klobig wirkenden Geräts arbeiten gleich drei Betriebssysteme. Das Xbox-System, der Kernel von Windows 8 und eine Schicht dazwischen, um beide Ebenen miteinander zu verbinden. Das neue System hat allerdings seinen Preis – es ist nur bedingt abwärtskompatibel. Wer also hoffte, seine alten Spiele für die Xbox 360 auch auf der neuen Xbox One spielen zu können, der sieht sich getäuscht. Angeblich aber sollen gebraucht gekaufte Spiele auch auf der neuen Xbox laufen &#8211; wie das funktionieren soll, bleibt abzuwarten.</p>
<p><strong>Wer macht das Rennen?</strong></p>
<p>Die Luft im Konsolenmarkt wird merklich dünner. In den Anfangszeiten der Spielekonsolen waren zahlreiche Hersteller mit unterschiedlichen Systemen am Start. Viele davon blieben auf der Strecke, heute dominieren Nintendo, Sony und Microsoft den Markt. Wer von ihnen das Rennen machen wird, bleibt abzuwarten. Während sich Nintendos Wii U nur schleppend verkauft, müssen sich die Sony-Fans noch gedulden, ob die Playstation 4 tatsächlich bis zum Ende 2013 erscheinen wird. Das neue Schlachtschiff von Microsoft soll zwar noch vor dem Weihnachtsgeschäft in den Regalen stehen, Erscheinungstermin und Preis wurden aber noch nicht verraten. Möglicherweise geschieht dies auf der Spielemesse E3 Anfang nächsten Monats.</p>
<p>Vielleicht aber ist das Rennen der Konsolenhersteller auch nur noch ein Rennen um den letzten Platz &#8211; schließlich werden Smartphones und Tablets als mobile Spielemaschine immer beliebter. Am Ende könnten die Konsolen wieder das werden, was sie einst waren: Nischenprodukte für Hardcore-Gamer.</p>
<p>(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/die-schlacht-um-den-konsolenmarkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leben und werben lassen</title>
		<link>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/leben-und-werben-lassen/</link>
		<comments>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/leben-und-werben-lassen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 15:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Kleinz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Adblocker]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbefilter]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zdf.de/hyperland/?p=11546</guid>
		<description><![CDATA[Ist es in Ordnung, die Werbung auf Webseiten auszublenden? Mehrere deutsche Online-Medien bitten ihre Leser darum, Werbeblocker zumindest teilweise abzuschalten. Verlage wollen mehr auf Bezahllösungen setzen. Überraschung für Internetnutzer, die sich an ein werbefreies Netz gewöhnt hatten: Vor einer Woche erschienen auf Webseiten bekannter Online-Medien wie Süddeutsche.de, FAZ.Net und Golem.de Banner, in denen die Leser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11551" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/adblockspon.png" rel="shadowbox[post-11546];player=img;"><img class="size-full wp-image-11551   " src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/adblockspon.png" alt="In einer gemeinsamen Aktion werben Online-Medien um das Ausschalten eines Anzeigenblockers - bislang mit eher geringem Erfolg." width="450" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">In einer gemeinsamen Aktion werben Online-Medien um das Ausschalten eines Anzeigenblockers - bislang mit eher geringem Erfolg. (Bild: Screenshot, Spiegel Online.)</p></div>
<p>Ist es in Ordnung, die Werbung auf Webseiten auszublenden? Mehrere deutsche Online-Medien bitten ihre Leser darum, Werbeblocker zumindest teilweise abzuschalten. Verlage wollen mehr auf Bezahllösungen setzen.<span id="more-11546"></span></p>
<p>Überraschung für Internetnutzer, die sich an ein werbefreies Netz gewöhnt hatten: Vor einer Woche erschienen auf Webseiten bekannter Online-Medien wie Süddeutsche.de, FAZ.Net und Golem.de Banner, in denen die Leser zum Abschalten so genannter Adblocker aufgefordert wurden.</p>
<p>Die Debatte ist alles andere als neu. So hatte bereits eine Siemens-Tochter 1999 einen &#8220;Webwasher&#8221; veröffentlicht, der die damals noch überschaubaren Webseiten von der Werbung befreite – sehr zum Missfallen der Webseiten-Betreiber, die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/kolumne-banner-blocker-barrikaden-a-14113.html">scharf gegen das Produkt protestierten</a>.  Seither hat die Zahl der Nutzer der Werbefilter stark zugenommen. Süddeutsche.de schätzt, dass mittlerweile bei fast jedem vierten Webseiten-Abruf ein Werbeblocker zum Einsatz kommt. Dabei – so führt Chefredakteur Plöchinger an – habe man alles getan, um nervende Werbung zu beseitigen und auf ein angenehmes Maß zu reduzieren.</p>
<p><strong>Wer bezahlt Online-Journalismus?</strong></p>
<p>War der Appell an die Leser erfolgreich? Gegenüber Hyperland zeigt sich Plöchinger vorsichtig optimistisch: &#8220;Tatsächlich ist bei uns wie anderen die Adblockerquote, soweit man sie schätzen kann, in diesen Tagen leicht sinkend.&#8221; Doch es sei den Medien nicht um einen plötzlichen Wandel gegangen, sondern um eine Debatte: Wie soll man Journalismus im Netz bezahlen? Bisher setzen fast alle Angebote auf ein kostenloses Angebot, das durch Werbung finanziert wird.</p>
<p>Einer der Hauptakteure des Streits ist der Hersteller des populären Werbeblockers Adblock Plus. Dort hatte man vor einiger Zeit den Werbeanbietern ein Angebot gemacht: Wer auf nervende Werbung verzichtet, <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/04/adblocker-kampf-gegen-nervige-werbung/">kommt ungefiltert durch den Werbefilter</a>. Doch nach über anderthalb Jahren ist die Bilanz des Angebots verhalten. Die Ausnahmeliste besteht fast nur aus Anbietern, die ohnehin nur Textwerbung schalten und keine Redaktionen bezahlen. Nur wenige Medien haben sich auf Experimente eingelassen, darunter der IT-Nachrichtendienst Golem.de.</p>
<p><strong>Textanzeigen bringen zu wenig Umsatz</strong></p>
<p>Dessen Geschäftsführer zieht aber eine ernüchternde Bilanz: &#8220;Letztendlich sind die Umsätze, die sich für uns darüber erzielen lassen, marginal.&#8221; Zu streng sind die Anforderungen von Adblock Plus, die weder Bewegtbild-Werbung noch großflächige Anzeigen zulassen. &#8220;Wir sind ja vollkommen dabei, dass Werbung nicht wild blinken und Texte in kleine Happen unterbrechen sollte, so dass Content und Werbung verschwimmen&#8221;, sagt Ihlenfeld. Aber Werbekunden zahlten für reine Textanzeigen zu schlecht, um damit redaktionelle Arbeit zu finanzieren.</p>
<p>Wie geht es weiter? Schon lange hat die Branche darüber debattiert, ihre Angebote kostenpflichtig zu machen. Experimente auf Mobilplattformen bestätigen den Kurs. Dort allerdings brauchen die Verlage die Werbeblocker vorerst kaum zu fürchten: Apple lässt auf iPhone und iPad gar keine Werbeblocker zu, Google hat Adblock Plus aus dem offiziellen App-Store für Android <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-wirft-Werbeblocker-aus-dem-Android-Play-Store-1822706.html">entfernt</a>.</p>
<p>Dass Werbeblocker und Werbeindustrie sich darauf einigen können, welche Werbung zu aufdringlich und nervtötend ist, ist indes nicht zu erwarten. Schon wenige Stunden nach Beginn der Anti-Adblocker-Aktion waren die Filter von Adblock Plus so angepasst, dass die Aufforderung zum Abschalten von den Bildschirmen der Nutzer verschwand.</p>
<p>(Das ZDF ist für den Inhalt externer Internetseiten nicht verantwortlich)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/leben-und-werben-lassen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twitter-Fiction: Steven Soderbergh twittert Roman</title>
		<link>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/twitter-fiction-steven-soderbergh-twittert-roman/</link>
		<comments>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/twitter-fiction-steven-soderbergh-twittert-roman/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 06:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hakan Tanriverdi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zdf.de/hyperland/?p=11537</guid>
		<description><![CDATA[Steven Soderbergh schreibt gerade eine Novelle auf Twitter. 18 Kapitel später bleibt die Frage: Warum eigentlich auf Twitter? Steven Soderbergh hat genug vom Kino. Zumindest von den Industriefilmen, die mit Hollywood in Verbindung gebracht werden und von der Art, wie Filmemachen im Jahr 2013 praktiziert wird. In einer 40-minütigen Rede, die der Regisseur während des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11540" class="wp-caption aligncenter" style="width: 479px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/468442330_81ad3f4b57_b.jpg" rel="shadowbox[post-11537];player=img;"><img class="size-full wp-image-11540" src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/468442330_81ad3f4b57_b.jpg" alt="Regisseur Steven Soderbergh bei einem Besuch auf der Berlinale (Foto: Flickr-User Siebi; Quelle: Flickr CC-BY-2.0)" width="469" height="313" /></a><p class="wp-caption-text">Regisseur Steven Soderbergh bei einem Besuch auf der Berlinale (Foto: Flickr-User Siebi; Quelle: Flickr CC-BY-2.0)</p></div>
<p>Steven Soderbergh schreibt gerade eine Novelle auf Twitter. 18 Kapitel später bleibt die Frage: Warum eigentlich auf Twitter?</p>
<p><span id="more-11537"></span></p>
<p>Steven Soderbergh hat genug vom Kino. Zumindest von den Industriefilmen, die mit Hollywood in Verbindung gebracht werden und von der Art, wie Filmemachen im Jahr 2013 praktiziert wird. In einer 40-minütigen Rede, die der Regisseur während des &#8220;San Francisco International Film Festivals&#8221; Ende April gehalten hat (<a href="//blog.sffs.org/home/2013/4/steven-soderbergh-the-state-of-cinema-video-transcripthtml" target="_blank">Video und Textversion befinden sich hier</a>), nennt er seine Argumente: die Produzenten seien zu ängstlich und zu sehr darauf fokussiert, dass das Geld wieder hereinkomme. Und die einfachste Rechnung hierfür seien: Actionfilme.</p>
<p>Soderbergh selbst ist der Regisseur von Filmen wie &#8220;Ocean’s Eleven&#8221;, einem &#8220;Solaris&#8221;-Remake, &#8220;Traffic&#8221; und aktuell in den Kinos: &#8220;Side Effects&#8221;. Mit 300 Millionen Dollar produziertes Popcorn-Kino sei einfacher zu konsumieren als Arthouse-Filme, sagt Soderbergh und das führe dazu, dass klassische Hollywood-Filme den größeren Teil der Gewinne einstreichen als Independent-Filme. Die Produzenten gingen lieber auf Nummer sicher, deshalb fehle es dem Kino an neuen Visionen. Diese Rundum-Unzufriedenheit mit dem Status Quo der Film-Industrie hat Soderbergh dazu veranlasst, sich zurückzuziehen und vorerst aus dem Filmgeschäft <a href="//www.vulture.com/2013/01/steven-soderbergh-in-conversation.html" target="_blank">auszusteigen</a>.</p>
<p><strong>Kunst und Schreiben</strong></p>
<p>Parallel dazu hat Soderbergh in einem <a href="//collider.com/steven-soderbergh-retirement-behind-the-candelabra/" target="_blank">Interview</a> erklärt, dass er sich in Zukunft lieber anderen Formen widmen will: Der <a href="//www.extension765.com/" target="_blank">Kunst</a> und dem Schreiben. Soderbergh hat bereits seit Oktober 2012 einen <a href="//twitter.com/colliderfrosty/status/296863896587874305" target="_blank">Twitter-Account</a> namens @bitchuation. Von diesem Account aus hat er Ende April, also kurz nach seiner Rede in San Francisco, <a href="//twitter.com/#!/Bitchuation/status/328648080301903872" target="_blank">folgenden Satz getwittert</a>: &#8220;Ich werde jetzt versuchen, eine Novelle namens &#8220;Glue&#8221; (englisch für Kleber, Leim) zu twittern.&#8221;</p>
<p><strong>Agenten-Krimi in 140 Zeichen zerstückelt</strong></p>
<p>Die Geschichte ist allem Anschein nach ein Agenten-Krimi. Soderbergh veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen 20-40 Tweets am Stück, samt Fotos von den Erzählorten. Momentan hat die Novelle 18 Kapitel.</p>
<p>Geschichten, in je 140 Zeichen zerstückelt und Tweet für Tweet veröffentlicht: Twitter weiß um die literarische Nutzung seines Dienstes. Aus diesem Grund hat das Unternehmen bereits im Oktober 2012 ein &#8220;<a href="//blog.twitter.com/2012/announcing-twitter-fiction-festival" target="_blank">Twitter Fiction Festival</a>&#8221; ausgerufen. Schließlich gibt es eine Vielzahl von Accounts, die die Geschichten von fiktiven Personen erzählen. Die Bandbreite reicht von einem <a href="https://twitter.com/feministhulk" target="_blank">feministischen Hulk</a> über einen <a href="https://twitter.com/KimKierkegaard" target="_blank">Kierkegaard-Kim-Kardashian-Mix</a> bis hin zu <a href="https://twitter.com/VeryShortStory" target="_blank">Kürzestgeschichten</a>.</p>
<p>Komplette Bücher sind in diesem Kontext eher eine Ausnahme. Die erste speziell für Twitter geschriebene Kurzgeschichte stammt von <a href="http://thebrooklynink.com/2009/11/30/5809-brooklyn-based-lit-mags-twitter-experiment/" target="_blank">Rick Moody </a>aus dem Jahr 2009. Ben Samuel, der die Geschichte damals unter @ElectricLit mitveröffentlicht und betreut hat, sagt heute: &#8220;Viele Menschen haben 2009 der Technik die Schuld dafür gegeben, dass die Menschen nicht mehr konzentriert lesen können – und wir wollten zeigen, dass wir vom Gegenteil ausgehen: durch Twitter erreicht man sehr wohl neue Leser, aber auf eine andere Art.&#8221;</p>
<p>Bücher auf Twitter zu veröffentlichen, wird aber auch kritisch gesehen.</p>
<div id="attachment_11539" class="wp-caption aligncenter" style="width: 479px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/bild-1.png" rel="shadowbox[post-11537];player=img;"><img class="size-full wp-image-11539" src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/bild-1.png" alt="Wo bin ich: Nutzer äußern sich kritisch zum Versuch, auf Twitter einen Roman zu schreiben (Quelle: Screenshot Twitter)" width="469" height="254" /></a><p class="wp-caption-text">Wo bin ich: Nutzer äußern sich kritisch zum Versuch, auf Twitter einen Roman zu schreiben (Quelle: Screenshot Twitter)</p></div>
<p>Scott Hutchins, der an der Standford University Kreativschreiben unterrichtet, sagt: &#8220;Wer seine Bücher in einem Magazin veröffentlicht, ist sich der Aufmerksamkeit seiner Leserschaft sicher. Auf Twitter muss die Schreibweise außergewöhnlich gut sein.&#8221; Längere Geschichten mit einer Erzählperson sind Hutchins zufolge auf Twitter nicht gut aufgehoben. &#8220;Twitter bietet so viele Möglichkeiten&#8221;, sagt er. &#8220;Man kann ganze Geschichten mit mehreren Accounts erzählen, multimodal.&#8221;</p>
<p>Soderbergh erzählt seine Geschichte bis dato noch monomodal. Ein Account, 140 Zeichen, eine Novelle. Warum genau diese Geschichte nach und nach auf Twitter gepostet werden muss, wird nirgends erklärt. Zumindest zwei User scheinen sich daran zu stören. Sie haben die Geschichten mittlerweile auf <a href="http://www.anovellacalledglue.com/" target="_blank">andere Seiten</a> <a href="https://storify.com/kitson/glue-a-novella-by-bitchuation" target="_blank">ausgelagert </a>. Zum ungestörten Lesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/twitter-fiction-steven-soderbergh-twittert-roman/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Börse lernt Twitter</title>
		<link>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/die-boerse-lernt-twitter/</link>
		<comments>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/die-boerse-lernt-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 May 2013 07:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Giuseppe Paletta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zdf.de/hyperland/?p=11524</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Netzwerke wie Twitter oder Facebook erobern immer mehr Sphären unseres Alltags. Selbst die New Yorker Börse hat jetzt begonnen, systematisch Twitter nach börsenrelevanten Informationen auszuwerten. Während sich die Börse davon aktuellere Kursinformationen verspricht, bergen die Netzwerke auch Gefahren für den Aktienhandel, wie jüngste Ereignisse eindrucksvoll gezeigt haben. &#8220;Es geht nicht darum, was passiert ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<div id="attachment_11526" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/2396819536_e18429112e_b.jpg" rel="shadowbox[post-11524];player=img;"><img class="size-full wp-image-11526  " src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/2396819536_e18429112e_b.jpg" alt="Nachrichten aus sozialen Netzwerken sind auch für die Börse relevant. (Foto: Travel Afficionado; Quelle: Flickr CC-BY-NC-2.0) " width="430" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Nachrichten aus sozialen Netzwerken sind auch für die Börse relevant. (Foto: Travel Afficionado; Quelle: Flickr CC-BY-NC-2.0) </p></div>
<p>Netzwerke wie Twitter oder Facebook erobern immer mehr Sphären unseres Alltags. Selbst die <a href="http://www.nyse.com/press/1360840642983.html" target="_blank">New Yorker Börse hat jetzt begonnen</a>, systematisch Twitter nach börsenrelevanten Informationen auszuwerten. Während sich die Börse davon aktuellere Kursinformationen verspricht, bergen die Netzwerke auch Gefahren für den Aktienhandel, wie jüngste Ereignisse eindrucksvoll gezeigt haben.</p>
<p><span id="more-11524"></span></p>
<p>&#8220;Es geht nicht darum, was passiert ist, es geht uns darum was gerade passiert&#8221;, sagt eine Sprecherin der New Yorker Börse gegenüber Hyperland. Deswegen habe man sich zu einer Zusammenarbeit mit der US-Firma <a href="http://socialmarketanalytics.com/" target="_blank">Social Market Analytics</a> entschieden, die das notwendige Tool für die Twitteranalyse entwickelt hat. Den Kunden der Börse werde ein sogenanntes &#8220;Sentiment Signature Feed&#8221; angeboten, welches automatisch ausgewählten Twitterkanälen folge und aus der Masse an Tweets für die an der Börse gelisteten Unternehmen in Echtzeit einen &#8220;Sentiment Score&#8221; (Stimmungsindikator) berechnet. Dieser soll zusammen mit anderen Börsensignalen helfen, mögliche Kursschwankungen von Aktien und Fonds vorwegzunehmen.</p>
<p>Social Market Analytics betont, dass man keinen regulären Twitternutzern folge, um die Scores zu berechnen. Die Twitterkanäle, die ausgewertet würden, seien &#8220;Analysten, offizielle Nachrichtenkanäle und andere ausgewiesene Experten.&#8221; Neunzig Prozent aller Tweets seien irrelevant für die Scores und würden von der Software als Spam gefiltert.</p>
<p><strong>Nicht ohne Gefahren</strong></p>
<p>&#8220;Solche Tools sind eigentlich nur für professionelle Anleger oder sogenannte Hochfrequenzhändler geeignet, die zum einen das professionelle Equipment dafür und zum anderen auch die Zeit haben, ständig die Informationen im Blick zu behalten und im richtigen Moment zu handeln&#8221;, kommentiert Frank Herkenhoff von der Deutschen Börse in Frankfurt auf Anfrage von Hyperland.</p>
<p>Die Analyse von Social Media-Kanälen wie Twitter kann für Börsen aber auch Gefahren bergen. Erst vor Kurzem brachte ein Hackerangriff auf den Twitter-Kanal der <a href="http://www.heute.de/Wenn-die-Nachrichten-gehackt-werden-27655502.html" target="_blank">Nachrichtenagentur AP</a> die US-Börsenkurse kurzzeitig stark ins Schwanken, als Hacker über den offiziellen Twitteraccount der Agentur von angeblichen Explosionen im weißen Haus gesprochen hatten.<br />
Auch für die gezielte Manipulation von Börsenwerten kann Twitter missbraucht werden, wie die jüngste Vergangenheit gezeigt hat.</p>
<p>So führten geplante Falschmeldungen durch einzelne Tweets auf Twitter zu Kursveränderungen einzelner Aktien an der New Yorker Börse, allerdings noch vor der Einführung der systematischen Twitteranalyse durch die Börse. Nutzer eröffneten neue Twitterkonten und gaben sich Namen von bekannten Börsenexperten, um mithilfe von negativen Nachrichten Einfluss auf einzelne Aktienkurse zu bekommen. Sobald die gewünschte Wirkung am Börsenmarkt eintraf, wurden die Aktien von den falschen Experten rechtzeitig verkauft. Die Gefahr von falschen Twitterkonten und vermeintlichen Unternehmensinformationen ist also gegeben, weshalb sogar das FBI<a href="http://www.reuters.com/article/2013/03/11/us-usa-stocks-twitteridUSBRE92A03020130311" target="_blank"></a> Ausschau nach falschen Börsentweets halten möchte.</p>
<p><strong>Tools für Kleinanleger</strong></p>
<p>Die Analyse von Twitter nach börsenrelevanten Informationen war allerdings auch schon vor der offiziellen Einführung an der New Yorker Börse möglich. So können Anleger auf Dienste wie zum Beispiel <a href="http://stocktwits.com/home#suggested" target="_blank">Stocktwits</a> zurückgreifen und selbstständig relevante Tweets posten oder ausgewiesenen Experten folgen. Trotz der Gefahren möchte die New Yorker Börse die Analyse von sozialen Netzwerken nach eigenem Bekunden in Zukunft ausbauen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/die-boerse-lernt-twitter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>IT-Sicherheit: &#8220;Mitarbeiter doppelklicken auf alles&#8221;</title>
		<link>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/it-sicherheit-mitarbeiter-doppelklicken-auf-alles/</link>
		<comments>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/it-sicherheit-mitarbeiter-doppelklicken-auf-alles/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 May 2013 17:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Kleinz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zdf.de/hyperland/?p=11513</guid>
		<description><![CDATA[&#160; &#8220;Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst&#8221; – so kann man das Fazit des Sicherheitskongresses des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn zusammenfassen. Die Hoffnung auf die lang erwartete Wende zu mehr IT-Sicherheit ist schwach, jetzt sieht sich die Bundesregierung zum Eingreifen gezwungen. Vordergründig sind sich alle einig: In der Vergangenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<div id="attachment_11516" class="wp-caption aligncenter" style="width: 452px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/6904132204_2fcf72a179_b.jpg" rel="shadowbox[post-11513];player=img;"><img class="size-full wp-image-11516   " src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/6904132204_2fcf72a179_b.jpg" alt="Die Computermaus: Ein gefährliches Werkzeug in den Händen mancher Mitarbeiter (Foto: justusblueme; Quelle: Flickr CC-BY-2.0)" width="442" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Die Computermaus: Ein gefährliches Werkzeug in den Händen mancher Mitarbeiter (Foto: justusblueme; Quelle: Flickr CC-BY-2.0)</p></div>
<p>&#8220;Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst&#8221; – so kann man das Fazit des Sicherheitskongresses des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn zusammenfassen. Die Hoffnung auf die lang erwartete Wende zu mehr IT-Sicherheit ist schwach, jetzt sieht sich die Bundesregierung zum Eingreifen gezwungen.<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p><span id="more-11513"></span></p>
<p>Vordergründig sind sich alle einig: In der Vergangenheit wurde zu wenig für die IT-Sicherheit getan, jetzt soll es aber besser werden. So feiert die &#8220;<a href="https://www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/" target="_blank">Allianz für Cybersicherheit</a>&#8221; bei der Veranstaltung in Bonn ihr 290. Mitglied. Die Bundesregierung hat immer neue Aufklärungskampagnen gestartet und immer mehr Unternehmen sehen die IT-Sicherheit nicht mehr als Problem der IT-Abteilung, sondern machen sie zur Chefsache.<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span><span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p><strong>Tausende IT-Angriffe bleiben unbemerkt</strong></p>
<p>Doch so gut sich die Absichtserklärungen und Selbstkritik anhören, die Situation hat sich bisher nicht gebessert: Je nach Zählweise ist jedes deutsche Unternehmen Tausenden, wenn nicht gar Millionen Angriffen auf seine Infrastruktur ausgesetzt – und viele bemerken es nicht einmal. &#8220;Allein mit freiwilligen Maßnahmen sind wir in der Vergangenheit hinter unseren Zielen zurückgeblieben&#8221;, sagt Cornelia Rogall-Grothe, Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik. Das Innenministerium arbeitet deshalb an einem Gesetz, das die Wirtschaft endlich zu Mindeststandards in der IT-Sicherheit bringen soll.<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p>Um die ist es oft übel bestellt. So verknüpfen gerade mittelständische Unternehmen oft IT-Technik mit ihren klassischen Produkten. Redakteure der Fachzeitschrift c&#8217;t konnten kürzlich <a href="http://www.heise.de/security/meldung/Kritische-Schwachstelle-in-hunderten-Industrieanlagen-1854385.html" target="_blank">hunderte von Industrieanlagen</a> erkennen, die praktisch ungeschützt im Internet erreichbar waren. Jeder halbwegs motivierte Angreifer hätte die Kontrolle übernehmen und so zum Beispiel Heizungsanlagen beschädigen können. Erst auf Intervention des BSI wurde die Sicherheitslücke in 500 Industrieanlagen zumindest bekannt gemacht.<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span><span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p><strong>Hilfe ja, Einblick nein</strong><span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p>Solche Vorfälle soll es in Zukunft nicht mehr geben. Unternehmen sollen künftig nicht nur verpflichtet werden, gewisse Sicherheitsstandards einzuhalten. Die Firmen sollen auch an Behörden melden, wenn sie Opfer eines Angriffs wurden, wenn Kundendatenbanken gestohlen oder Produktionsrechner mit Viren infiziert wurden. So will das BSI erstmals eine genaue Vorstellung bekomen, wie es um die Sicherheit in Deutschland tatsächlich bestellt ist.<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p>Doch es gibt Widerstand. &#8220;Eine gesetzliche IT-Meldepflicht ist nicht der richtige Weg&#8221;, entgegnet Markus Kerber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Zwar begrüßt die Industrie jede Hilfe, die Behörden wie BSI und andere staatlich finanzierte Akteure anbieten können. Doch die eigenen Probleme will niemand offenlegen. Zu groß ist die Sorge vor Imageverlust oder die Angst, die eigenen Daten könnten über den Umweg der Behörden in falschen Händen landen.<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p><strong>Risiko Mitarbeiter</strong><span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p>Dass die Probleme jedoch oft hausgemacht sind, machte Kristin Lovejoy klar, die für die  Sicherheitsdienstleitungen des IT-Konzerns IBM verantwortlich ist: &#8220;Mitarbeiter doppelklicken auf alles&#8221;, ist ihr ernüchterndes Fazit. Selbst wenn die Software keine Sicherheitslücken aufweise, sei es für Angreifer oft ein Leichtes Zugang zu bekommen, in dem sie statt der Computer die Mitarbeiter eines Unternehmens anvisierten. Hier könnten gesetzliche Regeln helfen: Sie zwängen die Unternehmen zumindest dazu, ihre eigenen Systeme so zu überwachen, dass IT-Angriffe letztlich auffallen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/it-sicherheit-mitarbeiter-doppelklicken-auf-alles/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Netzneutralität: &#8220;Die Politik muss jetzt handeln&#8221;</title>
		<link>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/netzneutralitaet-die-politik-muss-jetzt-handeln/</link>
		<comments>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/netzneutralitaet-die-politik-muss-jetzt-handeln/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 12:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Kleinz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zdf.de/hyperland/?p=11507</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Es ist ein kleines Häufchen, dass sich am Morgen vor der Kölner Lanxess-Arena versammelt hat: Zirka 30 Aktivisten demonstrieren dort gegen die Pläne der Telekom zur Drosselung der Breitbandzugänge, während sich drinnen die Telekom-Aktionäre zu ihrer Hauptversammlung treffen.  &#8220;Echtes Netz jetzt!&#8221; steht auf den Transparenten und &#8220;Lass Dich nicht erdrosseln&#8221;. Um neun Uhr dann der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
<div id="attachment_11508" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/banner2.jpg" rel="shadowbox[post-11507];player=img;"><img class="size-full wp-image-11508   " src="http://blog.zdf.de/hyperland/files/2013/05/banner2.jpg" alt="Protest gegen die Pläne der Telekom am Tag der Hauptversammlung (Foto: Torsten Kleinz)" width="432" height="324" /></a><p class="wp-caption-text">Protest gegen die Pläne der Telekom am Tag der Hauptversammlung (Foto: Torsten Kleinz)</p></div>
<p>Es ist ein kleines Häufchen, dass sich am Morgen vor der Kölner Lanxess-Arena versammelt hat: Zirka 30 Aktivisten demonstrieren dort gegen die Pläne der Telekom zur Drosselung der Breitbandzugänge, während sich drinnen die Telekom-Aktionäre zu ihrer Hauptversammlung treffen. <span id="more-11507"></span></p>
<p>&#8220;Echtes Netz jetzt!&#8221; steht auf den Transparenten und &#8220;Lass Dich nicht erdrosseln&#8221;. Um neun Uhr dann der besondere Coup: Am Parkhaus nebenan, an dessen Fassade die Telekom ihre Aktionäre zur Hauptversammlung begrüßt, haben die Aktivisten ihre eigene Botschaft heruntergelassen. Darauf die Botschaft: &#8220;Rettet das Netz&#8221;. Die Telekom-Sicherheit sieht den Protest gelassen, erst nach einer Stunde wird das Transparent entfernt und den Demonstranten zurückgegeben.</p>
<p>Die Mahnwache richtet sich gegen die Pläne der Telekom, ab 2016 bei Festnetzanschlüssen Datenobergrenzen einzuführen. Der ehemalige Staatskonzern will nicht nur Viel-Nutzern den Datenhahn zudrehen, wenn die eine gewisse Datenmenge verbraucht haben. Gleichzeitig bietet der Konzern auch Inhalteanbietern an, ihren Datenverkehr priorisiert an den Datenzählern vorbeizuschleusen. Für die Gegner ist dieser Schritt ein Dammbruch, das Ende der Gleichheit im Internet. Denn bisher wird jedes Datenpaket gleich behandelt – egal von welchem Absender es kommt.<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p><strong>&#8220;Politik ist gefordert&#8221;<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></strong></p>
<p>Dass die Demonstration Aktionäre beeindrucken kann, glaubt Markus Beckedahl, Gründer des Vereins &#8220;Digitale Gesellschaft&#8221; nicht. Doch ist die Hauptversammlung eine willkommene Gelegenheit, die eigene Botschaft möglichst weit zu verbreiten: Ein Kamerateam interviewt ihn und andere Aktivisten.<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p>Tatsächlich hat der Streit um die Flatrate-Kappung es in den letzten Wochen auf die politische Bühne geschafft. So hat sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann gegen eine &#8220;Klassengesellschaft im Netz&#8221; <a href="http://www.heute.de/Telekom-bringt-Regierung-ins-Gr%C3%BCbeln-27962882.html" target="_blank">ausgesprochen</a>. Für Beckedahl sind solche Absichtserklärungen zu wenig. In viele Mikrofone spricht er die gleiche Botschaft: &#8220;Es reicht nicht mehr nur die Netzneutralität zu fordern oder sich gegen ein Zwei-Klassen-Netz auszusprechen&#8221;, sagt der Berliner. &#8220;Die Politik muss jetzt handeln.&#8221; Er und seine Mitstreiter wollen ein Gesetz, das die Gleichbehandlung aller Daten im Netz vorschreibt. In den Niederlanden ist ein solches Gesetz bereits in Kraft.<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p><strong>Breitband-Ausbau</strong><span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p>Dass der Konzern zusätzliche Einnahmen nur im Sinne der Kunden für den Breitbandausbau im Sinne der Kunden verwenden wird, glauben die Gegner nicht. So ist Robert Manhart eigens aus Bayern angereist, um ein Zeichen gegen die Geschäftspolitik der Telekom zu setzen. Manhart engagiert sich in der Initiative <a href="http://geteilt.de" target="_blank">geteilt.de</a> gegen die digitale Spaltung zwischen Stadt und Land und für den Breitbandausbau auch in kleinen Ortschaften ein.<span style="font-size: 0.9em;line-height: 1.45"> </span></p>
<p>Auch wenn sich die Lage hier in den vergangen Jahren deutlich gebessert hat, nimmt er die Telekom eher als Bremser wahr. &#8220;Auf dem Land wird nichts investiert, wenn nicht die Kommunen oder die Bundesländer den Ausbau finanziell fördern&#8221;, sagt Manhart. Dabei spüre man auf dem Land die Einschränkungen der von der Telekom präferierten Kupfertechnik am stärksten: Wohnt man ein paar Hundert Meter zu weit von der Vermittlungsstelle entfernt, gibt es nur langsames Internet. Dass die Telekom jetzt weitere Milliarden in die Optimnierung des alten Netzes stecken will, sieht er kritisch: &#8220;Wir brauchen endlich Glasfaser-Anschlüsse&#8221;, fordert er.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/netzneutralitaet-die-politik-muss-jetzt-handeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
